DE2304531B2 - Verfahren und Einrichtung zur verunreinigungsfreien Beschickung von Koksöfen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur verunreinigungsfreien Beschickung von KoksöfenInfo
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Description
8. Verfahren nach Anspruch 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß mittels des gesamten gesammelten Gases vor seiner Reinigung Dampf er- Die Erfindung betrifft die Beschickung von Kokszeugt wird. 50 öfen.
gekennzeichnet, daß mittels des gesamten gesammelten Gases vor seiner Reinigung Dampf er- Die Erfindung betrifft die Beschickung von Kokszeugt wird. 50 öfen.
9. Einrichtung zur Durchführung des Verfah- Jeder Ofen einer Koksofengnippe wird periodisch
rens nach mindestens einem der Ansprüche 1 mit Kohle beschickt, die im Ofen zu Koks verkokt
bis 8, bei dem die Verkokungsöfen mit einem wird; sodann wird der heiße Koks aus dem Ofen ent-Füllwagen
periodisch beschickt werden und nommen, bevor dieser erneut mit Kohle beschickt
eigene Ableitungseinrichtungen für zumindest 55 wird. Die während der Verkokung in jedem Kokseinen
Teil der Füllgase am Füllwagen und vom ofen entwickelten Gase bilden eine Hauptquelle der
Füllwagen getrennt angeordnet sind, dadurch Verunreinigung. Wenn ein Füllwagen zur Einführung
gekennzeichnet, daß der Raum (62) über von Kohle in den Ofen mit diesem in Verbindung gedem
Füllwagen mittels einer Umfassungseinrich- bracht wird, strömt bei den bekannten Anlagen untung
(18) überdacht ist und als Abfanghaube für 60 vermeidlich Gas aus dem Ofen in unerwünschter
die entweichenden Füllgase und andere Verunrei- Weise in die Außenluft. Aber auch der Raum obernigungen
ausgebildet ist, daß der Füllwagen (20) halb der Öfen, in dem die Kohle befördert wird,
an den einzelnen Verkokungskammern (10) der nimmt eine erhebliche Menge von Schmutz in Form
Koksofengruppe (12) durch Verbindungseinrich- von Kohlenstaub auf, so daß dieser Raum selbst eine
tungen (24) angeschlossen ist, wobei die Verbin- 65 Quelle unerwünschter Verschmutzung ist.
dungseinrichtungen (24) mit einer eigenen Gas- Ferner entweicht bei der Beschickung von Kokssammeleinrichtung (50) für die Füllgase verbun- öfen eine erhebliche Menge heißen Gases, so daß eine den sind, und daß jede Verkokungskammer (10) beträchtliche Energiemenge vergeudet wird. Dadurch
dungseinrichtungen (24) mit einer eigenen Gas- Ferner entweicht bei der Beschickung von Kokssammeleinrichtung (50) für die Füllgase verbun- öfen eine erhebliche Menge heißen Gases, so daß eine den sind, und daß jede Verkokungskammer (10) beträchtliche Energiemenge vergeudet wird. Dadurch
Steigrohre (66) aufweist, durch die der Hauptteil der Füllgase entnommen und einer Sammeleinrichtung
(72, 82) zugeführt wird.
10 Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen die Verbindungseinrichtung (24) und die Gassammeieinrichtung (50)
eine Gasverbrennungseinrichtung (42) geschaltet
11. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gassammeieinrichtungen
(50, 64, 72) und der gemeinsamen Gasreinigungseinrichtung (50) eine Verbrennungseinrichtung
(74) für die gesammelten Gase angeordnet ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit der Verbrennungseinrichtung
(74) und zwischen dieser und der Gasreinigungseinrichtung (54) eine Wärmeableitungseinrichtang
(98), insbesondere ein Kohlentrockner für die zu verkokende Kohle, angeordnet ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine die Steigrohre (66) umgebende
Wärmeableitungseinrichtung (98), die eine Speisewasserversorgungseinrichtung (94) und
eine Dampfsammelrohreinrichtung (96) umfaßt.
