DE2342922A1 - Verfahren und vorrichtung zur entfernung eines grauen stars mittels ultraschall - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur entfernung eines grauen stars mittels ultraschallInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entfernung einer unerwünschten Zellgeweberaasse aus einem abgeschlossenen Körperteil
eines Lebewesens, insbesondere zur Entfernung eines getrübten Linsenkörpers (grauer Star) aus einem Auge durch einen
in das Auge eingebrachten Einschnitt hindurch.
Es sind bereits bestimmte Operationsverfahren zur Entfernung
von grauen Staren bekannt geworden, bei denen Ultraschallenergie verwendet wird. Z.B. wird in der US-PS 3 589 363 beschrieben,
daß die getrübte Linse mit Hilfe einer Ultraschallsonde emulgiert wird, wobei eine Absaugung des emulgierten Materials
erforderlich ist. Da die Absaugung notwendig ist, muß eine komplizierte elektronische und hydraulische Einrichtung vorge-
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sehen sein, damit eine genaue Steuerung des in das Auge eintretenden
Flüssigkeitsstrom und des aus dem Auge heraustretenden Flussigkeitsstromsdurchgeführt werden kann. Diese komplizierte
Einrichtung erfordert zur Bedienung auSer dem Chirurgen einen ausgebildeten Techniker, der gleichfalls mit jedem Operationsverfahren
vertraut sein muß. Außerdem ist die Herstellung der Einrichtung teuer. Diese Tatsache und zusätzliche Faktoren lassen
die Kosten pro Operation steigen und erschweren die Einsetzbarkeit der Einrichtung für einen Augenarzt, der keine große
Praxis hinsichtlich Staroperationen aufweist.
Es ergibt sich daher augenscheinlich, daß das vorbekannte Ultraschalloperationsverfahren
aus ineinandergreifenden komplexen Verfahrensschritten besteht, die genau aufeinander abgestimmt
werden müssen, damit das chirurgische Verfahren erfolgreich durchgeführt werden kann. Außerdem ist der Chirurg wegen
der Kompliziertheit der Einrichtung auf einen erfahrenen Techniker angewiesen.
Nach dem Gegenstand der US-PS 3 589 363 wird eine Spitze in Form eines hohlen Rohres verwendet, das Ultraschallschwingungen
ausgesetzt ist und von einem Kunststoffrohr umgeben ist, das diesen Schwingungen nicht ausgesetzt ist. Dieses kombinierte
System wird durch einen schmalen Einschnitt in die Vorkammer des Auges eingeführt, und es wird dafür gesorgt,
daß eine hydrodynamische Strömung sowohl in den Zwischenraum zwischen den beiden vorbeschriebenen Rohren als auch im Inneren
des schwingenden Rohres erzeugt wird. Es ist von größter Wichtigkeit, daß ein geeigneter Ausgleich zwischen den beiden
Strömungen erfolgt. Während die Flüssigkeit des ersten Stromes unter dem Einfluß der Schwerkraft in die Vorkammer
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J NAOHGEREICHT
eingebracht wirdr wird der zweite Strom dadurch erzeugt, daß
die Flüssigkeit durch das Innere des hohlen, schwingenden Rohres aus der Vorkammer abgesaugt wird. Es ist sehr wesentlich,
daß diese beiden Flüssigkeitsstrome aufeinander abgestimmt sind, so daß sich in der Vorkammer weder ein übermäßiger Druck
aufbauen kann, noch ein Druckabfall entstehen kann, der zu einem Zusammenfallen der Vorkammer führen würde.
Um diese empfindliche und schwierig einzustellende Balance ausführen zu können, wurde eine sehr komplizierte elektrohydraulisch^
Einrichtung geschaffen, die zur Erzielung des angestrebten Ergebnisses mit einer Reihe von Sicherheitsvorrichtungen
ausgestattet ist. Außerdem kann nicht garantiert werden, daß alle Teilchen des zerkleinerten getrübten Linsenkörpers abgesaugt
werden, bevor sie nicht einige Kreisbahnbewegungen in der Vorkammer ausgeführt haben. Das heißt mit anderen Worten,
daß z.B., wenn 100.000 kleine Teilchen durch den ültraschallemulgator erzeugt worden sind, diese Teilchen zu dem Zeitpunkt
erzeugt werden, in welchem ein einströmender Flüssigkeitsstrom mit einem benachbarten, schnell ausfließenden Flüssigkeitsstrom
vorhanden sind. Die hydrodynamische Zirkulation, die hierbei in der Vorkammer auftritt, läßt eine Bewegung der
Teilchen in der Vorkammer zu, die unbeabsichtigt von Zeit zu Zeit während der Operation übersehen werden.
Wenn es sich hierbei um harte Bruchstückchen der getrübten Linse handelt, dann könnten diese Teilchen sehr gut als Schleifmittel
wirken, wenn sie an den Kammerwandungen vorbeigleiten und diese berühren. Z.B. ist das Endothelium der Hornhaut, das
einen Teil dieser Kammer bildet, gegen irgendwelche Schleifwirkungen sehr empfindlich, so daß diese unter allen Umständen
vermieden werden müssen.
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j NACH PERKiCHT
Ein anderer Nachteil der vorbekannten Vorrichtung besteht darin, daß der Chirurg die Spitze des Gerätes wegen der zu erfolgenden
Absaugung sehr sorgfältig handhaben muß, damit eine Absaugung von anderen Teilen als dem Material der getrübten Linse
vermieden wird.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, eine verbesserte Einrichtung
zu schaffen, mit welcher eine Zellgewebemasse aus einem abgeschlossenen Körperteil eines Menschen oder eines anderen
Lebewesens fortschreitend entfernt werden kann. Ferner ist die Erfindung darauf gerichtet, eine Vorrichtung zu schaffen, mit
welcher getrübte Linsen (grauer Star) unterschiedlicher Härtegrade entfernt werden können und mit welcher Ablagerungen oder
lebende organische Zellgewebe eines biologischen Organismus verkleinert und entfernt werden können. Ferner soll durch die
Erfindung die Entfernung von lebendem organischem Zellgewebe einer getrübten Linse schnell durchgeführt werden, wobei von
dem Chirurgen nur ein Minimum an physikalischer Energie aufgebracht werden soll, um das Entfernen des grauen Stars auszuführen.
