DE2218166A1 - Atemprüfsystem zur Anzeige der Alkoholkonzentration - Google Patents
Atemprüfsystem zur Anzeige der AlkoholkonzentrationInfo
- Publication number
- DE2218166A1 DE2218166A1 DE19722218166 DE2218166A DE2218166A1 DE 2218166 A1 DE2218166 A1 DE 2218166A1 DE 19722218166 DE19722218166 DE 19722218166 DE 2218166 A DE2218166 A DE 2218166A DE 2218166 A1 DE2218166 A1 DE 2218166A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- unit
- breath
- test
- output
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
- G01N33/48—Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
- G01N33/483—Physical analysis of biological material
- G01N33/497—Physical analysis of biological material of gaseous biological material, e.g. breath
- G01N33/4972—Determining alcohol content
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B5/00—Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
- A61B5/16—Devices for psychotechnics; Testing reaction times ; Devices for evaluating the psychological state
- A61B5/18—Devices for psychotechnics; Testing reaction times ; Devices for evaluating the psychological state for vehicle drivers or machine operators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K28/00—Safety devices for propulsion-unit control, specially adapted for, or arranged in, vehicles, e.g. preventing fuel supply or ignition in the event of potentially dangerous conditions
- B60K28/02—Safety devices for propulsion-unit control, specially adapted for, or arranged in, vehicles, e.g. preventing fuel supply or ignition in the event of potentially dangerous conditions responsive to conditions relating to the driver
- B60K28/06—Safety devices for propulsion-unit control, specially adapted for, or arranged in, vehicles, e.g. preventing fuel supply or ignition in the event of potentially dangerous conditions responsive to conditions relating to the driver responsive to incapacity of driver
- B60K28/063—Safety devices for propulsion-unit control, specially adapted for, or arranged in, vehicles, e.g. preventing fuel supply or ignition in the event of potentially dangerous conditions responsive to conditions relating to the driver responsive to incapacity of driver preventing starting of vehicles
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Pathology (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Psychology (AREA)
- Psychiatry (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Hospice & Palliative Care (AREA)
- Surgery (AREA)
- Educational Technology (AREA)
- Developmental Disabilities (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Child & Adolescent Psychology (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Social Psychology (AREA)
- Hematology (AREA)
- Urology & Nephrology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
- Auxiliary Drives, Propulsion Controls, And Safety Devices (AREA)
- Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Fluid Adsorption Or Reactions (AREA)
- Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
R. SPLANEMANN dipl-chem. dr. B. REITZNER - dipu-ing. J. RICHTER
BORG-Y/ABWER CORPORATION
Chicago» Illinois, USA
•ooo München a i4„ April 1972
Tal 13
Telefon (0811) 226207/226209 Telegramme; Inventius München
1514-1 - 7688 070542-BUL + 071092-BWL
Patentanmeldung
Atemprüfaystem zur Anzeige der
Alkoholkonzentratiön
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Atemprüfsystem
zur Anzeige der Alkoholkonzentratiön in einem tiefen
Atemzug eines Menschen»
Unter dem Ausdruck "Gas"» vie er in der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen benutzt wi?d, wird
sowohl gewöhnliche atmosphärische Luft als auch aus
den Lungen eines Menschen ausgestoßen© Atemluft verstanden«
Mit dem /,usdruok "Fahrzeug"» v/ie er in der nachfolgenden
Beschreibung und den Ansprüchen benutzt wird, werden
teile von Menschen Zuführten, mit eigenem Antrieb vorschienenfahrzeuge
verstunden» vie. SoB« Automobile» Züge» Flugzeuge, hotorboote und Fahrzeuge» die sowohl
auf Straßen als auch außerhalb von Straßen benutzt werden können» wie z.B* Spezialfahrzeug© zum Fahren
auf Sohnee oder Bulldoaer uo dgl.,
209 847/1034
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in den
Zeichnungen. dargestellten Ausftüirungsbeispiele werden
diese näher erläuterto Ks zeigt:
eine perspektivische. Steilansioht
eines Kraf tfahrzeugee» in der das
Armaifarettbrett dargestellt ist, wobei
dieses Kraftfahrzeug ein erfindungs~ ausgebildet es Atemprüfsystem
Fig. 1A eine vergrößerte Ansieht eines Teils
des in Piß» 1 ijezeigten Systems,
eine perepelEtivisohe Ansieht eines
Abschnittes der Ateiaeingangseinheit
des Atempriifsystems nach Pig. 1, das
von olner Hand ergriffen istj wobei
die Art und Weise dargestellt ist, in der die Vorrichtung in hygienischer weise benutst werden kann»
eine der Mg« 1 ähnliche perspektin
vische Ansicht, bei der.eine Person
dargestellt ist* wie sie die Atenw
eingangseinheit des Systems benutzt„
'4 eine teilweise geschnittene Ansicht
des Systems nach Figo t bis 3, wobei
einige !'eile abgebrochen sind und
wobei ein Steuerabsehnitt dargestellt
ist, Hex in dan vorangehenden Figuren
verborgen iatf
20984771034
Fig* 4A und 4B schematische Seitenansichten der
Steuer- und Fühlerbereiohe der. in
Pigο 4 dargestellten Einrichtung»
wobei die inneren Teile in unterbrochenen Linien dargestellt. Bind und wobei die Strcmun, uwege der
Atemluft und die Stellung beweglicher Teile bei unterschiedliohen
Betriebsstufen des Steuergeräte dar» gestellt ist,
ο 5 ein Blockschaltbild des in den
Fig« 1 bis 4 dargestellten Systems,
Pig. 6 (aufgeteilt in die Figo GA und 6Bfv/obeifc;
eine Fortsetzung der Fig· 6A ist) ein Schaltbild einer Auofülirungaforu
des Systems nach den Figo 1 bis 5,
Fig. 7 eine teilweise sohematlsohe. und teil«
weise in Form eines Blocksohalthildes
ausgeführte. !Darstellung einer Abwandlung des Systems naoh den Fig»
1 bis 6 tils weitere AusfUhrungeform
der Erfindung*
Flg. β eine teilweise aoheroatische und teil-
v/else in Form eines Blockschaltbildes
ausgeführte Darstellung einer weiteren Abwandlung des Systems der Figo 1 bis
6 als weitere Ausführungsform der Erfindung,
4 *
847/1034
Figo 9 eine teilweise uchematisohe und teil-
ν; eis β In Form eines Blockschaltbildes
ausgeführte Darstellung einer weiteren
Abwandlung dee Systems nach den Figo
1 bis 6, die noch eine weitere Aus«·, führungsfor» der Erfindung darstellt e
und
10 ein teilweise in Form eines Block-
schaltbildee und teilweise Echemutisoh
auegeführtes Systemschaltblld einer
weiteren Ausführungform einec erflndunt-β
gemäßen Atemprttfs y a teiae für
allgemeine Anwendung*
Xn Fi^o 1 Ibt ein allgemein, mit 10 bezeichnetes
dargestelltο Das Fahrzeug 10 ist ein Peraonenkraftfahrzeug
mit einem herköjamliehen Armaturenbrett 12, einer
Vindschutsceheibe 15? einem auf der Fuhrerseite gelegenen
Windsehufczäoheibenpfoaten oder Pfeiler 14» einer Lenksäule
IG und einem Lenkrad 1B0
ist das Fahrzeug 10 mit einem Atemprtifsystem
.uusgerüstet, das im allgemeinen düroh das Bezu&sseiohen
20 ^kennzeichnet ist, und von dem ein Teil hinter
dem Armaturenbrett 12 nontiert ist« Der aus Fic« 1 er«
sichtliche Veil der Einrichtung 20 umfaßt eine Ate&~
ein^ungselnheit 21 und eine Signalοaus^anßüeinheit 22«
Die Eiiiijangüeinheit 21 umfaßt vorau^ßv/eise eine rohrfüraige
Konstruktion 24, deren eines Undθ 25 um Armaturenbrett 12 bef ent igt iot und in eil es υ ο hineinftüirt· Dae
andere linde dou Hohrs 24 iut nicht befouli^t, beBitEt
jedoch ein laylindriach (;eformtefl LiidotÜoK oder elnon
Handgriff 26o .
98^.7/1034
Am äußersten Ende des Handgriffes 26 ist eine scheiben'·,
förmige Kappe 20 angeordnet, in der eine Ateuieingangsöffnung, 30 ausgebildet ist, Wie anhand der Fig« 4 nachfolgend näher erläutert wird, steht die öffnung 30 mit
dem hinter dem Armaturenbrett befindlichen Teil der £inrichtung 20 über einen Kanal in Verbindung, der durch
den Handgriff 26, das Rohr 24 und sein Endstück 25 führt.
Die am besten aus Figo 1A ersichtliche Signalausgangseinheit 22 umfaßt einen Satz Von Anzeigelsuchten: ein
"Betriebsbereit»-Licht 32, ein "Test"-Licht 34» ein Licht 36, das einen bestandenen und Licht 38, ds$ einen
nicht bestandenen Test anzeigt,, Die Ausgangseinheit 22
ist auf der Lenksäule 16 angeordnet dargestellt, sie . kann jedoch in jeder geeigneten Lage angebracht werden,
wo sie tun. den Lenker des Kraftfahrzeugs 10 sichtbar ist.
Die Leuchten 32, 34» 36 und 38 können verschiedene Farben '
aufv/eisen und zwar vorzugsweise bernsteinfarben für das Test Höht, grün für den bestandenen Test, rot für dein
nioht bestandenen Test und weiß für die "Betriebsbereit"-Anzeige,
Bin zur Wiederholung des Tests dienender Druckknopfschalter
39 kann ebenfalls als Teil des Systems vorgesehen sein,
wobei es vorzugsweise so ungeordnet istr daß er vom
lenker dea Fahraaugfl leicht erreichbar ist, wie dies
aus Pig. 1 exslohtlioa ist, wo dieser Druckknopfschalter
am Armaturenbrett 12 befestigt ist.
Y/ie am besten aus Pie·: 2 ersichtlich ist, 1st der zylinder«
fOrmlge Han4eriff 26 der Atemeingangeeinheit 21 geeignet,
so von einer Hund des Benutzers erfaßt zu werden, däft,,.. . { ■
der Dauaen und der sioh oberhalb der öffnung 30 er-
2-09847/1034
streckende, gekrümmte Zeigefinger einen Ring bilden, um
die Mppen des Benutzers davor zu bewahren, in direkten
Kontakt mit dem Handgriff 26 zu gelangen«· Der Körper des
Handgriffe 26 ist vorzugsweise aus federndem, zusammendrückbarem
Material, wie 2.B0 Schaum™ oder Schwammgummi»
gebildet und ist für die Atemluft relativ undurchdringlich· Duroh das schließen der Faust um den Handgriff
und das Zusammendrücken des Materials wird eine gute Dichtung zwischen der Hand und dem Handgriff gebildet.
Bei einer Benutzung in dieser Weise, wie sie besser aus Figo 3 eraiohtlich ist, kann der Fahrzeuglenker
oder Benutzer Luft in seine becherförmig gekrümmte Hand und in die Eingangseinheit 21 in hygienischer
Welse einblasen, ohne daß seine Lippen die Eingangseinheit 22 berühren*
Wie außerdem aus Figo 3 ersichtlich 1st, ist das Rohr 21 vorzugsweise so ausgeführt» daß es federnd aus seiner
normalen Ruhelage herausbiegbar ist, die in Figo 1 dargestellt
ist, und in der es sich längs des Windschutzsohelbenpfoetens
14 oder diesem benachbart erstreokt,
wobei es in der abgebogenen Betriebslage durch den Fahrzeuglenker, dessen Atem geprüft werden soll, in der
in Figo 3 gezeigten Weise über das Lenkrad in Gebrauchs·»
stellung gehalten wird» l
Die erforderliche Federungseigenschaft kann dadurch
schaffen werden, daß für das Rohr 24 ein federndes Material gewählt wird, oder daß ein Draht aus Federmetall
oder eine Haarnadelfeder 24S längs des Rohres 24
befestigt wird, wie dies in Figo 4 dargestellt ist, oder duroh andere geeignete Mittel, Es sollte beachtet werden,
daß diese Ruhelage des Eingangarohrs dieses für den
209847/1034
Gebrauch leicht sugängXioh macht, jedoch die Sicht dee
Falie^s oder die Bedienung deß Fahrseugs nicht beeinträchtigt
Ee kam natürlich jede dasu äquivalente Eingangseinheit
benutst -werden, ohne von den wesentlichen Gesichtspunkten
der vorliegenden Erfindung abzuweichen<>
In Figo 4 sind die Eingängeeinheit 21 und zusätzliche Bestandteile
der Einrichtung.20 dargestellt, nämlich eine
Steuereinheit 40 und eine Fühlereinheit 70, die beide
innerhalb des Armaturenbretts 12 dee Kraftfahrzeuges
eingebaut sind« V/ie nachfolgend in Verbindung mit Figo
erläutert wird, bildet die Fühlereinheit 70 einen Teil eines Atemauswertgerätes 85» das den Alkoholgehalt der
Atemluft ermittelt*
V/ie am besten aus Figo 4 ersichtlich ist, erstreckt eich die
rohrföriaige. Kons tsukt lon 24 der Eingangs einheit 21
durch die Kitte des Handgriff es 26 o Yianrend die Röhr«
konstruktion vorzugsweise aus flexiblem Material beatcht£
x\m Eibgebogen werden zu können, wie dies in Figo
gezeigt istε ist das Rohr doch von ausreichender Festigkeit
r damit es nicht durch eine den Handgriff 26 ergreifende Hand abgeklemmt werden kann<, .