14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeableitungseinrichtung
(93) als Dampferzeuger ausgebildet ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigrohre (66) tangential
in die Sammeleinrichtung (72), eine Wirbelströmung erzeugend, einmünden.
16. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gassammeieinrichtung
(50) als horizontales Sammelrohr ausgebildet ist, an das sich tangential mehrere vertikal verlaufende
Rohre (52) anschließen, die wahlweise mit der Verbindungseinrichtung (24) in Verbindung
stehen.
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3 4
wird die Leistung in unerwünschter Weise vermin- einer Koksofeneinrichtung während der Beschickung
dert und damit auch die Wirtschaftlichkeit der Ver- derselben, und
kokung negativ beeinflußt. F i g. 2 ist ein schematischer Seitenriß einer erfin-
Ferner entsteht bei einem Besprühen der aus Koks- dungsgemäßen Beschickungseinrichtung, der das
öfen stammenden Gase zu deren Kühlung phenol- 5 Verfahren erkennen läßt.
reiches Wasser. Dieses kann nicht an benachbarte In F i g. 1 ist schematisch im Schnitt ein Koksofen
Gewässer abgegeben werden, ohne sis zu verschmut- 10 einer Koksofengruppe dargestellt. Die Gruppe 12
zen. Es wird also das große Problem aufgeworfen, ist in F i g. 2 schematisch wiedergegeben. Links unten
diese Flüssigkeit wirtschaftlich zu beseitigen. Zur ist eine Stoßeinrichtung 14 dargestellt, die für jeden
Zeit wird diese Flüssigkeit zum Nachlöschen von io Ofen vorgesehen ist, um den heißen Koks aus dem
Koks aus den Koksöfen verwendet, woraus sich wei- Ofen auszustoßen, nachdem die Ofentore geöffnet
tere Probleme in Verbindung mit dem Energieverlust s?nd.
und der mangelnden Wirtschaftlichkeit des Betriebes Die Koksofengruppe 12 weist eine Decke 16 auf,
ergeben. Wenn auch das Trockenlöschen des aus den die über einer Reihe von Koksöfen 10 angeordnet ist.
Koksöfen ausgestoßenen Kokses weitaus wünschens- 15 Diese Decke 16 bildet einen Boden über der Kokswerter ist, können die mit dem Trockenlöschen er- ofengruppe 12 und ist vollständig von einer Umfasreichten
Vorteile nicht voll ausgenutzt werden, weil sung 18 eingeschlossen, die ein über der Koksofenwiederum
das Problem besteht, das mit Phenol ver- gruppe angeordnetes Bauwerk bildet,
schmutzte Wasser zu beseitigen. Die Decke 16 trägt eine über den öfen der Gruppe
schmutzte Wasser zu beseitigen. Die Decke 16 trägt eine über den öfen der Gruppe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein 20 12 bewegliche Beschickungswageneinrichtung 20,
Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Ausübung die- aus der die öfen periodisch mit Kohle beschickt werses
Verfahrens zum Beschicken von Koksöfen vorzu- den, so daß die Beschickungswageneinrichtung 20 jesehen,
durch das bzw. durch die die vorerwähnten derzeit mit einem ausgewählten Ofen 10 in Verbin-Nachteile
vermieden werden, eine Luftverunreini- dung cteht, wie dies in F i g. 1 oder 2 wiedergegeben
gung während des Beschickens eines Koksofens ver- as ist. Die Beschickungswageneinrichtung 20 erhält
hindert wird, wobei die verfügbare Wärme verwert- Kohle aus nicht dargestellten Vorratsbehältern. Die
bar anfällt, woraus sich eine größere Wirtschaftlich- Beschickungswageneinrichtung trägt die Kohle in
keit und verminderte Betriebskosten ergeben. Diese Füllgefäßen 22, die mittels Verbindungseinrichtun-Aufgabe
wird bei einem Verfahren zum Beschicken gen 24 jeweils mit dem zu beschickenden Ofen 10 in
von Koksöfen mit Kohle mittels Füllwagen, bei dem 30 Verbindung stehen. Die Beschickungswageneinrichdie
durch das Beschicken der Verkokungskammer rung umfaßt ein in der Mitte liegendes Füllgefäß 26
austretenden Füllgase an den Kammern und den und zwei außenliegende Füllgefäße 22.
