DE2364796A1 - Verfahren bei der herstellung von zementklinkern aus zementrohschlamm sowie anlage zur ausuebung des verfahrens - Google Patents
Verfahren bei der herstellung von zementklinkern aus zementrohschlamm sowie anlage zur ausuebung des verfahrensInfo
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Description
PATENTANWÄlTf-
DR.-ING. H. FJMCKE MÜNCHENS
DfPL.-lNG. H. 3OS1R j*OHEX$Tri -ί» 2 7. DEZ 1973
DiPL-IHG-S-STAEGER 2364796
AKTIESEISKABET NIRO ATOMIZER, Saborg, Dänemark
Verfahren bei der Herstellung von Zementklinkera aus Zementroh.-sehlamm
sowie Anlage zur Ausübung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren bei der Herstellung von Zementklinkern
aus Zementrohschlamm, der mit Hilfe des von einem Zementofen kommenden Abgases in einer Zerstäubungstrocknungsvorrichtung
getrocknet wird, und wobei das zerstäubungsgetrocknete, pulverförmige Zementrohmehl, welches aus der Zerstäubungstrocknungsvorrichtung
ausgetragen wird, vorgewärmt wird.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift Nr. 2 o44 457 ist eine Anlage
bekannt geworden, in welcher man zwischen dem vom Ofen kommenden Abgas und dem zerstäubungsgetrockneten Material Wärme
austauscht und danach das Gas als Trockengas bei der Zerstäubungstrocknung benutzt.
Der hiermit verfolgte Zweck ist, sowohl eine Reduktion des Alkaligehalts
des fertigen Materials als auch Alkaliablagerungen an denjenigen Stellen in der Anlage zu reduzieren, wo diese Betriebsstörungen
verursachen können, und zur Lösung dieser Aufgabe werden in der Offenlegungsschrift gewisse Temperaturen für
das Gas, die es hat, nachdem es einmal zum Vorwärmen und danach zum
Zerstäubungstrocknen ausgenutzt worden ist, sowie für die
Erhitzung des Materials angegeben.
Man könnte sich vorstellen, dass man auf diese Weise einer existierenden
'Drehrohrofeninatallation eine grössere Kapazität verleihen kann oder in Verbindung mit einer neuen Installation
den für eine gegebene Kapazität ausgelegten -Drehrohrofen kurzer
machen kann, und zwar beispielsweise durch Vorwärmen des Rohmehls bis auf ungefähr 8oo°0, wodurch bei einem gegebenen Wärmeverbrauch
im Ofen eine grössere Materialmenge verarbeitet werden kann, als wenn dieses bei seinem Eintritt in die Anlage eine
niedrigere Temperatur hätte.
Dies würde jedoch einen erheblichen Anstieg der Temperatur des vom Drehrohrofen kommenden Abgases mit sich führen, z.B. auf
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ca. 13oo°C, was aus Rücksicht auf die für den ITbergang zwischen
dem Drehrohrofen und der zugehörigen stationären Rauchkammer gewöhnlich verwendeten Baumaterialien nicht zulässig ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Verfahren anzugeben, nach welchem man ohne eine solche erhöhte Temperatur der Abgase
des Drehrohrofens eine erhöhte Kapazität erreichen kann» und erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass
zum Vorwärmen gesondert erhitztes Gas verwendet wird und dass das beim Vorwärmen entstehende Abgas mit für die Zerstäubungstrocknung
benutzt wird.
