DE2362805B2 - Meßwertgeberanordnung - Google Patents
MeßwertgeberanordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung der Meßwertgeber zur Erfassung des Walzspalt-Istwertes für die
Regelung der Walzspaltgröße in Walzgerüsten, bei welcher auf jeder Seite des Walzgerüstes zwischen den
Ballen der Arbeitswalzen und deren Einbaustücken auf den Walzenzapfen aus Ober- und Unterteil bestehende
Meßbrücken vorgesehen sind, in welchen die Meßwertgeber als jeweils zwei sich gegenüberliegende, zusammenwirkende
obere und untere Geber-Einheiten angeordnet sind, wobei eine der Geber-Einhef«en mit
einer im zugehörigen Meßbrückenteil angebrachten
in Verstelleinrichtung verbunden und über diese in vertikaler Richtung verschiebbar ist
Aus der DE-OS 21 12 981 ist eine Anordnung der Meßwertgeber für die Regelung des Walzspaltes
insbesondere von Mehrwalzen-Gerüsten bekannt, bei welcher zwischen dem Einbaustück und dem Walzenballen
das Oberteil eines Gebergehäuses auf dem Walzenzapfen der Oberwalze und das Unterteil auf den
Walzenzapfen der Unterwalze spielfrei gelagert ist Beide Teile sind mit je einem in Walzrichtung nach vorn
und einem nach hinten auskragenden Haltearm verbunden, zwischen denen je ein Meßwertgeber liegt
Beide Lagerungen des Gebergehäuses sind vorzugsweise horizontal geteilt, wobei jeweils die außen liegende
Lagerschale an der waizgerüstausiaufseitig Hegenden Teilfuge am Gebergehäuse angelenkt und an der
walzgerüsteinlaufseitigen Teilfuge mit ih,n unter Federdruck
verspannt ist
Bedingt durch die Konstruktion der als »Meßring« ausgebildeten Lagerstellen der Haltearme treten
unvermeidliche Funktionsstörungen auf, welche die durch den Meßwertgeber gelieferten Meßergebnisse
ungünstig beeinflussen.
angebrachten Drehsicherungen der Meßringe machen die Bewegungen der Einbaustücke mit und verschieben
die Meßebene zwischen dem oberen und unteren
Arbeitswalzenlager und den Walzenzapfen Meßfehler verursachen.
Da die Meßringe für die obere bzw. untere Arbeitswalze voneinander unabhängig sind, d. h. jeder
Meßring nur die axiale Bewegung der Walze mitmacht, welcher er zugeordnet ist, entstehen infolge der
Verschiebung der zusammenwirkenden Meßwertgeber gegeneinander Meßfehler.
Die Summe aller Toleranzen zwischen den Arbeitswalzen und dem Walzenständer hängt von der technisch
möglichen Genauigkeit und Maßhaltigkeit aller verwendeten Maschinenelemente wie Arbeitswalze, Arbeitswalzenlager,
Einbaustücke ab. Da jede Arbeitswalze zwei Lagerpunkte hat, die sich an einem festen Punkt —
und zwar an der Innenseite des die Einbaustücke aufnehmenden Ständerfensters — orientieren, wird die
rotierende Arbeitswalze eine Taumelbewegung ausführen. Diese Taumelbewegung tritt bei beiden Arbeitswalzen
in unterschiedlicher Größe auf und bestimmt damit den Versatz und die Verschränkung der Arbeitswalzen
<>o zueinander.
Die mit den Arbeitswalzen formschlüssig verbundenen Meßringe machen alle Taumelbewegungen der
Walzen mit. Die in den Meßringen angeordneten Meßwertgeber folgen zwangsläufig dieser Taumelbewegung,
wodurch die gelieferten Meßwerte ständig verändert werden.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, eine Anordnung der Meßwertgeber zu schaffen, durch welche eine
Verbesserung der Meß-Voraussetzungen und damit eine bessere Qualität der Walzerzeugnisse erreicht
wird.
Bei der nach der DE-OS 22 24 909 bekannten
Meßringanordnung sind die Meßgeber zwar dann, wenn die Meßringe nicht von den Walzeneinbaustücken
gehalten werden, frei von deren Bewegungen, doch wird dies erkauft durch eine — in Abhängigkeit von der
Größe des Walzspaltes auch noch unterschiedlich große
— Schrägstellung und Versetzung der Meßgeber gegeneinander in Umfangsrichtung der betreffenden
Walzenzapfen, die wiederum und in Verbindung mit den anderen StöreinflQssen zu Meßungenauigkeiten fahrt.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der Meßwertgeber der eingangs
erwähnten Gattung zu schaffen, bei der die beiden zuerst beschriebenen Störeinflüsse möglichst weitgehend
ausgeschaltet werden, ohne daß eine zusätzliche Meßungenauigkeit auftritt, und bei der gleichzeitig der
Störeinfluß »Taumelbewegung« in eine oszillierende, eindeutig erfaßbare vertikale Meßbewegung umgewandelt
wird, wie dies im Prinzip bereits bei der Anbringung eines Meßgebers in einem an den EinbaucUücken
angelenkten Meßrohr gemäß der DE-PS 12 85 431 geschieht.
Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß sich bei der eingangs genannten Anordnung die Ober- und Unterteile
der Meßbrücke jeweils über eine Lagerhaibschaie auf der unteren bzw. oberen Umfangshälfte des Walzenzapfens
der oberen bzw. unteren Arbeitswalze abstützen und deren Anlage an die Zapfen durch zwischen beiden
Meßbrückenteilen angeordnete vorgespannte Federelemente gesichert ist, wobei ein Meßbrückenteil über
eine fest mit dem anderen Meßbrückenteil verbundene Führung gegenüber diesem in vertikaler Richtung
senkrecht zur Walzebene verschiebbar gehalten ist.
Die vorhandene Verstelleinrichtung ermöglicht den Abgleich des Meßwertgebers, wobei die Arbeitswalzen
zunächst durch Zusammenfahren in die sogenannte Null-Lage gebracht werden und anschließend die
bewegliche Geber-Einheit auf der anderen, im zugehörigen Meßbrückenteil unbeweglich gehaltenen Geber-Einheit
zur Anlage gebracht wird.
Als Meßwertgeber zur berührungslosen Messung des Arbeitswalzenabstandes können vorteilhaft lichtelektrische
oder elektromagnetische Geber Verwendung finden. Es können jedoch auch andere geeignete, an sich
bekannte Meßwertgeber eingesetzt werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß eines der Meßbrückenteile über eine sich an
der Innenfläche des zugehörigen Einbaustückes abstützende Federeinrichtung an der diesem gegenüberliegenden
Stirnfläche des Ballens der zugehörigen Arbeitswalze zur Anlage gebracht ist, während zwischen
dem anderen Meßbrückenteil und der Stirnfläche
des Ballens der zugehörigen Arbeitswalze ein Abstand >n der Größenordnung von mehreren Millimetern
vorhanden ist.
Die letztgenannte Arbeitswalze kann sich gegenüber dem zugehörigen Meßbrückenteil also in axialer
Richtung frei bewegen, ohne die Meßbrücke zu beeinflussen.
Die beweglich in den oberen Meßbrückenteilen gehaltenen oberen Gebereinheiten sind vorzugsweise
jeweils an zwei hydraulisch betätigten Stellkolben befestigt, welche mittels einer federbelasteten Klemmbacke
im betreffenden MtUbrückenteil festhaltbar sind. Bei Abschalten des auf die Stellkolben wirkenden
Öldruckes wird die bewegliche Geber-Einheit in der zu diesem Zeitpunkt von ihr eingenommenen Stellung
automatisch arretiert.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung besteht die Führung für das obere und untere
Meßbrückenteil aus zwei beidseits der Walzenzapfen angeordneten Führungsstangen, die entsprechende
Bohrungen der Meßbrückenteile durchgreifen, wobei die Führungsstangen jeweils mit einem der Meßbrükkenteile
über eine Stützplatte verschraubt sind, das andere Meßbrückenteil durchsetzen und an diesem
freien Ende einen Endanschlag aufweisen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die aus
zylindrischen Schraubenfedern bestehenden, jeweils in einer in den beiden Meßbrückenteilen vorgesehenen
Aussparung angeordneten Federelemente von den Führungsstangen durchsetzt
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ddrgestellt Es zeigt
F i g. 1 eine Stirnansicht der A^ieitswalzen, der
Meßbrücken und der (schematisch angedeuteten) Einbaustücke des Walzenständers eines Walzgerüstes,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Arbeitswalzen und der Meßbrücke (teilweise geschnitten) und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Meßbrücken-Oberteil.
Die Meßbrücken 1, welche jeweils aus einem Meßbrücken-Oberteil 1' und einem diesem zugeordneten
Meßbrücken-Unterteil 1" bestehen, sind zwischen den Ballen 2' und 3' der oberen Arbeitswalze 2 bzw.
jo unteren Arbeitswalze 3 und den zugehörigen Einbaustücken 4 bzw. 5 im Bereich der Walzenzapfen 2" bzw.
3" angeordnet
Das Meßbrückenteil 1" wird mittels einer Federeinrichtung 6 — beispielsweise einem federbelasteten,
horizontal beweglich geführten Bolzen —, welche sich an der Innenfläche des zugehörigen Einbaustückes 5
abstützt, an der Stirnfläche 3'" des Ballens 3' zur Anlage gebracht Zwischen der Stirnfläche 2'" des Balltns 2'
und der dieser gegenüberliegenden Seitenfläche des
-to Meßbrückenteils 1' ist ein Abstand von 5 mm vorhanden.
