DE2363966C3 - Kennzeichnungsreiter - Google Patents
KennzeichnungsreiterInfo
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Description
4r>
Die Erfindung betrifft einen Kennzeichnungsreiter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Kennzeichnungsreiter ist aus der DE-OS 36 596 bekannt, bei dem der Abstand zwischen dem
Nocken und dem unteren Rand des Halteschenkels zum leichten Einführen der Ränder von Mappen, Karteikarten
oder dergleichen, um ein Mehrfaches größer ist als die Höhe des Nockens. Der dadurch gebildete breite
Einschubspalt für das Einstecken des Karteikartenrandes soll dabei nicht durch die Nocken (Vorsprünge) verengt
sein. Daher muß beim Abbiegen des aufgesetzten Reiters die hierbei auftretjnde Biegekraft praktisch ausschließlich
von den Rändern der Löcher dieser Karteikarten oder dergleichen aufgenommen werden, so daß
sich diese Lochränder nach bereits verhältnismäßig kurzem Gebrauch weiten, wodurch der sichere Sitz der
Nocken innerhalb der Ausnehmung beeinträchtigt werden kann. Nachteilig ist noch, daß sich der aufgesetzte
Kennzeichnungsreiter leicht und unbeabsichtigt vom zugehörigen Kartcikarlcnrand löst, wenn sich der ursprünglich
scharfe, obere Rund der Karteikarte nach längerem Gebrauch abnutzt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kennzeichnungsreiter dieser Art so weiterzubilden, daß
sich der Reiter auf die Ränder von Mapper, usw. leicht
aufsetzen und lösen läßt und ohne Querabbiegen in seiner Längsrichtung leicht verschoben werden kann und
dennoch einen sehr sicheren Halt, selbst auf im Gebrauch abgenutzten Rändern von Mappen, Karteikarten
od. dgl. hat
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst
Demnach ist durch das Herunterführen der Längskante des Halteschenkels unmittelbar oberhalb der ihr
zugewandten Nockenfläche ein Nockenspalt und zwischen dem Halte- und dem Nockenschenkel ein
weiterer, nämlich ein Quetschspalt geschaffen, in den der dazwischenliegende Mappen- oder Karteikartenrand
fest eingepreßt werden kann.
Hierdurch wird erreicht, daß unter Beibehaltung der leichten Aufsetzbarkeit des Reiters der Kennzeichnungsreiter
selbst auf dem Mappen- oder Karteikartenfand eine genau definierte Lage einnimmt, die er auch
bei Benutzung dieser Mappe oder Karteikarte beibehält Dies deshalb, weil der Mappen- oder Karteikartenrand
praktisch im unmittelbaren Bereich der Haltenocken nach Art eines Formschlusses durch den
Quetschspalt und den Endabschnitt des Kalteschenkels auf dem Rand der Karteikarte gesichert ist Diese
formschlußartige Halterung des Reiters verhindert, daß er beim Gebrauch, insbesondere beim unvermeidlichen
Abbiegen des Reiters gegenüber der Mappe bzw. Karteikarte selbst nennenswerte Biegemomente auf
den schmalen Rand dieser Mappe oder Karteikarte und der Lochöffnung ausübt. Solche Biegekräfte können zu
einer stärkeren Verbiegung des Randes und damit zu dessen vorzeitigem Verschleiß und zur Lockerung des
Kennzeichnungsreiters auf dem Karteikartenrand führen, wenn keine ausreichende Sicherung geschaffen ist.
Vorteilhaft ist außerdem, daß ein unbeabsichtigtes Abziehen des Kennzeichnungsreiters von dem Mappenoder
Karteikartenrand nicht möglich ist, weil der Nocken des Nockenschenkels durch die besonders eng
benachbarten Schenkel des Kennzeichnungsreiters stets sicher in der Lochung der Karteikarte bzw. der Mappe
gehalten werden. Der erfindungsgemäße Kennzeichnungsreiter ist zudem leicht /u handhaben und kann
durch die an sich bekannte Ausbildung der Nocken mit schrägem Anstieg mühelos hin- und hingeschoben werden,
ohne daß dadurch sein sicherer Halt beeinträchtigt wird oder der Reiter dabei abgebogen werden muß:
darüber hinaus kann der Reiter einfach und billig hergestellt werden.
