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DE2358168A1 - Registiereinheit - Google Patents

Registiereinheit

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Publication number
DE2358168A1
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DE
Germany
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nozzle
electrode plate
registration unit
voltage
ring
Prior art date
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Granted
Application number
DE2358168A
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English (en)
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DE2358168C2 (de
Inventor
Genji Ohno
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ohno Res & Dev Lab
Original Assignee
Ohno Res & Dev Lab
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Publication date
Priority claimed from JP11773872A external-priority patent/JPS5717715B2/ja
Priority claimed from JP13507572U external-priority patent/JPS5419874Y2/ja
Priority claimed from JP11773772A external-priority patent/JPS5616076B2/ja
Application filed by Ohno Res & Dev Lab filed Critical Ohno Res & Dev Lab
Publication of DE2358168A1 publication Critical patent/DE2358168A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2358168C2 publication Critical patent/DE2358168C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/015Ink jet characterised by the jet generation process
    • B41J2/04Ink jet characterised by the jet generation process generating single droplets or particles on demand
    • B41J2/06Ink jet characterised by the jet generation process generating single droplets or particles on demand by electric or magnetic field
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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    • B41J2002/061Ejection by electric field of ink or of toner particles contained in ink

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  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)

Description

Eesearch and.Development Laboratories of Öhno Co., Ltd., Fo. 26-37, Horiguchi, Kanazawa-ku, Yokohama-shi,. Japan
Registriereinheit
Die Erfindung bezieht sich auf eine Registriereinheit, .die Bilder mittels Ausstrahlens einer Abbildungsflüssigkeit aufzeichnet, insbesondere auf eine solche, die Bilder durch elektrostatische Erzeugung eines intermittierenden Strahls einer Abbildungsflüssigkeit im Ansprechen auf ein Signal aufzeichnet. . ■
Das Faksimile-Verfahreη wird als ein Verfahren verwendet, um Bilder in Form einer Zusammensetzung aus feinen, linearen oder kontinuierlichen, aus punktierten Linien bestehenden Bildelementen zu erhalten, die entsprechend einem Signal intermittierend sind. Als Registrierverfahren dafür wurde bisher z.,B. das sogenannte Lichtbildtypendruckyerfahren verwendet ( spark printing process), bei dem eine Oberflächenschicht, die zuvor auf einem Registrierglied oder -medium wie Papier, synthetischem Harzfilm o.a. aufgebracht worden war, wie durch Entladung aufgerissen wird, um in der ■ Schicht enthaltenes Färbungsmaterial freizulegen
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und dadurch Bilder aufzuzeichnen. Auch das sogenannte elektrostatische Registrierverfahren ( electrostatic recording process), bei dem ein elektrostatisches, latentes Bild durch Koronaentladung auf der Oberfläche eines zuvor isolierten Registriergliedes gebildet und dann mit trockenem oder flüssigem Toner entwickelt wird, sowie das elektrophotographische Registrierverfahren ( electrophotographic recording process), bei dem ein latentes Bild, das durch Bestrahlung der Oberfläche eines lichtempfindlichen Registriergliedes mit einem Lichtstrahl erzeugt worden war, entwickelt wird, oder ein Wärmeentwicklungsverfahren (thermal development process) wurden verwendet.
Diese herkömmlichen Verfahren sind nachteilig, da einige Vorbehandlung des Registriergliedes erforderlich ist und sie störungsanfällige Entwicklungsvorgänge einschließen. Ein weiteres Verfahren, das verwendet wurde, um direkt Bildelemente in ein Bildmaterial aufzuzeichnen, besteht darin, eine Registriereinheit, wie etwa einen Kugelschreiber, einen Glasschreiber oder ähnliches intermittierend mit einem Registrierglied in Berührung zu bringen. Da bei diesem Verfahren jedoch der intermittierende Registriervorgang
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mechanisch erreicht wird, ist es Von geringer Ansprechgeschwindigkeit und geräuschvoll, und, da das Aufzeichnen durch direkte Berührung der Registriereinheit· mit dem Registrierglied geschieht, ist dieses Verfahren außerdem nicht geeignet zur Verwendung mit Eegistriergliedern, deren Oberflächen uneben oder nicht so glatt sind. " -. -■-.-■'
Außerdem werden bei den' herkömmlichen Registriereinheiten des Typs, der den Strahl einer Schreibf-lüssigkeit verwendet, die aufzuzeichnenden Bilder intermittierend gemacht, durch Ablenkung eines zuvor erzeugten Strahles durch an die Abbildungsflüssigkeit angelegten Druck, eine Beschleunigungselektrode und eine Ablenkelektrode, so daß es notwendig ist, eine Absetzvorrichiung vorzusehen, um die Äbbildungsflüssigkeit während des AufZeichenvorgangs aufzufangen.
Deshalb wird ein Apparat bzw. Gerät im Falle, daß in einem Arbeitsvorgang durch viele, nahe beieinander angeordnete Registriereinheiten aufgezeichnet werden soll, unvermeidlich kompliziert und groß in seinen Abmessungen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Registriereinheit zu schaffen, die frei ist von den zuvor genannten Mängeln des Standes der Technik, die einfach im Aufbau, aber von hoher Ansprechgeschwindigkeit ist und die es erlaubt, leicht zwischen der positiv/positiven oder positiv/negativen Arbeitsweise in Bezug auf ein Eingangssignal zu wählen und die imstande ist, einen stabilen, konvergenten oder nicht schwankenden Strahl einer Abbildungsflüssigkeit zu erzeugen.
Erfindungsgemäß besteht die Registriereinheit aus einer sehr kleinen, hohlen, mit Abbildungsflüssigkeit versorgbaren Düse, einer Elektrodenplatte mit einem Durchgangsloch, die gegenüber der Düse mit dem Durchgangsloch koaxial zu dieser angeordnet ist, und einem Ring von geringem Durchmesser, der koaxial zur Düse an ihrem unteren Endabschnitt oder zwischen der Düse und der Elektrodenplatte angeordnet ist, wobei ein durch Anlegen einer Spannung zwischen der Düse und der Elektrodenplatte erzeugbarer konvergenter Strahl.von Ab-
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bildungsflüssigkeit durch das Durchgangslock der Elektrodenplatte hindurch auf ein nahe bei der Elektrodenplatte von der Düse aus gesehen auf der entgegengesetzten Seite angeordnetes. Registrierglied richtbar ist und der konvergente Strahl durch Anlegen einer Spannung an den Ring zum Aufzeichnen eines Bildes intermittierend gestaltbar ist.
Der Ring für die intermittierende Strahlerzeugung ist vorzugsweise durch einen Erdungswiderstand mit einem Widerstandswert von 10 bis 10 Ohm mit Erde verbunden. . .-.'..' . ·
Der zwischen dem unteren Endabsßhnitt der Düse und der Elektrodenplatte definierte Strahlraum kann koaxial durch ein isolierendes Dielektrikum abgeschirmt sein. . . . -
Der offene Endabschnitt der Düse liegt zweckmäßig in dem koaxial zur Düse angeordneten hohlen zylindrischen Ring für die intermittierende Strahlerzeugung.
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Ein Widerstand mit einem Widerstandswert von 10 "bis 10 Ohm kann parallel zu einem photoleitenden Element verbunden sein, das selbst mit dem Ring für die intermittierende Strahlerzeugung verbunden ist; an eines von ihnen ist eine Spannung angelegt, während das andere geerdet ist.
Zwischen den anderen Enden des mit dem Ring für die intermittierende Strahlerzeugung verbundenen photoleitenden Elements und des Widerstands und einer Spannungsquelle und einer Erdleitung kann ein Umschalter vorgesehen sein, wodurch im Verhältnis zu der den intermittierenden Strahl erzeugenden Spannung positive und negative Bilder erhalten werden.
Außerhalb des isolierenden Dielektrikums und
koaxial zu ihm kann ein leitendes Abschirmglied vorgesehen sein.
Ein hohler zylindrischer Widerstand mit einem Widerstandswert von 10 bis 10 Ohm kann so koaxial
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zur. Düse angeordnet sein,:daß er mit einem geerdeten, leitenden Abschirmglied oder der Elektrodenplatte leitend verbunden ist, wahrend der Ring mit dem kleinen Durchmesser innerhalb des 'Widerstandes in leitender Berührung mit dessen Innenfläche angeordnet ist," .
Der hohle zylindrische Widerstand kann ferner zwischen dem isolierenden Dielektrikum und dem' außerhalb von ihm angeordneten/leitenden Abschirmglied angeordnet sein.
In einer anderen Ausführungsform ist der hohle zylindrische Widerstand an der Außenseite des isolierenden Dielektrikums angeordnet, und er'ist leitend an der Elektrodenpiatte angebracht.
