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DE2218199A1 - Verfahren und anlage zur rueckgewinnung einer in einem gas enthaltenen verdampften fluessigkeit - Google Patents

Verfahren und anlage zur rueckgewinnung einer in einem gas enthaltenen verdampften fluessigkeit

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Publication number
DE2218199A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
gas
zone
fractionation
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2218199A
Other languages
English (en)
Inventor
Lloyd T Hendrix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VAPOREX
Vaporex Inc
Original Assignee
VAPOREX
Vaporex Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VAPOREX, Vaporex Inc filed Critical VAPOREX
Publication of DE2218199A1 publication Critical patent/DE2218199A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
    • B65D90/30Recovery of escaped vapours

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Dipi.-fiiys. CLAUJ V1J-. JLAL/
Dipl.-Ing. FuAKZ LGJ !.V]INTZ
8500 N URN B Ir RQ
KES5LERPLATZ 1 --
2 U/H
YA Pü.REX , Anaheim, Kalifornien, Ui)A
Verfahren und Anlage zur Rückgewinnung einer in einem Gas enthaltenen verdampften Flüssigkeit
Lie vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Verfahren und einer Anlage zur Rückgewinnung einer in einem Gas enthaltenen verdampften Flüssigkeit,, insbesondere zur Behandlung der mit Kohlenwasserstoffdämpfen geschwängerten Luft, die aus Tankfahrzeugen für flüssige flüchtige Kohlenwasserstoffe, z.B, Benzin, bei deren erneuter füllung verdrängt wird. Ijamit soll eine luftverschmutzung vermieden und der " Kohlenwasserstoffgehalt der verdrängten Luft rückgewonnen werden.
Benzin und eonstige flüchtige flüssige Kohlenwasserstoffe werden im allgemeinen in großen Tankfahrzeugen, wie Eisenbahnt ankwägen, Tanklastzügen, Flußfrachtern und seegehenden Tankern befördert. Die Verwendung derartiger Tankfahrzeuge
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führt su dein Problem, dal* während der erneuten Füllung dieser Fahrzeuge das Eintreten der flüssigen Kohlenwasserstoffe rait Kohlenwaseerstoffdampf geschwängerte Luft daraus verdrängt. Das Eintreten dieeer Dämpfe in die Atmosphäre ii.;t aus zwei Gründen nachteilig: 1. führt dies zu einer Verunreinigung der Atmosphäre und damit zu einem Verstoß gegen die zunehmende Anzahl von Gesetzen gegen die Luftverschmutzung. 2. stellt dieser in die Atmosphäre ausgeblasene Dampf einen beträchtlichen Verlust an Kohlenwasserstoffen dar, die hier behandelt werden. Die Rückgewinnung des Kohlenwasseretoffdampfes aus der verdrängten Luft vor deren Freigabe in die Atmosphäre ist demnach von wesentlicher Bedeutung,, wenn nicht sogar obligatorisch.
Pur den oben erläuterten Zweck und ähnliche Bestimmungen ist bereits eine Vielzahl von Dampf-Rückgewinnungsanlagen entwickelt worden. Beispiele derartiger Anlagen finden sich in den US-Patentschriften 3 213 593 und 3 369 371. Die bestehenden Dainpf-Rückgewinnungsanlagen, insbesondere diejenigen zur Rückgewinnung von Benzindämpfen, die aus Benzintankfahrzeugen während deren erneuter Füllung verdrängt werden, haben jedoch bestimmte Nachteile. Ein derartiger Nachteil besteht beispielsweise darin, daß sie lediglich intermittierend betrieben werden können. Dies bedeutet, daß die bekannten Anlagen nur während der Zeitdauer der effektiven Dampf-Rückgewinnung voll in Betrieb sein können und jeweils beim erneuten Füllen eines Tankfahrzeuges erneut in Betrieb genommen und wieder angehalten werden müssen. Diese Betriebsweise erfordert jedoch die ständige Anwesenheit einer erfahrenen Bedienungsperson und demzufolge eine zeitraubende Ausbildung derartiger Bedienungspersonen, um einen sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Da-
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rüberhinaus führt die ständige Inbetriebnahme und das erneute Stoppen der Anlage zu kostspieligen Zeitverlusten. Ein weiterer Nachteil der bestehenden Benzindampf-tfückgewinnungsanla— gen resultiert aus der Tatsache., daß Benzintankfahrzeuge in. periodischen Abständen mittels Dampf gereinigt werden. Als Folge davon enthält die beim erneuten Pullen aus den Tankfahrzeugen verdrängte Luft häufig eine erhebliche Menge an Wasserdampf zusätzlich zu dem Benzindampf. Dieser Wasserdampf kondensiert und gefriert, so daß sich in den bekannten Rückgewinnungsanlagen Eis bildet. Dies macht es erforderlich, die Anlagen in periodischen 'Zeitabständen abzuschalten und zu enteisen« Auch diese periodischen Enteisungsvorgänge führen zu kostspie·« ligen Zeitverlusten.
Weitere Nachteile der bestehenden Rückgewinnungsanlagen bestehen darin, daß sie einen relativ hohen Platzbedarf haben9 der aus der Anwendung großer überirdischer Haltetanks resultiert. Dies erfordert ihre Herstellung am Ort der Anwendung,, Darüber- * hinaus sind bei diesen Anlagen hohe Gasdrücke erforderlich, die dementsprechend zu komplexen und kostspieligen Installationen führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die vorstehend geschilderten Nachteile zu vermeiden. Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren zur Rückgewinnung einer in einem Gas enthaltenen verdampften "Flüssigkeit vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß aus einem vorbestimmten Volumen der Flüssigkeit kontinuierlich Flüssigkeit im geschlossenen Kreislauf durch eine Unterkühlungszone und eine darauffolgende primäre Kondensationezone zurück zu dem Plüssigkeitsvolumen geführt wird und das Gas in diesem Kreislauf zum direkten Kon-
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takt mit der Flüssigkeit in die Kondensationszone eingeleitet wird, so daß die verdampfte Flüssigkeit kondensiert und eich mit der im Kreislauf geführten Flüssigkeit vermischt.
