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DE2361101B2 - Vorrichtung zum kuehlen und stuetzen eines aus einer oszillierenden stranggiesskokille austretenden metallstrangs - Google Patents

Vorrichtung zum kuehlen und stuetzen eines aus einer oszillierenden stranggiesskokille austretenden metallstrangs

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DE2361101B2
DE2361101B2 DE19732361101 DE2361101A DE2361101B2 DE 2361101 B2 DE2361101 B2 DE 2361101B2 DE 19732361101 DE19732361101 DE 19732361101 DE 2361101 A DE2361101 A DE 2361101A DE 2361101 B2 DE2361101 B2 DE 2361101B2
Authority
DE
Germany
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strand
plates
casting mold
cooling
mold
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19732361101
Other languages
English (en)
Other versions
DE2361101A1 (de
Inventor
Yasuo Hiroshima Fujikawa (Japan)
Original Assignee
Mitsubishi Jukogyo KX., Tokio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP12618372A external-priority patent/JPS4983619A/ja
Priority claimed from JP11468773A external-priority patent/JPS5065421A/ja
Application filed by Mitsubishi Jukogyo KX., Tokio filed Critical Mitsubishi Jukogyo KX., Tokio
Publication of DE2361101A1 publication Critical patent/DE2361101A1/de
Publication of DE2361101B2 publication Critical patent/DE2361101B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
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    • B22D11/141Plants for continuous casting for vertical casting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
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    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/124Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cooling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/16Controlling or regulating processes or operations
    • B22D11/22Controlling or regulating processes or operations for cooling cast stock or mould
    • B22D11/225Controlling or regulating processes or operations for cooling cast stock or mould for secondary cooling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen und Stützen eines aus einer oszillierenden Stranggießkokille austretenden Metallstrangs mit gegen den Strang anlegbaren und von diesem abhebbaren gekühlten Platten, mit einer die Platten mit der Gießkokille verbindenden Halteeinrichtung und mit einer Steuereinrichtung die die Platten bei der synchron mit der Abziehgeschwindigkeit des Stranges erfolgenden Abwärtsbewegung der Gießkokille in Anlage an der Strangwand hält und bei der schnellen Aufwärtsbewegung der Gießkokille von der Strangwand abhebt.
Eine solche Vonrichtung ist aus der DT-PS 10 20 445 bekannt. Die Platten dieser bekannten Kühl- und Stützvorrichtung sind an ihrer Oberseite mit Winkeleisen gegen die Unterseite der Gießkokille festgelegt. Hierzu durchgreifen Befestigungsschrauben in der Wand der Gießkokille Langlöcher im anliegenden Schenkel des Winkeleisens und stützen dieses mit ihren Schraubenköpfen von unten her a.b. Durch die Ausbildung der Durchgriffsöffnung für die Schrauben als Langloch sind die Platten quer zur Austrittsrichtung des Stranges beweglich gehalten, so daß sie vom Strang abgehoben und an diesen wieder angelegt werden können.
Bei der Abwärtsbewegung werden die Platten dieser bekannten Kühl- und Stützvorrichtung gegeneinander gepreßt, wobei ihre gegenseitige Annäherung durch den zwischen den Platten liegenden Strangabschnitt begrenzt ist. Dabei richten sich die Platten gewissermaßen selbst gegenüber den Nachbaroberflächen des Strangabschnittes aus. Eine Zentrierung des aus der Gießkokille austretenden Strangabschnittes gegenüber der Gießkokille erfolgt damit jedoch nicht, da die Platten der Kühl- und Stützvorrichtung gegenüber der Gießkokille quer zur Austrittsrichtung des Stranges frei beweglich sind.
Durch diesen Anschluß der Platten an die Unterseite der Gießform ausschließlich über an Schraubenköpfen gleitbewegliche Langlochränder, bei der die Platten quer zur Austrittsrichtung des Stranges nur aneinander und am Strang selbst geführt sind, ergeben sich schwerwiegende Nachteile: überraschenderweise hat sich nämlich gezeigt, daß der Strang, obwohl die Kühlplatten satt und gleichmäßig an die Sirangwände angepreßt sind, häufig mit einer über seinen Querschnitt ungleichmäßigen Kühlung aus den Kühlplatten austritt.
Der Grund hierfür liegt darin, daß der Strang /war im Bereich der Kühlplatten gleichmäßig gekühlt wird, die Vorkühlung im Bereich der Gießkokille jedoch ungleichmäßig ausfällt. Dadurch daß eine exakte Zentrierung des Stranges gegenüber der Öffnung der Gießkokille fehlt, bilden sich zwischen den Wänden der Gießkokille und dem Strang ungleichmäßige Luftspalt aus. Im Idealfall berührt nämlich das flüssige Metall die Innenwände der Gießkokille nur entlang einer Anfangszone von geringer Höhe, wonach das Schrumpfen des MeU1Hs das Entstehen eines Luftspaltes zwischen den Strangwänden und den Kokillenwänden bewirkt. Bereits ein geringfügiger Fluchtungsfehler des Stranges gegenüber der Kokillenöffnung führt jedoch dazu, daß der Spalt an einer Seite des Stranges in der Kokille geschlossen, an der anderen hingegen entsprechend vergrößert wird. An derjenigen Seite, an der der Spalt geschlossen und insbesondere in seiner Länge verkleinert wird, erfolgt plötzlich über einen viel längeren Abschnitt der Kokille eine intensive Wärmeübertragung und damit Berührungskühlung der Strangwand, während an der gegenüberliegenden Seite die Kühlwirkung noch weiter abfällt. Dadurch tritt der Strang zuweilen stark ungleichmäßig gekühlt in die Kühlplatlen ein, die eine derartig ungleichmäßige Kühlung auch nicht annähernd ausgleichen können, so daß nicht nur Wärmespannungen im Strang entstehen, sondern auch deutliche Verformungen in Richtung auf eine rhombische Querschnittsform, wobei im Extremfall auch Längsrisse auftreten können.
aus der DT-AS 17 58 543 ist es bekannt, den unterer Teil der Gießkokille in zwei Hälften zu teilen, die schwenkbar am oberen Kokillenteil angebracht sine und durch Federkraft gegen den durchtretenden Strang gepreßt werden. In diesem Falle paßt sich der konischi Verlauf des unteren Kokillenteils automatisch den jeweiligen Strangquerschnitt an. Abgesehen davon, dal der durchtretende Strang einen starken Verschleiß de zur Kühlung vorgesehenen unteren Kokillenhälftei oder Kokillenplatten verursacht, so daß diese nur ein sehr geringe Lebensdauer haben, tritt eine Zentrieruni insbesondere formschlüssige Zentrierung des austreter
den Stranges gegenüber dem oberen Kokillenteil auch hierbei nicht auf. Zwar sind in diesem bekannten Falle Zugfedern vorgesehen, welche die Oberkanten der als Kühl- und Stützplatten dienenden unteren Kokillenplatten ausgerichtet an die Unterseite des oberen Kokillenteils ziehen; jedoch muß die zur Zentrierung des Stranges einsetzbare Zugkraft dieser Zugfedern erheblich geringer sein als diejenige von unteren Federn, welche die Kühl- und Stützplatten an die Außenseite des Stranges anpressen und die bewirken sollen, daß die Anlageflächen der Kokillenplatten der Wand des Stranges folgen. Durch diese Folgebewegung, die durch entsprechend starke Dimensionierung der unteren Andruckfedern erzielt werden soll und ohne die wiederum die Kokiücnplatten nicht gleichmäßig und satt an der Wand des Stranges anliegen wurden, wird aber eine zentrierende Wirkung der oberen Zugfedern wieder aufgehoben, so daß diese tatsächlich nur bewirken, daß die Platten des unteren Kokillenteils beim Hochfahren der Gießkokille mitgenommen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kühl- und Stützvorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, welche eine sichere Erzielung einer über den Querschnitt gleichmäßigen Kühlung des Stranges ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halteeinrichtung einen an der Unterseite de-Gießkokille befestigten Tragrahmen aufweist, an dessen unterem Ende Führungsrollen fur den aus den Platten austretenden Strang gelagert sind
Damit wird einerseits eine gewisse Grobzentrierung des aus der Kokille austretenden Stranges durch die Kühl- und Stützpla"en selbst erreicht, die auch in Querrichtung zur Austrittsrichtung des Stranges über den Tragrahmen an der Gießkokille abgestützt sind. Zusätzlich e-folgt eine formschlüssige genaue Zentrierung an den in Austnttsrichtung des Stranges hinter den Platten angeordneten und auf einer bereits gut verfestigten Schale des Stranges anliegenden Führungsrollen. Eine Zentrierung des Stranges alleine durch die Kühl- und Stützplatten wäre noch ungenau, da diese quer zur Austrittsrichtung des Stranges nicht formschlüssig, sondern nur kraftschlüssig an der Gießkokille festgelegt sind, so daß möglicherweise auftretende geringe Unterschiede in der Druckbeiufschlagung der Stützplatten zu Fluchtungsfehlern führen würden-, durch diese Vorjustierung des Stranges mittels der Stützplatten werden jedoch die Führungsrollen insofern entlastet, als nur noch kleinere Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen, die durch eine etwaige Ungleichmäßigkeit in der Druckbelaslung der Stützplatten entstanden sind. Dadurch kann die Feinausrichtung an den Führungsrollen mit geringen Führungskräften erfolgen, so daß Verformungen der ohnehin bereits gut verfestigten Schale des Stranges im Bereich der Führungsrollen sicher vermieden sind.