Die Düse, die aus einem sehr feinen Röhrehen hergestellt ist, gibt vorzugsweise eine Abbildungsflüssigkeit ab, deren Oberflächenspannung von '20 bis 80 dyn/cm beträgt und die eine Viskosität von wenig er'als 200 cps' hat;^^ es wird nabeivorteilhaft' eine Hochspannung über 1 kV an die Düse angelegt, der äußere Eantenabschnitt des offenen Endabschnitts
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ORIGINAL INJECTED
der Düse ist- auf einen Kurvenradius von mehr als : 0,03 mm abgerundet, und die Breite·des flachen : RandabSchnitts des- offenen Endabschnitts, der an dem äußeren Kantenabschnitt anliegt, ist kleiner als 0,2 mm. ■ - - ^
Der untere Endabschnitt der Düse einschließlich wenigstens der Verbindung zwischen dem- abgerundeten äußeren Kantenabschnitt und der.äußeren Umfangsflache der Düse ist vorzugsweise in Bezug auf die Äbbildungsflüssigkeit feuchtigkeitsabweisend gemacht. So kann ein stabiler, konvergenter Strahl für eine lange Zeit erzeugt werden.
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Weitere,. Aufgaben,. Merkmale^ und' Vo rt eile-- der■Erfindung ergeben siclr aus ■ der - nachfolgenden Beschreibung- Ton ■ Ausf ührungsb ei spielen, anhand · der- anhängenden -Zeichnung.
Fig. 1 ist eine Skizze, die das Grundprinzip einer Tintenstrahleinheit dieser Erfindung zeigt.
Fig. 2 bis" 4 einschließlich sind Skizzen zur Erläuterung der örtlichen Anordnung eines Ringes 'zur Erzeugung eines int emittierenden Strahles. ■
Fig. 5 ist eine Skizze· zur-Erläuterung eines-Erdungs-.Widerstandes, der mit einem Stromkreis des Ringes verbunden ist.
Fig. 6 und 7 sind Skizzen zur Erläuterung eines Steuersystems, das in einem Stromkreis des Ringes ein photoleitendes Schaltelement verwendet.
Fig. 8 und 9 sind Skizzen zur Erläuterung des Falls, in dem ein isolierendes Dielektrikum verwendet wird.
Fig. 10 und 11 sind Skizzen zur Erläuterung, des Falls, in dem ein zylindrischer Widerstand als'Erdungswider&t&Bd=gemäß Fig. 5 verwendet wird.
- 10 -. 409823/1018 - - : :
- ίο -
Fig. 12. bis 15 einschließlich sind schematische Skizzen, die verschiedene Ausgestaltungen einer Tintenstrahldüse zeigen.
Fig. 16 bis 18 einschließlich sind Skizzen zur Er-' läuterung des Zustandes der Erzeugung eines Flüssigkeitsstrahls.
Fig. 19 und 20 sind erläuternde Skizzen, die Ausführungsbeispiele der Düse gemäß dieser Erfindung zeigen.
Fig. 21 bis 23 einschließlich sind erläuternde Skizzen für abgewandelte Formen der Düse gemäß dieser Erfindurg. '
Fig. 24a bis 24c einschließlich sind Skizzen zur Erläuterung des Zustandes des Ausstrahlens mit der erfindungsgemäßen Düse.
Fig. 25 bis 27 einschließlich sind Skizzen, die den Aufbau anderer Beispiele der Düse gemäß dieser Erfindung wiedergeben und deren Funktion erläutern.
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Fig. 28 bis 30 einschließlich sind Skizzen zur Erläütefüng der' Wirkungsweise der Düse" "gemäß ; dieser "Erfindung." ":'' '"'" ' ""-'
Fig. 31 und 32 sind Skizzen, die ein Beispiel eines ' "Registriergerätes, das idiese Erfindung, ent- ·": hält, und':den" Auf Bau einer darin verwendeten ., Registriereinheit zelgert. ' ''-'■"''
Gemäß Fig;. -1: ':wird eine- sehr, kleine'^ hohle' Düse 3 aus einem Vorrats- bzw. Speicher- und Versorgungstank 2 mrt.ein-er .Schreib- :bzw.. Abbildungsflüssigkeit 1 ... Yeprsor-gt, und eine; Elektrpdenplatte- 5, in der .koaxial mit der Düse 3 ein durchgehendes Loch 4. ausgebildet ist, ist gegenüber der Düse 3 angeordnet. Nahe bei der ElekTrddenjDla'tt'e 5 i'st' ein 'Jlegistriergl'ied :öder" " -medium"6," 'das aus Papier,· Gewebe,' Kunststbffilm, einer Metallplatte o'der "ähnTicheM gebildet i'st, auf der■ gögenuber'llegeadeaSeite tonder-'Düse '3 aus ge^- -:.'C. Sehen^ang^Ördne^U DM- Düse 3 iftid idie^Elektxode'nplatte 5 sind oewe^ls^Mtreten· b:eid.en Sl^ktrddenrBurner Hochspannungsquelle 7 verbunden. ImFaIIe, daß' die;Abbildungsflüssigkeit, die beispielsweise aus den folgenden
- 12 -409823/1018 £■■■/* !^vi:
Stoffen zusammengesetzt ist:
. Zyaninblau · 0,5 Teile' ' -
• .. Methanol ■■■ Λ 10 Teile ■ "*"
Glyzerin ■ " 5 Teile- ' ■ ■ ·■■ " '
Wasser · 85 Teile " : ■ /
in die Düse 3 geliefert wird, deren Innendurchmesser 0,25. mm beträgt, und eine elektrostatische Spannung zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 angelegt wird, um die erstere gegenüber der letzteren positiv zu machen, so wird, wenn die.Spannung 1,8 k¥ erreicht, der sogenannte Flüssigkeitsstrahl. 8, von ungefähr 2000 Tröpfchen pro Sekunde.von der Düsenspitze . aus erzeugt. Der Flüssigkeitsstrahl 8 geht durch das durchgehende Loch 4 der Elektrodenplatte hindurch, erreicht das Eegistrierglied 6 und bleibt/dort haften.
Wenn das'Registrierglied 6 durch eine nicht dargestellte Antriebseinheit relativ zur Düse 3 angetrieben oder bewegt wird, so wix'd der Ort seiner Bewegung durch die Tröpfchen des Flüssigkeitsstrahls in Form einer linearen oder kontinuierlichen-punktierten Linie auf dem Registrierglied 6 aufgezeichnet.
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Die Spannung zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 kann eine Gleichspannung, eine.pulsierende Gleichspannung oder eine Wechselspannung sein, aber im Falle einer Wechselspannung, deren Frequenz hoch ist, wird die Konvergenz des Strahles gemindert. Die, Polarität der Spannung kann positiv oder negativ sein. '
Die Abbildungsflüssigkeit 1 besteht, wie" zuvor erwähnt, in der Hauptsache aus Wasser als Lösungsmittel, aber sie kann aus Zyclohexan, Toluol, Xylol oder anderen Lösungsmitteln zusammengesetzt werden. Im allgemeinen kann jede Abbildungsflüssigkeit in dieser Erfindung verwendet werden, die eine Oberflächenspannung von 30 bis- 80 dyh/cm, eine Viskosität von weniger als 200 cps".und einen elektrischen" Widerstandswert von mehr als 10 ic cm hat. .Wenn die Oberflächenspannung unter 30 dyn/cm liegt, ist der Strahl schwer zu konvergieren, und"wenn sie über 80 'dyn/cm liegt, "ist" die Befeuchtung der Düse 3 zu gering, wodurch es schwierig wird, einen konvergierenden Strahl zu erzeugen-. Mit einer Viskosität von mehr als 200 cps ist die -AhspreOheinp-findlichkeit auf die intermittierende
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Betätigung gering. Ein elektrischer Widerstandswert von weniger als 10 ^Si cm macht es schwierig, einen Strahl zu erzeugen, und ist deshalb nicht erwünscht.
Während der Erzeugung des Strahles in dem Beispiel gemäß Fig. 1 fließt ein Strom von 0,1 bis la A zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5, und nur ein sehr niedriger Strom, der 1/100 bis' 1/500 dieses Stroms entspricht, fließt von der Düse 3 zum Registrierglied 6. Dies entspricht einer Ladung des ■ am Registrierglied 6 haftenden Tröpfchens.
Aus dieser Tatsache erkennt man, daß bei dieser Erfindung der aus Tröpfchen bestehende Flüssigkeitsstrahl, der durch das elektrische Feld zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 zusammen mit einer Koronaentladung erzeugt wird, unter dem Druck von Koronaladüngen konvergiert wird und entlang des elektrischen Feldes zur Elektrodenplatte 5 beschleunigt wird.
Außerdem ist zu berücksichtigen, daß die Koronaladungen geringer Masse durch die Elektrodenplatte 5 einge-
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fangen: werden und daß;nur die Tröpfchen großer . '. , -Masse, durch.das durchgehende Lpch;4":der Elektrodenplatte.5: .hindurchgehen: und durch die Massenkräfte der Tröpfchen das Registrierglied 6 erreichen.
ν ■
Demgemäß muß "bei :der vorliegenden Erfindung das . Registrierglied nicht, wie bei "herkömmlichen ,Verfahren in einem- elektrischen-Korpnafeld angeordnä ; werden,; s.o. daß eine Elektrodenplatte, "die unmittelbar unter der Düse gemäß dem Stand der Technik angeordnet ist, unnötig ist.„Deshalb kann ,das Registrierglied 6 aus Papier, Gewebe, Kunststoffilm, einer Metallplatte oder .ähnlichem .bestehen', ungeachtet . seiner .isoliejendeii Eigenschaft, Leitfähigkeit und DielektrlzitätskQnstanten, .und.da außerdem das Auf-., zeichnen.ohne jeden mechanischen Kontakt der . Regiatxiereinheit. mit .dem Registrierglied bewirkt wird, ist es möglich," jedes Registrierglied zu ver- .: wenden^, unge.achtet der .Unebenheit oder Glattheit ., seiner Oberfläche. - .
Wie als lä.ehstes in den Fig. 2 bis 4 ge.zeigt ist, ist
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ein Ring 9 mit einem Innendurchmesser von 4 mm •koaxial mit der Düse 3 zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 angeordnet oder an der Düse 3 innerhalb eines Bereiches von 5 mm von deren Spitze montiert, und dann ist der Ring 9 durch eine Zuleitung mit einem Anschluß 10 verbunden.
Der Flüssigkeitsstrahl der Abbildungsflüssigkeit 1 wird durch Anlegen einer Spannung von 2,1 kV von der Hochspannungsquelle 7 zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 erzeugt. Wenn dann eine Spannung von 500 V derselben Polarität wie an der Düse 3 durch den Anschluß 10 an den Ring 9 angelegt wird, wird das an der Spitze der Düse 3 aufgebaute elektrische Feld geschwächt, und der Strahl der Abbildungsflüssigkeit wird augenblicklich gestoppt. Wird die angelegte Spannung wieder weggenommen, wird der Strahl wieder erzeugt, um so ein intermittierendes Bild auf dem Registrierglied 6 aufzuzeichnen. Diese Unterbrechung des Strahles kann mehr als einige hundert mal proSekunde bewirkt werden.
Es ist notwendig, daß die an den Ring 9 anzulegende Spannung, um den Strahl zu stoppen, die Feldstärke
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an der Spitze der Düse 3 geringer macht als die, bei der die Tröpfchen zu tropfen beginnen; aber diese Spannung kann durch eine passende Auswahl des Durchmessers und der Stellung des Ringes 9-kleiner als 200 V gemacht werdaa. Weiterhin kann die obere Grenze dieser Spannung höher liegen, als die den Strahl erzeugende Spannung. Je kleiner der Durchmesser des Ringes 9 wird, um so niedriger wird die den Strahl stoppende Spannung. Jedoch verursacht ein Durchmesser von weniger als 1,0 mm leicht eine Entladung zwischen dem Ring 9 und der Düse 3, und.ein zu großer Durchmesser führt zu einem schnellen Ansteigen der Stoppspannung. Ein optimaler Bereich des Innendurchmessers des Ringes 9 liegt zwischen 1,0 bis 10 mm. .
Wo der Ring 9 an der Düse 3 montiert ist, wie es in Fig. 3 wiedergegeben ist, wird er beim Versprühen der Tröpfchen aufgrund von in der Abbildungsflüssigkeit enthaltenen Unreinheiten nicht verschmutzt. Mit einem Erweitern des Abstandes zwischen dem Ring 9 und der "Spitze der Düse 3 steigt die den Strahl stoppende
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Spannung an,, und wenn der Abstand größer ist als 5 mm, steigt die Stoppspannung sehr rasch an, und selbst wenn die Stoppspannung den oberen Grenzwert der den Strahl erzeugenden Spannung zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 erreicht, kann der Strahl nicht mehr gestoppt werden.
Wo die Spitze der Düse 3 innerhalb des Ringes 9 liegt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, liegt die den Strahl stoppende Spannung auf* einem Minimum, und eine Änderung der Stoppspannung, die aus der Abweichung in der Stellung des Ringes 9 folgt, ist ebenfalls gering.
Im Falle, daß eine Abbildung unter Verwendung der erfindungsgemäßen Registriereinheit aufgezeichnet wird, kann die Spannung des Ringes 9 durch eine Methode erreicht werden, bei der eine Spannung durch elektrostatische Induktion indirekt angelegt wird, oder durch eine Methode, bei der der Ring 9 direkt mit der Spannungsquelle verbunden wird und mit Hilfe eines Schalters ein- und ausgeschaltet wird. In
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letzterem Fall jedoch wird, wenn der Stromkreis ausgeschaltet wird, .eine Restladung erzeugt, durch die die· Ansprechempfindlichkeit für die Unterbrechung verschlechtert wird. Um.die Ansprechempfindlichkeit zu verbessern, wird der Hing 9, wie in Fig.· 5 gezeigt, durch einen Wider st and 11 geerdet, -wodurch ,die' Ansprechempfindlichkeit für die Unterbrechung deutlich erhöht werden kann. Ein zu kleiner Widerstandswertdes Widerstandes-1-1 verursacht ein Ansteigen seines Energieverbrauchs,·und ein zu großer .Widerstands- · wert erhöht die Verfallszeit der Restladung,, was eine verschlechterte Ansprechempfindlichkeit für die ■ Unterbrechung zur Folge hat- Ein optimaler Widerstandswert des Widerstandes 11 liegt im Bereich von 103 bis 1010£ . ; ;-■[:. -\ .' .",- -
Fig. 6 stellt ein Beispiel der erfindungsgemäßen Registriereinheit dar, die ausgelegt ist, durch Verwendung eines photoleltenden Schaltelements 12 den Strahl mit.Hilfe eines Lichtsignals intermittierend zu machen. In der Zeichnung ist ein phot©leitendes Element 12 zwischen dem Anschluß 10 und dem Ring 9
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angeschlossen. Die Widerstandswerte R0 und R'o des Elements 12, wenn es nicht mit Licht bestrahlt wird und wenn es mit Licht bestrahlt wird, und der Widerstandswert IL eines Erdungswiderstandes 13 des Ringes 9 sind so ausgewählt, daß R2 > R-i ^7 R'ρ ist. Der Anschluß 10 ist mit einer nicht dargestellten, den Strahl unterbrechenden Spannungsquelle verbunden. Bei Bestrahlung des photoleitenden Elements 12 mit Licht nimmt dessen Widerstandswert ab, und wenn das Licht ausgeschaltet ist, wird die Spannung an den Ring 9 angelegt, und auch die Restladung klingt über den Erdungswiderstand 13 ab.- In diesem Falle wird eine Abbildung aufgezeichnet, die in Bezug auf das optische Bild positiv/positiv ist.
Weiterhin erhält man, auch bei ausgetauschter Stellung des Erdungswiderstandes 13 mit"dem photoleitenden Element 12, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, eine dem optischen Bild entsprechende Abbildung; aber anders als im Beispiel nach Fig. 6 wird der Strahl gestoppt, wenn das photoleitende Element 12 mit Licht bestrahlt wird, und der Strahl wird erzeugt, wenn das Element 12 nicht bestrahlt wird, so daß eine
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Abbildung aufgezeichnet: wird, die in Bezug auf das optische Bild positiv/negativ ist.
Die Registriereinheit kann so ausgelegt sein, daß sie für wahlweise positiv/positive oder' positiv/ negative Arbeitsweise betätigbar ist, indem wahlweise der Anschluß 10 der den Strahl unterbrechenden Spannungsquelle und Erde mit dem mit dem Hing 9 verbundenen photoleitenden Element 12 und dem mit dem Element 12 parallel verbundenen Widerstand 13
7 "Ι Λ
zwischen 10 und 10 ' Q verbunden werden. Das photoleitende Element 12 kann durch ein anderes photoelektrisches Bauelement, wie zum Beispiel ein Photothyristorelement ersetzt werden.
Wo. der Raum der Koronaentladung, der sich von der Umgebung der Düsenspitze 3, den Ring 9 einschließend, bis zur Elektrodenplatte 5 erstreckt, durch ein, wie in Fig. 8 gezeigt, koaxial mit der Düse 3 angeordnetes isolier.ejicLes Dielektrikum 14 abgeschirmt wird, wird-die Konvergenz des Strahles stark verbessert und die obere Grenzspannung für den konver-
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lektrikums 14 in Kontakt mit der Innenseite des Abschirmgliedes 15 die Konvergenz und Stabilität des Strahles merklich.
Ein elektrischer Widerstandswert von 10 bis 10 ist.für das isolierende Dielektrikum richtig, ein Widerstandswert unter 10 S- vermindert den Effekt der Konvergierung und Stabilisierung des Strahles, und ein Widerstandswert über 10 Q verursacht ein Ansteigen der Startspannung für den Strahl und verschlechtert die Ansprechempfindlichkeit für die Unterbrechungsbetätigung.
Das isolierende Dielektrikum 14 kann aus organischem Material hergestellt sein wie etwa Phenolharz, Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Akrylharz, Polystyrol, Ebonit (Hartgummi), Epoxydharz oder dergleichen oder auch aus einem anorganischen Material wie etwa Glas öler Porzellan.
Die Ansprechempfindlichkeit auf die Unterbrechungs-
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gierenden Strahl wird auch angehoben, so daß für eine erhöhte Stabilität beim Anstrahlen gesorgt ist. Dieser Effekt tritt augenscheinlich aus folgendem Grund auf: Ein Teil der gleichzeitig mit dem Strahl erzeugten Koronaladung wird nämlich an der Innenwand des Dielektrikums 14 gespeichert, und das elektrische Feld zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 wird"dadurch abgestoßen, so daß es gegen das durchgehende Loch 4 der .Elektrodenplatte 5 konvergiert und dadurch einen Einfluß auf den Strahl ausübt. -
Ein solcher Registrierapparat (bzw. Registriergerät), wie er in Fig. 9 gezeigt ist, bei dem der Strahlraum jeder Registriereinheit abgeschirmt ist, um die Einflüsse der elektrischen Felder benachbarter Registriereinheiten zu verhindern, wurde von denselben Erfindern bereits vorgeschlagen. Wo.ein zylindrisches, leitendes Abschirmglied 15 koaxial mit der Düse 3 angeordnet ist, wirkt das Abschirmglied 15 als eine Elektrode, so daß sich der Strahl leicht ausbreitet. In diesem Fall jedoch vergrößert die Anordnung eines isolierenden DIe-
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betätigung kann merklich verbessert werden, indem der Ring 9 durch den Widerstand 11, wie zuvor unter Bezug auf Fig. 5 beschrieben, geerdet wird, aber die Verbindung des Widerstandselements mit dem äußeren Stromkreis des Ringes 9 bringt eine Komplexität in der Gesamtschaltung mit, erfordert die Berücksichtigung&er Isolation und beansprucht viel Raum. Deshalb ist es möglich, den Widerstand 11 in die Registriereinheit einzubauen und ihn direkt mit einem geerdeten Abschirmglied oder mit der gegenüber der Düse 3 angeordneten Elektrodenplatte 5 zu verbinden, wie unten in Verbindung mit den Fig. 10 und 11 noch beschrieben wird.
Gemäß Fig. 10 ist an Stelle des isolierenden Dielektrikums 14 in Fig. 9 innerhalb des zylindrischen leitenden Abschirmgliedes 15 ein zylindrischer Widerstand 18 angeordnet, so daß eine leitende Berührung mit ihm. hergestellt wird, und der Ring 9 ist innerhalb des zylindrischen Widerstandes 18 so befestigt, daß dessen Innenwand in leitender Berührung steht mit dem Außenumfang des Ringes 9.
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Der zylindrische Widerstand 18 ist ein üblicher aus festem Widerstandsmaterial oder einem halbleitenden Widerstandsmaterial hergestellter Widerstand, wie zum Beispiel ein plastisch gegossener Widerstand, und dieser Widerstand hat einen-Widerstandswert von 10 bis 10 Ä zwischen dem Ring 9 und dem Abschirmglied 15. So ist,der Widerstand 18 am Absehirmglied 15 befestigt, trägt den Ring 9 und dient auch als Erdungswiderstand des Ringes 9, so daß, wie zuvor beschrieben, für eine erhöhte Ansprechgeschwindigkeit für die intermittierende Strahlerzeugung gesorgt ist. Außerdem ist ein zylindrisches isolierendes Dielektrikum 19 in BerührungmLt der Innenseite des zylindrischen· Widerstandes 18 und der Unterseite des Ringes 9 angeordnet, um den zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte definierten Strahlraum abzudecken, so daß man dieselben Ergebnisse wie mit dem isolierenden Dielektrikum 14 gemäß Fig. 9 erhalten kann, um den Strahl zu konvergieren und zu stabilisieren.
Gemäß Fig. 11 ist ein zylindrischer Widerstand
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vorgesehen, der in leitendem Kontakt mit der Innenwand des durchgehenden Loches 4 der Elektrodenplatte 5 steht, und der Ring 9 ist an der Innenseite des zylindrischen Widerstandes 18 "befestigt, wobei dessen Innenwand in leitender Berührung steht mit dem Außenumfang des Ringes 9. Außerdem ist das mit der Innenseite des zylindrischen Widerstandes 18 in Berührung stehende isolierende Dielektrikum 19 vorgesehen, um den zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 definierten · Strahlraum abzudecken, wodurch man dieselben Ergebnisse erhält wie mit dem Aufbau/nach Fig. 10.
Im folgenden werden zunächst der Mechanismus für die Erzeugung des Strahles beschrieben und dann die Form der Düse 3, das Verhältnis zwischen der Nachbearbeitung der Düse 3 und dem Strahl und Bedingungen zur Erzeugung eines stabilen konvergierenden Strahls.
Die Form der Düse 3 kann zum Beispiel so sein, wie es in Fig. 12 gezeigt ist, wo innerer und äußerer
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Durchmesser der Düse konstant sind, oder wie in Fig. 13, wonach sich der untere Endabschnitt der Düse verjüngt, oder wie in Fig. 14, wo die Stärke der Düsenwandung mit der Annäherung an den offenen Endabschnitt vermindert ist, oder wie in Fig. 15, wo der untere Endabschnitt der Düse abgestuft ist. Jedoch im Falle, daß der äußere Rand des offenen Endabschnittes der Düse eine wie durch gewöhnliche Nachbearbeitung geformte Kante'hat, bleibt der■ Strahl, wenn man die den Strahl erzeugende Spannung ■ fortlaufend erhöht, für eine kleine Weile in einem unstabilen konvergierenden Zustand und verzweigt sich dann plötzlich in mehrere Striche.oder wird in Hebel ausgebreitet. In manchen Fällen wird kein konvergierender Strahl der Abbildungsflüssigkeit gebildet und es wird ein verzweigter oder ausgebreiteter Strahl · gebilde-t, unmittelbar nachdem die Tröpfchen zu tropfen beginnen.
Die konvergierende Spannung für den Flüssigkeitsstrah] bei der Strahlerzeugung der elektrostatischen Tinte wird durch die Oberflächenspannung und die Viskosität der Abbildungsflüssigkeit beeinflußt. Selbst, wenn die Düse an ihrem äußeren Rand des
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offenen Endabschnitts eine von der gewöhnlichen Nachbearbeitung herrührende Kante aufweist, ist es möglich, eine Abbildungsflüssigkeit mit einer Oberflächenspannung von 40 bis 60 dyn/cm und einer Viskosität bis zu 150 cps zu konvergieren. Jedoch auch wenn Düsen von derselben Größe und Form benutzt werden, sind die konvergierende Spannung und ihr Bereich entsprechend den benutzten Düsen unterschiedlich und verändern sich mit der Zeit, was die Konvergenz des Strahles äußerst unstabil macht.
Mit einer Oberflächenspannung von weniger als 40dyn/cm steigt die Instabilität der Konvergenz weiter, und der Strahl wird unmittelbar nach dem Abtropfen der mit erhöhter Spannung gestarteten Tröpfchen verzweigt oder versprüht, und der Bereich der konvergierenden Spannung wird eng, oder, selbst wenn der Strahl konvergent wird, ist die Anzahl der Tröpfchen pro Sekunde gering und ci'u, Gewicht iedes Tröpfchens nimmt zu. Mit einer Ober-
t I: i H
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flächenspaimung über 60 dyn/cm wird das Befeuchten der Düsenspitze ungleichmäßig und der Strahl fließt nicht in einer Luftlinie und Mgt dazu, unabhängig von der Steuerung der Uhterbrechungsbetätigung unterbrochen zu werden. Weiterhin verschlechtert eine Viskosität über 150 cps die Ansprechempfindlichkeitfür die Unterbrechungsbetätigung und bringt eine Dispersion in den Strahl, so daß die Qualität der Schnellaufzeichnung gemindert wird.
In dem Falle, in dem die Düse eine Kante an ihrem äußeren Rand hat und die Breite W des flachenRandabschnitts der Spitze groß ist, wie es in den Fig. 12 bis 15 dargestellt ist, zittert der Strahl und ist unstabil, und mit einem Ansteigen der Spannung verzweigt sich der Strahl leicht in mehrere Strahlen oder wird in Nebel versprüht.
Der Flüssigkeitsstrahl wird von der Innenseite des offenen Endes der Düse 3 aus erzeugt, wie es in Fig. 16 gezeigt ist, oder von der Außenseite des offenen Endes aus, wobei der flache Randabschnitt
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?2 der Düse 3 befeuchtet wird, wie es.in Fig. 17 gezeigt ist.
Der von der Innenseite aus erzeugte Strahl zittert gewöhnlich nicht so stark und ist stabil, aber der von der Außenseite aus erzeugte Strahl zittert stark und ist instabil und verzweigt sich in vielen Fällen plötzlich, wie es in Fig. 18 gezeigt ist. Bei dem instabilen, stark zitternden Strahl ist die Spannung, bei der er sich verzweigt, sehr niedrig, und der Spannungsbereich für den konvergenten Strahl ist auch eng, zum Beispiel in manchen Fällen 100 bis 200 V. Außerdem wird der von der Außenseite aus erzeugte Strahl, wie in Fig. 17 gezeigt·, oft in ungleichmäßigen Nebel zersprüht, nachdem oder bevor er sich verzweigt hat.
Obwohl abhängig von der Oberflächenspannung der verwendeten Abbildungsflüssigkeit, befeuchtet der von der Innenseite des offenen Endes der Düse aus erzeugte Strahl, wie in Fig. 16 gezeigt, ist, mit -ler Zeit auch den flachen Randabsohnitt nach außen, und schließlich wird er von der Außenseite des offenen
■.. U 1 j
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Endes der Düse 3 aus erzeugt', wie es in Fig. 17 wiedergegeben ist. Wenn die Ausdehnung der Befeuchtung an dem flachen Randabschnitt in einer Richtung seines ümfangs vorübergehend imgleich- ' mäßig wird, wird ein weiteres Zittern des Strahles verursacht, so daß sich der Strahl in einem frühen Stadium.verzweigt oder zersprüht, wie es in Fig. 18 aufgezeichnet ist.
Der von der Außenseite des offenen Endes der Düse 3 aus erzeugte Strahl ist, verglichen mit dem von der Innenseite des offenen Endes aus erzeugten, aus den folgenden Gründen merklich unstabil: Die Abhilduiigsflüssigkeit, die mit der Außenkante 20 des offenen Endes der Düse 3 in Fig. 18 in Berührung kommt, wird von der von der Außenkante 20 aus erzeugten starken Koronaentladung beeinflußt, und, da weiterhin die Außenkante 20 aufgrund des starken elektrischen Feldes Staub oder andere Verunreinigungen anzieht, wird die Koronaentladung: über den ganzen Umfang des offenen Endes der Düse 3 ungleichmäßig, und·die Grenzfläche ;der AbbildungsflüßBigkeiij die mit der
; u 1 B
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Außenkante 20 in Berührung kommt, wird durch diese Verunreinigung ungleichmäBig gemacht.
Versuche mit Düsen, deren Außenkante 20 mit verschiedenen Kurvenradien R abgerundet waren, wie es in Fig. 19 gezeigt ist, zeigten, daß Kurvenradien R von mehr als 0,03 mm das Zittern des Strahles und dessen Verzweigung oder Zersprühen äußerst mindern, tun so den Strahl auch dann zu stabilisieren, wenn er von der Außenseite des offenen Endes der Düse 3 aus erzeugt wird, wie es in der Tabelle 1 in Verbindung mit einem Beispiel einer Düse gezeigt ist, die einen Innendurchmesser von 0,2 mm und eine Wandstärke von 0,15 mm hat.
R t(ei 'A-fiiri* #*««£ UtH i-tt-ikl k*i*yeir bere-i'c^r *
nicht behan
delt
weniger als
0,01 mm
2,3-2,4 kV 100 V
chemis ch
poliert
2 Min.
0,01-^0,02 mm 2,3-v 2,4 kV 100 V
5 Minuten 0,02^-0,03 mm 2,3-'2,5 kV 200 V
8 Minuten 0,03^-0,05 mm 2,1^2,5 kV 400 V
13 Minuten 0,05-0,12 mm 2,1^2,6 kV 500 V
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In dem Falle, in dem eine Düse, die- aus' einem Röhrchen aus rostfreiem Stahl mit einer Wandstärke von 0,3 mm und einem Innendurchmesser von 0,3 mm hergestellt war und nach der Nachbearbeitung des' Rohres in bekannter "Weise· mit einem Lösungsmittel gewaschen worden war, in der in Fig. 1 dargestellten Einheit-verwendet wurde, um einen elektrostatischen Strahl der zuvor genanten Abbildungsflüssigkeit zu erzeugen, begannen die Tröpfchen bei 2,3 kV abzutropfen, und der Strahl verzweigte sich bei 2,4 kV plötzlich. Wurde jedoch die Düsenspitze mit einer gesättigten Lösung aus Chloreisen unter kräftigem Rühren 8 Minuten lang chemisch poliert, um die Außenkante des offenen Endes der Düse mit einem .Kurvenradius vnn mehr als 0,03 mm abzurunden, begannen die Tröpfchen bei 2,0 kV zu tropfen, und man erhielt einen ausgem ohne ten konvergenten Strahl. Der konvergente Zustand hielt an bis 2,5 kV, und es ergab sich keine Aufzweigung bei höheren Spannungen. Bei einer Düse, die nur der Rohrnachbearbeitung unterzogen worden war, verursachte eine von der scharfen Kante, der Außenseite des offenen Endes aus erzeugte Entladung, daß sich der Strahl in die Richtung der Ent-
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ladung aufzweigte, aber bei einer Düse, deren Außenkante des 'offenen Endes durch chemisches Polieren abgerundet war, so daß sie einen Kurvenradius von mehr als 0,03 mm hatte, war die Ausbreitung der Abbildungsflüssigkeit an der Düsenspitze gleichmäßig.
Der Kurvenradius R1 der Innenkante 23 des offenen Endes der Düse 3, wie er in Fig. 20 aufgezeichnet ist, übt keinen so großen Einfluß auf die Stabilisierung des Strahles aus wie der der Außenkante, sondern erbringt gute Ergebnisse.
Es ist vorzuziehen, daß der flache Randabschnitt des offenen Endes der Düse so schmal wie möglich ist, um die zuvor erwähnte Erscheinung in der Übergangszeit des Strahles aus dem Zustand gemäß Fig. 16 in den gemäß Fig. 17 zu vermeiden.
G-emäß den Versuchen, bei denen die Breite W des flachen Abschnitts des offenen Endes der Düse kleiner aLs 0,2 mm, vorzugsweise kleiner als 0,I mm, ist, zittert der Strahl nicht viel, und im FaLLe von mehr als 0,2 mm wird das Zittern des StrahLes
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schnell stark und der Strahl wird bei einer niederen Spannung zersprüht oder aufgezweigt, und die Spannung als solche, bei der der Strahl beginnt, wird auch hoch. ' .
Wie in.der Tabelle 2 gezeigt, zittern von den Strahlen, die von Düsen erzeugt werden, deren Innendurchmesser 0,3 mm.ist, deren Breite W des flachen Abschnitts an ihrem offenen Ende 0,3 mm, 0,2 mm, 0,1 mm und 0,05 mm ist und deren Kurvenradius R der Außenkante 0,03 mm ist, diejenigen Strahlen stark, die von den Düsen kommen, deren flacher Abschnitt breiter ist als 0,2 mm, aber die Breite ¥ von weniger als 0,2 mm vermindert das Zittern des Strahles schnell und erniedrigt auch die Spannung, bei der der konvergente Strahl beginnt.
Tabelle 2 " ·
Breite des flachen
Abschnitts
konvergierende
Spannung
Spannungs
bereich
Stabilität nach
lOOmaligem
Unterbrechen
0,3 mm 2,3-2,4 kV 100 V · starkes Zittern
und unter
brechen fl
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OfflGlNAL INSPECTED
0,2 mm 2 ,2~2, 5 kV 300 V ausgezeichnet
0,1 mm 2 ,1~ 2, 6 kV 400 V ausgezeichnet
0,05 mm OvJ ,1-2, 6 kV 500 V ausgezeichnet
weniger als
0,1
2 ,0^2, 6 kV 600 V ausgezeichnet
Außerdem kann man, wenn die Breite des flachen Abschnitts geringer ist als 0,2 mm, selbst wenn eine Abbildungsflüssigkeit benutzt wird unter Verwendung einer Flüssigkeit mit niedriger Oberflächenspannung wie Methanol, Xylol oder Azeton, einen stabilen, konvergenten Strahl erhalten, so daß der Bereich der Oberflächenspannung der verwendeten Äbbildungsflüssigkeit auf 20 bis 80 dyn/cm erweitert werden kann.
Im allgemeinen ist die Beziehung zwischen der Viskosität der Abbildungsflüssigkeit und dem Strahl derart, daß eine Erhöhung der Viskosität der Abbildungsflüssigkeit ein Ansteigen der den Strahl erzeugenden Spannung und ein Abnehmen der Ansprechgeschwindigkeit auf die
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Unterbrechungsbetätigung yerursacht. Wo jedoch die Breite des flachen Randabschnitts des offenen Endes der Düse geringer als 0,2 mm ist, ist die Ansprechempfindlichkeit sehr verbessert, so daß Abbildungsflüssigkeiten hoher Viskosität im Bereich von 150 bis 200 cps auch verwendet werden können, wie aus Tabelle 3 ersichtlich ist. ~
Mit verminderter Breite des flächen Randabschnitts des offenen Endes der Düse wird die den Strahl startende Spannung gesenkt, so.daß eine Abbildungsflüssigkeit, die zum Beispiel Methanol, Azeton oder ähnliches mit einer Oberflächenspannung unter 40 dyn/cps verwendet, benutzt werden kann, ohne ein Zersprühen des Strahles zu verursachen.
Wo der Winkel Θ des flachen Abschnitts 22 zur Innenkante des offenen Endes der Düse 3 größer ist als 90°, wie es in Fig. 21 gezeigt ist, ist der Einfluß des flachen Abschnitts 22 auf den Strahl schwach, und wo der Winkel Θ kleiner ist als 90°, wie es in Fig. aufgezeichnet ist, ist der Einfluß des flachen Ab-
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Schnitts 22 auf den Strahl groß, wenn der Winkel θ
-ο
größer ist als 85 ; jedoch nimmt dieser Einfluß ab, wenn der Winkel θ kleiner ist als 85°.
Tabelle 3
Viskosität der Breite des flachen Abschnitts 0,3 mm 0,2 mm 0,1 mm 0,05 mm
Abbildungsflüs
sigkeit
intermit
tierender
Strahl
leicht
zitternd
ausgezeich
net
ausgezeich
net
200 cps Il ausgezeich
net
Il Il
100 cps stark
zitternd
η It Il
30 cps ζersprüht Il η It
1 cps
Wo die Breite W des flachen Abschnitts des offenen Endes der Düse 3 nahezu Null ist, wie es in Fig. 23 der Fall ist, ist der Strahl sehr stabil, jedoch ist es notwendig, auf den Einfluß der Polierbedingungen
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und eines Fehlers der Düsenspitze auf den Strahl zu achten.
