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DE2346087B2 - Verfahren zum betrieb eines bodenblasenden sauerstoff-konverters - Google Patents

Verfahren zum betrieb eines bodenblasenden sauerstoff-konverters

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DE2346087B2
DE2346087B2 DE19732346087 DE2346087A DE2346087B2 DE 2346087 B2 DE2346087 B2 DE 2346087B2 DE 19732346087 DE19732346087 DE 19732346087 DE 2346087 A DE2346087 A DE 2346087A DE 2346087 B2 DE2346087 B2 DE 2346087B2
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Verfahrenstechnik Dr Ing Kurt Baum
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Description

45
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betrieb eines bodenblasenden Sauerstoff-Konverters unter Vermeidung von starker Rauch- und Flammenbildung während des Einfüllens von Schrott und flüssigem Roheisen.
Zur Lösung dieser Aufgabe liegen abweichend von der bisherigen Auffassung, gerade bei bodenblasenden Sauerstoff-Konvertern günstige Voraussetzungen vor, und zwar auch dann, wenn wie üblich die Reaktionsgase während der eigentlichen Blasperioden möglichst weitgehend erfaßt werden und der Austritt des Rauches und der Flammen in die Ofenhalle möglichst vermieden wird.
Bei einem Verfahren zum Frischen von Roheisen in einem bodenblasenden Konverter, bei dem reiner Sauerstoff und ein stickstofffreies Mantelgas durch im Konverterboden angeordnete Düsenrohre in die Roheisenschmelze geblasen werden, ist bekanntgeworden, auch den Schrott durch Einleiten von Sauerstoff und Kohlenwasserstoffen vorzuwärmen. Hierzu dienen die »!eichen Düsen in einer Hälfte des Konverterbodens.
welche dann auch auf den Schrott in der unteren, düsenfreien Konverterhälfte wirkea Diese Düsen zur Bedienung einer Hälfte des Konverterbodens können beim Einfüllen des flüssige« Roheisens bei liegendem Konverter durch Einleiten eines inerten Gases vor dem Abschmelzen bewahrt werden (DT-PS 15 83 968).
Ferner ist ganz bekannt. Inertgas zur Verhinderung sekundärer Verbrennungsreaktion zu verwenden. Nach der Anmeldung wird diese Arbeitsweise jedoch im Gesamtzusammenhang eines Verfahrens verwendet, indem neue Wirkungen ausgelöst werden, teilweise wird geradezu unter gegensätzlichen Verfahrensbedingungen gearbeitet So wird bisher der Stickstoff oberhalb des Metallbades durch einen Stellring eingeblasen, nach der Anmeldung von unten in das Metallbad durch Bodendüsen. Die Tiegel stehen bisher senkrecht, nunmehr gekippt.
Die vorliegende Erfindung löst also die Gesamtaufgabe, durch Einblasen von Inertgas, z. B. Stickstoff, durch die Bodendüsen beim Chargieren von Schrott die meist erhebliche Rauch- und Flammenbildung durch die Schrottbegleitstoffe auszuschließen und, soweit restliche Gase und Dämpfe übrigbleiben, deren Austritt in die Ofenhalle ebenso wie das Auftreten von rotem Eisenrauch beim nachfolgenden Eingießen des Roheisens zu verhindern.
Das neue Verfahren besteht in der Abfolge der Verfahrensschritte:
a) Einfüllen von Schrott in das Frischgefäß in Kippstellung,
b) unter Einblasen von Inertgas durch Bodendüsen,
c) nach Beendigung des Schrotteinfüllens Aufrichten des Frischgefäßes und bei Erreichen der senkrechten Stellung Umschalten auf Einblasen von Sauerstoff/Kohlenwasserstoff,
d) dabei Erfassen der staub- und rußbeladenen Abgase durch das Hauptabsaugsystem und zwei daran angeschlossene Reinigungsstufen,
e) Zurückkippen des Konverters und Umschalten der Gaszufuhr auf Inertgas und Erfassen der Abgase durch das Zusatzsystem mit Lntstauben nur in der zweiten Stufe,
0 Einfüllen von flüssigem Roheisen,
g) Wiederaufrichten des Konverters unter Umschalten von Gaszufuhr und -absaugen auf Sauerstoff-Kohlenwasserstoff und der Abgasabsaugung auf das Hauptsystem,
h) Beginn des Sauerstoff-Einblasens.
Das neue Verfahren beruht auf den folgenden Erkenntnissen, mit den im unmittelbaren Anschluß daran erläuterten Wirkungen. An Stelle von Luft, wie früher bei den sogenannten Thomas-Konvertern üblich, wird, um ein Verstopfen der Düsen im Boden zu vermeiden. Stickstoff als Inertgas kurzfristig durch die Sauerstofldüsen eingeblasen, und zwar grundsätzlich während aller Einfüllvorgänge, während sich der Konverter in Kippstellung befindet. Hierdurch wird primär jede Verbrennung der öligen und brennbaren Bestandteile des Schrotts und somit jede Temperaturerhöhung sowie jede Oxidation des Kohlenstoffs im flüssigen Roheisen vermieden. Dadurch kann in diesem Stadium weder Flammen- noch Rauchbildung auftreten. Zur Absaugung der im Gegensatz zum herkömmlichen Thomasbetrieb mittels Luft sehr viel geringeren, inerten Abgasmengen dient eine verhältnismäßig kleine an sich bekannte Nebenentstaubungshaube (DT-OS 22 33 443).
Die wesentliche Flammen- und Rauchentwicklung
erfolgte normalerweise beim Auffüllen des flüssigen Roheisens auf den »kalten« Schrott, wobei »explosionsartig« Rammen- und Rauchentwicklung auftrat
Nach dem neuen Verfahren erfolgt sofort nach dem Einfüllen des Schrotts in der oben beschriebenen Weise zunächst das Aufheizen des Schroiis bei senkrecht gehendem Konverter in der Blasstellung unter Benutzung der Sauerstoffdüsen sowie von Brennstoff aus dem Schutzgasmantel, d.h. der kohlenwassersioffhahigen Gase oder Dämpfe bei erhöhter Zufuhr der letzteren ι ο und etwa stöchiometrischer Verbrennung derselben. Auch die dem Schrott anhaftenden öligen und/oder anderen brennbaren Verunreinigungen dienen hierbei ebenfalls als »Brennstoff«. Die anfallenden Verbrennungsgase werden über den Hauptgasabzug für die Reaktionsgase der eigentlichen Blasperioden abgezogen und werden in der anschließenden Naßreinigung, die zu diesem Stadium des Betriebszyklus t.icht benötigt wird, von etwaigen Staub- und Rauchanteilen gereinigt. Dies ist besonders wirksam beim Einsatz von ölhaltigem Fremd- oder Paketschrott.
In einer kurzfristigen Aufheizperiode von 1 bis 2 Minuten wird der Schrott dabei im Gegenstromprinzip auf eine Temperatur von 900-1000°C aufgeheizt, wobei diese Arbeitsweise zugleich einen wesentlich :s höheren Schrottsatz ermöglicht und somit einen zusätzlichen, nicht unwesentlichen wirtschaftlichen Vorteil erbringen kann.
Die bei dem Aufheizen des Schrotts anfallende fühlbare Wärme im Abgas und/oder deren Verunreinigung kann ohne weiteres durch den bestehenden Kühlkamin abgeführt und die Staubreinigung von der anschließenden Naßreinigungsanlage übernommen werden.
Nach dem Aufheizen des Schrotts ist derselbe beim Auftreffen des flüssigen Roheisens sozusagen »entstaubt«, der bereits beim Kippvorgang zugeführte N: verhindert die sonst übliche Rauchbelästigung.
Auf Grund dieser Arbeitsweise ergeben sich weder zusätzliche Investitionskosten noch ein wesentlicher zusätzlicher Betriebsaufwand für die Durchführung dieser Maßnahmen.
Vorteilhaft ist zusätzlich, daß jeweils mechanischautomatisch die Schaltung der Gasströme wie folgt steuerbar ist:
1. Beim jeweiligen Kippen wird der Cb-Fiuß durch N; ersetzt, und zwar jeweils in Kippstellung, d. h. während des Umlegens oder Aufrichtens des Konverters. Das gleiche gilt auch im Fall von plötzlich eintretenden Betriebsunterbrechungen. so
2. In Blasstellung ist nur die Zufuhr von O2 und Mantelgas im benötigten Verhältnis möglich.
3. Im Fall des Schrottaufheizens wird das Verhältnis Heizgas (sonst Mantelgas) zu O2 entsprechend kurzfristig von Hand eingestellt.
Eine Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß der kalte Schrott in Blasstellung durch die Bodendüsen mittels Kohlenwasserstoffgas und Sauerstoff auf 900°C oder höher erhitzt, die heißen Rauchgase gekühlt und gereinigt in die Atmosphäre abgeführt werden und beim Umlegen Inertgas eingeblasen wird, um das Entstehen von Eisenrauch in jeder Phase zu verhindern.
Ferner ist eine solche Ausübung des Verfahrens vorteilhaft, bei dem die Bewegung des Konverters in seine Kippstellung und sein anschließendes Zurückschwenken in die Senkrechte das Einströmen der jeweils wirksamen Gase selbsttätig steuert.
In den Zeichnungen 1 und 2 ist eine zweckmäßige Ausführungsform des neuen Verfahrens schematisch dargestellt
F i g. 1 zeigt den Konverter in schräger Lage zum Einfüllen von Schrott und Roheisen sowie die Konvertereinkleidung und die nachgeschaltete Gasreinigungsanlage. Die dazu benötigte Gasschaltung zum Konverterboden und die entsprechende Stellung der Steuerorgane zur Regelung der abzusaugenden Gasmengen durch die Haupt- und Nebenabsaugung ist ebenfalls dargestellt;
Fig.2 ist das entsprechende Schema für die Aufheizstellung des Konverters.
Im einzelnen ergibt sich aus den Zeichnungen der folgende Aufbau der Anlage und des Verfahrensabiaufes:
In den F i g. 1 und 2 ist ein bodengeblasenes Frischgefäß 1 zu erkennen. Das Gefäß 1 ist an seinem Oberende offen, und es besteht aus einem Metallmantel 2 und einer feuerfesten Ausmauerung 3. Am unteren Boden 5 des Gefäßes 1 sind die Anschlußleitungen 6, 7 und 8 für die Zuführung der verschiedenen Gase schematisch dargestellt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, werden wählbar zusammengesetzte Schutz- h/w. Brenngasmengen (CnHm) über die Zuleitung 8. den Sammelraum 9 und die Düsen 10 dem Innenraum 4 des Frischgefäßes 1 zugeführt. Die Einführung von Sauerstoff erfolgt über die Leitung 6, den Sammelraum 11 und die Düsen 12. Die Anschlußleitung 7 für die Inertgaszufuhr ist eine der üblichen zum Einblasen von Sauerstoff und geht deshalb innerhalb des Bodens 5 in den Sammelraum 11 über. Die Leitungen 6 — 8 sind mit Steuerventilen 13 — 15 versehen, womit das Einströmen der jeweils wirksamen Gase durch die Drehbewegungen des Gefäßes 1 automatisch gesteuert werden kann.
Das Gefäß 1 ist nach der deutschen Patentanmeldung P 22 33 443. 6-24 in einer Kammer 20 untergebracht und mit einem Hauptsaugsystem 40, 41 sowie einem Zusatzsaugsystem 43, 44 ausgerüstet. Die Begrenzungswände 21,22 der Kammer 20 sind so angeordnet, daß sie das Gefäß möglichst eng umschließen, jedoch die verschiedenen Arbeitsprozesse und die dazu erforderlichen Drehbewegungen des Konverters nicht behindern.
Durch die Zugangsöffnungen 29 und 30 können Schleppwagen 31, 32 mit Abstichpfanne 33 und Schlackenpfanne 34 je nach Bedarf unter das Gefäß 1 gebracht werden. Es ist zweckmäßig, während des Abgieß- und AbscHackvorganges zumindest eine der Zugangsöffnungen 29 und 30 zu verschließen. Wie in F i g. 2 dargestellt, erfolgt dies beispielsweise durch eine am Schlackenwagen 34 angebrachte Vorrichtung 35, die die rechte Zugangsöffnung 30 abdichtet. Der Querschnitt der linken Zugangsöffnung 29 sollte dann so bemessen sein, daß sich hier, bei vollem Saugzug des Gebläses und verschlossenen Zugangsöffnungen 23, 25 und 30 zu der Kammer 20, tine Einsauggeschwindigkeit von vorzugsweise 2 bis 3 m/sec einstellt. An die seitlichen Begrenzungswände 22 der Kammer 20 schließen sich im Bereich der Zugangsöffnungen 29 und 30 die schrägen Wände 28 an. Sie sollen vorzugsweise einen Winkel von 45° bis 60° gegen die Horizontale bilden, um beim Abgießen und Abschlacken günstige Strömungsbedingungen für die durch den Kanal 29 eingesaugte Luft sowie für die aus der Roheisenpfanne 33 und Schlackenpfanne 34 durch den thermischen Auftrieb aufsteigenden staubbeladenen Gase zu bieten.
Zur Temperaturmessung und Probenahme ist in der seitlichen Begrenzungswand 22 der Kammer 20 eine
Zugangsöffnung 23 angeordnet, die im Nichtbenutzungsfalle durch eine Tür 24 verschlossen wird. Darüber befindet sich eine weitere Zugangsöffnung 25 mit einer Tür 26, die nur beim Einfüllen von Schrott und Roheisen geöffnet ist. Die ringspaltförmige öffnung 27 im Deckel 21 der Kammer 20 ist nur dann vorhanden, wenn sich der Konverter in Aufheizstellung befindet, wobei hier erfahrungsgemäß die Reaktionsgase von dem Hauptabsaugsystem 40, 41 vollständig erfaßt werden. Wie aus F i g. 1 deutlich zu ersehen, muß vor dem Einfüllen und Abgießen die Gasfanghaube 40 des Hauptabsaugsystems hochgefahren werden, um dem Gefäß 1 die erforderlichen Drehbewegungen zu ermöglichen. Dabei wird automatisch der Ringspalt 27 abgedichtet.
Über der Zugangsöffnung 25 ist das Zusatzsaugsystem 43, 44 angeordnet, das zum Erfassen der staubbeladenen Gase beim Einfüllen von Schrott und Roheisen dient Wie Fig. 1 zeigt, werden Gas und Rauch durch den nach unten gerichteten Saugzug der Haube 43 erfaßt und strömen über die Leitung 44 und die Absperrvorrichtung 45 direkt in die Feinstreinigungsstufe 48 der nicht näher beschriebenen Naßgasreinigungsanlage 46. Diese Führung des Gasstromes aus dem Zusatzsaugsystem ermöglicht es, beim Drehen des Konverters zum Einfüllen, gleichzeitig mit dem öffnen der Absperrvorrichtung 45 den Querschnitt der
ίο Venturikehle der Vorreinigungsstufe 47 mit Hilfe der drehbaren Klappen 42 zu verringern und so die Absaugung durch das Hauptsaugsystem zu drosseln Vorzugsweise sollen dabei noch etwa 20% des Gasstromes durch das Hauptsaugsystem strömen. Die; reicht zur guten Durchspülung des Hauptsaugsystem! aus, wobei Gasnester vermieden werden, die zi Explosionen und Verpuffungen führen könnten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Betrieb eines bodenblasc-nden Sauerstoff-Konverters unter Vermeidung von starker Rauch- und Rammenbildung während, des Einfüllens von Schrott und flüssigem Roheisen durch die Abfolge der Verfahrensschritte:
a) Einfüllen von Schrott in das Frischgefäß (1) in Kippstellung, ι ο
b) unter Einblasen von Inertgas durch 3odendüsen (10),
c) nach Beendigung des Schrotteinfüllens Aufrichten des Frischgefäßes (1) und bei Erreichen der senkrechten Stellung Umschalten auf Einblasen is von Sauerstoff/Kohlenwa&serstof f,
d) dabei Erfassen der staub- und rußbeladenen Abgase durch das Hauptabsaugsystem (40, 41) und zwei daran angeschlossene Reinigungsstufen (47 und 48),
e) Zurückkippen des Konverters und Umschalten der Gaszufuhr auf Inertgas und Erfassen der Abgase durch das Zusatzsystem (43, 44) mit Entstauben nur in der zweiten Stufe (48),
f) Einfüllen von flüssigem Roheisen,
g) Wiederaufrichten des Konverters unter Umschalten von Gaszufuhr und -absaugen auf Sauerstoff-Kohlenwasserstoff und der Abgasabsaugung auf das Hauptsystem (40,41),
h) Beginn des Sauerstoff-Einblasens.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kalte Schrott in Blasstellung durch die Bodendüsen mittels Kohlenwasserstoffgas und Sauerstoff auf 9000C oder höher erhitzt, die heißen Rauchgase gekühlt und gereinigt in die Atmosphäre abgeführt werden und beim Umlegen Inertgas eingeblasen wird, um das Entstehen von Eisenrauch in jeder Phase zu verhindern.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Konverters in seine Kippstellung und sein anschließendes Zurückschwenken in die Senkrechte das Einströmen der jeweils wirksamen Gase selbsttätig steuert.
DE19732346087 1973-09-13 1973-09-13 Verfahren zum betrieb eines bodenblasenden sauerstoff-konverters Ceased DE2346087B2 (de)

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