DE2362336C3 - Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken - Google Patents
Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von BlöckenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft Anlagen zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken.
Bekannt ist eine zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken bestimmte Anlage mit einer Säule, an welcher
mittels eines in senkrechter Richtung verstellbaren Schlittens ein Elektrodenhalter befestigt ist. Die
Anlage besitzt eine Kühlkokille mit einem Hohlraum zum Schmelzen der Verbrauchselektroden. Vor Beginn
des Vorgangs wird die Kokille auf einem Untersatz aufgestellt, der von unten den Hohlraum der genannten
Kokille schließt.
Am Elektrodenhalter sind Kontakt'amellen, die vom
Gehäuse des Elektrodenhalters isoliert und an einen Pol der Stromquelle angeschaltet sind. An den anderen
Pol der Stromquelle ist der Untersatz angeschaltet.
Der Elektrodenhalter ist zum Festhalten einer Elektrode und zu ihrer Stromversorgung über die Kontaktlamellen
vorgesehen.
Andererseits aber ist zum Schmelzen von zwei und mehr Verbrauchselektroden, die im Stromkreis parallel
geschaltet sind (Einphasenschaltung) in dieser Anlage, das Auswechseln des Elektrodenhalters, der zum Festhalten
einer Elektrode geeignet ist, gegen einen zum Festhalten von zwei oder mehr der Verbrauchselektroden
geeigneten Elektrodenhalter erforderlich, mit Stromversorgung dieser Elektroden von der Stromquelle.
Das Auswechseln des Elektrodenhalters ist ein arbeitsaufwendiger und zeitraubender Arbeitsgang.
Es wurden schon Versuche unternommen, eine Anlage zu bauen, an welcher das Arbeiten mit einigen Elektroden
in Einphasenscnaltung möglich ist. Es hat sich aber erwiesen, daß zu diesem Zweck ein zum Festhalten
von zwei und mehr Elektroden mit Einzelklemmvorrichtungen für jede Elektrode geeigneter Elektrodenhalter
mit komplizierter Konstruktion erforderlich ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken
mit einem Elektrodenhalter zu bauen, der ein zuverlässiges Festhalten einiger Verbrauchselektroden im 6S
Schmelzraum, eine Herabsetzung des Stromverbrauches beim Schmelzen der Verbrauchselektroden, eine
Vergrößerung der Leistungsfähigkeit der Anlage und Handlichkeit der Bedienung (beim Zusammenbau der
Elektroden auf einem besonderen Montagestand) sichert.
Diese Aufgabe wird bei einer zur Elektroschiacke-Umschmelzung
von Blöcken bestimmten Anlage mit einer Säule, auf welcher mittels eines in senkrechter
Richlung verstellbaren Schlittens ein Elektrodenhalter befestigt ist, der die Verbrauchselektroden trägt, die im
Hoh'raum der auf einem Untersatz aufgestellten Kühlkokiile
geschmolzen werden, und mit einer Stromquelle, die an den erwähnten Elektrodenhalter und Untersatz
angeschaltet ist, gemäß der Erfindung gelöst, indem im Elektrodenhalter ein Kopf zur Aufstellung
kommt, der als Platte mit Löchern zum Anbringen der Verbrauchselektroden ausgeführt ist, wobei elektrisch
isolierte Löcher mit elektrisch nicht isolierten abwechseln.
Die Anlage mit dem beschriebenen Kopf des Elektrodenhalters weist eine größere Leistungsfähigkeit
und W:riSchädlichkeit auf als die schon bekannten Anlagen,
da in ihr Verbrauchselektroden geschmolzen werden, die an die Stromquelle nicht angeschaltet, aber
zwischen den angeschalteten Verbrauchselcktroden angeordnet sind.
Zur Erläuterung der Erfindung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Anlage mit Bezugnahme auf
die Zeichnungen angeführt, die darstellt:
F i g. I die Anlage gemäß der Erfindung in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
F i g. 2 dieselbe Anlage in Draufsicht,
F i g. 3 den Kopf in Draufsicht, mit teilweiser Schnittansicht,
F i g. 4 den Schniil iV-iV der \-1 g. 3.
Die Anlage zur Elektroschiacke-Umsehmelzung von Blöcken ist mit der Säule 1 ausgerüstet (F i g. 1), an welcher
mittels des Schlittens 2 der mit Kontaktlamellen 4 versehene Elektrodenhalter 3 befestigt ist, wobei die
Kontakllamellen an die Stromquelle 5 über ein stromleitendes Kabel 6 angeschaltet sind.
