DE2308293A1 - Kegelventil und verschlussdichtung fuer ein solches ventil - Google Patents
Kegelventil und verschlussdichtung fuer ein solches ventilInfo
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Description
Kegelventil und Verschlußdichtung für ein solches Ventil.
Die Erfindung betrifft ein Kegelventil mit einem einen Strömungsmitteldurchgang
zwischen einem Einlaß und einem Auslaß umschließenden Gehäuse und mit einer quer zu dem Durchgang sich erstreckenden
kegelstumpfförmigen Bohrung, in der ein konusförmiges, zwischen
einer "Offen"- und "Geschlossen"-Stellung drehbares, mit einem Durchgang versehenes Küken aufgenommen ist, und sie betrifft eine
Verschlußdichtung für ein Kegelventil mit einem drehbaren konusförmigen
Küken und einer dieses aufnehmenden Bohrung in einem Gehäuse.
Die Erfindung ist auf Ventile gerichtet, die in einem Leitungssystem
zur Steuerung eines Strömungsmitteldurchflusses verwendet werden, um einen Verschluß für den Inhalt des Leitungssystems zu
bewirken. Insbesondere ist die Erfindung auf Packungen oder Dichtungen gerichtet, die bei solchen Ventilen zur Anwendung
kommen, um einen Leckstrom zwischen den den Verschluß bewirkenden Ventilelementen mit Sicherheit zu verhindern.
Kegelventile mit einem konusförmigen, in einer kegelstumpfförmigen
Bohrung eines Gehäuses drehbar aufgenommenen Küken sind bekannt.
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Ein derartiges, mit einer schwimmenden Dichtung zwischen dem drehbaren Küken und der Bohrungswand ausgestattetesVentil ist in
der US-PS 3 360 236 beschrieben. In typischer Weise drückt ein Druckteil, z.B. eine Feder od.dgl», das Küken axial abwärts in
die Bohrung, um eine enge konische Anlage zwischen den Bauteilen zur Herbeiführung der beabsichtigten Arbeitsweise zu erhalten.
Sowohl die Dichtungen wie auch die Küken werden getrennt voneinander
hergestellt und erst später in das Ventil eingebaut. Bei Einhaltung von engen Herstellungstoleranzen für das Gehäuse, das
Küken und die Dichtungen ist es üblich gewesen, deren diametrale Sitze an der vorgesehenen axialen Stelle der zusammengebauten
Teile in bezug auf die Abmessungen passend zu machen. Bei erfolgreicher, übereinstimmender Anpassung entspricht der Durchmesser
der Dichtungsoberfläche in seiner Bogenform dem Durchmesser der angrenzenden Bohrungswand, gegen die die Dichtung zum
dichten Verschluß anliegt. Sollte jedoch irgendeine axiale Verschiebung oder Fehllage auftreten, so erfolgt die Anlage der
Dichtung an der Wand der Bohrung nicht übereinstimmend, sondern zwischen Bogenabschnitten von unterschiedlichen, miteinander
nicht zu vereinbarenden Durchmessern. Im letzteren Fall ergibsich eine unvollständige Anlage, wodurch die Wirksamkeit der
Anlage vermindert wird, und zwar auf den Punkt vermindert wird, daß es nicht möglich ist, einen leckdichten Verschluß am Ventil
zu erreichen.
