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DE2305889A1 - Klebstoffauftragvorrichtung - Google Patents

Klebstoffauftragvorrichtung

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Publication number
DE2305889A1
DE2305889A1 DE19732305889 DE2305889A DE2305889A1 DE 2305889 A1 DE2305889 A1 DE 2305889A1 DE 19732305889 DE19732305889 DE 19732305889 DE 2305889 A DE2305889 A DE 2305889A DE 2305889 A1 DE2305889 A1 DE 2305889A1
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DE
Germany
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adhesive
hollow cylinder
nozzles
nozzle body
workpiece
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Application number
DE19732305889
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English (en)
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DE2305889B2 (de
DE2305889C3 (de
Inventor
Alois Groener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bischof and Klein SE and Co KG
Original Assignee
Bischof and Klein SE and Co KG
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Publication date
Application filed by Bischof and Klein SE and Co KG filed Critical Bischof and Klein SE and Co KG
Priority to DE19732305889 priority Critical patent/DE2305889C3/de
Publication of DE2305889A1 publication Critical patent/DE2305889A1/de
Publication of DE2305889B2 publication Critical patent/DE2305889B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2305889C3 publication Critical patent/DE2305889C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/04Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
    • B05C1/08Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line
    • B05C1/10Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line the liquid or other fluent material being supplied from inside the roller

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Klebstoffauftragvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Klebstoffs auf ein flaches Werkstück mit einem rotierend angetriebenen, sich mit seinem Umfang auf dem Werkstück abw?lzenden Klebstoffauftragstück und einer Klebstoffzuführung zu diesem.
  • Bekannte Vorrichtungen dieser Art für einen insbesondere formatmäßigen Klebstoffauftrag auf ein Werkstück, d. h. -einen in Förderrichtung des Werkstücks unterbrochenen, scharf begrenzten Klebstoffauftrag, z. B. in Form eines Querstreifens, weisen üblicherweise eine aus einem Vorratsbehälter Klebstoff schöpfende Tauchwalze und zumindest einen rotierend angetriebenen, bei seinem Umlauf den Umfang der Tauchwalze tangierenden, dem gewünschten Klebstoffauftrags format entsprechenden Segmentkörper auf, der den Klebstoff von der Tauchwalze abnimmt und ihn bei seinem weiteren Umlauf auf ein vorbeigefördertes flaches Werkstück übe'fträgt. Das Werkstück kann hierbei z. B. in Bahnform, als Bahnabschnitt oder als Sack- bzw. Beutelrohlin'g vorliegen.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen läßt sich die Menge des auf das Werkstück übertragenen Klebstoffs nur grob dosieren. Häufig treten beträchtliche Klebstoffverluste durch über den Rand des Segmentkörpers übertretenden Klebstoff auf. Insbesondere ist aber bei den bekannten Vorrichtungen bei den heute vielfach üblichen hohen Arbeitsgeschwindigkeiten ein starkes Verspritzen des Klebstoffs, insbesondere bedingt durch'Fädenziehen beim Ablösen des Segmentkörpers vom Werkstück, zu verzeichnen, wobei die Klebstoffspritzer nicht nur benachbarte Maschinenteile verunreinigen, sondern auch auf solche Teile des Werkstücks gelangen, die vom Klebstoff freibleiben müssen, um nicht das Werkstück bzw. das daraus herzustellende Erzeugnis unbrauchbar zu machen.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe und ist, ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs angegebenen Art, im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß als Klebstoffauftragstück ein mit Durchtrittsöffnungen in einer dem Klebstoffauftragsformat entsprechenden Verteilung über den Umfang versehener Hohlzylinder und in diesem verdrehfest als Klebstoffzuführung einDUsenkörper vorgesehen ist, dessen Düsen bei Umlaufen des Hohlzylinders entsprechend der Anordnung der Durchtrittsöffnungen vom Zylinder verschließ- bzw. für einen Durchtritt von den Düsen unter Druck zugbführtem Klebstoff nach außen freigebbar sind. Die Menge des auf das Werkstück übertragenen Klebstoffs läßt sich hierbei durch entsprechende Bemessung der Düsen und Durchtrittsöffnungen sowie durch Regelung der Fördermenge des unter Druck zugeführten Klebstoffs fein dosieren. Im Betrieb der Vorrichtung wird Klebstoff durch die Düsen des Düsenkörpers gegen die innere Umfangsfläche des als Schablone wirkenden Hohlzylinders gefördert, und beim Abwälzen des Hohlzylinders auf dem Werkstück gelangen an jenen Stellen Durchtrittsöffnungen des umlaufenden HohlzJlinders mit den Düsen des Düsenkörpers in Übereinstimmung, aus denen Klebstoff aus dem Hohlzylinder auf das Werkstück austreten soll.
