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DE2362336C3 - Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken - Google Patents

Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken

Info

Publication number
DE2362336C3
DE2362336C3 DE19732362336 DE2362336A DE2362336C3 DE 2362336 C3 DE2362336 C3 DE 2362336C3 DE 19732362336 DE19732362336 DE 19732362336 DE 2362336 A DE2362336 A DE 2362336A DE 2362336 C3 DE2362336 C3 DE 2362336C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
electrode holder
power source
holes
consumption
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732362336
Other languages
English (en)
Other versions
DE2362336A1 (de
DE2362336B2 (de
Inventor
Boris I.; Lanewskij Walerij E.; Alferow Jurij F.; Dubinskij Rudolf S.; Beresowskij Michail E.; Tschekotilo Leontij W.; Pawlow Leonid W.;Kiew; Ischunkin Weniamin A. Moskau; Schewzos Anatolij L; Grinschpon Semen J.; Kulebaki; Medowar (Sowjetunion)
Original Assignee
Institut elektroswarki imeni E.O. Patona Akademü Nauk, Ukrainskoj SSR, Kiew (Sowjetunion)
Filing date
Publication date
Application filed by Institut elektroswarki imeni E.O. Patona Akademü Nauk, Ukrainskoj SSR, Kiew (Sowjetunion) filed Critical Institut elektroswarki imeni E.O. Patona Akademü Nauk, Ukrainskoj SSR, Kiew (Sowjetunion)
Priority to DE19732362336 priority Critical patent/DE2362336C3/de
Publication of DE2362336A1 publication Critical patent/DE2362336A1/de
Publication of DE2362336B2 publication Critical patent/DE2362336B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2362336C3 publication Critical patent/DE2362336C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