Aus der DE-PS 9 40 892 und der DE-AS 12 65 125 sind ebenfalls Kennzeichnungsreiter mit Nockenschenkeln
bekannt. Die Halteschenkel dieser Reiter erstrekken sich aber im Unterschied zum gattungsbildenden
Stand der Technik über den Nocken des gegenüberliegenden Nockenschenkels, so daß der Nocken beim
Aufsetzen dieser Reiter auf dem zugehörigen Perforationsrand parallel zu den Schenkeln überfahren werden
muß. Um dabei eine Beschädigung des Mappen- oder Karteikartenrandes zu vermeiden, müssen die Schenkel
weit aufgespreizt werden, und zwar über einen Weg der größer ist als die Nockenhöhe zuzüglich der Dicke des
zugehörigen Randes. Hierzu sind zumeist Hilfsmittel erforderlich, um das Aufweiten zu erleichtern. Wegen
dieses Aufspreizens der Schenkel ist das Aufstecken dieser Kcnnzcichnungsreiier umständlich und langwic-
rig, insbesondere weil die Schenkel beim Aufsetzen
geweitet werden müssen. Em solches Überfahren ist wegen des verkürzten Halteschenkels bei dem erfindungsgemäßen
Kennzeichnungsträger jedoch nicht erforderlich. Aus der DE-PS 9 40 892 ist es auch bekanm,
die in Öffnungen des Halteschenkels eingreifenden Nocken des Nockenschenkels derart abzuschrägen,
deß der Reiter längs der Lochreihe eines Karten-, Mappen- od. dgl. Randes hin und her verschiebbar ist
Kennzeichm'ngsreiter, die keinen Nockenschenkel und damit auch keinen querliegenden Nocken aufweisen,
weil sie nicht zur Befestigung auf perforierten Rändern von Mappen eder Karteikarten vorgesehen
sind, sind aus der AT-PS 3 02 965, US-PS 32 38 947 und
DE-GmS 19 59 132 bekannt Wegen dieses gattungsmäßigen Unterschiedes treten nicht die Probleme auf,
einerseits trotz vorhandener Nocken ein leichtes Aufschieben zu gewährleisten und gleichzeitig einen
sicheren Sitz bei der Handhabung der zugehörigen Mappen- und Karteikarten zu gewährleisten.
Die Erfindung wird anhand zweier in den im wesentlichen maßstabsgerechten Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einenerfindungsgemäßenKennscichnurigsrei-
ter in Längsrichtung gesehen,
F i g. 2 den Kennzeichnungsreiter nach F i g. 1 in Ansicht von rechts,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie ΙΙΙ-ΠΙ in F i g. 2. in
vergrößerter Darstellung,
F i g. 4 einen Ausschnitt eines anderen erfindungsgemäßen Kennzeichnungsreiters etwa in 6fach vergrößerter
Darstellung, wobei der zum Aufstecken auf einen zugehörigen Mappen- oder Karteikartenrand vorgesehene
Teil des Kennzeichnungsreiters dargestellt ist,
Fig.5 das untere Ende des Kennzeichnungsreiters nach F i g. 4, in Ansicht von rechts, und
F i g. 6 den Ausschnitt nach F i g. 5 in einer Unteransicht
Der Kennzeichnungsträger nach den F i g. 1 bis 3 besteht aus Kunststoff und hat einen Reiterfuß 1 und
einen Kennzeichnungskopf 2, die einstückig als endloser Profilstrang von durchgehend gleichem Querschnitt
hergestellt werden. Von dem Profilstrang wird dann je nach der Länge des Kennzeichnungsreiters ein entsprechend
langer Strangabschnitt abgetrennt. Der Reiterfuß 1 weist zwei sich gegenüberliegende, im wesentlichen
ebene Schenkel, nämlich einen längeren Nockenschenkel 3 und einen kürzeren Halteschenkel 4 auf, die sich
über die ganze Länge des Reiters erstrecken. Der Halteschenkel 4 liegt schräg zum Nockenschenkel 3 und
seine Innenfläche 7 geht über eine teilkreisförmig gekrümmte Bodenfläche 8 in den Nockenschenkel 3
über, so daß die beiden Schenkel 3 und 4 elastisch gespreizt werden können.