Wie im Vorangehenden ^beschrieben wurde, können durch Auswahl des Kurvenrädius' der Außenkante des offenen Endes der Düse und der Breite des anschließenden flachen Eandabschnittes auf mehr als 0,03 mm bzw„ weniger als 0,2 mm, das Zittern, Aufzweigen^und Zersprühen des Strahles vermieden und der konver- gierende Spannungsbereich erweitert werden.
Mit einer Düse, bei der der Kürvenradius der abge*- _rundeten Außenkante des offenen Endes größer als 0,03 mm und die Breite des anschließenden flachen Abschnitts 22 kleiner als 0,2 mm ist, ist der Strahl in jedem der in den Fig. 24a bis 24c gezeigten Zustände stabilisiert. Wo die Oberflächenspannung groß ist, wird in vielen Fällen der Strahl von der Innenkante des offenen Endes erzeugt, wie es in Fig. 24a aufgezeichnet ist,.und wo die Oberflächenspannung ; gering ist, wird in vielen Fällen der Strahl-von -Außenkante des offenen: Endes aus erzeugt, .wie es
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in Fig. 24 c gezeigt ist. Der Strahl ändert sich manchmal mit der Zeit vom Zustand nach Fig. 24a in den gemäß Fig. 24c, aber im Falle, daß der flache Abschnitt schmaler ist als 0,2 mm, wird der Strahl während des Übergangssts&ums kaum instabil. Wenn eine Flüssigkeit abstoßende Schicht 24, die die Abbildungsflüssigkeit abweist, teilweise oder ganz auf dem unteren Endabschnitt einschließlich einer Verbindung 25 zwischen der abgerundeten äußeren Kante des offenen Endes und der_äußeren Umfangsflache gebildet ist, . wie es in den Fig. 25 bis 27 gezeigt ist, wechselt der Strahl kaum von dem Zustand gemäß Fig. 24a in den gemäß Fig. 24c und wird weiter stabilisiert.
Im allgemeinen, wo keine Flüssigkeit abweisende Schicht auf dem unteren Endabschnitt der Düse 3 einschließlich der Verbindung 25 zwischen der abgerundeten äußeren Kante des offenen Endes und der äußeren Umfangsfläche der Düse 3 aufgebracht ist, kriecht, wenn eine höhere Spannung als die erforderliche angelegt wird, die Abbildungsflüssigkeit manchmal allmählich an der äußeren Umfangsfläche über die Verbindung 25 hinaus
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nach oben, wie es in Fig. 28 gezeigt ist. Wenn der Strahl in diesem Falle gestoppt wird, bildet sich ein Tropfen an der Spitze der Düse 3, wie es in Fig. 29 dargestellt ist, der die Ansprechempfindlichkeit bei der anschließenden Strahlerzeugung erhöht und den Strahl stört. Durch Aufbringen der Flüssigkeit abweisenden Schicht 24 jedoch wird die Abbildungsflüssigkeit daran gehindert hoehzukriechen, und selbst wenn sie auf der Schicht 24 nach oben kriecht, erreicht sie nur die Verbindung 25, die durch das ·- elektrische Feld stark beeinflußt wird. Selbst in diesem Fall sammelt sich die bis zur Verbindung 25 hochgestiegene Abbildungsflüssigkeit während der Suspension des Strahls am offenen Endabschnitt der Düse 3, wie es in Fig. 30 mit unterbrochener Linie angegeben ist, so daß sie weder die anschließende Strahlerzeugung stört, noch die Ansprechempfindlichkeit verzögert. '
Die Flüssigkeit abweisende Schicht 24 auf dem abgerundeten Kantenabschnitt unterdrückt außerdem Entladungen von der Außenkante aus des offenen Endabschnitts, so daß die den Strahl erzeugende Spannung
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auf die Abbildungsflüssigkeit an der Düsenspitze zentriert wird; infolgedessen ist es möglich, den Strahl mit einer Spannung zu starten, die um 100 bis 200 V niedriger ist als im Falle einer Düse 3 ohne Flüssigkeit abweisende Schicht 24.
Da die Intensität des an der Spitze der Düse 3 aufgebauten elektrischen Feldes an der Außenkante des offenen Endabschnitts am höchsten ist und an der an der Außenkant-e anschließenden äußeren Umfangsflache der Düse 3 schnell abnimmt, reicht es aus, die Flüssigkeit abweisende Schicht 24 so aufzubringen, daß sie wenigstens die Verbindung 25 zwischen dem abgerundeten, äußeren Kantenabschnitt des offenen Endabschnitts der Düse 3 und ihrer äußeren Umfangsfläche bedeckt und die Flüssigkeit abweisende Schicht 24 muß nicht weiter über die Verbindung 25 hinaus ausgedehnt werden, um die Aufgabe der Erfindung zu erfüllen.
Das Flüssigkeit abweisende Material für diese Erfindung, das zum Gebrauch zusammen mit der Abbildungs-
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flüssigkeit geeigent ist, kann ein Harz (Kunststoff) sein, wie- Poly-4-Fluor-Äthylenharz, Poly-3-Fluor-Äthylenharz, Polyäthylenharz oder Silikonharz, Silikonlack oder dergleichen. Jedes andere Material ■ kann verwendet werden, so lange es die Grenzflächenspannung einer Abbildungsflüssigkeit mindert, die eine oberflächenspannung im Bereich von-20 bis 80 dyn/cm aufweist, und die Abbildungsflüssigkeit daran ; hindert, an der ,äußeren UmfangsfläcEe der Düse 3 über die Verbindung 25 zwischenfthr und der äußeren Kante des offenen EndabSchnitts der Düse 3 hochzukrieehen, während eine Spannung angelegt ist^
Die oben beschriebene, erfindungsgemäße Düse 3 zur Erzeugung eines Tintenstrahls kann leicht hergestellt werden, indem man ein feines Röhrchen aus rostfreiem Stahl, Kupfer, Messing oder Eisen in eine vorbestimmte Länge schneidet und seine Oberfläche reinigt und es dann durch bekanntes chemisches Ätzen mit Eisenchlorid, Schwefelsäure, einer gemischten Lösung aus Salpetersäure und Salzsäure o.a. nachbearbeitet. Bei dem chemischen Ätzen ist es nötig, zu verhindern, daß das Ätzmittel in Teile des
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Eöhrchens vordringt, die nicht geätzt werden müssen, insbesondere die innere Oberfläche des Röhrchens. Die oben genannten metallischen Materialien sind durch mechanisches Polieren oder elektrolytisches Ätzen bearbeitbar; im Falle mechanischen Polierens jedoch sollte dafür gesorgt werden, daß das Röhrchen nicht durch Abrieb verstopft wird.
Die erfindüngsgemäße Düse kann auch aus einem Röhrchen aus Glas oder Kunststoff hergestellt werden, dem bei der Herstellung eine leitfähige Vergütung durch . Plattieren oder ein anderes an sich bekanntes Verfahren gegeben wird und das dann unter Hitze gedehnt wird. In diesem Falle wird die Außenkante des offenen Endabschnitts der Düse durch Erhitzen erreicht, damit sie mit einem vorbestimmten Kurvenradius abgerundet wird.
Die Düse mit der darauf ausgebildeten, Flüssigkeit abweisenden Schicht erhält man durch Auftragen und Trocknen einer Lösung aus dem Feuchtigkeit abweisenden Material auf der äußeren Umfangsfläche und dem unteren Endabschnitt des Röhrchens oder durch Aufsprühen
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eines Pulvers aus dem Feuchtigkeit abweisenden Material auf die Oberfläche des zuvor erhitzten Röhrehens. Außerdem ist es auch möglich, ein elektrostatisches Überziehverfahren zu benutzen, bei dem das Röhrchen als die eine Elektrode verwendet wird, oder ein anderes an sich bekanntes Überziehverfahren.
Während des Vorgangs, bei dem die Feuchtigkeit abweisende Schicht 24 gebildet wird, muß verhindert werden, daß das Feuchtigkeit abweisende Material ins Innere des Röhrehens eindringt, etwa indem Luft in das- Röhrchen geblasen wird, oder durch ein anderes Verfahren.
Wenn das Feuchtigkeit abweisende Material nicht gut auf dem Röhrchen haftet, wird die Oberfläche des Röhrehens zuvor mit einer an sich bekannten Grundierung behandelt, wie zum Beispiel einem organischen Titanat für Polyäthylen, und dann wird die Feuchtigkeit abweisende, Behandlung durchgeführt,
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Beispiel T:
Eine aus einem Röhrchen aus rostfreiem Stahl hergestellte Düse, die einen Innendurchmesser von 0,25 mm und einen Außendurchmesser von 0,6 mm hatte und bei der die abgerundete Außenkante des einen offenen Endabschnitts einen Kurvenradius von 0£5 mm hatte und der flache Randabsehnitt, der an die abgerundetem Kante anschließt, 0,15 mm breilfer, wurde in dem Gerät nach Fig. 9 benutzt. Die Düse 3 wurde aus dem Vorratsund Versorgungstank 2 mit einer Abbildungsflüssigkeit 1 folgender Zusammensetzung versorgt:
Zyaninblau 0,5 Teile
Methanol 10 Teile
Glyzerin 5 Teile
Wasser 85 Teile.
Die Elektrodenplatte 5 mit dem darin ausgebildeten durchgehenden Loch 4 von 5 mm Durchmesser wurde in der Nähe der Düse 3 angeordnet, und zwar mit dem durchgehenden Loch 4 koaxial zur Düse 3. An der Düsenspitze wurde der Ring 9 mit einem Innendurchmesser von 4 mm koaxial zur Düse 3 angeordnet. Außer-
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dem wurde der zwischen der Düsenspifcze einschließlich dem Ring 9 und der Elektrodenplatte 5 definierte Raum mit dem zylindrischen Glied 14 aus Akrylharz abgeschirmt, und das geerdete leitende Glied 15 wurde an der Außenseite des Gliedes 14 angeordnet, um es abzuschirmen.
Wenn eine Spannung von 2,5 kV zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5angelegt wurde, erhielt man einen sehr stabilen, konvergenten Strahl, und ■ auf.dem unterhalb des durchgehenden Loche s 4 vorbeilaufenden Registriarglied 6 wurde ein lineares Bild aufgezeichnet. Wenn eine Spannung von 500 V derselben' Polarität wie an der Düse 3 an denmLt dem Ring 9 verbundenen Anschluß 10 angelegt wurde, wurde der Strahl vollkommen gestoppt, und wenn die an den Ring 9 angelegte Spannung wieder weggenommen wurde, wurde erneut ein stabiler Strahl erzeugt, der frei war von Zittern, Verzweigung und Zersprühen. .
In weiteren, ähnlichen Versuchen wurden Spannungen ■ im Bereich von 2,1 bis 2,6 kV angelegt, aber der Strahl zitterte nie, wurde nie aufgezweigt ocfer zersprüht. „ ■
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In ähnlichen Versuchen mit dem Apparat nach Fig. 9, der eine Düse 3 mit einem Innendurchmesser von 0,25 mm und einem Außendurchmesser von 0,6 mm benutzte, deren eines Ende für 1 bis 3 Sekunden nach der gewöhnlichen Nachbearbeitung des Röhrchens durch elektrolytisches Ätzen geglättet worden war, wurde bei einer Spannung unter 2,3 kV kein konvergenter Strahl erzeugt, und der Strahl wurde bei 2,5 kV extrem gespalten.
Beispiel 2;
Ein Messingröhrchen mit einem Innendurchmesser von 0,2 mm und einem Außendurchmesser von 0,6 mm wurde als Düse 3 benutzt. Die Außenkante seines einen offenen Endabschnittes wurde durch chemisches Itζen mit einer gesättigten Eisenchlorid-Lösung abgerundet, so daß -sie einen Kurvenradius von 0,05 mm hatte; auf die äußere Umfangsfläche und den offenen Endabschnitt der Düse 3 wurde durch galvanische Abscheidung und Schmelzverfahren ein niedermolekulares Polyäthylen-Pulver bis zu einer Dicke von ungefähr 20 jul m aufgetragen. Bei ähnlichen Versuchen zu denen beim Beispiel 1, erhielt man in einem Spannungsbereich von 2,05 bis
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3,2 kV einen stabilen, von Zittern freien Strahl.
Beispiel 3i
Es wurde dieselbe Art Düse verwendet wie im Beispiel 2, aber der flache, 0,1 mm breite Abschnitt, der an die Innenkante des offenen Endabschnitts anschließt,· wurde nicht mit Flüssigkeit abweisendem Material behandelt. Bei ähnlichen Versuchen wie denen der vorangehenden Beispiele erhielt man in dem Spannungsbereich von 2,1 bis 3,1 kV einen stabilen, von Zittern freien Strahl, und die anfängliche Stabilität des Strahles wurde nach fortlaufenden Unt erbrechungsbe-tatigungen aufrechterhalten.
Wie im Vorangehenden beschrieben, ist bei der aus einem sehr kleinen Röhrchen hergestellten Strahldüse, mit deren Hilfe, die Abbildungsflüssigkeit von einer Oberflächenspannung von 20 bis 80 dyn/cm und einer Viskosität von weniger als 20 cps durch Anlegen einer Hochspannung über 1 kV abgestrahlt wird, die Außenkante ihres offenen Endabschnittes abgerundet, damit sie einen Kurvenradius von mehr als 0,03 mm be-
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kommt, wodurch die Koronaentladung von dem äußeren Kantenabschnitt aus vermindert und gleichmäßig gemacht wird; so wird sicher gestellt, daß aus der Koronaentladung folgende Instabilität des Strahles vermieden wird. Außerdemwird, indem die Breite des flachen Randabschnittes des offenen Endes der Düse, der an der Außenkante anliegt, kleiner als 0,2 mm gewählt wird, ein ungleichmäßiges Versprühen der Abbildungsflüssigkeit gegen den flachen Randabschnitt unterdrückt, wodurch die Grundbedingung für den konvergenten Strahl stabilisiert wird und die Bereiche der Oberflächenspannung und der Viskosität des benutzbaren Abbildungsmaterials erweitert werden.
Darüberhinaus ist der untere Endabschnitt der Düse einschließlich zumindest der Verbindung zwischen der abgerundeten Kante und der äußeren Umfangsfläche der Düse Feuchtigkeit abweisend gemacht, wodurch die Abbildungsflüssigkeit daran gehindert wird, während des Anlegens der Spannung sich auf der äußeren Umfangsfläche des unteren Endabschnitts der Düse auszubreiten; dadurch wird die Konvergenz und Dauerhaftigkeit des Strahles erhöht sowie die den Strahl erzeu-
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gende Spannung gesenkt. ,
In Fig. 31 ist ein Beispiel des Registrierapparates dargestellt, in dem eine Mehrzahl von Registriereinheiten 17 gemäß dieser Erfindung dicht beieinander angeordnet sind, um ein Bild in einem Vorgang, aufzuzeichnen. Gemäß der Figur werden die Registriereinheiten .17 aus dem Vorrats- und Versorgungstank 2 für Abbildungsflüssigkeit 1 mit dBser versorgt.
Jede der Registriereinheiten 17 ist durch eine Leitung 16 mit einem photoleit enden Schaltelement verbunden. Jedes phöt©leitende Element 12 wird richtig mit Licht bestrahlt, um eine nicht dargestellte* den Strahl unterbrechende Spannungsquelle abzutrennen, wodurch auf dem sich'relativ zu jeder Düse 5 bewegenden Registrierglied '6 ein Bild aufgezeichnet wird.
Fig. 32 zeigt eine detaillierte Querschnittsansicht eines Beispiels der in dem Beispiel gemäß Fig. 31 verwendeten Registriereinheit. Die Elektrodenplatte mit dem Durchgangsloeh 4 ist gegenüber der Spitze-
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der sehr kleinen, hohlen Düse 3 angeordnet, die am Boden des Vorrats- und Versorgungstanks 2 der Abbildungsflüssigkeit 1 angebracht ist, und der Ring für die intermittierende Strahlerzeugung ist zwischen dem unteren Endabschnitt der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 vorgesehen. Der durch die Düsenspitze und" die Elektrodenplatte 5 definierte Strahlraum ist durch das koaxial zur Düse 3 angeordnete isolierende Dielektrikum 14 abgeschirmt, und das leitende Abschirmglied 15 ist außerhalb des Dielektrikums 14 angeordnet, um es abzuschirmen. Das Abschirmglied 15 ist von besonderer Nützlichkeit, wenn es verwendet wird, um den Einfluß einer jeden der benachbarten, nahe beieinander angeordneten Registriereinheiten 17 abzuwehren, wie es zuvor beschrieben wurde. Die Leitung 16 entspricht der durch dieselbe Bezugszahl bezeichneten Leitung in Fig. 31, welche eine Leitung für ein Eingangssignal zu jeder Registriereinheit 17ist und mit dem Ring 9 jeder Registriereinheit 17 verbunden ist.
Wie vorangehend beschrieben wurde, erreicht die erfindungsgemäße Registriereinheit 17 das Aufzeichnen
es
ein Bildes durch intermittierendes Abstrahlen einer
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Abbildungsflüssigkeit, also ganz elektrostatisch, und weder eine Dnzckeinheit wie eine Pumpe oder dergleichen noch Hilfsmittel wie eine Besohleunigungselektrode oder dergleichen sind erforderlich. Außerdem gehen die abgestrahlten Tröpfchen durch das Durchgangsloch 4 der gegenüber der Düse 3 angeordneten Elektrodenplatte 5 hindurch und treffen dann auf das Registrierglied 6 und bleiben dort haften, so daß·das Registrierglied 6 nicht im Raum der Koronaentladung liegt und nicht immer eine Elektrodenplatte auf der Unterseite des Registriergliedes' vorgesehen sein muß. Da feüber hinaus das Registrierglied 6 nicht beschränkt ist hinsichtlieh Isoliereigenschaft, Leitfähigkeit, Dielektrizitätskonstante usw«, können verschiedene Materialien wie Papier, Gewebe, synthetischer Harzfilm, eine Metallplatte usw. als Registrierglied 6-verwendet werden, und da das Aufzeichnen auf eine berührungsfreie Weise erreicht wird, kann.zusätzlich auch ein Registrierglied 6 mit unebener oder rauher Oberfläche benutzt werdene Da weiterhin verschiedene Materialien als Abbildungsflüssigkeit verwendet werden können, kann man insbesondere Wasser und Wasser enthaltende Flussig-
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OfHGUsIAL INSPECTED
keiten verwenden, so daß Gefahren und Mängel wie Feuer, Giftigkeit, Geruch usw. vollkommen vermieden werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Registriereinheit 6 kann, indem man den Hing 9 mit geringem Durchmesser an der Düse 3 innerhalb des Bereichs von 5 m im der Düsenspitze, oder zwischen der Düse 3 und der ihr gegenüber liegenden Elektrodenplatte 5 anordnet ' und indem man insbesondere den offenen Endabschnitt der Düse 3 in dem -zylindrischen Hing 9. mit dem geringen Durchmesser anordnet, ein konergierender Strahl leicht intermittierend gemacht werden, ohne daß irgendeine mechanische Betätigung nötig wäre. Außerdem sind eine Vorrichtung,um die Abbildungsflüssigkeit während der Strahlerzeugung wegzunehmen, und irgendwelche anderen Vorrichtungen nicht erforderlich, so daß die Registriereinheit 6 einfach im Aufbau ist und ein Registrierapparat, der viele Registriereinheiten-ff1 enthält, einfach und klein gestaltet werden kann.
Darüber hinaus kann die Ansprechgeschwindigkeit für das intermittierende Strahlen merklich verbessert werden, indem man den zuvor erwähnten Ring 9 der
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Registriereinheit//Runter Verwendung eines Erdungswiderstandes 11 mit einem Widerstandswert von 10 bis 10 SL mit Erde verbindet. Indem man wahlweise die den Strahl unterbrechende Spannungsquelle und Erde mit dem photoleitenden Element 12 verbindet, das mit dem Ring 9 und dem zu ihm parallel liegenden Widerstand von 10 bis 10 £ verbunden . ist, ist es möglich, die Beziehung zwischen dem optischen Bild und dem Abbild leicht von positiv/ positiv auf positiv/negativ und umgekehrt umzuwechseln. .
Außerdem ist der-zwischen dem unteren Endabschnitt der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 definierte Strahlraum durch das koaxial zur Düse 3 angeordnete Dielektrikum 14 abgeschirmt, und dies erhöht zusammen mit der zuvor erwähnten Auswahl der Form der Düse 3 merklich die Konvergenz und Stabilität des Strahles.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist somit ■ eine Registriereinheit vorgesehen, die mit einer sehr kleinen, hohlen, mit Abbildungsflüssigkeä 1 versorgten Düse 3, einer Elektrodenplatte 5, in der
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ORIGINAL INSPECTED
ein Durchgangsloch 4 koaxial zur Düse 3 ausgebildet ist, und die gegenüber der Düsenspitze angeordnet ist, und einem Ring 9 von geringem Durchmesser, der an der Düse 3 koaxial zu ihr in der Nähe ihrer Spitze oder zwischen der Düse 3 und der Elektrodenplatte 5 angeordnet ist, ausgerüstet ist. Mit dieser Registriereinheit wird ein durch Anlegen einer Spannung zwischen der Düse 3 und der ihr gegenüber angeordneten Elektrodenplatte 5 erzeugter konvergenter odei/hicht schwankender Strahl von Abbildungsflüssigkeit 1 durch das Durchgangsloch 4 der Elektrodenplattö 5 auf ein Registrierglied oder -medium 6 gerichtet, das nahe bei der Elek-trodenplatte 5 von der Düse 3 aus gesehen auf der entgegengesetzten Seite angeordnet ist, und der so erzeugte konvergente Strahl von Abbildungs- flüssigkeit 1 wird durch Anlegen einer Spannung an den Ring 9 intermittierend gemacht, wodurch Bilder aufgezeichnet werden.
Es ist offensichtlich, daß mannigfache Abwandlungen WBÄ vorgenommen werden können, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.
Patentansprüche:
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Claims (12)

. ■■■ ' P ä tent a η s ρ r ü c he
1. \ Registriereinheit zum.-Aufzeichnen «von Abbildungen
mittels .Abbildungsflüssigkeit,
gekennzeichnet . . : durch eine sehr kleine, hohle, mit Abbildungsflüssigkeit (1) YersorgbareDüse (3), eine Elektrodenplaite (5) mit einem Durchgangsloch (4), die gegenüber der Düse (3) mit dem Durchgangsloch (4) koaxial zu dieser angeordnet ist, und einen Ring (9) von geringem Durchmesser, der" koaxial zur Düse (3) an ihrem unteren Endabschnitt oder zwischen der Düse (3) und der Elektrodenplatte (5) angeordnet ist, wobei ein durch Anlegen einer Spannung zwischen der Düse (3) und· der Elektrqdenplatte (5) erzeugbarer konvergenter. Strahl Ton Abbildungsflüssigkeit (1) durch das -*■ .Durchgangsloch. (4) der Elektrodenplatte (5) hindurch auf ein nahe bei der Elektrodenplatte (5) von der Düse (3) aus gesehen auf. der entgegengesetzten Seite angeordnetes Registriergliea (6) richtbar ist und der konvergente Strahl durch Anlegen einer Spannung an den Ring (9^,zum Aufzeichnen eines Bildes intermittierend gestaltbar ist. ■
2. Registriereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
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daß der Eing (9) für die intermittierende Strahlerzeugung durch einen Erdungswiderstand (11) mit einem Widerstandswert von 1O5 bis 1010A (Ohm) mit Erde verbunden ist.
3. Registriereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen dem unteren Endabschnitt der Düse (3) und der Elektrodenplatte (5) definierte Strahlraum koaxial durch ein isolierendes Dielektrikum (14) abgeschirmt ist.
4. Registriereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der offene Endabschnitt der Düse (3) in dem koaxial zur Düse (3) angeordneten hohlen zylindrischen Ring (9) für die intermittierende Strahlerzeugung liegt.
5. Registriereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Widerstand (13) mit einem Widerstandswert von 10 bis 10 SL parallel zu einem photoleitenden Element (12) verbunden ist, das selbst mit dem Ring (9)
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für die intermittierende Strahlerzeugung verbunden ist, und daß an eines von ihnen eine Spannung angelegt und das andere geerdet ist.
6. Registriereinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß * zwisehen den anderen Enden des mit dem Ring (9) für die intermittierende Strahlerzeugung verbundenen photoleitenden Elements (12) und des Widerstands (13) und-einer Spannungsfuelle und einer Erdleitung ein • Umschalter vorgesehen ist, wodurch im.Verhältnis zu der den intermittierenden Strahl-erzeugenden Spannung positive und negative Bilder erhaltbar sind.
7. Registriereinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, -
daß außerhalb des isolierenden Dielektrikums (14), und koaxial zu ihm ein leitendes Abschirmglied (15) vorgesehen ist.
8. Registrierglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ·
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daß ein hohler zylindrischer Widerstand (18) mit einem Widerstandswert von 10 bis 10 SL so koaxial zur Düse (3) angeordnet ist, daß er mit einem geerdeten leitenden Abschirmglied (15) oder der Elektrodenplatte (5) leitend verbunden ist, und daß der. Ring (9) mit dem kleinen Durehmesser innerhalb des Widerstandes (18) in leitender Berührung mit dessen Innenfläche angeordnet ist.
9. Begistriereinheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der hohle zylindrische Widerstand (18) zwischen dem isolierenden Dielektrikum (19) und dem außerhalb von ihm angeordneten leitenden Abschirmglied (15) angeordnet ist.
10. Eegistriereinhejt nach Anspruch 3 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der hohle zylindrische Widerstand (18) an der Außenseite des isolierenden Dielektrikums (19) angeordnet ist, und der Widerstand (18) leitend an der Elektrodenplatte (5) angebracht ist.
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11. Begistriereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daJ3 die "Abbildungsflüssigkeit (1) eine Oberflächenspannung von 20 bis 80 dyn/cm iind eine Viskosität von weniger als 200 cps hat, daß eine Hochspannung - über 1 kV an die Düse (3) angelegt ist, daß der äußere Kantenabschnitt (20) des offenen Endabschnitts der Düse.(3) auf einen Kurvenradius von mehr als 0,03 mm abgerundet ist, und daß die Breite W des flachen Bandabschnitts (22) des offenen Endabsehaitts, der an dem äußeren Kantenabschnitt (20) anschließt, kleiner als 0,2 mm ist,
12. Registriereinheit nach Anspruch 1, ...:"., dadurch gekennzeichnet, - . --^-V. daß der untere Endabschnitt der Düse (3) einschließlich wenigstens der Verbindung (25) zwischen dem abgerundeten äußeren Kantenabsehnitt (20) und der äußeren ümfangsflache der Düse (3) in Bezug auf die Abbildungsflüssigkeit,feuGhtigkeitsabweisend gemacht ist. . . . . ■ ·
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