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DE2228170A1 - Aus kugelschalenabschnitten hergestellter globus - Google Patents

Aus kugelschalenabschnitten hergestellter globus

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Publication number
DE2228170A1
DE2228170A1 DE19722228170 DE2228170A DE2228170A1 DE 2228170 A1 DE2228170 A1 DE 2228170A1 DE 19722228170 DE19722228170 DE 19722228170 DE 2228170 A DE2228170 A DE 2228170A DE 2228170 A1 DE2228170 A1 DE 2228170A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
globe
side parts
parts
tongues
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722228170
Other languages
English (en)
Inventor
Irving J Starworth
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE2228170A1 publication Critical patent/DE2228170A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B27/00Planetaria; Globes
    • G09B27/08Globes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

  • Aus Kugelschalenabschnitten hergestellter Globus Die Erfindung betrifft einen Globus, der sich auf einfache Weise aus auswechselbaren Teilen sehr genau zusammensetzen und wieder auseinandernehmen läßt, der einfach herstellbar und leicht zusammensetzbar ist und sich im zerlegten Zustand in kompakter Form verpacken läßt. Insbesondere bezieht sich die Er-findung auf einen hohlen, aus verformbarem Bahnmaterial hergestellten Globus, der aus Kugelschalenabschnitten zusammengesetzt ist, Wobei zwei Hohlkugelkalotten als polare Bereiche vorgesehen sind, die zusammen mit einer Mehrzahl von Hohlkugelsegmenten als Seitenteile den Hohlkugel-Globus bilden, und wobei die Längstrennkanten der Seitenteile in Großkreisebenen durch die Pole und deren senkrecht zur Polachse stehende Trennkanten auf ritenkreisen liegen und bei dem eine die Globus-Anordnung halternde Polachse mit den beiden Hohlkugelkalotten fest verbunden ist.
  • In der US-PS 2 228 736 ist bereits ein aus auswechselbaren Abschnitten zusammensetzbarer Globus beschrieben, dersich mit hoher Genauigkeit bei minimaler Verzeichnung oder Verzerrung bedrucken läßt. Außer bei dem dort beschriebenen und vom gleichen Erfinder und Anmelder stammenden, in Teile zerlegbaren Globus, war es bei der Herstellung von terrestrischen oder auch Himmels-Globen, wenn eine genaue Wiedergabe der Erde, des Himmelskörpers oder des Himmeisgewölbes erwünscht war, üblich, eine Kugel aus Metall, Holz, Gips, Stein oder dergleichen, Kunststoff oder anderen Grundmaterialien herzustellen, die mit einer Haut aus Papier oder Pergament überzogen wurde, das im ebenen Zustand bedruckt, in an den fertigen Globus angenäherte Segmente unterteilt und auf die Kugel aufgelegt oder anderweitig aufgebracht wurde. Für richtige und genaue Anwendung dieser Technik ist besonders geschultes Personal erforderlich, wobei die Kosten für solche Globen mit der gewünschten Darstellungsgenauigkeit und der Größe der Kugel erheblich wuchsen. Ist die erwähnte Haut einmal aufgebracht, so können Anderungen, etwa an der kartographischen Darstellung, nur durch Aufbringen einer neuen Haut vorgenommen werden. Da solche Änderungen, insbesondere in der politischen Kartographie der Erde, relativ häufig erfbrderlch sind,ist der Markt für die letzterwähnten teuren Globen, die zudem jeweils nur relativ umständlich auf neuesten Stand gebracht werden können, relativ begrenzt.
  • Auch den nach der bereits erwähnten US-PS 2 228 736 hergestellten Globen haftet noch der Nachteil an, daß notwendigerweise an und zwischen den die einzelnen Abschnitte verbindenden Elementen ein gewisses Spiel erforderlich ist, so daß ein vollständig genaues Aufeinanderpassen der einzelnen Teile beim Zusammenbau nicht in allen Fällen gewährleistet ist. Weiterhin zeigte sich, daß nach der Lehre dieser Patentschrift hergestellte Globen im auseinandergenommenen Zustand zwar wesentlich weniger Platz einnehmen als der zusammengesetzte Globus, jedoch wird auch das dann eingenommene Volumen für postalische Zwecke und dergleichen noch als zu groß empfunden. Weiterhin muß dieser bekannte und auseinandernehmbare Globus aus relativ steifem Metall oder starkem Kunststoffmaterial hergestellt sein, um einen angemsssen stabilen Aufbau zu erhalten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen aus Teilen zusammensetzbaren und wieder auseinandernehmbaren Globus zu schaffen, der sich mit hoher Genauigkeit bei sehr einfachem und -stabilem Aufbau auf einfache Weise zusammensetzen und wieder auseinandernehmen läßt, der sich wirtschaftlich herstellen läßt und bei dem insbesondere im Hinblick auf einen Erdglobus auf einfache Weise bestimmte Teilbereiche ausgewechselt werden können.
  • Die Erfindung besteht bei einem Globus der eingangs genannten Gattung darin, daß die Längstrennkanten der Seitenteile mit einer Mehrzahl mit Nuten versehener Zungen versehen ist, die jeweils entlang einer Längstrennkante im Globusinneren liegend angeordnet und in einer Richtung ausgerichtet sind, daß die ausgerichteten und genuteten Zungen einer Längstrennkante mit entgegengesetzt ausgerichteten Zungen der angrenzenden und formschlüssig angepaßten Längstrennkante des folgenden Seitenteils so verhakt sind, daß beim Gegeneinander-Verdrehen der aneinandergrenzenden Seitenteile in der Ebene des betreffenden Großkreises eine exakte Zuordnung und fester Sitz der Seitenteile gewährleistet ist.
  • Das der bekannten Globuskonstruktion nach der genannten US-Patentschrift noch anhaftende Problem wird also erfindungsgemäß dadurch gelöst., daß der Globus ebenfalls aus einzelnen Sektoren oder Abschnitten zusammengesetzt wird, die aus einem Paar von Endteilen (bei einem Erdglobus im allgemeinen die Polkappen) und einer Mehrzahl von Seitenteilen bestehen, die je aus einem verformbaren Bahnmaterial hergestellt sind und die sich in noch näher zu erläuternder Weise zu einem vollständigen Globus zusammensetzen lassen. Das Problem der genauen Ausrichtung und Zuordnung der einzelnen Teile wird dadurch gelöst, daß die Seitenteile in der Ebene von Großkreisen, die durch die Pole des Globus verlaufen, unterteilt sind. Die Seitenteile sind mit geschlitzten oder mit Nuten versehenen Zungen ausgerüstet, die jeweils mit den Zungen des angrenzenden Seitenteils, die ihrerseits entgegengesetzt ausgerichtet sind, verhakt sind. Werden nun diese mit ihren Schlitzen oder Nuten einander entgegengesetzten Zungen miteinander verhakt und werden die beiden aneinandergrenzenden Abschnitte entlang der Großkreis-Schnittebene gegeneinander bis zum Anschlag verdreht, so läßt sich auf einfache Weise eine sehr genaue Anpassung und Ausrichtung erreichen. Die Teile lassen sich dann gegen Zurückdrehen in irgendeiner geeigneten Weise sichern, beispielsweise durch Streifen eines durch Andrücken haftenden Klebebandes. Die dabei erhaltenen exakt zusammengesetzten größeren Globus-Abschnitte werden schließlich zu einem Gesamtglobus zusammengesetzt.
  • Diese Konstruktion ist nach dem Zusammenbau ausreichend steif, und es hat sich gezeigt, daß die einzelnen Abschnitte aus relativ dünnem, leicht verformbarem Metall oder aus leicht verformbarem Kunststoffmaterial hergestellt werden können. Bei Verwendung dieser Materialien wird das Zusammensetzen der Teile dadurch vereinfacht, daß eine steife Unterlage vorgesehen wird, auf der der zusammengesetzte Globus aufliegt, wobei die Unterlage gleiche Krümmung wie der Globus aufweist. Diese Unterlage kann beim Zusammensetzen als Stützunterlage dienen, um. ein Verformen des Materials zu verhindern, während die einzelnen Abschnitte relativ zueinander in der Ebene eines entsprechenden Großkreises gedreht werden, um sie miteinander einrasten zu lassen und auszurichten, und während die Halterungsstreifen aufgebracht werden.
  • Das oben angegebene Problem des einfachen und raumsparenden Verpackens wird dadurch gelöst, daß alle Teile, d.h. die End-und Seitenteile, mit gleichen Winkelabmessungen ausgebildet werden, so daß sie sich bei minimalem Raumbedarf eng zusammensetzen lassen. Praktisch haben sich zwei verschiedene Kombinationen als zweckmäßig erwiesen. Wird für alle Teile ein umspannter Bogen von 900 vorgesehen, so ergeben sich vier Seitenteile und zwei Polarkappen - eine Konstruktion, die insbesondere für Globen mit ca. 30 cm Durchmesser zu bevorzugen ist.
  • Für größere Globen werden Teile mit einem 600-Mittelpunktswinkel oder Globenwinkel vorgesehen, so daß sich insgesamt zwei Endteile und zwölf Seitenteile ergeben. Dabei hat sich gezeigt, daß sich etwa ein aus diesen vierzehn Teilen zusammensetzbarer Globus mit ca. 40 cm Durchmesser im zerlegten Zustand in kleinerem Raum unterbringen läßt als ein 30 cm-Globus, der aus sechs Teilen zusammensetzbar ist.
  • Nach dem Zusammensetzen der Seitenteile werden die Endteile durch irgendwelche geeigneten Vorrichtungselemente befestigt, und es wird eine Polachse eingesetzt, über die eine Halterung der Anordnung an einer Unterlage möglich ist, oder die auch ohne Verbindung mit einer Unterlage die Anordnung zusammenhält.
  • Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fiq. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Globus, der aus Kugelschalenabschnitten mit 600 Mittelpunktswinkel zusammengesetzt ist, bei dem die Endteile in ihrer zugeordneten Stellung durch die Polachse zusammengehalten werden und bei dem eine Unterlage den Globus im richtigen Erdneigungswinkel zur durch schnittlichen Sonnenbahnebene hält; Fig. 2 eine andere Ansicht eines erfindungsgemäß zusammengesetzten Globus, der über eine Hängevorrichtung an seiner Achse so aufgehängt ist, daß sich wiederum der richtige Neigungswinkel einstellt; Fig. 3 einen Teilschnitt des Globus nach Fig. 1 zur Darstellung von Einzelheiten im unteren Teil der Anordnung einschließlich der Unterlage; Fig. 4 einen Teilschnitt aus Fig. 2 zur Verdeutlichung von Einzelheiten des oberen Teils der Anordnung einschließlich der Hängevorrichtung; Fiq. 5 eine Perspektivansicht der Unterlage; Fig. 6 in Perspektivansicht zwei zu einem vollen, von Nord nach Süd verlaufenden Seitensegment zusammengesetzte Halbsegment-Seitenteile, die auf die Unterlage abgestützt sind.
  • Fig. 7 eine vergrößerte Teilansicht der geschlitzten oder genuteten Zungen, mittels derer die Seitenteile zusammengefügt und zusammengehalten werden; Fig. 8 eine der Fig. 7 ähnliche Darstellung, bei der die geschlitzten Zungen miteinander im Eingriff stehen und eine Sicherung gegen Verrutschen durch ein Band vorgesehen ist; Fiq. 9 einen Schnitt, gesehen in Richtung der Pfeile an der Linie 9-9 in Fig. 8 zur Verdeutlichung des Winkels, in dem die Zungen abstehen; Fig.10 eine der Fig. 6 ähnliche Darstellung zur Verdeutlichung der weiteren Schritte beim Zusammensetzen der einzelnen Abschnitte; Fi.ll eine den Fig. 6 und 10 ähnliche Darstellung, bei der die Halbkugelschalen zum Zusammenfügen vorbereitet sind; Fig.12 eine Perspektivansicht, teilweise im Schnitt, gemäß der der teilweise zusammengesetzte Globus auf der Unterlage ruht und die untere Polkappe zum Aufsetzen vorbereitet ist; Fig eine der Fig. 12 ähnliche Darstellung, bei der die untere Haltekappe gerade eingesetzt werden soll; Fiq.14 eine Ansicht der auseinandergenommenen Polachse; Fig.15 eine Perspektivansicht, teilweise im Schnitt, bei in den teilweise zusammengesetzten Globus eingesetzter Polachse; Fig.16 eine der Fig. 15 ähnliche Darstellung, bei der gezeigt ist, wie die obere Haltekappe vor dem Einsetzen der oberen Polarkappe befestigt wird; Fig.17 eine Perspektivansicht zur Verdeutlichung eines auseinandergenommenen Globus gemäß der Erfindung in einem Behälter und Fig.18 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, bei der die einzelnen Abschnitte einen Mittelpunktswinkel von 900 aufweisen.
  • Gemäß der in den Fig. 1 bis 17 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ein Paar von Endteilen 11, die vorzugsweise den gesamten oder wenigstens einem wesentlichen Teil der Polarbereiche im Falle eines Erdglobus entsprechen, sowie eine Mehrzahl von Seitenteilen 12 vorgesehen. Die Endteile 11 umspannen jeweils etwa einen Winkel von 300, gemessen von der Mitten-oder Polachse 13, d.h. der gesamten Bogen umschließt einen Mittelpunktswinkel von 600. Die Seitenteile 12 sind vorzugsweise nach Größe und Form alle einander gleich und umspannen je einen geographischen Breitenwinkel von 600 vom Äquator aus und einen geographischen Längenwinkel von 600. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, bestehen die Seitenteile aus insgesamt zwölf oberen und unteren Halbsegmenten des Globus. Die Ausdehnung der Endteile kann von einem Winkel von etwa 230 (entsprechend den Polarkreisen) bis zu wenige Grade mehr als 300 schwanken, doch erfordert jede nennenswerte Abweichung von dem zu bevorzugenden Bogenwinkel von 300 eine Volumenvergößerung bei dem den auseinandergenommenen Globus aufnehmenden Behälter, so daß dann die sich beim Verpacken und Lagern ergebenden Vorteile dieser bevorzugten Ausführungsform nicht in vollem Umfang erreicht werden. Die Kanten der Seitenteile 12 liegen alle in der Ebene von Kugelgroßkreisen, mit Ausnahme der beiden Kanten, die gegen die Endteile anliegen. Die Seiten- und Endteile sind alle so gebogen, daß sie eine der Kugelform angepaßte Krümmung bestimmter Größe aufweisen. Jedes der Endteile ist im Bereich des Pols mit einem Loch 14 versehen, und eine Mehrzahl von Zungen 15 steht von der Kante dieser Teile ab, deren Anzahl wenigstens der Anzahl der Seitenteile entspricht und die vorzugsweise parallel zur Polachse der Anordnung stehen. Die Seitenteile 12 weisen an ihren den Polen zugekehrten Enden Flansche 16 mit Schlitzen 17 auf, in die die Zungen 15 hineinragen.
  • Die Flansche 16 sind vorzugsweise um ein der Dicke des Materials, aus dem die Teile hergestellt sind, entsprechendes Stück versetzt, wie bei 18 angedeutet ist, so daß sich eine glatte äußere Oberfläche ergibt. Die Seitenteile 12 sind an ihren restlichen drei Seiten mit Verbindungselementen versehen, die, wie dargestellt, aus einer Mehrzahl von geschlitzten oder genuteten Zungen 19 bestehen, die im zusammengesetzten Zustand des Globus nach innen gebogen sind und in das Innere hinein abstehen, vorzugsweise in einem Winkel von 450 gegen die Tangentialebene, wie Fig. 9 erkennen läßt. Der Grund 20 der Zungen 19 ist jeweils von der Oberseite der Zungen so weit beabstandet, daß dann, wenn die Zungen im verhakten Zustand voll gegeneinander anliegen, die Kanten der Seitenteile genau aufeinander ausgerichtet sind. Halterungselemente, wie etwa Streifen eines Klebebandes 21, dienen zum Festhalten der Teile im zusammengesteckten Zustand.
  • Eine Unterlage oder Grundplatte 22 besteht aus einer gebogenen Kappe, deren Krümmung der Krümmung des Globus entspricht und die auf Füßchen 23 oder anderen Stützelementen aufsteht. Diese Unterlage ist mit einer Vertiefung oder einem Loch 24 versehen, das gegen die Mitte so versetzt ist, daß beim Einsetzen des unteren Endes der Polachse in dieses Loch der Globus in einem Neigungswinkel von im Idealfall 23033' steht und sich auf dieser Unterlage unter Beibehaltung des Neigungswinkels drehen läßt.
  • Beim Zusammensetzen des Globus werden vorzugsweise die jeweiligen oberen und unteren Halbseitenteile eines Seitenteils 12 zusammengefügt, wie Fig. 6 erkennen läßt, um so die einzelnen vollständigen von Nord nach Süd reichenden Seitensegmente zu erhalten. Dabei wird zweckmäßigerweise die Unterlage 22 als Abstützung während des Zusammensetzens verwendet, da diese Unterlage den geschlitzten Zungen 19 automatisch in der Ebene des Großkreises gegenübersteht. Die Zungen werden dann durch Verschieben in der Großkreisebene zusammengefügt, so daß sie voll gegen die jeweiligen Unterkanten oder Sitze 20 anliegen, wie die Fig. 7 und 8 erkennen lassen, in denen das Zusammenfügen der Seitenteile mittels der im Inneren des Globus stehenden Zungen gezeigt ist. Bei einem Abstehwinkel der Zungen von 450 wird der sich auf der Außenflächende ergebende Spalt auf ein Minimum gebracht, so daß sich dabei dann die glatteste Oberfläche und gleichzeitig eine Verstärkung der Anordnung gegen eine nach Innen gerichtete Verschiebung ergibt. Die Teile werden dann in ihrer zugeordneten Position durch Haltestreifen 21 miteinander verbunden, die beispielsweise aus einem bei Andruck klebenden Band oder einem anderen geeigneter Haltemittel oder einer Vorrichtung bestehen können.
  • Die so vervollständigten Nord-Süd-Seitensegmente werden dann, wie Fig. 10 erkennen läßt, vorzugsweise zu zwei Halbkugelschalen zusammengefügt. Das Zusammensetzen der Halbkugel schalen erfolgt zweckmäßigerweise so, daß eine Halbkugel schale auf die Unterlage 22 aufgelegt und, wie Fig. 11 erkennen läßt, die andere llalbkugelschale oben aufgesetzt wird. Die Halbkugelschalen werden fest miteinander verbunden, wenn die Zungen 19 voll im Eingriff miteinander stehen, was dadurch-erreicht wird, daß die Kanten der Halbkugelschalen geringfügig gegeneinander gedreht werden. Insgesamt entsteht so eine abgeflachte Hohlkugel. Die Teile werden dann mittels des Bandes 21 fest miteinander verbunden. Daraufhin wird eine der Polkappen 11, wie Fig. 12 erkennen läßt, aufgesetzt, wobei die Zungen 15, die parallel zur Polachse stehen, in die Schlitze 17 der Flansche 16 eingesetzt werden. Nach dem Einsetzen der ersten Polkappe wird die gesamte Anordnung vorzugsweise auf der Unterlage 22 in die in Fig. 13 gezeigte Stellung gedreht, um ein Halterungsteil 25 einzusetzen.
  • Dieses Halterungsteil 25 ist ein verstärkendes Kugelsegment, dessen Durchmesser etwa dem Endteil 11 entspricht oder etwas kleiner ist und vorzugsweise aus einem steifen Kunststoff oder einem anderen Material hergestellt ist. Dieses Halterungs-oder Sperrteil ist mit einem Mittenloch 26 versehen, durch das die Polachse hindurchläuft. Das Halterungsteil 25 ist genau auf die Innenseiten der Zungen 15 der Polkappe und die Kanten der Polkappe angepaßt, um die Flansche 16 der Seitenteile, wie die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, in zugeordneter Stellung festzuhalten. Damit ergibt sich eine beträchtliche Steifigkeit und Festigkeit der gesamten Anordnung. Das untere Halterungsteil 25 wird, wie in Fig. 13 gezeigt, über die Öffnungen 27 in den zusammengebauten Seitenteilen in die Kugel eingesetzt, wobei diese Öffnungen in Tiefe und Breite lediglich so groß sein müssen, daß dieses Halterung steil eingesetzt werden kann.