Im Elektrodenhalter 3 ist ein Kopf 7 (F i g. 1 bis 4)
befestigt, der als Platte mit den Löchern 8 und 9 (F i g. 3 und 4) zum Befestigen der Verbrauchselektroden 10
ausgeführt ist. Die Löcher 8 mit elektrischer Isolation 11 (Fig.4) sind zum Befestigen der Elektroden 10 bestimmt,
die an die Stromquelle 5 nicht angeschaltet werden; die Löcher 9 ohne elektrische Isolation dienen
zum Anordnen der Verbrauchselektroden 10, die an die Stromquelle angeschaltet werden. Diese Löcher folgen
aufeinander derart, daß die Verbrauchselektroden 10, die an die Stromquelle 5 (Fig. 1) nicht angeschaltet
zwischen den an die Stromquelle 5 angeschalteten Verbrauchselektroden 10 angeordnet sind.
Der Kopf 7 ist mit einem Zapfen 12 versehen, mittels weichern er im Elektrodenhalter 3 festgehalten wird.
Eine solche Befestigung des Kopfes 7 im Elektrodenhalter 3 ermöglicht das schnelle Auswechseln des Kopfes
und das Einbauen der Verbrauchselektroden 10 auf einem besonderen Montagestand.
Zum Schmelzen der Verbrauchselektroden 10 ist die Kühikokille 13 vorhanden, die auf einem Untersatz 14
aufgestellt wird.
Der Elektrodenhalter 3 und der Untersalz 14 sind an die Stromquelle 5 angeschaltet.
Die Verbrauchselektroden, die an die Stromquelle 5 nicht angeschaltet sind, sind in den elektrisch isolierten
Hülsen 15 (F i g. 3 und 4) eingesetzt und mittels Bolzen 16 befestigt. Die an die Stromquelle 5 angeschalteten
VerbraiJthselektroden 10 sleeken unmittelbar in den
Löchern 9 des Kopfes 7 und sind ebenfalls mittels Bolzen 16 befestigt.
Die Anlage wirkt auf folgende W^ise.
Die Kühlkokiile 13 (F i g. 1) ist auf dem Untersatz 14 aufgestellt. Die Verbrauchselektroden 10 werden im
Kopf 7 befestigt, de: im Elektrodenhalter 3 am Schlitten 2 angeordnet ist. Die Verbrauchselektroden 10 werden
in de:1 Hohlraum der Kühlkokille 13 auf die angegebene Tiefe eingeführt. Dann wird der Hohlraum der
Kühlkokille 13 bis zum Eintauchen der unteren Enden der Elektroden JO mit Schlacke gefüllt und an die Elektroden
10 elektrische Spannung angelegt. Beim Durchfließen des Stroms durch die Schlacke 17 wird infolge
des elektrischen Widerstandes der Schlacke Wärmeenergie frei zum Schmelzen der Verbrauchselektroden
10. Aus dem geschmolzenen Metall der Verbrauchselektroden 10 wird der Block 18 erschmolzen.
Die an die Stromquelle 5 nicht angeschalteten Verbrauchselektroden
10, die zwischen den an die Stromquelle 5 angeschalteten Verbrauchselektroden 10 angeordnet
sind, befinden sich in der Zone intensiver Wärmeausscheidung und werden ebenfalls geschmolzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Anlage zur Elektroschlacke-Umschmelzung von Blöcken mit einer Säule, an welcher mittels eines in senkrechter Richtung verstellbaren Schlittens ein Elektrodenhalter befestigt ist, der mehrere Verbrauchselektroden trägt, die im Hohlraum einer auf einem Untersatz aufgestellten Kühikokille geschmolzen werden, und mit einer an den Elektrodenhalter und an den Untersatz angeschalteten Stromquelle, dadurch gekennzeichnet, daß im Elektrodenhalter (3) ein Kopf (7) befestigt ist, der als Platte mit Löchern zum Festhalten der Verbrauchselektroden (10) ausgeführt ist, in welcher Löcher (8) mit elektrischer Isolation (11) aufeinanderfolgend zwischen Löchern (9) ohne elektrische Isolation angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732362336 DE2362336C3 (de) | 1973-12-14 | Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732362336 DE2362336C3 (de) | 1973-12-14 | Anlage zum Elektroschlacke-Umschmelzen von Blöcken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2362336A1 DE2362336A1 (de) | 1975-06-19 |
| DE2362336B2 DE2362336B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE2362336C3 true DE2362336C3 (de) | 1976-07-22 |
Family
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