Die mit der erwähnten bekannten Anlage erzielten Vorteile bezüglich
der Alkaliniederschläge und des Alkaligehalts des fertigen Materials werden im vollen Ausmass beibehalten, während
das bei der Erfindung zum Vorwärmen verwendete, gesondert erhitzte Gas mit Hilfe von !Frischluft erzeugt werden kann und
somit keinen Anlass zu Alkaliabscheidung beim Mischen mit dem Pulver gibt, aber die Kapazität wird erheblich vergrössert,
ohne dass schädlich hohe !Temperaturen der Abgase des Drehrohr-*
ofens erforderlich sind. Hierzu kommt noch zusätzlich der Vorteil, dass man trotz der vergrösserten Elinkerproduktion im
Drehrohrofen eine geeignet niedrige Gasgeschwindigkeit im Ofen beibehalten kann, während man sonst, um die Produktion heraufsetzen
zu können, die Mengen an Brennstoff und an der für die Verbrennung verwendeten Luft vergrössern muss, wodurch die Gasgeschwindigkeit
im Ofen ansteigt. Ausserdem wird eine grössere Betriebssicherheit und Flexibilität des Vorgangs erzielt, da
man wegen der Erhitzung unter Anwendung einer separaten Feuerung weit bessere Möglichkeiten hat, durch Abstimmung der Wärmemenge,
die durch die separate Vorwärmung/in "bezug auf die augenblickliche
Produktion und auf die von den Abgasen des Drehrohrofens herrührende· Wärmemenge eine zufriedenstellende Produktion unter
variierenden Betriebsbedingungen durchzuführen.
Schliesslich wird durch die Vorwärmung des Pulvers auf eine höhere Temperatur erreicht, dass die Pliesseigenschaften des
Pulvers verbessert werden uri dass damit die Tendenz zu Anhäu-
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fungen des Materials am Einlaufende des Ofens und Leckagen durch die Ofendichtung reduziert oder völlig vermieden wird·
Die Erfindung betrifft ferner eine Anlage zur Ausübung des beschriebenen
Verfahrens, die aus einem Drehrohrofen zur Herstellung von Zementklinkern und einer Zerstäubungstrocknungsvorrichtung
zum Trocknen von Rohschlamm besteht, und das für diese erfindungsgemässe Anlage Kennzeichnende besteht in einem Erhitzungsaggregat
mit Frischluftzufuhr und Heissgasaustritt, welcher Austritt mit einem Wärmetauscher verbunden ist,der 'einen
Pulvereintritt,der mit dem Pulveraustritt der Trocknungsvorrichtung
in Verbindung steht,und einen Pulveraustritt,der mit dem Pulvereintritt
des Drehrohrofens in Verbindung steht,sowie einen Gasaustritt
aufweist,welcher Gasaustritt mit der Trockenkammer der
Trocknungsvorrichtung in Verbindung steht.
Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erklärt, deren Figuren 1-7 verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemässen Anlage veranschaulichen.
In Fig. 1 ist eine Zerstäubungstrocknungsvorrichtung dargestellt, die aus einem Zerstäuberrad 1 und einer Trockenkammer 2 besteht,
während 3 einen Drehrohrofen zur Herstellung von Zementklinkern bezeichnet. Die Zerstäubungstrocknungsvorrichtung hat einen
Rohschlammeinlauf 4 und ein Trockengas-Einleitrohr 5 sowie einen
Pulveraustritt 6. Das Trockengas-Einleitrohr 5 bildet gleichzeitig die Steigleitung für den Drehrohrofen 3„
Erfindungsgemä'ss wird das trockene Pulver aus der Zerstäubungstrocknungsvorrichtung
nicht direkt vom Pulveraustritt 6 in den Drehrohrofen 3 geleitet, sondern erst mit Hilfe eines separat
erhitzten Gases vorgewärmt.
Dies erfolgt mit Hilfe eines Gaserhitzers 7, der z.B. einen oder mehrere ölbrenner enthalten kann und dem mit Hilfe eines Gebläses
8 Frischluft zugeführt wird, während das heisse Gas durch einen Kanal 9 ausströmt.
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Der Pulveraustritt 6 ist an diesen Kanal 9 angeschlossen, so
dass das Pulver mit dem heissen Gas in diesem Kanal vermischt und zusammen mit diesem in einen Zyklon Io oder eine aus mehreren Zyklonen zusammengesetzte Zyklonenbatterie geführt wird,
wo das vorgewärmte Pulver abgeschieden und durch eine leitung in den Drehofen 3 eingeleitet wird. Das Abgas aus dem Zyklon
wird durch eine leitung 12 in die Trockenkammer 2 geleitet und trägt hier zur Trocknung bei.
Das Abgas aus der Trockenkammer 2 gelangt durch eine Leitung in einen Zyklon 14» wo das mitgerissene Pulver abgeschieden und
durch eine Leitung 15 in den Kanal 9 eingeleitet wird, in welchem es ebenfalls vorgewärmt und zusammen mit dem Pulver aus
dem Austritt 6 durch den Zyklon Io in den Drehrohrofen 3 eingeleitet
wird.
Das Abgas aus dem Zyklon 14 durchströmt einen Entstauber 16, z.B. einen Elektroentstauber, in dem das sehr feine Pulver, welches
im Zyklon 14 nicht abgeschieden werden kann, zum grössten Teil abgeschieden wird. Ein Gebläse. 17 im Austritt 18 des Entstaubers
16 erzeugt den Unterdruck, der erforderlich ist, um das Abgas aus der Trockenkammer 2 durch den Zyklon 14 und den
Entstauber 16 hindurchzusäugen, und bläst das hauptsächlich gereinigte
Abgas ab.
Wenn der Entstauber, wie angedeutet, ein aus mehreren Sektionen bestehender Entstauber ist, kann das in seiner ersten Sektion
oder seinen ersten Sektionen 18 abgeschiedene Pulver eventuell in den Kanal 9 zurückgeleitet werden, während das in der nachfolgenden
Sektion oder den nachfolgenden Sektionen 19 abgeschiedene Pulver in der Regel einen zu hohen Alkaligehalt besitzt,
um wieder in den Prozess zurückgeleitet werden zu können, aber sich dann auf bekannte Weise zu anderen Zwecken verwenden lässt.
Die in Pig. 2 dargestellte Ausführungsform entspricht völlig der
in Pig. 1 gezeigten, nur unterscheidet sie sich dadurch, dass das Abgas aus dem Zyklon Io nicht durch die Leitung 12 direkt in
die Kammer 2 gelangt, sondern in das Einleitungsrohr 5 geleitet
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wird, so dass das Gas zusammen mit dem Abgas aus dem Drehrohrofen
3 in die Trockenkammer 2 gelangt.
Die in Pig, 3, veranschaulichte Ausführungsform entspricht der in
Pig. 1 und 2 gezeigten, doch weist die Anlage auf einem einzigen Punkt einen wesentlichen Unterschied auf, und zwar sind der Zyklon
Io und ein T.eil des Kanals 9 durch einen Wärmetauscher 2o
schicht
mit einem Wirbelbett ersetzt. Der Pulveraustritt 6 und die vom Zyklon jX4 ,kommende leitung 15 bilden den Pulvereinlauf in das WirbeXbett, während das Gas aus dem Kanal 9 in den Wärmetauscher 2o eingeleitet wird und zur gleichen Zeit das eingetragene Pulver fluidisiert und es erhitzt, woraufhin es genau wie in den Ausführungsformen nach Pig. 1 und 2 durch die leitung 11 in den Drehrohrofen eingeleitet wird. Das Abgas des Wärmetauschers 2o wird durch eine leitung 21 in die leitung 5 eingeleitet, kann jedoch auch genau wie die leitung 12 in Pig. 1 direkt in die Trockenkammer 2 eingeleitet werden.
mit einem Wirbelbett ersetzt. Der Pulveraustritt 6 und die vom Zyklon jX4 ,kommende leitung 15 bilden den Pulvereinlauf in das WirbeXbett, während das Gas aus dem Kanal 9 in den Wärmetauscher 2o eingeleitet wird und zur gleichen Zeit das eingetragene Pulver fluidisiert und es erhitzt, woraufhin es genau wie in den Ausführungsformen nach Pig. 1 und 2 durch die leitung 11 in den Drehrohrofen eingeleitet wird. Das Abgas des Wärmetauschers 2o wird durch eine leitung 21 in die leitung 5 eingeleitet, kann jedoch auch genau wie die leitung 12 in Pig. 1 direkt in die Trockenkammer 2 eingeleitet werden.