Die Erfindung besteht darin, daß ein Werkzeug mit einer auslaufenden
Spitze zur Ausführung von Ultraschallschwingungen vorgesehen ist, daß äi& Spitze, die gegen die aus dem Auge
zu entfernende Masse gedrückt wird, einen derart bemessenen Querschnitt aufweist, daß sie durch den Einschnitt einfUhrbar ist, daß ein mit dem Werkzeug verbundener Schwingungsgenerator
vorgesehen ist, der das Werkzeug in hochfrequente Schwingungen mit Beschleunigungsspitzen von wenigstens 1.000 g
versetzt, so daß das Werkzeug mechanische Schwingungen auf das Zellgewebe überträgt, wenn es dieses berührt, und ein
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oder mehr Löcher in dieses bohrt, wenn es relativ zum Zellgewebe
bewegt wird, um das Volumen des getrübten Linsenkörpers zu verringern und eine Bewegung des Zellgewebes zu ermöglichen,
daß ein in der Hand zu haltendes Gehäuse vorgesehen ist, das zur Aufnahme des Schwingungsgenerators dient, der mit dem
Werkzeug verbunden ist, welches an einem Ende aus dem Gehäuse herausragt, daß eine mit dem Werkzeug zusammenwirkende Einrichtung
zur Förderung einer Behandlungsflüssigkeit zur Zellgewebefläche im Bereich des schwingenden Werkzeuges vorgesehen
ist, so daß das Auge während der Ausbildung der Löcher in seiner normalen Stellung verharrt, und daß eine Einrichtung
vorgesehen ist, die in Verbindung mit der Schwingungseinrichtung
dafür sorgt, daß der Einschnitt, durch den das getrübte Linsenzellgewebe hindurchtritt, offen gehalten wird.
Es wurde ermittelt, daß die Entfernung von weichen getrübten Linsenkörpern durch einen schmalen Einschnitt unter Verwendung
der Technik mit dem hohlen Rohr ohne eine Schwingung und mit einem sehr kleinen Strömungsitiittel&urchsatz (ungefähr
1 ecm pro Sekunde) ausgeführt werden kanu und daß die Ausspülung
oder Auswaschung ohne Beschädigung der Wände der Vorkammer, insbesondere des Endotheliums erfolgen kann. Es wurde
deshalb eine Vorrichtung entwickelt, mit welcher gleichzeitig eine derart schonende Ausspülung und eine sichere Zertrümmerung
mittels Ultraschall ausgeführt werden kann. Durch die vorgenannten Forderungen wurde die Entwicklungsrichtung festgelegt,
denn härtere getrübte Linsenkörper lassen sich mit dem vorbeschriebenen Verfahren zur Entfernung weicher Linsenkörper
nicht entfernen, so daß ein Lösungsweg gefunden werden muß, bei dem die einfache Ausspülungstechnik Anwendung
finden könnte.
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Schließlich wird die Gefahr einer Beschädigung der Vorkammer
dadurch auf ein Minimum gebracht, daß das Rohr oder Werkzeug,
das für die Ausspülung benutzt wird, in intermittierende Ultraschallschwingungen versetzt wird und daß die Ultraschallschwingungen
derart gesteuert werden, daß sie nicht zu Geschwindigkeiten der hydrodynamischen Strömung führen, die über
dem Niveau liegen, bei dem die Ausspülung schonend ist, so daß dieser Effekt selbst dann auftritt, wenn kleine Teilchen
während der Spülung durch die Vorkammer strömen. Um zu dieser Lösung zu kommen, mußte man einfach erkennen, daß, wenn das
Werkzeug in Schwingungen versetzt war, es auf einer Schwingung gehalten werden mußte, so daß die Höchstgeschwindigkeit des
Werkzeuges während der Hin- und Herbewegung ebenfalls im Bereich der Spülgeschwindigkeit blieb.
Es wurde ferner erkannt, daß eine einzigartige Qualität erzielt werden konnte, wenn die Werkzeugschwingungen im Hochfrequenzbereich
lagen, nämlich bei etwa 5.0OO bis 500.000 Schwingungen/Sekunde, wobei dieser Frequenzbereich nachfolgend als Ultraschallbereich bezeichnet wird. Der Vorteil dieser
Eigenschaft besteht darin, daß gleichzeitig mit einer unsichtbaren mikroskopisch kleinen Bewegung in Verbindung
mit einer niedrigen Höchstgeschwindigkeit der Schwingung sehr hohe Beschleunigungen von wenigstens 1.000 g erzielt
werden. Dies ist eine einzigartige Eigenschaft solcher hochfrequenten Schwingungen. Die hohen Beschleunigungen, die bei
diesen niedrigen Drehungsgeschwindigkeiten auftreten, erzeugen gerade das zusätzliche dynamische Element, das notwendig
ist, die härteren getrübten Linsenkörper zu zerstückeln.
Das hervorragende und unerwartete Ergebnis, das durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielt wird,
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{ N ACHQERE[QHT}
führt zu einer sehr großen Vereinfachung der Operation zur Entfernung eines getrübten Linsenkörpers unter Anwendung von
Ultraschallenergie, wobei gleichzeitig das Risiko für den Patienten noch vermindert wird, wie nachfolgend noch beschrieben
werden soll.
Der chirurgische Eingriff läuft unter Verwendung der erfindungs· gemäßen Vorrichtung im wesentlichen folgendermaßen ab:
Der Patient wird lokal betäubt, indem er eine retrobulbare
Spitze erhält und das Augenlid festgelegt wird. Diese örtliche Betäubung ist alles, was im allgemeinen für eine herkömmliche Staroperation erforderlich ist, es soll jedoch darauf
hingewiesen werden, daß bei dem vorbekannten Verfahren gemäß der US-PS 3 589 363 der Entfernung eines grauen Stars mittels
Ultraschall eine Allgemeinbetäubung deshalb durchgeführt werden muß, weil die größere Schwierigkeit in der Durchführung
des Verfahrens es unbedingt erforderlich macht, daß das Auge während des OperationsVerfahrens keine Bewegung ausführt.
Nachdem die Narkose ausgeführt ist, wird ein kleiner bogenförmiger
oder gewölbeförmiger Bindehautlappen entfernt. Dann wird ein 4 mm großer bogenförmiger Einschnitt in die Vorkammer
eingebracht. Das Kammerwasser wird dann aus der Vorkammer
entfernt, und es wird eine kleine Menge Luft eingeführt. Ein schmales Gystotom wird durch den Einschnitt eingeführt, und
die vordere Kapsel der Linse entfernt. Falls die vordere Kapsel nicht vollständig von dem Cystotom abgezogen wird, kann
eine kleine Kapselpinzette angewendet werden,.die für eine vollständige Entfernung sorgt. Wenn die Pinzette benutzt wird,
wird die Luft entfernt und normale Salzlösung wird in die Vorkammer eingeführt. ,
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NAOHj1EREIOHT
Zu diesem Zeitpunkt wird eine dünnwandige, annähernd 19kalibrige
Metallnadel, die mit Ultraschallenergie in Schwingungen versetzt werden kann, durch den Einschnitt in die Vorkammer
eingeführt. Bevor die Nadel eingeführt wird, fließt langsam eine physiologische Salzlösung tröpfchenweise ununterbrochen
durch die Nadel. Dieser Flüssigkeitsstrom durch die Nadel wird lediglich von einem unter dem Einfluß der Schwerkraft
erzeugten Flüssigkeitsstrom von einer Ständereinrichtung zur intravenösen Einführung einer Flüssigkeit ergänzt.