Verbindungseinrichtungen der Füllwagen mit den Jeder Ofen 10 der Gruppe 12 ist mit oberen öff-Einfüllöffnungen abgesaugt werden, dadurch gelöst, nungen im Boden 16 versehen, die normalerweise daß die abgesaugten Füllgase gesammelt, gereinigt 35 durch Pfropfen 28 verschlossen sind. Wenn ein be- und im gereinigten Zustand dann an die Außenluft stimmter Ofen 10 zu beschicken ist, werden die abgegeben werden und daß die in den den Füllwagen Pfropfen 28 entfernt, und die Verbindungseinrichtunumgebenden Raum eintretenden Füllgase und andere gen 24 werden durch die Öffnungen an der Decke 16 Verunreinigungen, wie Staub, abgesaugt, gesammelt, des Ofens mit diesem in Verbindung gebracht. Es gereinigt und schließlich in gereinigtem Zustand an 40 umfaßt jede Verbindungseinrichtung 24 einen äußedie Außenluft abgegeben werden. Der wesentlichste ren länglichen rohrförmigen Abschnitt 30, der mit Vorteil des erfindungsgemaßen Verfahrens besteht Bezug auf einen zylindrischen Abschnitt 32 des Fülldarin, daß bei der Beschickung eines Koksofens gefäßes 22 bzw. 26 vertikal beweglich ist. Nachdem keine mit Phenol verschmutzte Flüssigkeit anfällt, so die Pfropfen 28 entfernt sind, werden die Rohrabdaß das Problem der Beseitigung dieser Flüssigkeit 45 schnitte 30 von der für das mittlere Füllgefäß 26 dargar nicht eist auftritt und ein Trockenlöschen des gestellten Stellung nach abwärts geschoben, wie dies heißen Kokses wirtschaftlich wird. bei den äußeren Füllgefäßen 22 dargestellt ist. Die
Verbindungseinrichtungen der Füllwagen mit den Jeder Ofen 10 der Gruppe 12 ist mit oberen öff-Einfüllöffnungen abgesaugt werden, dadurch gelöst, nungen im Boden 16 versehen, die normalerweise daß die abgesaugten Füllgase gesammelt, gereinigt 35 durch Pfropfen 28 verschlossen sind. Wenn ein be- und im gereinigten Zustand dann an die Außenluft stimmter Ofen 10 zu beschicken ist, werden die abgegeben werden und daß die in den den Füllwagen Pfropfen 28 entfernt, und die Verbindungseinrichtunumgebenden Raum eintretenden Füllgase und andere gen 24 werden durch die Öffnungen an der Decke 16 Verunreinigungen, wie Staub, abgesaugt, gesammelt, des Ofens mit diesem in Verbindung gebracht. Es gereinigt und schließlich in gereinigtem Zustand an 40 umfaßt jede Verbindungseinrichtung 24 einen äußedie Außenluft abgegeben werden. Der wesentlichste ren länglichen rohrförmigen Abschnitt 30, der mit Vorteil des erfindungsgemaßen Verfahrens besteht Bezug auf einen zylindrischen Abschnitt 32 des Fülldarin, daß bei der Beschickung eines Koksofens gefäßes 22 bzw. 26 vertikal beweglich ist. Nachdem keine mit Phenol verschmutzte Flüssigkeit anfällt, so die Pfropfen 28 entfernt sind, werden die Rohrabdaß das Problem der Beseitigung dieser Flüssigkeit 45 schnitte 30 von der für das mittlere Füllgefäß 26 dargar nicht eist auftritt und ein Trockenlöschen des gestellten Stellung nach abwärts geschoben, wie dies heißen Kokses wirtschaftlich wird. bei den äußeren Füllgefäßen 22 dargestellt ist. Die
Zur Ausübung des Verfahrens ist eine Einrichtung Abschnitte 32 sind mit innenliegenden Ventilen 34
vorgesehen, die gemäß der Erfindung dadurch ge- versehen, die sich in der für das mittlere Füllgefäß 26
kennzeichnet ist, daß der Raum über dem Füllwagen 50 gezeigten geschlossenen Stellung befinden, um die
mittels einer Umfassungseinrichtung überdacht ist Kohle im Gefäß 22 bzw. 26 zurückzuhalten. Nach-
und als Abfanghaube für die entweichenden Füllgase dem uie Verbindung mit einem Ofen über dieVerbin-
und andere Verunreinigungen ausgebildet ist, daß dungseinrichtung 24 hergestellt ist, werden die Vender
Füllwagen an den einzelnen Verkokungskam- tile 34 in ihre Offenstellung geschwenkt, die für das
mern der Koksofengruppe durch Verbindungsein- 55 Paar der äußeren Füllgefäße 22 dargestellt ist, und in
richtungen angeschlossen ist, wobei die Verbindungs- dieser Stellung fließt die Kohlebeschickung von den
einrichtungen mit einer eigenen Gassammeleinrich- Füllgefäßen 22 bzw. 26 in die Kokskammer des
tung für die Füllgase verbunden sind, und daß jede Ofens.
