DE2308190A1 - Verfahren zum eingeben, befestigen und abloesen eines spuelbehaelters - Google Patents
Verfahren zum eingeben, befestigen und abloesen eines spuelbehaeltersInfo
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Description
15. Febr. 1973
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Eingeben, Befestigen
und Ablösen eines SpUlbehülters mit zwischenzeitlicher Spülung bei einer
Einrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von rotierenden Gegendruckfüllmaschinen mit Fühlelementen und diesen zugeordneten Anpreßeinrichtungen zur Abstutzung von Gefäßen.
Die Abfüllung von Getränken setzt eine mikrobiologische Reinheit der
flUssigkeitsfUhrenden Teile einer Füllmaschine zwingend voraus. Aus diesem Grunde wird in regelmäßigen Abständen eine Reinigung und Sterilisation
der flUssigkeitsfUhrenden Teile einer rotierenden Flaschenfullmaschine
notwendig. Bei diesem Vorgang müssen auch alle außerhalb des FlUssigkeitskessels angeordneten Teile des Füllelementes mit der Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt werden.
Nach einem bekannten Verfahren zum Reinigen der Füllmaschine wird der
FUllerkessel Über die FlUssigkeitszuleitung mit einer FUllerbeschickungspumpe verbunden, mittels welcher der Kessel vollkommen mit der Reinigungsflüssigkeit gefüllt wird. Während der nachfolgenden langsamen Rotation
der Maschine öffnen sich alle Full- und Entlastungsventile, so daß die
Flüssigkeit infolge des PumpenUberdrucks durch den FlUssigkeitsaustrittskanal und in weiteren Teilströmen durch das Entlastungsventil nach außen
abfließt. Die Reinigungsflüssigkeit wird in einem Ringkanal gesammelt
und der Beschickungspumpe wieder zugeleitet. Diese bekannte Haßnahme ist
allerdings im Hinblick auf die angestrebte mikrobiologische Reinheit der
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Füllmaschine nicht zufriedenstellend, zumal durch den Druckabfall in Höhe
des FlUssigkeitsaustrittsstutzens die relativ engen Entlastungskanäle sowie auch die nach außen geführten Teile des Luftrohres mit der Zentriereinrichtung nicht in genügendem Maße beaufschlagt werden können.
ι lan ist deshalb dazu übergegangen, zwischen der in ihrer unteren Position
befindlichen Gefäßzentriertulpe und dem Anpreßsitz des Füllelementes einen
das RUckluftrohr umschließenden SpUlbehälter einzuklemmen. Der SpUlbehälter stützt sich auf der Zentriertulpenhalterung ab. Die Tulpe wird zu diesen Zweck aus der Halterung entnommen und außerhalb der Füllmaschine von
Hand gereinigt.
Ein solcher SpUlbehUlter besteht aus einem geschlossenen Gehäuse, auf
welchem ein Abstutzring geführt ist. Der Abstutzring ruht auf einem Zentrieransatz der Zentriertulpenhalterung und drUckt das SpUlgehäuse unter
Federkraft gegen den Anpreßsitz des Füllelementes. Bei dieser bekannten
Ausgestaltung wird der innerhalb des Behälters wirksame SpUldruck von der
Anpreßfeder aufgefangen. Im Hinblick auf eine leichte Handhabung der Spulvorrichtung ist nur ein relativ geringer Anpreßdruck zulästig. Demzufolge
ist auch dor entgegenwirkende SpUldruck begrenzt. Hierdurch erwächst ein weiterer Nachteil, der darin besteht, daß infolge des geringen SpUldrucks
die relativ eng bemessenen Kanäle fUr Vorevakuierung, Vorluft und Entlastung des Gefäßinnenrauiaes von der SpUlfLUssigkeit nicht ausreichend
erreicht werden. Schließlich ist es unmöglich, die SpUlflüssigkeit an die
Innenflächen der Zentriertulpe, die in diesem Falle ausgebaut ist, mit Reinigungsflüssigkeit zu umspulen. Diese bekannte Maßnahme läßt darüber
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hinaus eine automatische Reinigung, die noch relativ kurzer Vorbereitungszeit auch eine automatische Umschließung der FUlleleniente voraussetzt,
nicht zu, da alle SpUlbohälter von Hand t-.'.nyosetzt werden müsson, was bei
Hochleistungsmaschinen heutiger Bauart mit hSuficj bis zu 164 Füllstellen
einen erheblichen Zeitaufwand darstellt.
Der Erfindung liegt unter Vermeidung der aufgezeigten Nachteile die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten derart zu modifizieren,
daß sämtliche Vorgange its wesentlichen automatisch ablaufen und dabei ein
höchstmöglicher Grad an Sicherheit im Hinblick auf die Reinheit der Füllmaschine gewährleistet ist, was eine Reinigung aller flUssigkeitsfUhrenden
Teile beinhaltet. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, da.3 noch Einfuhren eine? SpUlbeh-üliers dieser gegsn ein Zentrierelement
ongehobon und in diesem Zustand unter Druck gesetzt wird, wodurch dessen
Befestigung am Fülleleraent automatisch vorgenommen und bei weiterem Druckanstieg etwa bei Erreichen des Druckausgleichs zwischen dem Inneren des
SpUlbehälters und des FUllmaschinenkersels durch öffnen des FlUssigkeitsventils der SpUlvorgang eingeleitet wird, welcher sich nach Absenken der
AnpreSeinrichtung und ein dadurch verursachtes Schließen des Flüssigkeitsventils unter Aufrechterhaltung des Spüldruckes auf die unterhalb des
Ventilsitzes angeordneten Räume und Offnungen beschränkt und bei weiterem
Umlauf der Füllmaschine durch Anlegen der Anpreßeinrichtung gegen den
SpUlbehälter nach erfolgtem Anpressen wieder eingeleitet wird.
Mit einem solchen Verfahren sind die eingangs gestellten Anforderungen
vollauf erfüllt. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß während des zwangs-
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üe?· Jci F-L.L*— L-'. . /'.r^reSeinriciiiutigfcV. in liolio c!os
Autlc-füternes und der notiiful^endor: /ri!.'cbuntj Mnier de«i Tinlaufcterii
dei Cpüivorgang selbst nicht unterbrochen wird. Vielmehr iet pü in ciesem
Momen"; raöc-lich, de· Spülung gezielt ruf uie jnierer. Dereiche de. ! üllolelie.nic.
vr'crlcilb de^ riücoijjkoitr .iCfiiiis jnc! des ^ückgosrolu· Cijczurichten.
Kgc!i };urcI.fehler, des Aus- tnd Einlt/tfbereiclies einei Fülli.iuschine v.ird
dure!: /nliebor. der /npre^einriclituncst: unJ ein dcr.:ii. verbünde ι ιοε Ofihci des
riUsciglieitcventila noch arfoltji-err. DiuckuüsgleicK der iiaupts^ulgun^ wieder
eingelüitot.
Cine Variante der Erfindung, für welche selbstündiger Schutz beantragt
wirif,- T.iichnct sich dadurch aus, dall djr Spülbe'iälter durch Anpressen
gegen Teile dec Füllelercentes inc? nachfclyender Bees.·fcchlucjung seines
Tnnen.'cuüfic lit Cö^cndruc'i erietierl and i'jrcl: Entlcsten iss Inr.enrcuines
und ncchfclgondeii Absenkers der Anpre.Ooinrichtunc; aus der FülLiicschine entfernt
wird.
Eine weitere selbständige Variante der Erfindung zeichnet sich aus durch
die Veruendunrj eines durch Üruckbeauf schlagung an Teilen des FUlleleusntes
gehaltenen SpUlbehälters.
Eine zur Durchfuhrung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung
fUr eine Einrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von rotierenden
GegendruckfUllcnaschinen, zum Reinigen von Fullelomenten mit einem Spülbehalter
zeichnet sich dadurch aus, daß der Spülbehälter eine bei Axialbewegung eines Behälterteils betätigbcre Befestigungseinrichtung aufweist.
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Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß der SpUlbehälter aus
gegen Federkraft teleskopartig ineinander verschiebbaren Gehäuseteilen besteht, von welchen ein Gehäuseteil al? SchiebehUlse ausgebildet ist
und bei relativer Verschiebung auf eine radial zur Gehöusecchse wirkende
Klemmeinrichtung einwirkt. Dabei greift gemtf^ der Erfindung die Befestigungseinrichtung am Luft- und/oder Fullrohr an.