In die Eingang»einheit 2T ein&eblasene oder eingeatmete
Atemluft wird von der Öffnung 30 über einen mit 24Γ bezeiohneton Kanal durch dio Kohrkonutiiil:tioiv 24 in die
fiil 40 geleitete
Die ( f.5t<niuroinhoit 40 unfaßt einen HauptsUr-pcr 41, dör
«inn !."liU'.nc.r A'?- bildet, In tlie dan Holir 24-die ßaantrömung
f3.iijloli'ot, 3)1ί, tv;}.uae.v fi,?. beoitat (3.I110 "eröte Äuag.aMija~-
ö>?fnu»g 4·1: <tio durch oiii Klapponvonlil 40 gesclilosaon
'/ 0 9 0 4 7/1034
werden kann. Das Ventil 46 beeitst eine Klappe 466» die
mechanisch gegen die Öffnung 44 duroh eine Blattfeder 47 ·
vorgespannt Ist. Diese Öffnung 40 lot gegen die Atmosphäre geöffnet und dient daeu» öaee «us der Kammer abeulelten» wenn das Klappenventil 46 geöffnet let· Die
Kunmer 42 und die Auegangeöffnung 44» die an Ihre» Boden
vorgesehen 1st, dienen außerdem dasu, von Gasstrom mitgeführtes Wacser und Speichel aua der Atemluft su entfernen und abzuleiten und su verhindern, daß Feuchtigkeit
auf die Fühlereinheit 70 einwirkt.
Eine zweite AusgangeÖffnung aus der Kammer 42 wird durch
eine Mündung 48 gebildet» die In eine «weite Kamer 50
führt. Sine Stellschraube 52 dient car Einstellung der Strömung aus der Mündung 48· Me Kammer $0 let tie auf
eine Öffnung 54 geschlossen, die über ein von elftes
Elektromagneten 58 betätigbares Ventil 56 geöffnet und
geeohloaeen wird. ■
Bas Klappenventil 46 hat die Wirkung, dafl BUaInAeat der
größere XeIl der In die Kammer 42 gelangenden Luft oder
Atemluft entweicht. Dabei hält der Druok der Atemluft
das Ventil 46 geöffnet und schließt ein Paar elektrischer Sohaltkontakte 60. pas Klappenventil 46 dient dealt ale
Mittel cur Ableitung ^es Gasstromes, während eugleioh
der Druck innerhalb der Kammer auf einen über dem Atffiosphärendruok gelegenen ttlveau gehalten wild «saft
außerdem ale Mittel sur Aneeige eines Gasstromes und
eines Drucke oberhalb eines Schwellenwertes· Bei einer in Betrieb befindlichen Bauart wurde dieser Sohwellen«
wert mit guten Ergebnissen auf einen Druok von 76ι2 ob W8
eingestellt. Sollte der Strom der Atemluft unterbrochen werden, fällt der Druok in der Kammer 42 unter diesen
209847/ 1034 original inspected
Schwellenwert und ermöglicht der Feder 47 das Ventil 46
zumindest teilweise zu schließen und die Kontakte 60
zu öffnen.
Die Betriebsweise und das Zusammenwirken der verschiedenen
Teile der Steuereinheit 40 wird, besser anhand der Darstellungen der Steuereinheit 40 in den PIg0 4A und 4B
.verstanden· In Fig» 4A wird die Steuereinheit 40 in einem
BetriebsBustand gezeigt» wie er zu Beginn des Teste einer
Pereon besteht, wobei eine Gasströmung und ein Druök aus
den Rohr 24 eingeleitet wird, welcher Druck sich oberhalb des Schwellenwertes des Klappenventils befindet« Dieser.
Druck bewegt die Klappe 46S des Ventils 46 und öffnet die
Ausgangsöffnung 44 und schließt die Kontakte 60« Das
Sohließen der Kontakte 60 erregt den Elektromagneten 58 und hebt den Ventilkolben 56 an ο V/enn dies geschieht,
strömt das Gas auoh aus der Kammer 42 über die Hündung 48
und die Kammer 50 zur Ausgangsöffnung 54·
Das Sohließen der Kontakte 60 wird an einen Zeitnehmer gemeldet» Falls dieses Signal während einer vorgegebenen
Zeltspanne nicht unterbrochen wird, sohaltet der Zeitnehmer den Elektromagneten 58 ab, woduroh si oh der Ventilkolben 56 in der in Fig· 4B gezeigten Weise senkt» Falle
jedooh der Strom der Atemluft ausreichend unterbrochen wird« um· den Kontakten 60 eine öffnung au erlauben, bevor
die vorgegebene Zeitspanne verstrichen ist, wird der
Zeitnehmer neu eingestellt« Falls die Kontakte sich dann wieder schließen, müssen sie für eine neue Zeitspanne
der vorgegebenen Länge gesohloseen bleiben» So-lange diese
Vorbedingung nicht erfüllt 1st, kann das einen bestandenen Test anzeigende Signal nicht erscheinen« Von dem flieh am
Ende der vorgegebenen Zeitspanne von beispielsweise
- 10 -
209847/1034
5 Sekunden ununterbrochener Atemluftzufuhr in der Fühlereinheit
70 befindlichen (Jas wird angenommen, daß es im
wesentlichen aus einem tiefen Atemzug stammt, aus dem eine genaue Ablesung des Blutalkoholpegels in der der
Faohwelt bekannten Art abgeleitet werden kann» Bei einer tatsächlichen Ausfülirungsform wurde diese Zeitspanne von
5 Sekunden mit guten Ergebnissen angewandt, obwohl bei unterschiedlichen Ausführungsformen mit anderen, der
Atemluft entgegenstehenden Widerständen auch andere Zeit«
spannen zwischen zwei und acht Sekunden vorteilhaft angewandt werden können α
Auf diese Weise verhindert das Steuergerät 40 jeden Versuch einer nicht oder nioht wirkBam überwachten Peroon,
eine genaue Prüfung eines tiefen Atemzuges dadurch zu
verhindern, daß statt aus der Lunge stammender Atemluft wählend einer kurzen Zeltspanne Luft aus dem Hund oder
den Bronchien ausgeatmet wird, wobei frische Luft ein»
geatmet und dann diese frisohe Luft aus dem Hund oder
den Bronchien in die Eingangseinheit 21 ausgeatmet wird,
wobei dieser Vorgang laufend wiederholt wirdo Ee ist hierbei zu erwähnen, daß im Gegensatz zu bekannten Prüf»
geräten, beispielsweise der mit Ballons oder Balgen ausgestatteten Bauarten, das Abschließen des Eingangs 30
der Eingangseinheit 21 während kurzer Blasperioden die
Wirkung des Steuergerätes 40 nicht überwindet.
Das Steuergerät 40 und die Atemeingangseinheit 21 nach
Pig,, 4 sind mit einer Reihe von Heizgeräten und Temperaturfühlern versehen« So ist in Fig, 4 eine Heizspirale 64
gezeigt, die mit ihren Windungen längs der inneren Ober« fläche und in Längsrichtung des Kanals 24P der Eingangseinheit 21 verläuft, wobei ihr benachbart ein Thermistor
-11-
ORIGINAL INSPECTED
201847/1034
angeordnet ist, der zur Ermittlung und Überwachung ihrer
Temperatur dient„ Ein ale Thermostat wirkender, temperaturempfindlicher Schalter 66 ist der äußeren Oberfläche des
GeMuBes 41 der Steuereinheit 40 benachbart angeordnet» um die Temperatur der Umgebung des Steuergerätes zu ermitteln, und eine Heispatrone 68 erstreckt sich in die .
Kammer 42 der Steuereinheit 40* Der Thermistor 67 und der Thermoβtat 66 dienen beide als Temperaturfühler und
steuern die Heizelnriohtungen 64 bzwo 68, um eine Konüensation in der Eingangseinheit 21 oder der Steuereinheit 40 asu verhindern und dadurch die Unversehrtheit
der eventuell in den Fühler 70 gelangenden Probe sicherzustellen«. .
Wie am besten ebenfalls aus Pig* 4 ersichtlich 1st, umfaßt die Fühler einheit 70 eine Kammer 72, die Vorzugs»
weise duroh einen Glasbehälter 71 gebildet wird· Die
Kammer 72 steht mit der Steuereinheit über einen Sohlauohab&ohnitt 73 in Verbindung, der In die Ausgangsöffnung
$4 mündet· Der Gasbehälter 71 weist am Boden der Kammer
72 eine Reihe kleiner öffnungen 74 auf, und diese Kammer
1st gegenüber der Atmosphäre duroh eine Hauptausgangs-Öffnung 76 geöffnet·
Die Fühler einheit 70 wird nach dem Gebrauch von den. Atemluft proben in erster Linie durch die nach oben weisende
öffnung 76 duroh Konvektion mit hauptsächlich duroh die
kleinen öffnungen 74 eintretender Frischluft entleert» Die relative Größe dieser öffnungen 74 ist so gewählt,
daß sie den Test nicht beeinträchtigen, jedoeh eine aus«·
reichende Zirkulation ssur Reinigung der Kammer ermöglichen.
- 12 -
209847/1034
Innerhalb der Siihlerkaiamer 72 Bind ein katalytisches
Widerstandselement 78 und ein nichtkatalytieohes, Jedoch
sonst identisches Wideretendselement 79 angeordnet» Da
diese beiden Elemente gleichseitig der Probe ausgesetzt werden, werden Einwirkungen, wie ZoB« Wärmeleitfähigkeit,
Konvektion usw9 ausgeglichen., Biese Elemente 78 und
sind vorzugsweise, wie gezeigt, entweder ein in eine keram-ische Bettung eingebetteter Widerstandsdrairt, dessen
Bettung von einem Katalysator überzogen ist und ein identisches, jedoch nicht von einem Katalysator überzogenes Elementf wobei deren Bettungen an einer 7erbindungssteile 80 miteinander verbunden sind und benachbarte Zweige einer Viheatstone-Brüoke bilden«»
Die Atemluft streicht über das beheizte katalytieche
Element, wo jeder vorhandene Alkohol oxydiert wird. Die Wärme dieser Oxydationsreaktion bewirkt, daß sich
die Temperatur und uamit der Widerstand des Elements verändert» Wenn Alkohol an dem nicht katalytischen
Element vorbelstsLcht, tritt keine Oxydation auf und
dessen Widerstand bleibt unverändert· Dieses Ungleichgewicht der Widerstände bewirkt eine Änderung des
Brückenausgangs, wobei dieser Ausgang ein Informationssignal bildet, das die Alkoholkonzentration in der Ctasprobe anzeigte
Obwohl hier ein katalytischer Verbrennungsdetsktor beschrieben wurde, der als vorteilhafter Detektor befunden wurde und der bevorzugte Detektor oder Fühler zur
Verwendung mit dem System 20 1st, können andere Arten von Detektoren oder Fühlern verwendet werden, ohne zumindest von den weiteren Merkmalen der vorliegenden
Erfindung abzuweichene
209847/1034
In fig» 5 ist das gesamte System 20 abgebildet. Die Eingangs einheit 21 und die Steuereinheit 40 bilden zusammen
die die Atemluft empfangende Einheit. Die Eingangseinheit 21 leitet das, wie es durch dieLeitungßi angezeigt wird,
zum Strömungsfühler 46, der Über die Leitung 82 einem '
Zeitnehmer 62 mitteilt, daß eine ausreichende Strömung vorhanden let«.
