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DE2348332A1 - Schaltungsanordnung zum laden eines elektrischen sammlers - Google Patents

Schaltungsanordnung zum laden eines elektrischen sammlers

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DE2348332A1
DE2348332A1 DE19732348332 DE2348332A DE2348332A1 DE 2348332 A1 DE2348332 A1 DE 2348332A1 DE 19732348332 DE19732348332 DE 19732348332 DE 2348332 A DE2348332 A DE 2348332A DE 2348332 A1 DE2348332 A1 DE 2348332A1
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DE
Germany
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voltage
charging
collector
switch
comparator
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DE19732348332
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DE2348332B2 (de
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Harald Luettich
Heiko Requardt
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Volkswagen AG
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Volkswagen AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/007Regulation of charging or discharging current or voltage
    • H02J7/00712Regulation of charging or discharging current or voltage the cycle being controlled or terminated in response to electric parameters
    • H02J7/007182Regulation of charging or discharging current or voltage the cycle being controlled or terminated in response to electric parameters in response to battery voltage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description

VOLKSWAGENWERK
Aktiengesellschaft
5180 Wolfsburg
Unsere Zeichen: K 1529
1702-Pt-Hu/Sa
25.9,73
Schaltungsanordnung zum Laden eines elektrischen Sammlers
Sie Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Laden eines elektrischen Sammlers mit Anschaltung des Sammlers an eine Wechselspannungsquelle über zumindest ein Ventil, dem eine Phasenanschnittregelung zugeordnet ist. Hit einer Phasenanschnittregelung arbeitende Ladeanordnungen haben gegenüber Anordnungen mit Widerstandsumschaltung den Torteil, daß sie mit verhältnismäßig geringem Aufwand zeitoptimiert ausgeführt verden können, während hierfür bei der anderen Art derartiger Ladeanordnungen eine Vielzahl von Widerstandstunschaltungen erforderlich ist. Bei der Phasenanschnittregelung wird bekanntlich die dem zu ladenden Sammler, also beispielsweise einer Batterie, zugeführte Energie dadurch geregelt, daß das Ventil, beispielsweise ein Thyristor oder ein Triac, nur in einem bestimmten Bereich der Halbwellen der zugeführten Spannung durchlässig gesteuert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art, also mit Phasenanschnittregelung, zu schaffen, die trotz Verwendbarkeit zum Aufladen
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von Sammlern unterschiedlicher Sollspannungen und großer Zuverlässigkeit sowie Genauigkeit einen einfachen, wartungsfreundlichen Aufbau besitzt. Insbesondere soll sich die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung im verhältnismäßig rauhen Werkstatt betrieb zum Aufladen von Fahrzeugbatterien mit Tor teil einsetzen lassen. Unter einer wartungsfreundlichen Anordnung wird eine solche verstanden, die beim Auftreten von Fehlern in einfacher Weise einen Austausch einzelner Baugruppen ermöglicht.
Sie erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fhasenanschnittregelung durch einen Schaltungsbaustein mit einem Spannungskomparator gebildet ist, dessen einem Eingang eine synchronisierte Sägezahnspannung und dessen anderem Eingang eine Verschiebe spannung zugeführt wird und der bei Amplitudengleichheit der beiden Spannungen die Aussendung von Ansteuerimpulsen an das Ventil auslöst, und daß zwischen dem anderen Eingang einerseits und einer konstanten Gleichspannungsquelle sowie Ausgängen von Reglern zur Aufladung mit konstantem Strom oder konstanter Spannung andererseits ein erster Umschalter liegt, der über eine von einem Startschalter für den Ladevorgang betätigte Zeitschaltung den anderen Eingang-nur für eine zur Ermittlung der Sollspannung des Sammlers in einem ersten Komparator erforderliche Aufladezeit desselben mit der Gleichspannungsquelle und anschließend mit jeweils einem der Reglerausgänge verbindet, der durch zwischen dem ersten Umschalter und den Reglerausgängen liegende zweite und dritte Umschalter bestimmt ist, von denen der zweite Umschalter Bestandteil eines zweiten Komparators zur bei Erreichen einer vorgegebenen Sammlerspannung erfolgenden Abschaltung eines Reglers für Aufladung mit konstantem Ladestrom von dem anderen Eingang und Anschaltung eines Reglers für Aufladung mit konstanter Ladespannung sowie der dritte Umschalter Umschaltungen innerhalb der beiden Regler und des zweiten Komparators ent-
