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DE2229071B1 - Schalldaempfer fuer feuerwaffen - Google Patents

Schalldaempfer fuer feuerwaffen

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Publication number
DE2229071B1
DE2229071B1 DE19722229071 DE2229071A DE2229071B1 DE 2229071 B1 DE2229071 B1 DE 2229071B1 DE 19722229071 DE19722229071 DE 19722229071 DE 2229071 A DE2229071 A DE 2229071A DE 2229071 B1 DE2229071 B1 DE 2229071B1
Authority
DE
Germany
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inner tube
sections
silencer
tube
jacket
Prior art date
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Granted
Application number
DE19722229071
Other languages
English (en)
Other versions
DE2229071A1 (de
DE2229071C2 (de
Inventor
Walter 8789 Wildflecken Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heckler und Koch GmbH
Original Assignee
Heckler und Koch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heckler und Koch GmbH filed Critical Heckler und Koch GmbH
Priority to DE19722229071 priority Critical patent/DE2229071C2/de
Publication of DE2229071B1 publication Critical patent/DE2229071B1/de
Publication of DE2229071A1 publication Critical patent/DE2229071A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2229071C2 publication Critical patent/DE2229071C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/30Silencers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Ein solcher Schalldämpfer hat den Nachteil, daß er aus einer Vielzahl verschiedener Teile besteht, die einzeln innerhalb des Mantelrohres befestigt werden müssen, was einen beträchtlichen Aufwand erfordert, weil diese Teile hohen mechanischen und thermischen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Außerdem ist die Befestigung an der Innenseite des porösen Absorptionsteiles schwierig, weil ein solches Absorptionsteil notwendig eine nur begrenzte Festigkeit aufweisen kann. Endlich ist auch die Anwendung sol-
  • cher Absorptionsteile nachteilig, weil diese von den heißen Pulvergasen durchströmten Absorptionsteile einer erheblichen Abnutzung unterliegen, so daß solche von Absorptionsteilen gebrauchmachenden Schalldämpfer eine nur begrenzte Lebensdauer haben.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schalldämpfer zu schaffen, der aus nur wenigen Teilen besteht und keine Absorptionskörper benötigt, so daß er einfach herstellbar ist und eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer hat, und der zugleich eine besonders gute Schalldämpfung gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das Innenrohr einen quadratischen Querschnitt hat und die die Öffnungen bildenden Abschnitte paarweise von einander gegenüberliegenden Seiten abgebogen sind, sich über die ganze Breite des Innenrohres erstrecken und bis zur Mittelebene des Innen rohres reichen, wo ihre Querränder aneinanderstoßen, und endlich an ihren Querrändern Ausschnitte aufweisen, die sich zu in Längsrichtung des Innenrohres gesehen im wesentlichen kreisrunden Öffnung für den Geschoßdurchtritt ergänzen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schalldämpfer ist also das Innenrohr ähnlich wie bei dem bekannten Schalldämpfer mit den kegelförmigen Leitflächen in einzelne Kammern unterteilt, die an ihrem vorderen Ende durch schräg nach vorn und außen weisende Leitflächen begrenzt sind, von denen die dem Geschoß nacheilenden Pulvergase in eine äußere Kammer gelenkt werden. Trotzdem ist der erfindungsgemäße Schalldämpfer nicht aus einer Vielzahl von hintereinander angeordneten Leitblechen aufgebaut, sondern weist nur ein einziges Innenrohr auf, von dem Abschnitte nach innen abgebogen sind, die sich zu pfeilförmig ausgebildeten Querwänden ergänzen.
  • Es ist nicht nur die Herstellung eines solchen Innenrohres besonders einfach, sondern es weist der erfindungsgemäße Schalldämpfer wegen der einteiligen Ausbildung des Innenrohres eine besonders gute mechanische Festigkeit auf, wodurch eine hohe Lebensdauer gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Schalldämpfers besteht darin, daß die Pulvergase nicht in einem kreissymmetrischen Strom von dem Innenrohr in die von Innenrohr und Mantelrohr begrenzte Kammer abgelenkt werden, sondern in zwei einander gegenüberliegenden Teilströmen, so daß beim Austritt der Gase in diese Kammer infolge des notwendigen Druckausgleiches Strömungskomponenten entstehen, die quer zur Längsrichtung des Schalldämpfers verlaufen, damit sich auch diejenigen Abschnitte der Kammer mit den Pulvergasen füllen, die den Wandabschnitten des Innenrohres benachbart sind, die an die nach innen abgebogenen Abschnitte angrenzen, wodurch in der vom Mantelrohr nach außen begrenzten Kammer eine kräftige Verwirbelung der Pulvergase eintritt, welche die gewünschte Entspannung der Pulvergase verursacht, ohne daß in dieser Kammer ein Absorptionsmaterial angeordnet werden müßte. Daher werden mit Hilfe des erfindungsgemäßen Schalldämpfers überraschend hohe Dämpfungswerte erzielt, und es weist zugleich dieser Schalldämpfer eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer auf, weil er kein einem Verschleiß unterliegendes Material enthält.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die nach innen abgebogenen Abschnitte von in Längsrichtung des Innenrohres hintereinanderliegenden Paaren in bezug auf die Rohrachse jeweils um 900 gegeneinander versetzt. Auf diese Weise lassen sich die gewünschten Austrittsöffnungen und von den abgebogenen Abschnitte gebildeten Querwände sehr dicht hintereinander anordnen, und es kann die für eine optimale Dämpfung benötigte Anzahl von in Längsrichtung des Schalldämpfers hintereinanderliegenden Kammern auf einer relativ kurzen Länge des Schalldämpfers untergebracht werden, so daß sich der erfindungsgemäße Schalldämpfer auch durch eine relativ kurze Baulänge auszeichnet.
  • Es hat sich überraschend herausgestellt, daß besonders gute Dämpfungswerte erzielt werden, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die beiden nach innen abgebogenen Abschnitte wenigstens eines Paares eine unterschiedliche Länge aufweisen. Dabei können die von den gleichen Seiten des Rohres abgebogenen Abschnitte von in Längsrichtung des Rohres hintereinanderliegenden Paaren verschieden lang sein, so daß also die jeweils einen gleichen Winkel mit der Rohrachse bildenden Abschnitte abwechselnd auf entgegengesetzten Seiten des Innenrohres liegen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Innenrohr vier in Längsrichtung hintereinanderliegende Paare von nach innen abgebogenen Abschnitten auf, von denen jeweils die beiden Abschnitte des, in Schußrichtung von hinten nach vorn gezählt, ersten und dritten Paares verschieden lang und des zweiten und vierten Paares gleich lang ausgebildet sind. Dabei haben die Abschnitte des zweiten und vierten Paares im wesentlichen jeweils die gleiche Länge wie die kürzeren Abschnitte der beiden anderen, unsymmetrischen Paare.
  • Die Festigkeit des Innenrohres kann dadurch bedeutend erhöht werden, daß die nach innen abgebogenen Abschnitte an ihren Längsrändern mit den benachbarten Seiten des Innenrohres und/oder an ihren aneinanderstoßenden Querwänden miteinander durch Hartlöten oder Schweißen verbunden werden.
  • Außerdem wird durch diese Maßnahme eine bessere Ableitung der Pulvergase in die vom Mantelrohr begrenzte Kammer erzielt.
  • Das Innenrohr kann zweckmäßig mittels Endscheiben in dem Mantelrohr befestigt sein, die in ihrer Mitte Durchgangsbohrungen für den Geschoßdurchtritt aufweisen. Auf diese Weise wird auch eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Mantelrohr und dem Innenrohr erzielt, die zugleich einfach herstellbar ist. Weiterhin kann das Mantelrohr entgegen der Schußrichtung über das Innenrohr verlängert und zur Aufnahme eines mit Querbohrungen versehenen Abschnittes des Waffenlaufes eingerichtet sein. Diese Maßnahme hat in bekannter Weise den Zweck, die Mündungsgeschwindigkeit der Waffe auf einen unter der Schallgeschwindigkeit liegenden Wert zu vermindern, damit beim Abschießen der mit dem Schalldämpfer versehenen Waffe der Überschallknall des Geschosses vermieden wird.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Schalldämpfer nach der Erfindung und Fig.2 einen Schnitt längs der Linie II-II durch den Schalldämpfer nach Fig. 1.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Schalldämpfer weist ein zylindrisches Mantelrohr 1 auf, das an seinem vorderen Ende durch eine Kappe 2 und an seinem hinteren Ende durch ein Anschluß stück 3 verschlossen ist. Sowohl die Kappe als auch das Anschluß stück greifen mit einem Abschnitt in das Innere des Mantelrohres ein, und es ist das Ende des Mantelrohres mit der Umfangsfläche der Kappe 2 bzw. des Anschlußstückes3 verschweißt. Innerhalb des Mantelrohres 1 ist mittels Endscheiben 4 und5 ein Innenrohr 6 angeordnet, das, wie aus F i g. 2 ersichtlich, einen quadratischen Querschnitt hat. Die Endscheiben 4 und 5 haben jeweils an einer Stirnseite einen quadratischen Ansatz 7 bzw. 8, auf den das In-Innenrohr 6 mit seinem entsprechenden Ende aufgeschoben ist. Das Innenrohr 6 ist mit den Endscheiben 4 und 5 wiederum durch Schweißen oder Hartlöten verbunden. Die vordere Endscheibe4 greift in eine entsprechende Aus drehung 9 an der Rückseite der Kappe 2 ein, wogegen die hintere Endscheibe 5 etwa in der Mitte des Mantelrohres 1 mit ihrem Umfang an dessen Innenseite anliegt. Die Endscheiben 4 und 5 sind in der Kappe 2 bzw. dem Mantelrohr 1 lediglich durch einen Preßsitz gehalten. Die Kappe 2, das Anschlußstück3 und die Endscheiben 4 und5 sind jeweils mit einer Durchgangsbohrung 10 für das Geschoß der Feuerwaffe versehen.
  • Die von dem Mantelrohr 1, dem Innenrohr 6 und den Endscheiben 4 und 5 begrenzte Kammer 11 steht mit dem Inneren des Innenrohres 6 über Öffnungen 12 in Verbindung, die dadurch gebildet sind, daß von einander gegenüberliegenden Seiten des im Querschnitt rechteckigen Innenrohres 6 Abschnitte 13, 14 und 15 ausgeschnitten und nach innen so weit abgebogen sind, daß sich ihre Querränder 16 in der Mittelebene des Innenrohres 6 treffen. Die nach innen abgebogenen Abschnitte 13 bis 15 erstrecken sich jeweils über die ganze Breite des Innenrohres und sind an ihren Längsrändern mit der benachbarten Seite des Innenrohres und an ihren aneinanderstoßenden Querrändern 16 miteinander durch Hartlöten oder Schweißen verbunden.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Innenrohr 6 vier Paare einander gegenüberliegender Abschnitte 13 und 14 bzw.
  • 15 auf, die in Längsrichtung des Innenrohres hintereinander angeordnet sind und von denen jeweils aufeinanderfolgende Paare um 900 gegeneinander versetzt sind. Während also, in Schußrichtung gesehen oder von der hinteren Endscheibe 5 aus gezählt, die Abschnitte 13 und 14 des ersten und des dritten Paares im Schnitt dargestellt sind, weil sie von den zur Zeichenebene senkrechten Wänden des Innenrohres 6 abgebogen sind, sind die Abschnitte 15 des zweiten und vierten Paares in Ansicht dargestellt, weil sie von den zur Zeichnungsebene parallelen Wänden des Innenrohres 6 abgebogen sind. Weiterhin sind die Abschnitte 13 und 14 des ersten und des dritten Paares verschieden lang ausgebildet, und es geht von jeder Seite des Innenrohres 6 ein langer Abschnitt 13 und ein kurzer Abschnitt 14 aus, so daß also die von den Abschnitten 13 und 14 des ersten und des dritten Paares gebildeten Keile nach verschiedenen Seiten in bezug auf die Längsmittelebene des Innenrohres schief gestellt sind. Im Gegensatz dazu sind die Abschnitte 15 des zweiten und des vierten Paares gleich lang, so daß also die von diesen Abschnitten gebildeten Keile zu der entsprechenden Längsmittelebene des Innenrohres 6 symmetrisch verlaufen. Alle Abschnitte 13 bis 15 weisen an ihren Querrändern 16 Ausschnitte 17 bzw. 18 bzw. 19 auf, die sich, in Längsrichtung des Innenrohres 6 gesehen, zu im wesentlichen kreisrunden Öffnungen 20 für den Geschoßdurchtritt ergänzen.
  • Zum Gebrauch wird er erfindungsgemäße Schalldämpfer auf den in F i g. 1 strichpunktiert dargestellten Lauf 21 einer Waffe aufgeschoben, der die Bohrung 10 im Anschlußstück 3 durchdringt und bis zur hinteren Endscheibe 5 reicht, mit dem das Innenrohr 6 in dem Mantelrohr 1 gehalten ist. Diese Endscheibe 5 weist an ihrer Rückseite eine Bohrung 22 auf, in die der Lauf 21 der Waffe eingreift. Auf diese Weise wird zwischen dem Lauf 21 und dem Mantelrohr 1 eine weitere Kammer 23 gebildet, in deren Bereich der Lauf 21 Querbohrungen 24 aufweist, damit bereits aus dem Lauf Pulvergase in die Kammer 23 entweichen können. Diese Maßnahme hat in bekannter Weise den Zweck, die Mündungsgeschwindigkeit des aus dem Lauf 21 abgefeuerten Geschosses auf einen unter Schallgeschwindigkeit liegenden Wert zu vermindern, damit auch der Überschallknall des Geschosses vermieden wird.