Bei der Ausführungsform nach Pig. 4 ist der in den Ausführungsformen nach Pig. 1 und nach Pig. 2 enthaltene Zyklon Io als
separates Element weggelassen und stattdessen ein direkt mit dem Drehrohrofen 3 zusammengebauter und ip das Rohr 5 eingebauter
Zyklon 21 benutzt.
Die in Pig. 5 veranschaulichte Ausführungsform, die als besonders zweckmässig anzusehen ist, unterscheidet sich in erheblichem
Ausmass von den im Zusammenhang mit den vorherigen Piguren beschriebenen
Ausführungsformen. Der Pulveraustritt 6 der Trockenkammer
2 und die vom Zyklon 14 kommende leitung 15 sind hier, statt direkt in den Kanal 9 zu führen, mit der Steigleitung 25
des Drehrohrofens 3 und der Abgasleitung 26 des Zyklons Io durch einen Zyklon 23 geführt, in welchem das Pulver abgeschieden und
durch den Austritt 24 dieses Zyklons in den Kanal 9 eingeleitet wird. Vom Kanal 9 wird das Gas mit dem vorgewärmten Pulver in
den Zyklon Io geleitet, wo das Pulver abgeschieden und durch eine leitung 11 in den Drehrohrofen 3 eingeleitet wird. Die Abgasleitung
des Zyklons 23 wird vom Trockengas-Zuleitungsrohr 5 zur Trockenkammer 2 gebildet. In dem in Pig. 5 dargestellten
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Ausführungsbeispiel ist der Pulveraustritt 6 der Trockenkammer 2 unmittelbar vor dem Eintritt in den Zyklon 23 an das Gaseinleitungsrohr
des Zyklons 23 angeschlossen, und die lustrittleitung 15 des der Trockenkammer 2 zugeordneten Zyklons 14 ist
an den Gasaustritt des Drehrohrofens 3 angeschlossen, doch ist
unmittelbar ersichtlich, dass die Anschlüsse auch umgekehrt hätten sein können und dass die Pulveraustritte 6 und 15 auch
allein an die zum Zyklon 23 führende Abgasleitung 26 des Zyklons Io oder allein an die Abgasleitung 25 des Ofens 3 angeschlossen
werden könnten. Ebenso können sie an je eine der leitungen 25 und 26 oder jeder für sich oder zusammen, z.B. fraktionsweise
gesammelt, an beide diese Leitungen 25 und 26 angeschlossen werden, z.B. dadurch, dass die Leitungen 25 und 26
an einer Stelle zusammengeführt sind, die in der Strömungsrichtung gesehen vor den Anschlüssen der Pulveraustritte
6 und 15 liegt, welche wiederum vor dem Eintritt in den Zyklon 23 angeordnet sind. In allen Fällen wird erreicht, dass das
aus der Trockenkammer 2 durch die Austritte 6 und 15 ausgetragene Pulver in zwei Stufta vorgewärmt wird, die im Gegenstrom
angeordnet sind, und zwar in der ersten Stufe im Zyklon 23 mit Hilfe des durch den Kanal 25 kommenden Abgases des Drehrohrofens
sowie des durch den Kanal 26 kommenden Abgases des Zyklons Io und in der zweiten Stufe im Kanal 9 und im Zyklon Io
mit Hilfe des vom Gas.e!rhitzer 7 kommenden Gases. Es ist also auf einfache Weise dadurch ein zusätzlicher Yorwsimischritt eingeführt
werden, dass das Abgas des Drehrohrofens 3 und des Zyklons Io nicht nur durch den Zyklon 23 und das Rohr 5 zur Zerstäubungstrocknung
in der Trockenkammer 2 beiträgt, wie es in den vorher genannten Anlagen der Pail ist, sondern auch eine
präliminare Vorwärmung des aus der Trockenkammer 2 durch den Pulveraustritt 6 und des aus dem Zyklon 14 durch die Leitung 15
