DE2237978C3 - - Google Patents
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- DE2237978C3 DE2237978C3 DE19722237978 DE2237978A DE2237978C3 DE 2237978 C3 DE2237978 C3 DE 2237978C3 DE 19722237978 DE19722237978 DE 19722237978 DE 2237978 A DE2237978 A DE 2237978A DE 2237978 C3 DE2237978 C3 DE 2237978C3
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- boom
- proximity sensors
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B41/00—Safety devices, e.g. signalling or controlling devices for use in the discharge of coke
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/14—Cars
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von zwei oder mehreren auf demselben Löschgleis
eines Kokereibetriebes gleichzeitig eingesetzten Löschfahrzeugen gegen Kollision.
In größeren Kokereibetrieben mit längeren Koksofenbatterien kommt es öfter vor, daß zur schnelleren
Bewältigung des aus den öfen kommenden Kokses auf der Koksseite der Ofenbatterie mehrere Löschfahrzeuge
gleichzeitig auf ein und demselben Gleis eingesetzt werden müssen. In solchen Fällen müssen Vorkehrungen
getroffen werden, die die Auffahrunfälle (Kollision) der Löschfahrzeuge verhindern. Besonders wichtig sind
diese Vorkehrungen dort, wo die Löschfahrzeuge mehr oder weniger automatisch bewegt werden.
Die Neuerung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Kollisions-Gefahr der auf
einem Löschgleis bewegten Löschfahrzeuge mit einfachen Mitteln beseitigt.
Gemäß der Neuerung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß an Löschfahrzeugen längere in Fahrtrichtung
herausragende Ausleger vorgesehen sind, die an ihren äußeren Enden vorzugsweise kontaktlose elektronische
Näherungssensoren zum selbsttätigen Auslösen der Bremsvorgänge an Fahrzeugen bei nicht erwarteter
Näherung derselben tragen.
Als Ausleger sind dabei einfache Schienen vorgesehen, die in Fahrtrichtung so weit herausragen, daß die
Sensoren noch rechtzeitig reagieren können und daß nach Auslösen des Bremsvorganges an einem oder an
beiden sich einander nähernden Löschfahrzeugen zwischen den Fahrzeugen noch ausreichende Entfernung
zum vollständigen Abbremsen bleibt.
Die Löschfahrzeuge bewegen sich zwar nicht sehr schnell, sie sind aber schwer und benötigen darum zum
Abbremsen ihrer bewegten Massen eine verhältnismäßig lange Strecke. Die Ausleger müßten demnach unter
Umständen lang ausgebildet sein, um längere Bremswege zu sichern. Die Neuerung sieht darum vor, daß
bei erforderlichen größeren Längen der Ausleger diese an ihrem Ende gestützt und gegebenenfalls auf Rollen
geführt werden. Gemäß der Neuerung ist auch vorgesehen, daß die Ausleger an den Löschfahrzeugen seitlich
parallel zur Fahrtrichtung derart angebracht sind, daß sie bei ihrer weiteren Bewegung aneinander vorbeigeführt
werden können ohne sich zu berühren. Das einwandfreie Vorbeiführen der Ausleger aneinander ist
wichtig, da die Löschfahrzeuge beim Bremsvorgang auf jeden Fall noch eine Strecke weiterrollen und die Ausleger,
soweit diese nicht aneinander vorbeiführen, beschädigen würden. Zu diesem Zweck sollen die Halterungen
der Ausleger an benachbarten Fahrzeugen außerdem auch in verschiedenen Höhen angebracht
werden. Die an den Enden der Ausleger angebrachten Sensoren berühren sich bei Näherung der Fahrzeuge
nicht. Sie besitzen eine gewisse Fernwirkung von etwa 20 bis 30 cm und lösen den Bremsvorgang durch eine
beispielsweise induktive Beeinflussung der Vorrichtung aus, wobei die aufgefangenen Impulse durch einen entsprechend
verstärkten Strom weitergegeben werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung müssen die an den Auslegern benachbarter Löschfahrzeuge
angeordneten Näherungssensoren bei Näherung einander zugekehrt liegen und in einem geringen Abstand
von einigen Zentimetern aneinander vorbeigeführt werden.
Weitere Einzelheiten werden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In
F i g. 1 und 2 ist die Draufsicht der gesamten Anlage schematisch dargestellt;
F i g. 3 stellt einen Querschnitt der Laufschiene dar, an der die Ausleger der Löschfahrzeuge auf Rollen geführt
sind.
In F i g. 1 und 2 sind mit A, B, C jeweils drei Löschfahrzeuge
bezeichnet, die auf dem Gleis 3 hin und her verfahren werden.