Die Anlage zur Durchführung des erfindungBgeniäßen Verfahrens ist gekennzeichnet durch einen Tank, der eine vorbestimmte Menge der Flüssigkeit enthält, durch eine Unterkühlungszone und eine darauffolgende primäre Kondensationszone, die mit dem Tank zu einem geschlossenen Kreislauf verbunden sind, in den eine Einrichtung zur Umwälzung der Flüssigkeit eingeschaltet ist, und durch eine Zuführleitung für das Gas in den geschlossenen Kreislauf.
Die erfindungsgemäße Anlage weist somit eine Dampfkondensationsschleife auf, die einen relativ großen thermisch isolierten Haltetank umfaßt, der eine bestimmte Menge einer Flüssigkeit enthält, deren Zusammensetzung im wesentlichen diejenige des zurückzugewinnenden Dampfes ist. Weiterhin ist eine Einrichtung vorgesehen, um die Flüssigkeit aus dem Tank länge des geschlossenen Strömungsweges durch eine Unterkühlungszone und eine anschließende primäre Kondensationszone zum Tank zurück kontinuierlich im Kreislauf zu führen. Die Flüssigkeit wird während der Durchströmung der Unterkühlungszone unterkühlt und gelangt dann durch die Kondensationszone zurück zum Haltetank. Das zu behandelnde Gas wird mit Flüssigkeit aus dem Haltetank vorgesättigt, dann freie Flüssigkeit daraus abgetrennt, anschließend verdichtet und gekühlt. Erst daraufhin gelangt es in den geschlossenen Flüssigkeitskreislauf am Eingang zur Kondensationszone, so daß Gas und unterkühlte umlaufende Flüssigkeit durch diese Zone in direktem Wärmeübergangakontakt miteinander fließen. Innerhalb der Konden-
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sationszone befindet sich eine Kontaktvorrichtung, die ein Maximum an Kontaktoberfläche zwischen der Flüssigkeit und dem Gas bietet. Der Dampf im Gae wird dabei durch direkte Wärmeübertragung an die Flüssigkeit kondensiert und das resultierende Flüssigkeitskondensat vermischt sich mit der im Kreislauf befindlichen unterkühlten Flüssigkeit und wird mit dieser zum Haltetank zurückbefördert.
Das aus der primären Kondensationszone austretende Gas kann daraufhin eine anschlieiSende sekundäre Kondensationszone in direktem Wärineübertragungskontakt mit unterkühlt er Flüssigkeit, die durch die sekundäre Zone geführt wird, und in Wärmeübertragungskontakt mit gekühlter Flüssigkeit aus der primären Kondensationszone "durchströmen, um die Kondensation von jeglichem im Gas verbliebenen Dampf zu bewirken.'Das aus der sekundären Zone austretende Gas wird dann von freier Flüssigkeit getrennt. Letztere wird erneut im Kreislauf durch die sekundäre Zone geführt, während das von Dampf befreite Gas in einen Behälter oder in die Atmosphäre freigegeben wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist der Haltetank der Anlage in seinen Abmessungen so bestimmt, daß er eine vergleichsweise große Menge an unterkühltet* Flüssigkeit (Benzin) enthält. Außerdem ist er thermisch isoliert. Diese große unterkühlte Flüssigkeitsraenge bildet ein Kältereservoir oder - in Analogie zu einem Schwungrad in der Mechanik - einen thermodynamischen Puffer, der drei bedeutungsvolle und charakteristische Funktionen erfüllt: 1. verringert er die Größe der Unterkühlungseinheit, die zur entsprechenden Beherrschung eines weiten Bereiches der an die Kühlung gestellten Anforderungen auf Grund der Schwankungen der ther-
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ο
mischen Belastung und der Dampf zusammensetzung erforderlich, ist; 2. ermöglicht er eine Portsetzung des Betriebes der Dampf-Rückgewinnungsanlage über eine ausgedehnte Zeitdauer hinaus, ohne ύε,'ό zusätzlich eine Unterkühlung stattfinden müßte, auch wenn die Unterkühlungseinheit ausgefallen ißt, und 3. wird dadurch der notwendige Verdichtungedruck in der Anlage abgesenkt. In der nachfolgend noch näher erläuterten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage ist der Haltetank eingegraben und durch den umgebenden Erdboden thermisch isoliert. Die primäre Flüssigkeit speichert Kälte während Zeitperioden, in denen geringe Kälteanforderungen bestehen, durch eine niedrigere Temperatur, die auf Grund der fortgesetzten Zirkulation der Flüssigkeit durch die Unterkühlungseinheit sich einstellt.
Gemäij einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird in das eintretende Gas vor dessen Kontakt mit der kalten Flüssigkeit in der Anlage ein zerstäubtes, den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel, wie z.B. Methanol, eingespritzt. Dieeeb Kittel wird zuerst durch das eintretende Gas verdampft und kondensiert dann, so daß sich eine Antifrostmischung nach dem Kontakt mit der unterkühlten Flüssigkeit in der Anlage bildet. Die Antifrostwirkung des Mittels verhindert das Einfrieren jeglichen Wasserdampfes, der aus dem Gas kondensiert und beseitigt somit die Notwendigkeit, die Dampf-Rückgewinnungsanlage zum Zwecke der Enteisung periodisch abzuschalten. Das Mittel wird anschließend durch Fraktionierung wiedergewonnen und in den eintretenden Gasstrom erneut eingeleitet.