Verkokungskammer Steigrohre aufweist, durch die Die verschiebbaren Rohrabschnitte 30 der Verbinder
Hauptteil der Füllgase entnommen und einer 60 dungseinrichtung 24 sind jeweils flüssigkeitsdicht mit
Sammeleinrichtung zugeführt wird. Durch diese Ein- flexiblen Rohren 38 verbunden, die ihrerseits mit
richtung ist das Entweichen von Füllgasen und Koh- einem Rohr 40 in Verbindung stehen, das sich zur
lenstaub in die Außenluft unmöglich, da alle Gase Rückseite eines jeden Beschickungswagens erstreckt,
und Verunreinigungen durch Gassammeleinrichtun- Wie in. F i g. 2 schematisch gezeigt ist, steht das Rohr
gen zusammengeführt werden. 65 40 seinerseits mit einer Verbrennungseinrichtung 42
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispiels- in Form einer geschlossenen Kammer in Verbindung,
weise und schematisch dargestellt. in der die Gase verbrannt werden. Das Rohr 40 wird
F i g. 1 zeigt einen schematischen Aufrißschnitt an der Rückseite des Beschickungswagens durch ein
Gerüst gehalten, wie dies gestrichelt in F i g. 1 ange- seits obere Rohre 70 aufweisen, die mit einem langdeutet
ist. gestreckten Ableitungsrohr 72 verbunden sind, das
Oberhalb der Verbrennungseinrichtung 42 ist eine eine Gashauptleitung bildet. Dieses Ableitungsrohr
flexible Rohrverbindung 44 in Form eines Deh- 72 steht auch mit der Wärmeverwertungseinrichtung
nungsausgleichers od. dgl. vorgesehen. Diese flexible S 98 in Verbindung, wie dies in der F i g. 2 gezeigt ist.
Verbindung 44 ist ihrerseits mit einem Rohr 46 ver- In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß es
bunden, in dem ein Ventil 48 angeordnet ist. auch möglich ist, die Rohre 70 tangential in die
Im der Umfassung 18 ist oberhalb der Beschik- Hauptleitung 72 einmünden zu lassen, um eine Wirkungswagen
eine erste Gassammeieinrichtung 50 in belströmung im Rohr 72 zur Vermeidung von AbForm
eines länglichen waagerechten Rohres vorgese- io lagerungen zu erreichen.
