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DE2364650A1 - Verfahren zur waermebehandlung von koernigem und/oder stueckigem gut, insbesondere zum brennen von kalk, dolomit, magnesit oder dergleichen und schachtofen zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur waermebehandlung von koernigem und/oder stueckigem gut, insbesondere zum brennen von kalk, dolomit, magnesit oder dergleichen und schachtofen zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2364650A1
DE2364650A1 DE2364650A DE2364650A DE2364650A1 DE 2364650 A1 DE2364650 A1 DE 2364650A1 DE 2364650 A DE2364650 A DE 2364650A DE 2364650 A DE2364650 A DE 2364650A DE 2364650 A1 DE2364650 A1 DE 2364650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
zone
combustion
area
fuel supply
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2364650A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl Ing Buchner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE2364650A priority Critical patent/DE2364650A1/de
Priority to TR18776A priority patent/TR18776A/xx
Priority to AU76492/74A priority patent/AU7649274A/en
Priority to GB54675/74A priority patent/GB1484174A/en
Priority to ES433074A priority patent/ES433074A1/es
Priority to BE151845A priority patent/BE823741A/xx
Priority to IT54688/74A priority patent/IT1026108B/it
Priority to US05/536,932 priority patent/US3941557A/en
Priority to FR7442728A priority patent/FR2255561B3/fr
Publication of DE2364650A1 publication Critical patent/DE2364650A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/10Preheating, burning calcining or cooling
    • C04B2/12Preheating, burning calcining or cooling in shaft or vertical furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/08Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces heated otherwise than by solid fuel mixed with charge

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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

236465Q
Anlage zum Patentgesuch der H 73/50
KlÖckner-Humboldt-Deutz Va/Ro
Aktiengesellschaft ' ·
vom 21. Dezember 1973
Verfahren zur Wärmebehandlung von körnigem und/oder stückigem Gut, insbesondere zum Brennen von Kalk, Dolomit, Magnesit oder dergleichen und Schachtofen zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wärmebehandlung von körnigem und/oder stückigem Gut, insbesondere zum Brennen von Kalk, Dolomit, Magnesit oder dergleichen in einem mit Zufuhrorganen für die Brennstoffe sowie mit Brenneinrichtungen versehenen Schacht, der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone eine Brennzone sowie eine Kühlzone aufweist und der von der zu behandelnden Gutsäule von oben nach unten und von den Gasen von unten nach oben durchsetzt wird.
In Schachtofen zum Brennen von körnigem und/oder stückigem Gut steigen die heißen Behandlungsgase bevorzugt an der Ofeninnenwandung auf, weil sich in der Gutsäule an der Schachtwandung Hohlraumzonen ausbilden, die den Heißgasen nur einen geringen Strömungswiderstand bieten. Im Zentralbereich der
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Gutsäule bildet sich dagegen, eine Kernsäule mit dicht aneinander gefügten Gutstücken aus, die das Aufsteigen der Heißgase empfindlich behindert. Durch die schlechte Heißgasverteilung stellen sich an der Schachtwandung Temperaturen ein, die um mehrere 100° über denen in der Gutsäule liegen können. Die Leistung des Schachtofens wird hierdurch erheblich beeinträchtigt, da durch ungleiche Prozeßwärmeführung der Restkohlensäuregehalt der aus der Schachtmitte aus dem Schacht abgezogenen Gutstücke höher ist als der aus den Schachtwandbereichen abgezogenen Stücke, so daß ungleiche Fertigbrandqualitäten unvermeidlich sind. Auch wird die keramische Ausmauerung des Schachtes thermisch so sehr belastet, daß unter Umständen erhebliche Schäden an der Auskleidung auftreten können.
Es ist aus der deutschen Auslege schrift 1 185 978 ein Verfahren zur Zersetzung carbonathaltiger Materialien in einem gasbeheizten Schachtofen bekannt, bei dem nahezu die erforderliche Gesamtgasmenge in den unteren Brennzonenbereich durch einen von unten in den Schacht eingeführten Zentralbrenner eingeleitet wird, mit dem jedoch einer, gute Temperaturverteilung und Verminderung des Restkohlensäurengehaltes im Fertigbrand nicht erreicht werden kann. Außerdem ist der konstruktiv aufwendig gestaltete Zentralbrenner unmittelbar den Hochtemperaturen
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INSPECTED
der.Brennzone ausgesetzt, die eine starke Reduzierung der Lebensdauer des Brenners verursachen.