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sprechend der Sollspannung' des Sammlers vornehmender Bestandteil des ersten !Comparators ist.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß die verschiedenen Umschalter nicht im Bereich der Phasenanschnittregelung vorgesehen zu sein brauchen, sondern, soweit sie die Phasenanschnittregelung betreffen, im Zuge derjenigen Leitung, die an den Verschiebeeingang des die Regelung bildenden Bausteins, der im Rahmen der Erfindung als anderer Eingang bezeichnet ist, führt. Dadurch ist es möglich, zur Sarstellung der Phasenanschnittregelung einen Baustein zu verwenden, wie er als monolithisch integrierte Schaltung beispielsweise in dem Applikationsbericht "Thyristor-Ansteuer-Schaltkreis UAA 145" der Firma Telefunken beschrieben ist. Beim Auftreten eines Fehlers ist es ohne große Verbindungsarbeit demgemäß möglich, diesen Baustein gegen einen fehlerfreien auszuwechseln. Gegebenenfalls kann man diesen Baustein steckbar im Rahmen der übrigen Schaltungsanordnung halten.
Bezüglich des Aufbaus und der Funktion eines für diese Phasenanschnittregelung im Rahmen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung verwendbaren Schaltungsbausteins wird auf die genannte Druckschrift verwiesen.
Die zeitliche Optimierung des Aufladungsvorganges wird dadurch sichergestellt, daß zunächst eine Aufladung mit konstantem Strom erfolgt, so daß der mehr oder weniger weit entladene und daher einen kleinen Widerstand darstellende Sammler zunächst nicht einen gefährlich hohen Strom ziehen kann, während anschließend eine Umschaltung auf Ladung mit konstanter Spannung erfolgt, damit die Gasungsspannung des aufzuladenden Sammlers nicht überschritten wird. Auch hier ist durch Vorsehen der erforderlichen Umschalter außerhalb der eigentlichen Regler, nämlich im An-
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Schluß an ihre Ausgänge, die Möglichkeit gegeben, die Regler als Bausteine auszubilden.
Schließlich ist noch ein dritter Umschalter vorhanden, der eine Einstellung der Schaltungsanordnung auf den jeweiligen Spannungssollwert des zu ladenden Sammlers automatisch durchführt. Er wird mittels eines ersten Comparators betätigt, dem während eines vorgegebenen Zeitintervalls unmittelbar nach der Einschaltung der Anordnung sowohl eine Referenzspannung als auch die Spannung bei dem angeschlossenen Sammler zugeführt wird, während dieser unter konstanten Bedingungen - hierzu wird dem die Phasenanschnittregelung darstellenden Baustein eine konstante Verschiebe spannung zugeführt - so weit aufgeladen wird, daß der erste Komparator seinen Umschalter - also den dritten Umschalter - in die der Sollspannung des angeschalteten Sammlers entsprechende Lage bringen kann.
Wenn auch durch diesen dritten Umschalter entsprechend der jeweiligen Sollspannung Umschaltungen innerhalb der beiden Regler und des zweiten Komparators vorgenommen werden, schließt dies jedoch auch hierfür die Verwendung von Bausteinen nicht aus. Beispielsweise können die beiden Hegler jeweils eine der Anzahl der Sollspannungen der zu ladenden Sammler entsprechende Anzahl von Einzelreglern enthalten; der dritte Umschalter ist dann so eingeschleift, daß er nur die Ausgänge der für die Sollspannung des jeweils angeschlossenen Sammlers ausgelegten Einzelregler mit dem anderen Eingang der Phasenanschnittregelung verbindet. Hier können also die Einzelregler als Bausteine eingesetzt werden im lahmen einer Schaltung, die dann den zweiten Umschalter enthält. In entsprechender Weiterbildung wird der zweite Komparator, der also die Umschaltung von der Ladung mit konstantem Strom auf Ladung mit konstanter Spannung vornimmt, eine der Anzahl der Sollspannungen der zu laden-
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den Sammler entsprechende Anzahl von Einzelkomp ar atoren mit jeweils einem zweiten Einzelumschalter enthalten, von denen jeder den Ausgängen der für dieselbe Sollspannung der Sammler ausgelegten Einzelregler der beiden Regler zugeordnet ist.