hen, mit dem mehrere verhältnismäßig kurze verti- In dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeikale
Rohre 52 verbunden sind, die sich nach abwärts spiel ist zwischen den Gashauptleitungen 50 und 72
erstrecken. Die vertikalen Rohre 52 können auch tan- und der Wärmeverwertungseinrichtung 98 eine Vergential
zur Rohrleitung 50 angeschlossen sein, so daß brennungseinrichtung 74 angeordnet, so daß das Gas
eine Wirbelströmung im Rohr 50 auftritt, die für 15 vor dem Durchströmen der Wärmeverwertungseineinige
später angegebene Zwecke sehr wünschens- richtung verbrannt wird. Insbesondere bei Verwenwert
ist. dung einer solchen Verbrennungseinrichtung sind die
Wenn also bei der oben beschriebenen Anordnung tangentialen Verbindungen wünschenswert, um eine
ein bestimmter Ofen 10 beschickt werden soll, wer- Wirbelströmung und eine leichtere Verbrennung zu
den die die Beschickungsöffnungen verschließenden so erzielen. Selbstverständlich kann die Gassammelein-Pfropfen
28 entfernt und eine Verbindung zwischen richtung 64 auch mit der Verbrennungseinrichtung
der belassenen Beschickungswageneinrichtung und 74 verbunden sein, oder sie ist direkt an die Wärdem
bestimmten Ofen, der beschickt werden soll, meverwertungseinrichtung 98 angeschlossen,
hergestellt. Dann werden die Ventile 34 geöffnet, so Es wisd also gemäß der Erfindung das entweidaß die Beschickung in den Ofen fließt. Gleichzeitig 25 chende Gas aus drei Quellen gesammelt, nämlich den entweichen Gase durch die Verbindungseinriclitun- Verbindungseinrichtungen 24, den Steigrohren 66 gen 24 sowie durch die Rohre 38 und 40 zu der Ver- und dem Inneren der Umfassung 18. Das gesammelte brennungseinrichtung 42, die nach der Verbrennung Gas wird durch die Gasreinigungseinrichtung 54 gein der Gassammeieinrichtung 50 aufgenommen wer- führt, bevor es durch den Kamin 58 an die Außenluft den, so daß das Gas für den Zweck einer weiteren 30 abgegeben wird. Bevor jedoch das Gas die Gasreini-Verwendung inert ist. Zufolge des regelbaren Rohr- gungseinrichtung 54 erreicht, wird ihm mittels der abschnittes 44 ist es möglich, die Beschickungswa- Wärmeverwertungsanlage 98 Wärme entzogen, so geneinrichtung mit der Gassammeieinrichtung 50 in daß das Gasvolumen erniedrigt und die Staubkon-Verbindung zu setzen, wärend sie auch mit einem zu zentration erhöht wird,
beschickenden Ofen 10 in Verbindung steht. 35 Wie in Fig. 2 angedeutet, wird Speisewasser, das
hergestellt. Dann werden die Ventile 34 geöffnet, so Es wisd also gemäß der Erfindung das entweidaß die Beschickung in den Ofen fließt. Gleichzeitig 25 chende Gas aus drei Quellen gesammelt, nämlich den entweichen Gase durch die Verbindungseinriclitun- Verbindungseinrichtungen 24, den Steigrohren 66 gen 24 sowie durch die Rohre 38 und 40 zu der Ver- und dem Inneren der Umfassung 18. Das gesammelte brennungseinrichtung 42, die nach der Verbrennung Gas wird durch die Gasreinigungseinrichtung 54 gein der Gassammeieinrichtung 50 aufgenommen wer- führt, bevor es durch den Kamin 58 an die Außenluft den, so daß das Gas für den Zweck einer weiteren 30 abgegeben wird. Bevor jedoch das Gas die Gasreini-Verwendung inert ist. Zufolge des regelbaren Rohr- gungseinrichtung 54 erreicht, wird ihm mittels der abschnittes 44 ist es möglich, die Beschickungswa- Wärmeverwertungsanlage 98 Wärme entzogen, so geneinrichtung mit der Gassammeieinrichtung 50 in daß das Gasvolumen erniedrigt und die Staubkon-Verbindung zu setzen, wärend sie auch mit einem zu zentration erhöht wird,
beschickenden Ofen 10 in Verbindung steht. 35 Wie in Fig. 2 angedeutet, wird Speisewasser, das
Wie man aus der F i g. 2 sieht, steht die Gassam- in Dampf umgewandelt werden soll, dem Inneren
meleinrichtung 50 mit einer Wärmeverwertungsein- einer Dampftrommel 76 zugeführt, von welcher das
richtung 98 in Verbindung. In dem Ausführungsbei- Speisewasser durch eine Versorgungsleitung 78 zum
spiel der F i g. 2 besitzt die Wärmeverwertungsein- Kessel 98 strömt. Vom Kessel strömt der Dampf
richtung 98 die Form eines Dampfkessels, in dem die 40 durch ein Rohr 80 zu der Dampftrommel 76, um von
Wärme des aus den öfen gesammelten Gases benutzt dieser an irgendeinen Verbraucher abgegeben zu
wird, um Dampf zu erzeugen. Nach dem Durchflie- werden.