Zwischen der Längskante 5 des Halteschenkels 4 und der ebenfalls ununterbrochen ebenen Längskante 9 des
Nockenschenkels 3 sind an diesem in Längsrichtung 10 des Reiters zwei mit Abstand hintereinanderliegende
Nocken 11 vorgesehen, die über die Innenfläche 6 des Nockenschenkels 3 ragen. Die beiden Nocken 11 haben
jeweils gleiche Abstände von den Endkanten 12 des Reiters, die über viertelkreisförmige Abrundungen in
die Längskanten 9 des Nockenschenkels 3 sowie in die davon abgewandte Längskante des Kennzeichnungskopfes
2 übergehen. Der Abstand der Nocken 11 voneinander ist dabei größer als von der zugehörigen Endkante
12. In Ansicht nach Fig.2 hat jeder der Nocken 11 länglich rechteckigen Uniriß, wobei die beiden Nokken
in Längsrichtung 10 miteinander fluchten. Die Größe und Form der Nocken kann dabei so gewählt sein,
daß sie der Form der Löcher der Randperforation der Mappe oder dergleichen entspricht so daß die Nocken
in diese Löcher im wesentlichen spielfrei eingreifen können. Die nach oben und unten weisenden Nockenflächen
13 und 14 sind eben ausgebildet und liegen rechtwinklig zur Innenfläche 6 des Nockenschenkels 3. Diese
Ausbildung der Nockenflächen rühn daher, daß die Nocken 11 gleichzeitig beim Abschneiden oder Stanzen
des Reiters vom endlosen Profilstrang hergestellt werden, indem sie aus dem noch plastischen Strang quer zu
dessen Längsrichtung aus diesem herausgedrückt werden. Hierdurch läßt sich der Reiter trotz seines verhältnismäßig
diffizilen Aufbaus in sehr einfacher Weise als Massenartikel unter Verwendung derselben Werkzeuge
in beliebiger Länge herstellen. Es ist dadurch ohne weiteres möglich, die jeweils gewünschte Größe des Kennzeichnungsreiters,
auch bei verhältnismäßig eng tolerierter Ausbildung, einen noch zu beschreibenden Einführspalt
sowie den Nocken den jeweiligen Erfordernissen anzupassen, wie sie von den zu verwendenden Mappen,
Karteikarten oder der Ausbildung der Randperforation
dieser Teile erfordert werden. Der erwähnte Einführspalt ist dadurch ausgebildet, daß die dem Kennzeichnungskopf
2 zugewandten Nockenflächen 13 und die Längskante 5 des Halteschenkels 4 einen Nockenspalt
19 und der Nockenschenkel 3 und der Halteschenkel 4 einen Quetschspalt 20 begrenzen, der wesentlich
kleiner als der Nockcnspalt 19 ist. Wegen des Nockenspalts 19 zwischen dem Halteschenkel 4 und den Nokkenflächen
13 können auch Werkzeuge zur Herstellung der Nocken 11 einfach zwischen die Schenkel gebracht
werden. Die ebene, ununterbrochene Längskante 5 des ■Halteschenkels 4 liegt senkrecht zu dessen Längsmittelebene und schließt mit der Innenfläche 6 des Nockenschenkels
3 einen spitzen Winkel ein, so daß sich der Reiterfuß 1 leicht auf den zugehörigen Mappenrand
aufschieben läßt und eine feste Klemmung der beiden Schenkel 3 und 4 gegenüber diesem Rand gewährleistet
ist. Das über die Nocken 11 ragende Ende 26 des Nokkenschenkels
3 bildet ein Stützglied, mit dem sich der Reiter an der Vorderseite der Mappe, Karteikarte oder
dergleichen abstützt.
Die Stirnflächen 16 der Nocken 11 sind jeweils durch
in Ansicht nach F i g. 3 dachförmige, gleiche Schrägflächen 17 gebildet, die über eine teilkreisförmig
abgerundete Spitze 18 ineinander übergehen. Infolge dieser Ausbildung läßt sich der Reiter leicht in Längsrichtung
10,10a des Mappenrandes verschieben, da die Nocken selbsttätig aus dem zugehörigen Perforationsloch herausgeschoben werden. Damit die Srhrägflächen
17 harmonisch an die Innenfläche 6 des Halteschenkels 3 anschließen, haben die Nocken in Längsrichtung des
Strangabschnittes größere, vorzugsweise etwa 3fach größere Erstreckung als quer dazu. Die Nocken 11
ragen um geringfügig weniger als die Dicke des Nockenschenkels 3 über dessen Innenfläche 6. Hierdurch
kann ein ausreichend sicherer Eingriff in die Perforationslöcher sowie ein leichtes Verschieben des
Reiters längs des Perforationsrandes der Mappe oder dergleichen erreicht werden.
Der Kennzeichnungskopf 2 weist einen Kennzeichnungsstreifen 21 auf, dessen oberes freies Ende annähernd
halbkreisförmig in Richtung des Halteschenkels 4 abgebogen ist, so daß sein streifenförmiges Endteil 22
mit Abstand von der Innenseite des Streifens 21 liegt;
dieser Endteil 22 ist im Vergleich zum übrigen Kermzeichnungsstreifen
21 kurz ausgebildet. Der Kennzeichnungsstreifen 21 ist gegenüber dem Nockenschenkel 3,
mit dem er eine stetige Außenfläche des Reiters bildet, geringfügig nach innen, in Richtung des Halteschenkels
4 geneigt. An den Halteschenkel 4 schließt ein Halle-Streifen 23 des Kennzeichnungsstreifens 21 an, der
schräg zu diesem verläuft und von dem Endteil 22 Abstand hat. In Richtung der freien Längskante des Haltestreifens
23 nimmt sein Abstand von der Innenfläche des Kennzeichnungsstreifens 21 ab; die Innenfläche geht
über eine teilkreisförmige Bodenfläche 24 in die Innenfläche des Haltestreifens 23 über. Der Bereich zwischen
den Bodenflächen 8 und 24 des Reiters, deren Abstand voneinander etwa der Dicke des Nockenschenkcls 3
entspricht, bildet eine Wurzel 25 zwischen dem Reilerfuß 1 und dem Kennzeichnungskopf 2. Diese Wurzel 25
gewährleistet, daß der Nockenschenkel 3 und der Halteschenke! 4 sowie der Kennzeichnungsstreifen 21 und
der Haltestreifen 23 jeweils elastisch gespreizt werden können. Die Außenflächen des Halteschenkels 4 und des
Haltestreifens 23 gehen stetig ineinander über, indem sie einen stumpfen Winkel miteinander einschließen.
Von der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 3 unterscheidet sich der Kennzeichnungsreiter nach den
Fig.4 bis 6 dadurch, daß der Nocken lla teilkreisförmig
aus dem Nockenschenkel 3a herausgedrückt ist. Dieser Nocken lla hat eine Stirnfläche 16a, die über
einen Bogen winkel von kleiner als 180° verläuft und mit größerem Krümmungsradius in die Innenfläche 6a des
Nockenschenkels 3a übergeht. Der Nocken lla steht um etwa die doppelte Dicke des Nockenschenkels Ua
über dessen Innenfläche 63 vor, wodurch ein besonders sicherer Eingriff in die Perforationslöcher gewährleistet
ist.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Ausbildung des Halteschenkels 4a, der bis auf seinen unteren Bereich, in
dem er annähernd eben ausgebildet ist, gekrümmt in die Wurzel 25a bzw. in den Haltestreifen 23a übergeht.
Seine untere Längskante 5a liegt der zugehörigen Nockenfläche 13a mit nur sehr geringem Nockenspalt
19a gegenüber, der nur geringfügig größer als der Quetschspait 20a ist. In Verbindung mit der nachstehend
beschriebenen Ausbildung der Längskante 5a des HaI-teschenkels 4a ist der Reiter besonders sicher auf dem
zugehörigen Mappenrand verklemmt. Die Längskante 5a liegt nämlich parallel zu den Nockenflächen 13a und
schließt daher mit der Innenfläche des Halteschenkels 4a einen spitzen Winkel ein, wodurch eine schneidenartige
Quetschkante des Halteschenkels 4a gebildet ist. Die Spalte 19a und 20a ermöglichen zudem, daß die
Nocken bei der Herstellung leicht zugänglich sind. Der Halteschenkel 4a kann noch geringfügig dünner als der
Nockenschenkel 3a ausgebildet sein, wodurch Material eingespart und eine hohe Elastizität erreicht werden
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
60
Claims (2)
1. Einstückiger, aus Kunststoff bestehender Kennzeichnungsreiter
zum Aufsetzen auf mit Randperforationen versehene Ränder von Mappen, Karieikarten
od. dgl. mit einem Kennzeichnungskopf und einem Reiterfuß, der einen Halteschenkel und einen
mit ihm über eine Wurzel verbundenen, längeren Nockenschenkel hat, zwischen denen der Rand der
Mappe, der Karteikarte od. dgL einsteckbar ist, und bei welchem im unteren Teil des Nockenschenkels
annähernd senkrecht zu seiner Fläche auf den Halteschenkel zu gerichtete, parallel zur unteren Kante