  • Der u m den Düsenkörper umlaufende Hohlzylinder wirkt hierbei nach Art eines Drehschiebers, indem seine von Durchtrittsöffnungen freigehaltenen Bereiche die Düsen des Düsenkörpers nach außen abschließen, so daß außer dem für den Klebstofformatauftrag verwendeten Klebstoff kein weiterer Klebstoff austreten kann. Auf diese Weise treten im Betrieb der Vorrichtung praktisch keine Klebstoffverluste und unerwünschte K1ebstoff'pritzer mehr auf.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Düsen nebeneinander in einer Reihe angeordnet sein, die in ihrer Winkelausrichtung mit der Berühungslinie zwischen dem Hohlzylinder und dem Werkstück im wesentlichen zusammenfällt. Zur Erzielung einer über die Düsenreihe dlrrchgehenden Klebstofförderung können die Mündungen der Düsen erweitert sein, so daß sie aneinandergrenzen. Stattdessen können die Mündungen der DÜsen auch durch eine Nut miteinander verbunden sein. Insbesondere bei hohen A,beitsgeschwindigkeiten kann es sich als zweckmäßig erweisen, in Drehrichtung des Hohlzylinders hinter den Düsen mindestens eine Klebstoffabsaugrille im Düsenkörper anzuordnen, durch die überschüssiger Klebstoff bzw. Klebstoffreste entfernt und mittels einer Pumpe über entsprechende Verbindungen abgesaugt und einem Vorratsbehälter zugeführt werden können.
  • Vorteilhaft ist der Düsenkörper auf der Antriebswelle des Hohlzylinders unter lösbarer Festlegung auf einer Exzenterbüchse gelagert, wodurch nicht nur Umfangsverstellungen des Düsenkörpers in Bezug auf die Berührungslinie des Hohlzylinders mit dem Werkstück, sondern auch Radialverstellungen des Düsenkörpers in Bezug auf den Innenumfang des Hohlzylinders zum Ausgleich von am Düsenkörper und Hohlzylinder bei längerem Betrieb der Vorrichtung auftretendem Verschleiß möglich sind.
  • Zum Verarbeiten von Schmelzklebern (Hotmelts) kann der Düsen körper ferner, z. B. mittels einer elektrischen Widerstandsheizung, heizbar sein. Generell ist es natürlich auch möglich, nicht nur Klebstoffe, sondern auch andere Flüssigkeiten oder pastöse Massen mittels der Vorrichtung nach der Erfindung auf Bahnen, Bahnabschnitte u. dgl flache Werkstücke aufzutragen.
  • 'Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine Stirnansicht einer Klebstoffauftragvorrichtung in Richtung des Pfeils A der Fig. 2 Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 eine abgewickelte Darstellung von Durchtrittsöffnungen des Hohlzylinders für ein Kleb-stofformatauftragsbeispiel.
  • Die dargestellte Vorrichtung zum formatmäßigen Auftragen eines flüssigen oder pastösen Klebstoffs auf ein in Fig. 1 angedeutetes flaches Werkstück 1 weist als wesentliche Bestandteile einen als Klebstoffauftragelement wirkenden Hohlzylinder 2 und einen verdrehfest in diesem angeordneten Düsenkörper 3 als Klebstoffzuführung auf.
  • An der einen Stirnseite der Vorrichtung ist der dünnwandig ausgeführte Mantel 4 des Hohlzylinders 2 bei 5 mit einem kreisförmigen Flansch 6 verschraubt, der seinerseits bei 7 durch Klemmschrauben mit einer Antriebswelle 8 verbunden ist, die den Hohlzylinder 2 mit einer der Fördergeschwindigkeit des in Richtung des Pfeils 9 am Hohlzylinder 2 vorbeitransportierten Werkstücks 1 entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit in Richtung des Pfeils 10 antreibt. Die Welle 8 läuft in Kugellagern 11 und 12, deren Außenringe in einer Exzenterbüchse 13 liegen. Das Lager 11 ist durch Anlage am Flansch 6 und das-Lager 12 durch einen Sicherungsring 14 auf der Welle 8 axial festgelegt.
  • An der anderen Stirnseite der Vorrichtung ist der Hohlzylinder 2 mit einem stirnseitigen Rand 15 versehen, der ein Kugellager 16 umgreift, durch das der Hohlzylinder 2 an diesem stirnseitigen Ende der Vorrichtung drehbar gelagert ist. Der Innenring des Kugellagers 16 ist auf einem Ringsegment 17 abgestützt, das seinerseits auf einem in bezug auf die Welle 8 zentrisch abgedrehten Teil der Exzenterbüchse 13 ruht und mit diesem durch Klemmschrauben, wie in Fig. 1 bei 18 angedeutet ist, verbunden ist.