Das Ton des Eingänge einheit 21 stammende Gas wird in
des durch den Pfeil 83 angedeuteten 'Veise abgeleitet
und auch über ein Tor oder ein Strumungsventil 56 geführt *
Dee Tentil 56 läßt das Gas vorbeistrumen, bis ein durch
die Linie 88 angedeutetes Steuersignal aus dem Zeitnehmer 62 auftritt. Dieses Gas wird über die mit 84 bezeichnete
Leitung des fühlorbereieh 70 der /.uswesteinheit 85 zugeführt.
Das in dieser form weitergeleitete Gas wird, wie durch
den Pfeil 06 angedeutet, aus der Auswerteinheit 89 entlassen· Die Auewerteinheit 85 wertet den Alkoholpegel
des Probe; we und erzeugt ein Ausgangsslgnal 87 zur
Anzeige dieees Pegels« Diesee signal kann ein einfaohes
"Beatandern·*-oder "Nioht Bestanden*~AuegBng8eignal sein
und iat msmpwelae ein solche» Signal· Dieses Ausgange-•lcnal ViTOi wie in fig· 5 durch die Linie 87 angezeigt,
•ine« AMegantegerät 90 »u^oführt, dae einen den fahr*
zeugbetoilb überwachenden MeohanHeue und die Ausgange·*
22 umfaßt.
See .«weg
einheit θ
"Bestünde
gesignal 87 dient tmfl«r<j«t dazu* die Auawestodes dae Aueganf*g«sät ;90 odes bald« so zu
en, daß. duvoh dle4e BlnMeiten eine Anzeige
η o4qZ "ifioÄt Beattmdeni gegeben werden
- 14 -209847/1034
In Figo 6 ist ein typisches Beispiel eines solchen
Systems dargestellt,, Ein Beispiel für die Auewerteinheit
85 und fttx das Ausgangegerät 90, daß den Ausgang für
die Lichtanzeige 22 umfaßt» sind in Detail dargestellt· '
Alle Relaisschalter in Flg. .6 sind in ihrer nicht erregten Stellung gezeigt« Dieses bedeutet, falls sie
normalerweise offen oder normalerweise geschlossen sind, Bind sie in geöffneter oder geschlossener Stellung gezeigt« Die \«heatstone~Brüoke umfaßt zusätzlich zu den
Keramikwiderständen 73 und 79 drei in Reihe geschaltete
Widerstände 91#92 und 93 wischen den Leitungen 78* und
79Ί sowie ein parallel zum t/iderstand 92 geschaltetes
Potentiometer 94-·
Die Leitungen VB1 und 79' stellen dta Eingang zur Brücke
dar und sind jeweils durch veränderbare oder TrImmwiderstände 95 und 96 mit einer 3£bene eines Bezugspotentials
oder Masse und einer Leitung 99 verbunden, die an eine regulierte Quelle 200 einer positiven Gleichspannung
angeschlossen ist» Die Leitung 99 dient außerdem zur Verbindung dieses Potentiale mit den anderen Komponenten
der schaltung, Insbesondere den Zeitgliedern 62» 180 und
150 und den Verstärkern 101» 109 und der Vergleichseinrichtung 105* ,
Die Leitung 81* stellt den dritten Ausgang dar,und die
Anzapfung dee Potentiometers 94 und aieees Informations»
signal werden zu einem Betrlebsverstärkor 101 geleitet,
dessen Auegang auf der Leitung 103 in einer Vergleichsschaltung 105 mit einen aus der Leitung 107* stammenden
Bejsugssignal einer Quelle 107 verglichen wird, die einen
BetriebsTerstUrker 109 umfaßt, dessen negativer Primäreingang und Prioäiaus^ang miteinander und mit dem Eingang
- 15 -
209847/1034
der Vergleichsschaltung verbunden sind und dessen positiver
Primäreingang über einen HeItekondensator 111 mit der Hasse
und außerdem über einen Relaisschalter K6A mit dem Ausgang
dee Verstärkers 101 verbunden ist» Me Vergleichsschaltung
105 wirkt derart» <laß sie ein Ausgungssignal erzeugt, wenn
der Eingang 103 gegenüber der Spannung auf der Leitung 107*
in einem gewissen Ausmaß positiv ist, a.B. 0,5 Volt.
Die Komponenten 101, 109 und 105 wie auch ihre Verbindungen bind in Fig· 6 vereinfacht dargestellto Da es für einen
Fachmann innerhalb der Üblichen. Kenntnisse liegt, die
Betriebsverstärker und die Vergleichesohaltung miteinander zu verbinden, um die beschriebene Wirkung zu erreichen,
sind diese -Einzelheiten hier nicht näher erläutert, Um1
der Beschreibung keine unnötige län^e zu
Der Ausgang der Vergleichsschaltung 105 1st: das "Hioht
Bestandenn-Au8gangssignal 87ο Dieses Signal vird der..
Steuerelektrode eines gesteuerten Siliziuiaglelohrichters
(SCR) 115 zugeführt, der Teil des Ausgangsgerätee 90 ist
und dessen Kathode an !-fasse liegt, während die Anode mit dem einen Ende einer Relaisspule K1 verbunden isto Das
andere Ende der Spule KI ist Über einen Relaisschalter K2B mit einer Leitung 117 verbundene Die Relalsspule K1
schließt einen Relaisschalter K1C, der die "lfioht Heetanden"-Iieuchte
58 steuert ο Diese spule K1 öffnet außerdem
einen Relaisschalter Κ1Λ in einer daß Fahren ermöglichenden Schaltung 182, um das Bewegen des Fahrzeuges,
nach einem "Nicht Be8tunden"-Signal zu verhindern·
Um zu verstehen, wie dies unter diesen Umständen erreicht wird, sollte man beachten, daß das Kraftfahrzeug
10 dieses speziellen-Beispiele für die Anwendung der
~ 16 «
209847/1034
Erfindung eine automatische Kraftübertragung der üblichen
Bauart besitzt, wobei der Motor des Kraftfahrzeuges nur in der neutralen oder der Parkstellung angelassen v/erden
kannο Der der neutralen Stellung entsprechende Schalter
Y/lrd in Figo 6 duroh den Sohalter 191 dargestellt und
sich
ist geschlossen, wenn/die Kraftübertragung in der neutralen oder Parkst ellung befindet, v/enn der Sohalter 191 geschlossen
let, verbindet er das positive Potential mit einem Ende einer Relaisspule K5, deren anderes Ende an
Hasse liegt0 Pie Erregung der Spule K5 ermöglicht die
Erregung des Anlasser-Elekiromagneten 195 über einen
normalerweise offenen Relaisschalter K5Bo Die Spule K5 schließt außerdem einen Schalter K5A zur Verbindung
positiver Spannung von den Zündkontakten des üblichen Zündecharters des Fahrzeuges, der in Figo 6 mit 196
gekennaeiohnet 1st, mit der üblichen Zündspule und
Punkten 197 des Fahrzeuges, woduroh eine Erregung der
Zündspule und das Starten des Motors ermöglicht wird«
Die Zündspule und die Punkte 197 können außerdem durch Erregung der Relaieepule K4.tiber den Relaisschalter
K4B angeschlossen werden· Das duroh die Spule K4 gebildete Relais und seine Sohalter einschließlich des
Schalters K4B können ein selbsthaltendes Relais Bein,
um zu verhindern, daß der Motor abstirbt, wenn an einer Komponente des Atemprüfsysterna 20 ein Fehler auftritt«
Der Motor kann aemnaoh in herkömmlicher Weise gestartet
werden, v/enn jedoch der Schalter der Kraftübertragung dadurch geöffnet wird, daß er in die Fahrstellung gebracht
wird, ohne daß der Sohalter K4B geschlossen wird, v/ird der Strom von der Zündepuleneinheit 197 abgetrennt
und der Motor stirbt ab* Der Sohalter K4B kann nicht geschlossen werden, um das Potential mit der Zündeinheit
- 17 -
20 98 47/ 103 t
** 17 "^
zu. verbinden, bevor nicht die Spule K4 erregt worden
ist« Diese Spule K4 kann jedooh nicht erregt werden,
falls die Spule KI aufgrund eines "Nicht Beatanden"-Slgnals erregt worden ist, wöduroh verhindert wird, daß
das Fahrzeug in Betrieb, genommen wird, nachdem ein der»
artiges »Nicht Beatanden"-Signal aufgetreten lstj
Natürlich können bei anderen Fahrzeugen, die keinen
Schalter oder Y.'ählhebel für die Kraftübertragung besitzen» andere Mittel benutzt werden, um beispielsweise
zu verhindern, daß die Zündung eingeschaltet oder daß
Gaspedal niedergedrückt wird« naohdem ohne Durchführung
des 1XeQtB gestartet worden ist«
Vor der Durchführung des Tests durch den Fahrzeuglenker
müsoen gewisse Komponenten im Betriebszustand GeIn9 d.h»
für den Betrieb vorbereitet βein ,und es muß nach einem
Merkmal der Erfindung zunächst ein Bezugssignal aus einer Luftprobe abgeleitet und auf den Kondensator 111
der Quelle 107 gespeichert sein«. Um dies zu erreichen»
werden gewißβθ Fühler» Zeitglieder und Heizeinrichtung en
benutzt, die in Figo 6 dargestellt «sind.
So wird der übliche (Türschalter 120, der die übliche
Innenbeleuchtung des Kraftfahrzeuges einschaltet, vorteilhaft erweise benutzt, um die Möglichkeit eines Tests
anBuselge&o Der Sohalttr 120 ist mit einer Spannungsquelle B+ verbunden, wie z.B« eines übliohen 12-Volt-Autobatterie, und ist naoh ein·« Merkmal der Erfindung
außerd«· über eine Leitung 124 über eine den Strom
sperrende Diode 126 mit einer Relaisspulo K1O zur Inbetriobeeteung des Systems verbundene Diese Spule steuert
den Sohmlter KIQQ, d«r die Rtglervorepminung mit der
47/1034
.ereinheit 70 und den Zeltgliedern verbindet«, Dieae
iipule schließt «inen selbsthaltende» Schalter K10B, der
das Abschalten der Spule K10 duroh daa Sehließen der
Tür und dem sich daraus ergebenden Öffnen des Türschaltere
120 verhindertο Der Schalter K10B ist mit einer geeigneten
Quelle dee Potentiale B+, vorzugsweise der Kraftfahrzeugbatterie, übur einen normalerweise geschlossenen.Relaisschalter KÖA verbunden* Zur Bequemlichkeit des Kraftfahr zeugbenutiserß kann ein «usätzlieher Aufwärmeohaltor
120* elektrisch parallelgesehaltet, jedoch beispielsweise
auf dem Armaturenbrett 12 angeordnet sein·
Dao noülieiien des &o<:altex& K10B versorgt den Energie«·
regler 200 Über eine Leitung 114 mit Spannung, wobei der
Kegler 200 da* geregelte Petential an tie Leitung 99 un*
verschiedene Komponenten abgibt. Das schließen dee
Schalters KTOB bewirkt außer dem Festhalten Über die
Spule K10 auch eine Spannuncsbeaufsohlagung der einen
Seite der Helftlsspuien K7 und ΚΘ über die Leitung 114»
und über die normalerweise geschlossenen Kontakte eines
Relaisschalter« K4C einer Leitung 121 und einer daran
angeschlossenen Heissungssteuerung 123» die den Betrieb
ciea Hei «elemente 64 in Abhängigkeit Vom temperaturfühler
67 steuert· Da· Heizelement 63 wird durch den Thermostat
66 durch eine Spannung gesteuert, die ebenfalls über üie Leitung 121 angelegt iet. In Übereinstimmung mit
eine» besondere vorteilhaften Merkmal der Erfindung
kann eine Jahreeiiglnnenbeleuehtung 128* duroh Strom
aus der Leitung 121 betrieben werden, um das Innere dee Fahrseug« während der Durchführung dee Teste au
beleuchten» Die«·β Merkmal wird fahret von einer be~
trttaerieofcen Hanlhafcune des Blnriohtung «ehalten, da «
ele bei V«oAt Reicht aicktear ist,
~ 19 -g.Q-24<7/1Q34
Das Schließen des Schalters K10B setst außerdem den
Langse^tmsaßor 130 In Betrieb. Der Zeitmesser 130 be«
Bit st eeine eigene regulierte Spannungsversorgung mit
einem Widerstand 131r der - zwischen die Leitung 114
und""die"-Kathode- einer 2enerd.iode 132 eingefügt ist,
deren Anode an Masse liegtö Der Zeitmesser 130 besitzt,
wie die im Aufbau ähnlichen Zeitmesser 62 t 150 und 180,
einen Zeitwiderstand 130Cf, von dem ein Ende mit der
regulierten Spannung der Verbindung zwischen der Zenerdiode
132 und dem Widerstand 131 verbunden ist„ Das
andere Ende des Widerstandes 1300 ist mit einem Lade«
kondensator 130B verbundent dessen andere Seite an
Masse liegte Die Werte des Widerstandes 130G und des
Kondensators 130B sind so gewählt, daß sie in der ausgewählten
langen Periode die Spannung am Kondensator 130B bis zur Zündspannung eines Uni^unctions-Transistors
130A ansteigtq Der Transistor 130A ist mit seinem Emitter an die Verbindung zwischen dem Widerstand 130C
und dem Kondensator 130B angeschlossen. Die anderen Ausgänge des Transistors 130A sind durch einen Widerstand
130D vorgespannt? der zwischen seiner Basis 2
und der Vorspannungsquelle der Zenerdiode 132 eingefügt
ist und durch einen zweiten Widerstand 130E, der zwischen seiner Basis 1 und Hasse gelegt ist. Das
Entsperren des Unijunctions-lCransistors 130A dient
dazu, den SGR-Viderstand 130E über einen sswischen die
Basis 1 und den Eingang des SCR-V/ider stand es eingefügten Widerstand 130G anzuschalten« wodurch nun ein
kurzzeitiger Stromfluß von der Leitung 11V über den Anoden-Kathoden-Kreis einer Diode VAO zu einer Relaisspule
K8 ermöglicht wird. Der Strom von der Leitung
114* durch die Diode 140 hat vorher einen Kondensator
141 aufgeladen, der zwischen der Kathode der Diode
20 -
20 9 847 / 1 03A
~ 20 ~
und Hasse liegt. Wenn deshalb der SCH-VfIderstand 150E
zugeschaltet wird und das eine Ende der Spule KB mit
Masse verbindetf fließt auch Strom vom Kondensator 141
durch die Spule KB.