Es wurde nun erkannt, daß die Einrichtung durch Ausnutzung der Schwerkraft sehr einfach ausgestaltet werden kann, und
daß das weiche Ansprechen des Fördersystems unter dem Einfluß
der Schwerkraft sehr geeignet ist, um für die Einführung der Flüssigkeit sowie für die Ausdehnung der Vorkammer und für
die Entfernung des zerbröckelten Materials zu sorgen. Unter diesem Gesichtspunkt ist keine Absaugung erforderlich, sondern
eine einfache, schonende Ausspülung ist alles, was für die Entfernung des unerwünschten Materials notwendig ist.
Nachdem die" Nadel zur getrübten Linse geführt ist, wobei die
Bewegung der Nadel und der Vorkammerbereich durch ein Operationsmikroskop beobachtet v/erden, und nachdem die Flüssigkeitsströmung
in geeigneter Weise eingestellt ist, wird die Spitze für eine kurze Zeitperiode mittels Ultraschall angeregt,
wodurch das Material unmittelbar im Bereich der Spitze zerbricht. Die Periode, während welcher die Spitze erregt
wird, kann beliebig von annähernd einer Millisekunde bis zu einer Sekunde geändert werden, was von der Geschwindigkeit
der Bewegung des Fußes abhängt, der den Fußschalter betätigt. Der Chirurg wählt das Erregerintervall so aus, daß eine vollständige
und sichere überwachung der Operation gewährleistet
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N AC --1
Die den grauen Star bildende Materialmasse, die entfernt werden
soll, wird zunächst in mehrere Teilmassen zerbrochen oder in Hauptabschnitte, die danach entweder jeweils als ganze Teile
entfernt werden oder weiter in mehrere Teilchen zerkleinert werden, so daß sie mit der Spülflüssigkeit durch den Einschnitt
hindurch austreten können. Während der chirurgischen Operation bohrt der Chirurg zunächst mehrere Löcher in die getrübte Linse,
so daß ein Tunneleffekt gebildet wird, und diese Querbohrungen oder Löcher werden dadurch ausgebildet, daß der Ultraschallteil
in Schwingungen versetzt wird, so daß mehrere Teilmassen während dieses chirurgischen Operationsschrittes gebildet
werden. Diese Teilmassen werden anschließend entweder einzeln in ihren Abmessungen verkleinert oder haben bereits eine
anfängliche Größe, die es gestattet, daß sie durch den Einschnitt hindurch entlang der Außenfläche des Werkzeuges, das
sich durch den Einschnitt erstreckt, austreten können.
Bei weicheren getrübten Linsen braucht nur ein kleiner Volumenteil
der getrübten Linse mittels Ultraschall zerkleinert zu werden. Das führt dazu, daß der restliche Teil seiner Gestalt
infolge des geringfügigen hydrostatischen Differenzdrukkes ändern kann, und der gesamte getrübte Linsenkörper fließt
von selbst in einer Richtung durch den Einschnitt nach außen.
Danach wird die Spitze oder das auslaufende Ende des nadelartigen Werkzeuges mit dem unmittelbaren Teil des grauen Stars,
der entfernt werden soll, in Berührung gebracht, bevor die Ultraschallerregung der Spitze des nadeiförmigen Werkzeuges
erfolgt. Durch die Erregung der Spitze des Werkzeuges zerbricht ein Teil des getrübten Linsenkörpers, der sich in unmittelbarer
Nähe der Werkzeugspitze befindet, wobei die Größe des Bruchstückes von der Härte und der Natur des Linsen-
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körpermate rials abhängt, z.B. können die Bruchstücke praktisch
unsichtbar sein oder von Abschnitten rait Millimeterabmessungen
gebildet werden. Diese Bruchstücke werden in Abhängigkeit von ihrer Größe von dem fortlaufenden vorher bereits beschriebenen
Spülstrom, der die vibrierende Nadel umgibt, durch die Operationsstelle hindurch ausgewaschen. In den Fällen, in denen
ein Bruchstück zu groß ist, um durch den Einschnitt hinauszuströmen, kann die mit Ultraschall erregte Nadel wieder
auf das Bruchstück aufgesetzt werden, um dieses weiter zu zertrümmern. Dieser Prozeß von intermittierender Berührung und
Erregung der Nadelspitze wird solange wiederholt, bis der ganze getrübte Linsenkörper zertrümmert ist und durch den Einschnitt
hindurch mittels der Spülflüssigkeit entfernt ist. Das Vermögen, mit solchen Materialbruchstücken fertig zu werden,
zeigt deutlich die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf, die insbesondere in einer empfindlichen und
genauen Steuerung liegen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig.1 eine schematische Ansicht einer Ultraschalleinrichtung
zum Antrieb eines Gerätes für eine chirurgische Operation;
Fig.2 eine vergrößerte Schnittansicht des Gerätes in
einem an die Ultraschalleinrichtung angeschlossenen Zustand;
Fig.3 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teiles des
menschlichen Auges, wobei das Einführen des erfindungsgemäßen Gerätes gezeigt wird;
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NACHgEREICHTJ
Fig.4 bis 9 schematische Darstellungen in vergrößertem
Maßstab, die zum Verständnis der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Entfernung der Zellgewebemasse
dienen;
Fig.10 bis 15 vergrößerte schematische Ansichten, in
welchen die Entfernung jeder Zellgewebemasse oder eines jeden Teilchens durch den Einschnitt gezeigt
ist.
In den Fig.l und 2 ist zu erkennen, daß eine Vorrichtung 10
zur Entfernung einer Zellgewebemasse mittels Ultraschall, wie z.B. eines grauen Stars eines Lebewesens ein Gerät 12
aufweist, das zur Erzeugung der erforderlichen hochfrequen-
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ten Schwingungen des Werkzeuges oder der Sonde 14 dient, wel-1
ehe ein relativ spitz auslaufendes Ende oder eine Spitze 15 aufweist. Mit dem Gerät 12 ist eine Antriebseinrichtung 18
verbunden, die zum Antrieb des Gerätes 12 dient, sowie eine
Flussigkeitsördereinrichtung 20, die dafür sorgt, daß Flüssigkeit
22 an der Operationsstelle vorhanden ist. Das Gerät 12 kann in Form eines Handwerkzeuges ausgebildet sein, das
in der Hand gehalten werden kann und im wesentlichen ein rohrförmiges Gehäuse 24 mit einem darin angeordneten Ultraschallmotor
oder Wandler 25 aufweist, und ein auslaufendes Ende oder ein Schaft 26 des Motors 25, an dem das Werkzeug
14 befestigt ist, erstreckt sich axial über die Stirnseite 28 hinaus aus dem Gehäuse 24. Der Ultraschallmotor 25 wird
von dem Generator 18 erregt, der in dem Gehäuse 30 angeordnet ist, wobei ein Antriebskabel 32 den Motor 25 und den Generator
18 miteinander verbindet. Der Generator 18 bestellt aus einem Oszillator, der elektrische Energie mit einer Ultraschallfrequenz
erzeugen kann, und weist einen Schalter
34 zum Ein- und Ausschalten auf sowie einen Leistungsregler
35 mit einer Kontrollampe 36, wobei diese Bedienungseinrichtungen an der vorderen Wand 38 des Generators 18 angeordnet
sind, so daß der Chirurg die auf den Ultraschallmotor 25 übertragende Energie überwachen und einstellen kann.