ßen der Wärmeverwertungseinrichtung 98 fließt das Weiter ist für die Abfuhr der Wärme aus den
Gas durch eine Reinigungseinrichtung 54, die dazu durch das Innere der Steigrohre 66 nach oben flie-
dient, das Gas von festen Teilchen zu reinigen. Mit- 45 ßenden Gase eine Wärmeverwertungseinrichtung
tels eines Saugzugventilators 56, der das reine Gas zu vorgesehen. Wie in F i g. 1 angedeutet, ist der Ab-
dem Austrittsrohr 58 (Kamin) liefert, wird das reine schluß 68, der zuerst Gas aus jedem Steigrohr 66 er-
Gas durch das Rohrsystem gesaugt. Infolge dieser hält, mit einem kippbaren Ventil oder einem Ablenk-
Arbeitsgänge wird das Gas aus dem Ofen nicht nur blatt 82 versehen, um einen Teil des Gases zu der
gekühlt, sondern auch gereinigt und entschwefelt, be- 5° Gassammeieinrichtung 72, hingegen einen anderen
vor es an die Außenluft abgegeben wird. Teil des Gases zu einem Flüssigkeitsabschneider 84
Das in das Innere der Umfassungseinrichtung 18 fließen zu lassen, der durch ein Rohr 86 mit einem
entweichende Gas strömt durch Luftschlitze 60 auf- Koksgassammeirohr 88 in Verbindung steht. Das
wärts in einen oberen Dachabschnitt 62 der Umfas- Rohr 88 kann mit einem regelbaren Ventil 90 für die
sungseinrichtung 18 und aus dem Abschnitt 62 in 55 Steuerung der Zuflußrate von Koksgas zum Rohr 88
eine zweite Gassammeieinrichtung 64, die die Form versehen sein, und es kann an irgendeiner Stelle, z. B.
eines langgestreckten Rohres aufweist. Diese zweite vor dem Flüssigkeitsabscheider 84, eine Wasser-
Gassammeleinrichtung 64 steht auch mit der War- sprühvorrichtung vorgesehen sein, die für Notfälle
meverwertungseinrichtung 98 in Verbindung. benutzt werden kann.
Mehrere Steigrohre 66 stehen durch den Boden 16 60 Gemäß einem wesentlichen Merkmal der vorlie-
mit dem Inneren der Öfen 10 in Verbindung. Wenn genden Erfindung wird jedoch das durch jedes Steig-
auch bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungs- rohr 66 strömende Gas zuerst sehr wesentlich durch
beispiel nur ein Steigrohr 66 vorgesehen ist, ist es eine Wärmeableitungseinrichtung gekühlt, bevor das
doch selbstverständlich, daß entlang gegenüberliegen- Gas den Abschluß 68 erreicht, so daß die Gassam-
der Seiten der Gruppe 12 für jeden Ofen die Steig- 65 meleinrichtung 72 und die Koksgashauptleitung 88
rohre 66 paarweise angeordnet sind. Die Steigrohre ein verhältnismäßig kühles Gas aufnehmen. Durch
66 an beiden Seiten der Koksofengruppe 12 stehen diese Wärmeableitungseinrichtung wird die Tempe-
jeweils mit Abschlüssen 68 in Verbindung, die ihrer- ratur des Gases in den Steigrohren so sehr abgekühlt,
η η α
j ο α- υ κι » ;„
mit einer
Wasserbe- An Stelle einer Wärmeverwertungseinrichtung 98
verunreinig Wasser bei der vor.iegenden Erfin-
nie Wärmeableituneseinrichtung, die mit den Steig-Sln^^sanunenwkS
hat die Form einer UmäSJSi
S dTfedl Steigrohr 66 umgibt. An ih-Ed^^
stehen de Ummantelungen 92
ren des Gehäuses zugeführt, das die Kohletrockeneinrichtung
bildet. Das aus der Verbrennungseinrichtung 74 entweichende verbrannte Gas wird durch
dieses Gehäuse über ein Gitter nach oben geleitet,
gnw^
β enamSmmelS96liefert Dampf zu?