Eine vollkommene Anpassung der Teile zueinander setzt im wesentlichen
einen Endzusammenbau voraus, der ohne zulässige Abweichung bei der Herstellung erhalten wird, um die sonst zu erwartende
axiale Verschiebung auszuschließen. Eine Herstellung auf einer toleranzlosen Basis verbietet sich selbstverständlich wegen der
damit verbundenen Kosten, was eine diametrale Fehllage oder -passung bei diesen Ventilen mit einem relativ hohen Häufigkeitsgrad nach
sich zieht. Um dieser Situation gerecht zu werden ist eine beträchtliche Prüfungsarbeit nach dem Zusammenbau, verbunden mit
einem hohen Maß an Qualitätskontrolle, notwendig, um einen
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sicheren Verschluß bei der jeweiligen Nenndruckleistung des Ventils
zu gewährleisten. Obwohl man dieses Problem klar erkannt hat, ist eine einfache, billige und wirksame Lösung hierfür bisher nicht
bekannt geworden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußdichtung für einen Kegelventil zu schaffen, die gegen&iametrale Unterschiede,
wielche durch eine axiale Fehllage zwischen entsprechenden Abdichtflächen der Bohrungswand und der Dichtung auftreten,
unempfindlich ist, die von einstückigem, flexiblen Aufbau ist und in bezug auf ihre Verformung auf eine radial wirkende Gegenkraft
anspricht, um sie diametral in Übereinstimmung mit der angrenzenden Bohrungswand, an der sie zum Abdichten anliegt,
zu bringen, und die in ihrer Herstellung einfach sowie billig, jedoch hoch wirksam in der Beseitigung des vorher erwähnten
Dichtungsproblems ist, das auf eine axiale Fehlpassung oder -lage von bekannten Kegelventildichtungen zurückzuführen ist. Ferner
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Kegelventil, das mit der erwähnten Verschlußdichtung ausgestattet ist, zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Verschlußdichtung
vorgeschlagen, die im wesentlichen aus einem dünnen, bogenförmigen, flexiblen Träger, der mit einer elastomeren,
radial um seine Peripherie gebördelten Abdichtschicht versehen ist, besteht. ""An der Rückseite der Dichtung, die einer tragenden
Vertiefung im Küken zugewandt ist, sind stellenweise elastomere Vorsprünge angeordnet, die sich gegen die Kükenfläche in der
Vertiefung anlegen können, um die Dichtung radial auswärts zu verformen oder zu biegen, so daß sie mit der Bohrungswandfläche
in eine diametral mit deren Durchmesser übereinstimmende Dichtungsanlage kommt. Wenn eine Fehlpassung vorhanden ist, so bewirken
die Vorsprünge einen auf der Verformung« beruhenden Ausgleich am Dichtungselement, der ausreichend ist, um eine ununterbrochene,
enge Dichtungsanlage der betroffenen Teile sicherzustellen. Durch diese elastomeren Vorsprünge werden die mit einer
axialen Fehllage verbundenen Probleme, die der Industrie lange Zeit Schwierigkeiten bereiteten, in einfacher und billiger Weise
überwunden. _ Λ Λ
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Durch die Erfindung wird eine schwimmende Dichtung geschaffen, die
bei Ventilen zwischen einem konusförmigen Kulten und einer kegelstumpf
förmigen Bohrung im Ventilgehäuse einsetzbar ist, um die
Abdichtung gegen eine Leckströmung in der Verschlußstellung des
Ventils in hohen Maß zu steigern. Mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Dichtung werden die mit einer axialen Fehlpassung oder Verschiebung zwischen der Dichtung und der Bohrungswand verbundenen
Schwierigkeiten ganz wesentlich, wenn nicht sogar in den meisten Fällen vollständig, beseitigt, so daß auch die bisher
eng damit zusammenhängenden Toleranz- und Prüfanforderungen wegfallen. Dies wird letztlich durch einen Ausgleich in den Durchmesserunterschieden
erreicht, indem die Dichtung einfach verformt oder gebogen wird, so daß sie sich der Bogenform der angrenzenden
Bohrungswand, an der sie abdichtend liegen soll, anpaßt.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile werden für den Fachmann aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
des Erfindungsgegenstandes deutlich.
Fig. 1 ist eine Ansicht eines Kegelventils, das mit einer Verschlußdichtung
gemäß der Erfindung ausgestattet ist.
Fig. 2 ist ein lotrechter Schnitt durch das Ventil der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Frontansicht einer Verschlußdichtung gemäß der Erfindung.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4 - 4 in der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 4 eingekreisten
Bereichs 5.
Fig. 6 zeigt den Schnitt nach der Linie 6 - 6 in der Fig. 3 in vergrößerter Darstellung.
Fig.7 und 8 sind ebenfalls vergrößerte Schnitte nach der Linie
A- A in der Fig. 2 für ein Yentil herkömmlicher Bauart.