\ile oben erwähnt wurde, verbindet der normalerweise ge~
eohlossene Schalter K8A die Leitung 1141 mit der Spannungsquelle
B+. Dieser Schalter wird durch die jBrregung der Spule K8 geöffnet, um die Leitungen 114» 114* und 121
spannungsfrei zu machen.· Dadurch wird auch die Spule K10 mit dem Schalter K 1OB abgeschaltet und das Potential wird
von den Heizelementen 64 und 68 und dem Energieregler sowie den von diesen versorgten Einrichtungen abgetrennt·
Dadurch wird das System in seinen Ausgangezustand zurückversetzt
o
Wenn aleο in der Zwischenzeit nichts anderes geschieht,
wirkt das auf lange Perioden eingestellte Zeitglied in der Weise, daß das System nach der ausgewählten Periode
(z.B. drei Minuten) nach dem Sohließen des TüreehalterB
120 wieder in seinen Ausgangszustand zurückversetzt wird0
Bei dem besonderen, in Fig. 6 gezeigten System, setzt somit der Fahrer nach dem Einsteigen in das Fahrzeug die selbstregulierten
Heizelemente des Prüfgerätes 40 in Betrieb und versorgt den Detektor 70 und andere Einrichtungen mit
Energie, so daß sie betriebebereit sind, sofern er das
Fahrzeug in Betrieb setzen will. Sollte dies der Fall Bein, startet der Fahrer den Motor des Fahrzeugs·
Nachdem der Motor während einer Anwärmzeit gelaufen ist, wird das die Betriebsbereitschaft anseigende Licht 32
aufleuchten und den Fahrer informieren, daß das system
•»21 "■
209847/1034
2218766
« 21 -
für einen Test bereit ist. ITm festzustellen, daß der Motor
läuft, kann ein Potential beispielsweise.von der Feldwicklung 201 der Wechseistrommaschine abgegriffen und
über eine Diode 202 und einen Spannungsteiler der Basis eines HPN-Translstors 205 zugeführt werden, der in Emittersohaltung mit seinem Kollektor an eine leitung 149 von der
Spannungßquelle B+ angeschlossen igt. Ein Filterkondensator
206 liegt ayisohen der Kathode der Diode 202 und Masse«
Dieser Spannungsteiler besteht aus in Reihe geschalteten Widerständen 203 und 204, die zwisohen der Kathode der
Diode 202 und Hasse liegen·
Der Tranelf tor 205 As1* Teil eines "Motor in Betriebe-Kreises
151, der einen cweiten ΙίΡΝ-Tr ana is tor 152 einschließt,
dessen Emitter an fiasco liegt und dessen BeaLs über einen
Wldevatand 153 alt dem Emitter des Transistors 205 verbunden let. Der Kollektor des Transistors 152 ist mit
elntr Seite einer Relaisspule K9 verbunden, deren andere Seite alt tlntr leitung 149 verbunden 1st, die am Potential
ft liegt«, Bine 8iphe*helt8dlode 153* überbrückt die Spule
K9 und let «it Ihrer Anode alt dem Kollektor des Trane^etors \%t verbunden, während Ihre Kathode mit der
J&eltung 149 in Verbindung steht.
Der translator 152 dient ala Schalter, um die Relaisspule
19 au erregen und den Kontakt eines Schalters K9A zu
Offnen, der Teil dee Aufwärm-Zeitgebers 150 ist und diesen
Seitgeber in Betrieb eetat.
Der Zeitgeber 150 schaltet das "Betriebsbereit"-Licht 32
an, nachdem eine vorgewählte Zeitspanne verstrichen ist, die ausreichend ist, um daa System 20 in betriebsbereiten
Zustand au fersetzen· Der Zeitgeber 150 ist dem für lange
- 22 -
209847/ 1034 ohigihal
Perioden eingestellten Zeitgeber 130 ähnlich mit der Ausnahme , daß seine Elemente einen derartigen Wert aufweisen,
daß eine kürzere Aufwärmperiode (z.B. 9 Sekunden) erhalten
v/ird. Er umfaßt demnach einen tJnijunotions-Sransietor 150A,
der durch einen Kondensator 150B entsperrt wird, der Tön der regulierten SpannungsqueJLle 99 über einen Widerstand
150C aufgeladen wird. Per Unijunctions-Transistor 150A
erhält seine Vorspannung übor Widerstände 150D und 150B
und schaltet in entsperrtem Zustand einen SCB-Widerstand
150F über einen Widerstand 150G zu, wobei alle diese Bestandteile, in einer dem Zeitglied 130 analogen Weise mit»
einander verbunden sind. ■
Wenn der SCR—Widerstand 150? im Binsehaltzustand ist» wird
eine Seite einer Relaisspule K7 mit Hasse verbunden, deren
andere Seite mit der Leitung 114* in Verbindung steht» so
daß die Spule K7 erregt wird. Sine Erregung der Spule K7
bewegt einen Relaisschalter K7A aus seiner üblichen geschlossenen Stellung in seine übliche offene Stellung»
In 8einer üblichen geschlossenen Stellung wird ein Kondensator 161 durch einen Strom im Ladezustand gehalten, der
von einer Leitung 145 über einen Widerstand 162 zugeführt wird. Wenn der Schalter in seiner üblichen Öffnungslage
ist, 1st der Kondensator über den Zündschalter 196 mit B+ verbunden,und der Kondensator" entlädt sich über eine
andere Relaisspule K6, die duroh eine Sicherheitsdiode 163 geaohütst ist. Die Entladung des Kondensators 161
über die Spule K6 schließt kurzzeitig den Schalter K6A
und speichert ein erstes signal aus dea Verstärker 101
auf den Kondensator 111. Wie vorstehend erwähnt wurde,
ist dies der verstärkte Ausgang der Wheatstone-Brücke
des Detektors 70, der sich durch die vor der Atnmngsprüfung
darin vorhandenen Luft ergibt. Die kurzzeitige Erregung
23 -
209847/1034
der Spule K7 schließe aucli einen Schalter K7Br der Spannung
von der Leitung 114 über einen normalerweise geschlossenen Kontakt des Schalters K4Bf eine leitung 171 und eine
Leitung 172 über einen normalerweise geschlossenen Schalter K2G einer Seite einer Spule K3 auführt. Die Spule
K3 besitzt, wie nahezu alle Relaißspulen, eine sie Überbrückende
Sicherheitsdiode 172. Hierdurch gelangt auch Spannung zu der die Betriebsbereitschaft anzeigenden
Leuchte 32, die dadurch aufleuchtet.
Die andere Seite der Spule K3 ist mit dem Druckschalter
des Prüfgerätes 40 verbunden. Die durch das Schließen des
Schalters K7B augeführte Spannung versorgt den Drucks ehalte::
und ermöglicht es, daß beim Schließen des Schalters die Spule K'i erregt wird und den Schalter K3A öffnet und den
Schalter K3B schließt* Dieser erste Schalter K3A setzt
den Zeitgeber 62 in Betrieb, beleuchtet die nTest"~Lampe
34 und erregt den Elektromagneten 58. Der zv/eite Schalter
OB schaltet durch Entladung des Kondensators 134 den auf drei Minuten eingestellten Zeitgeber 130 ab.
Der Zeitgeber 62 gleicht vorzugsweise in seinem Aufbau
den anderen Zeitgebern und unterscheidet sich nur durch den Widerstands- und Kapazitätswert in seinem Zeitglied.
Das bedeutet, daß der Zeitgeber 62 einen Zeitgeberwiderstand 62C umfaßt, der Strom von der Versorgungsleitung
99 zu einem Ladekondensator 62B leitet-«, Der Kondensator
62B ist mit dem Emitter einee Uni^unctions-Transistors
62A verbunden, der im Betrieb durch V/iderstände 62D baw,
62E vorgespannt ist, die zwischen seiner Basis 2 und
Leitung 99 und seiner Basis 1 und liasse liegen. Die Basis
des Unijunctions-TransiBtors 62A ist außerdem so angeschlossen,
daß sie über einen Widerstand 62G einen SCR-
24
209847/1034
Wideretand 62E steuert, der abweohselnd ein Ende einer
JRelalsspule K2 isoliert oder an Hasse legt, deren anderes
Ende an die Leitung 117 angeschlossen 1st. Die Leitung liegt duroh einen Strompfad durch den normalerweise gesohlOBsenen Prüf schalter 39 und die Leitung 171 an positivem Potential·
Das Schließen des Druckeohalters 60 setzt somit den Zeitgeber 62 dadurch in Bewegung, daß die Hasse von der Verbindung zwischen dem widerstand 62G und dem Kondensator
62B abgetrennt wird. Durch' Anschluß des Hassepotentials an eine andere Leitung 176 wird außerdem die wTestB-Lampe
34 beleuchtet und über die Leitungen 177 und 178 das elektrische Potential mit dem Elektromagneten 58 des
Prüfgerätes 40 verbunden· Der Elektromagnet 58 ist außerdem vorzugsweise duroh eine Sioherheitsdiode überbrückt.
Ks sollte beachtet werden, daß das Hagnetventil 56 während der Aufwärmzeit geschlossen 1st und geschlossen bleibt,
bis der Drucksehalter für die Atemprüfung geschlossen
wird· Das System 20 iat so ausgelegt, daß sichergestellt wird, daß am Ende der Aufwärmperiode die Luft geprüft
wird. Obwohl es zunächst den Anschein haben mag, daß die eu prüfende Person dadurch eine fehlerhaft· Prüfung bewirken kann, daß sie in die Einrichtung bläst, bevor das
rote Licht aufleuchtet, weil die Spule K7 sowohl den Schalter K7A als auch den Sohalter K7B gleichseitig
sohließt, kann die Ansprechzeit des Relais 3 jedoch im Vergleich zu der Zeit, die zum Aufbau und Abbau des Feldes
an der Spule K6 erforderlioh 1st, langsam gewählt werden·
Der Elektromagnet 58 kann außerdem zur Überwindung dieees Problems langsam wirkend gewählt werden·
- 25 -
"209847/103
Am Ende einer kurzen Zeitspanne (a.B· 5 Sekunden) einer
kontinuierlichen Beatmung erregt der Zeitgeber 62 die
Spule K2, die den Sohalter K2B schließt und Spannung auf
eine Seite der Spule K1 leitet· Die Spule K2 öffnet außer«*
dem den Schalter Κ2Λ und aetzt damit den Zeitgeber 180
in Punktion. Sie öffnet außerdem den Schalter K2C, um
die Spule K3 und den Elektromagneten 58 abzuschalten,
wodurch das Ventil 56 geschlossen und die "Tesf-Leuohte
34 abgeschaltet wird·
Das Schließen dee Ventils 56 unterbricht den Strom der
Atemluft durch das Prüfgerät 70 und bewirkt, daß eine
Kühlwirkung dieses Atemluftstromes an den Widerstandselementen 78, 79 der fühlereinrichtung entfällt· Falls
zu irgendeiner Zeit während der durch den Zeltgeber
festgelegten Zeitspanne (a.B· 5 Sekunden) der durch den Verstärker 101 verstärkte Auegang des Prüfgerätes 70
den vorgegebenen kritischen Alkoholpegel erreicht, erzeugt die Vergleichseinrichtung 105 ein "Unzulässig"-Signal und der ßCR-Y«'ideretand 115 wird eingeschaltet.