Darüber hinaus gestattet der Tragrahmen eine sichere Befestigung der Kühlplatten mit ihren Anbauteilen an der Gießkokille, so daß beim Aufwärtsfahren der Gießkokille mit der daran hängenden Kühlvorrichtung höhere Beschleunigungswerte erreich! werden können, was die hierfür erforderliche Zeit ohne Kühlung und Stützung des Stranges vermindert.
Die Unteransprüche 2 bis 7 haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt. Eine Verwendung einer Anzahl von Führungsschienen zur Bildung der Platten ist bereits aus der DT-AS 11 14 an sich bekannt, wobei jedoch keine Maßnahmen zur Führung des aus der Gioßkokille austretenden Stranges, an den wechselweise Gitterstäbe angelegt werden, vorgesehen sind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand vcn zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kühl- und Stützvorrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt gemäß Linie 11-11 in Fig. 1, Fig.3 eine schaltungstechnische Darstellung der Steuerung einer erfindungsgemäßen Stütz- und Kühlvorrichtung und
Fig.4 und 5 Querschnittsansichten abgewandelter Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Anhand der Fig. 1 bis 3 ist nachfolgend zunächst eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stütz- und Kühlvorrichtung erläutert.
Die Stütz- und Kühlvorrichtung besteht aus einem Tragrahmen 3 in Form von Ringgliedern 3' und vertikalen Längsgliedern 3" /ur Halterung vün Stutz- und Kühlplatten 4, Hydraulikzylindern 5 zur Bewegung der Platten 4 in Querrichtung zum Metallstrang 11, und Sprührohren 9 sowie Sprühdüsen 10 zur Kühlung der Platten 4. Der Tragrahmen 3 ist am unteren Ende der Gießkokille 1 befestigt, so daß die gesamte Vorrichtung im Gleichlauf mit der durch den Doppelpfeil 2a-2b in F i g. 1 veranschaulichten Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Gießkokille 1 bewegbar ist. Die Platten 4 bestehen jeweils aus einer im wesentlichen ganzflächigen Eisen- oder Kupferplatte, deren Kühlung entweder durch Aufspritzen von Kühlwasser mittels der hinter den Platten 4 angeordneten Sprührohre 9 und Sprühdüsen 10 oder über einen wassergekühlten Mantel erfolgt, so daß eine Kühlung des Stranges 11 von den Platten 4 aus erfolgt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bilden somit die Sprührohre 9 und die Sprühdüsen 10 eine Kühleinrichtung B für die Platten 4. Für jede Wandfläche des Stranges 11 ist je eine Platte 4 vorgesehen, die über Zapfenverbindungen 6 an den vertikalen Längsgliedern 3" des Tragrahmens 3 montiert ist. Die Zapfenverbindungen 6 sind mit Langlöchern versehen, so daß die Platten 4 in den durch den Doppelpfeil 7a-7b in Fig. 1 veranschaulichten Richtungen vor- und zurückbewegbar sind. Außerdem sind mit jeder Platte 4 je ein oberer und ein unterer Hydraulikzylinder 5 verbunden, die so geschaltet sind, daß die Platten 4 durch gleichzeitige Betätigung aller Hydraulikzylinder 5 an den Strang 11 angedrückt oder von ihm abgehoben werden. Bei der dargestellten Ausführungsform bilden somit die Hydraulikzylinder 5, die Zapfenverbindungen 6 und die vertikalen Längsglieder 3" des Tragrahmens 3 eine Antriebseinrichtung A für die Platten 4.
Die Anordnung und Ausbildung des Antriebes der Vorrichtung für eine mit der Gießkokille 1 synchrone Auf- und Abwärtsbewegung gemäß Doppelpfeil 2a-2t und zum Anlegen der Platten 4 an den Strang 11 sowie zu ihrem nachfolgenden Abheben ist in Fig.: schematisch veranschaulicht. Mehrere Hydraulikzylin der 23 sind dabei zur Bewegungssteuerung dei Gießkokille 1 vorgesehen und mit Drucköl von eine Hydraulikeinheit antreibbar, die aus einem ölbehälte 32, einem Filter 31, einer durch einen Elektromotor 2*. angetriebenen ölpumpe 28, einem Rückschlagventil 3C Überdruckventilen 25,27 und 36 und einem elektromag netischen Umschaltventil 26 besteht. Weiterhin ist ei Differentialwandler 24 zur Feststellung der oberen un<
unteren Endpunkte des Bewegungsweges der Gießkokille 1 vorgesehen, so daß diese in Vertikalrichtung mit einer vorbestimmten Amplitude hin- und herbewegt wird, wenn das elektromagnetische Umschaltventil 26 der Hydraulikeinheit in Abhängigkeit von der Feststellung der oberen und unteren Endstellungen der Gießkokille 1 durch den Differentialwandler 24 umgeschaltet wird. Wenn dabei die Gießkokille 1 ihre untere Endstellung erreicht, so stellt der Differentialwandler 24 diese untere Endstellung fest, wobei in Abhängigkeit von dem in Fig.3 durch die gestrichelte Linie angedeuteten elektrischen Meßsignal 33 das Umschaltventil 26 in seine Position 26a gemäß Fig. 3 umgestellt wird. Infolgedessen wird das durch die Hydraulikpumpe 28 aus dem ölbehälter 32 geförderte Drucköl über einen Hydraulikkreis 34 den Zylindern 23 sowie den anderen Zylindern 5 zur Zustellung der Platten 4 eingespeist, so daß die Gießkokille 1 in Richtung 2a angehoben wird, während die Platten 4 gleichzeitig in Richtung Tb vom Strang 11 abgehoben werden. Das Ausmaß dieser Abhebebewegung der Platten 4 vom Strang 11 kann in der Größenordnung von wenigen Millimetern liegen. Sodann kann der für die Aufwärtsbewegung der Gießkokille 1 erforderliche Hydraulikdruck mittels des Überdruckventils 36 entsprechend geregelt werden, so daß die Gießkokille 1 mit der höchstzulässigen Geschwindigkeit in Richtung 2a hochgefahren wird.
Wenn die Gießkokille 1 sodann die obere Endstellung erreicht hat. stellt der Differentialwandler 24 diese Stellung fest, wobei das Umschaltventil 26 in Abhängigkeit vom elektrischen Meßsignal 33' in die der dargestellten Schaltstellung entgegengesetzte Schaltstellung 266 umgeschaltet wird. Infolgedessen wird das Drucköl den Zylindern 5 über einen Hydraulikkreis 35 eingespeist, so daß die Zylinder 5 entgegengesetzt zur vorherigen Abhebebewegung in Richtung 7a bewegt werden, um die Platten 4 an den Strang 11 unter Druck anzulegen. Die hierbei durch die Zylinder 5 ausgeübte Anpreßkraft kann durch entsprechende Regelung des Hydraulikdruckes des Drucköls mittels des Überdruckventils 25 auf einen solchen Wert eingestellt werden, daß sie ausreicht, eine Blasenbildung am Strang 11 zu verhindern, während der Strang 11 jedoch nicht durch eine übermäßige Druckbeaufschlagung verquetscht wird.
In diesem Zustand fällt die Gießkokille 1 frei unter ihrem Eigengewicht ab, da der Hydraulikkreis 34 infolge des Umschaltern des Umschaltventils 26 in seine Schaltstellung 266 zum Ölbehälter zurückgeschaltet ist. Die Absenkgeschwindigkeit der Gießkokille 1 in Richtung 2b kann jedoch durch entsprechendes Einstellen der Rückströmbedingungen im Hydraulikkreis 34 mittels des Überdruckventils 27 derart geregelt werden, daß die Absenkgeschwindigkeit der Gießkokille 1 in der Richtung 2b genau an die vorbestimmte Abziehgeschwindigkeit einer nicht dargestellten Abziehvorrichtung für den Strang 11 angepaßt ist Bei der dargestellten Ausführungsform bilden der Differentialwandler 24. das Umschaltventil 26. das Überdruckventil 27 und der Hyddraulikkreis 34 mithin eine Einrichtung zur Angleichung der Absenkgeschwindigkeit der Gießkokille 1 an die Abzugsgeschwindigkeit einer Strangabziehvorrichtung. Die über dem Tragrahmen 3 von der Gießkokille 1 getragenen Platten 4 sind daher im Gleichlauf mit der Auf- und Abwärtsbewegung gemäß Pfeilen 2a 2b der Gießkokille 1 aufwärts und abwärts bewegbar, wobei die Platten 4 beim Hochfahren der Gießkokille 1 in der Richtung 2a vom Strang 11 abgehoben sind, jedoch bei einer Bewegung der Gießkokille 1 in Richtung 26 nach unten mit der Abzugsgeschwindigkeit des Stranges 11 mitlaufen und dabei an den Strang 11 angedrückt sind. Auf diese Weise können die Platten 4 den Strang 11 schlupffrei stützen und führen, wobei gleichzeitig eine Kühlung des Stranges 11 erfolgt. Obwohl die Platten 4 somit während ihrer Abwärtsbewegung vom Strang 11 abgehoben ίο sind und in dieser Zeit keine Kühlwirkung ausüben können, ist die Gesamtkühlwirkung hierdurch nicht wesentlich vermindert, weil das Hochfahren der Platten 4 mit der höchstzulässigen Geschwindigkeit erfolgt.
Zusätzlich sind am Ringglied 3' am unteren Ende des Tragrahmens 3 zwei Führungsrollen 8 \orgesehen, welche Fluchtlingsfehler bzw. ein Ausbiegen des Gußstranges 11 unter unausgeglichenen Andruckkräften von den Platten 4 her verhindern. Weiterhin sind gemäß Fig. 1 mehrere Rollgang-Rollen 13 unterhalb der Führungsrollen 8 angeordnet.
Bei der in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtung wird die in die Gießkokille 11 eingebrachte Metallschmelze, insbesondere Stahlschmelze, bei der Berührung mit der wassergekühlten Innenwand der Gießkokille gekühlt, so daß sich an der Oberfläche des Metallstranges 11 eine schalenförmig erstarrte Wandschicht bildet, mit der der Strang 11 anschließend in die erfindungsgemäiße Sitütz- und Haltevorrichtung eintritt, während er durch eine nicht näher dargestellte Abziehvorrichtung mit einer vorbestimmten Abzugsgeschwindigkeit abgezogen wird. Da sich die Gießkokille 1 in den Flichtungen 2a-26 aulwärts und abwärts hin- und herbewegt und bei der Abwärtsbewegung in Richtung 2b mit einer genau der Abzugsgeschwindigkeit des Stranges 11 entsprechenden Geschwindigkeit abgesenkt wird, bewegt sich die an der Gießkokille 1 befestigte Haltevorrichtung ebenfalls gemeinsam mit der Gießkokilic 1 hin und her, wobei sie während ihrer Abwärtsbewegung mit einer genau der Ab?ugsgeschwindigkeit des Stranges 1,1 entsprechenden Geschwindigkeit abgesenkt wird.
Außerdem werden bei der dargestellten Vorrichtung
die Platten 4 der Stütz- und Kühlvorrichtung durch Betät'gung der Zylinder 5 beim Absenken gemäß Richtung 7a an den Strang 11 angelegt, so daß sie eine
Blasenbildung am Strang 11 verhindern und diesen abkühlen, während die Platten 4 bei ihrer Aufwärtsbewegung durch eine Querbewegung in Richtung Tb von
der Wand des Stranges 11 abgehoben sind. Dadurch triti
keine Relativbewegung zwischen den Platten und derr
Strang auf. welche eine Erhöhung des Abzugswiderstan
des und des. Verschleißes der Platten 4 bewirken würde.
Der Strang 11, der auf die erläuterte Weise aus dei Gießkokille 1 abgezogen und durch die Stütz-unc Kühlvorrichtung hindurchgeleitet wird, gelangt dan!
zum nachgeschalteten Rollgang 13 und wird mit feste
Geschwindigkeit in die durch den Pfeil 12 angedeutet! Richtung abgezogen, wobei er wiederholt abgekühl
und verfestigt wird, bis er schließlich als Endproduk
vorliegt.
Dadurch, daß der Tragrahmen 3 starr an de Unterseiiie der Gie ßkokille 1 befestigt ist und die an dei Seiten des Stranges 11 anliegenden Platten 4 durch di Hydraulikzylinder S mit gleichen Drücken beaufschlag werden, erfolgt bereits ein·» gute Zentrierung de Stranges 11 gegenüber der Gießkokille 1. Durch di Führungsrollen 8. die am Tragrahmen 3 und damit a der Gießkokille 1 gelagert sind und in Abzugsrichtun
hinter den Platten 4 an der Außenwand des Siranges 11 anliegen, erfolgt eine zusätzliche Feinausrichtung, welche etwaige geringe Druckunterschiede der Anpreßplatten 4 ausgleicht. Insgesamt wird somit der Strang 11 genau fluchtend zur Gießkokille 1 gehalten, so daß dort an den Wänden des sich verfestigenden Stranges keine unterschiedlich großen Luftspalte und damit unterschiedliche Kühlwirkungen auftreten könnnen und der Strang über seinen Querschnitt eine gleichmäßige Kühlung erfährt.
In den Fig.4 und 5 sind Abwandlungen der Ausführungsform gemäß F i g. 1 und 3 erläutert.
Die Ausführungsform gemäß Fig.4 ist zur Stützung und Kühlung eines Stranges kleinen Querschnittes angepaßt. Hierbei sind zwei Platten 4 zu einer L-förmigen Platte 14 zusammengefaßt, die zwei Wandflächen des Stranges 21 gleichzeitig abstützt. Das Anlegen der Platten 14 an den Gußstrang :21 und das nachfolgende Abheben erfolgt durch Hydiaulikzylinder 15, die einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind und an den Längskanten der L-förmigen Platten angreifen. Außerdem sind Sprührohre 16 für die jeweiligen Rückseiten der Platten 14 vorgesehen, durch welche die Platten 14 durch unmittelbares Besprühen im Bereich jeder Wandscite des Stranges 21 gekühlt werden.
Die Vorrichtung gemäß F i g. 5 dient zur Kühlung und Stützung eines großen Stranges 22 mit langgestreckt rechtcckförmigem Querschnitt. Bei dieser Ausführungsform werden die beiden Breitseiten des Stranges 22 durch Platten 18 bildende Rahmen über Führungsschienen 17 abgestützt. Die Platten 18 werden mittels Hydraulikzylindern 19 unter Zwischenschaltung der Führungsschienen 17 an den Strang 22 angelegt und vor diesem abgehoben. An den Platten 18 im Be-eier zwischen den Führungsschienen 17 und an den freier Schmalseiten des Stranges 22 sind Sprühdüsen 2( vorgesehen, die Kühlwasser direkt gegen die Oberflä ehe des Stranges 22 sprühen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Kühlen und Stützen eines aus einer oszillierenden Stranggießkokille austretenden Metallstranges mit gegen den Strang anlegbaren und von diesem abhebbaren gekühlten Platten, mit einer die Platten mit der Gießkokille verbindenden Halteeinrichtung und mit einer Steuereinrichtung, die die Platten bei der synchron mit der Abziehgeschwindigkeit des Stranges erfolgenden Abwärtsbewegung der Gießkokille in Anlage an der Strangwand hält und bei der schnellen Aufwärtsbewegung ■ der Gießkokille von der Strangwand abhebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen an der Unterseite der Ghßkokille (1) befestigten Tragrahmen (3) aufweist, an dessen unterem Ende Führungsrollen (8) für den aus den Platten (4; 14; 18) austretenden Strang (11: 21; 22) gelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Angleichung der Oszillationsgeschwindigkeit der Gießkokille (1) an die Abziehgeschwindigkeit des Stranges (11; 21; 22) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch auf die Platten (4; 14) gerichtete Sprühdüsen (10).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. gekennzeichnet durch direkt auf die Strangoberfläehe gerichtete Sprühdüsen (10; 20).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seite eines rechteckigen Stranges (11) eine Platte (4) vorgesehen ist, und daß Sprühdüsen (10) auf jede der Platten (4) und auf die Zwischenräume zwischen den Platten gerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Anbprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch zwei L-förmige Platten (14), die jeweils an einer Schmal- und Breitseite des Stranges (21) angreifen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (18) eine Anzahl von Führungsschienen (17) zur Anlage an den Strang (22) aufweisen.
DE19732361101 1972-12-18 1973-12-07 Vorrichtung zum kuehlen und stuetzen eines aus einer oszillierenden stranggiesskokille austretenden metallstrangs Ceased DE2361101B2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP12618372A JPS4983619A (de) 1972-12-18 1972-12-18
JP11468773A JPS5065421A (de) 1973-10-15 1973-10-15

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2361101A1 DE2361101A1 (de) 1974-06-27
DE2361101B2 true DE2361101B2 (de) 1976-09-23

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Family Applications (1)

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US (1) US3882924A (de)
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DE (1) DE2361101B2 (de)

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