DE2217032C3 - Vorrichtung zum Anbringen von aus einer fortlaufenden Bahn hergestellten Zuschnitten an Gegenständen - Google Patents
Vorrichtung zum Anbringen von aus einer fortlaufenden Bahn hergestellten Zuschnitten an GegenständenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von aus einer fortlaufenden Bahn hergestellten
Zuschnitten wie Etiketten, Folienabschnitten od. dgl. an Gegenständen wie z. B. Flaschen, mit einer Vorzugseinrichtung zum kontinuierlichen Zuführen der Bahn, einer
Schneideinrichtung und sich zu beiden Seiten der Bewegungsbahn der Gegenstände erstreckenden Fördermitteln, welche die Zuschnitte senkrecht zur
Bewegungsbahn vor die kontinuierlich geförderten Gegenstände transportieren und so lange halten, bis die
Zuschnitte von den Gegenständen mitgenommen werden.
Es ist bereits eine derartige Vorrichtung bekannt, bei der die Folienabschnitte nach dem vollständigen
Abtrennen von der fortlaufenden Bahn durch die mit zwei Messerwalzen ausgestattete Schneideinrichtung
und nach der Beleimung durch eine dieser beiden Messerwalzen von einem umlaufenden Greiferzylinder
erfaßt und mit ihrer beleimten Fläche an die sich zu
beiden Seiten der Bewegungsbahn der Gegenstände erstreckenden Fördermittel in Form zweier umlaufender Keilriemen angedrückt werden (DT-AS 11 16 145).
Die Messerwalzen, der Greiferzylinder und die Fördermittel werden hier kontinuierlich angetrieben. Bei dieser
bekannten Vorrichtung ist die Höhenlage der Folienabschnitte auf den Gegenständen stark von den Abmessungen, der Einteilung und der Stellung der Gegenstände abhängig, so daß ein ungleichmäßiges Aussehen der
mit den Folienabschnitten ausgestatteten Flaschen od. dgl. kaum zu vermeiden ist. Hinzu kommt, daß
infolge der vollständigen Abtrennung der Folienabschnitte vor dem Erreichen der Fördermittel eine
zusätzliche Übergabeeinrichtung in Form des Greiferzylinders erforderlich ist. Hierdurch wird die Positionierung der Folienabschnitte auf den Gegenständen weiter
beeinträchtigt und insbesondere bei der Verarbeitung sehr dünner Folien können die Zuschnitte durch die
Greifer beschädigt werden.
Weiter ist schon eine Vorrichtung zum Anbringen von Folionabschnitten an Flaschen bekannt, bei der die
fortlaufende Foüenbahn durch eine mit gezahnten Messern versehene Leitwalze perforiert wird und
anschließend durch ein mit erhöhter Umfangsgeschwindigkeit angetriebenes Vorzugswalzenpaar die Folienabschnitte durch Beschleunigen von der Bahn abgetrennt
und vom Führungsschienen geleitet zwischen die vorbeilaufenden, vorher beieimten Flaschen geschoben
werden (DT-AJS 12 25 102), Die Vorzugswalzen sind hier
oberhalb der Bewegungsbahn der Flaschen angeordnet, während sich die Führungsschienen zu beiden Seiten der
Bewegungsbahn erstrecken und am unteren Ende mit Anschlägen für die Folienabschnitte versehen sind.
Diese sind deshalb nach dem Beschleunigen durch die Vorzugswalzen bis zum Auftreffen an den Anschlägen
weitgehend sich selbst überlassen und können leicht zerknittern, sich verklemmen oder derartig abgebremst
werden, daß sie bei der Mitnahme durch die Flaschen noch nicht die vorgeschriebene Höhenlage einnehmen.