Dadurch wird das Relais K1 erregt und Öffnet den Schalter K1A des Antriebes, woduroh der Kreiß 182 das Fahren des
Jahr zeuge» verhindert0
Der Zeitgeber 180 let in seines Aufbau den anderen Zeitgebern, wie a.B. dem Zeitgeber 13p, ähnlich und umfaßt
•inen TJniiunctionfl-Transietor 180A» dessen Basis 2 durch
•inen Widerstand 18OD im Anschluß ssur Leitung 99 vorgespannt Ire· Seine Basis 1 ist über einen Widerstand 180B
an Matise gelegt,und der Emitter 1st mit der Verbindungflßtelle etrisohen einem Wideretand 180C und einem Kondensator 180B verbunden· Die anderen Enden dieser Schaltelemente $ind mit der Leitung 99 bzw. Hasse verbunden·.
- 26 -209147/103« ""
Der Transistor 180A dient dazu, einen SCR-Widerstand
100E mittels eines Widerstandes 180G zwischen die Basis 1
und die Steuerelektrode des SCR-tfiderstandes einzuschalten*
Dieser SCR-Widerstand 180S legt seinerseits eine Heiais» ■
spule K4, die durch eine Sicherheitsdiode 181 überbrückt
ist, an Hasse oder trennt diese von der Hasse»
Am Ende der VerzÖgerungaiperiode erregt- der Zeitgeber 180
die Spul« K4t falls der Kreis durch die Kontakte der
Sehalter K1A und K9B an die Stromquelle B+ in der Leitung
149 angeschlossen ist. Die Erregung der Spule K4 veranlaßt den Sohaltei* K4G die Heiavorrichtung abzuschalten
und die den bestandenen !erst anzeigende leuchte 36 über
die Leitung 36» einzuschalten. :
Um somit die Relaisspule K4 «u erregen (die den Schalter
K4B steuert und damit das Fahren des Fahrzeugs erlaubt),
muß der Schalter K$B geschlossen und der Schalter K1A
ebenfalls geschlossen werden. Das bedeutet, daß die Spule K1 nicht erregt und die Spule K9 erregt werden
muß. Dae heißt, dad das einen nicht bestandenen Test
anzeigende Signal aus der Vergleichseinrichtung 105 nicht
vorhanden sein darf und das der Motor laufen muß.
Um die Notwendigkeit einer erneuien Atemprüfung auszuschalten, falls der Motor nach einer erfolgreich bestandenen
Prüfung, z.B. im Verkehr, abgewürgt wird, ist eine Zeit*-
veraögerungseinheit 207 vorgesehen, die in der in I1Ig0 6
gezeigten Schaltung einen Kondensator 207A umfaßt, dessen eine Seite an Masse liegt und dessen andere Seite mit
einem normalerweise offenen Relaisschalter K4A verbunden ist/ der duroh die Spule K4 gesteuert wird. Die andere
Seite des Schalters K4A ist mit der Verbindungsstelle
~ 27 ~
ORIGINAL INSPECTED
"209847/1034
zwischen Blöde 202, Kondensator 206 und Widerstand 203
. erbunden»
Venn der Teat erfolgreich durchgeführt wurde, wird die
Spule K4 erregt und schließt den Schalter K4A, um die ..
relativ große Zeitverzögerung des Kondensators 207A Jener des Kondensators 206 hinzuzufügen« Dieser Kondensator 207A
wird während einer kurzen Zeitspanne duroh einen Strom Ton der Generatorfeldwicklung 201 aufgeladen« Falls der Motor
absterben sollte, wird die Ladung des Kondensators 207A den das Laufen des Motors ermöglichenden Kreis in Funktion/
und die Spule K9 für eine vorgegebene Zeitspanne (z.B. 45 Sekunden) in erregtem Zustand halten, wobei diese Zeitspanne
lang genug ist, um es zu ermöglichen, ohne erneute Prüfung den Motor wieder in Gang zu setzen«
\.ird der Motor für eine Zeitspanne angehalten, die lang
genug ist, um K9B zu öffnen, so wird die Erregung, der
Spule K4 abgobaut, wodurch der Schalter K4B geöffnet wird
und ein neuer Test erforderlich wird, wenn der Motor wieder gestartet vfird«,
Die Funktion der in Pig. 6 gezeigten Einrichtung kann aus
der nachstehend geschilderten Betriebsfolge ersehen v/erden:
1) Die Wagentür wird geöffnet oder der Druckknopfschalter 120 gedrückt· Dadurch wird die Heiaisspule K10 zum
Starten des Systems erregt. Der Schalter K1OB hält
die Spule K10 in erregtem Zustand· Die Heiζeinrichtungen
64 und 68 werden durch ihre Steuereinrichtungen
in Betrieb gesetzt« Über K104 wird der Energieregler 200 und seine nachgesohalteten Lasten
(die Verstärker 101 und 109, die Vergleiohseinriohtung 105 und die Zeitgeber 62, 150 und 180) mit Energie
versorgte
- 28-*· 209847/1034 ^
2) Der Fahrer startet nun den Motor0 Venn eich die
Wechselspannung aufbaut, wird die Spule K9 erregt, der Sohalter K9A öffnet sieh und der Aufwärmzeitgeber
150 νird zugeschaltet* Nach der Aufwärmperiode wird
die Erregung der Spule K7 abgebaut <, Der Schalter K7A
entlädt den Kondensator 161 über die Spule K6, wodurch
kurzzeitig der Sohalter K6A geschlossen wird, der es ermöglicht, daß der Ausgang des Brückenverstärkere
durch den Kondensator 111 des Halteverstärkere 109
gespeichert wird* Der Schalter K7B schaltet die "Betriebsbereit"-Leuoht'e zu und erregt die Itelaisspule
K3.
3) Der F.Jarer bläst in das Proberohr« Der Durckschalter
schließt sich, wodurch die Spule K3 erregt wird» Der Schalter K3A schaltet die HTest«-Leuchte 34 und den
Elektromagneten 58 zu, wodurch das Ventil 56 geöffnet wird, und setzt den auf fünf Sekunden eingestellten
Zeitgeber 180 in Betrieb«, Nach fünf Sekunden wird die
Erregung der Spule K2 abgebaut» Der Schalter K2C schaltet die "BetriebBbereit^Leuchte 32 und die Relaisspule
K3 abρ Der Schalter K3A sohaltet die MIestM-Leuchte
und den Elektromagneten 38 ab« wodurch das
Ventil 56 geschlossen WiBa0 Der Schalter K2B verbindet
den Kreis mit der Spule K1. Der Schalter K2A setzt den uuf fünf Sekunden eingestellten Zeitgeber 180 in
Betrieb«
4) Falls ein einen nioht bestandenen Test anzeigendes
Signal aus der Vergleichseinrichtung 105 gemeldet wird, wird die Spule K1 erregte Der Schalter K1A
öffnet die Verbindung zur Spule K4» so daß die Spule K4 nicht erregt werden kann· Der Schalter K1C schaltet
- 29 " T-T^iV. ^m&s 209847/1034
SAD
die rote Leuchte 38 eint die einen nicht bestandenen
Test unzeigt« Falls der Qetriebewählhebel aus der -11 Parken"-Steilung oder der "MeuträlVStellung genommen
wird# fällt das Relais ESi ab und schaltet den Motor aus·
F_lls der Getriebewählhebel wieder in die wParkenn-Stellung gelegt wird, kann der Motor wieder angelassen
v/erden ο
5) Falls der Fahrer einen weiteren Test machen will» drückt
er den Knopf 39» Dadurch wird die Erregung der Spulen K2 und K1 abgebaut. Die Leuchte 32 als Anzeige der Betrlebsbereitsohaft leuchtet wieder auf« Der Fahrer
wiederholt die früfungsfolge·
6) Falls am Ausgang der Verglsiohseinrlchtung 10$ kein
Signal auftaucht, das einen nicht bestandenen Teat
anzeigt, erregt der auf fünf Sekunden eingestellt· Zeitgeher 180 die Spule K4. Der Schalter K4A verbindet den Verzugerungskondensator 207A und schaltet
den Kreis 151 zu» der ermittelt, ob der Motor läufto
Der Schalter K4C schaltet die Heizeinrichtung ab und die Leuohte 36 zu, die anzeigt, daß die Prüfung bestanden worden ist« Der Sohalter K4B hält den Kreis
für die: Motorzündung funktionsfähig, wenn der Schalt·*
hebel uub der "Parken"-oder der "Neutral"-Stellung
gelegt
7) Sail* der Motor unbeabsichtigt abgewürgt wird, bleibt
die Möglichkeit für den Lauf de« Motors 45 Sekunden lang erhalten» Die Spule K4 bleibt über den Sohalter
K9B erregtο Der Motor kann wieder angelassen werden
und das Fahrzeug kenn in Fahrtgeeetzt werden, weil
die Spule K4 erregt ieto
. - 30 -
ORlQlNALlNSPECTeD
209847/1034
8) Drei Hinuten nach der letzten itemprobe wird die
Spule KB erregte Der Schalter K8A öffnet die Verbindung zur Spule K10, die dadurch abgeschaltet wirdo
Der Schalter K10B schaltet den auf drei Hinuten ein- · gestellten Zeitgeber ab und trennt die Energiezufuhr
. zur Regeleinrichtung 200.
9) Um das System wieder, betriebsbereit zumachen, muß
die Tür Mieder geöffnet werden oder der Schalter 120*
geschlossen werden«
In Figo 7 ist eine abgewandelte Ausführungform des
Systems nach den S1Ig. 1 bia 6 gezeigt, wobei der Relaisschalter :K4B( statt einen Betrieb des Fahrzeuges 10 au
verhindern, so-lange kei,n Vest ausgeführt worden ist,
einen Betrieb &ea !fahrzeuges au jeder Zeit ermöglicht«
Das Fahrzeug Kann jedoch nur mit niedriger Geschwindigkeit (a.B. weniger als 16 km pro Stunde) betrieben werden,
bevor der Seat nicht ausgeführt worden ist« Das Fahratug
ist mit einem, drosselnden Regler 200 vergehen, der so
lange vixksa» ist, bis düroh den Schalter K4B die Relaisapule 196 erregt und der Schalter 198» geöffnet wird«
;,enn die» eintritt, wird die Regeleinrichtung 200
schaltet und paa fahrueug kann in normaler i-eise betrieben
In Pig, B i»^j e^ne wtitora AuwXühJruHtiäXoiiB t\lx die Aufgangs einheit 90 göfctie*# v/obei dieee äinheit dazu ditftt,
ein V/arnaignal au er Beugen» daa anMigt» daß das Kraft»
fahraeug von jemand gefahren wird, de ρ sich nicht da»
Prüfung durch| 4aa, flyatea n»oh dta Pig· 1 bia 6 unteraogen
hat. In diesem »all ist ale Warneinrichtung eine Anlage
202 zum Betrieb eines Signalhorns und eine Anlage 204
- 31 -
209847/103.4
INSPECTED
zum Einsehalten.eines vorderen und hinteren Warnlichts
vorgesehen,. Die Anlage 202 setzt das Horn vorzugsweise
intermittierend in Betrieb«, Die Anlagen 202 und 204
können praktisch Binetallsehalter als Einrichtungen zum
intermittierenden Zu- und Abschalten der Warneinrichtung oder irgend eine andere geeignete Einrichtung umfassen0
Beide Anlagen 202 und 204 v/erden in Betrieb gesetzt, falle
die normalerweise geschlossenen Schalter 206 und 208 bei laufendem Motor geschlossen werden«. Dies ist der Pail,
wenn der Getriebewählhebel der automatischen Kraftübertragung
des Fahrzeuges aus der "Parken"- oder "Neutral"-Ctellung
bewegt wird, ohne "daß der Schalter K4B durch einen erfolgreich bestandenen Test geschlossen worden
ist. Im Falle einer nicht'automatischen Kraftübertragung
kann nat rlich ein Schalter, wie z.B0 der Schalter 191»
oder ein ähnlicher Mechanismus eingefügt weruen, um das
gleiche Resultat zu erhalten·
üine vorteilhafte Ausstattung, die beim System 20 verwendet werden kann, ist ein Druckschalter 250 für den
Fahrersitz, der vorzugsweise eine geringe Verzögerung aufweist, und der in der gezeigten /.us führung form mit
der Spule K4 in Figo 8 in iieihe geschaltet ist, und der
es erforderlich macht, daß ein zweiter Test durchgeführt wird, falls ein Fahrer, der sich dem Test unterzogen hat,
den Fahrersitz verläßto Dadurch würde verhindert oder erschwert, daß ein durch Alkohol behinderter Fahrer einen
FJürer ersetzt, der sioh bereits dem Test durch d&e
System 20 unterzogen hat« Dieses vorteilhafte Merkual
wird vorzugsweise nur mit der Ausgangseinheit verwendet,
wie sie aus den Fig» 7 und 8 ersichtlich ist, um zu verhindern, daß das F. hrzeug betriebsunfähig wird, während
es sich in Bewegung oder im Verkehr befindet© Natürlich
- 32 209847/1034
- 52 «
.können zusätzliche Einrichtungen, wie z«B» eine Anlaße 200',
die die drosselnde Regeleinrichtung 200 naoh Pig« 7 dar- ·
stellen kann, oder Irgend eine andere zusätzliche dem Ausgang
zugeordnete Anlage zusätzlich oder anstelle der Anlagen 202 und 204 benutzt werden.