Wie bereits erwähnt, wird der hauptsächliche Verwendungszweck der erfindungsgemäßen Dampf-Rückgewinnungeanlage darin gese-
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hen, diese zur Rückgewinnung von Benzindäm|.f en einzusetzen, die in der Luft enthalten sind, welche aus Benzin-Tankfahrzeugen während deren erneuter Füllung verdrängt wird. Bei . dieser Anwendung wird eine Belüftungsöffnung an dem Tankfahrzeug mit dem Gaseinlaß der Rückgewinnungsanlage durch einen Schlauch oder dergleichen verbunden, so daß die dampfgeschwängerte, aus dem Tankfahrzeug verdrängte Luft während des Füllvorganges in die Anlage eingeleitet wird. Die Rückgewinnungsanlage umfaßt dabei Einrichtungen, um das flüssige Benzin in der Anlage einer Fraktionierung dergeatalt zu unterziehen, daß man schwere und leichte Kohlenwasserstoff-Fraktionen erhält. Die schweren Fraktionen werden durch eine sekundäre Kondensationszone im Kreislauf geführt, um die Entfernung jeglichen, im Gas, d.h. in der Luft, verbliebenen Dampfes zu bewirken, der die Zone durchströmt, bevor die Luft in die Atmosphäre freigegeben wird. Bei Bedarf kann die freigegebene Luft dann noch einmal durch einen Reaktor oder dergleichen geführt werden, um auch Dampfspuren zu beseitigen.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Rückgewinnungsanlage in der Fabrik hergestellt und dann zum Anwendungsort verfrachtet. Um diese Verfrachtung zu ermöglichen, ist zweckmäßigerweise die Anlage in einzelne Sektionen unterteilt, die in Gestellen oder dergleichen zur Transporterleichterung eingebaut sind. Diese einzelnen Sektionen werden dann zu der einheitlichen Anlage am Anwendungsort miteinander verbunden.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einee bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren Unteransprüchen. In den. Zeichnungen zeigen
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die Figuren 1a, 1b ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Die dargestellte, im Ganzen mit 10 bezeichnete Dampf-Rückgewinnungsanlage ist dazu bestimmt, Dampf, insbesondere dampfförmigen Brennstoff, rückzugewinnen, der in dem Gas oder der Luft enthalten ist, die durch eine Belüftungsöffnung 12 eines Brennstofftankers 14 während dee erneuten Füllens des Tankers verdrängt wird. Allgemein gesprochen weist die Anlage einen Kondensierkreislauf 16 mit einem HaI-tetank 18 zur Aufnahme einer Flüssigkeit (Brennstoff) auf, deren Dampf aus dem zu behandelnden Gas oder der Luft rückgewonnen werden soll. Weiterhin ist eine Leitung 20 vorgesehen, längs der aus dem Sank stammende Flüssigkeit kontinuierlich durch eine Unterküiilungszone 22 und eine anschließende primäre Kondensierzone 24 zum Haltetank 18 zurück im Kreislauf geführt wird. Die Flüssigkeit wird unterkühlt, wenn Bie die Unterkühlzone durchläuft und gelangt dann durch die Kondensierzone zum Haltetank zurück.
Das zu behandelnde Gae tritt in die Anlage 10 durch eine Einlaßöffnung 26 ein. In dem speziellen Aueführungsbeispiel ist diese Einlaßöffnung an die Belüftungsöffnung 12 eines Brennstoff tankers 14 mittels eines Schlauches 28 angeschlossen, durch den mit Brennstoffdampf beladene Luft aue dem Tanker während des erneuten Auffüllene des Tankers verdrängt wird und in die Anlage einströmt. Der schlauch kann eine entsprechende Schnellkupplung aufweisen, um die Verbindung zwischen dem Tanker und der Dampf-Rückgewinnungsanlage zu erleichtern.
Das einströmende Gas gelangt längs einer Einlaßleitung 29' die eine Vorsättigungszone 30, eine Relnigungszon· 32 und
eine Verdichtungszone 34 enthält, zu dem Kondeneierkreis-
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lauf 16 mit unterkühlter Flüssigkeit. Während seiner Strömung von der Einlaßöffnung 26 her zum Kreislauf 16 wird das Gas aus dem Haltetank 18 mit Flüssigkeit vorgesättigt. Dies erfolgt innerhalb der Vorsättigungezone 30. Anschließend wird ee innerhalb der Reinigungszone 32 von freier Flüssigkeit befreit und schließlich verdichtet, abgekühlt und in der Verdichtungszone 34 noch einmal freie Flüssigkeit davon abgetrennt. Das komprimierte Gas gelangt dann aus der Verdichtungszone in den Kreislauf 16 am Einlaß der Kondensierzone 24 und durchströmt diese Zone in direktem Wänaeübertragungskohtakt mit der unterkühlten Flüssigkeit, die durch die Kondensierzone strömt. Der im Gas enthaltene Dampf wird dabei durch direkte Wärmeübertragung an die im Kreislauf befindliche unterkühlte Flüssigkeit kondensiert und das flüssige Kondensat vermischt sich mit der im Kreislauf geführten Flüssigkeit und wird mit dieser zum Haltetank 18 geleitet.
In manchen Fällen wird das aus der Kondensierzone 24 austretende Gas hinreichend frei von Dampf sein, so daß eine weitere Behandlung des Gases unnötig ist. In diesem Fall kann das Gas unmittelbar durch ein Belüftungssystem 36 eines» Behälter oder der Atmosphäre zugeführt werden. Die im Ausfuhrungsbeispiel erläuterte Anlage 10 weist jedoch eine sekundäre Kondeneierzone 38 auf, durch die das aus der primären Kondensierzone 24 stammende Gas in direktem Wärmeübertragungskontakt mit unterkühlter Flüssigkeit aus einer Fraktionierzone 40 strömt. Diese Flüssigkeit aus der Fraktionierzone ist eine schwere Kohlenwasserstoff-Fraktion, die aus Sohwerbestandteilen (heavy ende), wie höheren Pentanen, besteht und durch Fraktionierung der Flüssigkeit aus den Kondensierzonen 24 und 38 erzeugt wird. Dampf, der in dem Gas aus der primären Kondensierzone 24 ver-
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bleibt, wird innerhalb der sekundären Kondensierzone 38 durch direkte Wärmeübertragung an die unterkühlten Schwerbestandteile kondensiert, die die sekundäre Zone durchströmen. Der Ausfluß aus de1" sekundären Zone gelangt zu einer Reinigungszone 42, in welcher freie Flüssigkeit aus dem Gas abgetrennt wird. Dae nunmehr dampffreie Gas (Luft) wird dann zur Atmosphäre hin über das Belüftungssystem 36 freigegeben und die abgetrennte freie Flüssigkeit gelangt zur Fraktionierzone 40 zurück, wo der Kreislauf sich wiederholt.
Durch den Fraktionierungaprozeß innerhalb der Fraktionierzone 40 wird auch eine leichte Kohlenwasserstoff-Fraktion erzeugt, die aus Leichtbestandteilen (light ends), wie Butan, besteht. Diese leichte Fraktion wird zur Vorsättigungszone 30 zurückgeführt, wo sie sich mit dem ankommenden Gas vermischt und zur Vorsättigung davon beiträgt.
In einigen Fällen kann das zu behandelnde Gas Wasserdampf enthalten. Brennstofftanker zum Beispiel werden häufig mittels Dampf gesäubert, mit dem Ergebnis, daß auch Wasserdampf in der mit Brennstoffdampf beladenen Luft, die beim Füllen des Tankers verdrängt wird, enthalten ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Füllen des Tankers unmittelbar anschließend an den Reinigungsvorgang erfolgt. Dieser Wasserdampf kondensiert zusammen mit dem Benzindampf und neigt zum Gefrieren. Es sei in diesem Zusammenhang auf die einleitenden Erläuterungen verwiesen , wonach bei den bekannten Dampf-Rückgewinnungsanlagen eine periodische Abschaltung erforderlich ist, um diese durch Beheizen wieder zu enteisen.
Gemäii einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist ein derartiger periodischer Enteisungsvorgang dadurch unnötig, daß
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in den eintretenden Gasstrom innerhalb einer Injektionszone 44 vor der Vorsättigungszone 30 ein den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel, ίϊ.Β. Methanol, in zerstäubter Form eingespritzt wird. Pipses Mittel wird durch das eintretende Gas verdampft und mit diesem vermischt, bevor das Gas mit der kalten Flüssigkeit in der Vorsättigungszone in Berührung gelangt . Während der darauffolgenden Durchströmung durch die Anlage kondensiert das den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel mit dem Wasserdampf im Gas und bildet eine Antifrostmischung, die ein Gefrieren des kondensierten Wassers unterbindet. Das den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel wird durch die im Kreislauf geführte Flüssigkeit aus der Kon&ensierzone 24 mittels eines Abscheiders 46 für die schwere Phase und in einer Rückgewinnungszone 48 wiedergewonnen. Die in diese Zone eintretende Flüssigkeit wird einer Fraktionierung unterzogen» in der das den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel in Dampfform sowie Wasser entsteht. Der Dampf wird kondensiert und erneut in die Injektionszone 44 zurückgeführt. Dae gewonnene Wasser wird aus der Anlage ausgeschieden.
Die dargestellte Benzindampf-Rückgev/innungsanlage wird im folgenden näher erläutert. Der Gaseinlaß 26 der Anlage befindet sich im Bereich einer Füllstation 47» an der die Benzintanker 14 während des Füllvorgangee stationiert sind. Das Füllen der Tanker erfolgt durch einen Bodeneinlaß 48. Der ansteigende Flüssigkeitsspiegel in den Tankern verdrängt die mit Benzindampf geschwängerte Luft durch die obere Belüftungeöffnung 12 und schiebt diese durch die Einlaßöffnung 26 in die Rückgewinnungeanlage. Unmittelbar hinter, dieser Einlaßöffnung befindet eich eine Injektionsdüse 50 zum Einspritzen des den Gefrierpunkt erniedrigenden Mittels, die über eine Leitung
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mit der Rücktewinnungezone 48 für dieses Mittel in Verbindung steht. Durch die Leitung 52 wird das den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel in flüssiger Form zur Düse 50 gepumpt, aus der ee dann in den eintretenden luftstrom eingesprüht wird. Das Mittel wird durch die eintretende Luft verdampft und strömt »it dieeer durch einen Mischer 54 an der Yorsättigungszone 30 zu einer Reinigungsvorrichtung 56 in der Reinigungszone 32.
Der Benzin enthaltende Haltetank 18 weist eine Pumpe 58 auf, die rückgekühltes Benzin aus dem Tank durch eine Leitung 60 zum Mischer 54 pumpt. Die Durchströmung je Zeiteinheit wird durch ein Kegelventil 62 gesteuert. Dampf aus dem Haltetank wird durch eine Leitung 64} die ein Rückschlagventil 66 sowie ein Druckentlastungsventil 68 enthält, zum Mischer hin freigegeben. Die Leichtbestandteile, die durch die Flüssigfraktionierung in der Fraktion!ersone 40 gewonnen werden, strömen durch eine Leitung 70 au deis Mischer. Der Mischer 54 enthält Düsen oder sonetige Einrichtungen zum Einspritzen von flüssigem Benzin und Benzindampf aus dem Haltetank 18 und der leichten Benzinbestandteile aus der Fraktionierzone 40 in die Luft, die den Mischer durchströmt. Dadurch wird diese Luft mit Benzin vorgesättigt. Es ist von Bedeutung, daß das den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel in den eintretenden Luftstrom stromaufwärts vom Mischer 54 eingesprüht wird und mit jeglichem, in der Luft enthaltenem Wasserdampf nach Kontakt mit der kalten Flüssigkeit und dem Dampf im Mischer kondensiert, so daß ein Gefrieren des Wasserkondensats verhindert wird.
Die Reinigungsvorrichtung 56 kann von herkömmlicher Bauart sein und dient dazu, freie Flüssigkeit aus dem in die Vor-
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richtung eintretenden Gas abzuscheiden. Die dargestellte Vorrichtung besitzt eine poröse Sperre 72 aus Korkgeflecht oder dergleichen zum Trennen von Luft und freier Flüssigkeit. Die freie Flüssigkeit sammelt sich auf dem Boden der Vorrichtung und wird zum Haltetank 18 durch eine Rüekführleitung 74 mittels einer Pumpe 76 zurückbefördert. Die Strömung durch die RUckführleitung wird mittels eines schwimmergesteuerten Ventiles 78 so gesteuert, daß in der Reinigungsvorrichtung ein vorbestimmter Flüssigkeitsstand aufrechterhalten wird.