20
Die Erfindung betrifft Anlagen zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken.
Bekannt ist eine zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken bestimmte Anlage mit einer Säule, an welcher mittels eines in senkrechter Richtung verstellbaren Schlittens ein Elektrodenhalter befestigt ist. Die Anlage besitzt eine Kühlkokille mit einem Hohlraum zum Schmelzen der Verbrauchselektroden. Vor Beginn des Vorgangs wird die Kokille auf einem Untersatz aufgestellt, der von unten den Hohlraum der genannten Kokille schließt.
Am Elektrodenhalter sind Kontakt'amellen, die vom Gehäuse des Elektrodenhalters isoliert und an einen Pol der Stromquelle angeschaltet sind. An den anderen Pol der Stromquelle ist der Untersatz angeschaltet.
Der Elektrodenhalter ist zum Festhalten einer Elektrode und zu ihrer Stromversorgung über die Kontaktlamellen vorgesehen.
Andererseits aber ist zum Schmelzen von zwei und mehr Verbrauchselektroden, die im Stromkreis parallel geschaltet sind (Einphasenschaltung) in dieser Anlage, das Auswechseln des Elektrodenhalters, der zum Festhalten einer Elektrode geeignet ist, gegen einen zum Festhalten von zwei oder mehr der Verbrauchselektroden geeigneten Elektrodenhalter erforderlich, mit Stromversorgung dieser Elektroden von der Stromquelle.
Das Auswechseln des Elektrodenhalters ist ein arbeitsaufwendiger und zeitraubender Arbeitsgang.
Es wurden schon Versuche unternommen, eine Anlage zu bauen, an welcher das Arbeiten mit einigen Elektroden in Einphasenscnaltung möglich ist. Es hat sich aber erwiesen, daß zu diesem Zweck ein zum Festhalten von zwei und mehr Elektroden mit Einzelklemmvorrichtungen für jede Elektrode geeigneter Elektrodenhalter mit komplizierter Konstruktion erforderlich ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken mit einem Elektrodenhalter zu bauen, der ein zuverlässiges Festhalten einiger Verbrauchselektroden im 6S Schmelzraum, eine Herabsetzung des Stromverbrauches beim Schmelzen der Verbrauchselektroden, eine Vergrößerung der Leistungsfähigkeit der Anlage und Handlichkeit der Bedienung (beim Zusammenbau der Elektroden auf einem besonderen Montagestand) sichert.
Diese Aufgabe wird bei einer zur Elektroschiacke-Umschmelzung von Blöcken bestimmten Anlage mit einer Säule, auf welcher mittels eines in senkrechter Richlung verstellbaren Schlittens ein Elektrodenhalter befestigt ist, der die Verbrauchselektroden trägt, die im Hoh'raum der auf einem Untersatz aufgestellten Kühlkokiile geschmolzen werden, und mit einer Stromquelle, die an den erwähnten Elektrodenhalter und Untersatz angeschaltet ist, gemäß der Erfindung gelöst, indem im Elektrodenhalter ein Kopf zur Aufstellung kommt, der als Platte mit Löchern zum Anbringen der Verbrauchselektroden ausgeführt ist, wobei elektrisch isolierte Löcher mit elektrisch nicht isolierten abwechseln.
Die Anlage mit dem beschriebenen Kopf des Elektrodenhalters weist eine größere Leistungsfähigkeit und W:riSchädlichkeit auf als die schon bekannten Anlagen, da in ihr Verbrauchselektroden geschmolzen werden, die an die Stromquelle nicht angeschaltet, aber zwischen den angeschalteten Verbrauchselcktroden angeordnet sind.
Zur Erläuterung der Erfindung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Anlage mit Bezugnahme auf die Zeichnungen angeführt, die darstellt:
F i g. I die Anlage gemäß der Erfindung in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
F i g. 2 dieselbe Anlage in Draufsicht,
F i g. 3 den Kopf in Draufsicht, mit teilweiser Schnittansicht,
F i g. 4 den Schniil iV-iV der \-1 g. 3.
Die Anlage zur Elektroschiacke-Umsehmelzung von Blöcken ist mit der Säule 1 ausgerüstet (F i g. 1), an welcher mittels des Schlittens 2 der mit Kontaktlamellen 4 versehene Elektrodenhalter 3 befestigt ist, wobei die Kontakllamellen an die Stromquelle 5 über ein stromleitendes Kabel 6 angeschaltet sind.
Im Elektrodenhalter 3 ist ein Kopf 7 (F i g. 1 bis 4) befestigt, der als Platte mit den Löchern 8 und 9 (F i g. 3 und 4) zum Befestigen der Verbrauchselektroden 10 ausgeführt ist. Die Löcher 8 mit elektrischer Isolation 11 (Fig.4) sind zum Befestigen der Elektroden 10 bestimmt, die an die Stromquelle 5 nicht angeschaltet werden; die Löcher 9 ohne elektrische Isolation dienen zum Anordnen der Verbrauchselektroden 10, die an die Stromquelle angeschaltet werden. Diese Löcher folgen aufeinander derart, daß die Verbrauchselektroden 10, die an die Stromquelle 5 (Fig. 1) nicht angeschaltet zwischen den an die Stromquelle 5 angeschalteten Verbrauchselektroden 10 angeordnet sind.
Der Kopf 7 ist mit einem Zapfen 12 versehen, mittels weichern er im Elektrodenhalter 3 festgehalten wird.
Eine solche Befestigung des Kopfes 7 im Elektrodenhalter 3 ermöglicht das schnelle Auswechseln des Kopfes und das Einbauen der Verbrauchselektroden 10 auf einem besonderen Montagestand.
Zum Schmelzen der Verbrauchselektroden 10 ist die Kühikokille 13 vorhanden, die auf einem Untersatz 14 aufgestellt wird.
Der Elektrodenhalter 3 und der Untersalz 14 sind an die Stromquelle 5 angeschaltet.
Die Verbrauchselektroden, die an die Stromquelle 5 nicht angeschaltet sind, sind in den elektrisch isolierten Hülsen 15 (F i g. 3 und 4) eingesetzt und mittels Bolzen 16 befestigt. Die an die Stromquelle 5 angeschalteten VerbraiJthselektroden 10 sleeken unmittelbar in den
Löchern 9 des Kopfes 7 und sind ebenfalls mittels Bolzen 16 befestigt.
Die Anlage wirkt auf folgende W^ise.
Die Kühlkokiile 13 (F i g. 1) ist auf dem Untersatz 14 aufgestellt. Die Verbrauchselektroden 10 werden im Kopf 7 befestigt, de: im Elektrodenhalter 3 am Schlitten 2 angeordnet ist. Die Verbrauchselektroden 10 werden in de:1 Hohlraum der Kühlkokille 13 auf die angegebene Tiefe eingeführt. Dann wird der Hohlraum der Kühlkokille 13 bis zum Eintauchen der unteren Enden der Elektroden JO mit Schlacke gefüllt und an die Elektroden 10 elektrische Spannung angelegt. Beim Durchfließen des Stroms durch die Schlacke 17 wird infolge des elektrischen Widerstandes der Schlacke Wärmeenergie frei zum Schmelzen der Verbrauchselektroden 10. Aus dem geschmolzenen Metall der Verbrauchselektroden 10 wird der Block 18 erschmolzen.
Die an die Stromquelle 5 nicht angeschalteten Verbrauchselektroden 10, die zwischen den an die Stromquelle 5 angeschalteten Verbrauchselektroden 10 angeordnet sind, befinden sich in der Zone intensiver Wärmeausscheidung und werden ebenfalls geschmolzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anlage zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken mit einer Säule, an welcher mittels eines in senkrechter Richtung verstellbaren Schlittens ein Elektrodenhalter befestigt ist, der mehrere Verbrauchselektroden trägt, die im Hohlraum einer auf einem Untersatz aufgestellten Kühikokille geschmolzen werden, und mit einer an den Elektrodenhalter und an den Untersatz angeschalteten Stromquelle, dadurch gekennzeichnet, daß im Elektrodenhalter (3) ein Kopf (7) befestigt ist, der als Platte mit Löchern zum Festhalten der Verbrauchselektroden (10) ausgeführt ist, in welcher Löcher (8) mit elektrischer Isolation (11) aufeinanderfolgend zwischen Löchern (9) ohne elektrische Isolation angeordnet sind.
DE19732362336 1973-12-14 Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken Expired DE2362336C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732362336 DE2362336C3 (de) 1973-12-14 Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732362336 DE2362336C3 (de) 1973-12-14 Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2362336A1 DE2362336A1 (de) 1975-06-19
DE2362336B2 DE2362336B2 (de) 1975-12-18
DE2362336C3 true DE2362336C3 (de) 1976-07-22

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