Die drosselnde Regeleinrichtung 200 kann von der in der
USA-Patentschrift Nr. 3 580 764 beschriebenen Art sein» die auf eine gewünschte Geschwindigkeit eingestellt werden
kann, wobei vom Gaspedal diese Einstellung nicht überwunden wurden kann, oder es kann ein Hagnetschalter vorgesehen
sein« der mit einer üblichen Motorregelung zusaumenwirkto
Eine andere Ausführung form kann ein die Droaeelklappensteuerung
überlagerndes, durch einen Elektromagneten betätigtes, einen Vakuumbalg umfassendes Ubertrugungsstück
aufweisen. Für den Fachmann bieten sich viele Möglichkeiten
an, um eine geeignete Drosselung zu erreichen. Eine Sammlung geeigneter Drosseleinrichtungen ist kurz In dem
Artikel beschrieben, der unter dem Titel "Choosing a Speed
Governor" von Beryl Ao Boggs in der am 180 März 1963 veröffentlichten
Ausgabe der Zeitschrift »'Product Engineering11
veröffentlicht worden ist.
Die Figo 9 zeigt eine v/eitere Ausführungsform der Erfindung»
wobei, falls gewünscht, vom Fahrer ein v/eiterer Test naoh
einer längeren Zeitspanne, wie z. B. 30 Minuten, verlangt
werden kann, falls er beim ersten Test einen Ü':>#r einem
^ev/iseen Zwischenwert liegenden Alkoholpegel aufgewiesen
hat0 Dieser Pegel kann unterhalb jenem liegen, der für die
Betätigung der Vorrichtung 90 für wünschenswert gehalten wird, jedoch über dem Pe^eI, der keinen Alkoholeinfluß
anzeigt«, Auf diese V/eise kann eine Person, die vor kurzer Zeit eine große Alkoholwenge zu sich genommen hat oder die
- 33 -
.2 08 847/1034
.- 53 -
beim Fehlen, des Fahrzeugs das Trinken fortsetzt» anfänglich
die Anspreohoätf&lle der Vergleichseinrichtung 105 untersohreiten» später Jedooh ein huheres Xestergobnis aufweisen· Vs einen solchen Fahrer vom Fahren abzuhalten,
kann die Abwandlung nach Fig« 11 benutzt werden» bei der
eine bei 'einem Zwlsohenpegel von beispielsweise 0,0^5»
Blutalkoholgehalt getriggerte Vergleichsschaltung 245 be«
nutet werden kann, um einen Zeitgeber 249 zuzuschalten, der nach einer angemessenen Verzögerung die AusgangsVorriohtung 90 einschalten wird» biß die Prüfung erfolgreich
durchgeführt ist· Bin geeignetes Anzeigegerät 247» wie
ζ·Β· ein anfängliches Warnlicht» das dem FJbrer anzeigt,
daS ein erneuter Test erforderlich 1st und ein zweites
Licht» das etwas vor dem undo der durch den Zeltgeber
bemessenen Zeitspanne aufleuohtet, kann vorgesehen sein
und durch den Ausgang der Vergleiohseinriohtung 245 betätigt werden«. Diese Ausführungaform wird vorzugsweise nur
in Verbindung mit der Ausgangs einrichtung nuoh den Figo
und 8 benutzt, um au verhindern» daß ein Fahrzeug innerhalb des Verkehrs betriebeunfähig wird.
In FIg· 10 let das Schaltbild einer anderen Vorrichtung
sur Ausführung der Erfindung dargestellt· Diese Ausftihrungsforai ist nicht notwendigerweise zur Benutzung in einem
Kraftfahrzeug bestimmt» sie kann vielmehr auf verschiedenen
Anwendungsgebieten benutzt worden* Wie gezeigt» ist eine
Atmungseingangseinheit 21 vorgeeh^n, um einen Gasstrom
dusch einon Kanal 243? einem Prüfgerät 40 zuzuführen»
Das PrüfgorUt 40 arbeitet, wie vorstehend in Verbindung
mit der £:.nriohtung naoh Figo 5 beschrieben» und ermöglicht
es dem Gau, über den Kanal 54 au einer Brüökensohaltuhg
innerhalb des AlkoholprUfers zu strömen, der ei oh in der
Auswertstuf· 85 befindet·
- 34 -
209847/1034. 0^0WAL inspected
Xm Betrieb liefert die Brückeneohaltung 69 ein Informationssignal zwisohen Leitern 100 und 102* das die Alkoholkonzentration in der gerade geprüften Gasprobe anzeigt»
sei es Atemluft, sei es Luft aus der Umgebung« Dieses
Införmationssignal wandert durch einen Verstärker 101
und wird über, die Leitung 87 einem Eingangsahsohluß einer
Ausgangsvorrichtung 90 zugeführt0 Diese Vorrichtung kann
ein Meßgerät 121 umfassen» um die genaue Amplitude des
Informationssignale aus der Leitung 87 anzuzeigen» und
zwar im Vergleich sum Pe^eI eines Be&ugssignal&t das auf
der Leitung.112ankommt. Dieses Bezugseignal wird aus dem
verbundenen Ausgang eines Verstärkers 109 in der Bezugseinheit 107 erhalten.
Dieee Bezugseinheit 107 ist ein wichtiger Bestandteil der
vorliegenden Erfindung* Die Einheit 107 umfaßt eine Signalspeiohereinrichtung 111» die als Kondensator dargestellt
ist ο Das Schließen des Kontaktsatzes K3A schließt einen
Lauekreia für den Kondensator 111 zwisohen der Leitung 87
und Hasse· Das System wird» wie nachstehend näher erläutert»
eine kurze Zeitspanne vor dem Prüfen einer Gasprobe durch die Atmungseingangseinheit in Betrieb gesetzt. Zu diesem
Zeitpunkt befindet sich in der Prüfeinrichtung nur atmosphärische Luft und die Prüfeinrichtung hat einen
Gleichgewichtszustand oder stabilen Zustand erreicht.
In diesem Anfangszustand 1st das zwisohen den Leitungen
100 und 102 erzeugte und Über den Verstärker 101 auf die Leitung 87 übertragene Signal ein erstes Signal, das
erzeugt wird, um den anfänglichen elektrischen Zustand des Prüfgerätes und der zugeordneten Schaltelemente anzuzeigen. Der Kontaktsatz K3A wird entweder von Hand oder
automatisch geschlossen, um das erste Signal im Kondensator 111 zu speiohern, wenn es die Spannung zwischen
- 35 -
,.■■ · . .. ■ ■ öBiSmAL INSPECTED
209847/1034.
der Leitung 87 und Hasse erhöht. Dieses erste Signal dient
als Bezugssignal, das in der Stufe 109 verstärkt und über
die Leitung. 1J2 dem BezugesIgnaleingang der Ausgangseinheit
90 zugeführt/ Bas Element 109 ibt ein Betriebsverstärker
mit einer Charakteristik mit hoher Eingangsimpedanz. Auf
diese Vieise kann die Einheit 90 den Unterschied zwischen
diesem Bezugssignal, das den anfänglichen "Null"-Zustand
des Prüfgerätes anzeigt und dem Informationssignal, das die Alkoholkonzentration in der von einer Person durch
Einblasen in die Eingangseinheit 21.gelieferten Atemprobe
darstellt, anzeigenο
Die Konstruktion der Atinungsoingungseinheit 21, des Prüfgerätes .40 und des Alkoholermittlungsgerätes 69 ist so
ausgeführt, wie sie vorstehend in Verbindung mit Fig» 4 beschrieben worden
Die Brücke 69 mit den Elementen 78 und 79 und ihren anderen
Bestandteilen ist so ausgebildet und arbeitet derart, wie es vorstehend in Verbindung mit Figo 6 beschrieben wurde o
Bevor die Person dem Test unterzogen wird, befindet sich
in der Kammer 72 des Alkoholermittlungsgerätes 70 atmos»
phärische Luft. Bas System wird mit Energie versorgt und
das erste zwischen den Leitungen 100 und iO2 auftretende Signal wird über den Verstärker 101 üer Leitung 87 zugeführt o Der Kontaktsatz K3A wird geschlossen, wodurch der
Kondensator 111 auf die Potentialdifferenz zwischen der
Leitung 87 und Masse aufgeladen wird. Der negative Primäreingangsanschluß und der primäre Ausgangsanschluß des
Betriebsverstärkers 109 sind miteinander verbunden und diese Verbindung erstreckt sich über die Leitung .112 auf
einen Eingang der Auslangt; einheit 90. Nachdem der behälter
K5A geöffnet wurde, hält demnach die Signalspeicherein-
ORIGlNAL 209847/1034
richtung 111 dieses erste Signal oder Besugseignal um
positiven Primäreingang des Betriebsverstiirkers 109 fest·
Fachleute werden erkennen» daß die dargestellte Schaltung mit der bignalepeioaerelnriohtung 111 und dem BetrieboTerstärker 109 nicht näher erläutert verden müssen» v.eil es
innerhalb ihres Fachwissens liegt, Betriebeveretärkerfwie
uie Verstärker 101 und 109, vorsuoehen und ansusählieeen»
um die erwünschte Wirkung su erhalten· Einzelheiten sind
deshulb hier nicht näher dargestellt·
Sas Prüfgerät wird in der gerade beschriebenen V, eise
während einer Zeltspanne betrieben» dl· ausreichend ist»
dad das Signal auf der Leitung 87 virtuell auf KuIl murüokkehren kann· Haohdea das Meßgerät 121 auf lull eingestellt
ist» wird der Schalter X3A geöffnet, Bl* «tt prüfende
Person wird dann aufgefordert» den Bandgriff 26 der Atuau^eelngungseinhelt 21 su erfassen und in dl· Eingungßeinheit
«u blasen· Die Atemluft gelangt über den Kanal 24P durch
das Steuergerät. 40 in die Kauiaex 72 der AlkoholermittluntB-einrlohtung» V/enn das Einblasen beginnt» wird ein Drucksohalter geschlossen· Das Sohlleuen dieses schalters erseugt ein Blnetellslgnal über die Leitung 82, um einen
Zeitgeber 62 für die Slnblas- oder GaeeinfUllperiode In
Betrieb su setzen» Der Zeitgeber 62 ereeugt ein Steuer»
signal auf der Ausgan«£8leitung 88 sur Durohflußkontrollelnhelt $6« Dieses Signal setst eine Einrichtung in
!Punktion, die es ermöglicht» daß das Oas über das Ventil
§6 in den Prüf abschnitt 69 des Auowertgerätes 85 einotröat«
Hach der Beendigung einer vorgegeben·» Seltspanne»
spielsvreiee 5 r>ekunden» wird das steuersignal auf. der
Leitung 88 vom Zeitgeber 62 aufgehoben und das Ventil 56
- 37 -
209847/ 1034
geeohlosseno Zu diesem Zeltpunkt wird von der Atem«- oder
öasprobe, die über die Elemente 79 und 78 streicht, ein
Inforaationssignal geliefert, Das Beispiel wird dann aus.
den Alkoholermittlungsgerät durch Verbrauch und Belüftung entfernt» wie es durch den Pfeil 86 betont wird, daß die
Gaaprobe, 'die In die Alkoholermiitlungaeinrichtung einströmt, über beide Elemente 78 und 79 geleitet viexden uufi·
Dies ermöglicht einen Ausgleich, unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeiten aufgrund unterschiedlicher Bestandteile
der dem Alkoholdetektor aufführten Gasproben« Die Gasprobe βtreicht über ein erwärmtes katalytisches Element 78,
an welchem jeglicher vorhandener Alkohol oxydiert uird.