  • Die aus dem Lauf 21 in das Innenrohr 6 des Schalldämpfers eintretenden Pulvergase werden von den schräggestellten Abschnitten 13 bis 15 der Seitenwände des Innenrohres durch die so gebildeten Öffnungen 12 nach außen in die von dem Innenrohr 6 und dem Mantelrohr 1 begrenzte Kammer abgelenkt. Dabei sorgen die Wände 13 und 14 mit ihrer verschiedenen Neigung für eine verschiedene Verteilung der Gase auf die Kammer. Außerdem werden die Pulvergase nur auf einander entgegengesetzte Seiten der Kammer verteilt, so daß seitlich der Öffnungen 12 Zonen geringeren Druckes entstehen, in welche die Pulvergase von dem gewälbten Mantelrohr abgelenkt werden. Dadurch entsteht in der Kammer 11 eine starke Verwirbelung, welche die Ausbreitung von Schockwellen verhindert, die über das Mantelrohr 1 an die Umgebung weitergeleitet werden könnten. Dies ist gegenwärtig die Erklärung dafür, daß mit dem erfindungsgemäßen Schalldämpfer außerordentlich günstige Dämpfungswerte erzielt werden. Es ist jedoch nicht sicher, daß diese Deutung die tatsächlichen, sehr komplizierten Vorgänge vollständig erklärt, die zu dem überraschend guten Ergebnis führen.
  • Es ist weiterhin ersichtlich, daß der erfindungsgemäße Schalldämpfer sehr einfach herstellbar ist, weil es nur sehr einfacher Arbeitsvorgänge bedarf, um aus einem handelsüblichen Rohr mit quadratischem Querschnitt die Abschnitte auszuschneiden und an ihren Querrändern mit den Ausschnitten zu versehen, dann nach innen in das Rohr abzubiegen und bei Bedarf durch Schweißen oder Hartlöten mit den benachbarten Rohrwänden und an ihren Querrändem miteinander zu verbinden. Das auf diese Weise hergestellte Rohr ist auch in einfacher Weise in dem Mantelrohr befestigbar, so daß der erfindungsgemäße Schalldämpfer aus einer extrem kleinen Anzahl einfacher Teile besteht, die praktisch keinerlei Verschleiß unterliegen, so daß der erfindungsgemäße Schalldämpfer auch eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer hat.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Schalldämpfer für Feuerwaffen mit einem konzentrisch zu einem Mantelrohr angeordneten Innenrohr, das an seinen Enden mit dem Mantelrohr dicht verbunden und zwischen seinen Enden mit Öffnungen versehen ist, die durch Ausstanzen und Nach-innen-Abbiegen von entgegengesetzt zur Schußrichtung gerichteten Abschnitten der Rohrwandung gebildet sind, d a du r c h g e -kennzeichnet, daß das Innenrohr (6) einen quadratischen Querschnitt hat und die die öffnungen (12) bildenden Abschnitte (13 bis 15) paarweise von einander gegenüberliegenden Seiten abgebogen sind, sich über die ganze Breite des Innenrohres erstrecken und bis zur Mittelebene des Innenrohres reichen, wo ihre Querränder (16) aneinanderstoßen, und endlich an ihren Querrändern Ausschnitte (17 bis 19) aufweisen, die sich, in Längsrichtung des Innenrohres (6) gesehen, zu im wesentlichen kreisrunden Öffnungen (20) für den Geschoßdurchtritt ergänzen.
  2. 2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen abgebogenen Abschnitte (13 bis 15) von in Längsrichtung des Innenrohres (6) hintereinanderliegenden Paaren in bezug auf die Rohrachse jeweils um 900 gegeneinander versetzt sind.
  3. 3. Schalldämpfer nach Anspruchl oder2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden nach innen abgebogenen Abschnitte (13 und 14) wenigstens eines Paares eine unterschiedliche Länge aufweisen.