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Die von Flüssigkeit befreite luft gelangt aus der Reinigungsvorrichtung 56 über eine Leitung 80 zur ersten Stufe 82 eines motorgetriebenen Kompressors 84 in der Verdichtungszone 34. Komprimierte Luft aus dem Kompressor strömt zu einem Kühler 86, der die Verdichtungswärme aus der Luft einer Reinigungsvorrichtung 88 zuführt. Die Reinigungsvorrichtung 88 entfernt ebenso wie die Vorrichtung 56 freie Flüssigkeit aua der komprimierten Luft. Diese freie Flüssigkeit wird vom Boden der Reinigungsvorrichtung 88 abgezogen und über einen Abeetsbe» hälter 90, der für Flüssigkeit durchlässig ist, Luft und Dampf jedoch zurückhält, dem Boden der Reinigungsvorrichtung 56 zugeleitet. Die komprimierte, von Flüssigkeit freie Luft aus der Reinigungsvorrichtung 88 gelangt über eine Leitung 92, die die zweite Verdichterstufe 94 dös Kompressors 84- enthält, zur primären Kondensierzone 24.
Wie bereits früher erwähnt, besteht ein bedeutungsvolles und vorteilhaftes Merkmal der vorliegenden Erfindung darin, daß die Dampf-Rückgewinnungeanlage so auegelegt ist, daß sie kontinuierlich arbeitet, wenn beim erneuten Füllen des Tankers
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14 in der Füllotation 47 lediglich eine Verbindung des Belüftungsschlauohea 28 mit der Belüftungsöffnung 12 und des Benzinfüll schlauches mit der Füllöffnung 48 des Tankers hergestellt worden int. Zu diesem Zweck weist die dargestellte Dampf-Rückgewinnungsanlage zwei Druckluftleitungen 96 und auf, in denen Luft im Kreißlauf geführt wird und die eine ausreichende Luftströmung durch die Kompresöorstufen 82, 94 zuBf Zwecke der Aufrechterhaltung eines entsprechenden Saugdruckes enthalten. Die Leitung 96 verbindet den Auslaß des KühlerB 86 der ersten Kompreseorstufe mit der Plüssigeeite der Reinigungsvorrichtung 56 am Einlaß der Anlage. Die Leitung 98 verbindet den Auslaß der zweiten Kompressorstufe 94 mit dem Kühlereinlaß. Jede Kreislaufleitung 96, 98 enthält ein Mengenregelventil 100 zur Steuerung der DruckluftStrömung durch die jeweilige Leitung derart, daß bei allen Betriebsoder Ladebedingungen der entsprechende Saugdruck aufrechterhalten wird.
Die primäre Kondensierzone 24 enthält eine Flüssig/Dampf-Kontaktvorrichtung 102 innerhalb eines geschlossenen Kondenßiertanks 104, der nach oben hin ein Druckentlastungßventil 105 zur Atmosphäre hin aufweist. Diese Kontaktvorrichtung ist herkömmlicher Bauart und braucht deshalb nicht im Einzelnen erläutert zu werden. Ee genügt, darauf hinzuweisen, daß die Kontaktvorrichtung einen Behälter mit einem oberen Einlaß 106 und einem unten liegenden Auslaß 108 aufweist. Innerhalb der Kontaktvorrichtung befindet sich Packmaterial, wie ee z.B. unter dem Warenzeichen "IHTALOX" von der US Stoneware Co. in den Handel kommt, das der Flüssigkeitsströmung eine große Oberfläche bietet. Der Einlaß 106 der Kontaktvorrichtung iet über eine Leitung 110 mit der Druckluftleitung 92, die vom Kompressor 84 herführt, sowie mit einer die Flüssig·
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keit im Kreislauf führenden Leitung 112 verbunden, die an den Auslaß einer Kühleinheit 114 in der Unterkühlzone 22 angeschlossen ist. .Der Einlaß der Kühleinheit 114 ist mit der Auslaß« leitung 60 der Pumpe 58 am Haltetank 18 über eine die Flüssigkeit führende Leitung 116 verbunden. In letzterer ist ein Mengenregelveritil 118 eingeschaltet. Das untere Ende des Kondensa~ tortanks 104 steht mit dem Haltetanlc 18 über eine Drainageleltung 120 in Verbindung, in der ebenfalls ein Mengenregelventil 122 liegt. Ein Ventil 119a besitzt einen Abtaster 124 zur Feststellung des Flüssigkeitsstandes im Unterteil des Kondensatortanks 104, durch den' das Ventil in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand so gesteuert wird, daß dieser relativ konstant bleibt. Die Leitungen 110, 112, 116, 1.19, der Haltetank 18, der Kondensatortank 104 und die Kühleinheit 114 bilden zusammen den StrömungBweg 20 des Dampf-Kondensierkreises 16.
Im Betrieb der Dampf~Rüekgewinnungsanlage 10 fließen komprimierte, von Flüssigkeit freie, jedoch mit Benzindampf belad®·* ne luft aus dem Kompressor 84 und unterkühltes flüssiges Benzin aus der Kühleinheit 114 in direktem Wärmeübe rtragungskon·- takt miteinander durch die Einlaßleitung 110 und die Kontaktvorrichtung 102 in den Kondensatortank 104. Während der Durch·* strömung der Kontaktvorrichtung fließt flüssiges Benzin über die große Oberfläche des Packmaterials in der Kontaktvorrichtung, woraus sich ein maximaler Wärmeübergang von Oberfläche zu Oberfläche zwischen der Flüssigkeit und der Luft ergibt. Der Benzindampf in der Luft wird daher durch direkte Wärmeübertragung an die kalte Flüssigkeit kondensiert..
Die sekundäre Kondensierzone 38 weist einen Wärmetauscher 126 unterhalb des Flüssigkeitsspielgels in dem Kondensatortank
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auf. Der Wärmetauscher 126 besitzt einen oberen Einlaß, der über eine Leitung 128 an einen Entfeuchter oder Reiniger 130 über dem Flüssigkeitsspiegel angeschlossen ist, durch welchen Luft aus der yrisären Kondensierzone 102 zum Y/ärmetauscher fließt. Der Wärmetauscher besitzt weiterhin einen Auslaß, der über eine -Leitung 132 mit einer Reinigungevorrichtung 134 in der Reinigungszone 42 verbunden ist. Vom unteren Ende der Reinigungsvorrichtung erstreckt sich zum oberen Ende einer Fraktioniersäule 136 in der Fraktionierzone 40 hin eine Leitung 138, in der ein Flüssigkeitsabsetzbehälter 140 angeordnet ist, durch den die Flüssigkeit von der Reinigungsvorrichtung zur Fraktioniersäule strömt. Das untere Ende der Fi^aktioniersäule 136 ist mit der Einlaßleitung 128 des Wärmetauschers 126 durch eine Leitung 142 verbunden, die eine Pumpe 144, ein Rückschlagventil 156 und einen Wärraetauscher 148 enthält. Das flüssige Benzin wird einer Benzinfraktionierung unterzogen. Der entstehende kondensierte Dampf vermischt eich mit dem im Kreislauf geführten flüssigen Benzin und sammelt sich zusammen mit diesem im unteren Ende des Kondensatortanks 104. Von diesem wird dann das vereinigte flüssige Benzin zum Haltetank 18 hin abgezogen, um erneut in den Kreislauf des Strömungsweges 20 eingeführt zu werden.
Wie bereits festgestellt, wird zumindest der Großteil dee Dampfgehaltes der zu behandelnden Luft bereits bei der Durchströmung der primären Kondeneierzone 24, d.h. der Kontaktvorrichtung 102, entfernt. Bei bestimmten Anwendungen der Dampf-Rückgev/innungsanlage kann deshalb der Dampfgehalt der aus der primären Kondensierzone austretenden Luft bereits ausreichend niedrig sein, so daß diese in die Atmosphäre freigegeben werden kann. Die hier geschilderte Anlage weist jedoch noch eine
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sekundäre Dampfkondensierzone 38 auf t die innerhalb des Kondensatortanks 104 liegt und durch, die die luft anschließend an die primäre Zone strömt, bevor sie durch das Belüftungssystem 36 freigegeben wird. .
Das flüssige Benzin, das innerhalb der Reinigungsvorrichtung 134 von der Luft abgetrennt worden ist, durchströmt den Flüssigkeitsabsetzbehälter 140 und gelangt zur Fraktioniersäule' 136. Der Praktioniersäule wird zusätzliches flüssiges Benzin durch eine Leitung 150 zugeführt 9 die an die Absaugleitung . 120 der? KondeneatortankB angeschlossen ist und ein Mengenregelventil 152 enthält, das durch einen Flüssigkeitsetandabtaster 154 für die Säule gesteuert wird. Der AbtaBter 154 steuert das Mengenregelventil 152 derart5 daß in der Säule ein konstanter Flüssigkeitsstand aufrechterhalten wird. Innerhalb des unteren Plüasigkeitsraumes der Fraktioniersäule 136 /befindet eich eine durch einen Thermostat 158 gesteuerte Heizeinrichtung 156, Der !Thermostat 158 spricht auf die !Temperatur innerhalb der Säule an. Im oberen Ende der Säule ist ein Bett 160 angeordnet,, das aus einer Packung besteht, wie sie bereitB vorstehend erläutert worden ist. Die Heizeinrich» tung 156 bringt die leichteren Bansinbestandteile aus dem flüssigen Benzin über dem Boden der Fraktioniersäule zum Aussieden«, Die entstehenden Benzindämpfe steigen auf und treten in dae Packungebett 160 ein, das die Einstellung einee Gleichgewichtee erlaubt und eine weitere Fraktionierung bewirkt. Die Leiehtbestandteile steigen dabei aur Spitse der Fraktioniersäule hin auf, während die echwereren Bestandteile zum Boden der Säule hin wieder absinken. Der !Thermostat 158 iat so eingestellt, daß er die Zusammensetzung der Leicht«- und Schwerbestandteile steuert. Die Schwerbestandteile, d.hffl die höheren Pentane,
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werden voia Boden der Säule zu dem Wärmetauscher 126 der sekundären Kondensierzone gepumpt, um noch mehr Benzindampf (Leichtbestandteile) zu erhalten. Die leichteren Benzinbestandteile, z.B. Butan, gelangen vom oberen Ende der Eraktionieraäule 136 über eine Leitung 162 zur Reinigungsvorrichtung 56 am Einlaß der Anlage und tragen dazu bei, die Saugwirkung des Kompressors 84 aufrechtzuerhalten. Die schweren Benzinbestandteile hingegen, die abgesiedet und durch die Anlage im Kreislauf geführt werden, werden durch das Benzin ersetzt, das der Fraktionierßäule über die Leitung 150 zugeführt wird.
Wie schon erwähnt, wird durch die Düse 44 in den eintretenden Strom benzingeschwängerter Luft ein den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel injiziert. Dieses Mittel kondensiert mit jeglichem Wasserdampf in der Luft und bildet ein Antirostmittel, welches das Gefrieren dee Wassers verhindert. Dadurch fällt die Notwendigkeit weg, die Dampf-Rückgewinnungsanlage in periodischen Abständen zu enteisen. Methanol als den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel wird bevorzugt. Es können jedoch auch andere Mittel, wie Äthanol oder Isopropanol eingesetzt werden. Von Bedeutung iut, daß das den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel kontinuierlich innerhalb der Rückgewinnungszone 48 wiedergewonnen und anschließend zur Injektionsdüse 44 gefördert wird. Zu diesem Zweck enthält die Rückgewinnungezone 48 eine herkömmliche Fraktioniersäule 164 mit einen oben liegenden Wärmetauscher 166. Der Wärmetauscher 166 weist einen Einlaß auf, der mit dem unteren Ende des Kondensatortanke 104 über den Abscheider 46 für die schwere Phase verbunden ist. Während der Verweileeit der Flüssigkeit (Benzin, gegebenenfalls kondensiertes Wasser und den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel) im unteren Abschnitt des Kondensatortanks 104 neigen Wasser und das Mittel
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dazu, sich auf dem Tankboden abzusetzen. Der Abscheider 46 für die schwere Phase laßt das schwere Wasser und das Mittel hindurchtreten, blockiert jedoch den Durchtritt der leichteren Benzinbeßtandteile, wie des. Butans. Das Gemisch aus Wasser und den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel gelangt von dem Abscheider 46 durch den Wärmetauscher 166 der Fraktioniersäule 164, in der es durch die darin aufsteigenden Dämpfe er-*· wärmt wird, über eine Leitung 168 zum unteren Ende der Säule. Darin wird das Gemisch weiter durch eine Heizeinrichtung erhitzt, die durch einen Thermostat 172 gesteuert wird« Der Thermostat 172 stellt die Temperatur in der Fraktioniersäule 164 fest und steuert die Heizeinrichtung 170 derart, daß lediglich die Verdampfung des den Gefrierpunkt erniedrigenden Mittels erfolgt. Das dampfförmige Mittel steigt daraufhin zur Spitze der Säule auf, durchströmt einen Kompressor 174 s in dem es verdichtet und kondensiert wird, und gelangt au einem Haltetank 176, der von Anfang an mit flüssiges Mittel gefüllt ist. Während des Betriebs der Anlage wird das Mittel durch eine Pumpe 178 über die Leitung 52 zur Einspritzdüse 44 rückgefördert, wodurch der Kreislauf durch die Anlage wieder geschlossen ist. Das dampfförmige Mittel wird aus dem Haltetank 176 zu dem Mischer 54 am Einlaß der Anlage hin über die Leitung 70 ausgelassen, in welcher ein Druckentlaetungsventil 186 angeordnet i st.
Die.Betriebsweise der erfindungsgemäßen Benzindampf-Rückgewinnungsanlage ist folgende: die mit Benzindampf geschwängerte Luft tritt durch die Einlaßöffnung 26 in die Anlage ein/ Daraufhin wird den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel in die Luft eingesprüht und das Gemisch aus Luft und diesem Mittel strömt längs des Kreislaufabschnittee 29, in welchem die Luft
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»it kaltem Benzin in der Mischvorrichtung 30 vorgesättigt, in der Reinigungsvorrichtung 56 von freiem flüssigem Benzin getrennt, anschließend im Kompressor 84 verdichtet und schließlich in den Kreislaufabschnitt 20, in dem unterkühltes Benzin strömt, eingeführt wird. Der Benzindampf in der Luft wird dann durch Kondensation während der Durchströmung der primären Kondensierzone, d.h. der Kontaktvorrichtung 102, und der sekundären Kondensierzone, d.h. des Wärmetauschers 126, in direktem Wärmeübertragungekontakt mit dem kalten flüssigen Benzin, das die Kontaktvorrichtung und den Wärmetauβeher durchströmt, entfernt. Die von Dampf befreite Luft wird schließlich durch die Belüftung 36 in die Atmosphäre freigegeben. Das den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel wird in der Fraktioniersäule 164 wieder gewonnen und erneut in den Strom der eintretenden Luft eingeführt.
Die Wiedergewinnungsanlage weist eine Leitung 180 auf, durch die aus dem Haltetank 18 zum Zwecke der Speicherung oder der erneuten Füllung von Tankern flüssiges Benzin abgezogen werden kann. Diese Leitung enthält ein Ventil 182, das durch einen Abtaster 184 gesteuert ist, durch den verhindert wird, daß Benzin aus dem Haltetank 18 bis unter einen vorbestimmten minimalen Flüssigkeitsstand abgezogen wird. Die Leitung 180 verläuft durch den Wärmetauscher 148, um die schweren Benzinbestandteile zu kühlen, die aus der Fraktioniersäule 136 zum Wärmetauscher 126 der sekundären Kondensierzone strömen.
Wie bereits erwähnt, kann die erfindungsgemäße Rückgewinnungsanlage in einzelnen Sektionen hergestellt werden, die eich in Gesteilen oder dergleichen montieren lassen. Somit können diese einzelnen Sektionen fabrikmäßig hergestellt und gegebenen-
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falle zum Ort der Verwendung transportiert werden9 wo sie zu der ganzen Anlage miteinander verbunden werden.
Der wesentliche Ablauf dee erfindungsgemäßen Verfahrene und die wesentlichen Bestandteile der zur Durchführung dee Verfahrene angewendeten Anlage Bind also folgende: der Dampf einer flüchtigen Flüssigkeit, der in einem Gae mitgenommen wird, wird dadurch rtickgewonnen, daß von einem isolierten, relativ großvolumigen Körper dieser Flüssigkeit die Flüssigkeit kontinuierlich aus dem Körper im Kreislauf länge eineβ geschlossenen Strömungewegeβ durch eine Unterkühlzone und eine anschließende primäre Kondensationezone zu dem Körper zurückgeführt wird und das Gas in diese Kondeneationezone in direkten Kontakt mit der im Kreislauf geführten unterkühlten Flüssigkeit nach einer vorangehenden Vorsättigung dee Gases durch Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitskörper, einen Trennen der freien Flüssigkeit aus dem vorgesättigten Gas und einer Verdichtung des Gases eingeleitet wird, wobei der mitgenommene Dampf kondensiert und sich mit der im Kreislauf geführten Flüssigkeit vermischt. Ein Gefrieren jeglichen Wasserdampfei, der aus dem Gas kondensiert, wird dadurch verhindert, daß in das Gas vor seinem Kontakt mit der unterkühlten Flüssigkeit ein verdampftes, den Gefrierpunkt absenkendes Mittel eingeleitet wird, das mit dem Wasserdampf zusammen kondensiert und ein Antirostmittel ergibt. Das den Gefrierpunkt absenkende Mittel wird anschließend durch Fraktionierung wieder gewonnen und erneut in den Kreislauf, d.h. in das eintretende, zu behandelnde Gas eingeschleust und der Zyklus dadurch wiederholt. Die hauptsächliche Anwendung dee Erfindungsgedankens sieht die Behandlung von mit Kohlenwasserstoffdaapf geschwängerter Luft vor, die aus den Transportfahrzeugen für ©ine fluch-
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tige Kohlenwasserstofflüssigkeit, z.B. Benzin, verdrängt wird. Die Anwendung dient dazu, die Luftverschmutzung zu verhindern und den Kohlenwasserstoffgehalt der ausgetriebenen Luft zurückzugewinnen. Bei dieser Anwendung wird die Kohlenwasserstoffflüssigkeit aus der primären Kondensationszone einer fraktionierung unterzogen, um dadurch eine schwere flüssige Kohlenwasserstoff-Fraktion zu erhalten, die durch eine sekundäre Kondensationszone in direktem Kontakt mit der Luft aus der primären Kondensationszone und in indirektem Kontakt mit der kalten PrimärflUssigkeit im Kreislauf geführt wird, um die Kondensation von jeglichem verbliebenen Kohlenwasserstoffdampf in der Luft und einer leichten Kohlenwasserstoff-Fraktion zu bewirken, die in die eintretende dampfgeschwängerte Luft erneut eingeführt wird, die Dampf-Rückgewinnungsanlage ist vorzugsweise in Gestellen oder sonstigen Trägerelementen montiert, um ihre Herstellung in einer Fabrik und den anschließenden Transport zum Ort der Verwendung zu ermöglichen.