Die obere Arbeitswaize 2 kann sich demzufolge in axialer Richtung in gewissem Umfang frei bewegen,
ohne die Meßbrücke 1 wesentlich zu beeinflussen (Fig. 1).
Die Meßbrückenteile Γ und 1" stützen sich jeweils
über eine Lagerhalbschale 7 bzw. 8 auf der unteren bzw. oberen Umfangshälfte der Walzenzapfen 2" bzw. 3" ab;
die öffnungen der Lagerhalbschalen 7 und 8 sind also voneinander weggerichtet (F i g. 2).
~>o In dem Meßbrückenteil T" sind außerhalb des Bereichs der Walzenballen zwei Bohrungen 9 angeordnet,
in welchen sich jeweils eine Führungsstange 10 abrtütit. Die Führungsstangen sind über eine an ihnen
befestigte Stützplatte 11 mit der Unterseite des
r> Meßbrückenteils 1" verschraubt. Die Fuhrunysstangen
10, deren oberes Ende mit einem aufgeschraubten Endanschlag 12 versehen ist, sind vertikal angeordnet,
d. h. ihre Achsen 30' verlaufen parallel zu der durch die Achsen der beiden Arbeitswalzen 2 und 3 festgelegten
Ebenell
Die Führungsstangen 10 greifen in Bohrungen 14 des
Meßbrückenteils Γ ein und ermöglichen eine spielfreie vertikale Verschiebung desselben. Der größtmögliche
Abstand zwischen den Meßbrückenteilen 1' und i" ist durch den Endanschlag 12 vorgegeben.
Die Führungsstangen 10 dienen gleichzeitig der
Zentrierung zwischen beiden Meßbrückenteilen angeordneter Druckfedern, welche die zusammenwirken-
den Meßbrückenteile 1' und 1" auseinanderdrücken und dadurch an den Umfangsflächen der Walzenzapfen 2"
bzw. 3" zur Anlage bringen.
Die aus zylindrischen Schraubenfedern 15 bestehenden Druckfedern sind jeweils in einer Aussparung 16
zwischen den beiden MeObrUckenteilen angeordnet.
Die Meßbrückenteile Γ und 1" sind im Bereich zwischen den Führungsstangen 10 und zwischen den
Walzenzapfen 2" und 3" mit einer oberen bzw. unteren Geber-Einheit 17 bzw. 18 ausgestattet, welche zusammen
den Meßwertgeber für die Regelung des Walzspaltes zwischen den Ballen 2' und 3' der
Arbeitswalzen 2 bzw. 3 bilden.
Die untere Geber-Einheit 18. welche über ein Kabel 19 mit einer Regelungseinrichtung (nicht dargestellt)
verbunden ist, ist gegenüber dem zugehörigen Meßbrückenteil 1" nicht beweglich.
Die obere Geber-Einheit 17 ist an zwei Stellkolben 20 ucfcSiigi, u'cfcii Acliseii 20' ebenfalls paraiiei zu der
Ebene 13 angeordnet sind. Die Stellkolben können über ein Leitungssystem 21 einseitig mit unter Druck
stehendem Hydrauliköl beaufschlagt und damit innerhalb dos Meßbrückenteils Γ bewegt werden. Das
Leitungssystem 21 ist unter Zwischenschaltung eines Magnetventils an ein Hydraulik-Energienetz angeschlossen
(nicht dargestellt). An den Stellkolben 20 stützt sich unterhalb des mit Drucköl gefüllten Raumes
jeweils eine Klemmbacke 22 ab, deren Anpreßfläche dieselbe Krümmung wie der zugehörige Stellkolben
aufweist. Die notwendige Anpreßkraft wird durch eine vorgespannte Druckfeder 23 erzeugt, welche sich
einerseits an der Klemmbacke und andererseits an einem Deckel 24 abstützt, welcher fest mit dem
Meßbrückenteil Γ verbunden ist.
Die Klemmbacken 22 dienen dazu, die obere Geber-Einheit 17 nach Abschalten des Drucköls im
Leitungssystem 21 in der zu diesem Zeitpunkt eingenommenen Stellung festzuhalten.
Der Meßwertgeber wird auf folgende Weise abgeglichen:
Zunächst werden die Arbeitswalzen 2 und 3 in die Null-Lage zusammengefahren. Die Stellkolben 20
werden nach öffnen eines Magnetventils mit Drucköl beaufschlagt, wodurch die obere Geber-Einheit 17
soweit nach unten gedrückt wird, bis sie sich auf der nach oben gerichteten Gegenfläche der unteren
Geber-Einheit 18 abstützt. Anschließend wird das Magnetventil umgesteuert, wodurch der im Leitungssystem
21 vorhandene Druck abgebaut wird.