Aus der deutschen Patentschrift -1 096 278 ist ein Verfahren zur Erzeugung von gleichmäßig gebranntem Kalk aus Kalkstein in einem Schachtofen bekannt, der teils mit flüssigen Brennstoffen und teils mit stückigem Koks beheizt wird. Der Koks ist hierbei vorklassiert und wird mit dem Brenngut so vermischt dem Ofen von oben aufgegeben, daß der feinstückige Koks bereits oberhalb der Brennzone., und der großstückige Koks erst unterhalb der Brennzone für die flüssigen Brennstoffe verbrennen soll. Durch die Wandgängigkeit der heißen aufsteigenden Gase ist auch bei einer sorgfältigen Brenngut-Koks-Mischung die Gefahr eines Überbrennens des Gutes.in Schachtwandbereichen nicht zu vermeiden, auch kann nicht verhindert werden, daß wegen des Siloverhaltens der Gutsäule im Schacht, die Gutteilchen der Kernsäule nur unzureichend gebrannt werden und sich nachfolgend am Schachtaustrag eine ungleichmäßige Fertigbrandqualität einstellt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Vermeidung der Nachteile des bekannten Standes der Technik ein Verfahren zur Wärmebehandlung von körnigem und/oder stückigem Gut in
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einem Schacht zu schaffen, durch welches insbesondere beim Brennen von Kalk, Dolomit, Magnesit oder dergleichen eine gleichmäßige Feinbrandqualität des aus dem Schacht ausgetragenen Fertiggutes gewährleistet werden kann. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, die Wärmebilanz eines Schachtofens durch geringere Wärmeverluste zu verbessern, die Strömungswiderstände der im Schacht aufsteigenden Heißgase zu verringern und eine hohe Flächenleistung des Ofens zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im oberen Schachtbereich vorzugsweise im Grenzbereich zwischen der Vorwärmzone und der Brennzone ein Teil der erforderlichen Brennstoffe in den Zentralbereich der Gutsäule eingebracht wird und daß im Bereich der Brennzone der andere Teil der Brennstoffe den peripheren Bereichen der Gutsäule zugeführt wird. Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird nunmehr erreicht, daß auch der Kern der Gutsäule mit derjenigen Brennstoffmenge angereichert wird, die hinreichend und notwendig ist, um auch das Brenngut in der dicht geschichteten mittleren Gutsäule mit der zur Calzinierung erforderlichen Prozeßwärmemenge zu versorgen. Mit Vorteil werden nunmehr das Gut sowohl im Kernbereich der Gutsäule als auch im Schachtwandbereich in gleichem Maße entsäuert. Hierdurch ist über den Schachtquerschnitt gesehen
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die spezifische "Wichte des Gutes in jeder Prozeßstufe in etwa gleich, so daß das Gut den Schacht von oben nach unten derart durchsetzt, daß sich ausschließlich dem Siloverhalten des in dem Schachtofen gestauten Schüttgutes entsprechend im Kernbereich der Gutsäule ein mit Brennstoffen angereicherter Keil ausbildet, der sich von der Brennstoffaufgabestelle unterhalb der Vorwärmzone durch die Brennzone hindurch erstreckt. Die genau definierte Keilausbildung läßt es zu, daß dem Gut im Kernbereich des Schachtes über eine große Zonenlänge sowohl die für die Calzinierung als auch für eine gute Nachentsäuerung erforderliche Wärmemenge zugeführt wird, so daß die Herstellung von gleichmäßigem Weichbrand ermöglicht wird. Außerdem wird durch die erfindungsgemäße Maßnahme die an Schachtöfen bekannte Erscheinung vermieden, daß durch das Eindüsen der erforderlichen Gesamtbrennstoffmenge selbst bei Hochdruckeinwirkung die flüssigen oder staubförmigen Brennstoffe bereits in den Schachtwandbereichen auf dem Gut kondisieren oder sich dort absetzen und eine nicht beeinflußbare, verzögerte Beheizung des Schachtofens verursacht wird.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß etwa 20 bis 40 %, vorzugsweise jedoch 3O?6 der erforderlichen Brennstoffe in den Zentralbereich der Gutsäule eingeführt werden. Durch
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diese Maßnahme ist mit Vorteil eine gute Anpassung an verschiedene dem Schacht aufgegebene Gutqualitäten möglich, so daß dem Behandlungsgut der jeweiligen Prozeßstufe entsprechend die notwendige Brennstoffmenge zugeführt werden kann und so die Prozeßbedingungen für einen Weichbrand auch bei schlechteren Rohgutqualitäten in wirtschaftlichen Grenzen eingehalten werden können. Auf diese Weise wird die Einsatzmöglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens auch in gebieten mit stark des schwankender Rohgutzusammensetzung erheblich verbessert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in dem Brennzonenbereich die Brennstoffe über, intermittierend arbeitende Brennstoffzufuhrorgane und/oder intermittierend arbeitende Brenneinrichtungen dem peripheren Bereich der Gutsäule zugeführt werden. Durch diese Maßnahme wird besonders vorteilhaft erreicht, daß über den gesamten Brennzonenbereich des Schachtes eine pulsierende Expansion und Verbrennung des zugeführten, vorzugsweise vergasten Flüssigbrennstoffs erfolgt, wobei sich der expandierende und verbrennende Brennstoff innerhalb der Gutsäule so ausbreitet, daß die in dem keilförmigen iVKernbereich der Gutsäule gesammelte noch unverbrannte Verbrennungsluft zurück in die Schachtwandbereiche gedrückt wird. Auf diese Weise erfolgt sowohl in den Bereichen der
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Schachtwandung als auch im Kernbereich der Gutsäule eine optimale Verbrennung des eingesetzten Brennstoffs, so daß die häufig beobachtete Rußbildung bei der Anwendung der bisher bekannten Brennverfahren in Schachtofen nahezu vollständig vermieden werden kann.
Die einzelnen der Brennzone zugeordneten Brenneinheiten oder die Zufuhrorgane werden hierbei mit Vorteil so gesteuert, daß die in der Schachtmitte verharrende noch unverbrannte Verbren- . nungsluft im Schacht zickzackförmig aufwärts strömt, so daß der Vorteil der gleichmäßigen Verbrennung der Brennstoffe und der gleichmäßigen Temperaturverteilung noch verbessert wird, und so jede angestrebte Brennqualität einer Rohgutcharge eingehalten werden kann. Durch die gleichmäßige Temperaturverteilung im Schacht wird vorteilhafter Weise das Mauerwerk des Schachtofens weitgehend geschützt und die bisher beobachtete Abnutzung des feuerfesten Auskleidematerials durch Temperaturschwankungen vermieden.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß den Brennstoffzufuhrorganen und/oder den Brenneinrichtungen als aufgeheizte Verbrennungsluft ein Teil der am unteren Schachtende in die Kühlzone eingebrachten Luft zugeführt wird, die
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der Kühlzone unter Umgehung der unmittelbar über der Kühlzone liegenden Gutsäule zu etwa 30% abgezweigt wird. Hierdurch wird mit Vorteil erreicht, daß die Kühlzone mit der gesamten zur Verbrennung der dem Schacht zugeführten Brennstoffe vorgesehenen Luftmenge beaufschlagt wird und eine schnelle und ausreichende Kühlung des fertig gebrannten Gutes bis auf Weiterverarbeitungstemperaturen erreicht wird. Außerdem wird durch die Abzweigung eines Teils der in den Schacht von unten eingeführten Luftmenge mit Vorteil erreicht, daß die Prozeßwärme dem sich unmittelbar oberhalb der Kühlzone befindenden Behandlungsgut langsamer entzogen wird, so daß zusätzlich zu den in den Kernbereichen nachbrennenden und noch Wärmeenergie abgebenden Brennstoffen so viel Prozeßwärme vorhanden ist, daß das Behandlungsgut bis in den Kernbereich der einzelnen Gutkörner oder Gutstücken entsäuert wird. Weiterhin wird durch die Abzweigung der Kühlluft aus der Kühlzone erreicht, daß der Strömungswiderstand der Gase in der Gutsäule oberhalb der Kühlzone ganz erheblich gesenkt wird, so daß Gebläseeinheiten geringerer Leistung und kleinerer Baugrößen eingesetzt werden können.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser erfindungsgemäßen Maßnahme ist die bessere thermische Ausnutzung der in den Schacht eingebrachten Energien, da lediglich die zur Verbrennung der erforderlichen Brennstoffe benötigte Gesamtluftmenge durch den
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Schacht durchgesetzt werden muß und sich hierdurch weniger Wärmeverluste im Abgas einstellen.
Die Erfindung bezieht sich außerdem auf einen Schachtofen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, welcher gemäß der Erfindung einen mit Zufuhrorganen für die Brennstoffe sowie mit Brenneinrichtungen versehenen Schacht aufweist, der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone und eine Brennzone sowie eine Kühlzone aufweist und der von der zu behandelnden Gutsäule von oben nach unten und von den Gasen von unten nach oben durchsetzt wird. Es ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß im Schachtbereich zwischen der Vorwärmzone und der Brennzone mindestens eine etwa in der Schachtachse ausmündende Brennstoffzuführeinrichtung angeordnet ist. Diese Maßnahme ermöglicht, daß ein Teil der erforderlichen Brennstoffe über eine einfache und kostengünstige Konstruktion direkt in den Zentralbereich der Gutsäule eingebracht wird, wobei es sich um staubförmige, stückige sowie fließfähige Brennstoffe handeln kann, die vorzugsweise unter Schwerkrafteinwirkung durch die Ausmündung der Brennstoffzufuhreinrichtung in die Gutsäule von oben eingebracht werden.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Brennstoff zuführeinrichtung den Schachtraum durchquert. Der Vorteil dieser konstruktiven Anordnung der Brennstoffzufuhreinrichtung quer im Schachtraum ist darin zu sehen, daß die Brennstoffzufuhreinrichtung gleichzeitig die notwendige statische Festigkeit durch entsprechende Verankerungen in der Schachtwandung ,erhält.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Brennstoffzufuhreinrichtung in wenigstens einem als Zwischenwand ausgebildeten feuerfesten vorzugsweise keramischen Tragkörper angeordnet ist, der sich von der Brennzone ausgehend in die Vorwärmzone erstreckt. In vorteilhafter Weise können Brennstoffzufuhreinrichtungen aus thermisch niedrigbelastbaren Werkstoffen eingesetzt werden* die durch die wärmeisolierenden Eigenschaften keramischer Materialien ausreichend geschützt sind und so eine zusätzliche, aufwendige Kühlung der sich im Schacht befindlichen Brennstoffzufuhreinrichtung vermieden wird. Der sich von der Brennzone bis in die Vorwärmzone hineinerstreckende Tragkörper gibt außerdem dem oberen Schachtbereich die notwendige statische Festigkeit.
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In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Unterseite des Tragkörpers bogenförmig ausgebildet ist und daß die Brennstoffzuführeinrichtung etwa in der Mitte des Bogenraumes des Tragkörpers im Schacht ausmündet. Hierdurch ergibt sich mit Vorteil unterhalb des Tragkörpers ein Sammelraum für die aus dem Zentralbereich der Gutsäule aufsteigenden noch unverbrannte Luft, so daß sich eine breite Oxydationszone ausbildet, in welche die staubförmigen,stücki-. gen oder fließfähigen Brennstoffe eingeführt werden, so daß bereits zu Beginn der Brennzqne dem Brenngut die für eine schnelle und vollständige Calzinierung notwendigen Wärmemengen zugeführt werden können. Die Brennstoffzufuhrvorrichtung erstreckt sich hierbei vorteilhafter Weise vom Bogenraum ausgehend aufwärts zu den Schachtwänden, so. daß die mit Hilfe der Brennstoffzufuhreinrichtung eingebrachten Brennstoffe innerhalb des keramischen Tragkörpers bereits vorerhitzt werden, bevor sie im Schacht mit der heißen Luft in die exotherme Reaktion gehen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand einer schematischen Darstellung für einen Schachtofen näher erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1: Einen Schachtofen gemäß der Erfindung im
Schnitt.