Die Wärme dieser Oxydßtionereaktion erhöht die Temperatur
des Elements 78, woraus sioh eine entsprechende Erhöhung
des 'widerstandes dieses Elemente ergibt« £ur gleichen Zeit
tritt keine Oxydatlonareaktionin der Nachbarschaft des
nicht katalytisohen Elements 79 auf und es wird keine '.,arme
frei, um dessen wirksamen '.iiderotand zu verändern« Auf
diese .»eise erzeugt die Veränderung des widesstandswestes
des Elementes 78, veil das Element 79 virtuell unverändert bleibt, eine Veränderung des BriiokenauBgangssignals sswischen
dem Anoohlufi 80 und des leitung 102· Dieses Signal wird
über leitungen 100 und 102 dem Betriebsyerstäxkex 101
via Informationssignal aufführt, das die Alkoholkoneentration in des geprüften (Jasprobe anzeigte
Du· Informationssignal wird übe« den Betriebeveretärker
101 und über die Leitung 87 dem oberen Eingungeansohluß
dor Auflganga einheit 90 auge führt· Auf diese Weise seigt
4ae Meßgerät 121 einen \<'»rt an, des die Alkoholkonaentsation
dtr geprüften Oasprobe angibt« und »war in Bossug auf «ine
Prob« ateosphärischer ΊμΪt aus des vorangegangenem Prüfung
«ur Einstellung des Besugssignale. auf des leitung
209847/1034
~ 38 -
Bas Meßgerät 121 kann von der bekannten Bauart mit Anzeige
der Spitzenwerte oein, wobei eine Nadel vorgesehen ist,
die so auegelenkt v/ird, duß sie den Haximaluert auf der
Leitung 87 anzeigt und eine Ablesung dieses t/er t es während einer kurzen Zeitspanne, von beispielsweise 10 Bekunden,
ermöglicht ο Es könneuauch andere Ausgangseinheiten benutzt
werden» Se kann eine Aufzeichnungeinheit angewandt v/erden»
um eine ständige Ablesung.des Pegels des Informationesignale
au ermöglichen· Alternativ kann als Ausgangseinheit eine
einfache Anzeigelampe benutzt werden, die aufleuchtet, wenn das Informationaeignal auf der Leitung 87 sioh ober»
halb oder auf einest vorgegebenen Niveau oberhalb des
Signals auf der Bezugsleitung 112 befindet«
Obwohl das System nach den Pig· 1 bis 9 fels in due Armaturenbrett
eines Kraftfahrzeugs eingebaut beschrieben wurde, wo es als Originalausstattung eingebaut sein kann,
kann ea auch so gekapselt sein, daß es nachträohlioh in
Fahrzeuge eingebaut werden kann, in denen es nicht zur Anfangeausstattung gehört»
Obwohl ein. besonderer Alkoholdetektor» näialich ein katalytischer Oxydationsdetektor beschrieben νurde, sind auch
andere Prüfeinrichtungen möglich· Der besondere, benutzte
Alkoholdetektor 1st ein Gerät, bei dem zwei identische Elemente, das eine katalytisch aktiv und das andere passiv,
vorgesehen sind* Beide Elemente umfassen einen Widerstands»
draht, der mit einer Trägerschicht, wie ss.B<» Al2O5 überzogen
ist, und von denen dann einer mit einem Katalysator, wie 8«B» Palladium, beschichtet worden 1st» Dieser besondere
Alkoholdetektor,.des bei β tv/a 4000O betrieben v/ird t hat
zufriedenstellende Ergebnisse geliefert o Andere aerate,
wie B.B. eineu, bei dem der Draht, wie z„Bc ein feiner
- 39 -
209847/1034
2218186
Platindraht, als Katalysator dient und bei dem der andere
Draht identisch jedoch, mit einem Material überzogen ist,
das nicht als Katalysator wirkt, wie ζ·Β· Gold, können ebenfalls benutzt werden» Der Detektor kann außerdem mit
zv/ei oder vier Elementen ausgestattet seino Es könnten
demnach zwei aktive und zwei passive Elemente in der Zelle vorhunden sein, von denen jedes einen Zweig einer Vheatstone-Brüoke bildet» Es können natürlioh auch andere
BrUckensohaltungen benutzt werdenο
Andere Detektorbauarten als der katalytisch« Oxydationsdetektor können ohne Abweichung vom Grundgedanken des
vorliegenden Erfindung benutzt werden« Beispiele hierfür
sind eine lonisationebauart, bei der beispielsweise ein
Platingefleoht zur Erzeugung .von Ionen benutzt wird, und
bei den! der Ionenstrom mit einem Elektrometer gemessen
wird; eine Bauart mit Infrarotstrahlung, wie sie beispiels*
v/eise in der USA-Patentschrift 3 562 524 beschrieben ist;
ein elektrochemischer Detektor; oder eine Bauart mit ohemisoher Lumineszenz«, Es können möglicherweise auch
noch weitere Detektorbauarten benutzt werdene
Ansprüche:
-40 -
209847/1034
Claims (1)
- Ansprüche:( iy Atemprüf system zur Anzeige der Alkoholkonzentration in einem tiefen Atemzug eines Menschen* gekennzeichnet durch die Kombination einer Atemeingangseinheit (21), in die der tiefe Atemzug ausgeatmet werden kann» durch Mittel (46) zur Ermittlung eines Gasstroms durch diese Eingangseinheit, durch eine Auswertungeinheit (85), die derart angeschlossen ist, daß sie eine Probe des durch die Ein« üangseinheit strömenden Gases empfangen kann» um die Alkoholkonzentration in der empfangenen Gasprobe zu ermitteln und ein Ausgangssignal entsprechend der ermittölten Alkoholkonzentration zu urzeugen, eine Auegangseinheit (90), die derart angeschlossen ist» daß sie auf das Ausgangssignal der Auswertungeinheit anspricht, und durch Mittel (62, 56), die auf die Mittel zur Ermittlung des Gasstromes ansprechen, um sicherzustellen» daß die Ausgangseinheit in Betrieb gesetzt wird, wenn ihr ein Ausgangssignal der Auswertungeinheit auijeht, das anzeigt, daß die Gasprobe aus einem tiefen Atemzug stammt» und zwar als Ergebnis eines im wesentlichen kontinuierlichen und ununterbrochenen Stroms von atemluft oberhalb einer Anspreohsohwelle während einer vorgegebenen Zeitspanne solcher Sauer» daß sichergestellt ist, daß die erhaltene Gasprobe aus einem tiefen Atemzug stammt.2ο Atemprüfsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf,die Mittel zur Ermittlung eines Gasstromes ansprechenden Mi οtöl einen Zeitgeber (62) umfassen, der nach einer vorgegebenen Zeitspanne ein Steuersignal (über 88) erzeugt ,wobei der Zeitgeber durch diese Mittel zur Ermittlung eines Gasstromes in Betrieb gesetzt wird, wenn- 41 -209847/1034■ - 41 -diese einen Gasstrom über der Ansprechschwelle ermitteln und wieder abgeschaltet wird» falls diese Mittel zur Ermittlung eines Gasstromes einen Gasstrom.unterhalb der Ansprechschwelle feststellen! und daß Mittel (56) vorgesehen sind, die auf ein Steuersignal (über 88) des Zeitgebers ansprechen» um au verhindern, daß die Auewertungseinheit (85) ein einen bestandenen Test anzeigendes Ausgangssignal erzeugt, wenn der Zeitgeber abgeschaltet wird, bevor die vorgegebene Zeitspanne abgelaufen ist»3« Atemprüfsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf ein Steuersignal des Zeitgebers ansprechendes Ventil (56) vorgesehen ist, um den Gasstrom von der Eingangs einheit (21) zur /.uswertun^seinheit (85) zu überwachen O4* Atemprüfsystem nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die Auswertung^einheit (85) einen Alkoholdetektor (70) umfaßt, der die Gasprobe aus der Eingangseinheit (21) erhält und ein Informationssignal erzeugt, das sioh mit der Alkoholkonzentration der erhaltenen Gasprobe verändert, daß Mittel vorgesehen sind, um ein Bezugsslgnal au erzeugen, und daß eine Vergleicheeinrichtung sowohl mit den Mitteln zur Erzeugung eines Bezugssignals als auch mit dem Alkoholdetektor verbunden ist, um das Znformationssigttal mit dem Bezu&seignal zu vergleichen und ein einen nicht bestandenen !Beet anzeigendes Auegangssignal zu erzeugen, falls das Znformationssignal aus dem Alkoholdetektor ein vorgegebenes Verhältnis gegenüber dem Bezugssignal erreicht«5ο Atemprüfsystem nach Anspruch 4» daduroh Gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung des Bezugssignale eine Signal-- 42 -209847/1034βpelehereinrichtung (107) umfassen, derart, daß der Be» trieb des Detektors (70),bevor er die Gasprobe von der Eingangseinheit (21) erhält,ein Bezugssignal erzeugt, das auf der Alkoholkonzentration in dem anfänglich im Alkohol-? detektor befindlichen Luftmenge beruht, wobei das Bezugs·» signal in der Signalspeichereinriehtung bis zum nachfolgenden Vergleich mit dem Infonnationssignal gespeichert60 Atemprüfsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die AuQgungseinheit ein Meßgerät (121) enthält, um die Amplitude des Aüsgangsaifinals aus der Auswertungseinheit anzuzeigen«-V- ■7« Atemprüf system naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangseinheit Mittel (36) enthält, die geeignet sind anzuzeigen, wenn das von der Auswertungeinheit erhaltene Ausgangesignal eine vorgegebene Schwelle überschreitet.8 ο Atemprüf sy a tea nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungeinheit einen Alkoholdetektor (69) umfaßt, der die Gasprobe von d*er, Eingangseinheit erhält und ein Informations ignal erzeugt, das sich mit der Alkoholkonzentration in dieser Gasprobe verändert, daß mit einer Signalspelohexfeinriohtung (111) versehene Mttel (107) zur Erzeugung eines Bezugssignals vorgesehen sind, und daß Mittel (K3A) "Vorgesehen sind, die den Alkoholdetektor (69) umfassen, um ein erstes Signal kurz vor der Prüfung der von der Eingangseinheit erhaltenen Gasprobe zu erzeugen, das die Alkoholkonzentration in der anfänglich im Alkoholdetektox vorhandenen Luft anzeigt, und um das erste Signal in der Signalopeiohereinxlohtung ale Bezugssignal zu speichern, und daß in der Ausgangseinheit ein Heßgerät (121)- 43 209847/103.4vorgesehen ist, das sowohl mit dem Alkoholdetektor und mit den Mitteln zur Erzeugung eines Bezugssignale ver« bunden ist,, um den Untersuhied zwischen den Informations« und den Bezugssignalenzumessen. .9 ο Atemprüfsyetem nach Anspruch 1 zur Anwendung in einem Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet« daß die Auewertungseinheit (85) ein einen bestandenen Test anzeigendes Signal erzeugt, wenn die Alkoholkonzentration einen vorgegebenen Pegel nicht erreicht» und daß eine Ausgangseinheit (200» 202) mit der Auswertungeinheit verbunden ist und auf das Fehlen eineB einen bestandenen Test anzeigenden Signals anspricht, um den Betriebszustund des Fahrzeugs zu verändern ο1O0 Atemprtifeystem nach Anspruch 91 dadurch gekennzeichnet, daß die Auegangeeinheit (202» 204) ein \varneignal erzeugt» wenn das Fahrzeug betrieben vird, ohne daß vorher ein einen bestandenen Test anzeigendes Signal durch die Auewertungseinheit (85) erzeugt worden ist«.11 ο Ateiaprüfsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet« daß das Fahrzeug Frontscheinwerfer und Rücklichter aufweist und diese durch die Ausgangseinheit (204) betätigbar sind, um das Warnsignal zu erzeugen»12· Atemprüfsyβtem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnetβ daß das Fahrzeug ein Horn besitzt, und daß die Ausgangs« einheit (202) geeignet ist, als Y-arnsignal ein intermittierendes Ertönen des Horns zu veranlassene13 ο Atemprüf system nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangseinheit (200) die Geschwindigkeit