DE2220793A1 - Zufuehrrohrstutzen fuer eine Rohrleitung sowie Verfahren zum Transport von Fluessigkeiten - Google Patents
Zufuehrrohrstutzen fuer eine Rohrleitung sowie Verfahren zum Transport von FluessigkeitenInfo
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Description
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren zum Transport zweier
ineinander vollständig oder im wesentlichen vollständig unlöslicher Flüssigkeiten durch eine Rohrleitung, wobei eine
viskose Flüssigkeit mit einem sie ringförmig umhüllenden Mantel aus einer Flüssigkeit mit niedrigerer Viskosität
transportiert wird, sowie zur Durchführung des Verfahrens einen Zuführrohrstutzen für eine Rohrleitung, mit einer
ersten Kammer, die wenigstens einen Einlauf und einen Auslauf für die viskose Flüssigkeit aufweist, einer zweiten
Hammer, die für die niedriger viskose Flüssigkeit wenigstens οinen Uinlauf und einen ringförmigen, den Auslauf für die
viskose flüssigkeit umschließenden Auslauf besitzt, und mit einem rotations-symmetrischen Anschlufirohr zur Rohrleitung.
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Unter "j'lüssigkeiten" seien Flüssigkeiten mit nicht-üewtonschen
Eigenschaften verstanden. Die viskose flüssigkeit sei nachfolgend als Öl, die Flüssigkeit mit der geringeren Viskosität
als Wasser bezeichnet.
äs ist bekannt,- das obenerwähnte Verfahren beim Transport von
Ol durch Pipelines bzw. Rohrleitungen anzuwenden, wobei Wasser
oder eine flüssige Phase, die im wesentlichen aus Wasser besteht, als die Flüssigkeit mit der niedrigeren Viskosität
verwendet wird. Dabei bewegt sich das öl in Form eines langgezogenen Kerns durch die Mitte der .Rohrleitung und das Wasser
bildet zwischen dem Öl und der Wand der Rohrleitung einen Mantel. Da die Reibung zwischen Wasser und der Rohrleitungswand
sehr viel geringer ist als die zwischen Öl und der Rohrleitungswand,
ergibt sich gegenüber dem Transport nur von öl ein erheblich kleinerer Strömungswiderstand. Auf diese Weise ist
es sogar möglich, Öl in sehr steifem Zustand oder bei unter dem Fließpunkt liegenden Temperaturen durch die Rohrleitung zu
transportieren.
Dabei ist es sehr wichtig, daß, vom mittleren Ölkerii abgesehen,
im Wasser keine Öltropfen enthalten sind. Bei im Wassermantel
dispergierten Öltropfen wäre es notwendig, die Dicke des Wassermantels beträchtlich zu erhöhen, um den mittleren Ölkern
im Abstand von der Rohrleitungswand zu halten. Als Folge davon würde nur ein geringerer Anteil am transportierten Volumen aus
Öl bestehen und zusätzlich würde die Trennung des Wassers vom Öl nach dem Transport schwieriger durchzuführen sein.
Es wurde festgestellt, daß die Oltropfenbildung in dem Bereich erfolgt, in dem Wasser mit Öl zusamme nie ο mmt. Dabei wird die
Oltropfenbildung durch eine geringere Viskosität des Öls begünstigt.
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Dadurch, daß der ringförmige Auslauf für das Wasser den 01-Auslauf
umschließt, bildet sich unmittelbar nach der Zusammenführung
von Wasser und Ol ein das Öl umgebender ringförmiger
Wassermantel. Die Entstehung von Ültropfen wird in erster Linie
durch die in einem örtlichen Bereich herrschende durchschnittliche
Strömungsgeschwindigkeit des Öls bestimmt. Je höher diese Geschwindigkeit, .je größer die Möglichkeit, daß sich ültropfen
bilden.