des Halteschenkels liegende Nocken vorgesehen sind, wobei die untere Längskante des Halteschenkels
bis auf einen oberhalb der Nocken befindlichen Spalt heruntergeführt ist und oberhalb der Nocken
zwischen -den beiden Schenkeln ein lichter Abstand als Aufnahmeöffnung für den Rand von Mappen,
Karteikarten od. dgl. vorgesehen ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die untere Längskante
(5, 5a) des Halteschenkels (4, 4a) bis unmittelbar oberhalb der ihr zugewandten Nockenfläche (13,
13a) heruntergeführt ist. derart, daß zwischen ihr und der Nockenflächc ein Nockenspalt (19, !9a) gcbildet
ist, und daß der Hallcschenkel (4,4a) von einer Wurzel (25,25a) aus derart schräg auf den Nockenschenkel
(3, 3a) zu verläuft, daß die Aufnahmeöffnung zu einem Quetschspalt (20,20a) verengt ist, der
kleiner als der Nockenspalt (19, 19a) ist, und daß ferner die Nocken (11, Ha) in Längsrichtung (Pfeil
10,10a) des Kennzeichnungsreiters je zwei dachförmig ansteigende, etwa stumpfwinklig zueinanderliegende
Schrägflächen (17) aufweisen.
2. Verfahren zur Herstellung eines Kennzeichnungsreiters nach Anspruch 1, bei dem Reiterfuß
und Kennzeichnungskopf als endloser Profilstrang von durchgehend gleichem Querschnitt extrudiert
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (11 bzw. lla) in dem noch plastischen Strang beim
Abschneiden auf endliche Länge des Reiters quer zur Längsrichtung des Stranges aus diesem herausgedrückt
werden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732363966 DE2363966C3 (de) | 1973-12-21 | 1973-12-21 | Kennzeichnungsreiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732363966 DE2363966C3 (de) | 1973-12-21 | 1973-12-21 | Kennzeichnungsreiter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2363966A1 DE2363966A1 (de) | 1975-07-03 |
| DE2363966B2 DE2363966B2 (de) | 1980-03-13 |
| DE2363966C3 true DE2363966C3 (de) | 1985-06-27 |
Family
ID=5901635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732363966 Expired DE2363966C3 (de) | 1973-12-21 | 1973-12-21 | Kennzeichnungsreiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2363966C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE4011110C1 (en) * | 1990-04-06 | 1991-06-27 | Elba-Ordner-Fabrik Kraut & Meienborn Gmbh & Co, 5600 Wuppertal, De | Document suspension file - has index tab profile with U=shaped cross=section and marker strip |
Family Cites Families (11)
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| US2910985A (en) * | 1957-03-12 | 1959-11-03 | Gladys K Epstein | Index tab |
| DE1852421U (de) * | 1961-04-21 | 1962-05-30 | Brause & Co | Kennzeichnungstraeger fuer karteien, register, ordner, mappenruecken, sammeltaschen od. dgl. |
| US3238947A (en) * | 1963-05-23 | 1966-03-08 | Daco Card And Index Company | Index tab holder |
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| DE1298504B (de) * | 1966-07-11 | 1969-07-03 | Brause & Co | Reiter fuer Karteikarten |
| DE1536596A1 (de) * | 1967-01-17 | 1970-06-18 | Hunke & Jochheim | Reiter |
| AT302965B (de) * | 1968-03-29 | 1972-11-10 | Patra Patent Treuhand | Hängeschiene für am Rücken aufzuhängende Aktenhefter |
| DE2014364A1 (de) * | 1970-03-25 | 1971-10-21 | Kraut & Meienborn, 5600 Wuppertal | Sichtleiste zur losbaren Befestigung an Hange Schriftgutbehaltern oder dgl |
| DE2163357A1 (de) * | 1971-12-21 | 1973-06-28 | Brause & Co | Reiter zum aufklemmen auf eine randlochung tragende karteikarten |
-
1973
- 1973-12-21 DE DE19732363966 patent/DE2363966C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2363966A1 (de) | 1975-07-03 |
| DE2363966B2 (de) | 1980-03-13 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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