Der Ladevorgang wird, wie bereits angedeutet, nach dem Anschalten des zu ladenden Sammlers durch Betätigen eines Startschalters ausgelöst. Es ist zweckmäßig, in Reihe mit dem Startschalter einen nur bei richtiger Polung des Sammlers geschlossenen Eontakt eines Polungsprüfers vorzusehen, der einen über ein stromrichtungsabhängiges Schaltungsteil, beispielsweise eine Diode, angesteuerten elektronischen Schalter enthält.
Während sich die eben beschriebenen Schaltungsmaßnahmen auf den Schutz bei angeschlossenem, und zwar falsch angeschlossenem, Sammler beziehen, befaßt sich eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung mit der Vermeidung unzulässig hoher Spannungen nach Entfernen des Sammlers. Diese Schalt maßnahme sorgt dafür, daß nach Abschalten des Sammlers die Schaltungsan-Ordnung wieder in ihren Ausgangszustand zurückkehrt, so daß nicht vom vorherigen Ladeprozeß her noch an den Anschlußklemmen für den Sammler eine unzulässig hohe Spannung steht. Diese Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß in Reihe mit dem Startschalter ein nur bei angeschlossenem Sammler geschlossener Eontakt eines Welligkeitsprüfers für die Ladespannung liegt, der einen über eine Gleichrichteranordnung für den welligen Anteil der Ladespannung angesteuerten elektronischen Schalter enthält. Hier wird-also die !Patsache ausgenutzt, daß sich unmittelbar nach dem Abschalten des Sammlers in der bisher seine Ladespannung darstellenden Spannung ein. relativ großer welliger Anteil zeigt, und dieser wird nach Gleichrichtung ausgenutzt zum Auslösen eines SchaltVorganges.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Figur.
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— ο —
ija die Anschlußklemmen a und b ist der zu ladende Sammler, hier eine Kraftfahrzeugbatterie 1, angeschlossen. Das Aufladen erfolgt mittels der den Klemmen c und d zugeführten Wechselspannung, die über die Drossel 2, den !Transformator 3 und die Zweiweg-Gleichrichterschaltung 4 an die Klemmen a und b gelangt. Bestimmend für denjenigen Teil der Halbwellen der Spannung an den Klemmen c und d , die zum Gleichrichter 4 gelangen, ist nun die Steuerung des Ventils, das in diesem Ausführungsbeispiel durch einen Triac 5 gebildet ist. Grundsätzlich wäre es auch möglich, ein oder mehrere andere Ventile, beispielsweise Thyristoren, zu verwenden. Die Ansteuerung des Triac 5 erfolgt über den Impulsübertrager 6 von dem die eigentliche Fhasenanschnittregelung darstellenden Baustein 7 her. In diesem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß als Baustein 7 das in dem erwähnten Applikationsbericht beschriebene Bauelement Verwendung findet. Da in der als Beispiel herangezogenen erfindungsgemäßen Schaltung als Ventil ein Triac 5 Einsatz findet, sind die beiden ausgangs seit igen Dioden θ und 9 des Bausteins 7 vor dem Widerstand 10 zusammengefaßt.
Der Baustein 7 enthält einen Spannungskomparator, der die Amplitude der an seinen Eingang e geführten Sägezahnspannung vergleicht mit der Verschiebespannung, die seinem Eingang f zugeführt wird. Diese Verschiebespannung wird dem Baustein 7 über die Leitung 11 zu Beginn des Auf lade Vorganges aus dem Schaltungsteil 12 als an dem Potentiometer 13 abgegriffene konstante Gleichspannung oder später, d.h. nach Umlegen des ersten Umschalters 14» über einen der zweiten Umschalter 15 und 16 in der Schalteinheit 17 zur Umschaltung von Ladung mit konstantem Strom auf Ladung mit konstanter Spannung und den dritten Umschalter 18 in der Schalteinheit 19 zur Ermittlung des Sollwerts der Spannung der jeweils aufzuladenen Batterie zugeführt.
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Da es für die Herstellung dieser "Verbindungen also auf den jeweiligen Zeitpunkt während des AufladeVorganges ankommt, werden die weiteren Einzelheiten der Schaltung anhand des Ablaufs eines AufladeVorganges beschrieben:
Die aufzuladende Batterie wird zunächst an die Klemmen a und b angeschlossen. Sodann wird die Starttaste 20 in dem Polungsprüfer 21 gedrückt, so daß das Relais 22 über seine Arbeitskontakte 23, 24 und 25 verschiedene Stromkreise mit in diesem falle drei unterschiedlichen Spannungen versorgen kann. Dann kommt auch Beiais 26, das mit seinem Eontakt 27» der in dem Regler 28 für Ladung mit konstantem Strom liegt, den Ladestromkreis für den Sammler 1 vorbereitet. Gleichzeitig zeigt die Lampe 29 den Beginn der Ladung an.
Dies setzt jedoch voraus, daß das Relais 30 in dem Polungsprüfer 21 seinen Arbeitskontakt 31 geschlossen hat, der in Reihe mit dem Startschalter 20 liegt. Nur dann, wenn die Batterie 1 mit richtiger Polung an die Anschlußklemmen a und b angeschlossen ist, liegt an der Klemme a das zum Durchschalten der Diode 32 erforderliche Potential, so daß der Transistor 33 durchlässig wird und das -Relais 30 anspricht. Bleibt das Relais 30 dagegen aberregt, so zeigt die Lampe 34 an» daß die Batterie 1 mit falscher Polung angeschlossen worden ist .
In Reihe mit dem Startschalter 20 liegt ferner der in dem Schaltungsteil 35 zur automatischen Abschaltung beim Abklemmen der Batterie enthaltene Kontakt 36 des Relais 37· Dieser Schaltungsteil wird nur dann wirksam, wenn unmittelbar nach Beendigung eines AufladeVorganges und Entfernen der aufgeladenen Batterie noch der Regler 38 zur Aufladung mit konstanter Ladespannung durch einen der Umschalter I5 und 16 wirksam ist, also die Ladevorrichtung auf relativ hohe Spannung eingeschaltet ist. Dann enthält die Ladespannung, d.h. die Spannung an den Klemmen a
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lind b, einen relativ großen welligen Anteil, der über den Zweiweg-Gleichrichter 39 gleichgerichtet und dem Transistor 40 zugeführt wird, der dann das Relais 37 bringt, das mit seinem Eontakt 36 die Anordnung stromlos macht.
Himmt man einmal an, daß der Kontakt 36 geschlossen ist und daß die Batterie 1 mit richtiger Polung angeschlossen, d.h. auch der Kontakt 31 geschlossen ist, so wird zunächst das Schaltungsteil 12 wirksam, das .feststellen soll, für welche Sollspannung die jeweils aufzuladende Batterie ausgelegt ist. Dieses Schaltungsteil 12 enthält den über den Eontakt 25 des Relais 22 jetzt an Spannung gelegten Monoflop 41» der das Relais 42 für eine vorbestimmte Zeit bringt und demgemäß den Eontakt 14 für diese vorbestimmte Zeit in die gezeichnete Lage bewegt. Sas bedeutet, daß der Verschiebespannungseingang f des Bausteins 7 nunmehr eine konstante Gleichspannung vom Potentiometer 13 her zugeführt erhält, so daß die Batterie 1 unter definierten Verhältnissen in dieser Zeitspanne aufgeladen vird. Die Klemme b ist über die Leitung 43 mit dem einen Eingang 44 des ersten Komparators 19 verbunden, dessen anderer Eingang 45 an einer Referenz spannung liegt. Sobald die Spannung an der Klemme b einen vorbestimmten Wert überschreitet, wird das Relais 46 erregt, das seinen den dritten Umschalter bildenden Kontakt 18 umlegt. Je nach der Höhe der Spannung, die sich an der Batterie 1 während des durch die Arbeitsweise des Monoflops 4I vorgegebenen Zeitintervalls, beispielsweise 20 Sekunden, aufbaut, wählt also der dritte Umschalter eine der beiden Leitungen 47 und 48 für die Zuführung einer Verschiebe spannung zu dem Baustein 7 aus. Vie unmittelbar aus der Figur ersichtlich, enthält die Leitung 47 den Kontakt 16, dagegen die Leitung 48 den Kontakt 15 des zweiten Umschalters, der* dem zweiten Komparator I7 zugeordnet ist. Betrachtet man nun den Regler 28 für Ladung mit konstantem Ladestrom,, so enthält er zwei Einzelregler 49 und 50, die bis auf die Auslegung
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der Spannungsteiler an ihren in der Figur linken Eingängen identisch aufgebaut sein können. An den Eingängen beider Einzelregler 49 und 50 liegt als Maß für den Istwert des Ladestromes der Spannungsfall an dem Shunt 51· Es wird jedoch in Abhängigkeit von dem mittels des Sollspannungsmessers 19 ermittelten Werts des Sollwerts der zu ladenden Batterie 1 nur jeweils der Ausgang eines der Einzelregler 49 und 50 über den dritten Umschalter 18 mit dem Yerschiebeeingang f des Phasenanschnittsreglers 7 verbunden. Biese Ansteuerung des Bausteins 7 von den Reglern her ist natürlich erst nach Ablauf des durch den Monoflop 41 bestimmten ZeitIntervalls, d.h. nach Umlegen des ersten Umschalters I4 in seine andere Stellung, möglich.
Nach Beendigung dieses Zeitintervalls erfolgt also zunächst eine Aufladung mit konstantem Ladestrom, so daß auch bei weitgehend entladener Batterie 1 keine unzulässig hohen Ströme auftreten können. Dabei wird die Regelabweichung zwischen einer vorgegebenen festen Spannung und dem Spannungsfall am Shunt in dem Differenzverstärker 52 ermittelt, dessen Ausgang über die Leitung 54 niit den Einzelreglern 49 und 50 verbunden ist. Sobald der Spannungsfall am Shunt 51 sinkt, also die Ausgangsgröße des Differenzverstärkers 52 größer wird, erfolgt über einen der Einzelregler 49 und 50 eine Ansteuerung des Phasenanschnittreglers 7 so, daß dessen Ausgangsgröße wächst.
Sobald nun die Spannung an der Batterie 1 einen vorgegebenen Wert erreicht hat, wird der zweite Komparator I7 wirksam. Er enthält zwei Einzelkomparatoren 55 und 56, deren Relais 57 und 58 Zontakte haben, die die zweiten Umschalter I5 und 16 darstellen. Wenn also beispielsweise bei einem Sammler 1 mit einer Sollspannung von 6 Volt eine Spannung von 7|2 Volt erreicht ist, wird der Einzelkomparator 56 wirksam und legt den Kontakt 16. um, so daß nunmehr der Regler 28 zur Ladung mit konstantem Ladestrom ab- und der Regler 38 zur Ladung auf konstante Spannung eingeschaltet wird. Dadurch ist sichergestellt,
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- ίο -
daß eine kritische Spannung an der Batterie 1 nicht überschrit-. ten wird. Handelt es sich dagegen um eine Batterie mit einer Sollspannung von beispielsweise 12 YoIt, so wird der andere Einzelkomparator 55 beispielsweise bei einer Spannung von etwa 14 Volt an der Batterie 1 wirksam und bewirkt dieselbe Umschaltung über den zweiten Umschalter 15· In Abhängigkeit davon, welchen Sollwert die Batterie 1 jeweils besitzt, wählt der dritte Umschalter 18 die Leitung 47 oder 48 zur Weiterleitung eines Signals an den Eingang f in der Schalteinheit 7 aus.
Auch der Begier 38 zur Ladung auf konstante Spannung enthält zwei Einzelregler 59 und 60, deren eingangsseitige Spannungsteiler entsprechend den unterschiedlichen Sollwerten eingestellt sind. Auch die Eingänge der beiden Einzelregler 59 und 60 liegen dauernd über die Leitung 43 an der Spannung der Batterie 1. Man erkennt, daß die beiden Leitungen 47 und 48 den jeweils einem Sollwert zugeordneten Einzelreglern 49 und 59 bzw. 50 und 60 der beiden Regler sowie den beiden Einzelkomparato- ren 55 und 56 gemeinsam sind. Über die mittels des dritten Umschalters 18 jeweils ausgewählte der Leitungen 47 und 48 wird nun während der Ladung mit konstanter Spannung ein unmittelbar aus der Spannung an der Batterie 1 gewonnenes Signal dem Eingang f des Fhasenanschnittsreglers 7 zugeführt.
Wie ersichtlich, sind die verschiedenen Umschalter so gelegt, daß sie sich zwischen den Ein- und Ausgängen der verschiedenen Bausteine der Schaltung erstrecken, so daß Eingriffe in die einzelnen Schalteinheiten nicht erforderlich sind.
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Claims (2)

  1. AIfSP1RItCHE
    Schaltungsanordnung zum Laden eines elektrischen Sammlers mit Anschaltung des Sammlers an eine Wechselspannungsquelle über zumindest ein Ventil, dem eine Fhasenanschnittregelung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die FhaBenanschnittregelun'g durch einen Schaltungsbaustein (7) mit einem Spannungskomparator gebildet ist, dessen einem Eingang (e) eine synchronisierte Sägezahnspannung und dessen anderem Eingang (f) eine Verschiebespannung zugeführt wird und der bei Amplitudengleichheit der beiden Spannungen die Aussendung von Ansteuerspulen an das Ventil (5) auslöst, und daß zwischen dem anderen Eingang (f) einerseits und einer konstanten Gleichspannungsquelle (13) sowie Ausgängen von Reglern (28, 38) zur Aufladung mit konstantem Strom oder konstanter Spannung andererseits ein erster Umschalter (14) liegt, der über eine von einem Startschalter (20) für den Ladevorgang betätigte Zeitschaltung (41) den anderen Eingang (f) nur für eine zur Ermittlung der Sollspannung des Sammlers (1) in einem ersten Komparator (19) erforderliche Aufladezeit desselben mit der Gleichspannungsquelle (13) und anschließend mit jeweils einem der Reglerausgänge verbindet, der durch zwischen dem ersten Umschalter (I4) und den Reglerausgängen liegende zweite (15» 16) und dritte (18) Umschalter bestimmt ist, von denen der zweite (15» 16) Umschalter Bestandteil eines zweiten Eomparators (I7) zur bei Ereichen einer vorgegebenen Sammlerspannung erfolgenden Abschaltung eines Reglers (28) für Aufladung mit konstantem Ladestrom von dem anderen Eingang (f) und Anschaltung eines Reglers (38) für Aufladung mit konstanter Ladespannung sowie der dritte Umschalter (18) Umschaltungen innerhalb der beiden Regler (28,38)
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    und des zweiten Eomparators (17) entsprechend der Sollspannung des Sammlers (1) vornehmender Bestandteil des ersten Komparators (I9) ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Start schalter (20) ein nur bei richtiger Polung des Sammlers (1) geschlossener Kontakt (31) eines Polungsprüfers (21) liegt, der einen über ein stromrichtungsabhängiges Schaltungsteil (52) angesteuerten elektronischen Schalter (33) enthält.
    3· Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Startschalter (20) ein nur bei angeschlossenem Sammler (1) geschlossener Kontakt (36) eines Welligkeit sprüf ers (35) für die Ladespannung liegt, der einen über eine Gleichrichteranordnung (39) für den welligen Anteil der Ladespannung angesteuerten elektronischen Schalter (40) enthält.
    4· Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 t dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Regler (28,38) jeweils eine der Anzahl der Sollspannungen der zu ladenden Sammler (1) entsprechende Anzahl von Einzelreglern (49»5O;59>6O) enthalten und der dritte Umschalter (18) nur die Ausgänge der für die Sollspannung des jeweils angeschlossenen Sammlers (1) ausgelegten Einzelregler (49,5O;59>6O) mit dem anderen Eingang (f) verbindet .
    5· Anordnung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Komparator (I7) eine der Anzahl der Sollspannungen der zu ladenden Sammler (1) entsprechende Anzahl von Einzelkomp ar atoren (55*5^) mit jeweils einem zweiten Einzel-
    umschalter (15»16) enthält, von denen jeder (15,16) den Ausgängen der für dieselbe Sollspannung der Sammler (1) ausgelegten Einzelregler (49,50;59,60) der beiden Regler (28,38) zugeordnet ist.
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