Fährt man nunmehr die Arbeitswalzen auf Walzspalt auseinander, so wird die obere Geber-F.inheit 17 mittels
der Klemmbacken 22 in der eingestellten Null-Lage festgehalten. Der Luftspalt zwischen den beiden
Geber-Einheiten 17,18 und der Walzspalt zwischen den
'5 Ballen 2', 3' der Arbeitswalzen 2, 3 sind demzufolge
gleich groß.
Falls die Null-Lage der oberen Geber-F.inheit 17 während des Walzbetriebes durch äußere Einflüsse
verändert wird, kann der Abgleichvorgang wiederholt werden, ohne — wie bisher notwendig — den Walzsatz
aus dem Walzgerüst ausfahren zu müssen, um die oberen Meßwertgeber neu einstellen zu können.
Die neu vorgeschlagene Anordnung hat den Vorteil, daß die Bewegungen der Einbaustücke nicht mehr als
Störeinflüsse auftreten können, weil sich die gesamte Meßbrücke an den Walzenzapfen abstützt. Die eingangs
erläuterten beiden ersten Störeinflüsse sind somit beseitigt.
Der Störeinfluß »Taumelbewegung« wird innerhalb
w der Anordnung zwangsläufig in eine vertikal oszillierende
Bewegung umgewandelt, da die Meßbrückenkonstruktion — bedingt durch die Führungsstangeii — nur
eine vertikale Bewegung zuläßt. Jede Bewegung der beiden Arbeitswalzen wird demzufolge in eine vertikale
und als solche erfaßbare Bewegung umgewandelt Die bei den bekannten Meßringen auftretende dreidimensionale
Verlagerung der Meßebene zwischen dem oberen und unteren Meßwertgeber ist somit zu einer
eindimensionalen Verlagerung reduziert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Anordnung der Meßwertgeber zur Erfassung des W&lzspalt-lstwertes für die Regelung der
Walzspaltgröße in Walzgerüsten, bei welcher auf jeder Seite des Walzgerüstes zwischen den Ballen
der Arbeitswalzen und deren Einbaustücken auf den Walzenzapfen aus Ober- und Unterteil bestehende
Meßbrücken vorgesehen sind, in weichen die Meßwertgeber als jeweils zwei sich gegenüberliegende,
zusammenwirkende obere und untere Geber-Einheiten angeordnet sind, wobei eine der Geber-Einheiten
mit einer im zugehörigen Meßbrückenteil angebrachten Verstelleinrichtung verbunden und
über diese in vertikaler Richtung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Ober- und Unterteile (I' bzw. 1") der Meßbrücke (1) jeweils über eine Lagerhalbschale (7 bzw. 8) auf der
unteren bzw. oberen Umfangshälfte des Walzenzapfens (2", 3") der oberen bzw. unteren Arbeitswalze
(2 bzw. 3) abstützen und deren Anlage an die Zapfen durch zwischen beiden Meßbrückenteilen (1', 1")
angeordnete vorgespannte Federelemente gesichert ist, wobei ein Meßbrüekenleü über eine fest mil dent
anderen Meßbrückenteil verbundene Führung gegenüber diesem in vertikaler Richtung senkrecht zur
Walzenebene verschiebbar gehalten ist
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Meßbrückenteile (1") über eine sich an der Innenfläche des zugehörigen
Einbaustückes (5) abstützende Federeinrichtung (6) an der diesem gegenüberliegenden Stirnfläche (3'")
des Ballens (3') der zugehörigen Arbeitswalze (3) zur Anlage gebracht ist, während zwirshen dem anderen
Meßbrückenteil (!') und der Stirnfläche (2'") des Ballens (2) der zugehörigen Arbeitswalze (2) ein
Abstand in der Größenordnung von mehreren Millimetern vorhanden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Geber-Einheiten
(17) jeweils an zwei hydraulisch betätigten Stellkolben (20) befestigt sind, welche mittels einer
federbelasteten Klemmbacke (22) im betreffenden Meßbrückenteil (V) festhaltbar sind.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
für das obere und untere Meßbrückenteil aus zwei beidseits der Walzenzapfen angeordneten
Führungsstangen (10) besteht, die entsprechende Bohrungen (9, 14) der Meßbrückenteile (1', 1")
durchgreifen, wobei die Führungsstangen (10) jeweils mit einem der Meßbrückenteile (1") über
eine Stützplatte (11) verschraubt sind, das andere Meßbrückenteil (V) durchsetzen und an diesem
freien Ende einen Endanschlag (12) aufweisen.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus
zylindrischen Schraubenfedern (15) bestehenden, jeweils in einer in den beiden Meßbrückenteilen (V,
1") vorgesehenen Aussparung (16) angeordneten Federelemente von den Führungsstangen (10)
durchsetzt sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |