DE2219139A1 - Vorrichtung zur eingabe von foerdergut in eine horizontale foerderstrecke - Google Patents
Vorrichtung zur eingabe von foerdergut in eine horizontale foerderstreckeInfo
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Description
7383 w-kan
PATENTANWALT DIPL-ING. J. WENZEL 7 STUTTGART HAUPTMANNSREUTE 46
ORGANISATION RALFS KG, Wiesensteig
Vorrichtung zur Eingabe von Fördergut in eine horizontale Förderstrecke
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Eingabe von Fördergut in eine horizontale Förderstrecke.
Bisher hat man die Beschickung von horizontalen Förderstrecken
ohne Hilfsmittel von Hand vorgenommen0 Die.s ist
aber außerordentlich umständlich und zeitraubend, well die Bedienungsperson darauf achten muß, daß die Förderstrecke
nicht nur frei ist, sondern daß auch der vorgeschriebene Betriebsabstand von dem vorangegangenen Förderstück
eingehalten wird. Die Bedienungsperson muß gegebenenfalls also abwarten, bis der Betriebszustand erreicht
ist« Dabei kommt es infolge menschlicher Schwächen vor, daß die genannten BEdingungen nicht eingehalten werden^
sodaß eine Störung der Anlage die Folge ist.
Ein vreiterer Nachteil dieser Bestickung von Hand besteht
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PATENTANWALT DfPL.-lNG. J. WENZEL 7 STUTTGART HAUPTMANNSREUTE 46
darin, daß die Förderstrecken ±n geringer Höhe so angeordnet sein müssen, daß der Einwurfschlitz oder die
Einwurfklappe für die Bedienungsperson bequem erreichbar
ist. Diese Anordnung der Förderstrecke in geringer Höhe ist aber meistens unerwünscht, da der Raum in Bodennähe
für andere Zwecke benötigt wird. Daher ist wünschenswert» die horizontale Förderstrecke in größere Höhe in
dem Arbeltsraum zu verlegen, wo sie nicht störfc, sodaß
der Raum In Bodennähe für die Aufstellung von Büromöbel und dergleichen zur Verfügung steht.
Es sind fernerAusschleußklappen bekannt, die mittels eines
Elektromagneten geschwengt werden. Beim Ausschleußen wird hier der vordere Teil des Fördergutes zuerst vom Förderband
geschoben, kippt über dessen Kante und fällt schräg nach unten ab, was sich aber nachteilig für den weiteren
Ablauf der selbsttätig wirkenden Förderanlage auswirkt. Wenn das Fördergut ein Behälter ist, so kann dessen Inhalt
durcheinander geraten und herausfallen.
Der weitere Stand der Technik zeigt außerdem eine Verriegelung zum Ausschleußen von in Bandförderanlagen bewegtem Stückgut,
siehe die Deutsche Patentschrift 1 184 279.
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PATENTANWALT DIPL.-ING. J.
WENZEL 7 STUTTGART HAUPTMANNSREUTE
Dabei ist es schon bekannt, daß das Scharnier dieser Klappe parallel zu der horizontalen Förderstrecke
angeordnet ist. Dadurch wird vor allem erreicht, daß das Fördergut im wesentlichen die Lage beibehält, in
der es auf dem Förderband gewesen ist, sodaß es sieher an der Empfangs st eile abgesetzt vrird. Dabei ist es
allgemein üblich, diese Klappe mittels eines Elektromagneten zu schwenken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, durch
die eine leichte und störungsfreie Eingabe von überkopflaufenden
horizontalen Förderstrecken möglich ist, wodurch vor allem die erwähnten Schwierigkeiten bei
der Beschickung von Hand vermieden werden sollen.
Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung besteht darin, daß zur Eingabe in eine über Kopf laufende Förderstrecke
ein Senkrecht-Kettenförderer vorgesehen ist, dessen Tragreehen eine schräg in dem Förderkanal angeordnete Ablenkplatte
in Schlitzen dieser Platte durchgreifen.
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Die Verwendung des Senkrecht-Kettenförderers zeigt vor
allem den Vorteil, daß kein wesentlicher Verschleiß eintritt, daß er leicht ab- und wieder angeschaltet
werden kann und daß keine Knicke erforderlich sind, wie bei Bandförderanlagen.
Durch die Schrägstellung der Ablenkplatte kann das Förderstück bereits von den Pörderzinken in den horizontalen
Förderkanal abgelenkt werden. Jedoch ist dabei ein größerer Höhenunterschied zu überwinden, sodaß das Förderstück
von dieser Höhe in den Kanal fällt. Um eine schonende Behandlung des Förderstückes im Bedarfsfall zu erreichen,
ist nach einem weiteren Merkmal vorgesehen, daß die Ablenkplatte als bewegbare Ablenkklappe ausgebildet
ist, deren Scharnier in bekannter Weise parallel zur horizontalen Förderstrecke angeordnet ist.
Es sind auch die weiteren Vorteile schon bekannt, die sich durch diese Maßnahme u.a. ergeben.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
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daß in der Eingabestelle im Bereich der Klappe ein Schalter in der horizontalen Förderstrecke angeordnet
ist, um bei belegter horizontaler Förderstrecke den Antriebsmotor des Senkrechtförderers abzuschalten0
Auf diese Weise wir&tder Senkrechtförderer wie ein Magazin,
da die Bedienungsperson keine Rücksicht darauf zu nehmen braucht, ob die horizontale Förderstrecke belegt ist oder
nicht« Der Senkrechtförderer kann„ auch wenn er nur sehr
kurz ist, mind, zwei Förderstüeke aufnehmen8 außerdem
ist die Bedienung durch den Senkrechtförderer natürlich in günstiger Arbeitshöhe, sodaß öle oben erwähnte Aufgabe
gelöst ist«
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung sieht
vor, daß die Klappe als Teil des Vorderkanals des Horizontalförderers ausgebildet ist und durch einen Schalter kurz
bevor das Förderstück die Klappe'erreicht hats in Ausschleußstellung
gebracht wird.
Auf diese Weise wird der horizontal liegende Förderkanal nur dann unterbrochen,, wenn es nötig ist,, nämlich kurz
vor dem Eintreffen eines Förderstückes. Natürlich ist auch das Umgekehrte möglich, daß nämlich die Klappe
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ständig in der Ausschleußstellung bleibt und nur zum Ausschleusen betätigt wird. Dazu wäre aber eine ständige
Haltekraft· erforderlich*
Es ist auch vorteilhaft s daß der Klappenmagnet durch einen
Schalter· zurückgestellt wird, der durch einen Tragrechen am rückwärtigen Trum betätigbar ist.
Dabei ist natürlich vorausgesetzt, daß die Tragrechen in bestimmten gleichen Abständen an dem Kettenförderer
angeordnet sind« Da die Kette nicht nennenswert dehnbar
ist, müssen dann die am rückwärtigen Trum befindlichen Tragrechen sich immer in. einem genau definierten Abstand
zu den übrigen Tragrechen befinden, sodaß die Betätigung durch einen beliebigen Tragrechen erfolgen kann und es
ist von Vorteil, auf diese Weise die Lage des Schalters wählen su können«
Bezüglich der Eingabe in den Senkrechtförderer kann vorteilhaft sein, daß an der Eingabestelle eine Eingabeklappe
und ein mit Schlitzen versehenes Auflager für das Förderstück angeordnet ist, cias von den Tragrechen durchgriffen
wird.
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Dabei kann vorgesehen sein, daß an dem Auflager ein Schalter angeordnet ist, durch den beim Einlegen durch
das Förderstück der Antrieb des Senkrechtforderers einschaltbar
ist.
Wenn die Anlage nicht benötigt wird, d.h. wenn keine Förderstücke eingelegt werden, braucht der Senkrechtförderer
auch nicht zu laufen. Andererseits wird die leichte Bedienung tfadurph verbessert, daß das Einschalten
des Senkrechtförderers entfällt.
Schließlich kann auch noch vorgesehen sein, daß an der Eingabeklappe ein Schalter angeordnet ist, durch den
der Stromkreis für den Antrieb unterbrochen wird, solange die Eingabeklappe geöffnet ist.
Dadurch kann der Senkrechtförderer dann nicht laufen, wenn die Klappe geöffnet ist. Diese Maßnahme dient
natürlich der Sicherheit. Zur Bedienung der Vorrichtung ist somit nichts weiter nötig, als die Eingabeklappe zu
öffnen, das Förderstück hineinzulegen und die Eingabeklappe wieder zu schließen. Weitere Vorteile und
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele
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unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach der Erfindung schematisch;
Fig« 2 dasselbe wie Fig. 1, mit einer anderen Stellung
der Klappen und einer etwas abgewandelten Ausführung;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B derFig. 4 und
Fig. 4 eine Einzelheit derAusführung nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt den Senkrecht-Kettenförderer mit der Förderkette Io, die um die Kettenräder 19 und 2o umläuft. An
der Kette Io sind Tragrechen 1 und 1 a befestigt, es können mehrere Tragrechen sein, die in gleichen Abständen
zueinander an der Kette befestigt sind, die vorteilhaft als Doppelkette ausgebildet ist, wenn die Förderstücke
3, die durch unterbrochene Linien angedeutet sind, eine gewiße Breite haben. In Fig. 1 ist ein derartiges Förder-
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stück 3 gerade in die Eingabeklappe 2 eingelegt worden, die um das Scharnier 21 schwenkbar 'ist. Die Klappe 2 zeigt
einen Ansatz 22 zur Betätigung des Schalters 15, sodaß der Senkreehtföäderer Io nur in Betrieb gesetzt werden
kann, wenn die Klappe 2 geschlossen ist.
Außerdem betätigt das Forderstück 3 unten im Bereich des
Auflagers 18 noch den Schalter 16, wodurch der Förderer eingeschaltet wird, wenn auch der Schalter 15 betätigt
ist, wie erwähnt.
Die Einzelheiten der Ausbildung werden später erläutert, jedenfalls ist klar, daß die Tragrechen 1 das Förderstück
3 in Richtung des Pfeiles 23 nach oben fördern^ wo ein weiteres Förderstück 4 sich bereits in der sogenannten
"Parkstellung" befindet, das ist eine Stellung kurz vor
der Eingabe mittels der Eingabeklappe 5» die hier in geöffnetem Zustand gezeigt ist. In dieser Parkstellung
verbleibt das Förderstück 4 im Bedarfsfall solange, bis die horizontal liegende Förderstrecke 11 frei und der
Abstand zum nächsten Förderstück genügend groß is5· Der Schalter 13 ist vorgesehen, um einen Impuls auf den
Magneten 6 abzugeben und dadurch die Klappe 5 in ihre
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mit ausgezogenen Strichen dort veranschaulichte Lage
zu bringen. Diese Stellung wird auch mit "Ausschleußstellung" bezeichnet.
In dieser ist in Fig. 1 ein drittes Förderstück 8 dargestellt, und zwar in dem Augenblick, in dem der
Magnet 6 anspricht und die Klappe 5 um das Scharnier 12 in Richtung des Pfeiles 24 schwenkt, sodaß das Förderstück
8 in die horizontal liegende Förderstrecke 11 rutscht.
Wenn die Ablenkklappe 5 nicht um das Scharnier 12 bewegbar
wäre, wäre es erforderlich, die Förderkette Io nach oben ein wenig au verlängern, im übrigen würde aber auch in
diesem Falle durch eine derart starre Ablenkplatte 5 das Förderstück in die Förderstrecke 11 fallen, jedoch ein
wenig später und daher etwas härter als im andern Fall. Immerhin ist eine derartige Ausführungsform auch möglieh,
weil hier nicht vorgesehen ist, die Förderstücke über den oberen ümelnkpunkt hinaus au fördern, Der Senkrechtförderer
hat nämlich nur den Zweck, die Förderstücke von der unteren
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Eingabeklappe 2 in die horizontale Förderstrecke 11 zu fördern* Die Förderstrecke 11 ist nicht weiter ausgeführt,
da sie nicht einen Teil der Erfindung bildet. In der Regel handelt.es sich um einen horizontalen
Bandförderer, durch den die Förderstücke zum Beispiel
durch die Reibung eines oder mehrerer Förderbänder mitgenommen werden.
Die der Klappe 5 gegenüberliegende Wand dieses Horizontal-Förderers
ist mit 25 bezeichnet. Die Klappe 5 selbst bildet in der nicht dargestellten Betätigungslage einen Teil
der anderen Förderwand.
In Fig. 1 ist noch der Tragrechen 1 a an dem rückwärtigen Trum der Kette Io dargestellt, der gerade den Schalter
betätigt. Dieser dient dazu, den Klappen-Magnet 6 zurückzustellen.
In Fig. 2 ist u.a. die Eingabeklappe.2 mit einer etwas
anderen Ausfuhrungsform in gestrichelten Linien dargestellt.
Das Scharnier 26 der Klappe liegt in diesem Falle etwas tiefer, und das eingelegte Förderstüdk 3 ist im unteren
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Bereich an allen beiden Kanten von der Klappe umgeben,
wie dargestellt. Die Klappe ist über eine Verlängerung 27
am Bodenteil 28 mit dem Scharnier 26 verbunden. Auf der gegenüberliegenden Seite ist noch ein Ansatz 29 vorhanden,
sodaß die entsprechende Kante des FörderStückes 3 beim
Einlegen nicht gegen die Kette Io rutschen kann. Natürlich ist dieses Bodenteil 28 und der Ansatz 29 mit Schlitzen
zum Durchgang der Tragrechen 1 versehen. Diese Ausführung ist besonders vorteilhaft, weil hierdurch das Förderstück
3 geschont wird. Dies ist besonders dann wünschenswert, wenn es sieh hierbei um irgendwelche Behälter handelt,
die immer wieder verwendet werden und daher einen gewissen Verschleiß unterliegen.
Fig. 3 zeigt vor allem die bereits erwähnten Schlitze 35,
31 und 32 in dem Auflager 18, nicht nur zum Durchgang der Tragrechen 1, sondern auch der nicht dargestellten Doppelkette
Io, die über die beiden Kettenräder 2o und 23 läuft. Der mittlere Schlitz 31 ist für den bereits erwähnten
Schalter 16 vorgesehen.
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Fig. 4 zeigt näheres zu der Ausführungsform nach Fig. 1
bezüglich der Eingabeklappe 2, Das Scharnier 21 liegt hler etwas höher als die Unterkante des -Förderstückes
In diesem Falle wird im Gegensatz zu dem Vorangegangenen das Förderstück 3 direkt auf das Auflager 18 aufgelegt,
das mit einer besonders weit nach oben reichenden Verlängerung 34 im Bereich der Kette Io versehen ist,, zum
Durchgang der Kette muß die Verlängerung 34 hier aber natürlich mit Schlitzen versehen sein«
Im Nachfolgenden wird die Wirkungsweise der Erfindung erläutert. Das Förderstück 3 wird nach öffnen der
Eingabeklappe 2 eingelegt und die Klappe geschlossen„ Durhh
den Schalter 16 wird ein Impuls auf den nicht dargestellten Antriebsmotor der Transportkette Io gegeben,, Bei belegter
Strecke vrird allerdings durch den Schalter 17 mit nachge™ ordnetem Zeitbaustein ^. beispielsweise einem Zeitrelais der
Impuls unterbrochen» Zu gegebener Zeit läuft die Kette nun also um9 und die Tragrechen 1 oder 1 a nehmen das
Förderstück 3 nach oben mit« Wenn das Förderstück in der Stellung 4 nach Fig. 1 angekommen ists gibt der Schalter
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einen Impuls auf den Magnet 6, der die Ablenkplatte 5 in
die Stellung 5 a nach Fig. 2 oder Fig. 1 bringt. Andernfalls
verbleibt das Förderstück 4 in der Parkstellung solange, bis der Horizontalförderer 11 frei ist.
Sobald das Förderstück in der Stellung 8 angekommen ist,
wird der Schalter l4 durch den Tragrechen 1 a am rückwärtigen Trum betätigt, der Magnet 6 wird stromlos und
die Feder 7 fördert die Klappe 5 in die mit durchgezogenen Linien veranschaulichte Stellung nach Fig. 2. Dabei rutscht
das Förderstück 8 auf den Horizontalförderer und wird von diesem sofort weitergefordert. Somit ist irgendeine Unterbrechung
des Horizontalförderers durch die Eingabe nicht nötig. Der Vorteil besteht u*a. darln? daß eine unmittelbare
übergabe von dem einen Förderer in den anderen erfolgt.
Sobald der Schalter 13 angelaufen worden ist, kann ein
neues Förderstück eingelegt werden, das bei freier Strecke
des Förderers 11, was durch den Schalter 17 gewährleistet
ist, in flleß-andem Ablauf ohna unterbrechung auf den
Horizontalförderer 11 gelangen kann«
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Der Vorteil besteht somit darin, daß die Bedienung der Klappe 2 in günstiger Arbeitshöhe erfolgen kann, obschon
der Horizontalförderer über Kopf angeordnet ist. Dabei werden die Vorderstücke automatisch abhängig vom
Streckenverkehr in die Strecke eingegeben, wobei der Betrieb s ab st and gesichert bleibt·. Es können mindestens
zwei Förderstücke, nämlich die Förderstücke 3 und 4
gemäß Fig. 1 vorgespeichert werden. In Anpassung an die Förderstücke und bei längerem Senkrechtförderer kann die
Zahl der gespeicherten Förderstücke auch noch größer sein.
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Claims (6)
1. Vorrichtung zur Eingabe von Fördergut in eine horizontale Förderstrecke, dadurch gekennzeichnet, daß zur Eingabe
in eine über Kopf laufende Förderstrecke ein Senkreeht-Kettenförderer
(lo) vorgesehen ist, dessen Tragrechen (1, la, Ib) eine schräg in dem Förderkanal angeordnete Ablenkplatte
(5) in Schlitzen dieser Platte durchgreifen,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ablenkplatte als bewegbare Ablenkklappe (5) ausgebildet ist, deren Scharnier (12) in bekannter Weise
parallel zur horizontalen Förderstrecke (11) angeordnet ist.
3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in derEingabestelle im Bereich der Klappe (5)
ein Schalter (17) in der horizontalen Förderstrecke (11) angeordnet ist, um bei belegter horizontaler Förderstrecke
den Antriebsmotor des Senkrechtförderers (lo)
abzuschalten«
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4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (5) als Teil des Vorderkanals des
Horizontalförderers ausgebildet ist und durch einen Schalter(13) kurz bevor das Förderstück (8) die
Klappe erreicht hat, in Ausschleußstellung gebracht wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappen-Magnet (6) durch einen Schalter (14)
zurückgestellt wird, der durch einen Tragrechen (1 a) am rückwärtigen Trum betätigbar ist.
6. Vorrichtung nahh Anspruch 1 oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Eingabestelle eine Eingabeklappe (2) und ein mit Schlitzen (3o, 31, 32) versehenes Auflager
(18) für das Förderstuck (3) angeordnet ist, das von den Tragrechen (1) durchgriffen wird.
7« Vorrichtung nach Anspruch "6p dadurch gekennzeichnet s.
daß an dem Auflager X18) ein Schalter (16) angeordnet
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ist, durch den beim Einlegen durch das Pörderstück (3) der Antrieb des Senkrechtförderers (lo) einschaltbar
ist,
8, Vorrichtung nach Anspruch 7 oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Eingabeklappe (2) ein Schalter (15) angeordnet, ist, durch den der Stromkreis für den Antrieb
unterbrochen wird, solange die Eingabeklappe (2) geöffnet ist.
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Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722219139 DE2219139A1 (de) | 1972-04-20 | 1972-04-20 | Vorrichtung zur eingabe von foerdergut in eine horizontale foerderstrecke |
| CH550473A CH557284A (de) | 1972-04-20 | 1973-04-17 | Vorrichtung zur eingabe von foerdergut in eine horizontale foerderstrecke. |
| GB1853673A GB1393518A (en) | 1972-04-20 | 1973-04-17 | Device for introducing articles into a horizontal conveyor system |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722219139 DE2219139A1 (de) | 1972-04-20 | 1972-04-20 | Vorrichtung zur eingabe von foerdergut in eine horizontale foerderstrecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2219139A1 true DE2219139A1 (de) | 1973-10-25 |
Family
ID=5842561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722219139 Pending DE2219139A1 (de) | 1972-04-20 | 1972-04-20 | Vorrichtung zur eingabe von foerdergut in eine horizontale foerderstrecke |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH557284A (de) |
| DE (1) | DE2219139A1 (de) |
| GB (1) | GB1393518A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3336397A1 (de) * | 1982-10-08 | 1984-05-30 | Kolbus GmbH & Co KG, 4993 Rahden | Vorrichtung zum zufuehren von buchblocks in blockzangen einer klebebindemaschine |
| EP0300619A3 (de) * | 1987-06-20 | 1989-05-24 | Robolift Limited | Übergabeeinrichtung für Förderer |
-
1972
- 1972-04-20 DE DE19722219139 patent/DE2219139A1/de active Pending
-
1973
- 1973-04-17 CH CH550473A patent/CH557284A/de not_active IP Right Cessation
- 1973-04-17 GB GB1853673A patent/GB1393518A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3336397A1 (de) * | 1982-10-08 | 1984-05-30 | Kolbus GmbH & Co KG, 4993 Rahden | Vorrichtung zum zufuehren von buchblocks in blockzangen einer klebebindemaschine |
| EP0300619A3 (de) * | 1987-06-20 | 1989-05-24 | Robolift Limited | Übergabeeinrichtung für Förderer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1393518A (en) | 1975-05-07 |
| CH557284A (de) | 1974-12-31 |
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