Fig. 2: Einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen
Schachtofen entlang der Linie II-II in Fig. 1
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte rechteckförmige Schachtofen 1 enthält innerhalb der feuerfesten Ausmauerung 2 in Bezug auf den Gutdurchlauf 3 eine Vorwärmzone V und eine Brennzone B sowie eine Kühlzone K. Oberhalb der Vorwärmzone V ist ein mit einem Förderband 4 in Verbindung stehender Aufgabetrichter 5 für das zu behandelnde Brenngut angeordnet. Unterhalb der Kühlzone K befindet sich eine mit einer Verteilerhaube 6 versehene Austragsplatte 7, von der das fertiggebrannte Gut aus dem Schachtofen 1 auf Fördermittel 8 beispielsweise KettenfOrder 8 aufgegeben wird. Innerhalb des
Schachtofens 1 sind im oberen Schachtbereich zwei Schachtzwischenwände 9 angeordnet, die den rechteckförmigen Ofen senkrecht zur Ofenlängsachse in «twa im gleichen Abstand zueinander durchqueren und aus feuerfestem keramischen Material
bestehen. Diese Schachtzwischenwände erstrecken sich von der
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oberen Brennzone B ausgehend in die Vorwärmzone V und weisen in Bezug auf den Gutdurchlauf 3 an sich bekannte dachförmige Gutverteilungsflächen 10 auf und sind an der Unterseite bogenförmig ausgebildet. In jeder keramischen Zwischenwand 9 sind mehrere vorzugsweise als Rohre ausgebildete Brennstoffzufuhreinrichtungen 11 angeordnet, die sich von der Mitte des Bogenraums der Zwischenwand 9 ausgehend aufwärts zu den Schachtlängswänden erstrecken und dort mit nicht näher dargestellten Brennstoffzufuhraggregaten in Verbindung stehen.
Im Brennzonenbereich B des Schachtes sind am Schachtumfang in drei Ebenen verteilt und gegeneinander versetzt intermittierend arbeitende Wandbrenneinrichtungen 12 angeordnet, denen von außen vorzugsweise flüssiger Brennstoff zugeführt wird. Diese Wandbrenneinrichtungen stehen luftseitig über Luftzufuhrstutzen 13, die jeweils mit Regeleinrichtungen versehen sind, mit einer Zweigluftleitung 15 in Verbindung, die in einem Luftgebläse 16 ausmündet, welches seinerseits über einen Staubabscheider und mehrere Luftabzugsleitungen 18 mit der Kühlzone verbunden ist. Die Luftabzugsleitungen sind in drei Ebenen der Kühlzone angeordnet und jeweils mit Regeleinrichtungen 19, beispielsweise verstellbare oder verdrehbare Schieber oder Klappen versehen.
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Dem Schachtofen wird im Betrieb der körnige und/oder stückige Kalk, Dolomit oder Magnesit von oben über das Förderband 4 und den Aufgabetrichter 5 in die Vorwärmzone V aufgegeben und bewegt sich innerhalb des Schachtes eine Gutsäule bildend nacheinander durch die Vorwärmzone V, die mit den Wandbrenneinrichtungen 12 versehene Brennzone B sowie durch die Kühlzone K und wird unterhalb der Kühlzone aus dem Schacht über die Austragsplatte 7 als fertiggebranntes Gut abgezogen, auf die Fördermittel 8 aufgegeben und weiterverarbeitenden Aggregaten 81 zugeführt.