ausgetragenen Pulvers bewirkt, welche präliminare Vorwärmung dann durch die Vorwärmung im Kanal 9 und im Zyklon Io ergänzt
wird, bevor das auf diese Weise besonders intensiv vorgewärmte Pulver durch die Leitung 11 in den Drehrohrofen 3 eingeleitet
wird. Verglichen mit den in Pig. 1-4 dargestellten iusführungsformen hat die Ausführungsform nach Pig. 5 somit den Vorteil,
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dass man mit einem verhältnismässig kleinen Gaserhitzer eine
wesentlich höhere Temperatur des vorgewärmten Pulvers erzielen kann. Die Temperatur kann sogar so hoch werden, dass eine teilweise
Kalzinierung des Pulvers vor seiner Einleitung in den Drehrohrofen möglich wird. Ausserdem ist die Möglichkeit, die
Temperatur des vorgewärmten Rohmehls, welches in den Drehrohrofen eingeleitet wird, zu steuern, günstiger, weil der Gaserhitzer
nur zu einem Teil der Temperaturerhöhung des Pulvers während des Vorwärmens "beizutragen braucht.
Die in Pig. 6 wiedergegebene Ausführungsform entspricht im wesentlichen
der in Pig. 4 gezeigten, nur besteht der Unterschied, dass der in Pig. 4 mit dem Drehrohrofen 3 zusammengebaute
Zyklon 21 durch einen separaten Zyklon 23 ersetzt ist, in welchen das ibgas des Drehrohrofens durch eine Leitung 25
eingeleitet wird. Vor der Einleitung in den Zyklon 23 ist sowohl der Pulveraustritt 6 der Trockenkammer 2 als auch der
Pulveraustritt des Zyklons 14 und der Gasaustritt des Gaserhitzers 7 in die Leitung 25 hineingeführt.
In der in Pig. 7 veranschaulichten Ausführungsform wird genau wie in Pig. 3 ein Wärmetauscher mit Wirbelbett benutzt, aber
die Ausführung ist wesentlich verschieden und in konstruktiver Hinsicht stark vereinfacht. Das Gaseinleitungsrohr 5, welches
auch bei dieser Ausführungsform gleichzeitig das Steigrohr des Drehrohrofens 3 bildet, ist bis unter den Ofen §uh$ifl€m Gaser~
hitzer 26 weitergeführt, und zwar durch ein Wirbelbett 27 hindurch,
in welches sowohl der Pulveraustritt 6 der Trockenkammer 2 als auch das aus dem Zyklon 14 durch die Leitung 15 kommende
Pulver eingeleitet wird.
Es wurde eine Anlage wie die in Pig. I veranschaulichte benutzt.
Die Zerstäubungstrocknungsanlage war vom Fabrikat NIRO ATOMIZER,
Der Durchmesser der Trockenkammer betrug Io m. Die .Anlage war
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mit einem Zentrifuge!zerstäuber ausgerüstet. Der Durchmesser
des Zerstäuberrades "betrug 24o mm. 7o t/h Rohschlamm mit einem Trockensubstanzgehalt von 62><£ wurden aus einem Schlammbehälter
zum Zerstäuber in der Zerstäubungstrocknurtgsanlage gepumpt. Das Abgas des Drehrohrofens wurde in einer Menge von 126 ooo
kg/h in die Zerstäubungstrocknungsanlage eingeleitet und hatte bei seinem Eintritt in die Anlage - gemessen im Kanal 5 - eine
Temperatur von 58o°C. Die Trockenluft enthielt eine Pulvermenge von der trossenOrdnung 4o t/h. Das die Zerstäubungstrocknungsanlage
verlassende Abgas hatte eine Temperatur von 18o C und das zerstäubungsgetrocknete Rohmehl eine Temperatur von 17o°C.