  • Die Polachse 13 ist vorzugsweise in zwei oder drei Längsteile zerlegbar, wie Fig. 14 zeigt, so daß sie in die gleiche Schachtel paßt, in der auch der noch zerlegte Globus eingebracht ist.
  • Die Achse ist an jedem Ende mit einem Anschlag 28 versehen, der zweckmäßigerweise aus einer auf das jeweilige Ende der Achse über Schraubengewinde 29 aufgezogenen Mutter bestehen kann.
  • Diese Gewinde 19 erstrecken sich über ein ausreichendes Stück in Längsrichtung der Achse, um die Mutter an der Innenbegrenzung des Halterungsteils 25 anliegen lassen zu können. Wie Fig.
  • 15 zeigt, wird nun die mit einer oberen und einer unteren Mutter 28 versehene Achse in die soweit vorbereitete Anordnung des Globus eingesetzt, wobei das untere Ende der Achse mit dem unteren Gewinde 29 sowohl durch das untere Halterungsteil 25 als auch das untere Endteil 11 hindurchgeht. Die Achse wird dann außerhalb des Globus mittels einer geeigneten Befestigungsvorrichtung 30 festgelegt, die vorzugsweise aus einer zweiten Mutter besteht, die auf das Ende aufgezogen wird, so daß die Endteile und das Halterungsteil gegeneinandergepreßt werden und die dazwischenliegenden Flansche festgeklemmt werden. Schließlich kann eine Kronenmutter 31 als Abschluß und auch als zweckentsprechender Ansatz zum Einsetzen der Anordnung in das Loch 24 der Unterlage 22 aufgezogen werden.
  • Das obere Halterungsteil 25 und das Endteil 11 werden dann, wie Fig. 16 zeigt, dadurch mit der soweit vorbereiteten Anordnung verbunden, daß zunächst das Halterungsteil durch die Öffnungen eingesetzt wird und bündig unterhalb und gegen die Flansche 16 durch die Mutter 28 gehalten wird. Daraufhin wird das obere Endteil 11 aufgesetzt und wie zuvor erwähnt befestigt. Wie Fig. 4 zeigt, kann die Anordnung mit einer Hängevorrichtung 32 versehen sein. Diese Hängevorrichtung ist so lang ausgebildet, daß dann, wenn die Aufhängung am freien äußeren Ende, wie Fig. 2 zeigt, erfolgt, der Globus in einem Winkel hängt, der in etwa dem richtigen Neigungswinkel der Erdachse entspricht.
  • Der auseinandergenommene Globus einschließlich der Unterlage und den Teilen der Achse paßt in eine Schachtel 33, wie Fig. 17 zeigt, deren Länge und Breite nicht größer zu sein braucht als die größten Abmessungen der Seitenabschnitte 12.
  • Die Abschnitte des Globus werden vorzugsweise aus einem leicht verformbaren Material, etwa einer dünnen Metall- oder Kunststoffbahn, hergestellt. Sie können jedoch auch aus dickerem Metall oder Kunststoffmaterial hergestellt sein, sofern dieses unter Wärme und Druck verformbar ist Zu bevorzugende Materialien sind thermoplastische Kunstharzmaterialien, wie etwa die verschiedenen Polyvinylchloride, Polystyrol, Polyäthylen, Acrylat-Polymerisate und-Mischpolymerisate sowie viele andere Kunststoffmaterialien, die ausreichende Festigkeit und Verformbarkeit für den hier vorgesehenen Zweck aufweisen. Die Abschnitte werden in gewöhnlicher Weise in flachem Zustand bedruckt und dann auf die notwendige Form gebracht. Da der Flächenbereich irgendeines einzelnen Teils nur einen sehr kleinen Teil der Gesamtfläche der Kugel darstellt, ergibt sich keine nennenswerte Verzerrung, wie dies bei großen Segmenten der Fall ist, die notwendigerweise einem Tiefziehverfahren unterzogen werden müssen.