Fig. 9 und 10 sind entsprechende, vergrößerte Schnitte nach der Linie A - A in der Fig. 2 für ein Ventil gemäß der Erfindung.
Das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Kegelventil ist im allgemeinen von
der in der US-PS 3 360 236 beschriebenen Art. Das Ventil hat ein Gußgehäuse 10 mit einem Einlaß 11 und dem Auslaß 12, die an ein
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Leitungssystem, in dem das Ventil zur Anwendung kommt, angeschlossen
sind. Der Einlaß und Auslaß sind durch einen Strömungsmitteldurchgang 13 verbunden, der an einer dazwischenliegenden Stelle
durch eine sich zum Durchgang 13 quer erstreckende konische Bohrung 15 unterbrochen ist. Inder Bohrung 15 ist drehbar ein mit
einer Durchbohrung versehenes konisches Küken 16 aufgenommen.
Mit dem Küken 16 ist ein sich zu diesem axial und von diesem aufwärts erstreckender Schaft 17 von nicht-kreisförmigem Querschnitt
einstückig verbunden, der in eine komplementär ausgebildete Einsteckmuffe 18 eines drehbaren Betätigungsgliedes 19 eingreift,
das seinerseits axial im Gehäuse 10 in einer Weise gehalten ist, daß es eine um den Schaft 17 gewickelte Feder 24 zusammenpreßt,
die das Küken 16 axial abwärts in die Bohrung 15 drückt. Ein freiliegender Schlüsselzapfen 25 ermöglicht eine Drehung des
Betätigungsgliedes 19, um das Küken 16 zwischen der "Offen1*- und
NGeschlossenH-Stellung des Ventils zu bewegen.
Zum Abdichten des Ventils in der llGeschlossenH-Stellung sind zwei
einander gegenüberliegende Verschlußdichtungen 26 gemäß der Erfindung vorgesehen, die anhand der Fig. 3 bis 10 näher beschrieben
werden. Jede Verschlußdichtung 26 besteht aus einem bogenförmigen, elastischen Grund- oder Trägerwerkstoff 34, wie z.B. Stahl,
in einer Stärke von etwa 0,16 cm, der eine Abdichtschicht 35 aus elastomerem oder gummiartigem Material trägt. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform besteht die Abdichtschicht 35 aus einer Polyurethan-Molybdändisulfit-Masse, etwa von der in der US-PS
3 504 886 beschriebenen Art. Die Schicht ist üblicherweise an
Jeder Fläche des Trägerwerkstoffs 34 in ihrer Stärke geringer als etwa 0,08 cm. An der frontseitigen Umfangskante ist die Schicht
als ein endloser, radial sich erstreckender Wulst 36 ausgebildet, der dazu dient, Poren oder andere Oberflächenunregelmäßigkeiten
der Bohrung 15 auszufüllen. Zu Stabilisierungszwecken sind an der Rückseite quer zur Längsachse der Dichtung 26 sich erstreckende,
radial vorragende obere und untere Wulste 37 bzw. 38 vorgesehen. Im Gebrauchszustand liegt die Dichtung 26 in einer Vertiefung 30
des Kükens 16, mit dem es sich während des Drehens bewegt. Obwohl die Abmessungen der Dichtung 26 mit ihrer Verwendung sich ändern
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können, 1st es wesentlich, eine zusammengenommene Stärke zu
haben, die etwas den freien Raum zwischen dem Küken und der Wand der Bohrung überschreitet, um ein Verbleiben der Dichtung in der
Vertiefung 30 bei der Kükendrehung sicherzustellen.
Wenn das Küken 16 in der "Geschlossen-"-Stellung ist, liegt eine
der Dichtungen 26 dem Einlaß 11 gegenüber, während die andere Dichtung dem Auslaß 12 gegenüberliegt, wobei natürlich klar ist,
daß Einlaß und Auslaß gegenseitig zu vertauschen sind. 1st der Druck am Einlaß ausreichend hoch, so wird das Strömungsmittel
die Abdicht schicht 35 in die Vertiefung 30 drücken, wodurch es möglich ist, daß Flüssigkeit an der Dichtung vorbei in das Innere
der Bohrung 15 treten und hinter die andere Dichtung gelangen
kann. Der hinter der anderen Dichtung - also der am Auslaß liegenden Dichtung - vorhandene Strömungsmitteldruck bewirkt
normalerweise, unterstützt durch die von der Feder 24 herrührende seitliche Kraftkomponente, daß der Wulst 36 gegen die Kanten
der Auslaßöffnung gedrückt wird, um den beabsichtigten Abdichtzustand herzustellen.
Wenn die Dichtung 26 im eingebauten Zustand ihre letztlich vorgesehene,
axial ausgerichtete Anlage an der Wand der Bohrung 15
erreicht, so ergibt sich ein stetiges, gleichzeitiges Aneihanderliegen
zwischen der frontseitigen Oberfläche der Dichtung 26 und der zunächst liegenden Oberfläche der Bohrungswandung·
Sollte jedoch eine axial falsche Anpassung oder Fehllage auftreten,
so ergibt sich keine vollkommene Dichtungsanlage. Das wird am besten verständlich, wenn man die bekannte Ausbildung, die in
den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, betrachtet. In Fig. 7 ist der Zustand dargestellt, wobei;} ein Küken 16 mit einer Dichtung
bekannter Art sich axial in die Bohrung hinein über den vorgesehenen Anpassungspunkt hinaus erstreckt. Unter diesen Umständen
findet eine Anlage zwischen dem größeren konvexen Radius der Dichtung, dargestellt durch den Wulst 36, und einem kleineren
konkaven Radius der hier zunächst liegenden Wandoberfläche statt. Der diametrale Unterschied führt zu einem mittigen Spalt oder
Abstand 40 zwischen Wand und Dichtung, durch den leicht ein
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Leckstrom fließen kann. Andererseits führt ein axiales Eindringen des Kükens in einem geringeren Maß, als vorgesehen ist,
zu einer Anlage zwischen einem kleineren konvexen Schließradius der Wulst 36, als die zunächst liegende konkave Wandfläche hat,
sO daß eine periphere Lücke 41 nahe den Seitenkanten entsteht, wie Fig. 8 zeigt. In jedem Fall wird nur eine nicht ausreichende
Abdichtung erhalten, deren Grad sich als eine Bunktion von der bestehenden axialen Verlagerung, der die eine Einheit von der
anderen her ausgesetzt ist, verändert.
Erfindungsgemäß wird der bisher vorhandene Leckspalt durch eine ausgeglichen die Rückseite der Dichtung belastende Gegenkraft
beseitigt, indem ein gummiartiger Werkstoff an Stellen wirkt, die im allgemeinen in der Nähe derjenigen Stellen liegen, an
denen sonst ein Leckspalt auftreten würde. Um die erwünschte Gegenkraft zu erzeugen, könnten zwar auch unterschiedliche Arten
von Federvorspannungen vorgesehen werden, jedoch wird dieser Zweck gemäß der erfindungsgemäßen bevorzugten Ausführungsform durch
ein Paar von gummiartigen oder elastomeren knopfförmigen Vorsprüngen
erreicht, und zwar durch einen oberen und unteren knopfförmigen Vorsprung 42 bzw. 43, die einstückig an der Abdichtschicht
35 angeformt sind. Diese Ausbildung vereinfacht nicht nur die Herstellung, sondern führt zu einer dauerhaften Anbringung
an vorbestimmten Stellen, was den späteren Zusammenbau begünstigt. Im Vergleich zu einer Feder steht die von einem elastomeren
Werkstoff erzeugte Gegenkraft besser mit der erforderlichen Dichtungsverformung in Übereinstimmung. Zugleich bietet die Verwendung
des gleichen elastomeren Werkstoffs wie für die Dichtung selbst den Vorteil einer übereinstimmenden Verträglichkeit mit
dem Inhalt der Leitung, in der das Ventil liegt, wobei die bekannten elastomeren Eigenschaften von Polyurethan zum Erreichen des
beabsichtigten Ergebnisses beitragen.