Ferner wird vorgeschlagen, daß der SüUlbehälter au? einem zylindrischen
Innenteil, einer darauf gleitenden SchiebehUlse und einem gegenüber dieser bewegbaren Außenteil besteht, wobei im Innenteil radial bewegbare Klemmmittel gefuhrt sind, deren äußere Stellung durch eine Ausnehmung der SchiebehUlse und deren innere Stellung durch eine sich konisch verjüngende
Mantelfläche der SchiebehUlse begrenzt ist.
Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß die SchiebehUlse geteilt
und mit einem ihr gegenüber in radialer Richtung verschiebbaren Abstützung in Eingriff steht.
Die SpUlbehälter werden unmittelbar vor Beginn der vorgesehenen Reinigung
einer Füllmaschine auf deren Zuförderer gestellt und von der Einteilschnekke auf erforderlichen Abstand gebracht, um so den Anpreßeinrichtungen zugeleitet zu werden. Sobald ein SpUlbehälter von einem Standteller Übernommen
ist, hebt sich dieser in der gewohnten V/eise gegen das FUllelenent ση und
preit ein Dichtelement des SpUlbehälters unter gleichzeitiger Mitnahme des
Zentrierelementes gegen das FUllelement. Unmittelbar darauf wird durch
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Öffnen des Vorluftknnnls der Gegendruck hergestellt, wodurch die Axialbewegung eines inneren Dehälterteils eingeleitet und dadurch die Befestigungseinrichtung beispielsweise gegen das Luft- oder Fullrohr bewegt wird.
Bei weiterer Beaufschlagung des Innenraumes tr,itt nach kurzer Zeit ein
Druckausgleich zwischen dem SpUlbehälter und dem FUllmaschinenkessel auf,
wodurch das FlUssigkeitsverUil automatisch öffnet und die SpUlflUssigkeit bei geöffnetem Vakuumventil umläuft. Während dieses Vorganges werden
alle flUssigkeitsfuHrenden Teile einwandfrei erreicht. Bei weiterer Rotation der Füllmaschine wird schließlich die Stellung erreicht, in welcher
die Huborgane zwangsläufig abwärts bewegt werden. In diesem Moment tritt auch eine äußere Entlastung des SpUlbehälters ein, wodurch der mit der
Klemmeinrichtung versehene Innenteil von dem darauf einwirkenden Innendruck und einer Druckfeder abwärts bewegt wird und das FlUssigkeitsventil
schließt. Tn diesem Moment wird die Spülung gezielt auf die unterhalb
des Flüssigkeitsventils angeordneten Teile des Füllelementes durch da· Rückoasrohr ausgerichtet.
Weitere Merkmale der Erfindungeergehen aus der nachfolgenden Beschreibung und den UnteransprUchen. In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel
des Fließschemas mit dem Erfindungsgegenstand vereinfacht dargestellt. Es zeigt»
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Den Able j f fnd dio Reinigung diner FUllrcacchine soigt das in Fig: 1 :1er
Zeichnung dargestellte Fließschema, Dio Reinigungsflüssigkeit wird von
einer nicht dargestellten Pumpe durch eins Leit.tnn 1 und Verteilerleitungen
2 in den Hinr<kescel 3 einer rotierenden Füllmaschine 4 r-edrückt
um! ijolon·+ ν«Λη Wer1: nus durch die FUlleler.ieMle Γ· in einen dirunter befindlichen
Spülbehdlter 'S. Von einon oberhalb das SpUlbehalte.rs 6 angecrdnete·!
FlUssigkei tsourtrittsstutzen 7 (Fic. ?.), der unterhalb eines
FlUssigkcitsventili- ! onoeordnet ist, führer, ein Entlastungskanal 9 ins
Freie end ein Cvakfjifiruncisknnal 10 z\\ einem Vokuumraum 11. Die Reinigungsflüssigkeit
fjelnnr.* *:oi f'cHffnoten Ροχηϊσυηοε- und Entlastunfjsventilon
durch der. Kaiiul ? in? Γι eis und durch den Evckuierungskanal 10 in den
Vckujmrcu"·«; Π und QieiK von hier cos übereoin Abloufrohr 1? (Fig. 1)
Ir. P.ichi'jnv Yakü«j^f?iΛψο, v/o sie kurz vorher durch ein Umschaltventil in
don r.eJ.rir;ungsbehdlter zurUckreleitet wird. Dog Entlastungeventil 13
v.'ird nur solange in Offnunrjsstellunc gehalten, bis eine ausreichende ReifiigLng
des Konais 9 jnd der Ventilelemente erreicht ist.
Dor zur Durchführung dos erfindunnsgemäßen Verfahrens vorgesehene SpUlbehälter
besteht gemäß dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel aus einem zylindrischen
Innenteil 14, welches eine Bohrung 15 aufweist, die am oberen Ln^o Io zur besseren Einführung eines Luft- oder Gasrohres 17 konisch erweitert
ist. In mehreren radialen DurchbrUchen lei des Innenteils 14 sind
Klemmittel 19, die als Kugeln ausgebildet sein können, vorgesehen. Auf dem
Innenteil 14 ist in axialer Richtung eine Schiebehülse 20 entgegen einer
Feder 21 bewegbar. Diese Feder stützt sich gegen eine Scheibe 22, die je
nach Longe und Ausgestaltung des gewählten Gas- bzw. FUllrohres 17 auf
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den Innenteil 14 verstellbar angeordnet ist, ab. Auf der SchiebehUlse 20
gleitet ein Außenteil 23 entgegen der Wirkung einer Feder 24, die ebenfalls auf der Sch eibe 22 ruht. Am oberen Rand 25 des Außenteils 23 ist
eine Dichtung 26 vorgesehen, deren wirksamer Dichtbereich der unteren
Stirnseite einer konisch erweiterten Zentrierglocke 27 entspricht. Die eben beschriebenen Teile des SpUlbehUlters sind durch den verlängerten
Schaft 28 des Innenteils 14 mit einem Zentrierkörper 29 verbunden. Dieser entspricht in seinen Durchmesser dem unteren Bereich einer normalen
Flasche und kann beliebig gegen Körper anderen Durchmessers ausgetauscht werden.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausfuhrungsbeispiel zeigt einen SpUlbehälter,
der im wesentlichen dem anhand der Fig. 2 beschriebenenBehtilter entspricht.
Gegenüber dieser Ausgestaltung ist lediglich die SchiebehUlse 20' geteilt.
Gegenüber der erstgenannten Ausfuhrung ist ein weiterer Ring 30 vorgesehen,
dessen nach innen ragende Stege 31 einen Anpreßring 32 in seiner axialen
Bewegung begrenzen. Der Anpreßring 32 ist mit einem Radialspiel innerhalb des Ringes 30 gefuhrt, um auf diese Weise verkantete bzw. schrägstehende
Full- oder Gasrohre 17 unabhängig von der zentrischen Anordnung des SpUlbehälters aufnehmen zu können. In beiden Beispielen befindet sich die
SchiebehUlse 20, 20* bzw. der Anpreßrinf 32 in unterer Position, d. h., in
Anpreßstellung. Auf diese Weise wird die äußere Lage der Kugeln 19 durch den Innenmantel 33 begrenzt und so eine Arretierung des Spulbehälters bewirkt. Sobald die SchiebehUlse 20, 20* bzw. der Anpreßring 32 die obere
Position erreichen, deckt sich eine Ausnehmung 34 mit dem radialen Bewegungsbereich der Kugeln 19, die dadurch nach außen ausrollen und so einen
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freien Durchtritteraum zum Einfuhren bzw. Entfernen des Full- bzw. Gasrohres 17 sicherstellen.
Die Spulbehälter werden kurz vor Beginn des SpUlprozesses auf den Zuförderer einer Füllmaschine 4 gestellt, von diesem entlang einer nicht dargestellten Einteilschnecke auf erforderlichen Abstand und entlang einer
EinfUhrungskurvenbahn auf die Standteller 35 von Anpreßeinrichtungen 36
gebracht. Nach Durchfahren des Einlaufbereiches heben die Anpreßeinrichtungen 36 automatisch von ihrer unteren Position ab und bewegen den darauf ruhenden SpUlbehälter gegen die Zentrierglocke 27, die bei weiterer
Bewegung der Anpreßeinrichtung mit ihrem Dichtungsring 37 gegen einen Anpreßsitz 38 des Füllelementes bewegt wird. Die Anpreßelemente 36 bleiben
in dieser Stellung, bis sie den Auslaufbereich der Füllmaschine 4 erreicht
haben.
Sobald der dichte Verschluß erzielt ist, wird der SpUlbehälter durch Öffnen des Vorluftventils 39 unter Druck gesetzt. Bereits ein geringfügiger
Druck reicht aus, um die SchiebehUlse 20, 20* bzw. ien Anpreßring 32 mit
der SchiebehUlse 20* in seine untere Position zu bewegen, wodurch auch die
am Mantel 33 anliegenden «lernmittel 19 mit geringem Abstand gegen das FUlI-
bzw. Gasrohr 17 bewegt werden. Auf diese Weise ist der SpUlbehUlter an dem
FUllelement 5 gehalten. Das FlUmgkeitsventil ist hierdurch in seiner axialen Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt. Sobald der Druckausgleich zwischen dem Inneren des SpUlhehttlters und dem FUllmaschinenkessel hergestellt
ist, Offnet automatisch das FlUssigkeitsventil 8.
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Der FUllmaschinenkessel ist nahezu randvoll gefüllt, so daß nun Reinigungsflüssigkeit durch den Austrittsstutzen 7 unddas RUckgas- bzw. füllrohr 17 in den SpUlbehülter gelangen kann. In der Zwischenzeit ist auch
das Vakuumventil geöffnet. Auf diese Weise gelangt die Flüssigkeit durch
den Evakuierungskanal 10, den Vakuumraum 11 und das Ablaufrohr 12 in den
Keinigungsbehälter zurück.
Sobald die Anpreßeinrichtunr; 36 den Auslaufbereich der Füllmaschine erreicht, senkt sich diese ab und der Spulbehälter bleibt ohne weitere Unterstützung ait dem Fullelementiin dichter Verbindung. In diesen Moment
wirkt die Druckfeder 24 und druckt das Innenteil 14 mit der Schiebehlilse
20, 20' und dem Anpreßring 32 in die untere Position, wodurch das frei schwebende FlUssigkeitsventil ti geschlossen wird. In diesem Moment beginnt
eine gezielte Reinigung des Füll- bzw. RUckgasrohres 17 mit den darüber
befindlichen Kanälen und den Teilen unterhalb des FlUssigkeitsventils 8.
Hat die Anpreßeinrichtung 36 den Einlaufbereich wieder erreicht bzw. Überschritten, stutzt sich der Zeηtierkörper 29 gegen den Standteller 35 ab.
Hierdurch wird das Innenteil 14 mit dem fest umschlossenen Ruckgasrohr 17 wieder in die obere Position zurUckbewegt und ein Öffnen des FlUssigkeitsventils 8 eingeleitet. Der Reinigungsvorgang läuft nun wieder in der eingangs beschriebenen Weise ab. Die Beendigung des Reinigungsvorganges wird
durch Schließen des Vorluftventils in Verbindung mit dem Absenken des
FlUesigkeitsventils 8 eingeleitet. Bei anschließender Entlastung senkt
sich der Druck im Innern des SpUlbehälters, wodurch die SchiebehUlse 20, 20',
der Ring 30 und der Anpreßring 32 unter Federkraft 21 in die Ausgangsposition zurückfuhren und dadurch den Bewegungsraum der Klemmittel 19 um die
Ausnehmung 34 vergrößern. In Hähe des Ausliufbereiches senken sich die
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Anpreßeinrichtungen 36, wobei die Klenmittel 19 in ihre äußere Position
zurUckgleiten und so ein störungsfreies Abfuhren des Spülbehälters zulassen.
Bei Verwendung des SpUlbehälters an einer FUlliohr-Fliliiiaschine sind die
Füllrohre mit einer Ansatzfläche zur Aufnahme und Abstützung der Klemmmit tel ausgestattet.
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Claims (1)
- (M ·) Vermehren zjm Linr-ebon, ijeiostigon jnd ntloson eine;·» .!pulbaiiulti?:::. uiv ^uiscioriiLualliohcr iipüluric,· L»ei oinei Lxiiricb ίυηπ zum ,«.eimrtn j.id ULc-rilisicxOi'i von rotierenden GeyendrucKaUl.lmcisuh.inen mit Fülieiei enxer; unJ »Jioteii zugeordneten Anprciioinrichtuii^cn zur .Abstützung von Ge~ ΐο.ίειι, drdorcii oeüennzeicnneL, doi? nocli Einführen eines CpUlbehciliors dieser nc-rori ein lentricreiemcni aneenobun und in diesei.i lus'irrni unier r^roc!; rcoetzt \;ir.., wodurch dessen Befestigung au fülleloi.ieni vtrriänc:rimcn wird und bei weitei'cm I3ruckanstio;j eLviü bei Erreichen dos Druckaus^leichs zvrischen don Innern des fjpUlbehüliers und des KülJmv.KcirLnsn-Ιχ·θί;ε1ε -Jux'ch öffnen dor, Flüssic-koitsventils eier üpülvorgono oirreloitet '»ire!, v.'i?icher cicii nac'i Absenken der /r.praOoinrichtunrj un'J ein dadurch verursachte; Lc!ilie.^en uc flUsniglici birvcntils «.«irter '.fj*"re-chxcrh.*.lLunp dec ipüldru:ks aJi die oberhalb des Ventilsitzes an&eordnoten Raune und Öffnungen beschriinkt und bei weiterem Umlauf der Füllmaschine durch Anlegen der /.nprefleinrichtuny ^ecjen den bpUlbehcltnr naci; exfclgtaro Drucka(.<;;gleich wieder eingeleitet wird.2. Verfahren zun Eingeben, Befestigen und Ablösen eines SpUlbehälters mit zwischenzeitlicher Spülung bei einer Einrichtung zum Peinigen und Sterilisieren von rotierenden GegendruckfUllmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daP der Spülbehälter durch Anpreesen gegen Teile des FülJeletnents und nachfolgender Beaufschlagung seines Innenraumes mit Gegendruck arretiert und durch Entlasten des Innenraumes und nachfolgendem Absenken der Anpreßeinrichtung aus der Füllmaschine entfernt wird.- 13 -409834/022 31003//'J- 13 -3. Verfahren zu.m Eingeben, üefes titjen und Ablösen eines i'pülbeiiülter-c- mit zwischenzeitlicher Spülung bei einer Einrichtung zum Reinigen und Ste» rilisieren von rotierenden GegendruckfUllmaschinen, dadurch gekonnzeichnet, daß ein durch Druc^riuf schlagung an Teilen des Fülielorr.entes gehaltener Spülbehälter verv/endet wird.4. Vorrichtung für eine Einrichtung zum Reinigen und Sterilisierer, von rotierenden GegendruckfUllmaschinen, zum Reinigen von FUllelomenten mit einem SpUlbehälter, insbesondere zur Durchfuhrung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, uoß der SpUlbehälter (6) eine bei Axialbewegung eines Behälterteils (14) betätigbare Befestigungseinrichtung (19) aufweist,5. Vorrichtung fUr eine Einrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von rotierenden GegendruckfUllmaschinen, insbesondere zum Reinigen von FUllelementen mit einen Spülbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülbehälter (6) aus gegen Federkraft teleskopartig ineinanäerschisbbaren Gehäuseteilen (14, 20, 23) besteht, von welchen ein Gehäuseteil als SchiebehUlse (14) ausgebildet ist und bei relativer Verschiebung auf eine radial zur Gehäueeachse wirksame Klemmeinrichtung (ΐΰ, 19) einwirkt.6. Vorrichtung für eine Einrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von rotierenden GegendruckfUllmaschinen, insbesondere zum Reinigen von FUllelementen mit einem SpUlbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (18, 19) *m Luft- und/oder FUllrohr (17) angreift.- 14 -409834/022315. i"obr. 1>73 1003/73- 14 -/. Vorrief Lur.e, für eine Tinr^cIilung zui.i Reinigen und Sterilisieren von' rotierenden GeidUndrjckfiJllmas-hirien, insbssoiiderg zur Reinigung von FUllelementen mit einem SpUlbehölter, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulbehälter (υ) c.us einem zylindrischen Innenteil (14), einer darauf gleitenden SchiebehUlso (20, 20') und einem gegenüber dieser bewegbaren Außenteil (23) besteht, wobei im Innenteil radial bewegbare Klemmmittel (19) gefuhrt sind, deren äußere Stellung durch eine Ausnehmung (34) der SchiebehUlse (20, 20', 32) und deren innere Stellung durch eine sich konisch verjüngende Mantelfläche der SchiebehUlse begrenzt ist.Ü. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß die SchiebehUlse (20) geteilt ist und mit einem ihr gegenüber in radialer Richtung verschiebbaren Abstutzring (32) in Eingriff steht.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5-3, dadurch gekennzeichnet, daß als «lernmittel Kugeln (19) vorgesehen sind.409834/0223
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