Ein Teil der zum Brennen des Aufgabegutes erforderlichen Brennstoffmenge vorzugsweise staubförmige, stückige oder fließfähige Brennstoffe, unter anderem auch solche von minderer Qualität wie beispielsweise Abfälle von Altölen wird im oberen Schachtbereich, und zwar im Grenzbereich zwischen der Vorwärmzone V und der Brennzone B über die Brennstoffzufuhreinrichtungen 11, die in der Schachtzwischenwead 9 angeordnet sind, in den Zentralbereich der Gutsäule eingebracht. Hierdurch ergibt,sich eine Brennstoff-Brenngut-Mischung, die im Schachtkernbereich infolge des Siloverhaltens des Gutsäule im Schacht einen Keil ausbildet, der sich von der Brennstoffaufgabestelle ausgehend durch die Brennzone 8 hindurch erstreckt. Der andere Teil der
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für.die Verbrennung erforderlichen Brennstoffe wird im Bereich der Brennzone in drei Ebenen den peripheren Bereichen der Gutsäule über intermittierend arbeitende Wandbrenneinrichtungen der Gutsäule zugeführt. Hierbei-werden vorzugsweise etwa 30% der erforderlichen Brennstoffmenge dem Zentralbereich der Gutsäule zugeführt , die restlichen 70% der erforderlichen Brennstoffe werden jedoch vorzugsweise als flüssige Brennstoffe den Wandbrenneinrichtungen zugeführt, wobei diese Brennstoffmengen der Prozeßstufung bzw. der Temperaturstufung in der Brennzone entsprechend den einzelnen Brenneinrichtungen der drei Ebenen zugeteilt werden.
Die zum Brennen des Behandlungsgutes erforderliche Verbrennungsluft L wird dem Schacht von unten in die Kühlzone K eingeführt und steigt das noch heiße Gut stark kühlend als aufgeheizte Luft im Schacht auf. Im oberen Bereich der Kühlzone, vorzugsweise in dem zwischen der Brennzone B und der Kühlzone K angeordneten Nachbehandlungszone N wird etwa 30 % der in die Kühlzone K eingeführten LuiEtmenge über die Luftabzugsleitung 15 abgezweigt und unter Umgehung der unmittelbar über der Kühlzone K liegenden Gutsäule durch den Staubabscheider 17 geleitet und von dort über ein Luftgebläse 16 und die Zweigluftleitung 15 den Luftzufuhr stutzen 13 der Wandbrenneinrichtungen 12 im Brennzonenbereich zugeführt. Der andere Teil der in die Kühlzone eingeführten Verbrennungsluft durch-
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strömt den Schacht welter aufwärts durch die Brennzone B und die Vorwärmzone Vwird zusammen mit der in die Brennzone des Schachtes wieder eingeführte Zweigluft als Abgas aus dem Schacht beispielsweise über ein nicht näher dargestelltes Sauggebläse abgezogen.
Die WandbrenneinEichtungen 12 der einzelnen Ebenen der Brennzonen B werden so gesteuert, daß die verdampfenden und in die Schüttgutsäule hineinflammenden Brennstoffe sich so ausbreiten, daß äie die in der keilförmigen mit staubigen, stückigen oder fließfähigen Brennstoffen angereicherten keilförmigen Dichtzone angestaute noch unverbrannte Verbrennungsluft in die Schachtwandbereiche drücken, so daß sich eine in der Brennzone ausbildende etwa zickzackförmige Aufwärtsbewegung der Verbrennungsluft ergibt und so auch den Schachtwandbereichen ein genügend hohes Angebot an Verbrennungsluft für eine nahezu rußfreie Verbrennung mit über dem Schachtquerschnitt gesehen gleichmäßigen Verbrennungstemperaturen gegeben ist. Über die in den Luftzufuhrstutzen 13 angeordneten Regeleinrichtungen 14 kann durch Frischluftzufuhr die Temperatur der Zweigluft 10 eingeregelt werden, daß die jeweils erwünschte Verbrennungslufttemperatur für jede Ebene der Brennzone einzeln eingestellt werden kann.
Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, die Zweigluft oder Zwischenschaltung eines Staubabscheiders 17 and eines
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Gebläses 16 über die Zweigluftleitung 15 den Wandbrenneinrichtungen im Bereich der Brennzone B als Verbrennungsluft zuzuführen.