  4. 4. Schalldämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von den gleichen Seiten des Rohres abgebogenen Abschnitte (13 und 14) von in Längsrichtung des Rohres hintereinanderliegenden Paaren verschieden lang sind.
  5. 5. Schalldämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenrohr (6) vier in Längsrichtung hintereinanderliegende Paare von nach innen abgebogenen Abschnitten (13 bis 15) aufweist, von denen jeweils die beiden Abschnitte (13 und 14) des, in Schußrichtung von hinten nach vorne gezählt, ersten und dritten Paares verschieden lang und die Abschnitte (15) des zweiten und vierten Paares gleich lang ausgebildet sind.
  6. 6. Schalldämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (15) des zweiten und vierten Paares im wesentlichen die gleiche Länge haben wie die kürzeren Abschnitte (14) der beiden anderen Paare.
  7. 7. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen abgebogenen Abschnitte (13 bis 15) an ihren Längsrändern mit den benachbarten Seiten des Innenrohres (6) und/oder an ihren aneinanderstoßenden Querrändern (16) miteinander durch Hartlöten oder Schweißen verbunden sind.
  8. 8. Schalldämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenrohr (6) mittels Endscheiben (4 und 5) in dem Mantelrohr (1) befestigt ist, die in ihrer Mitte Durchgangsbohrungen (10) für den Geschoßdurchtritt aufweisen.
  9. 9. Schalldämpfer nach einem der vorhergehen- den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (1) entgegen der Schußrichtung über das Innenrohr (6) verlängert und zur Aufnahme eines mit Querbohrungen (24) versehenen Abschnittes des Waffenlaufes (21) eingerichtet ist.
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalldämpfer für Feuerwaffen mit einem konzentrisch zu einem Mantelrohr angeordneten Innenrohr, das an seinen Enden mit dem Mantelrohr dicht verbunden und zwischen seinen Enden mit Öffnungen versehen ist, die durch Ausstanzen und Nach-innen-Abbiegen von entgegengesetzt zur Schußrichtung gerichteten Abschnitten der Rohrwandung begildet sind.
    Es ist ein solcher Schalldämpfer aus der deutschen Patentschrift 695 928 bekannt, der für Schnellfeuerwaffen bestimmt ist. Bei diesem bekannten Schalldämpfer ist das Innenrohr kegelstumpfförmig ausgebildet und verjüngt sich in Schußrichtung. Aus seiner Mantelfläche sind kleine Abschnitte herausgedrückt, die nur wenig über die Innenfläche des Innenrohres hinausragen und die auf einer das Innenrohr umgebenden Schraubenlinie, deren Steigung mehr als das doppelte des Rohrdurchmessers beträgt, angeordnet sind. Der Durchmesser des Innenrohres ist auch an dessen Mündung noch erheblich größer als der Geschoßdurchmesser, während die von den nach innen abgebogenen Abschnitte gebildeten Öffnungen einen im Verhältnis zum Rohrdurchmesser kleinen Querschnitt aufweisen, so daß doch eine erhebliche Menge der Pulvergase hinter dem Geschoß aus dem Schalldämpfer austritt und infolgedessen noch einen erheblichen Knall verursacht. Außerdem ist an die von dem Innenrohr und dem Mantelrohr begrenzte Kammer ein rüsselartiger Ansatz angeschlossen, um die in diese Kammer eintretenden Pulvergase abzuleiten, so daß die aus diesem Ansatz austretenden Gase ebenfalls noch zum Mündungsknall der Waffe beitragen. Mit dieser bekannten Anordnung ist daher nur eine sehr begrenzte Schalldämpfung möglich.
    Es ist ferner bekannt, das Mantelrohr eines Schalldämpfers mit einem rohrförmigen Absorptionsteil auszukleiden, in dessen Inneres kegelförmige Leitbleche eingesetzt sind, die sich in Schußrichtung erweitern und deren Eintrittsöffnung nur wenig größer ist als der Geschoßdurchmesser, während ihre Austrittsöffnung bis an die Innenfläche des Absorptionsteiles heranreicht. Die Steigung der kegelförmigen Leitbleche nimmt in Schußrichtung ab, so daß die Länge der in Axialrichtung des Schalldämpfers hintereinander angeordneten Leitbleche von hinten nach vorn zunimmt. Das Mantelrohr ist an seinem vorderen Ende bis auf eine zentrale Durchtrittsöffnung für das Geschoß geschlossen, weist jedoch im Bereich des vorderen Endes des rohrförmigen Absorptionsteiles Auslaßöffnungen für die Pulvergase auf.
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