Bei herkömmlichen Verfahren zum Transport von Öl beträgt die
mittlere Strömungsgeschwindigkeit in der Rohrleitung in der Regel mehr als 0,5 m/s. Diese untere Grenze ist durch die
Erscheinung bedingt, daß bei geringeren Strömungsgeschwindigkeiten
die Gefahr besteht, daß der Ölkern den ringförmigen Wassermantel durchdringt und mit der Rohrleitungswand in
Berührung kommt. Dies soll natürlich vermieden werden.
Jedoch führen Öl-Strömungsgeschwindigkeiten von mehr als 0,5 m/s häufig zur Entstehung von öltropfen bei der Bildung
des ringförmigen Wassermantels. Dabei spielen Vorgänge am Umfang des Geschwindigkeitsprofils des Öls eine wichtige Rolle.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln ein wirtschaftlich durchführbares und im Betrieb zuverlässiges
Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, bei denen auch bei hohen StrömtingsgeschwAndig--,- ...
keiten V/asser und öl so in die Rohrleitung einführbar sind,
daß das zweckmäßig gewählte Strömungsbild zustandekommt, ohne daß sich ültropfen bilden.
Ein Zuführrohrstutζen der eingangs erwähnten Art zeichnet
sich erfindungsgemäß. dadurch aus, daß
a) der Auslauf für die viskose Flüssigkeit einen kreisrunden Querschnitt aufweist und die im Mittelpunkt dieser Querschnittsfläche
auf deren Jbene gefällte Senkrechte mit der (
l;ittol.linie der Rohrleitun/: zusammenfällt,
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BAD ORIGINAL
b) die Ausdehnung der ersten Kammer rechtwinklig zur unter (a) genannten Senkrechten größer ist als der Durchmesser des
Auslaufs, und
c) die Querschnittsfläche des Auslaufs für die viskose Flüssigkeit
wenigstens-50$ der Querschnittsfläche der Rohrleitung
betragt.
Durch die Ausbildung der ersten Kammer in der Weise, daß ihre Ausdehnung rechtwinklig zur. auf die Querschnittsfläche ihres
Auslaufs gefällten Senkrechten größer ist als der Durchmesser dieses Auslaufs, ist im Bereich des Auslaufs stets ein
Strömungsbild erzielbar, das sich durch eine so einheitliche Geschwindigkeitsverteilung auszeichnet, daß die am Umfang
des Geschwindigkeitsprofils auftretenden Erscheinungen sehr schwach sind und bei den während des Transports durch die Rohrleitung
angewandten Strömungsgeschwindigkeiten die Tropfenbildung vermieden wird. Dabei ist es wichtig, daß das Öl
so unbehindert wie möglich zum Auslauf hin strömen kann. Dies ist dadurch erreichbar, daß der für die Strömung durch die
erste Kammer zur Verfügung stehende Querschnitt wenigstens so groß wie die Querschnittsfläche des Auslaufs gewählt wird.
Es wurde nun festgestellt, daß auch bei niedriger Ölviskosität
der Transport mit Hilfe eines sehr dünnen ringförmigen Wassermantels möglich ist. Auch nimmt bei Anwendung höherer
Strömungsgeschwindigkeiten die Gefahr, daß der Ölkern den ringförmigen Wassermantel durchdringt und die Rohrleitungswand
berührt, ab. Der Zuführrohrstutzen ist daher sehr gut in jeder Lage verwendbar.
Da im Auslauf der ersten KAmmer eine hohe Strömungsgeschwindigkeit
zugelassen ist, ist die Größe der Querschnittsfläche dieses Auslaufs weitgehend von der Querschnittsfläche der Rohrleitung
unabhängig und kann, beispielsweise, einhalb bis eineinhalb mal so groß wie diese gewählt werden. Das Anschlußrohr ist
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vorzugsweise stumpfkegelförmig ausgebildet.