Die durch die knopfförmigen Vorsprünge wesentlich verbesserte Abdichtwirkung wird am besten durch Gegenüberstellung der Fig. 7,
und 9 für eine vergleichbare Fehllage, durch die ein Leckspalt bei der Ausführung nach Fig. 7 erzeugt wurde, klar. Bei dem
Beispiel der Fig. 9 wirken die Vorsprünge 42,43 derart, daß sie die Dichtung im mittigen Bereich vorwärts in eine ununterbrochen
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dichtende Anlage gegen die angrenzende» Bohrungswand drücken oder
verformen. Die Wirkung der Vorsprünge wird für eine gleichartige Fehlanpassung bei Gegenüberstellung der Fig. 8 und 10 zur Vermeidung
der Lücken 41 klar. Für den letzteren Fall sind zwei Paare von Vorsprüngen 42, 43 vorgesehen, und zwar je eines nahe jedem
bogenförmigen Ende der Dichtung. Wie im vorherigen Fall sind die Vorsprünge ausgeglichen belastet und liegen dem Bereich gegenüber,
in dem die Lecklücke 41 vorzugsweise auftritt. Jede der vorerwähnten Anordnungen der Vorsprünge kann vor dem Zusammenbau des
Ventils für die jeweils zu erwartende Situation vorausgesehen werden. In jedem Fall sind beide Ausführungen im höchsten Grad
wirksam , um das bekannte Leckproblem bei einer Dichtungsfehllage in Ventilen der hier betroffenen Art auszuschalten.
Die Abmessungen der elastomeren Vorsprünge werden selbstverständlich in Abhängigkeit von den Werkstoffeigenschaften gewählt, um
Gegenkräfte zu erzeugen, die mit den allgemeinen Flexibilitätseigenschaften der Verschlußdichtung 26 zu vereinbaren sind. Bei
dem hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel für eine Dichtung und ein Ventil haben die Vorsprünge 42,43 jeweils einen
Durchmesser von etwa 0,4 cm. Gleicherweise hat jeder Vorsprung eine radiale Stärke, die größer ist als die radiale Stärke der
rückseitigen Wulste 37 und 38, d.h., die Abmessung n X " beträgt,
etwa 0,08 cm mehr, so daß sich etwa die doppelte Stärke nahe den benachbarten Wulsten ergibt.
Erfindungsgemäß wird eine Dichtung bzw. ein Dichtungselement geschaffen,
das die bekannten Leckprobleme, die durch Fehllagen bei Kegelventilen mit konusförmigen Küken zum Öffnen und Schließen des
Ventils auftreten, beseitigt. Dies geschieht durch eine einfache jedoch höchst wirksame Ausbildung der Dichtung, so daß die bekannten, der Industrie lange Zeit Schwierigkeiten bereitenden Probleme
in einer höchst wirtschaftlichen Weise gelöst werden.
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Claims (16)
- DIPL. ING. WALTER MEISSNER DIPL. ING. HERBERT TISCHERDIPL. ING. PETER E. MEISSNER mdnchenDIPL. ING. H.-JOACHIM PRESTINGBERLIN18. FEB. 19731 BERLIN 33 (GRUNEWALD), den HERBERTSTRASSE 22/Ha. Dresser Industries,Inc. MD-71 -2PatentansprücheMJ Kegelventil mit einem einen Strömungsmitteldurchgang zwischen einem Einlaß und einem Auslaß umschließenden Gehäuse und mit einer quer zu dem Durchgang sich erstreckenden kegelstumpfförmigen Bohrung, in der ein konusförmiges, zwischen einer "Offen"- und wGeschlossenw-Stellung drehbares, mit einem Durchgang versehenes Küken aufgenommen ist, gekennzeichnet durch eine zwischen das Küken (16) und die Wand der Bohrung (15) eingesetzte, in der "Geschlossenll-Stellung einen dichten Abschluß bildende Dichtung (26) mit einer vorbestimmten bogenförmigen Erstreckung und einer im allgemeinen parallel zur konusförmigen Oberfläche des Kükens (16) gerichteten Längserstreckung, welche aus einem nachgiebigen, Trägerwerkstoff (34) mit einer an dessen Frontseite angeordneten, radial gegen die Wand der Bohrung (15) gerichteten, aus einem elastomeren, gummiartigen Werkstoff gebildeten Abdichtschicht (35) bestehtiund wenigstens ein Paar von mit Abstand zueinander angeordneten, zwischen der Rückseite des Trägers (34) und der diesem zugewandten Fläche des Kükens (16) im Arbeitszustand zusammengedrückte Gegendruckmittel (42, 43) aufweist, die ausgeglichen belastet sind.