  • Auf dem exzentrischen Außenumfang der Exzenterbüchse 13 ist der beispielsweise aus Kunststoff bestehende Düsenkörper 3 mittels Klemmschrauben, wie dies in Fig. 2 bei 19 angedeutet ist, lösbar befestigt, Der Düsenkörper 3 besitzt eine axiale Bohrung 20, in die mittels einer Pumpe und über eine geeignete, im mit Gewinde versehenen Einlaßbereich der Bohrung 20 angeschlossene Verbindungsleitung Klebstoff unter Druck eingeführt wird. Aus der Bohrung 20 gelangt der Klebstoff durch eine Reihe von Düsen 21 an die'Oberfläche des in diesem Bereich einseitig umfangsmäßig erweiterten, in einen mit dem Hohlzylinder 2 konzentrischen Segmentbereich 22 auslaufenden Düsenkörpers 3 und wird damit gegen die innere Umfangsfläche des Hohlzylinders 2 gefördert, der mit engem Spielt bzw. schließend den Segmentbereich 22 überläuft. Wie Fig. 1 zeigt, fällt die Winkelausrichtung der Reihe dcr DÜsen 21 mit der Berührungslirie zwischen dem Hohlzylinder 3 und dem Werkstück 1 zusammen. Die Düsenreihe kann jedoch auch in Umlaufrichtung 10 des Hohlzylinders 2 gesehen kurz vor dieser Berührungslinie angeordnet sein, um stets zu gewährleisten, daß an der Berühungslinie Klebstoff am Zylindermantel 4 vorhanden ist. Die Mündungen 23 der Düsen 21 sind erweitert und grenzen aneinander an, so daß eine über die Länge der Düsenreihe durchgehende Klebstoffö rderung erfolgt.
  • In der in Übereinstimmung mit der Berührungslinie zwischen Hohlzylinder 2 und Werkstück 1 gebrachten bzw. kurz davor liegenden Stellung der Dosen 21 wird der Düsenkörper 3 mittels eines in diesem eingeschraubten Bolzens 24 unter Aufstecken eines geeigneten Verbindungsstückes verdrehfest am nicht dargestellten Maschinengestell gehalten. Winkelverstellungen des Segmentbereiches 22 oes Düsenkörters 3 in Umfangsrichtung des Hohlzylinder; 2 sind nach Lösen der über den Bolzen 24 am Maschinengestell vorgenommenen verdrehfesten Festlegung des auf der Exzenterbüchse 13 sitzenden Düsenkörpers 3 durch entsprechendes gemeinsares Verdrehen des Düsenkörpers 3 undder Exzenterbüchse 13 möglich, wobei das Umlaufspiel zwischen dem Hohlzylinder 2 bzw. Mantel II und dem Segmentbereich 22 erhalten bleibt. Die erforderlichen radialen Einstellungen des Segmentbereichs 22 zum Ausgleich von Verschleißerscheinungen können nach Lösen der bei 19 vorgesehenen Verbindung zwischen dem Düsenkörper 3 und der Exzenterbüchse 3 dadurch vorgenommen werden, daß die Exzenterbüchse 13 für sich im Düsenkörper 3 entsprechend verdreht wird.
  • Der Mantel 4 des Hohlzylinders 3 besitzt eine Anzahl von Durchtrittsöffnungen 25 in beispielsweise der Anordnung nach Fig. 3, die einem Formatauftrag entspricht, der in Fig. 3 mit 26 bezeichnet ist und fürden offenen Boden eines in Richtung des Pfeils 9 oder 9' am Hohlzylinder 2 vorbeitransportierten Kreuzbodensackrohlings bestimmt ist. Der Zylindermantel 4lenn für einen anderen Klebstofformatauftrag leicht gegen einen solchen mit einer entsprechend anderen Anzahl und Anordnung von Durchtrittsöffnungen 25 nach Lösen der Schrauben 5 ausgewechselt werden.
  • Die übrigen Bereiche des Zylinderumfangs bzw. des Mantels 4 sind von Durchtrittsöffnungen 25 freigehalten. Beim Abwälzen des Hohlzylinders 2 auf dem Werkstück 1 gelangen die Durchtrittsöffnungen 25 mit den Düsen 21 des DAsenkörners 3 an der Berührungslinie mit dem Werkstück 1 in Gegenüberlage, so daß dieses einen entsprechenden Klebstofformatauftrag erhält. Bei Förderung des Werkstücks in Richtung des Pfeils 9' in Fig. 3 dienen beispielsweise dic in Fig. 2 oberen, sich nur über einen Teil der axialen Länge des Zylindermantels 4 erstreckenden Durchtrittsöffnungen 25 dem Auftrag von Klebstoff im Bereich 27 und die in Fig. 2 unteren, sich über einen der axialen Länge des Düsenkörpers 3 entsprechenden Bereich des Zylindermantels 4 erstreckenden Durchtrittsöffnungen 25 dem Aufbringen von Klebstoff im Bereich 28 des Klebstofformatauftrags 26 nach Fig. 3., wenn die Durchtrittsöffnungen 25 des Bereichs 27 bzw. 28 sich in Gegenüberlage mit den Düsen 21 des Düsenkörpers 3 befinden.