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Claims (18)

Pat entaneprüche
1. Verfahren zur Rückgewinnung einer In einem Gas enthaltenen verdampften flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem vorbestimmten Volumen der Flüssigkeit kontinuierlich Flüssigkeit im geschlossenen Kreislauf durch eine Unterkühlungezone und eine darauffolgende primäre Kondensationszone zurück zu dem Flüssigkeitsvolumen geführt wird und das Gas in diesem Kreislauf zum direkten Kontakt mit der Flüssigkeit in die Kondensationszone eingeleitet wird, so daß die verdampfte Flüssigkeit kondensiert und sich mit der im Kreislauf geführten Flüssigkeit vermischt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in das eintretende Gas vor dessen Kontakt mit der im Kreis· lauf geführten Flüssigkeit ein verdampftes, den Gefrierpunkt erniedrigendes Mittel eingespritzt wird, welches kondensiert und das Gefrieren von jeglichem kondensierten Wasserdampf im Gas verhindert.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Kreislauf geführte Flüssigkeit nach dem Kontakt mit dem Gas einer Fraktionierung unterzogen wird, um dae den Gefrierpunkt erniedrigende Mittel wieder zu gewinnen, und daß das wiedergewonnene Mittel erneut in das in das Verfahren eingeführte Gas eingeleitet wird.
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4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß dae eintretende Gas mit Flüssigkeit aus dein Flüssigkeitevolumen gemischt und dadurch vorgesättigt wird, freie Flüssigkeit aus dem vorgesättigten Gas anschließend entfernt und schließlich das Gae vor der Einleitung in den geschlossenen Kreislauf verdichtet und gekühlt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß verdichtetes Gas vom Ende der Verdichtungszone zum Beginn der Verdichtungszone in einer gesteuerten Menge zurückgeführt wird, so daß eine vorbestimmte minimale Gastströmung in der Verdichtungezone aufrechterhalten wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Kondensat!onszone auetretende Flüssigkeit und das Gas voneinander getrennt werden, die Flüssigkeit in einer Fraktionierzone einer Fraktionierung unterzogen wird, um eine schwere Kohlenwasserstoff-Fraktion zu erhalten, die durch eine sekundäre Kondensationezone geleitet wird, und daß das Gas ebenfalls in die sekundäre Kondeneationszone zum direkten Kontakt mit der schweren Kohlenwasserstoff-Fraktion eingeleitet wird, so daß in dem Gas mitgeschleppte dampfförmige Flüssigkeit kondensiert und mit der schweren Kohlenwasserstoff-Fraktion vermischt wird, woraufhin freie Flüssigkeit aus dem aus der sekundären Kondensationezone austretenden Gae entfernt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das von Flüssigkeit gereinigte Gas zur Atmosphäre hin frei-
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gegeben wird, während die Flüssigkeit erneut in die Fraktionierzone eingeleitet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fraktionierung auch eine leichte Kohlenwasserstoff-Fraktion gewonnen wird, die in das eintretende Gas vor dessen Kontakt mit der im Kreißlauf geführten Flüssigkeit in der primären Kondensationszone eingeführt wird«
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß dae vorbestimmte Volumen der Flüssigkeit relativ groß ist und infolge thermischer Isolierung ein Reservoir an unterkühlter Flüssigkeit bildet.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 Ibis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Gas Luft und die Flüssigkeit Benzin ist.
11. Anlage zur Rückgewinnung einer in einem Gas enthaltenen verdampften Flüssigkeit, gekennzeichnet durch einen Tank (18), der eine vorbestimmte Menge der Flüssigkeit enthält, durch eine Uhterkühlungezone (86) und eine darauffolgende primäre Kondensationezone (24), die mit dem Tank (18) zu einem geschlossenen Kreislauf verbunden sind, in den eine Einrichtung zur Umwälzung der Flüssigkeit eingeschaltet ist, und durch eine Zuführleitung (20, 54) für das Gas in den geschlossenen Kreislauf.
12« Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführleitung (54) Einspritzdüsen (44) für ein den Ge-
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frierpunkt erniedrigendes Mittel angeordnet sind.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wiedergewinnung des den Gefrierpunkt erniedrigenden Mittels eine Fraktioniereinrichtung (164, 166) vorgesehen ist, von der eine Rückführleitung (52) zu den Einspritzdüsen (44) führt.
14. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorsattigen des Gases mit der Flüssigkeit eine Mischetrecke (54) vorgesehen ist, an die oich eine Einrichtung (56) zum Abtrennen der freien Flüssigkeit aus dem Gas und ein Kompressor (82, 94) anschließen.
15. Anlage nach Anßpruch 14t dadurch gekennzeichnet, daß
von Kompreseorauslaß zum Kompressoreinlaß eine Verbindungeleitung (96, 98) besteht, die ein Mengenregelventil (100) enthält.
16. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 15f dadurch gekennzeichnet, daß in der primären Kondensationszone (24) eine Kontaktvorrichtung (102) vorgesehen ist, der eine Flüssigkeit/Gae-Trennvorrichtung (134) und eine Fraktion!ersäule (136) nachgeschaltet ist, und daß an die Fraktioniersäule (136) eine sekundäre Kondensationezone (38) »it einem Wärmetauscher (126) anschließt.
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17. Anlage nach Anspruch 1b, dadurch gekennzeichnet, daß
an die Flüßsigkeit/Gas-trennvorrichtung (154) eine Einrichtung (36) zur Freigabe der gereinigten Luft an die Atmosphäre angeschlossen ist, während aus dieser Trennvorrichtung (134) die gewonnene Flüssigkeit über eine Leitung (138) in die jTraktionierBäule (136) eingeleitet wird.
18. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß von der Praktioniersäule (136) eine Leitung (70) zur Hischstrecke (54) führt, mittels der leichte Fraktionierbestandteile der flüssigkeit in das einströmende Gas eingeleitet werden.
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