- 2. Kegelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckmittel (42, 43) aus einem elastomeren Werkstoff bestehen.309835/0509
- 3. Kegelventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckmittel als knopfförmige, radiale, mit der Rückseite des Trägers (34) fest verbundene Vorsprünge (42, 43) ausgebildet sind.
- 4. Kegelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckmittel (42, 43) in Längsrichtung ausgerichtet gegenüber dem Bereich angeordnet sind, in welchem im zusammengebauten Zustand ein diametraler Unterschied zwischen/Dichtung (26) und der Wand der Bohrung (15) zu einen Leckspalt (40 bzw. 41) bei NichtVerformung der Dichtung führt.
- 5. Kegelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Paare von VorSprüngen (42, 43) vorhanden sind.
- 6. Kegelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch auf der Innenseite des Trägers (34) eine Abdichfcchicht (35) angeordnet ist, mit der die Vorsprünge (42, 43) einstückig verbunden sind.
- 7. Kegelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (42, 43) aus demselben Werkstoff wie die Abdichtschicht (35) bestehen.
- 8. Kegelventil nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff aus Polyurethan-Molybdändisulfit besteht.
- 9. Verschlußdichtung für ein Kegelventil mit einem drehbaren konusförmigen Küken und einer dieses aufnehmenden kegelstumpfförmigen Bohrung in einem Gehäuse, gekennzeichnet durch einen nachgiebigen, eine vorbestimmte bogenförmige Erstreckung und eine im allgemeinen parallel zur konusförmigen Oberfläche des Kükens (16) verlaufende Erstreckung aufweisenden Träger (34) mit einer an dessen Außenoberfläche angeordneten, radial auswärts sich erstreckenden Abdichtschicht (35) aus elastomerem Werkstoff und mit wenigstens einem Paar von einem Abstand zuein-309835/0 509ander aufweisenden, an der Innenseite des Trägers (34) angeordneten, im Betriebszustand gegen die anliegende Fläche des Kükens (16) zusammengedrückte Gegendruckmitteln (42,43), die ausgeglichen belastet sind und die Dichtung (26) gegen die Wand der Bohrung (15) anpressen.
- 10. Dichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckmittel (42,43) aus einem elastomeren Werkstoff bestehen.
- 11. Dichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckmittel als knopfförmige, radiale, mit der Rückseite des Trägers (34) fest verbundene Vorsprung (42, 43) ausgebildet sind.
- 12. Dichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daßjäie Gegendruckmittel (42,43) in Längsrichtung ausgerichtet gegenüber dem Bereich angeordnet sind, in welchem im zusammengebauten Zustand ein diametraler Unterschied zwischen der Dichtung (26) und der Wand der Bohrung (15) zu einen Leckspalt (40 bzw. 41) bei NichtVerformung der Dichtung führt.
- 13. Dichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Paare von Vorsprüngen (42, 43) vorhanden sind.
- 14. Dichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auch auf der Innenseite des Trägers (34) eine Abdichtschicht (35) angeordnet ist, mit der die Vorsprünge (42, 43) einstückig verbunden sind.
- 15. Dichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekenn-zeichnet, daß die Vorsprünge (42, 43) aus demselben Werkstoff wie die Abdichtschicht (35) bestehen.
- 16. Dichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15,/fyaJiurcI gekennzeichnet, daß der Werkstoff aus Polyurethan-Molyflffjjndi^ilfit besteht.309835/0509
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