Die lichte Weite des ringförmigen Auslaufs ist mit Vorteil--so
gewählt, daß der Unterschied zwischen-den mittleren Strömungsgeschwindigkeiten
der beiden an den Ausläufen ausströmenden Flüssigkeiten weniger als 0,5 m/s beträgt. Das beim Transport
von Öl durch eine Rohrleitung erforderliche Mengenverhältnis zwischen Wasser und Öl ist innerhalb weiter Grenzen veränderbar.
Es ist daher unmöglich, die lichte Weite des ringförmigen Auslaufs zur Querschnittsfläche des Auslaufs.der ersten Kammer
in Beziehung zu setzen. Geht man jedoch von den obenerwähnten · Forderungen hinsichtlich des Unterschieds zwischen"den mittleren
Strömungsgeschwindigkeiten im Auslaufbereich aus, so wird es
für den Fachmann keinerlei Schwierigkeiten bereiten, für den ringförmigen Auslauf eine geeignete lichte Weite zu bestimmen.
Gleichermaßen wird es für den Fachmann ein leichtes sein, Maße und Ausbildung des ringförmigen Auslaufs und der zweiten Kammer
aufeinander abzustimmen, so daß sich ein ringförmiger Wassermantel
ergibt, der am gesamten Umfang gleiche Strömungs-. geschwindigkeit und gleiche Dicke aufweist.
Eine vorteilhafte Ausbildung des Zuführrohrstutzens unterscheidet
sich dadurch, daß die erste Kammer von einer rotationssymmetrischen und zur Rohrleitung koaxial angeordneten Wand
begrenzt ist und daß die Querschnittsfläche dieser Kammer im rechten Winkel zu einer auf den Auslauf der Kammer gefällten
Senkrechten gemessen in Richtung auf diesen Auslauf zu abnimmt. Die dem zum Auslauf hin strömenden/dadurch erteilte Beschleunigung
wirkt sich sehr günstig auf ein einheitliches Geschwindigkeitsprofil aus.
einer sehr einfachen Ausführungsform des Zuführohrstutzens
ist die erste Kammer von einer stumpfkegelförmigen Wand begrenzt. In vielen Anwendungsfällen ist eine ausreichend große Auswirkung
auf das Geschwindigkeitsprofil dadurch erzielt, daß der von einer Erzeugenden am Stumpfkegelmantel mit der Achse des
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Stumpfkegels gebildete Winkel mit wenigstens 10° gewählt" ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist die' erste Kammer von zwei
flachen Wänden begrenzt, die im wesentlichen rechtwinklig auf der auf den Kammerauslauf gefällten Senkrechten stehen
und deren Abstand voneinander wenigstens die Hälfte des Rohrleitungsdurchmessers
beträgt. Die erste Kammer ist weiterhin von einer Wand eingeschlossen, die die beiden flachen Wände
schneidet. Bei dieser Ausbildungsform beträgt die Ausdehnung dieser Kammer rechtwinklig zur auf den Kammerauslauf gefällten
Senkrechten wenigstens das Zweifache des Durchmessers dieses Auslaufs. Auch bei dieser Ausbildung kann das Öl unbehindert
zum Auslauf strömen, und weist dort eine, auf den Querschnitt dieses Auslaufs bezogen,- einheitliche Gesehwindigkeitsvertellung
auf. -
Es kann zweckmäßig sein, in der ersten Kammer nahe ihres Auslaufs
einen oder mehrere Prallkörper einzusetzen, die eine, auf den Querschnitt des Auslaufs bezogen, einheitliche
Geschwindigkeitsverteilung in einer durch diesen Auslauf hindurchströmenden Flüssigkeit bewirken. Als Prallkörper können,
beispielsweise, Gitter oder Lochbleche bzw. Lochplatten vorgesehen sein. Es kann auch eine Vielzahl von Leitkörpern eingesetzt
sein, die parallel zur auf den Querschnitt des Auslaufs gefällten Senkrechten ausgerichtet sind und ein durch den
Auslauf hindurchfließendes Öl in eine Vielzahl von Teilströmen unterteilen. In schwierigen Fällen ist es mit Hilfe derartiger
Prallkörper möglich, eine sehr einheitliche Geschwindigkeitsverteilung im ausströmenden Öl sicherzustellen.
Ein Verfahren der eingangs erwähnten Art zeichnet sich erfindungsgemäß
dadurch aus, daß die beiden Flüssigkeiten mit Hilfe eines Zuführrohrstutζens nach der Erfindung zugeführt
werden, und daß die Durchflußmenge der niedrigviskosen Flüssigkeit zwischen 0,1 und 25$ der Durchflußmenge der viskosen
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Flüssigkeit beträgt. Sehr günstige Ergebnisse lassen sieh erzielen, wenn der Unterschied zwischen den mitüeren, am· Auslauf
■gemessenen Strömungsgeschwindigkeiten der beiden Flüssigkeiten kleiner als 0,5 m/s ist.
Als sehr wichtiger Vorteil ist zu bewerten, daß nunmehr der Transport von Öl durch eine Rohrleitung mit nur sehr geringen
Wassermengen möglich ist. Es wurde festgestellt, daß der dabei auftretende Druckabfall allenfalls gleich ist dem Druckabfall
von mit gleicher mittlerer Geschwindigkeit strömendem Wasser, unabhängig von der Ölviskosität. In vielen Fällen beträgt der
Druckabfall sogar nur 60 bis 80$ der erwähnten Bezugsgröße.
Ursache davon ist das Fehlen von Strömen bzw. Lamellarströmen
oder Wirbeln im Ölkern, der jetzt von einem weniger dünnflüssigen oder sogar steifen Öl gebildet wird. Es treten keine Öltropfen
im Y/asser auf, auch nicht bei niedrigviskosem Öl, beispielsweise von 100 cSt. Das erfindungsgemäße Verfahren bietet daher
die folgenden Möglichkeiten und Vorteile:
Sehr viskose Öle, die vor dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht transportiert werden konnten, sind nunmehr unter Verwendung
von sehr wenig Wasser pumpbar. Bei normaler Temperatur sehr viskose Öle werden häufig mit verhältnismäßig hoher Temperatur
angeliefert, so daß ihre Viskosität zu Beginn des Pumpvorganges
gering ist. Trotz dieser niedrigen Viskosität ermöglichen die Vorrichtung und das Verfahren nach der Erfindung das Zuführen
des Öls zusammen mit einem dieses umgebenden ringförmigen Wassermantel, ohne daß es zu einer Tropfenbildung kommt. Auch
bleibt der weiter vorn in der Rohrleitung auftretende Temperaturabfall ohne Einfluß auf den Transport. Auch können mit Hilfe
des erfindungsgemäßen Verfahrens nunmehr auch niedrigviskose Öle transportiert werden, was bedeutet, daß die Transportkapazität
der Rohrleitung beträchtlich erhöht wird,, da der Druckabfall in der !Rohrleitung allenfalls gleich ist dem Druckabfall
von mit gleicher mittlerer Geschwindigkeit strömendem
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Wasser und da das Verhältnis zwischen der erforderlichen Wassermenge und der durch Pumpen transportierten Ölmenge vernaehlässigbar
klein gehalten werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
mehrerer AuBfÜhrungsbeipsiele mit weiteren Einzelheiten erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt und einen Querschnitt durch einen Zuführrohrstutzen,'bei dem die erste Kammer von
einer stumpfkegelförmig ausgebildeten Wand begrenzt ist,
Pig, 2 einen Längsschnitt und einen Querschnitt durch einen Zuführrohrstutzen, bei dem die erste KAmmer zylindrisch
ausgebildet ist, und
Flg. 3 einen Längsschnitt und einen Querschnitt durch eine weitere Ausbildungsform de© Zuftihrrohrstutfeens, bei
dem ta der ersten Kammer eine Prallplatte angeordnet
ist.
Entsprechend Fig. 1 ist eine erste Kammer 1 von einer stumpfkegelförmig
ausgebildeten Wand 2 begrenzt und weißt einen Gl-Einlauf 3 und einen Öl-Auslauf 4 auf. Die erste Kammer
ist von einer zweiten Kammer 5 umgeben, die von einem !Teil
der Wand 2 und von einer Außenwand 6 gebildet ist und einen Einlauf 7 und einen ringförmigen Auslauf 8 besitzt. Der Zuführrohrstutzen
ist mit Hilfe eines stumpfkegelförmigen Anschlußrohres 9 an eine Bohrleitung 10 angeschlossen»
In FIg, 2 und 3 ist mit 1 die erste Kammer bezeichnet, die bei
diesen Ausbildungsformen von zwei flachen Wänden 11 und 12
und von einer gekrümmten Wand 13 eingeschlossen ist. In 'der
Wand 12 ist ein kreisrunder Auslauf 4 ausgebildet, in dessen Nähe sich eine aweite Kammer 5 befindet, die an einer Seite
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von der den Auslauf 4 aufweisenden flachen Wand 12 und an der
anderen Seite von einer Wand 14 begrenzt ist. Die Kammer 5
besitzt einen Einlauf 7 und einen ringförmigen Auslauf 8,- dör den kreisrunden Auslauf. 4 umschließt, "x
besitzt einen Einlauf 7 und einen ringförmigen Auslauf 8,- dör den kreisrunden Auslauf. 4 umschließt, "x
Entsprechend der Ausbildungsform entsprechend Sig. 2 ist
die erste Kammer 1 mit zwei Einlauf en 3 ausgestattet * die iii der gekrümmten Wand 13 ausgebildet, sind. In den Auslauf 4 ist ein Iioehblech bzw. eine Lochplatte15 eingesetzt, Der ZufÜhrrohrstutzen ist mit Hilfe eines zylindrischen Anschlußrohresr 16 an eine Rohrleitung17 angeschlossen.
die erste Kammer 1 mit zwei Einlauf en 3 ausgestattet * die iii der gekrümmten Wand 13 ausgebildet, sind. In den Auslauf 4 ist ein Iioehblech bzw. eine Lochplatte15 eingesetzt, Der ZufÜhrrohrstutzen ist mit Hilfe eines zylindrischen Anschlußrohresr 16 an eine Rohrleitung17 angeschlossen.
Bei der in i?ig. 3 gezeigten Ausbildungsform igt der Einlauf 3
der ersten Kammer in der flachen Wand 11 ausgebildet.
Ablenken der Flüssigkeit ist in dieser Kammer eine
platte 19 angeordnet. Ein die Verbindung zur Bohrleitung It herstellendes Ansehlußrohr 18 weist die Form eineö Jrompeten-' Schallbechers auf.
Ablenken der Flüssigkeit ist in dieser Kammer eine
platte 19 angeordnet. Ein die Verbindung zur Bohrleitung It herstellendes Ansehlußrohr 18 weist die Form eineö Jrompeten-' Schallbechers auf.
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Claims (7)
1. Zuführrohrstutzen für eine Rohrleitung zum Transport
zweier ineinander vollständig oder im wesentlichen vollständig
unlüelicber Flüssigkeiten, wobei eine viskose Flüssigkeit mit
einem sie ringförmig umhüllenden Mantel aus einer Flüssigkeit
mit niedrigerer Viskosität transportiert wird, mit einer ersten Kammer, die wenigstens einen Einlauf und einen Auslauf
für die viskose Flüssigkeit aufweist, einer zweiten Kammer,
die für die niedriger viskose Flüssigkeit wenigstens einen Einlauf und einen ringförmigen, den Auslauf für die viskose
Flüssigkeit umschließenden Auslauf besitzt, und mit einem rotations-symmetrisehen Anschlußrohr zur Rohrleitung, dadurch
gekennzeichnet, daß
a) der Auslauf (4) für die viskose Flüssigkeit einen kreisrunden
Querschnitt aufweist und die im Mittelpunkt dieser Querschnittsfläche auf deren Ebene gefällte Senkrechte
mit der Mittellinie der Rohrleitung (10,17) zusammenfällt,
b) die Ausdehnung der ersten Kammer (1) rechtwinklig zur
unter (a) genannten Senkrechten größer ist als der JÖurohmesser
des Auslaufs (4), und
c) die Querschnittsfläche des Auslaufs (4) für die viskose Flüssigkeit wenigstens 50$ der Querschnittsflache der
Rohrleitung (10,17) beträgt.
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2, Zuführrohrstutzen nach Anspruch 1, dadurch g e k e n η zeichne
t, daß die erste Kammer (!) von einer rotationssymmetrischen
und zur Bohrleitung (10) koaxial angeordneten Wand (2) begrenzt ist, und daß die Querschnittsfläche dieser
Kammer (1) im rechten Winkel zur auf den Auslauf (4) der Kammer (1) gefällten Senkrechten gemessen in Richtung auf
diesen Auslauf (4) zu abnimmt.
3. Zuführrohrstutzen nach Anspruch. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (1) von einer stumpfkegelförmigen Wand^Degrenzt ist.
4. Zufuhrrohrstutzen nach Anspruch 3» dadurch g e k e η η *-"
ζ ei c h η e t, daß der von einer Erzeugend&ii am Stumpfkegelmantel
(2) mit der Achse des Stumpfkegeis gebildete Winkel
mit wenigstens 10 gewählt ist, ■
5. Zufuhrrohrstutzen nach Anspruch 1t dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (1) von zwei flachen
Wänden (11,12) begrenzt, ist, die im wesentlichen rechtwinklig
auf der auf den Auslauf (4) der Kammer (1) gefällten Senkrechten stehen und deren Abstand voneinander wenigstens die Hälfte
des Durchmessers der Rohrleitung (17) beträgt» und weiterhin
von einer Wand (13), die die beiden flachen Wände (11,12)
schneidet, so eingeschlossen ist, daß die Ausdehnung dieser Kammer (1) rechtwinklig zur auf den Auslauf (4) der Kammer (1)
gefällten Senkrechten wenigstens das Zweifache des Durchmessers dieses Auslaufes (4) beträgt.
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6. Zuführrohrstutzen nach einem der Ansprüche 1 bis 5»
dadurch gekennz eichnet, daß in der ersten Kammer (1) nahe ihres Auslaufes (4) Prallkörper (15»19)
eingesetzt sind, d'ie eine, auf den Querschnitt des Auslaufes (4) bezogen, einheitliche G-eschwindigkeitsverteilung in einer
durch diesen Auslauf (4) hindurchströmenden Flüssigkeit bewirken.
7. Verfahren zum Transport zweier ineinander vollständig
oder im wesentlichen vollständig unlöslicher Flüssigkeiten durch eine Rohrleitung, wobei eine viskose Flüssigkeit mit
einem sie ringförmig umhüllenden Mantel aus einer Flüssigkeit mit niedrigerer Viskosität transportiert wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Flüsigkeiten mit Hilfe eines Zuführrohrstutzens nach einem der Ansprüche
bis 6 zugeführt werden, und daß die Durchflußmenge der niedrigviskosen Flüssigkeit zwischen 0,1'und 25$ der Durchflußmenge
der viskosen Flüssigkeit beträgt.
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| BE782361A (nl) | 1972-10-20 |
| FR2134597A1 (de) | 1972-12-08 |
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| US3822721A (en) | 1974-07-09 |
| GB1389231A (en) | 1975-04-03 |
| FR2134597B1 (de) | 1975-02-07 |
| IT954788B (it) | 1973-09-15 |
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