ÄP Es^rfaiso durch diese Dampf-
^ S die Steigrohre strö-
Gasreinigungseinrichtung 54 zugeleitet, und danach führt der Saugzugventilator 56, der den Fluß des Gases
durch das ganze System bewirkt, das Gas zu dem Austrittsrohr 58, aus dem es in gereinigtem und ent-
tended
dedSlSi
vermin werden.
vermin werden.
WaSm rschmutzung mit Phe-5WÄSWü£==i
20 eine vorgetrocknete Kohle zu den Koksöfen Hefert und den
Arbeitsvorgang verbessert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 5Π /104
5 δ δ ,'.
Claims (7)
1. Verfahren zum Beschicken von Koksöfen mit Kohle mittels Füllwagen, bei dem die durch
das Beschicken der Verkokungskammern austretenden Füllgase aus den Kammern und den Verbindungseinrichtungen
der Füllwagen mit den Einfüllöffnungen abgesaugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die abgesaugten Füll- ig
gase gesammelt, gereinigt und im gereinigten Zustand dann an die Außenluft abgegeben werden
und daß auch die in den den Füllwagen umgebenden Raum eintretenden Füllgase und andere
Verunreinigungen, wie Staub, abgesaugt, gesammelt, gereinigt und schließlich im gereinigten Zustand
an die Außecluft abgegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das durch die Füllwagenverbindungen entweichende Gas vor seiner Reinigung und insbesondere vor seiner Sammlung verbrannt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte gesammelte Gas
vor seiner Reinigung verbrannt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem verbrannten Gas vor seiner
Reinigung Wärme entzogen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das verbrannte Gas durch
einen Kohletrockner geführt wird, in dem die Kohle vor der Beschickung eines Koksofens mit
dem verbrannten Gas getrocknet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme des aus dem Innern
eines Koksofens auf einem von den Füllwagenverbindungen getrennten Wege entweichenden
Gases vor dessen Sammlung in einem Wärmetauscher entzogen wird und mittels der Wärme
des aus dem Innern des Koksofens entweichen- 4" den Gases, in an sich bekannter Weise, Dampf
erzeugt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem gesammelten unverbrannten
Gas vor seiner Reinigung Wärme entzogen wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US22415772A | 1972-02-07 | 1972-02-07 | |
| US22415772 | 1972-02-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2304531A1 DE2304531A1 (de) | 1973-09-06 |
| DE2304531B2 true DE2304531B2 (de) | 1974-03-14 |
| DE2304531C3 DE2304531C3 (de) | 1977-07-28 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007002485A1 (de) * | 2006-11-11 | 2008-05-15 | Schalker Eisenhütte Maschinenfabrik Gmbh | Füllwagen für einen Koksofen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007002485A1 (de) * | 2006-11-11 | 2008-05-15 | Schalker Eisenhütte Maschinenfabrik Gmbh | Füllwagen für einen Koksofen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE795031A (fr) | 1973-05-29 |
| GB1421295A (en) | 1976-01-14 |
| CA984781A (en) | 1976-03-02 |
| AT352677B (de) | 1979-10-10 |
| AU5149073A (en) | 1974-08-01 |
| JPS4889203A (de) | 1973-11-21 |
| US3697381A (en) | 1972-10-10 |
| ZA736432B (en) | 1974-01-30 |
| FR2171179A1 (de) | 1973-09-21 |
| FR2171179B1 (de) | 1976-09-10 |
| ATA31273A (de) | 1979-03-15 |
| DE2304531A1 (de) | 1973-09-06 |
| IT977206B (it) | 1974-09-10 |
| NL7301365A (de) | 1973-08-09 |
| BR7300912D0 (pt) | 1973-09-13 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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