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DE2348371A1 - Heizeinrichtungen fuer die waermebehandlung von garnen - Google Patents

Heizeinrichtungen fuer die waermebehandlung von garnen

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Publication number
DE2348371A1
DE2348371A1 DE19732348371 DE2348371A DE2348371A1 DE 2348371 A1 DE2348371 A1 DE 2348371A1 DE 19732348371 DE19732348371 DE 19732348371 DE 2348371 A DE2348371 A DE 2348371A DE 2348371 A1 DE2348371 A1 DE 2348371A1
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DE
Germany
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evaporator
heating device
heat transfer
heating
liquid
Prior art date
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DE19732348371
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DE2348371C3 (de
DE2348371B2 (de
Inventor
Karl Dr Ing Bauer
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Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Publication date
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Priority to GB4188574A priority patent/GB1444495A/en
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Bag. 877
B a r m a g
Burner Maschinenfabrik Akti engesellschaft
Wuppertal
"Heizeinrichtung« für die Wäraebehandlung von Garnen"
. Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizeinrichtung für die Wärmebehandlung Ton synthetischen Garnen, mit einen ie wesentlichen geschlossenen, unter dem Dampfdruck eines verdaapf- und kondensierbaren Wäraeübertragungsmittels stehenden Rohrsystem, bestehend aus einem in Achsrichtung der Vorrichtung angeordnetes, sit flüssigem Wärmeübertragungsmittel mindestens teilweise gefüllten Verdampfer, in dem elektrische Widerstandsheizeleaente vorgesehen sind, einer Mehrzahl von geraden oder konvex gekrümmten und mit ihren Vorderseiten Garnkontaktflächen bildenden Profilrohren, bzw. einer Mehrzahl von in Mantelrohren angeordneten und am äußeren Umfang beheizten Fadenleitrohren für den Durchtritt der zu behandelnden Garne durch die Heizeinrichtung, einem oberhalb der Profil- bzw. Mantelrohre vorgesehenen, zum Verdampfer im wesentlich parallel angeordneten Kondensator zum Sammeln der kondensierten Wärmeübertragungsmittel dämpfe sowie Stichrohrleitungen zur kommunizierenden Verbindung aller Profil- bzw. Mantelrohre mit dem Verdampfer und dem Kondensator und mindestens einer SUckführungsleitung für das im Kondensator gesammelte Kondensat in den Verdampfer.
Heiζeinrichtungen der beschriebenen Art sind an sich bekannt und werden seit mehreren Jahren mit Erfolg in Textilmaschinen.,, vorzugsweise Falschdrallkrausalvorrichtungen, eingesetzt, und dienen dort der Wärmebehandlung der synthetischen Garne, insbesondere der Wärmafixierung der in die thermoplastischen Garne eingebrachten Drehung.
5098U/0568 . - 2 -
- 2 - Bag. 877
Der Vorteil dies·« Beheizungssystems gegenüber den früher verwendet en Heizeinrichtungen sit einer in eines in eich geschlossenen
Heizmittelkreislauf zwangsweise umgewälzten Värmeübertragungsflüssigkeit oder aber direkter elektrischer Widerat&ndsbeheizung der Garnkostaktflächen oder dgl. liegt is wesentlichen darin, daß ohne großen Regelaufwand sämtliche Wäre«verbraucher auf eine« sehr einheitlichen und fein einstellbaren Temperaturniveau gehalten werden können. In bestimmten Grenzen wirken eich unterschiede im Värmeverbrauch zwischen den einzelnen Verbrauchern aufgrund der hohen Wärmeübergangszahlen kondensierender Dämpfe in der Strömung des WäraeUbertragungesitteldampfee bzw. den Druckyerlueten infolge Rohrreibung au&erdea nicht nachweisbar aus. Voraussetzung für ein derartiges Sattdampfbeheizungssystem sit einer sehr genauen Temperatürführung ist es jedoch, daß aus dea System säatliche inerten Gase bzw. Dämpfe, auch wenn sie erst durch Alterung bzw. Crackung der Wärmeiibertragungeflüssigkeit entstehen« entfernt werden, und daß für die Wäraeüberträgungeflüssigkeit selbst höchste Reinheitsansprüche erfüllt sind.
Es hat eich jedoch herausgestellt, daß sich mit der Verbesserung der genannten Voraussetzungen, insbesondere alt der Reinheit der verwendeten Wärmeübertragungsflüssigkeit, auch Schwierigkeiten in unerwarteter Weise einstellen. So zeigten genaue Aufzeichnungen der Temperatur Schwankungen i« Daspfraum eines solchen Beheizungssystems eine unzulässig hohe RegelSchwankung, nämlich von etwa J5° bis C, gegenüber einer solchen von höchstens 0,5 C, dia wegen der an sich eindeutigen Zuordnung von ßattdaapftemperatur und Dampfspannung der Värmeübertragungsflüesigkeit hätte erreichbar sein müssen. In das Beheizungesystem war dabei ein bestimmter Temperatursollwert vorgegeben worden, und die Folge der £in- und Aussch&ltispule« der elektrischen Wj.deretandsheizeleffiänte, welche die Verdampfung der jeweils erforderlichen Menge des Wärmeübertragungen!ttels bewirkten, w»r durch einen Temperaturregler mit PD - Verhalten geregelt worden*
— 3 _
509814/0566
BAD ORIGINAL
- 3 - Bag. 87?
Da trotz einer rechnerisch niedrigen HeizflSehenbelastung der Temperaturverlauf einen sehr steilen Anstieg während der Aufheiz-Periode mit einer gelegentlich starken Übersteuerung und nicht erklärbaren TemperaturSprüngen zeigte, und außerdem Erschütterungen und Geräusche festgestellt werden.könnten, deren Zentrum der teilweise ait der Wärioeübertragungeflüesigkeit gefüllte Verdampfer war, lag die Vermutung nahe, daß es sich um eine Erscheinung ähnlich des Siedeverzug bei der Blasenverdämpfung handeln mußte. In einer weiteren Versuchsanordnung, bei der sowohl die Oberfläche der flüssigen Phase der Wärmeübertragungsflüssigkeit als auch die Blasenbildung in der Flüssigkeit und an den Heizelementen beobachtet werden konnte, wurde die Vermutung bestätigt. £s konnte nämlich beie Einschalten der elektrischen Heizung festgestellt werden, daß die Blasen in der Flüssigkeit nicht gleichmäßig gebildet wurden, sondern daß die Blasenbildung sehr plötzlich erfolgte und Bit starken Turbulenzerscheinungen verbunden war, wobei die Turbulenzen von einer Stelle ausgehend sich über die gesamte Baulänge dar Heizeinrichtung ausbreiteten und die Oberfläche der Flüssigkeit in eine stark wellenförmige Bewegung versetzten.
Es ist allgemein bekannt, daß in einer sehr reinen und vollständig entgasten Flüssigkeit - wegen der nur in einen wesentlich geringeren Maß vorhand mm,hochaktiven Zentren bzw. Kein st eil en für die Blasenbildung beim Verdampfen dieser Flüssigkeit - ein SiedeTerzug auftritt. Bei der Bildung der ersten Gasblase wird dann wegen des äußerst guten Wärmeüberganges τοη der Flüssigkeit an die Blase dia ge speicherte Überhitzungewärme kurzfristig für die Dampfbildung verbraucht, und es kann hierbei eine Druckwelle entstehen, die sogar zur Beschädigung bzw. Zerstörung der Heizeinrichtung führen kann. Hiervon ausgehend bestand die Aufgabe der Erfindung darin, Ma&aahsea rorzusehen, daß Beschädigungen an der Heizeinrichtung infolge des Siedeverzuges einerseits verhindert werden, und daß andererseits die ürscheinung des Siedeverzuges nach Möglichkeit unterdrückt wird.
50981 A/0566 ~ k ~
- k - Bag. 877
Dabei bestand Jie technische Schwierigkeit darin« daß di· stur Bekämpfung der Ursache bisher vorgeschlagenes Maßnahmen ungeeignet vex en, weil dadurch die geforderte Beinheit der Wärmeübertragungsfliissigkeit nachteilig beeinflußt wird, und weil sich in des Beheisnngsayeteai ia Lauf der Zeit Anna—langen von nichtkondcnaierbaren Gasen bilden, die nur unter große· Aufwand entfernt werden können.
So mußte beispielsweise der Vorschlag ausscheiden, zur Verhinderung des thermodynamisch metastabilen Gleichgewichtes und zur Förderung der Keisbildung für die Daapfblasen in der Flüssigkeit, poröse Körper in den Verdampfer zu bringen, wobei diese so lange wirksam sind, bis die in den Poren eingeschlossene Luft verbraucht ist, oder aber nach einem anderen Vorschlag Qaablasen durch Elektrolyse in der Flüssigkeit su erzeugen.
Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabenstellung wird gemäß der Erfindung für eine Heizeinrichtung der eingangs beschriebenen Gattung vorgeschlagen, daß in dem Verdampfer quer su seiner Längsachse mehrere Schikanewände mit Durchbrechungen für die sich längs des Verdampfers erstreckendes Heizmittel in axialem Abstand vorgesehen sind, wobei die Schikanewände Über die Phasengrenze der VäraeUbertragungsflüssigkeit hinaus in den Daapfraum hineinragen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Schikanewände jeweils zwischen benachbarten Anschlüssen von Stichrohrleitungen für die konvex gekrümmten Profilrohre oder für die Mantelrohre vorgesehen sind.
Durch die vorgeschlagene Maßnahme wird der Siedeverzug zwar nicht verhindert, doch wird der Verdampfer der Beheizungeeinrichtung in vorteilhafter Weise in mehrere Abschnitte aufgeteilt, die zwar dampfseitig noch in Verbindung stehen, aber flüssigkeitsseitig im wesentlichen getrennt vorliegen, so daß die an einer beliebigen Stelle aus der spontanen Dampfblasenbildung heraus entstehende Druckwelle bzw. die damit verbundene Wellenbewegung an der Flüssigkeitsoberfläche wirksam gedampft, ihre Ausbreitung örtlich stark begrenzt und ein "Aufschaukeln1* der Störung unterbunden wird.
5098U/0566 "5"
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Bei der konstruktiven Auebildung der Schikanevände sollte nach eines weiteren Vorschlag der Erfindung darauf geachtet werden, daß der geaaste, flüssigkeitsbenetzte Querschnitt des Kit Heisaitteln axial durchsetzten Verdampfers von der Sehikaaevand ausgefüllt ist, wobei Mindestens von des Flüssigkeitsstand des Verdsjipfers bei der Füllung sit de« Wärmeträger auszugehen ist, der dort annähernd auch iaaer vorhanden ist, wenn die Heizeinrichtung abkühlt und dann auf die vorgesehen· Betriebstemperatur aufgeheizt wird. Je naehdea, wieviele Bückftthrangsleitungen für die Rückleitung des ia Kondensator anfallenden Kondensates in den Verdampfer Torgesehen sind, aUssen für einen schnellen Ausgleich a*m Flüssig· keitsstandes und eine gleichmäßige Verteilung des Kondensates ia Verdampfer Maßnahmen vorgesehen werden, damit die Heisslttel, beispielsweise elektrische Widerstandsheizeleaeate oder dgl. noch Mindestens »it eines FiIa der VMraeübertragungsflüssigkeit benetzt sind und auf keinen Fall ausbrennen können.
Hierzu wird vorgeschlagen, daß aa Sand der Schikanewand Mindestens eine Ausnehmung unterhalb der Phasengrenze vorgesehen ist, durch welche die "abgeschotteten** Abschnitte des Verdaapfers kctnaunizierend verbunden sind. Diese Ausnehmungen liegen in einer vorteilhaften Anordnung ä»r SchikanewXnde in verschiedenen Ebenen des Verdaapfers, d. h. nicht unmittelbar hintereinander.
Zua zweiten Aspekt der Aufgabenstellung, näalich der Verhinderung der zu starken Überhitzung des flüssigen Väraeträgers infolge einer zu geringen Xeiazahl für die Dampfblasenbildung, wird vorgeschlagen, daß das / die sich in axialer Sichtung des Verdampfer» erstreckende(n) Heizmittel ia Bereich zwischen den Schikanewänden von einea regelmäßig durchbrochenen Flächengebilde, vorzugsweise einea Sieb- oder Lochblech umschlossen ist / sind. Dabei ist in einer vorteilhaften Weiterbildung des Srfindungsgedankens noch vorgesehen, daß der freie Raum zwischen dea ait Durchbrechungen versehenen Flächengebilde und den Heismitteln ait eine große spezifische Oberfläche aufweisendes Kitteln, vorzugsweise Drahtwandeln, Drehepänea, scharfkantigen
- 6 5098U/0566
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Blechschnitzeln oder dgl. angefüllt ist. Auch kann in dem flüssigkeitsbenetzten Baum des Verdampfers Drahtgaze, ein Wirrvlies aus einem bei der vorgesehenen Betriebstemperatur gegenüber dem Wärmeübertragung ami tt el beständigen Werkstoff oder eine Streckmetallschicht vorgesehen sein.
Mit diesen verschiedenen Maßnahmen wird erreicht, daß eine Vielzahl von scharfen Ecken und Kanten mit vorzugsweise kleinen Krümmungsradien als aktive Zentren, an denen sieh die Dampfblasen frühzeitig bilden können, bzw. an denen der Übergang der instabilen, überhitzten Flüssigkeit in den stabilen Dampfzustand katalysiert wird, in de« Verdampfer vorhanden ist, so daß trots der Verwendung einer reinem vollkommen entgasten WärmeUbertraguagsfliiasigkeit d*r Siedeverzug weitgehend unterbunden wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der schematisehea, lediglich ein vorteilhaftes Ausführungabeispi»! darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1: Sine Heizeinrichtung für die Wärmebehandlung von Garnen in perspektivischer Darstellung}
Fig. 2: die Ansicht einer weiteren Heizeinrichtung für die Behandlung von Garnen, bei der - zur Verdeutlichung des Srfindungegedankens - der Verdampfer teilweise aufgebrochen dargestellt ist;
Fig. 3: den Querschnitt einer Heizeinrichtung nach Fig. 2 mit sur Maschinenlängeachse symmetrischen aarnbehandlungsstellenj
Fig. ki den Querschnitt einer Beiseinrichtung nach Fig. 1}
Fig. 5: dea Querschnitt durch des Verdampfer der Heizeinrichtung in vergrößerter Darstellung %
Fig. 6s eine ähnliche Darstellung dee Verdampfers, wobei die
Heizmittel von einem Sieb ■- bzw. Lochblech umschlossen sind«.
509814/0566 8AD original
- 7 - Bag. 877
pi· im Fig· 1 in perspektivischer Darstellung geseifte Beheizungs» einrichtung für di· Väraebehandluag synthetischer Garne besteht aus de* teilweise ait der tfäraeübertragungsflüeeigkeit gefülltes Verdampfer 1, de« ia wesentlichen hierzu parallel angeordnetem Ko&deaaator 2, den »it ihren konvex gekrümmten Vorderseiten Garnkontakt flachen bildenden Profilrohren 3* 3'» 3'*» 3*" aowie aus den londeneatrückftihrungeleitungen h, V, V\ V·1. Die Verbindung zwischen dea Verdampfer 1, dea Kondensator 2 und den Profilrohren 3 ist jeweils durch obere und untere Stichrohrleitungen 5» 5*t 5*\ 5f" bzw. 6t 6·, 6" und 6·«1 hergaatellt. Ea iet jedoch nicht erforderlich, Kondenaatrückführung«!eitungefl k entsprechend der Anzahl der Profilrohre 3 Torsuaehen. Ee können beiapielaveiee auch aehrere KondenaatrUckfUhrungeleitungen durch eine einsig· eraetst werden, die ia erforderlichen Querachnitt diaenaioniert ist, und die unter den FlUaeigkeitsapiegel der Va'raeUbertragungaflUeeigkeit abgetaucht iet.
Die Beiseinrichtung nach Fig. 1 arbeitet wie folgt: In dea von inerten Däapfen oder Gasen durch Evakuieren ia wesentlichen befreiten Bohrsyetea, dessen Verdaapfer 1 aindestens bis xu den unteren Stichrohrleitungen 6 ait der Vttraeübertragungaflüasigkeit gefüllt ist und welcher je nach der vorgesehenen Behandlungateaperatur der Garne ggf. unter Vakuu* oder geringea überdruck steht, wird die WMraeübertragungaflüaaigkeit aittels der Heismittel, beispielsweise der elektrischen Viderstandsheiseleaente 7« erhitst. Das Sin- und Ausschalten des elektrischen Stromes für die Eeisaittel erfolgt dabei über einen nicht näher dargestellten Temperaturregler ait PD - Verhalten, der den gewählten Temperatur-Sollwert alt dea durch das Viderstandstheraoaeter 8 ia Kondensator 2 bew. dem Theraoeleaent ia Verdampfer 1 ermittelten Temperatur-Istwert vergleicht und eine Abweichung nachregelt. Im Beharrungasustaad steht das Kohrsystea dabei ia wesentlichen allein unter einem dem Temperatur-Sollwert des Wärmeträgera zugeordneten Dampfdruck. Vesn nua an dea Garnkontaktflächen, über welche die su behandelnden Garne kontinuierlich geführt werden, infolge des Teaperaturgefälles zwischen Garnkontaktflächen
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und Garn ein Wärmeentzug auftritt, wird diese Wärmemenge sofort wieder aus der inneren Energie des Wärmeträgerdaapfee ausgeglichen, indes der Dampf durch Abgabe von Verdaapfungsvärme teilweise kondensiert wird und seine Feuchtigkeit zuniwnt. Infolge des gezielten Entzuges der noch verbliebenen Verdampfungswärme im Kondensator 2 wird der Wärmeträgerdaapf dort verflüssigt und das Kondensat fließt infolge der Wirkung der Schwerkraft durch die KondensatrückfUhrungeleitung k in den Verdampfer zurück.
Mit der Kondensation des Wärmeträgerdampfes in Kondensator 2 ist eine sehr starke Volumenkontraktion unter Verringerung des lokalen Druckes verbunden. Das Druckgefälle zwischen Verdampfer 1 und Kondensator 2 ist aber ale treibende Kraft für die Strömung des Wärmeträgerdampfee durch die Profilrohre 3 und für den Wärmetransport an die Garnkontaktflächen wesentlich. Durch geeignete Dimensionierung der Durchflußquerschnitt·, insbesondere der Querschnitte der Profilrohre 3 und der oberen Stichrohrleitungen 5% sowie der Oberfläche des Kondensators 2, die bei Bedarf mittels eines zusätzlichen, ggf. entlüftbaren Kondensators, beispielsweise nach der Deutschen Patentanmeldung P 22 12 678, wirksam vergrößert werden kann, wird erreicht, daß im Betrieb sämtliche Garnkontaktstellen auf die gewählte Temperatur sehr einheitlich aufgeheizt sind.
In Fig. 2 und 3 ist eine gleichfalls mit kondensierenden Wärmeübertragungsaitteldämpfen betriebene Heizeinrichtung in der Ansicht (Fig. 2) und im Querschnitt (Fig. 3) dargestellt. Sie weist beidseitige Garnbehandlungeflächen auf, die jeweils spiegelbildlich zur Maschinenlängsachse angeordnet sind. Die Heizeinrichtung besteht in analoger Weise zu Figur 1 aus einem Verdampfer 11, einem Kondensator 12, KondensatrUckführungsleitungen 1*f sowie symmetrisch angeordneten, oberen und unteren Stichrohrleitungen 15 bzw. 16. Di· wesentlichen Unterschiede gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Heizeinrichtung liegen darin, daß anstatt der geraden oder vorzugsweise konvex gekrümmten Profilrohre 3, 31» 3", 3*", über die das zu
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behandelnde Garn unter Spannung geführt wird, in der Heizeinrichtung nach Fig. 2 bzw. Fig. 3 eine Mehrzahl τοη parallel zueinander in wärmeisolierten Hantelrohren 18 angeordneten und an äußeren Uafang auf mindestens eines Teil ihrer Länge beheizten Faden» leitrohren 13 für den Durchtritt der Garne durch die Heizeinrichtung vorgesehen ist. Hierbei können in einer bevorzugten Aueführungeform der Heizeinrichtung die Fadenleitrohre 13 aus äußeren, in die Mantelrohre 18 dicht eingeschweißten Rohren 19 und inneren, in die Rohre 19 ait nur geringer Fertigungstoleranz eingepaßten Rohren 20 bestehen, pie inneren, bevorzugt dünnwandigen Rohre 20, durch welche die Garne ia wesentlichen ohne Berührung geführt werden, sind nach dieser Konstruktion auswechselbar, was bei einer Verschmutzung der inneren Rohroberfläche durch Avivagemittel oder dgl. für die Reinigung der. Wärmeübertragungeflächen sehr vorteilhaft und wünschenswert ist. Zum Verdampfen der Värmeübertragungsflüesigkeit sind in Verdampfer 11 elektrische Heizmittel 17 vorgesehen. Diese sind in dem gezeigten AuafUhrungsbeiepiel nach Fig. 3 ■it geringem radialen Spiel in Schutzrohre 21 eingeschoben und daher leicht austauschbar. Die Schutzrohre 21 sind an der einen, nicht sichtbaren Stirnwand des Verdampfers 11 zur Lagefixierung eingeschweißt oder zumindest durch Punktschweißeteilen befestigt. An der anderen Stirnwand, welche sie durchdringen, sind die Schutz» rohre 21 gasdicht bzw. vakuuadicht eingeschweißt.
Die konstruktive Ausbildung des Verdampfers 1 bzw. 11 richtet eich nach den in den unterschiedlichen Betriebsphasen auftretenden Drücken und muß berücksichtigen, daß in dem Beheizungasystes gelegentlich ein hohes Vakuum ram nur wenigen mm Hg absolut herrschen kann· Xs ist daher sur Vermaldung von Verformungen günstig bsv. sur Xrlangung der Steifigkeit u»d Qeataltfestigkeit das Verdampfers oft aot» wendig, die verwendeten Bleche ia geeigneter Weise absukaaten uad im Inneren Versteifungen vorzusehen. Dabei kann es auch »via ia Fig. 3 dargestellt - vorteilhaft sein, anstatt eines eiasigea, gemeinsamen Yar damp fare mehrere kleinere, kommuni sierend verbttadaae
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Rohre vorzusehen, wobei jedem dieser Bohre entsprechende Heizmittel 17 zugeordnet sind.
Gemäß der Erfindung sind in dem Verdampfer 1, 11 quer zu seiner Längsachse mehrere Schikanewände 22, 22',... mit Durchbrechungen für die sich längs des Verdampfers erstreckenden Heizmittel 7t 17 bzw. die Schutzrohre 21 in axialem Abstand vorgesehen, wobei die Oberkanten der Schikanewände 22 über die Phasengrenze 23 der Wärneübertragungsflüssigkeit hinaus in den Dampfraum hineinragen.
Die Schikanewände 22, 22', ... sind hierbei in vorteilhafter Weise jeweils zwischen benachbarten Anschlüssen von Stichrohrleitungen 6, 6*, 6'·, ... für die konvex gekrümmten Profilrohre 3« 3'· 31', ... bzw. zwischen den Anschlüssen benachbarter Stichrohrleitungen 16, 16·, ... für die Mantelrohre 18, 18·, 18", ... der Fadenleitrohre 13, 13*, 13", ... angeordnet.
In Fig. k ist eine Heizeinrichtung nach Fig. 1 im Querschnitt dargestellt. Anstatt der Durchbrechungen für die Heizmittel 7 sind hierbei in der Schikanewand 22 Ausnehmungen 2k vorgesehen, wobei diese bis an den äußeren Band der Schikanewand reichen. Hierdurch sind die Abschnitte, in welche die Schikanewände 22, 22', ... den Verdampfer in seiner Längsrichtung unterteilen, flüssigkeitsseitig verbunden, so daß das über die Kondensatrückführungeleitung k bzw. 1*t in den Verdampfer zurückfließende Kondensat in diesem gleichmäßig verteilt wird.
In Fig. 3 ist der Querschnitt des Verdampfers mit einer Schikane« wand 22 in ähnlicher Ausführung gezeigt. Die Widerstandeheizelemente 7 bzw. 17 sind in Schutzrohren 21 dargestellt und daher auswechselbar. Die Schikanewand 22 weist - zum Aasgleich des Flüssigkeitestendes Über die Lange des Verdampfers - Ausnehmungen 25 in den voa der Wärmeübertragungeflüsaigkeit immer benetzten Bereichen
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auf. QeaSfi Fig. 6 sind die Heizmittel 7 von einem Sieb - oder Lochblech 26 umschlossen, und ia dem freien Raum zwischen diesen und den Widerstandeheizelementen 7 sind Drahtwendel 27 aus geeigneten Werkstoffen, beispielsweise nichtrostendem Edelstahldraht, eingefüllt, um infolge der großen spezifischen Oberfläche zusätzliche Keimstellen für die Dampfblasenbildung vorzusehen, und um die Überhitzung der flüssigen Wärmeübertragungsflüssigkeit zu verringern.
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Claims (1)

  1. 2348377
    - 12 - Bag. 877
    Patentansprüche
    Heizeinrichtung für die Wärmebehandlung von synthetischen Garnen, mit einem im wesentlichen geschlossenen, unter dem Dampfdruck eines verdampf- und kondeneierbaren Wärmeübertragungsmittels stehenden Rohrsystem, bestehend aus einem in Achsrichtung der Vorrichtung angeordneten, mit flüssiges Wärmeübertragungsmittel mindestens teilweise gefüllten Verdampfer, in dem elektrische Widerstandsheizelemente vorgesehen sind, einer Mehrzahl von geraden oder konvex gekrümaten und mit ihren Vorderseiten Garnkontaktflächen bildenden Profilrohren, bzw. einer Mehrzahl von in Mantelrohren angeordneten und am äußeren Umfang beheizten Fadenleitrohren für den Durchtritt der zu behandelnden Garne durch die Heizeinrichtung, einem oberhalb der Profil- bzw. Hantelrohre vorgesehenen, zum Verdampfer im wesentlichen parallel angeordneten Kondensator zum Sammeln der kondensierten Wärmeübertragungsmitteldäspfe sowie Stichrohrleitungen zur kommunizierenden Verbindung aller Profil- bzw. Mantelrohre mit dem Verdampfer und dem Kondensator und mindestens einer Rückführungeleitung für das im Kondensator gesammelte Kondensat in den Verdampfer,
    dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verdampfer (1, 11) quer zu seiner Längsachse mehrere Schikanewände (221 22', ...) mit Durchbrechungen für die sich längs des Verdampfers erstreckenden Heizmittel (7, 17) in axialem Abstand vorgesehen sind, wobei die Schikanewände über die Phasengrenze (23) der Wärme-Ubertragungsflüssigkeit hinaus in den Dampfraum hineinragen.
    - 13 50981 4/0566
    - 13 - Bag. 877
    2. Heizeinrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Schikanewände (22, 22', ...) jeweils zwischen benachbarten Anschlüssen von Stichrohrleitungen (6, 6', ..., 16, 16', ...) für die konvex gekrümmten Profilrohre (3, 3', ...) oder für die Mantelrohre (18, 18«, ...) vorgesehen sind.
    3· Heizeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte, flüssigkeitsbenetzte Querschnitt des mit Heizmitteln (7i 17) axial durchsetzten Verdampfers (1, 11) von der Schikanewand (22, 22', ...) ausgefüllt ist.
    k. Heizeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3« dadurch gekennzeichnet, daß am Rand der Schikanewand (22, 22',...) mindestens eine Ausnehmung (24, 25) zum Ausgleich des Flüseigkeitßstandes unterhalb der Phasengrenze (23) des Wärmeübertragungsmittels vorgesehen ist.
    5· Heizeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis kt dadurch gekennzeichnet, daß das / die sich in axialer Richtung des Verdampfers (1, 11) erstreckende(n) Heizmittel (7, 17) in Bereich zwischen den Schikanewänden (22, 22', ...) von einem regelmäßig durchbrochenen Flächengebilde (26), vorzugsweise einem Sieb- oder Lochblech umschlossen ist / sind.
    6. Heizeinrichtung nach Anspruch 5«
    dadurch gekennzeichnet, daß der freie Raum zwischen dem mit Durchbrechungen versehenen Flächengebilde (26) und den Heizmitteln (7* 17) »it eine große spezifische Oberfläche aufweisenden Mitteln (27)« vorzugsweise Drahtwendeln, Drehspänen oder scharfkantigen Blechschnitzeln aus geeigneten Werkstoffen angefüllt ist.
    - 1* 5098U/0566
    Bag.
    7. Heizeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß in dem flüssigkeitsbenetzten Kaum des Verdampfers (1, 11) Drahtgaze, ein Wirrvlies aus einem bei den vorgesehenen Betriebstemperaturen gegenüber dem Wärmeübertragungsmittel inerten Werkstoff oder eine Streckmetallschicht vorgesehen ist.
    5098U/0566
DE19732348371 1973-09-26 1973-09-26 Heizeinrichtungen für die Wärmebehandlung von synthetischen Fäden Expired DE2348371C3 (de)

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DE19732348371 DE2348371C3 (de) 1973-09-26 Heizeinrichtungen für die Wärmebehandlung von synthetischen Fäden
BR7198/74A BR7407198D0 (pt) 1973-09-26 1974-08-29 Aparelhagem para o tratamento termico de fios
US05/507,779 US4001548A (en) 1973-09-26 1974-09-20 Heating apparatus for the heat treatment of yarns
GB4188574A GB1444495A (en) 1973-09-26 1974-09-26 Apparatus for heat-treatment of synthetic yarns

Applications Claiming Priority (1)

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DE19732348371 DE2348371C3 (de) 1973-09-26 Heizeinrichtungen für die Wärmebehandlung von synthetischen Fäden

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2348371A1 true DE2348371A1 (de) 1975-04-03
DE2348371B2 DE2348371B2 (de) 1976-08-12
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