Die Menge des Abgases aus dem Zyklon Io belief sich auf ca. 33 ooo kg/h und seine Temperatur betrug 49o°C. Etwa 84 t/h auf
49o°C vorgewärmtes Zementrohmehl wurde durch den Kanal 11 in den Drehrohrofen 3 eingeführt.
Beispiel 2
Es wurde eine Anlage wie die in Pig. 2 veranschaulichte benutzt,
Es wurde eine Anlage wie die in Pig. 2 veranschaulichte benutzt,
Die Zerstäubungstrocknungsanlage entsprach der in Beispiel 1 beschriebenen.
91 t/h Rohmehl mit einem Trockensubstanzgehalt von 62$ wurden
aus einem Schlammbehälter zum Zerstäuber gepumpt. Das Abgas des Drehrohrofens wurde in einer Menge von 126 ooo kg/h in die
Zerstäubungstrocknungsanlage eingeleitet. Es hatte bei seinem Eintritt - gemessen in Kanal 5 - eine Temperatur von 65o°C. Die
Trockenluft enthielt eine Pulvermenge von der GrossenOrdnung
3o t/h. Die Temperaturen des die Zerstäubungstrocknungsanlage verlassenden Abgases und des zerstäubungsgetrockneten Rohmehls
entsprachen den in Beispiel 1 genannten. Die Menge des Abgases aus dem Zyklon Io belief sich auf ca. 66 ooo kg/h und seine
Temperatur betrug 6oo°C. Etwa Io2 t/h auf 6oo°C vorgewärmten Zementrohmehls wurden durch den Kanal 11 in den Drehrohrofen 3
eingeleitet. Die pro Kilogramm hergestellter Klinker zugeführte Wärmemenge war dieselbe wie in Beispiel 1.
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Beispiel 3
Es wurde eine Anlage wie die in lig. 5 veranschaulichte benutat.
Es wurde eine Anlage wie die in lig. 5 veranschaulichte benutat.
Die Zerstäubungstrocknungsanlage entsprach der in Beispiel 1 beschriebenen.
7 ο t/h Rohmehl mit einem Trocken subs ta η zgelialt von 62$ wurden
aus einem Schlamitibehälter zum Zerstäuber gepumpt. Die Menge
des Abgases aus dem Drehrohrofen betrug 126 ooo kg/h und dieses Gas hatte eine im Kanal 25 gemessene Eintrittemperatür von 8oo°C
und enthielt eine Pulvermenge von der GrossenOrdnung 35 t/h.
Die Temperaturen des die Zerstäubungstrocknungsanlage verlassenden Abgases und des zerstäubungsgetroekneten Rohmehls entsprachen
den in Beispiel 1 genannten. Das zerstäubungsgetrocknete Rohmehl aus der Trockenkammer 2 und dem Zyklon 14 wurde in den
Kanal 25 eingeleitet und im Zyklon 23 auf eine Temperatur von 65o°C vorgewärmt, bevor es in den Heissgaskanal 9 des Gaserhitzers 7 gelangte. Eine zusätzliche Erhitzung und beginnende Kalzinierung
des zerstäubungsgetrockneten Rohmehls erfolgte im Heissgaskanal 9 mit Hilfe von 33 ooo kg/h Heissgas aus dem
Gaserhitzer 7.
Etwa 84 t/h auf 73o°0 vorgewärmten Rohmehls wurden durch den Kanal 11 in den Drehrohrofen 3 eingeleitet.
Die pro Kilogramm hergestellter Klinker zugeführte Wärmemenge war dieselbe wie in Beispiel 1.
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Claims (10)
- - Io Patentansprüc he(l", Verfahren bei der Herstellung von Zementklinkern aus Zementrohschlamm, der mit Hilfe des von einem Zementofen kommenden Abgases in einer Zerstäubungstrocknungsvorrichtung getrocknet wird,und wobei das zerstäubungsgetrocknete, pulverförmige Zementrohmehl, welches aus der Zerstäubungstrocknungsvorrichtung ausgetragen wird, vorgewärmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zum Vorwärmen gesondert erhitztes Gas verwendet wird und dass das beim Vorwärmen entstehende Abgas mit für die Zerstäubungstrocknung benutzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Zementofen herrührende Abgas mit zum Vorwärmen benutzt wird.
- 3. Anlage zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, die einen Drehrohrofen (3) zur Herstellung von Zementklinkern und eine Zerstäubungstrocknungsvorrichtung (1, 2) zum Trocknen von Rohschlamm umfasst, gekennzeichnet durch ein Erhitzungsaggregat (7) mit Frischluftzufuhr und Heissgasaustritt (9), welcher Austritt mit einem Wärmetauscher (lo) verbunden ist, der einen Pulvereintritt,der mit den Pulveraustritten (6 und 15) der Trocknungsvorrichtung in Verbindung steht,und einen Pulveraustritt (11),der mit dem Pulvereintritt des Drehrohrofens (3) in Verbindung steht,sowie einen Gasaustritt (12) aufweist,welchgr Gagaustritt mit der Trockenkammer (2) der Trocknungsvorrichtung in -Verbindung steht.
- 4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher von einem Zyklon (Io) gebildet wird.
- 5. Anlage nach .Anspruch 3.,,dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher von einem Wirbelbett (2o) gebildet wird.
- 6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Pulvereintritt und der Heissgaseintritt des Wärmetauschers von einem gemeinsamen Kanal (9) gebildet wird, der als »inlei-409830/07442364798- ii - 'tende Wärmetauscherstufe dient.
- 7. Anlage nach Anspruch 3, 4, 5 oder 6, Bei welcher der Gas-J. -J.J. f-,T\ /der Trockenkanuner ... ^ , austritt (13;/zwecks Abscheidung mitgerissenen Pulvers an einen Zyklon (14) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Austritt dieses Zyklons mit dem Pulvereintritt (9) des Wärmetauschers (lo) verbunden ist.
- 8. Anlage nach einem oder mehreren der Anspräche 4-7» dadurch gekennzeichnet, dass der Gasaustritt (25) des Drehrohrofens an den Wärmetauscher angeschlossen ist.
- 9. Anlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pulveraustritte (6 und 15) der Trockenkammer (2) zusammen mit dem Gasaustritt (26) des Wärmetauschers (lo) und dem Gasaustritt (25) des Drehrohrofens (3) an einen Zyklon (23) angeschlossen sind, dessen Pulveraustritt an den Pulvereintritt des Wärmetauschers (lo) und dessen Gasaustritt an den Gaseintritt (5) der Trockenkammer angeschlossen ist.
- 10. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 5-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Erhitzungsaggregat (26) durch einen Kanal an den Gaseintritt (5) der Trockenkammer angeschlossen istschichtund dass in diesen Kanal (27) ein Wirbelbett eingebaut ist, dessen Pulvereintritt an den Pulveraustritt (6) der Trockenkammer angeschlossen ist, und wobei der Gasaustritt des Drehrohrofens über dem Wirbelbett an diesen Kanal angeschlossen ist.PAlcNTANWALTc OR.-SHO. H. FINCKE, D(PL-INO. H. &O»h D)PL-WG. S. 8TE409830/0744Le e rs e r t e
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