Patentansprüche 509826/0629

Claims (10)

  1. 236A650
    Patentansprüche
    nJ Verfahren zur Wärmeböiandlung von körnigem und/oder stückigem Gut, insbesondere zum Brennen von Kalk, Dolomit, Magnesit oder dergleichen in einem mit Zufuhrorganen für die Brennstoffe sowie mit Brenneinrichtungen versehenen Schacht, der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone und eine Brennzone sowie eine Kühlzone aufweist und der von der zu behandelnden Gutsäule von oben nach unten und von den Gasen von unten nach oben durchsetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Schachtbereich vorzugsweise im Grenzbereich zwischen der Vorwärmzone und der Brennzone ein Teil der erforderlichen Brennstoffe in den Zentralbereich der Gutsäule eingebracht wird und daß im Bereich der Brennzone der andere Teil der Brennstoffe den peripheren Bereichen der Gutsäule zugeführt wird«
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 20 bis kO%, vorzugsweise jedoch 3O?6 der erforderlichen Brennstoffe in den Zentralbereich der Gutsäule eingeführt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Brennzonenbereich die Brennstoffe über intermittierend arbeitende Brennstoffzufuhrofgane und/oder inter-
    UöÖÄÖ/ U Θ £ «3
    - 19 -
    mittierend arbeitende Brenneinrichtungen dem peripheren Bereich der Gutsäule zugeführt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Brennstoffzufuhrorganen und/oder den Brenneinrichtungen als aufgeheizte Verbrennungsluft ein Teil der am unteren Schachtende eingeführten Luft zugeführt wird, die der Kühlzone unter Umgehung der unmittelbar über der Kühlzone liegenden Gutsäule zu etwa 3O?6 abgezweigt wird.
  5. 5. Schachtofen zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, der einen mit Zufuhrorganen für die Brennstoffe sowie mit Brenneinrichtungen versehenen Schacht aufweist, der in Bezug auf den Gutdurchlauf wenigstens eine Vorwärmzone, und eine Brennzone sowie eine Kühlzone aufweist und der von der zu behandelnden Gutsäule von oben nach unten und von den Gasen von unten nach oben durchsetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Schachtbereich zwischen Vorwärmzone (V) und der Brennzone (B) mindestens eine etwa in der Schachtachse ausmündende Brennstoffzuführeinrichtung (11) angeordnet ist.
  6. 6. Schachtofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffzuführeinrichtung (11) den Schachtraum durchquert.
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  7. 7. Schachtofen nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffzufuhreinrichtung (11) in wenigstens einem als Schachtzwischenwand (9) ausgebildeten feuerfesten vorzugsweise keramischen Tragkörper angeordnet ist, der sich von der Brennzone (B) ausgehend in die Vorwärmzone (V) erstreckt.
  8. 8. Schachtofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Tragkörpers bogenförmig ausgebildet ist und daß die Brennstoffzuführeinrichtung (11) etwa in der Mitte des Bogenraums des Tragkörpers im Schacht (1) ausmündet.
  9. 9. Schachtofen nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Brennzone (B) am Umfang des Schachtes (1) verteilt intermittierend arbeitende Brennstoffzufuhrorgane und/oder intermittierend arbeitende Brenneinrichtungen (12) angeordnet sind.
  10. 10. Schachtofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Brennzone (B) angeordneten Brennstoffzufuhrorgane und/oder Brenneinrichtungen (12) über mindestens eine Zweigluftleitung (15), die vorzugsweise außerhalb des Schachtes (1) angeordnet ist und Luftregeleinrichtungen (18) aufweist, mit der Kühlzone (K) in Verbindung stehen.
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    -M;
    Leerseite
DE2364650A 1973-12-24 1973-12-24 Verfahren zur waermebehandlung von koernigem und/oder stueckigem gut, insbesondere zum brennen von kalk, dolomit, magnesit oder dergleichen und schachtofen zur durchfuehrung des verfahrens Pending DE2364650A1 (de)

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