Der Unterschied der Darstellung in F i g. 1 und 2 besteht darin, daß in F i g. 1 die Ausleger 1 und 2 frei
tragend (nicht abgestützt) sind, wogegen sie in F i g. 2 eine größere Länge darstellen sollen und darum auf der
Laufschiene 4 abgestützt und geführt sind, wie dies auch in F i g. 3 dargestellt ist. Die Laufschiene 4 ist in
F i g. 2 einfachheitshalber als punktgestrichelte Linie dargestellt. Die Löschwagen A und C sind nur mit jeweils
einem Ausleger 1 bzw. Γ ausgerüstet, da bei dieso sen Fahrzeugen von den Außenseiten keine Kollision
zu erwarten ist Der zwischen dem Fahrzeug A und C befindliche Wagen B kann hingegen von beiden Seiten
angefahren werden und ist darum mit zwei Auslegern 2 bzw. 2' versehen. Bei der Annäherung der Fahrzeuge A
und B aneinander wird in dem Augenblick, in dem die Sensoren 5 und 6 einander gegenüberstehen, der
Schaltimpuls an beide Löschfahrzeuge gegeben, der an beiden Fahrzeugen den Bremsvorgang auslöst. Wenn
sowohl der Wagen A als auch der Wagen B sich gleichzeitig
aufeinander zu bewegen, bleibt zum Abbremsen eines jeden Fahrzeuges nur der halbe Abstand s, der
zwischen beiden Fahrzeugen im Augenblick des Auslösens des Bremsvorganges vorhanden war. Dieser Abstand
entspricht gleichzeitig etwa der Länge des jeweiligen Auslegers. Befindet sich hingegen nur eines der
beiden Fahrzeuge in Bewegung, so ist der verfügbare Bremsweg etwa doppelt so groß. Die Bemessung der
Ausleger muß jedoch von den ungünstigsten Verhält-
nissen ausgehen, d. h. der Bremsweg muß stets nach der
Länge s/2 bemessen werden. Soweit die Löschwagen nach dem Abbremsen aus irgendeinem Grund noch
weiter näher aneinander herangefahren werden müssen, kann der eine oder der andere Wagen seine Fahrt
im Kriechgang fortsetzen. Damit die Ausleger 1 und 2 der benachbarten Fahrzeuge bei ganz nahem Heranfahren
immer noch störungsfrei aneinander vorbeikönnen, sind die Halterungen 8 und 9 der Ausleger 1 und 2
bzw. 1', 2' an den benachbarten Fahrzeugen unterschiedlich hoch angeordnet. In F i g. 3 ist die Halterung
9 des Auslegers 2' so angeordnet, daß sie den Ausleger Γ und den darauf angeordneten Sensor 5 mit ausreichendem
Spiel übergreift. Die Laufschiene 4 ist so angeordnet, daß die Ausleger Γ, 2' sich über Rollen 7
darauf abstützen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Sicherung von zwei oder mehreren auf demselben Löschgleis eines Kokereibetriebes
gleichzeitig eingesetzten Löschfahrzeugen gegen Kollision, dadurch gekennzeichnet,
daß an Löschfahrzeugen (A, B, C) längere in Fahrtrichtung herausragende Ausleger (1, 2 bzw. Γ, 2')
vorgesehen sind, die an ihren äußeren Enden vorzugsweise kontaktlose elektronische Näherungssensoren (5, 6) zum selbsttätigen Auslösen der
Bremsvorgänge an Fahrzeugen (A, B, Q bei nicht erwarteter Näherung derselben tragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleger (1, 2 bzw. 1', 2') an den
.Löschfahrzeugen (A, B, Q seitlich parallel zur Fahrtrichtung angebracht und frei tragend oder an
besonderen Laufschienen (4) geführt ausgebildet und derart angeordnet sind, daß sie bei Näherung
anderer Löschfahrzeuge ohne Berührung aneinander vorbeiführen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Auslegern (1,2 bzw.
Γ, 2') verschiedener Löschfahrzeuge angeordneten Näherungssensoren (5, 6) bei Näherung der Fahrzeuge
einander zugekehrt und in einem geringen Abstand von einigen Zentimetern aneinander vorbeigeführt
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722237978 DE2237978B2 (de) | 1972-08-02 | 1972-08-02 | Kollisions-Sicherung für Löschfahrzeuge in Kokereibetrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722237978 DE2237978B2 (de) | 1972-08-02 | 1972-08-02 | Kollisions-Sicherung für Löschfahrzeuge in Kokereibetrieben |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2237978A1 DE2237978A1 (de) | 1974-05-09 |
| DE2237978B2 DE2237978B2 (de) | 1974-10-31 |
| DE2237978C3 true DE2237978C3 (de) | 1975-06-19 |
Family
ID=5852457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722237978 Granted DE2237978B2 (de) | 1972-08-02 | 1972-08-02 | Kollisions-Sicherung für Löschfahrzeuge in Kokereibetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2237978B2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108944858B (zh) * | 2018-06-29 | 2023-10-27 | 安徽业圳工业科技有限公司 | 一种干熄焦焦罐车防撞系统 |
| CN112940762B (zh) * | 2021-02-09 | 2022-07-22 | 鞍钢股份有限公司 | 一种熄焦车防碰撞方法 |
-
1972
- 1972-08-02 DE DE19722237978 patent/DE2237978B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2237978A1 (de) | 1974-05-09 |
| DE2237978B2 (de) | 1974-10-31 |
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