des Fahrzeuges überwacht, derart, daß eine vorgegebene209847/1034Geschwindigkeit nicht überschritten werden kann, falls der Fahrer das Fahrzeug fährt, ohne daß ein einen bestandenen Test anzeigendes Signal von der Auswertungseinheit erzeugt worden ist«,14o Atemprüfsystem nach Anspruoh 9» dadurch gekennzeichnet 9 daß das Fuhrzeug einen Türschalter (120) umfaßt, und daß das System wenigstens eine Heizvorrichtung (64, 68) umfaßt, und daß Mittel (66, 128) vorgesehen sind, um die Heizvorrichtung derart zu steuern, daß sichergestellt ist, daß sie ihre Betriebste~mpe.ratur erreicht, und daß der Fahrzeugtürschalter derart angeschlossen ist, daß er die. Heizvorrichtung in Betrieb setzt, so daß die Kontrolleinheit (40) frühzeitig ihre Betriebstemperatur erreichte15o Atemprüfeystem nach Anspruch 9· dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckschalter (250) im Site des Fahrzeuglenkere angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um nach der Anzeige eines bestandenen Tests ein neuer bestandener Test erforderlich wird, falls der Druck vom Druckschalter genommen wird«16o Atemprüf eye tem nach Anspruoh 9» dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitgeber (151) mit dem Motor (201) des Fahrzeugs gekuppelt 1st (bei 202) und daß die Ausgangseinrichtung ein Wiederanlassen des Motors und eine unbeeinflußte Betriebsweise deß Fahrzeuge ohne erneuten Test innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nuch dem Stillsetzen des Motors zuläßt.17ο Atemprüfsystem nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnetP daß die Ausgangseinheit die Geschwindigkeit des Fuhrzeugs überwacht, um das Überschreiten eines vorgegebenen Wertes209847/1034» 45 -" ■zu verhindern« wenn das Fahrzeug ohne ein einen bestandenen Test anzeigendes Signal aus der Auswertungseinheit he» trieben wird0 . . .18a Atemprüf sys tem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (107) zur Speicherung und kontinuierlichen Wiedergabe eines Signals aus dem Alkoholdetektor vorgesehen sind ι daß Mittel vorgeselm sind, um ein Bezugssignal aus dem Alkoholdetektor zu erzeugen, unmittelbar bevor ihm eine zu prüfende Gasprobe zugeleitet wird» und zur Speicherung dieses erzeugten Bezugssignals in der Signalspei eher einrichtung, und daß Mittel (121, 105) vorgesehen sind, die mit der Signalspeiohereinriohtung und dem Alkoholdetektor verbunden sind, um ein Auegangssignal zu erzeugen, das dem Unterschied der Ausgänge der Signalspeichereinrichtung und des Alkoholdetektors proportional ist«19° Atemprüfsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,, daß die Speichermittel/Signalhalteelement (111) und einen damit verbunden Verstärker (109).umfassen, um einen Ausgang zu erzeugen, der in einem Verhältnis zu dem auf diesem Element festgehaltenen Signal steht, und daß die Mittel zur Erzeugung des Bezugssignale ein Mittel zur Ermittlung eines Gasstromes (46) umfassen« das geeignet ist, die Probe an den Alkoholdetektor (69) weiterzuleiten, daß sw ie chen den Alkoholdetektor und der Speichereinrichtung ein schalter (K3A) angeordnet ist, und daß dazwischen Mittel (K3 usw.) zur Betätigung des Schalters eingeschaltet sind, um den Alkoholdetektor zeitweilig mit der Signal» speichereinrichtung zu verbinden, bevor die Mittel zur Ermittlung eines Gasstromes zur Weiterleitung der Probe . an den Alkoholdetektor betätigt werden«»— 46 «* 209847/103420 ο Atemprüf system nach Anspruch 19» dadurch, gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung ein Kondensator (111) und daß der Verstärker ein Betriebeverstärker (109) ist,21, Atemprüf system nach Anspruch 9t gekennzeichnet durch eine Signalspeichereinrichtung (107) und durch den Alkohol= detektor umfassende Mittel zur Erzeugung eines ersten Signals, kurze Zeit bevor die aus der Eingangseinheit erhaltene Gasprobe geprüft wird« wobei das erste Signal eine Anzeige für das anfänglich vorhandene Ungleichgewicht liefert, und wobei das erste Signal in der ersten Signal» speichereinrichtung gespeichert und die Ausgangseinheit sowohl mit dem Detektor als auch mit der Speichereinrichtung verbunden wird, um einen Ausgang als Funktion der Differenz zwischen Informationssignal und gespeichertem Signal zu liefern·209 847/103
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US13677871A | 1971-04-23 | 1971-04-23 | |
| US13677871 | 1971-04-23 | ||
| US13692171 | 1971-04-23 | ||
| US05/136,921 US4093945A (en) | 1971-04-23 | 1971-04-23 | Breath testing system |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2218166A1 true DE2218166A1 (de) | 1972-11-16 |
| DE2218166B2 DE2218166B2 (de) | 1975-02-20 |
| DE2218166C3 DE2218166C3 (de) | 1976-09-30 |
Family
ID=
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2906908A1 (de) * | 1979-02-22 | 1980-09-04 | Draegerwerk Ag | Verfahren und anordnung zur probennahme bei der bestimmung des atemalkoholgehaltes |
| FR2585082A1 (fr) * | 1983-02-01 | 1987-01-23 | Simon Jack | Dispositif de verrouillage commande par un test de sobriete |
| FR2619419A1 (fr) * | 1986-02-05 | 1989-02-17 | Crabtree Brian | Circuit d'allumage de vehicule a moteur |
| EP0321373A1 (de) * | 1987-12-16 | 1989-06-21 | Dominique Dana | In ein Fahrzeug integrierbares Alkoholtestgerät |
| FR2633226A1 (fr) * | 1988-06-24 | 1989-12-29 | Frogier Francis | Systeme bloquant imperativement la conduite de tous vehicules ou machines a toutes personnes presentant un taux d'alcoolemie superieur a la norme autorisee |
| FR2636285A1 (fr) * | 1988-09-13 | 1990-03-16 | Viannay Antonin | Interrupteur d'allumage de moteur |
| WO1993016893A1 (es) * | 1992-02-20 | 1993-09-02 | Jose Fausto Gonzalez Sanchez | Controlador de arranque para vehiculos automoviles |
| WO1998008436A1 (fr) * | 1996-08-30 | 1998-03-05 | Plasto S.A. | Embout buccal hygienique amovible |
| DE112007002981B4 (de) * | 2006-12-14 | 2016-07-21 | Scania Cv Ab (Publ) | Sperreinrichtung für Fahrzeuge |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2906908A1 (de) * | 1979-02-22 | 1980-09-04 | Draegerwerk Ag | Verfahren und anordnung zur probennahme bei der bestimmung des atemalkoholgehaltes |
| FR2585082A1 (fr) * | 1983-02-01 | 1987-01-23 | Simon Jack | Dispositif de verrouillage commande par un test de sobriete |
| FR2619419A1 (fr) * | 1986-02-05 | 1989-02-17 | Crabtree Brian | Circuit d'allumage de vehicule a moteur |
| EP0321373A1 (de) * | 1987-12-16 | 1989-06-21 | Dominique Dana | In ein Fahrzeug integrierbares Alkoholtestgerät |
| FR2624810A1 (fr) * | 1987-12-16 | 1989-06-23 | Dana Dominique | Dispositif alcootest integrable a un vehicule |
| FR2633226A1 (fr) * | 1988-06-24 | 1989-12-29 | Frogier Francis | Systeme bloquant imperativement la conduite de tous vehicules ou machines a toutes personnes presentant un taux d'alcoolemie superieur a la norme autorisee |
| FR2636285A1 (fr) * | 1988-09-13 | 1990-03-16 | Viannay Antonin | Interrupteur d'allumage de moteur |
| WO1993016893A1 (es) * | 1992-02-20 | 1993-09-02 | Jose Fausto Gonzalez Sanchez | Controlador de arranque para vehiculos automoviles |
| WO1998008436A1 (fr) * | 1996-08-30 | 1998-03-05 | Plasto S.A. | Embout buccal hygienique amovible |
| FR2752718A1 (fr) * | 1996-08-30 | 1998-03-06 | Plasto Sa | Embout buccal hygienique amovible |
| DE112007002981B4 (de) * | 2006-12-14 | 2016-07-21 | Scania Cv Ab (Publ) | Sperreinrichtung für Fahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5027255B1 (de) | 1975-09-06 |
| DE2218166B2 (de) | 1975-02-20 |
| AU473456B2 (en) | 1976-06-24 |
| IT954841B (it) | 1973-09-15 |
| DE2264839A1 (de) | 1975-05-28 |
| FR2141670A1 (de) | 1973-01-26 |
| FR2141670B1 (de) | 1973-12-07 |
| GB1374143A (en) | 1974-11-13 |
| GB1374141A (en) | 1974-11-13 |
| US4093945A (en) | 1978-06-06 |
| AU3913672A (en) | 1973-08-23 |
| US3764270A (en) | 1973-10-09 |
| GB1374144A (en) | 1974-11-13 |
| SE393288B (sv) | 1977-05-09 |
| CA963289A (en) | 1975-02-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0587836B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum beurteilen der funktionsfähigkeit eines katalysators | |
| EP0030021B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der Fahrtauglichkeit des Fahrers eines spurungebundenen Fahrzeugs | |
| DE102008063759B4 (de) | Automatisches Starten eines Verbrennungsmotors eines Hybridfahrzeugs | |
| EP0451313B1 (de) | Tankentlüftungssystem | |
| DE112009005227T5 (de) | Scheinwerfer-LED-Beleuchtungsvorrichtung und Fahrzeugscheinwerfer-Beleuchtungssystem | |
| DE68926459T2 (de) | Überwachungssystem für ein fahrpedal-stellungssignal | |
| DE60300172T2 (de) | Vorrichtung und Methode zur Messung von Atemalkohol | |
| DE102010009132B4 (de) | Verfahren zur Unterstützung eines Fahrers bei einem Führen eines Kraftfahrzeugs und Kraftfahrzeug | |
| GB2211009A (en) | Vehicle breath monitoring system | |
| DE4025544A1 (de) | Tankentlueftungsanlage fuer ein kraftfahrzeug und verfahren zum ueberpruefen deren funktionstuechtigkeit | |
| DE102011056210A1 (de) | Steuervorrichtung für ein Fahrzeug | |
| DE102018123630B4 (de) | Abtast- und überwachungssystem eines fahrzyklus für das beeinträchtigungserkennungssystem | |
| DE4341826C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Ladezustandes eines elektrischen Energiespeichers | |
| DE102014113451A1 (de) | Harnstofflösung-Nachbehandlungssystem sowie Verfahren und Steuervorrichtung zum Warnen vor einem Harnstofflösung-Zustand mittels einer Tastempfindung | |
| DE102010041921A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Ermittlung der Startfähigkeit einer Starterbatterie eines Verbrennungsmotors im Stopp-Start-Betrieb | |
| DE2036190C3 (de) | Zündzeitpunkt-Regulierungsvorrichtung für Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschinen | |
| EP0624721A1 (de) | Verfahren zur Unterscheidung der Fehlerursachen im Gemischbildungs- bzw. Gemischregelungssystem einer Brennkraftmaschine | |
| DE2252331B2 (de) | Vorrichtung zum Verhindern, daß ein Betrunkener einen Kraftwagen fährt | |
| DE3642402C2 (de) | ||
| DE2420449A1 (de) | Vorrichtung zum anzeigen des verschleisses von bremsbelaegen | |
| DE2218166A1 (de) | Atemprüfsystem zur Anzeige der Alkoholkonzentration | |
| DE102012021505A1 (de) | Belüftungssteuerung auf Basis einer Rauchererkennung | |
| DE60213635T2 (de) | Vorrichtung zur überwachung des zustands eines kohlenwasserstoffadsorptionsmittels | |
| DE102006028336B4 (de) | Kraftfahrzeug und Verfahren zum Abstellen und Starten eines Motors | |
| DE29622607U1 (de) | Elektronische Wegfahrsperre für ein Kraftfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant |