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DE2345689A1 - Verteilerauslass fuer hochdruck-druckmittelsysteme - Google Patents

Verteilerauslass fuer hochdruck-druckmittelsysteme

Info

Publication number
DE2345689A1
DE2345689A1 DE19732345689 DE2345689A DE2345689A1 DE 2345689 A1 DE2345689 A1 DE 2345689A1 DE 19732345689 DE19732345689 DE 19732345689 DE 2345689 A DE2345689 A DE 2345689A DE 2345689 A1 DE2345689 A1 DE 2345689A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
control valve
pressure medium
actuator
flow control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732345689
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Robert Baker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ArvinMeritor Light Vehicle Systems UK Ltd
Original Assignee
Wilmot Breeden Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilmot Breeden Ltd filed Critical Wilmot Breeden Ltd
Publication of DE2345689A1 publication Critical patent/DE2345689A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/18Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source
    • G05D16/185Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source using membranes within the main valve
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17DPIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D1/00Pipe-line systems
    • F17D1/02Pipe-line systems for gases or vapours
    • F17D1/065Arrangements for producing propulsion of gases or vapours
    • F17D1/075Arrangements for producing propulsion of gases or vapours by mere expansion from an initial pressure level, e.g. by arrangement of a flow-control valve

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

V.i
7. September 1973 Wa./K
Wilmot Breeden (Truflo) Ltd. Witton, Birmingham / England
11 Verteilerauslaß für Hochdruck-Druckmittelsysteme "
Die Erfindung betrifft einen Verteilerauslaß für Hochdruck-Druckmittel systeme zur Lieferung einer Niederdruckzufuhr von einer Hochdruckquelle. Solche Verteilerauslässe können beispielsweise verwendet werden, um eine Niederdruckgaszufuhr (z.B. 2,1 atü) von einem Hochdruckgassystem zu liefern, bei dem
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der Druck um ein Vielfaches höher als der erforderliche Verteilerdruck ist (z.B. 17,5 atü). Der Verteilerauslaß muß deshalb einen Druckregler enthalten. Druckregler sind selbst bekannt und werden hier nicht weiter beschrieben. Sie bestehen im wesentlichen aus einem steuerbaren Drosselventil, das automatisch entsprechend dem Druck an der Auslaßseite geregelt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Form eines Verteilerauslasses zu schaffen, der bereit steht, . um für den Fall eines Defekts im normalen Fließweg im Gebrauch verwendet zu werden.
Gemäß der Erfindung ist ein Verteilerauslaß zur Lieferung einer Niederdruckdruckmittelzufuhr von einer Hochdruck-Druckmittelquelle gekennzeichnet durch einen ersten Druckmittelweg und einen zweiten Druckmittelweg von der Hochdruckzufuhrquelle zu einem Auslaß, wobei der erste Druckmittelweg einen ersten Druckregler zum Senken des Drucks auf einen Sollwert P. umfaßt und ferner ein erstes Durchflußregelventil zwischen der Hochdruckquelle und dem ersten Regler aufweist, das zum Absperren des Druckmittelflusses zum Regler betätigbar ist, wobei der zweite Druckmittelweg einen zweiten Regler zur Senkung des Drucks auf einen Wert Pp umfaßt, der unter dem Wert P1 liegt, und wobei der zweite Druckmittelweg ferner ein zweites Durch-
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flußregelventil zwischen dem zweiten Regler und der Zufuhrquelle aufweist, das zum Absperren des Durchflusses zum zweiten Regler betätigbar ist, ferner eine erste auf den Druck ansprechende Einrichtung und ein Stellglied, das in einer Wirkverbindung mit dem ersten Druckflußregelventil steht, derart, daß ein Schließen des ersten Druchflußregelventils bewirkt wird, wenn der Druck in dem Auslaß einen Sollwert P^ überschreitet, der höher als P. ist, und eine zweite auf den Druck ansprechende Einrichtun und ein Stellglied, das in einer Wirkverbindung mit dem zweiten Durchflußregelventil steht und zum Schließen des zweiten Durchflußregelventils eingerichtet ist, wenn der Druck in dem Auslaß einen Sollwert P^ überschreitet, der höher als P^ ist.
Im normalen Betrieb sind beide Durchflußregelventile offen, und damit geht der Hochdruck bis zu beiden Reglern. Der Regler im ersten Druckmittelweg läßt einen höheren Druck zum Auslaß, und damit geht der Druchfluß normalerweise durch den ersten Druckmittelweg, um einen geregelten Druck von im wesentlichen P^ im Auslaß zu ergeben. Bei diesem Druck läßt der Druckregler im zweiten Druckmittelweg, der auf einen Druck P^ eingestellt ist, welcher unter P1 liegt, kein Druckmittel durch. Der Durchfluß geht damit nur durch den ersten Druckmittelweg, und aus diesem Grunde wird der erste Druckmittelweg als der Hauptstrom
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bezeichnet, während der zweite Druckmittelweg der Bereitstellungsstrom ist. Wenn aus irgendeinem Grunde der Druck in dem Auslaß unter P? absinkt, beispielsweise aufgrund von übermäßigem Verbrauch von Druckmittel aus dem Auslaß oder aufgrund irgendeiner Fehlfunktion im ersten Regler oder, wie nachstehend beschrieben, als Folge eines Schließens des ersten Durchflußregelventils, läßt der zweite Regler Druckmittel durch den zweiten Druckmittelweg fließen. Wenn dieser Zustand lediglich die Folge eines Abfalls im Druck ist, können beide Druckmittelwege Druckmittel durchlassen. Der zweite Druckmittelweg hört jedoch auf, Druckmittel durchzulassen, wenn der Druck anschließend auf einen Wert über Pp ansteigt. Der Verteilerauslaß liefert damit eine Bereitstellungsmöglichkeit im Falle eines niedrigen Drucks am Auslaß,.
Wenn der Druck im Auslaß als Folge irgendeiner Fehlfunktion steigt, schließt dann, wenn er den Wert P, erreicht, die erste auf den Druck ansprechende Einrichtung das erste Durchflußregelventil. Kein Druckmittel erreicht den ersten Druckregler. Wie vorstehend erwähnt, ist im normalen Betrieb ein Hochdruck bis zum Regler im zweiten Druckmittelweg oder im Bereitstellungsstrom vorhanden, und damit ist dieser Druckmittelweg immer noch funktionsfähig. Wenn deshalb als Folge eines Schließens des ersten Durchflußregelventils der Druck im Auslaß abfällt, z.B. als Folge eines Verbrauchs des Druckmittels aus dem Auslaß,
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läßt der zweite Druckregler Druckmittel durch und reguliert den Druck im Auslaß, um ihn auf P2 zu halten. Wenn beispielsweise irgendeine Fehlfunktion des ersten Druckreglers auftritt, die einen übermäßigen Druck im Auslaß ermöglicht, wird auf diese Weise der Durchfluß automatisch zum Bereitstellungsstrom überführt. Wenn jedoch bei der Überführung des Durchflusses in dieser Weise zum Bereitstellungsstrom der Druck weiter steigt und den Wert P. erreicht, schließen die zweite auf den Druck ansprechende Einrichtung und das Stellglied das Durchflußregelventil im zweiten Druckmittelweg. In dem einfachen System, das bisher beschrieben worden ist, wird dann die Zufuhr zum Auslaß ganz abgesperrt. Vorzugsweise wird jedoch eine automatische Rückstellung für das Stellglied für das erste Durchflußregelventil vorgesehen, um dieses Ventil wieder zu öffnen, wenn der Druck im Auslaß unter einen Sollwert P5 abfällt, der niedriger als Pp ist. Das stellt sicher, daß dann, wenn nach Absperren beider Durchflußregelventile und einem Abfall des Drucks der erste Druckmittelweg wieder in Funktion gesetzt wird. Wenn der Hochdruck am Auslaß die Folge -al* eines Fehlers im Regler im zweiten Druckmittelweg ist, wird wegen des Hochdrucks am Auslaß zunächst der erste Druckmittelweg abgesperrt, und dann wird der zweite Druckmittelweg abgesperrt. Wegen der automatischen Rückstellung wird jedoch das Durchflußregelventil im ersten Druckmittelweg wieder geöffnet, um das Durchflußregelventil im zweiten Druckmittelweg geschlossen zu halten.
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Das System funktioniert damit weiter, und zwar trotz der Fehlfunktion im Druckregler im zweiten Druckmittelweg, weil der Durchfluß durch den zweiten Druckmittelweg nun abgesperrt wird. Zu beachten ist, daß P^ niedriger als P2 sein muß, so daß der erste Druckmittelweg nicht wieder in Funktion gesetzt wird, wenn der zweite Druckmittelweg zufriedenstellend arbeitet, um den Auslaßdruck am Wert P~ zu regulieren.
Wenn nach der Rückführung zum ersten Druckmittelweg der Druck wieder über P^ steigt, wird der erste Druckmittelweg erneut abgesperrt. Der zweite Druckmittelweg ist immer noch geschlossen, und der Druck kann dann bei Verbrauch am Auslaß abfallen. Ein wiederholtes Öffnen und Schließen des ersten Druckmittelwegs kann dann auftreten, und es ist deshalb vorzuziehen, eine Zählvorrichtung vorzusehen, die die Zahl der automatischen Rückstellungen des ersten Durchflußregelventils begrenzt .
In dem die automatische Rückstellung des ersten Durchfiußregelventils vorgesehen wird, wird für den Fall des Entstehens eines hohen Drucks im Auslaß das System in einer Folge geschaltet, um zunächst den zweiten 'Druckmittelweg einzuschalten, wobei der erste Druckmittelweg abgesperrt ist, und dann den ersten Druckmittelweg einzuschalten, wobei der Bereitstellungsdruckmittelweg abgesperrt ist, wenn der Hochdruckfehler immer noch
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vorhanden ist. Jeder der zwei Wege wird damit abwechselnd geprüft, wobei der andere Weg abgesperrt ist. Wenn der eine oder der andere Weg zufriedenstellend arbeitet, bleibt das System in diesem Zustand. Es besteht damit keine Notwendigkeit, irgendeine automatische Rückstellung für das Ventil im zweiten Druckmittelweg vorzusehen. Wenn eine automatische Rückstellung im zweiten Druckmittelweg vorgesehen wird, beispielsweise bei einem Druck Pg, der unter P5 liegt, erfolgt abwechselnd ein zyklisches Einschalten und Ausschalten der beiden Druckmittelwege, wenn Fehlfunktionen vorhanden sind, die zu einem hohen Druck in beiden Druckmittelwegen führen.
Die Durchflußregelventile sind Auf / Zuventile, und sie werden vorzugsweise schnell durch das betreffende Stellglied geschaltet. Aus diesem Grunde können sie als "Zuschlag"-Ventile bezeichnet werden. Ein schneller Betrieb ist wünschenswert, um einen Druckmittelweg schnell abzusperren, falls ein Hochdurckfehler vorhanden ist.
Die Stellglieder können dnruckmittelbetätigte Stellglieder sein. Die auf den Druck ansprechende Einrichtung kann Relaisdruckschalter umfassen. Das Druckmittel zur Betätigung der Stellglieder und zur Steuerung durch die Relaisdruckschalter kann zweckmäßigerweise von der Hochdruck-Druckmittelquelle mittels eines Rückschlagventils und eines Druckreglers abge-
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leitet sein. Zweckmäßigerweise setzen die Relaisdruckschalter jeweils Stellgliedregelventile in Funktion, beispielsweise Vierwege-Regelventile, die zum Umkehren der Verbindungen zwischen den beiden Enden eines Stellgliedzylinders mit der Druckmittelquelle und dem-Ablaß in Funktion setzbar sind. Bei einer solchen Anordnung läßt sich eine automatische Rückstellung ohne weiteres durch eine Federrückstellung des Stellgliedregelventils für das entsprechende Stellglied erreichen, für das eine automatische Rückstellung erforderlich ist. Wenn, wie vorstehend beschrieben, nur das Stellglied für das erste Durchflußregelventil automatisch zurückgestellt wird, können manuelle Rückstellmittel für das zweite Durchflußregelventil vorgesehen sein. Bei diesen manuellen Rückstellmitteln für das zweite Durchflußregelventil handelt es sich zweckmäßigerweise um manuelle Mittel zum Rückstellen des Stellgliedregelventils für das Stellglied für das zweite Durchflußregelventil.
Gegebenenfalls kann mehr als ein Bereitstellungsweg vorgesehen sein. In diesem Fall sind die Druckregler für die verschiedenen sukzessiven Wege so angeordnet, daß sie bei sukzessiven niedrigeren Drücken arbeiten. Die Durchflußregelventile für die verschiedenen sukzessiven Wege werden bei sukzessiv höheren Drücken geschlossen. Bei einer solchen Anordnung sind normalerweise alle Durchflußregelventile geöffnet, der Durchfluß geht
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jedoch durch den Druckmittelweg, dessen Druckregler auf den höchsten Druck eingestellt ist. Wenn der Drück im Auslal3 abfällt, lassen die verschiedenen Bereitstellungsdruckmittelwege sukzessive Druckmittel durch, während der Druck auf die Werte absinkt, auf die die entsprechenden Regler eingestellt sind. Wenn ein Hochdruckfehler irgendwo im System entsteht, werden die verschiedenen Druckmittelwege sukzessive abgesperrt, beginnend mit dem, für den die auf den Druck ansprechende Einrichtung auf den niedrigsten Druck eingestellt ist. Nachdem der fehlerhafte Druckmittelweg oder die fehlerhaften Druckmittelwege abgesperrt sind, bleibt das System dann mit dem nächstfolgenden Druckmittelweg in Funktion. Durch Vorsehen einer automatischen Rückstellung an mindestens einem der sukzessiven Druckmittelwege mit Ausnahme des letzten erfolgt eine überführung zurück zum Druckmittelweg mit der automatischen Rückstellung dann, wenn der Fehler am letzten der sukzessiven Druckmittelwege vorhanden ist.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sind:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Verteilerauslasses von einem Hochdruck-Gasleitungssystem und
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Fig. 2, 3 und. 4 die Darstellung von Regelanordnungen
für drei weitere Ausführungsbeispiele eines Verteilerauslasses.
Obgleich speziell Bezug auf einen Verteilerauslaß für ein Hochdruck-Gasleitungssystem genommen wird, versteht es sich, daß das System für Flüssigkeiten ebenso wie für Gase verwendet werden kann.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 ist ein Hochdruck-Gasleitungssystem 1o über eine Verbindung 11 mit einem Ventil 12 mit einem ersten Druckmittelweg 13 und einem zweiten Druckmittelweg 14 verbunden. Diese beiden Druckmittelwege führen schlieijlich, wie nachstehend zu beschreiben sein wird, zu einem gemeinsamen Auslaß 15, durch den die Gaszufuhr mit dem erforderlichen niedrigen Druck geliefert wird. Der erste Druckmittelweg 13, der nachstehend mitunter als der aktive Strom bezeichnet wird, enthält ein erstes Durchflußregelventil 18 und einen ersten Druckregler 19. Das Ventil 18 sitzt zwischen dem Druckregler 19 und der Hochdruckquelle. Der zweite Druckmittelweg 14 enthält ein zweites Durchflußregelventil 2o und einen zweiten Druckregler 21. Das Durchflußregelventil 2o sitzt zwischen dem Druckregler 21 und der Hochdruckquelle. Der erste Druckregler 19 ist in diesem besonderen Ausführungs-
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beispiel zum Senken des Drucks auf 2,1 atü eingestellt, und normalerweise ist das Durchfluf3regelventil 18 voll geöffnet. Der zweite Druckregler 21 ist zum Senken des Drucks auf 1,96 atü eingestellt und normalerweise ist das zweite Durchflußregelventil 2o ganz geöffnet. Im normalen Betrieb wird der Druck des Auslasses im wesentlichen auf 2,1 atü durch den ersten Regler 19 geregelt. Bei diesem Druck läßt der zweite Regler 21 kein Gas durch, weil er auf einen niedrigeren Druck eingestellt ist. Wenn aus irgendeinem Grunde, z.B. als Folge eines übermäßigen Verbrauchs von Gas am Auslaß oder als Folge eines Fehlers im ersten Druckregler der Druck am Auslaß unter 1,96 atü abfällt, wird der zweite Druckregler in Funktion gesetzt, und das Gas fließt durch beide Druckmittelwege.
Die Durchflußregelventile 18 und 2o werden jeweils durch druckmittelbetätigte Stellglieder 22 und 23 betätigt. Der Mediumdruck für das Stellglied 22 wird von einer Zuleitung 24 abgeleitet und über ein Vierwege-Regelventil 25 dem einen oder dem anderen Ende des Stellgliedes 22 zugeleitet, je nach der erforderlichen Bewegungsrichtung. Entsprechend wird das Stellglied 23 durch Mediumdruck betätigt, der von einer Zuleitung 26 kommt, die über ein Vierwege-Regelventil 27 mit dem einen oder dem anderen Ende des Stellgliedes 23 verbunden wird, je nach der erforderlichen Bewegungsrichtung des Durchflußregelventils 2o. Zweckmäßigerweise werden die Ventile 1ö und 2o so schnell
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wie möglich betätigt, und, wie vorstehend erwähnt, werden diese Ventile als "Zuschlag"-Ventile bezeichnet. Das Betätigen der Druckmittel für die Stellglieder 22, 23 kommt von der Einlaßzufuhr 11 über ein Filter 28, einen Druckregler mit einem
Manumeter 29und einem Rückschlagventil 3o, das einen Sammelbehälter 31 speist. Dieser Sammelbehälter weist an seinem Auslaß ein Blockventil 32 auf, um eine Abtrennung der Regeleinrichtung von der Druckmittelquelle zu ermöglichen. Vom Blockventil 32 geht der Druckmittelauslaß iom Sammelbehälter durch einen weiteren Druckregler 33, der den Druck auf 5,6 atü absenkt, bei dem es sich um den Sollbetriebsdruck für die Stellglieder handelt, und dann durch einen Öler zu den genannten Leitungen 24, 26. Der Öler 34 ist bei einem Erdgassystem erforderlich, wird aber beispielsweise nicht benötigt, wenn es sich bei dem Druckmittel um eine Flüssigkeit handelt.
Die Vierwege-Regelventile 25, 27 werden druckmittelbetätigt, und zwar durch Druckrelaisschalter 35 bzw. 36. Diese Druckrelaiseschalter entziehen ihr Druckmittel über ein Rohr 37
von der Druckmittelzufuhrquelle, die vorstehend beschrieben worden ist. Der Relaisdruckschalter 25 spricht auf den Druck im Auslaß 15 an, der von einer Sonde 4o gemessen wird, die
mit dem Relaisschalter 35 über ein Blockventil 41 verbunden
ist. Ein Belüftungsventil 42 ist zwischen dem Blockventil 41 und dem Relais 35 vorgesehen. Das ausgehende Druckmittel vom Relaisschalter 35 wird dem Regelventil 25 über eine automa-
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tische ZählSammelleitung 43 zugeführt, die nur eine bestimmte begrenzte Zahl von Schaltungen des Regelventils 25 zuläßt. Die Zählsammelleitung 43 hat eine manuelle Rückstellung 44, so daß sie auf eine Zählung von Null zurückgestellt werden kann. Üblicherweise ermöglicht die Zählsammelleitung 43 nur drei Funktionen. Danach blockiert sie die Betriebsleitung zum Regelventil 25, so daß das Stellglied 22 das Durchflußregelventil 18 nicht wieder öffnen kann.
Der Relaisdruckschalter 36 spricht auf den Druck im Auslaß 15 an, der von einer Sonde 45 gemessen wird, die mit dem Druckschalter 36 über ein Blockventil 46 verbunden ist. Ein Belüftungsventil 47 ist vorgesehen, um die Verbindung zwischen dem Blockventil 46 und dem Relaisschalter 36 zu belüften. Der Relaisdruckschalter 35 ist zum Arbeiten bei 2,38 atü eingestellt, während der Relaisdruckschalter 36 zum Arbeiten bei 2,56 atü eingestellt ist. Der Relaisdruckschaiter hat ein Totband zwischen 1,75 und 2,38 atü. Der Relaisdruckschalter 36 hat ein breiteres Totband mit dem höheren oberen Grenzwert, z.B. 2,66 atü.
Die Arbeitsweise der bisher beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt. Unter normalen 'Bedingungen ist das Durchflußregelventil 18 geöffnet, und der Druckregeier 19 regelt den Druck am Auslaß 15 auf einen Wert von 2,1 atü. Der zweite Druckregler 21 ist auf einen niedrigeren Druck von 1,96 atü eingestellt und
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verhindert damit einen Durchfluß durch den Bereitstellungsweg 14, obgleich das Durchflußregelventil 2o geöffnet ist. Der gesamte Gasdurchfluß geht also durch den aktiven Weg 13. Wenn der Druck am Auslaß 15 auf unter 1,ii6 atü abfällt, ermöglicht der Regler 21 einen Durchfluß, und damit wird der Bereitstellungsweg für den Fall irgendeines Funktionsfehlers in Funktion gesetzt, der einen Niederdruckfehler hervorruft, oder auch für den Fall des Steigens des niedrigen Druckes aus irgendeinem anderen Grunde.
Wenn bei Betrachtung des normalen Betriebs der Druck am Auslaß 15 höher wird, beispielsweise dann, wenn der Regler 19 einen Fehler verursacht, wird dann, wenn dieser Druck 2,38 atü erreicht, der Relaisdruckschalter 35 in Funktion gesetzt und schaltet das Regelventil 25 um, so daß das Stellglied 22 das Durchflußregelventil 18 schließt. Damit wird der Druckmittelfluß durch den aktiven Weg 13 abgesperrt. Wenn am Auslaß Gas verbraucht wird, tritt ein Abfall im Druck am Auslaß auf. Ein Abfall im Druck auf 1,96 atü führt dazu, daß der Druckregler 21 im Bereitstellungsweg in. Funktion gesetzt wird. Das Durchflußregelventil 2o ist offen, und damit fließt das Gas durch den Bereitstellungsweg 14 zum Auslaß 15, wobei der Druck vom Regler 21 so reguliert wird, daß er 1,96 atü beträgt. Die Funktion wird damit auf den Bereitstellungsweg überführt und dieser Weg bleibt in Funktion, solange keine Funktionsstörung auftritt, die zu
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einem Andbieg im Auslaf3druck. führt. Eine Rückführung zum Hauptweg, die noch zu beschreiben sein wird, kann von Hand bewirkt werden, z.B. wenn irgendein Fehler im Hauptweg behoben worden ist.
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Wenn eine Überführung auf den. Bereitstellungsweg bewirkt worden ist, versorgt dieser Weg den. Auslaß 15 weiter, solange der Druck stromabwärts nicht auf 2,66 atü ansteigt. Wenn der Druck im Auslaß über diesen Wert steigt, z.B. als Folge eines Fehlers im Regler 21, setzt der Eelaisdruckschalter 36 das Regelventil 27 in Funktion, um das Stellglied 23 in Funktion zu setzen, wodurch das Durchflußregelventil 20 geschlossen wird. Dann sind beide Druckmittelwege geschlossen. Der Druck im Auslaß 15 kann nun fallen, beispielsweise als Folge von Gasverbrauch. Wenn, der Auslaßdruck auf 1,75 atü abfällt, schaltet sich der Relaisdruckschalter 35 um, um damit die Zufuhr zum Regelventil 25 abzusperren. Dieses Regelventil 25 hat eine Federrückstellung, die schematisch bei 50 gezeigt ist, so daß das Ventil in den normalen zustand zurückkehrt, was dazu führt, daß das Stellglied 22 das Durchflußregelventil 18 öffnet. Ein Öffnen, des Durchflußregelventils 18 ermöglicht einen. Durchfluß zum Druckregler 19· Der hohe Druck als Folge einer Funktionsstörung im Bereitstellungsweg bewirkt damit eine Absperrung des Bereitstellungswegs und eine Rückführung zum Hauptweg. Zum Rückführen zum Hauptweg nimmt man die Energie zum Schalten des Regelventils 25 über die Zähl-Sammelleitung 43, die eine bestimmte Anzahl (z.B. 3) an Öffnungsvorgangen zuläßt. Ein flammensicherer Endlagenschalter (nicht dargestellt) wird durch das DurclfLußregelventil 18 oder dessen Stellglied 22 geschaltet,
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um eine Fernanzeige zu liefern, wenn der aktive Weg abgesperrt ist.
Zu einer Betrachtung des Bereitstellungswegs zurückkehrend, wird dieser in Funktion gesetzt, beispielsweise als Folge einer Funktionsstörung des Reglers im aktiven Weg, der eine Erhöhung des Drucks stromabwärts auf 2,58 a "tu bewirkt. Wie vorstehend erwähnt, führt dann, wenn der Druck stromabwärts weiter auf 2,66 atü als Folge beispielsweise einer Funktionsstörung des Reglers 21 ansteigt, der Relaisdruckschalter 36 zu einer Funktion des Regelventils 27, um dem Stellglied 23 Energie zuzuführen. Wenn eine Einschaltung in dieser Weise erfolgt, bewirkt das Vier-Wege-Steuerventil, daß das Stellglied 23 das Regelventil 20 abschließt. Am Ende des Schließhubs des Stellgliedes wird ein flammensicherer Endlagenschalter (nicht dargestellt) vom Stellglied 23 am Durchflußregelventil 20 in Funktion, gesetzt, um eine Fernanzeige zu liefern, daß der Bereitstellungsweg geschlossen ist. Für das Regelventil 27 ist keine automatische Rückstellung vorgesehen. Eine manuelle Rückstellung 51 ist vorgesehen, und damit kann der Bereitstellungsweg nur wieder in Funktion gesetzt werden, indem das Ventil 27 von Hand zurückgestellt wird. Es kann nur zurückgestellt werden, wenn der von der Sonde 45 gemessene Druck au3-reichend gefallen ist, so daß der Relaisdruckschalter 26 das Ventil 27 nicht wieder in Funktion setzt. Wenn der aktive Weg funktioniert, läßt sich diese Senkung im Druck unter den Rück-
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stellwert durch die Verwendung des Blockventils 46 und des Belüftungsventil 47 erreichen.
Jedes der Stellglieder 22, 23 hat Durchflußregler 52, die die Geschwindigkeit des Schließend und Öffnens des Ventils regeln.
Im normalen Betrieb geht der Durchfluß durch den aktiven Druckmittelweg 13, wie vorstehend beschrieben. Es sei nun angenommen, daß der Regler 19 einen Fehler entstehen, läßt und daß der Druck stromabwärts auf 2,38 atü zunimmt. Wie erwähnt, schaltet-bei diesem Druck der Druckrelaisschalter 35 das Regelventil 25, um ein. Schließen, des Durchflußregelventils 18 zu bewirken, und damit den Durchfluß zum Bereitstellungsweg Η zu überführen. Das System läuft dann mit dem Bereitstellungsweg weiter, bis der Fehler im aktiven Weg korrigiert ist.
Wenn, wieder der normale Betrieb betrachtet wird, bei dem der Durchfluß durch den. aktiven Weg I3 geht, ist das Regelventil 2O für den. Bereitstellungsweg offen, und es herrscht ein hoher Gasdruck im Bereitstellungsweg H bis zum Bereitstellungsregler 21. Angenommen, dieser Regler läßt einen Fehler entstehen, oder ermöglicht einen. Durchfluß stromabwärts, was dazu führt, daß der Druck auf 2,38 atü zunimmt, wird der aktive Weg wie zuvor abgesperrt, und der Bereitstellungsweg wird dann, eingeschaltet. Wenn, der nicht richtig funktionierende Regler bewirkt, daß der Druck stromabwärts auf 2,66 atü zunimmt, setzt der Druckrelaisschalter 36 das Regelventil 27 in Funktion, das über das Stell-
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glied 23 das. Durchflußregelventil 20 schließt. Die Einschaltung des Vier-Wege-Regelventils 2? setzt einen, manuellen. Rückstellmechanismus 21 in Punktion, und der Schließhub des Stellglieds 23 schaltet einen flammensicheren Schalter, der eine Fernanzeige liefert, daß der Bereitstellungsweg außer Punktion gesetzt ist. Dieser Anzeige zeigt damit an, daß der Bereitstellungsweg geprüft und/oder von Hand Zurückgestelltwerden, muß. Wenn in* der Zwischenzeit, da nun "beide Wege abgesperrt sind, Gas weiter am Auslaß verbraucht wird, senkt sich der Druck stromabwärts. Wenn der Druck auf 1,75 atü abfällt, schaltet sich der Relaisdruckschalter 35 um, und das Vier-Wege-Regelventil 24 mit seiner Federrücksteilung 50 ermöglicht ein Wiederöffnen des Regelventils 18 des aktiven Wegs, um damit den aktiven Weg wieder in Betrieb zu setzen. Ein. Fehler am Regler 21, der einen hohen Druck am'Auslaß bewirkt, führt also dazu, daß das Regelventil 20 des Bereitstellungswegs geschlossen wird und daß nur der Hauptweg in Funktion befindlich ist.
Wenn die Regeleinrichtungen an beiden Wegen Fehler entwickeln, wird ein Zustand erreicht, bei dem in Anschluß an eine Funktionsstörung zunächst des aktiven. Reglers der Bereitstellungsweg in Funktion, gesdzt und dieser funktioniert auch nicht, so daß die Zufuhr zum aktiven Weg zurückgeführt Wird. Bis eine Wartung erfolgt ist, bleibt der Bereitstellungsweg dauerhaft isoliert, da keine automatische Rückstellung am Regelventil 27 vorhanden ist. Wie vorstehend erwähnt, fällt mit dem Verbrauch
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von Gas der Druck am Auslaß 15, und damit wird der aktive Weg wieder in !Punktion gesetzt. Wenn der aktive Regler immer noch nicht funktioniert, um einen übermäßigen Druck entstehen zu lassen und sich erneut ein Druck stromabwärts aufbaut, wird das von der Sonde H gemessen, und das Durchflußregelventil 18 wird erneut geschlossen. Der Druck im Auslaß fällt ab, und damit erfolgt ein. zyklischer Betrieb. Die Zählsammelleitung 43 begrenzt jedoch die Zahl der Arbeitsspiele. Wenn, diese Grenze erreicht ist, liefern/die flammen.sicheren Endlagenschalter, die den beiden Durchflußregelventilen oder ihren Stellgliedern zugeordnet sind, eine Fernanzeige, daß das System nun ganz außer Funktion gesetzt ist.
Die Anordnung der verschiedenen. Bauteile, die in Fig. 1 gezeigt sind, hängen von den Baustellenbedingungen und von den Anforderungen, ab. In einer zweckmäßigen Anordnung bilden der Sammelbehälter 51 mit dem zugehörigen Filter 28, dem Manometer 29 und dem Rückschlagventil 50 zusammen mit Abflußverbindungen das, was man zweckmäßigerweise eine Sammeleinheit nennen kann, und der verbleibende Teil der Regeleinrichtung zur Steuerung der Stellglieder 22, 25 ist in einem oder mehreren Steuersätzen angeordnet, die an der Sammeleinheit angeordnet sein können. Es ist deshalb zweckmäßig, weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung zu beschreiben, um die Regeleinrichtung als eine Einheit zu betrachten.
Gemäß der DArsteilung in. Fig. 1 hat jeder der beiden Druck-
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mittelwege einen Regler. In. der Praxis arbeitet man. aus Sicherheit sgründeη mit zwei Reglern, in. jedem Druekmittelweg. Einer der Regler, der als der aktive Regler bekannt ist, hat einen. Einstellpunkt, der unter dem des anderen, liegt, der als der Überwachungsregler bekannt ist. Beispielsweise kann im aktiven. Druckmittelweg der aktive Regler einen Einstellpunkt von. 2,1 atü haben, und der Überwachungsregler kann einen. Einstellpunkt von 2,24 atü aufweisen. Im Bereitstellungsweg kann der aktive Regler einen. Einstellpunkt von 1,96 atü haben, und der Überwachungsregler kann einen Einstellpunkt von 2,1 atü haben. Der Überwachungsregler im aktiven Weg ist normalerweise ganz geöffnet. Wenn ein. Fehler entsteht, der einen. Druckanstieg bewirkt, wird der Überwachungsregler in Funktion, gesetzt. Nur dann, wenn beide Regler Fehler haben, die zu einem hohen Druck im Auslaß führen, schließt sich das Zuschlagventil 18. Das System arbeitet also, wie das vorstehend beschrieben, worden, ist, außer das zwei Regler und nicht einer Fehler entwickeln müssen, die zu einem hohen Druck führen, ehe eine Überführung auf den Bereitstellungsweg erfolgt. Entsprechend müssen im Bereitstellungsweg beide Regler fehlerhaft sein, ehe das Ventil 20 in Funktion gesetzt wird.
In der Praxis werden ferner wiederum aus Sicherheitsgründen Druckminderventile für jeden der beiden. Druckmittelwege vorgesehen, ehe sie im Verteilerauslai3 1^ zusammenlaufen. Die Druckmittelventile fungieren als Sicherung, wenn der Druck ansteigt
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und sowohl die aktiven, als auch die Überwachungsregler ausfallen, und wenn, der Druck steigt, ehe sich das Zuschlagventil schließen, kann;
Eine Form eines Reglerelementes ist in. Fig. 2 gezeigt. Dieses Element ist im wesentlichen gleich dem entsprechenden. Teil aus Fig. 1, und es werden die gleichen Bezugszahlen, wie in Fig. 1 verwendet, um entsprechende Bauteile anzuzeigen. Das in Fig. gezeigte Element enthält jedoch bestimmte Abwandlungen im Vergleich zu Fig. 1 . Das in Fig. 2 gezeigte Element ist als eine Einheit ausgebildet, die nur entsprechende Druckmittelverbindungen erfordert. Der Eingang 60 ist die Zuleitung vom Sammelbehälter 31» und das Gas geht durch einen Filter 61,durch ein Druckregelventil 33 und einen Öler 34, um Druckmittel für die beiden Regelventile 25, 27 und auch für die Relais 35 und 36 zu liefern. Die Einlasse 62 und 63 führen, von. den Drucksonden. 40, 45 und liefern Regelsignale für die Relais 35, 36. Jedes Relais hat einen Druckmitteleinlaß 64 und einen Auslaß 65, der über ein Rückschlagventil zu einer gemeinsamen Ableitung
66 führt. Jedes Relais weist ferner eine Überführungsöffnung
67 auf, von der das Impulssignal kommt, um das entsprechende Ventil 25 oder 27 in. Funktion zu setzen.
In der in. Fig. 1 gezeigten Anordnung werden diese Steuersignale von den Relais direkt an das Regelventil 27 und über eine Zähl-
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Sammelleitung an das Ventil 25 angelegt. In der in Fig. 2 gezeigten Anordnung werden, die beiden Regelventile 25» 27 beide durch Federn rückgestellt, und ein manuelles TJmsteuerventil ist vorgesehen, das einen Wechsel der Verbindungen von den Ütierführungsöffnungen der beiden. Relais 35, 36 zu den beiden. Regelventilen. 25, 27 ermöglicht, um damit einen Wechsel der beiden Ströme zu ermöglichen, die von den jeweiligen Sonden. 40, 45 gemessen werden sollen. Der Wechsel erfolgt durch das manuell betätigbare Ventil 68. Die Regelventile 25, 27 haben, jew eils einen Abfluß 69, der über ein Rückschlagventil zur gemeinsamen Ableitung 66 führt, und ferner zwei Auslaßverbindungen 70, di§&ber einstellbare Durchflußregler 71 und Auslässe 72 zu den. betreffenden Pilotöffnungen der Stellglieder 22, 23 führen.
Bei der in. Fig. 2 gezeigten Anordnung liegt der Einstellpunkt jeder Sonde über den Druckeinstellungen für beide (oder alle) Regler, und der Rückstellpunkt liegt unter den. Reglereinstellungen. Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist im wesentlichen gleich der in Fig. 1 gezeigten Anordnung. Normalerweise ist ein Weg aktiv, je nach den Reglereinstellungen.. Wenn, der Druck abfällt, wird der zweite Weg aktiviert. Wenn ein Fehler entsteht, der zu einem hohen. Druck führt, wird zunächst ein Weg ausgeschaltet, wobei die Wahl dss Wegs durch das Umsteuerventi 1 68 bestimmt wird. Der erste Weg, der abgesperrt wird, ist jener, der mit der Sonde verbunden, ist, die den niedrigeren Einstell-
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punkt hat. Wenn, der hohe Druck immer noch bestehen, bleibt, wird der zweite Weg abgesperrt. Wenn, der Druck dann, geringer wird, wird der erste Weg, der abgesperrt wird, wieder geöffnet. Wenn. ein. Fehler an. beiden. Wegen vorhanden, ist, erfolgt ein zyklisches Umschalten., wobei das System als ein. Ein/Ausregler fungiert. Eine ZählSammelleitung kann vorgesehen, sein, um die Zahl der Schalt-vcrgänge .zu begrenzen., wie in. der in. Fig. 1 gezeigten. Anordnung. Das Umsteuerventil 68 ermöglicht damit die Wahl des einen, oder des anderen Weges als den Hauptweg, nach Bedarf.
Wie vorstehend erwähnt, kann die Erfindung im Zusammenhang mit Systemen, verwendet werden, die mehr als zwei Druckmittelwege haben. Es kann deshalb in manchen. Fällen zweckmäßig sein, von. getrennten Elementen Gebrauch zu machen, und zwar eines pro Druckmittelweg, und ein. solches Element für einen, einzigen. Druckmittelweg ist in Fig. 3 gezeigt. Dieses Element hat eine Zuleitverbindung 75, die vom Behälter 3I führt. Die Zuleitung geht durch ein. Filter 76, einen selbst einstellbaren Druckregler 77 und einen Öler 78, um die Zuleitung zu einem Relaisdruckschalter 79 und auch zu einem pilotbetätigten, durch Federkraft rückstellbaren Steuerventil 80 zu liefern. Ablasse von. dem Relais 79 und von. dem Ventil 80 gehen über Leitungen 81, 82 und Rückschlagventile 83 zu einem gemeinsamen. Atmungs-/ Filterauslaß 84· Das Relais 79 hat eine Eingangsverbindung 85 von einer Sonde und eine Überführungsöffnung, die ein Pilot-
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signal an einer Leitung 86 liefert, um das Regelventil 80 in Funktion, zu setzen. Das Regelventil 80 ermöglicht das Anlegen von Druck an das eine oder das andere der Stellgliedverbindungen 87» 88. Jede dieser in. Punktion gesetzten. Verbindungen umfaßt einen Durchflußregler 89, zu dem ein. Rückschlagventil 90 parallel geschaltet ist.
Bei einem Zwei-Wege-System können, also zwei der in Pig. 5 gezeigten Elemente verwendet werden, und zwar eines in. jedem der Druckmittelwege. Die entsprechenden EinstelIpunkt der verschiedenen Punktionen sind jene, wie sie im Zusammenhang mit Pig. 2 beschrieben worden sind. Die Arbeitsweise ist im wesentlichen die gleiche, wie sie im Zusammenhang mit Pig. 2 beschrieben worden ist. Bei Niederdruckfehlern steuern die Regler die Wahl des Druckmittelwegs. Bei Hochdruckfehlern steuert das Steuerelement die Wahl des Druckmittelwegs. Wenn ein Pehlef im aktiven Druckmittelweg auftritt, erfolgt ein Wechsel zum Bereitstellungsweg. Wenn dieser fehlerhaft ist, wird der Bereitstellungsweg abgesperrt, und das System kehrt zum aktiven. Druckraittelweg zurück. Wenn dort sich auch ein Pehler befindet, wirkt das System als ein Ein/Aus-Regler mit zyklischer Arbeitsweise, da, nach Absperren, beider Druckmittelwege, der Druck abfällt. Schließlich wird ein Druckmittelweg (bestimmt durch die Rückstelleinstellungen.) in Punktion gesetzt. Mit dem weiteren Anstieg des Drucks als Polge des
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Fehlers wird dieser abgesperrt. Die entsprechenden Sondeneinstellungen sind vorzugsweise jene, wie sie im Zusammenhang mit Fig·. 1 beschrieben worden sind, so daß beide Druckmittel wege abwechselnd in Funktion gesetzt werden. Eine Zählsammelleitung kann, vorgesehen sein, um die Zahl zyklischer Arbeitsgänge zu begrenzen.
Bei einem Drei-Wege-System ist es möglich, drei Elemente zu verwenden, von denen jedes den in Fig. 3 gezeigten Aufbau hat. Fig. 4- zeigt jedoch eine bevorzugte Form einer Elementenanordnung für ein Drei-Wege-Selektiv-Zuschlagsystem, bei dem ein einziges Element alle drei Druckmittelwege steuert.
In Fig. 4 ist der Druckmitteleinlaß vom Behälter 3I bei 100 gezeigt, und dieser führt über ein Filter 1Oi, ein Druckregelventil 102 und einen Öler 103 zu einer Zuleitung 104, die Druckmittel an drei Relais 105, 1O6, 107 und an den Druckmitteleinlaß von drei Vier-Wege-Regelventilen 108, 109, 110 leitet. Die Relais 105, 1O6, 107 haben jeweils eine Einlaßverbindung 111, die von der zugehörigen Drucksonde führt, und sie haben jeweils eine Ablaßverbindung 112, die über ein Rück- ' seiilagventil II5 zu einer gemeinsamen Ableitung 114 führen..-Die Überführungsöffnungen 115 der drei Relais sind jeweils mit den Piloteingangsöffnungen der drei Regelventile über eine Einheit 116 verbunden. Diese Einheit 116 ist eine Wähleinheit zur Ermöglichung einer Wahl hinsichtlich der Verbindung zwischen dem betreffenden Relais und dem betreffenden Regelventil.
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Mechanisch handelt es sich bei der Einheit um eine Dreifach-Drehschalteinheit mit drei Polgen, von Öffnungen. Die Regelventile 108, 109, 110 haben jeweils zwei Auslässe 117, 118 mit zugehörigen einstellbaren. Durchflußreglern 119 zur Lieferung der Ausgänge zu den Stellgliedern für die Zuschlag-Durchflußregelventile in den. drei Druckmittelwegen. Die drei Regelventile 108, 109, 110 werden in.diesem Ausführungsbeispiel alle durch Federkraft zurückgestellt, es kann, aber wie bei einem Zwei-Wege-System eines davon von Hand zurückgestellt werden, je nach der Form der benötigten Arbeitsweise.
Die Folge der Vorgänge und die Systemfunktion eines Drei-Wege-Systems, sind ähnlich denen eines Zwei-Wege-Systems, außer daß eine weitere Sonde und ein weiteres pilotbetätigtes, durch. Druckkraft zurückgestelltes Steuerventil vorgesehen, sind, das Druckmittel zum Stellglied für den dritten. Druckmittelweg liefert. Durch entsprechende Wahl der Totbandwerte, der Einstellpunktwerte und der Eückstellpunktwerte der Sonden, kann, eine Wahl der drei Druckmittelwe'ge erreicht werden. Beispielsweise hat in einer Anordnung der normalerweise aktive Zuschlagdruckmittelweg eine Sonde mit einem Einstellpunkt von. 2,38 atü, ein Totband von. 0,35 atü und einen. Rückstellpunkt von 2,03 atü. Der zweite aktive Druckmittelweg hat einen Einstellpunkt von 2,52 atü, ein Totband von 0,63 atü und einen Rückstellpunkt von 1,89 atü. Der dritte Rückstellweg bzw. Be-
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reitstellungsweg hat einen Einstellpunkt von 2,66 atü, ein Totband von 0,9"* atü und einen Ruckstellpunkt von 1,75 atü.
Mit dieser Anordnung schließt sich das Zuschlagventil im ersten aktiven Druckmittelweg zuerst, stellt sich aber auch zuerst zurück. Das Zuschlagventil im zweiten aktiven Druckmittelweg schließt als zweites und öffnet auch als zweites. Das Zuschlagventil im normalerweise als Bereitstellungsweg dienenden Druckmittelweg schließt als drittes und stellt sich wieder als drittes zurück. Wenn, also ein Fehler im ersten aktiven Druckmittelweg entsteht, der zu einem hohen Druck im Auslaß führt, schließt das Zuschlagventil in diesem Druckmittelweg, und das Ventil verhindert einen weiteren Durchfluß durch diesen Weg. Der Druck am Auslaß fällt ab, und der zweite aktive Druckmittelweg wird in Funktion gesetzt. Dieser baut den Druck am Auslaß auf, und der erste aktive Druckmittelweg wird zurückgestellt. Wenn ein Fehler, der zu hohem Druck im Auslaß führt, am zweiten aktiven Druckmittelweg entsteht, wird der erste aktive Druckmittelweg als erster geschlossen, und dann, wird der zweite aktive Druckmittelweg geschlossen. Der Druck fällt ab, und der normalerweise als Bereitstellung vorgesehene Druckmittelweg wird in Funktion gesetzt. Wenn, er arbeitet steigt der Druck an, und der erste und der zweite Druckmittelweg werden zurückgestellt. Wenn. ein. fehlerhafter Zustand im normalerweise als Bereitstellung dienenden Druckmittelweg vor-
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handen ist, der zu einem hohen Druck führt, werden, der erste und der zweite Druckmittelweg geschlossen, wie vorstehend beschrieben, und der Bereitstellungsweg wird anschließend geschlossen. Der Druck fällt "bis zum Rückstellpunktwert des ersten normalerweise aktiven Druckmittelwegs ab, und das Zuschlagventil in diesem Druckmittelweg öffnet sich wieder. Dieses Wiederöffnen geht langsam vonstatten.. Der zweite aktive Druckmittelweg steht im Bedarf zur Verfügung, um sich wieder zu öffnen, wenn der Druck im Verteilerauslaß durch den ersten aktiven Druckmittelweg selbst nicht aufrechterhalten, werden, kann und wenn der Druck bei Bedarf dort bis zum Rückstellpunktwert des zweiten aktiven. Druckmittelwegs abfällt. Der dritte Druckmittelweg bzw. der zur Bereitstellung dienende Druckmittelweg bleibt isoliert, weil er von Hand zurückgestellt wird. Wenn in allen drei Druckmittelwegen, ein. Fehler entsteht, werden alle drei Druckmittelwege durch die Zuschlagventile isoliert, und der erste aktive Druckmittelweg fungiert als ein EIn/Aus-Regler, der sich bei seinem Einstellpunkt bzw. bei seinem Rückstellpunkt öffnet bzw. schließt.
Aus Wartungsgründen, kann es bei einem Drei-Wege-System erforderlich sein, bestimmte Druckmittelwege zu wählen, und sicherzustellen, daß ein. Druckmittelweg außer Funktion gesetzt wird. Aus diesem Grunde kann in jedem Druckmittelweg ein schlüsselbetätigtes Drei-Wege-STeuerventil vorgesehen
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sein, das durch. Federkraft zurückgesteilt wird. Dieses Ventil ist zwischen die Überführungsöffnung des Relaisdruckschalters und die Pilotverbindung zum Regelventil geschaltet. Jedes dieser Ventile dient bei Einstecken des Schlüssels und bei Drehen desselben zum Zuleiten eines kontinuierlichen Mediumdrucks zur Pilotverbindung des Regelventils, so daß das zugehörige Stellglied das Zusohlagregelventil von dem entsprechenden Druckmittelweg absperrt. Solange ein Schlüssel eingesteckt und gedreht ist, bleibt also der zugehörige Druckmittelweg abgesperrt. Wenn der Schlüssel herausgezogen wird, bewirkt die Federrückstellung eine erneute Verbindung des Relaisausgangs an den Piloteingang zum Regelventil, so daß der normale Betrieb wieder in Gang kommt.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1/ Verteilerauslaß zur Lieferung einer Druckmittelzufuhr niedrigen Drucks von einer Hochdruck-Druckmittelzufuhrquelle, gekennzeichnet durch einen ersten Druckmittelweg und einen zweiten Druckmittelweg von der Hochdruckzufuhrquelle zu einem Auslaß, wobei der erste Druckmittelweg einen ersten Druckregler zum Senken des Drucks auf einen Sollwert P1 und ferner ein erstes Durchflußregelventil zwischen der Hochdruckquelle und dem ersten Regler umfaßt, das zum Absperren des Druckmitteldurchflusses durch den Regler in Funktion setzbar ist, und der zweite Druckmittelweg einen Zweitregler zum Senken, des Drucks auf einen Wert P2, der niedriger als P1 ist, und ferner ein zweites Durchflußregelventil zwischen, dem zweiten. Regler und der Zufuhrquelle umfaßt, das zum Absperren, des Durchflusses zum zweiten Regler in Punktion, setzbar ist, eine erste auf den Druck ansprechende Einrichtung und ein. Stellglied in einer Wirkverbindung mit dem ersten Durchflußregelventil zum Schließen des ersten. Durchflußregelventils dann, wenn der Druck in dem Auslaß einen Sollwert P, überschreitet, der höher als P1 ist, und eine zweite auf den Druck ansprechende Einrichtung und ein Stellglied in einer Wirkverbindung mit dem zweiten Durchflußregelventil zum Schließen des zweiten Durchflußregelventils dann, wenn der Druck in dem
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    Auslaß einen Sollwert P- überschreitet, derhöher als P~ ist.
    2. Yerteilerauslaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine automatische Rückstellung für das Stellglied für das erste Durchflußregelventil zum Wiederöffnen dieses Ventils vorgesehen ist, dann, wenn der Druck im Auslaß unter einen Sollwert P,- fällt, der niedriger als Pg ist.
    3. Verteilerauslaß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß eine manuelle Rückstellung am Stellglied für das zweite Regelventil vorgesehen ist.
    4· Verteilerauslaß nach einem der Ansprüche 1 Ms 3> dadurch gekennzei chnet, daß eine Zählvorrichtung zum Begrenzen der Zahl der automatischen Rückstellvorgänge des ersten Durchflußregelventils vorgesehen ist.
    5. Verteilerauslaß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß eine automatische Rückstellung am Stellglied für das zweite Durchflußregelventil vorgesehen ist, die zum Arbeiten bei einem Druck Pg vorgesehen ist, der niedriger als P,- ist.
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    6. Verteilerauslaß nach, einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch, gekennzeichnet, daß die Durchflußregelventile Auf/Zu-Ventile sind.
    7· Verteilerauslaß nach einem der Ansprüche 1 Ms 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder Druckmittel-betätigte Stellglieder sind.
    8. Verteilerauslaß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die auf den Druck ansprechende Einrichtung Relaisdruckschalter sind.
    9. Verteilerauslaß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Druckmittel zur Betätigung der Stellglieder und zur Steuerung durch die Relaisdruckschalter von der Hochdruck-Druckmittelzufuhrquelle über ein. Rückschlagventil und einen Druckregler abgeleitet ist.
    10. Verteilerauslaß nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisdruckschalter jeweils Stellgliedregelventile betätigen.
    11. Verteilerauslaß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Stellgliedregelventile Vier-Wege-Regelventile sind, die zum Umkehren der Verbin-
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    düngen zwischen, den. beiden. Enden, eines Stellgliedzylinders mit der Druckmittelquelle und dem Ablaß in Funktion setzbar sind.
    12. Verteilerauslaß nach. Anspruch. 1 0 oder 11, gekennzeichnet durch eine automatische Rückstellung für mindestens ein. Stellglied, wobei die automatische Rückstellung durch Federrückstellmittel am Stellgliedregelventil für dieses Stellglied vorgesehen ist.
    13· Verteilerauslaß nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch eine manuelle Rückstellung für mindestens ein Stellglied, wobei die manuelle Rückstellung durch manuelle Mittel zum Rückstellen des Stellgliedregelventils für dieses Stellglied vorgesehen ist.
    H· Vertexlerauslaß nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch einen dritten. Druckmittelweg mit einem Druckregler zum Senken des Drucks auf einen Wert P„, der niedriger als P1 und P2 und höher als I ist, wobei der dritte Druckmittelweg ein drittes Durchflußrege lventil zwischen, der Hochdruckquelle und dem Regler umfaßt, das zum Absperren des Druckmittelflusses zum Regler in Funktion, setzbar ist, wobei eine dritte auf den Druck ansprechende Einrichtung und ein. Stellglied in Wirkverbin-
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    dung mit.dem dritten Durchflußregelventil zum Schließen des dritten Durchflußregelventils vorgesehen sind, dann, wenn der Druck in dem Auslaß einen Sollwert PQ überschreitet, der
    höher als P, ist.
    4
    15. Verteilerauslaß nach Anspruch 14, dadurch ge. ken η ze ichne t , daß eine automatische Rückstellung für das Stellglied des zweiten Durchflußregelventils zum Wiederöffnen dieses Ventils dann vorgesehen, ist, wenn derlruok im Auslaß unter Pg fällt, der niedriger als P5 ist.
    16. Verteilerauslaß nach Anspruch H oder 15, dadurch gekennzeichnet , daß eine manuelle Rückstellung für das Stellglied für das dritte Durehflußregelventil vorgesehen ist-
    17· Verteilerauslaß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß eine automatische Rückstellung für das Stellglied für das dritte Durchflußregelventil zum Wiederöffnen dieses Ventils dann, vorgesehen ist, wenn der Druck in dem Auslaß unter einen Sollwert Pq fällt, der niedriger als Pg ist.
    18. Verteilerauslaß nach einem der Ansprüche 1 Ms I7, g e -
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    kennzeichnet durch Mittel zum Wechseln, der Verbindungen zwischen den auf den Druck ansprechenden Einrichtungen und den Stellgliedern.
    19· Verteilerauslaß nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch schlüsselbetätigte Mittel zum Bewirken einer Funktion eines oder mehrerer bestimmter Stellglieder derart, daß eines oder mehrere der Durchflußregelventil unabhängig von den in dem System vorhandenen Drücken schließbar sind.
    409813/0885
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