Mit dem Generator 18 steht ein Fußschalter 4O in Verbindung,
der von dem Chirurgen betätigt wird, und es ist an den Generator ein Stecker 42 mit einem Stromkabel 44 angeschlossen,
der in eine übliche Steckdose gesteckt wird, damit die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 mit der notwendigen elektrischen
Energie versorgt wird.
Der Ultraschallmotor 25 kann aus einer Vielzahl von elektromechanischen
Motoren ausgewählt sein, die z.B. mit Piezo-
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elektrizität oder Magnetostriktion arbeiten. Der Ultraschallmotor
25 ist so ausgelegt, daß er bei einer bestimmten Frequenz
im Bereich von 5.000 bis 500.000 Schwingengen/Sekunde
arbeitet, jedoch vorzugsweise im Bereich von 15.000 bis 100.000 Schwingungen/Sekunde, ebenso wie das vordere auslaufende
Ende des Schaftes 26, der zur Aufnahme von verschiedenen Werkzeugen 15 dient und mit welchem jedes Werkzeug mechanisch
mit dem Motor verbunden ist, so daß es mit einer geeigneten Schwingungsamplitude schwingt.
Der Wandler des Ultraschallmotors ist in der Länge derart
dimensioniert, daß diese ein ganzes Vielfaches von der teIben
Wellenlänge der Wellenschwingung aufweist t so daß das aussenliegende
Arbeitsende des ültraschallntotors einen in Längsrichtung verlaufenden BewegungsZyklus ausführte wiv.-; er du:.;ch
den Doppelpfeil 45 dargestellt ist. Die Longitiidinalbewegung
wird in eine Latera !belegung umgewandelte wie c-ias du roh den
Doppelpfeil 46 an der Spitze 15 angedeutet ist* r>ie Amplitude
der Longitudinalschwingung l.tagi I& Bereich von 0,0001
bis 0,01 inch (0,0025 bis 0,25 reift), ur.d die Beschleunigungen
übersteigen 10g an der Werkzeugspitze 15. Die Ausgestaltung
des auslaufenden Endes des Motors 25 und des Werkzeuges 14 kann derart gewählt sein, daß entweder eine Vergrößerung
oder Verkleinerung der Amplitude der von dem Ultraschallmotor 25 erzeugten Schwingungen erfolgt, und die Ausgestaltung
kann so vorgenommen sein, daß man entweder longitudinale, elliptische, kreisförmige, gebogene, laterale, usw. Schwingungen
an der Spitze 15 erhält.
Das in der Fig.2 dargestellte Werkzeug 14 kann derart ausgestaltet
sein, daß es von dem Ende des Schaftes 26 des Gerätes 12 entfernt werden kann, und es ist zu erkennen, daß
das Schaftende einen gegenüber der Längsachse des Schaftes
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26 des Ultraschallmotors 25 abgewinkelten Körperteil 48 aufweist. Der Körperteil 48 besitzt eine Vorderseite 50, die
im Abstand zu piner Rückseite 52 angeordnet ist, und weist einen durchgreifenden Gewindeteil 54 auf. Eine ausführlichere
Beschreibung des Ultraschallmotor-Wandlersystems kann aus der US-PS Serial No. 119 298 (P 2 208 764.5) entnommen
werden.
Das Werkzeug 14 kann ein nadelartig ausgebildetes Teil init
einem rückwärtigen Abschnitt 56 sein und einen Gewindeteil 58 aufweise!), der in den entsprechenden Gewindeteil 54 in
der Vorderseite des Körperteiles 4 8 hineinpaßt, und das Werkzeug Y-* kann eine sich in axialer Richtung erstreckende
Bohrung 60 aufweisen, die von dem rückwärtigen Ende 62 bis zur vorderen G;>?.t/e 15 greift, so daß eine Flüssigkeit
durch diese Rcorung hindurchströjnen kann, wie dies noch
nachfolgend genauer beschrieben wurden soll. Das Werkzeug
14 ist ferner ni.t einer Einspannvorrichtung 65 in Form eines
mittleren Abschnittes 66 versehen, der sechseckig ausgebildet sein kann, so daß er mit Hilfe eines Werkzeuges,
wie z.B. einer Spannzange oder eines Schlüssels in geeigneter Weise angezogen v/erden kann, so daß der Gewindeteil 58
in dem sich verjüngenden Gewindeteil 54 eingeschraubt und damit eine feste Verbindung zwischen dem Werkzeug 14 und
dem Schaft 26 erzielt wird. An den mittleren Abschnitt 66 und den hinteren Abschnitt 56 schließt sich ein radial verlaufender
Flansch 68 an, der gegen die Vorderseite 50 des Schaftes 26 anliegt.
Der Schaftteil 25 des Werkzeuges 14 ist mit dem mittleren Abschnitt 66 und dem hinteren Abschnitt 56 aus einem Stück
gebildet, wobei sich die Bohrung 60 axial durch diese Teile hindurch erstreckt, um einen Flüssigkeitsdurchlaß zu bilden.
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• Die Operationsspitze 15 besteht vorzugsweise aus einem extrem
harten, sterilisierbaren Material, wie z.B. aus Titan, und ist für die meisten chirurgischen Anwendungsfälle extrem
dünn dimensioniert. Da die Operationsspitze 15 der einzige Teil des Instrumentes ist, der mit dem Zellgewebe in
Berührung kommt, das zerstört und entfernt werden soll, ist es selbstverständlich, daß nur ein sehr kurzer Einschnitt
in der Außenfläche des zu operierenden Körperteiles notwendig ist, um einen Zugang für die Spitze zu schaffen. Der Aussendurchmesser
des Schaftteiles 55 beträgt etwa 0,01 bis 0,25 inch (0,25 bis 6,25 mm), er liegt jedoch vorzugsweise
im Bereich von 0,03 bis 0,05 inch (0,75 bis 1,25 mm). Die Abmessung der inneren Bohrung 60 ist derart gewählt, daß ein
ununterbrochener Flüssigkeitsstrom durch die Bohrung ermöglicht wird. Wie in der Fig.2 zu erkennen ist, weist das Werkzeug
14 eine spitzwinklige Verjüngung 72 auf, so daß eine relativ scharfe, abgerundete Kante 15 gebildet wird. Die Ausgestaltung,
Länge und die Abmessungen des Werkzeuges können in Abhängigkeit von der Gewebemasse oder dem grauen Star,
der entfernt werden soll, unterschiedlich sein»
Die Einrichtung zur Förderung der Flüssigkeit kann einen Behälter oder ein Reservoir 75 aufweisen, wie er z.B. zur
intravenösen Einführung von Flüssigkeit verwendet wird, der mit Hilfe eines Henkels 76 an einem Trägerarm oder Haken
78 aufgehängt ist, welcher seinerseits an einer Auflagerfläche 80 befestigt ist. Von der Stirnseite 82 des Behälters
75 erstreckt sich ein rohrförmiges Teil 84, das mit einem hinteren Kupplungsteil 85 an ein vorderes Kupplungsteil
86 angeschlossen ist, welches seinerseits an ein Rohr oder an einen Anschluß 90 derart angeschlossen ist, daß die
Flüssigkeit 22 von einer äußeren Quelle durch das rohrförmi-
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fi
ge Teil hindurch in das Werkzeug 14 hineinströmen kann. In dem rohrförmigen Teil 84 ist ein Hahn 87 mit einem Drehknauf
89 zur Regelung der Flüssigkeitsmenge durch das rohrförmige Teil 84 hindurch angeordnet. Obwohl dies in der Zeichnung
nicht dargestellt ist, kann die Flüssigkeit, falls dies erwünscht ist, direkt durch das Instrument und durch das Werkzeug
hindurch gefördert werden.
Die Kupplungsteile 85 und 86 bestehen aus zwei Abschnitten, die lösbar miteinander verbunden werden können, und, wie
aus der Fig.2 zu entnehmen ist, ist das untere Ende 92 des Rohres 88 auf das rückwärtige Ende 94 teleskopartig aufgeschoben,
wobei das Ende 9 4 eine Schulter 95 aufweist, die flüssigkeitsdicht, z.B. durch eine Weichlötung oder Hartlötung,
mit der rückwärtigen Fläche 52 des Körperteiles 48 verbunden ist. Der Durchlaß 96 steht mit der Bohrung 60 des
Werkzeuges 14 in Verbindung, so daß ein ununterbrochener Flüssigkeitsstrom zur Operationsstelle ermöglicht wird.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Instruments zur Entfernung des grauen Stars ist in den Fig.3 bis 15 dargestellt.
In den Figuren ist ein Teil eines vereinfachten Querschnittes durch ein menschliches Auge 100 dargestellt, um die Art
der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung erklären zu können. Die getrübte Linse oder der graue Star, der zerbröckelt
und entfernt werden soll, ist mit dem Bezugszeichen 102 versehen und wird in einer Membrane mit einem rückwärtigen
Teil 105 eingeschlossen, welcher als hintere Kapsel (posterior capsule) bekannt ist. Die Iris ist mit dem Bezugszeichen 1O6 bezeichnet und der mit Gel gefüllte Hauptteil
des Auges oder der Glaskörper ist mit dem Bezugszeichen 108 bezeichnet. Die Hornhaut, die transparente Außenfläche des
409826 /J) $$ a
Auges, ist mit dem Bezugszeichen 110 versehen.
Um zu verhindern, daß man die Iris durchbohren oder zerschneiden muß, wird eine geeignete Droge verabreicht, die
die Iris bis zu einer maximalen Ausdehnung weitet, so daß der vordere Teil der Linse 102 so-weit wie möglich vorsteht.
Dann wird soweit wie möglich von der Pupillenmitte entfernt ein kleiner Einschnitt 112 in die transparente Hornhaut eingebracht.
Dieser Einschnitt weist zunächst nur eine Länge von 1 - 3 mm auf, so daß ein Messer in die vordere Kammer
des Auges eintreten kann, um die vordere Hülle zu entfernen. Nachdem die Hülle entfernt ist, wird der Schnitt auf 2-12 mm
vergrößert, gewöhnlich 4-6 mm, damit ein geeigneter Zugang für die Operationsspitze der Schwingungseinrichtung geschaffen
wird.
Nachdem die Hülle mit einem chirurgischen Instrument entfernt ist, wie dies in der Fig.3 gezeigt wird, wird der Einschnitt
in der Hornhaut vergrößert, und die Operatxonsspitze wird in den Körper des grauen Stars 102 eingeführt, wodurch
die Linse in sehr kleine Stückchen zerbrochen wird. Während dieses Teiles der Operation wird laufend Spülflüssigkeit
durch die Operationsspitze 15 zugeführt, während der Wandler für sehr kurze Zeitintervalle periodisch erregt wird.
Es wurde festgestellt, daß graue Stare, die in einem innenliegenden
Bereich bei einem Lebewesen auftreten, mit Ultraschallenergie entfernt werden können, wenn ein Werkzeug mit
einem relativ scharf auslaufenden Ende in einen Einschnitt mit einer Breite von annähernd·0,04 inch (I mm) eingeführt
wird und wenn das Werkzeug mittels Ultraschall derart in Schwingungen versetzt wird, daß, wenn man das Material des
grauen Stars dauernd berührt, eine Verkleinerung des grauen
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Stars stattfindet, bis ein ausreichender Raum oder Zwischenraum zwischen der Außenfläche 7O des Werkzeuges 14 und den
Rändern des Einschnittes 112 entsteht, so daß die verkleinerten Masseteilchen oder die Teilchen des grauen Stars herausgespült
werden können, ohne daß irgendwelche Saugkräfte oder irgendeine mechanische Einrichtung dazu verwendet werden
müßte.
Während der Entfernung des grauen Stars strömt die Behandlungsflüssigkeit
22, wie in der Fig.l zu erkennen ist, unter dem Einfluß der Schwerkraft von der Flüssigkeitseinrichtung
zur Operationsstelle 116, um das Auge in aufgeblähtem Zustand zu halten. Obwohl gezeigt ist, daß die Flüssigkeit
durch das Werkzeug 14 hindurch zugeführt wird, kann sie auch durch ein von dem Werkzeug 14 seitlich versetztes, unabhängiges
Rohr oder durch ein koaxial innerhalb des Werkzeuges oder zu dem Werkzeug 14 angeordnetes Rohr durch den glei-*
chen Einschnitt oder durch einen anderen Einschnitt hindurch zugeführt werden. Bei einer durchschnittlichen Staroperation,
bei welcher sich das Werkzeug in der Vorkammer befindet, wird mit der Spülflüssigkeit eine Spülung in der Zeit von einer
bis 45 Minuten mit einer Spülflüssigkeitsmenge von ungefähr 50 ecm durchgeführt. Während dieser Zeit kann die Gesamtschwingungszeit
des Werkzeuges von 5 Sekunden bis 5 Minuten betragen, wobei jedoch die Schwingungen intermittierend erfolgen.
Da die unter dem Einfluß der Schwerkx^aft arbeitende Fördereinrichtung an einem Systemende dem Atmosphärendruck
ausgesetzt ist und der Einschnitt 112 ebenfalls dem Einfluß des Atmosphärendruckes ausgesetzt ist, sind-keine mechanischen
Einrichtungen erforderlich, um das Material von der Operationsstelle 116 wegzupumpen. Daher ist der Gegenstand
der vorliegenden Erfindung einzigartig in seiner Einfachheit
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auslaufende Ende oder die Spitze 15 des Gerätes 12 eingeführt werden kann, um die Zellgewebemasse 102 zu erreichen.
Wenn das auslaufende Ende des Werkzeuges 14 durch den Einschnitt 112 eingeführt ist und das unerwünschte Zellgewebe
berührt, dann betätigt der Chirurg den Schalter 40, um den Generator in Betrieb zu nehmen. Dadurch wird der Ultraschallmotor
45 in Schwingungen versetzt, und die hochfrequenten mechanischen Schwingungen werden auf die Spitze 15 übertragen.
Gleichzeitig wird die Fördereinrichtung 20 für die Behandlungsflüssigkeit
geöffnet, so daß, wenn die Operationsspitze 15 des Werkzeuges 14 die Masse 102 berührt und mit einer
hochfrequenten Schwingung mit einer kleinen Amplitude gegen die Zellgewebemasse 102 und mit dieser zusammen schwingt,
die Behandlungsflüssigkeit 22, die vorzugsweise so ausgewählt ist, daß sie sich mit dem zu behandelnden Gewebe des Lebewesens
verträgt, wie z.B. Salzlösungen, die Operationsstelle 116 an der Spitze 15, die den Schwingungen ausgesetzt ist,
ausschwemmt. Wenn der Chirurg diesen Operationszustand erreicht
hat, ist er in der Lage, mit der Entfernung des grauen Stars mit Hilfe der erfindungsgemäßen Technik zu beginnen,
indem er zunächst dafür sorgt, daß die Spitze 15 mittels der Ultraschallschwingungen in die Gewebemasse 102 in eine bestimmte
Tiefe eindringt, wobei die Tiefe von der Größe und der Härte des grauen Stars abhängt. Wie insbesondere in den
Fig.3 und 4 zu erkennen ist, wird zunächst eine Bohrung oder ein Loch 118 entsprechend der Fig.5 in den grauen Star
Io2 eingebracht, und wenn dies geschehen ist, werden einige Teilchen 115 von dem grauen Star 102 abbrechen oder absplittern
und in die Vorkammer 1Ol strömen und sich dann entlang des Werkzeugschaftes 55 bewegen und
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.durch den Einschnitt 112 austreten, da die Flüssigkeit
dauernd durch das Werkzeug 14 hindurch gefördert wird. Während dieses ersten Verfahrensschrittes wird die Operationsstelle
116 mit der Behandlungsflüssigkeit fortlaufend ausgespült oder ausgeschwemmt, und während die Ultraschallenergie
auf den grauen Star 102 einwirkt, treten an der Operationsstelle 116 Teilchen 115 des entfernten Zellgewebes
in der Behandlungsflüssigkeit durch den Einschnitt 112 aus.
Das unerwünschte Zellgewebe wird auf diese Weise von dem mit dem grauen Star befallenen Körper abgetrennt und, nachdem
es abgebrochen ist, entfernt, wobei die zu allererst ausgeführte Bohrung bewirkt, daß die Masse des grauen Stars verringert
wird. Der Chirurg zieht dann das Werkzeug 14 aus dem grauen Star 102 heraus, jedoch, wie insbesondere in der Figur
5 zu erkennen ist, nicht aus dem Einschnitt 112 heraus, und bohrt eine zweite Bohrung 118, während der graue Star im
wesentlichen in seiner Lage festgehalten wird. Obwohl andere Einschnitte ausgeführt werden können, so daß das Werkzeug
an anderen Stellen in den grauen Star eingeführt werden kann, so dient doch die Benutzung eines einzigen Einschnittes
dazu, daß der traumatische Schock des Patienten möglichst klein ist, damit die Genesungszeit verkürzt wird. In
den Fig.5 und 6 sind zwei zusätzliche Bohrungen 118 zu erkennen, die in die Zellgewebemasse 102 eingebracht sind und
die eine Verkleinerung des Gesamtvolumens der Gewebemasse und ein Zusammenschrumpfen der Größe des grauen Stars bewirken,
daß die Masse um einen Winkel in Richtung des Pfeiles 120 gedreht werden kann, so daß ein anderer Teil des
grauen Stars 102 dem Einschnitt 112 gegenüberliegt.
Bei der Verwendung des in der Fig.1 dargestellten Instrumentes
kann der Chirurg das Handgerät 12 entsprechend der aus-
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zuführenden Arbeit an der Operationsstelle 116 leicht handhaben,
bis die getrübte Linse zerbrochen oder so sehr verändert ist, daß sie durch den Einschnitt 112 hinausgespült und dort
entfernt werden kann. Falls es notwendig ist, können zusätzliche kleine Einschnitte an verschiedenen anderen Oberflächenpunkten
gemacht werden, so daß dadurch ein leichter Zugang zur Masse 102 des unerwünschten Zellgewebes herbeigeführt
wird. Jedoch braucht jeder Einschnitt nur so groß zu sein, daß die dünne Operatxonsspitze des Instrumentes eindringen
kann. Je kleiner die Anzahl der Einschnitte ist, umso kleiner wird das Trauma sein und daher umso kleiner die Genesungszeit
im Vergleich zu einer schwerwiegenden Exzision durch andere Verfahren.
Wie in der Fig.6 zu erkennen ist, ist von dem Chirurg eine
dritte Bohrung 118 ausgeführt worden, und infolgedessen neigt der graue Star 102 infolge der verringerten Masse dazu, sich
von der umgebenden Wandung zu lösen und wird dadurch frei, so daß er in Richtung des Pfeiles 120 in Fig.7 gedreht werden
kann, d.h., um 90° in der in der Fig.3 gezeigten Ebene. Der Chirurg schwenkt dann die getrübte Linse 102, falls dies
notwendig ist, um einen insbesondere in der Fig.7 erkennbaren bestimmten Winkel, d.h. um einen Winkel von annähernd
90°. Die physikalische Drehung der getrübten Linse kann mit Hilfe der Spitze 15 des Werkzeuges 14 ausgeführt v/erden oder
mit Hilfe der Flüssigkeitsströmung oder mit irgendeinem anderen vom Chirurg ausgewählten Instrument. Wenn die Winkeldrehung
ausgeführt ist, dann beginnt der Chirurg mit der Bohrung von zusätzlichen Löchern 118, z.B. von drei zusätzlichen
Löchern, die insbesondere in der Fig.8 zu erkennen sind.
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Wenn die getrübte Linse mit zwei, drei oder vier Löchern 118 versehen ist, dann ergibt sich infolge des entfernten
Gewebebetrages eine Verringerung im Volumen und damit für einen härteren grauen Star eine Schwächung in der Struktur,
und wie schematisch in der Fig.9 gezeigt ist, bildet sich eine Art kleiner Massen oder Untermassen 125, die im Verhältnis
zur Größe der Teilchen 115 nach dem Einfluß der mechanisch wirkenden Ultraschallenergie groß sein können, und nun
besteht die Aufgabe darin, diese größeren Massen 125 in Teilchen 115 zu zerkleinern, die den Rest des grauen Stars 102
bilden. Diese Massen 125 werden im wesentlichen als ganze Teilchen entfernt, oder der Chirurg kann damit fortfahren,
das Werkzeug 14 durch den Einschnitt 112 einzusetzen.
Wie insbesondere aus der Fig.9 zu entnehmen ist, führen die
Querbohrungen durch die getrübte Linse in der Tat zu einer Zerkleinerung der Linse in viele Teilmassen oder größere
Teile 125, die im allgemeinen jeweils zu groß sind, um durch die zwischen der Außenfläche 70 des Werkzeuges 14 und den
Rändern des Einschnittes 112 gebildete Lücke hindurchzupassen. Es befinden sich deshalb in der Vorkammer mehrere Teilmassen
125, die der Chirurg aus der Operationsstelle entfernen muß, um die Operation zu vollenden. Da eine Absaugung
nicht verwendet werden soll, besteht die Aufgabe des Chirurgen nun darin, die Teilmassen 125 bis auf die Größe der Teilchen
115 zu verkleinern, um sie entfernen zu können. Um dies auszuführen, legt der Chirurg die Spitze 15 des Werkzeuges
14 gegen eine Teilmasse 125 an und erregt die Spitze 15 an diesem Punkt derart, daß sie zu schwingen beginnt, und die
Schwingungsenergie wird dann auf die Teilmasse 125 übertragen, wobei etwa 30.0OO Schwingungen/Sekunde auf die Masse
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einwirken, so daß die dauernden Stöße oder Schnitte durch das mechanische Werkzeug zu einer weiteren Zerkleinerung
der Teilmasse 125 führen, so daß diese auf die Form eines Teilchens 115 gebracht wird, wobei diese Teilchen dann in
dem Flüssigkeitsbad durch den Einschnitt 112 austreten können. Dieses Flüssigkeitsbad füllt dauernd die Vorkammer 101,
und die Teilchen 115 strömen dort solange umher, bis sie von den mechanischen Ultraschallschwingungen erfaßt werden, so
daß ihre Größe verringert wird, und dann treten sie aus dem Einschnitt 112 aus. Auf diese Weise kann der Chirurg, während
er unter einem Mikroskop arbeitet, das Werkzeug erneut ausrichten, so daß es gegen ein Masseteilchen anstößt oder dieses
berührt, und wenn das Werkzeug ausgerichtet ist, dann erregt er es durch die Betätigung des Schalters, und die Spitze
15 wird in Schwingungen versetzt, damit jedes Masseteilchen 125 in kleine Teilchen 115 zerstückelt wird. Da die Flüssigkeitsförderung
unter Atmosphärendruck gehalten wird, so daß die unter dem Einfluß der Schwerkraft ausgeführte Förderung
unter einem hydrostatischen Druck steht, der von einer Flüssigkeitssäule gebildet wird, erfolgt eine ununterbrochene
Spülung, so daß die einmal von der Teilmasse 125 oder der Masse 102 abgebrochenen Teilchen 115 in diesem Flüssigkeitsstrom
mitgetragen v/erden, welcher dauernd in Richtung auf den Einschnitt 112 erfolgt, von welchem die Flüssigkeit abgeführt
wird. Da die Teilchen nicht durch das Werkzeug 14 hindurch abgeführt werden müssen, kann das Werkzeug mit einem relativ
kleinen Durchmesser ausgeführt sein, nämlich im Bereich von 0,03 bis 0,05 inch (0,75 bis 1,25 mm). Im Hinblick hierauf
zeigen die Fig.3 bis 10 grundsätzlich wie zunächst mehrere Bohrungen durch den einzigen Einschnitt in die getrübte Linse
hinein ausgeführt werden, bis die getrübte Linsenmasse in ihrer Größe ausreichend verkleinert ist und deshalb frei dreh-
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bar ist, und dann tritt infolge der zusätzlichen Bohrungen
ein Zerbrechen des Linsenkörpers in eine Vielzahl kleinerer Teilmassen auf. Der in der Praxis auftretende Bruch ist in
gewisser Weise von der Härte des getrübten Linsenkörpers abhängig, und es kann davon ausgegangen werden, daß das tatsächliche
Entfernen bei einem weichen Linsenkörper sich von dem Vorgang bei einem harten Linsenkörper etwas unterscheidet.
Insbesondere wird bei einem weicheren Linsenkörper die erste Bohrung, wie in den Fig.3 bis 6 dargestellt, ausgeführt, damit
man eine Verringerung des Volumens der in dem Auge eingeschlossenen Masse 102 erhält. Dann erfolgt die Entfernung
der Masse 102 mit reduziertem Volumen im wesentlichen als ganzes Stück durch den Einschnitt, wie dies in den Fig.11 bis
13 dargestellt ist. Es müssen daher bei einem weichen Linsenkörper keine Teilmassen erzeugt werden, wie dies die Fig.9
zeigt.
Wie in der Fig.10 zu erkennen ist, wird der Einschnitt 112
während der chirurgischen Operation von dem Chirurgen 128 offengehalten, indem dieser einen geeigneten Teil des Auges
mit einer Pinzette 126 ergreift und unter Anwendung der erforderlichen Kraft offenhält.
Die Fig.11, 12, 13 und 14 zeigen ein weiteres Merkmal der Erfindung,
bei welchem Teilchen 115, Teilmassen 125 oder die Masse 102 entfernt werden können, die ein größeres Volumen
oder einen größeren Querschnitt aufweisen als der Zwischenraum, der zwischen der Außenfläche 70 des Werkzeuges 14 und
dem Einschnitt 112 gebildet v/ird. Es sei auf die Fähigkeit der Masse hingewiesen, die sich mehr oder weniger einen Weg
durch eine Öffnung bahnt, indem sie in dem Einschnürungsbe-
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bereich zwischen dem Rand 114 des Einschnittes 112 und dem Werkzeug 14 ihren Querschnitt ändert. Da das Teil keine vollständig
harte Oberfläche ohne Biegefähigkeit aufweist, windet es sich und schrumpft oder preßt sich an dem entsprechenden
Abschnitt zusammen, wie dies in den Fig.11 bis 14 fortschreitend gezeigt ist, so daß es durch den Einschnitt 112
hindurchkriecht, während es in dem Flüssigkeitsstrom, der sich in diesem Bereich ausgebildet hat, getragen wird. Wie
die in den Fig.11 bis 14 gezeigten fortschreitenden Schritte angeben, richtet sich die Teilmasse 125 infolge der Flüssigkeitsströmung
zunächst so aus, daß die vordere Kante 130 gegen den Einschnitt 112 anliegt, während das Werkzeug keine
Schwingungen ausführt. Die vollständige Entfernung der Masse kann aufgrund des in der Vorkammer durch die Flüssigkeitsströmung
erzeugten Druckes ohne irgendeine Schwingungserzeugung entfernt werden. Wenn, der Chirurg durch das Mikroskop
erkennt, daß die Teilmasse 125 diese in der Fig.11 dargestellte Lage erreicht, dann kann er den Stromkreis einschalten,
so daß die Spitze 15, wie durch den Pfeil 46 angedeutet, derart zu schwingen beginnt, daß eine Verringerung der Viskosität
oder eine Verringerung der Reibung eintritt, ein bei mechanischen Ultraschallschwingungen bekanntes Phänomen, so
daß die vordere Kante 130 der Teilmasse 125 ihre kriechende Bewegung zwischen der äußeren Fläche 7O des Werkzeuges 14
und dem Rand 114 des Einschnittes 112 hindurch fortsetzt, bis sie zunehmend aus ihrem Einschluß heraustritt, wie dies
in der Fig.13 gezeigt ist, und dann das Auge vollständig verläßt,· wie dies die Fig. 14 zeigt. Dieser Verfahrensschritt
wird wiederholt, bis die anderen Teilmassen 125, die nicht von allein aus dem Auge austreten können, aus ihrem Einschluß
befreit sind.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß ein neues
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[ NACHQEREICHT
und verbessertes chirurgisches Gerät zum Verkleinern und Entfernen von Zellgewebe, wie z.B. eines grauen Stars, entwickelt wurde, welches schnell eingesetzt werden kann und
zu einer minimalen Beschädigung des das zu entfernende Gewebe umgebenden Gewebes führt. Die neue und verbesserte
Vorrichtung ermöglicht einen chirugischen Eingriff zur sicheren Entfernung eines grauen Stars, indem das Volumen der
getrübten Linse verkleinert wird und diese im wesentlichen vollständig oder in kleine Stücke zerbrochen schnell von der
Operationsstelle entfernt wird. Es wurde ausgeführt, daß
die Vorrichtung dadurch vereinfacht wird, daß keine mechanische Absaugung oder D ruck förderung für den Betrieb des Gegenstandes
der Erfindung notwendig ist und daß dadurch die Möglichkeit der Beschädigung infolge einer fehlerhaften Funktion
irgendeiner Einrichtung nicht gegeben ist.
Obwohl die Erfindung mit Bezug auf die Entfernung eines grauen Stars beschrieben wurde, sei darauf hingewiesen, daß
andere Objekte unter Anwendung der gleichen chirurgischen Vorrichtung von einem menschlichen Wesen oder anderen Körpern
entfernt werden können und daß die Anwendung in Verbindung mit der Entfernung eines grauen Stars lediglich zur Erläuterung
der Erfindung beschrieben wurde.
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Claims (13)
- Patentansprüche( 1J Vorrichtung zur Entfernung einer unerwünschten Zellge-Webemasse aus einem abgeschlossenen Körperteil eines Lebewesens, insbesondere zur Entfernung eines getrübten Linsenkörpers (grauer Star) aus einem Auge durch einen in das Auge eingebrachten Einschnitt hindurch, dadurch gekennzeichnet , daß ein Werkzeug (14) mit einer auslaufenden Spitze (15) zur Aisführung von Ultraschalls chwin gun gen vorgesehen ist, daß die Spitze, die gegen die aus dem Auge zu entfernende Masse gedrückt wird, einen derart bemessenen Querschnitt aufweist, daß sie durch den Einschnitt einführbar ist, daß ein mit dem Werkzeug (14) verbundener Schwingungsgenerator (25) vorgesehen ist, der das Werkzeug in.hochfrequente Schwingungen mit Beschleunigungsspitzen von wenigstens 1.000 g versetzt, so daß das Werkzeug mechanische Schwingungen auf das Zellgewebe überträgt, wenn es dieses berührt, und ein oder mehr Löcher in dieses bohrt, wenn es relativ zum Zellgewebe bewegt wird, um das Volumen des getrübten Linsenkörpers zu verringern und eine Bewegung des Zellgewebes zu ermöglichen, daß ein in der Hand zu haltendes Gehäuse (24) vorgesehen ist, das zur Aufnahme des Schwingungsgenerators (25) dient, der mit dem Werkzeug (14) verbunden 1st, welches an einem Ende aus dem Gehäuse herausragt, daß eine mit dem Werkzeug zusammenwirkende Einrichtung (20,84,88,90) zur Förderung einer Behandlungsflüssigkeit (22) zur Zellgewebefläche im Bereich des schwingenden Werkzeuges (14) vorgesehen ist, so daß das- 27 409828/0689NACHQEREICHTAuge während der Ausbildung der Löcher (118) in seiner normalen Stellung verharrt, und daß eine Einrichtung (55,126) vorgesehen ist, die in Verbindung mit der Schwingungseinrichtung dafür sorgt, daß der Einschnitt (112), durch den das getrübte Linsenzellgewebe hindurchtritt, offen gehalten wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die auslaufende Spitze (15) des Werkzeuges (14) zu Lateralschwingungen anregbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (14) zu Schwingungen mit einer Frequenz im Bereich von 5 KHz bis 50 KHz anregbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die auslaufende Spitze (15) gleichzeitig zu Longitudinal- und Lateralschwingungen anregbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Behandlungsflüssigkeit (22) durch das Werkzeug (14) hindurch zuführbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (10,35) zur Steuerung der Amplitude der Schwingungen vorgesehen ist, die von der Spitze (15) des Werkzeuges (14) ausgeführt werden.- 28 -A09826/0669NACHGEREICHTjso
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung, mittels welcher der Einschnitt (112) offen gehalten wird, von dem Werkzeug (14) gebildet wird.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Durchmesser des Werkzeuges etwa 0,01 bis O,25 inch (0,25 bis 6,25 mm) beträgt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung der Schwingungen einen Ultraschallmotor (25) aufweist, der in einem Gehäuse (24) mit einem Schaft (26) angeordnet ist, daß der Schaft gegenüber der Längsachse des Motors abgewinkelt ist und zur Verbindung der Flüssigkeitsfördereinrichtung (20,84,88,90) mit dem Werkzeug (14) dient.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß das Werkzeug (14) mit einer durchgehenden Axialbohrung (60) versehen ist und lösbar mit dem Schaft (26) verbunden ist, so daß die Flüssigkeit (22) durch die Axialbohrung (60) hindurchförderbar ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (20) zur Förderung der Flüssigkeit (22) mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (2O) zur Förderung der Flüssigkeit (22) im Abstand von dem Gehäuse (24) angeordnet ist.I NAOHGEREICHTI
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß an den Schwingungsgenerator ein Fußschalter (40) angeschlossen ist, mit dem eine Schaltung ausgeführt werden kann, so daß der Chirurg seine Hände für die.Operation frei hat.- 30 -409826/0669Leerseite
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