  • Der jeweilige Formatauftrag wird problemlos beendet, wenn beim weiteren Umlauf des Hohlzylinders 3 der von Durchtrittsdffnlmgen 25 freigehaltene Bereich des Zylindermantels 4 die Düsen 21 abdeckt, ohne daß es zu unerwünschten Klebstoffspritzern durch Fadenziehen kommt. Klebstoffreste in den Durchtrittsöffnungen 25, die nur einen kleinen Offnungsquerschnitt haben, werden dort durch Adhäsion festgehalten und können beim weiteren Umlauf des hohlzylinders 2 an der-Berührungslinie mit dem Werkstück 1, wenn sich die Durchtrittsöffnungen 25 erneut mit den Düsen 21 in über einstimmung befinden, auf das Werkstück übertragen werden.
  • Es ist jedoch auch möglich, in Drehrichtung 10 des Hohlzylinders 2 hinter den Düsen 21 eine oder, wie in Fig. 1 dargestellt, zwei Absaugrillen 29 für die in den Durchtrittsöffnungen 25 durch Adhäsion festgehaltenen Klebstoffreste im Düsenkörper 3 vorzusehen. Die Absaugrillen 29 sind von der Oberkante des Segmentbereichs 22 des Uüsenkörpers 3 nach innen um etwa 150 abgeschrägt und stehen mit radialen Bohrungen 30 in Verbindung, die ihrerseits in axiale Bohrungen 31 münchen. Die Bohrungen 31 sind über geeignete Verbindungsleitungen mit einer Saugpumpe verbunden, durch die die in die Absaugrillen 29 eingesaugten Klebstoffreste abgesaugt und dem Klebstoffvorratsbehälter zugeführt werden können, aus dem der Klebstoff den Düsen 21 durch die Bohrung 20 zugeführt wird. Auf diese Weise wird auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten ein ungewolltes Austreten von Klebstoffresten aus den Durchtrittsöffnungen 25 und Abschleudern vom Hohlzylinder 2 in Bereichen außerhalb der Berührungslinie mit dem Werkstück 1 mit Sicherheit vermieden.

Claims (9)

Patentansprüche:
1.
Vorrichtung zum insbesondere formatmäßigen Auftragen eines flüssigen oder pastösen Klebstoffs auf ein flaches Werkstück mit einem rotierend angetriebenen, sich mit seinem Umfang auf dem Werkstück abwälzenden Klebstoffauftragstück und einer Klebstoffzurhrung zu diesem, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebstoffauftragstück ein mit Durchtrittsöffnungen (25) in einer --dem Klebstoffauftragsformat(26) entsprechenden Verteilung über den Umfang versehener Hohlzylinder (2) und in diesem verdrehfest als KlebstoffzufUhrung ein Düsenkörper (3) vorgesehen ist, dessen Düsen (21) bei Umlaufen des Hohlzylinders entsprechend der Anordnung der Durchtrittsöffnungen vom Hohlzylinder verschließbz;:. für einen Durchtritt von den Düsen unter Druck zugeführtem Klebstoff nach außen freigebbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (21) nebeneinander in einer Reihe angeordnet sind, die in ihrer Winkelausrichtung mit der Berührungslirie zwischen dem Hohlzylinder (2) und dem Werkstück (1) im wesentlichen zusammenfällt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Mündungen (23) der Düsen (21) erweitert sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen (23) der Düsen (21) durch eine Nut miteinander verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung (10) des Hohlzylinders (2) hinter den Düsen (21) mindestens eine Klebstoffabsaugrille (29) im Düsenkörper (3) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (3) auf der Antriebswelle (8) des Hohlzylinders (2) unter lösbarer Festlegung auf einer Exzenterbüchse t13) gelagert ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (3) aus Kunststoff besteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (3) heizbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (4) des Hohlzylinders (2j auswechselbar ist.
DE19732305889 1973-02-07 1973-02-07 Vorrichtung zum insbesondere formatmäßigen Auftragen eines flüssigen oder pastösen Klebstoffs auf ein flaches Werkstück Expired DE2305889C3 (de)

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DE2305889B2 DE2305889B2 (de) 1980-06-12
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