DE2356588C3 - Füllwagen für Horizontalverkokungsöfen - Google Patents
Füllwagen für HorizontalverkokungsöfenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
- C10B27/04—Arrangements for withdrawal of the distillation gases during the charging operation of the oven
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B31/00—Charging devices
- C10B31/02—Charging devices for charging vertically
- C10B31/04—Charging devices for charging vertically coke ovens with horizontal chambers
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Description
Die Erfindung betrifft einen Füllwagen für Horizontalverkokungsöfen,
der waagerecht in Längsrichtung der Verkokungsofenbatterie verlaufende rohrförmige
Körper aufweist, deren Enden an die Füllöcher anschließbar und in denen Transportschnecken für die
Kohle vorgesehen sind.
Ein derart ausgebildeter Füllwagen ist aus der US-PS 27 24 514 bekannt. Die dort vorgesehenen Transportschnecken
dienen zum gemeinsamen Beschicken eines Verkokungsofens und sind mit einer quer zu ihnen
angeordneten Transportschnecke verbunden, welche die Kohle heranführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Füllwagen zu schaffen, bei dem mit Sicherheit ein
Austreten der beim Beschicken eines Verkokungsofens entstehenden Füllgase vermieden wird.
Erfindungsgemäß wird hierzu vorgeschlagen, daß jedem Kohlebehälter des Füllwagens ein rohrförmiger
Körper zugeordnet ist, dessen Enden an die Füllöcher zweier benachbarter oder weiter voneinander entfernter
Verkokungsöfen anschließbar sind und daß der Querschnitt des rohrförmigen Körper gegenüber dem
der darin befindlichen Transportschnecke so groß gewählt ist, daß ein Gasweg für die Füllgase aus dem zu
beschickenden in den anderen angeschlossenen Verkokungsofen freibleibt, wobei zur wahlweisen Beschikkung
der beiden angeschlossenen Verkokungsöfen der Antrieb der Schnecke reversibel ist
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann schließlich der Kohlebehälter und/oder der
waagerechte rohrförmige Körper mit einem Inertgas (Wasserdampf, Stickstoff oder dgl.) beaufschlagbar sein.
Einzelheiten der Erfindung und ihre Wirkungsweise werden im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert,
die ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Füllwagens zeigt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht — teilweise im Schnitt — des erfindungsgemäßen Füllwagens und
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der F i g. 1.
In Fig. 1 sind mit U und 13 zwei Füllochdeckel-Abhebevorrichtungen bezeichnet, die im wesentlichen denen gemäß der US-PS 37 09 387 entsprechen. Beide Füllochdeckel-Abhebevorrichfungen weisen Flansche 17 zur Befestigung eines sie verbindenden waagerechten Rohres 19 auf. In dem Rohr befindet sich eine Schnecke 21 mit einer Welle 22, welch letztere an einem Rohrende in einem Lager 23 an der Verschlußplatte 25
In Fig. 1 sind mit U und 13 zwei Füllochdeckel-Abhebevorrichtungen bezeichnet, die im wesentlichen denen gemäß der US-PS 37 09 387 entsprechen. Beide Füllochdeckel-Abhebevorrichfungen weisen Flansche 17 zur Befestigung eines sie verbindenden waagerechten Rohres 19 auf. In dem Rohr befindet sich eine Schnecke 21 mit einer Welle 22, welch letztere an einem Rohrende in einem Lager 23 an der Verschlußplatte 25
ίο und am anderen Rohrende in einem Lager 27 an der
sich über das Lager 27 hinaus und ist mit dem Getriebe 31 und dem reversiblen Elektromotor 33 verbunden.
is Schnecke 21 ist, besitzt etwa auf halber Länge eine mit
einem Flansch versehene Öffnung 35, an die ein darüber befindlicher Kohlebehälter 37 angeschlossen ist Dieser
Kohlebehälter weist an seinem Boden eine Regulierbzw. Absperrvorrichtung (Drosselklappe oder dgL) auf.
Oben ist er mit einem Deckel 39 gasdicht abgedeckt, der
zum Füllen des Behälters mit Kohle entfernt werden kann.
Der obere Bereich des Kohlebehälters kann mit einer Zuführungsleitung 41 für Wasserdampf oder einem
anderen Inertgas verbunden sein. Von dieser Leitung kann eine andere Leitung 43 abzweigen, die zu den
beiden Endbereichen des Rohres 19 führt. Der Wasserdampf oder das andere Inertgas dient zum
Reinigen (Ausblasen) sowohl des Kohlebehäiters als auch des Rohres 19. Die Leitungen 41 und 43, die von
einem Ventil 51 beherrscht werden, sind insbesondere dann vorzusehen, wenn der Kohlebehälter an seiner
Bodenpartie keine Regulier- bzw. Absperrvorrichtung besitzt. Aber auch wenn eine solche Vorrichtung
vorhanden ist, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, die Inertgasleitungen vorzusehen.