  • Falls erwünscht, kann die Topographie des Globus auch geprägt sein, und es können Himmels- und/oder astronomische Globen hergestellt werden, bei denen die Globusabschnitte entweder bedruckt oder geprägt sind. Dieser zerlegbare Globus eigent sich auch gut als mathematisches Modell zur Erleichterung der Anschauung bei der Darstellung der sphärischen Geometrie und Trigonometrie.

Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Hohler, aus verformbarem Bahnmaterial hergestellter Globus, der aus Kugelschalenabschnitten zusammengesetzt ist, wobei zwei Hohlkugelkalotten als Polarbereiche vorgesehen sind, die zusammen mit einer Mehrzahl von Hohlkugelsegmenten als Seitenteile den Hohlkugel-Globus bilden, und wobei die Längstrennkanten der Seitenteile in Großkreisebenen durch die Pole und deren senkrecht zur Polachse stehende Trennkanten auf Breitenkreisen liegen und bei dem eine die Globus-Anordnung halternde Polachse mit den beiden Hohlkugelkalotten fest verbunden ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Längstrennkanten der Seitenteile (12) je mit einer Mehrzahl von Nuten (20) versehener Zungen (19) versehen sind, die jeweils entlang einer Längstrennkante im Globusinneren liegend angeordnet und in einer Richtung ausgerichtet sind, daß die ausgerichteten und genuteten Zungen einer Längstrennkante mit entgegengesetzt ausgerichteten Zungen der angrenzenden und formschlüssig angepaßten Längstrennkante des folgenden Seitenteils so verhakt sind, daß beim Gegeneinander-Verdrehen der aneinandergrenzenden Seitenteile in der Ebene des betreffenden Großkreises eine exakte Zuordnung und fester Sitz der Seitenteile gewährleistet ist.
  2. 2.) Globus nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , daß die aneinandergrenzenden Längstrennkanten durch Versiegelungs- oder Befestigungselemente (21) gegen lockerndes entgegengesetztes Verdrehen gesichert sind.
  3. 3.) Globus nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Pol-Hohlkugelkalotten (11) mit Befestigungselementen zur Festlegung an den zugeordneten Breitenkreiskanten der Seitenteile (12) versehen sind.
  4. 4.) Globus nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die genuteten Zungen (19) gegen die Großkreisebene, in der aneinandergrenzende Seitenteile beim gegenseitigen Verriegeln gedreht werden, um etwa 45° abgewinkelt sind.
  5. 5.) Globus nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Seitenteile (12) auf allen Seiten gleichwinklig ausgebildet sind und daß der Breitenwinkel der Pol-Hohlkugelkalotten (11) dem Breitenwinkel der Seitenteile (12) so angepaßt ist, daß alle Globuselemente auf minimalen Raumbedarf zusammengelegt verschachtelt werden können.
  6. 6.) Globus nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zwölf Seitenteile und zwei Polteile vorgesehen sind und der angepaßte Breitenwinkel 60° beträgt.
  7. 7.).Globus nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Seitenteile in der Äquatorialebene unterteilt und die gegeneinanderstoßenden Äquatorialkanten mit den gleichen Anpassungs- und Verriegelungselementen versehen sind wie die Längstrennkanten.
  8. 8.) Globus nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß vier Seitenteile und zwei Polteile vorgesehen sind und daß der angepaßte Breitenwinkel einen Bogen von 900 umspannt.
  9. 9.) Globus nach einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das verformbare Bahnmaterial relativ nachgiebig ausgebildet und auf eine steife Unterlage mit dem Globus angepaßter äußerer kugeliger Oberfläche aufgebracht ist, daß die Unterlage als tragende Stützunterlage sowohl des fertigen Globus als auch als Unterlage während des Zusammenbaues zur Verhinderung übermäßiger Verformung der Teile dient.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987000668A1 (en) * 1985-07-25 1987-01-29 Országos Tanszergyártó És Értékesito^" Vállalat Educational visual aid particularly for demonstration in solid geometry

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1987000668A1 (en) * 1985-07-25 1987-01-29 Országos Tanszergyártó És Értékesito^" Vállalat Educational visual aid particularly for demonstration in solid geometry

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