Soll der Verkokungsofen 45 gefüllt werden, so wird der Füllwagen über diesem in Stellung gebracht Sodann
wird eine Manschette 47 über den Füllochdeckel 49 auf die Ofendecke abgesenkt Der Füllochdeckel ist in
F i g. 2 in mittels einer Greifvorrichtung 53 angehobener Stellung bezeichnet Durch öffnen des Ventils 51
werden die Leitungen 41 und 43 mit Dampf oder einem anderen Inertgas beaufschlagt wodurch die leeren
Räume im Kohlebehälter 37 und im oberen Bereich des Rohres mit diesem Medium gefüllt werden. Nun wird
mittels der erwähnten Greifvorrichtung der Füllochdekke-Abhebevorrichtung
11 der Füllochdeckel abgehoben und aus dem Bereich der einzufüllenden Kohle
so hochgezogen. Gleichzeitig tritt die andere Füllochdekkel-Abhebevorrichtung
13 in Tätigkeit und entfernt den Deckel vom Fülloch des Verkokungsofens 55. Dieser
Ofen ist im vorliegenden Fall von dem zu beschickenden Verkokungsofen der übernächste, während der dazwisehen
liegende Verkokungsofen von dem Füllvorgang unberührt bleibt.
Bei Verkokungsöfen mit drei oder mehr Füllöchern ist es wünschenswert den Ofen in einer vorgeschriebenen
Folge zu beschicken. Es sei angenommen, der Ofen 45 besitze vier Füllöcher A, B, C und D (nicht
eingezeichnet). Hierbei werden zunächst die Deckel von allen Füllöchern dieses Ofens sowie die entsprechenden
Deckel des Ofens 55 entfernt Nach öffnen des Ventils 51 werden dann die den Füllöchern B und D
zugeordneten Kohlebehälter in den Ofen entleert. Die bei der Berührung der Kohle mit den heißen
Ofenwänden entstehenden Gase strömen hierbei in der Regel durch das Steigrohr des Verkokungsofens in die
Vorlage. Nach einer kurzen Zeit, die 10 bis 15 Sekunden
betragen kann, wird die Kohle aus den Behältern, die
den Füllöchern A und C zugeordnet sind, in den Ofen gefüllt. Die entstehenden Füllgase, die nicht durch das
Steigrohr in die Vorlage gelangen können, passieren den oberen, nicht mit Kohle gefüllten Teil des Rohres 19
und treten in den Ofen 35 ein, den iie durch dessen Steigrohr verlassen.
Nachdem der Ofen 45 gefüllt und die Kohle in ihm planiert ist, hat der Dampf bzw. ein anderes Inertgas aus
den Leitungen 41 und 43 sowohl die Kohlebehälter 37 als auch die Schneckengehäuse 19 von Rauch und
Stäuben gereinigt Die Füllochdeckel für die Verkokungsöfen können nun wieder auf die Füllöcher
aufgesetzt werdea
reversibel. Die Kohle aus dem Behälter 37 und dem Rohr 19 kann daher wahlweise in den Verkokungsofen
45 oder 55 eingefüllt werden. Das ist von besonderer Bedeutung für die Endöfen einer Batterie. Ein weiterer
Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß ein Entweichen von Gasen aus dem zu füllenden Koksofen
nicht möglich ist, da vor dem Abheben der Füllochdekkel die Manschetten 47 auf die Ofendecke abgesenkt
werden und Gase, die nicht durch das Steigrohr in die Vorlage eintreten können, durch das Rohr in einen
anderen Verkokungsofen eingeleitet werden. Zu beachten ist ferner, daß durch das Leitungssystem 41, 43 die
Schnecke und die Gaswege selbstreinigend sind. Der Dampf bewirkt ferner eine Kühlung der durch das Rohr
19 strömenden Füllgase.
Claims (2)
1. Füllwagen für Horizontal verkokungsöfen, der waagerecht in Längsrichtung der Verkokungsofenbatterie
verlaufende rohrförmige Körper aufweist, deren Enden an die Füllöcher anschließbar und in
denen Transportschnecken für die Kohle vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem Kohlebehälter (37) des Füllwagens ein rohrförmiger Körper (19) zugeordnet ist, dessen
Enden an die Füllöcher zweier benachbarter oder weiter voneinander entfernter Verkokungsöfen (45,
5S) anschließbar sind und daß der Querschnitt des rohrförmigen Körpers gegenüber dem der darin
befindlichen Transportschnecke (21) so groß gewählt ist, daß ein Gasweg für die Füllgase aus dem zu
beschickenden in den anderen angeschlossenen Verkokungsofen freibleibt, wobei zur wahlweisen
Beschickung der beiden angeschlossenen Verkokungsöfen der Antrieb (33) der Transportschnecke
reversibel ist.
2. Füllwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlebehälter (37) und/oder der
waagerechte rohrförmige Körper (19) mit einem Inertgas (Wasserdampf, Stickstoff oder dgl.) beaufschlagbar
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US31707772A | 1972-12-20 | 1972-12-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2356588B2 DE2356588B2 (de) | 1981-06-19 |
| DE2356588C3 true DE2356588C3 (de) | 1982-02-11 |
Family
ID=23232010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2356588A Expired DE2356588C3 (de) | 1972-12-20 | 1973-11-13 | Füllwagen für Horizontalverkokungsöfen |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB1453466A (de) |
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-
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- 1972-12-20 US US00317077A patent/US3791320A/en not_active Expired - Lifetime
-
1973
- 1973-11-13 DE DE2356588A patent/DE2356588C3/de not_active Expired
- 1973-11-13 JP JP48127660A patent/JPS4990301A/ja active Pending
- 1973-12-06 ZA ZA00739299A patent/ZA739299B/xx unknown
- 1973-12-11 GB GB5744273A patent/GB1453466A/en not_active Expired
Also Published As
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| DE2356588B2 (de) | 1981-06-19 |
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