Ferner besteht die Gefahr, daß die Folienabschnitte, insbesondere bei der Verarbeitung sehr dünner Folien,
beim Auftreffen auf den Anschlägen gestaucnt werden, was zu einem unschönen Aussehen der Flaschen führt
Auch ist eine Etikettiervorrichtung für Flaschen bekannt, bei der die durch Saugwalzen aus Magazinen
entnommenen und an einer Beleimungsvorrichtung vorbeigeführten blattförmigen Etiketten durch zwei
beiderseits des Flaschenwegs angeordnete endlose, kontinuierlich umlaufende Ketten, die über mit Vakuum
in Verbindung stehende Bohrungen hinweglaufen, erfaßt und vor die zu etikettierenden Flaschen gehalten
werden (US-PS 24 98 667). Die Abwärtsbewegung der Etiketten wird dabei durch Anschläge unterbrochen,
welche eine exakte Fixierung der Höhenlage bewerkstelligen sollen. Es liegt auf der Hand, daß die
Wirkungsweise dieser bekannten Vorrichtung äußerst unzureichend ist, da die Etiketten, selbst wenn sie aus
starkem Papier bestehen, beim Auftreffen auf die Anschläge infolge der ununterbrochenen Förderwirkung durch die Kette einreißen oder zerknittern. Für die
Verarbeitung von dünnen Folienabschnitten ist diese bekannte Vorrichtung gänzlich ungeeignet.
Ferner ist bereits eine manuell betätigte Vorrichtung zum Aufkleben von Briefmarken auf Gegenstände
bekannt, die zwei absatzweise mi·, unterschiedlichen
Geschwindigkeiten angetriebene Walzenpaare aufweist (CH-PS 4 10 676). Durch das erste Walzenpaar wird von
einer Vorratsrolle ein Bandstück von der Länge einer Marke abgezogen und dem zweiten Walzenpaar
zugeführt, welches eine größere Umfangsgeschwindigkeit aufweist und somit jeweils eine Marke an einer
Perforationslinie abtrennt und an einen stillstehenden Befeuchter übergibt. Danach wird der Befeuchter
verschwenkt und übergibt die Marke an einem mit einer Saugdüse versehenen Stempel, welcher die Marke
schließlich auf den Gegenstand aufdrückt. Diese umständlich arbeitende bekannte Vorrichtung ist für
geringste Leistungen konzipiert. Für die schnelle Übergabe von Zuschnitten aus kontinuierlich geförderte Gegenstände ist sie nicht geeignet.
Außerdem ist eine Vorrichtung zum Aufkleben von Vignetten auf kontinuierlich geförderte Gegenstände
bekannt, bei der die Vignetten, nachdem sie von einem absatzweise geförderten Band abgeschnitten worden
sind, von einem spiralförmig verlaufenden Führungskäfig dem Umfang einer mit Mitnehmern versehenen
rotierenden Trommel zugeleitet werden (DT-OS
15 Il 897), Die Vignetten werden von den Mitnehmern
erfaßt und an die tangential vorbeilaufenden Gegenstände angedrückt. Bei dieser Vorrichtung fallen die
Vignetten zunächst von oben her frei in den
Führungskäfig, werden abgestoppt bzw. um 90 Grad um
gelenkt und dann durch die Mitnehmer schiebend weiterbewegt Eine derartige Behandlung ist für
großflächige Etiketten oder für Folienabschnitte undenkbar und würde keine exakte Positionierung
ίο erlauben.
Weiter ist schon eine Etikettiervorrichtung für Flaschen bekannt, bei der ein vorperforiertes Etikettenband von der Seite her an die kontinuierlich
fortbewegten Flaschen teilweise angelegt und dann
durch eine Relativbewegung der Flaschen gegenüber
dem Etikettenband dieses an den Trennlinien durchgerissen wird (CH-PS 4 00 1S93). Diese bekannte Vorrichtung ist für die Verarbeitung von dünnem Folienmaterial und zum Anbringen der Zuschnitte an konischen
Schließlich ist noch eiine Etike^.ervorrichtung für
zylindrische Gegenstände mit einem kontinuierlich umlaufenden porösen Bund bekannt, das über eine
Unterdruckkammer hinwegläuft, wobei es auf seiner
2j Außenfläche Etiketten transportiert und an zylindrische
Gegenstände anrollt (US-PS 32 35 433). Auch diese bekannte Vorrichtung ist zum Anbringen von Zuschnitten an konischen Gegenstandsflächen wie z. B. Flaschenhälsen nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer
Vorrichtung der eingangs genannten Art eine exaktere Positionierung der Zuschnitte auf den Gegenständen zu
erreichen.
daß die Schneideinrichtung ein Perforierungswerkzeug für die Bahn aufweist und daß ein periodisch
ungleichförmig übersetzendes Getriebe derart zum Antrieb der Fördermittel vorgesehen ist, daß jeder
Zuschnitt gegenüber der Bahngeschwindigkeit be
schleunigt und dabei an der vom Perforierungswerk
zeug hergestellten Schwächungslinie von der Bahn abgetrennt und dann zur Übergabe an einen Gegenstand verzögert wird.
an die Gegenstände wind auf einfachste Weise die Abhängigkeit der Lage der Zuschnitte vom Zeitpunkt
der Übergabe derart verringert, daß sie in der Praxis kaum noch in Erscheinung tritt. Die Geschwindigkeit
der Zuschnitte kann im Übergabebereich, d. h. in dem
Bereich, in dem das Auftreffen der Zuschnitte auf die
Gegenstände zu erwarten ist, so gering gehalten werden, daß ein vorzeitiges oder verspätetes Eintreffen
der Gegenstände an der Übergabestelle zu keinen spürbaren Abweichungen in der Lage der Zuschnitte
J5 führt. Die erfindungsgen;iäße Vorrichtung erfordert
deshalb keine Anschläge die eine Beschädigung der Zuschnitte hervorrufen könnten. Die der Verzögerung
der Zuschnitte vorausgehende Beschleunigung dient dazu, um bei der nachfolgenden Verzögerung ein
Aufeinandertreffen der einzelnen Zuschnitte zu verhindern, da diese mit einer beistimmten Mindestgeschwindigkeit, die von der Länge der Zuschnitte und der
jeweiligen Leistung der Vorrichtung abhängt, nachgeschoben werden müssen. Die Beschleunigung muß nicht
6) unmittelbar nach dem Erfassen der Bahn bzw. der
Zuschnitte durch die Fördermittel erfolgen, sondern es kann je eine Phase konstanter Geschwindigkeit oder
eine kurzzeitige VerzögeninK vorausgehen. Durch den
Einsatz eines periodisch ungleichförmig übersetzenden Getriebes wird außerdem jede ruckweise Bewegung der
Zuschnitte vermieden und ein besonders schonender Transporil ermöglicht. Die Abtrennung der Zuschnitte
durch eine Perforierung mit nachfolgender Beschleunigung ergibt eine saubere, störungsfreie Arbeitsweise
auch bei der Verarbeitung extrem dünner Metallfolien.
Die Fördermittel können gemäß verschiedenen Weiterbildungen der Erfindung durch zwei die Bahn
bzw. die Zuschnitte zwischen sich erfassende Paare von endlosen Riemen, durch zwei mit öffnungen versehene
endlose Riemen, Ketten od. dgl., die mit einem Vakuum in Verbindung stehen, durch zwei mit einem Leimauftrag
versehene endlose Riemen, oder durch zwei gegen eine ortsfeste Gegenfläche anlaufende endlose Riemen
gebildet werden. Selbstverständlich sind auch andere Ausbildungen der Fördermittel oder Kombinationen
von Fördermitteln möglich.
Gemäß einer Weiterbildung d?r Erfindung werden
die Fördermittel durch ein die Bahn bzw. die Zuschnitte zwischen sich erfassendes erstes Paar von Walzen und
durch je ein Paar von die Zuschnitte bzw. die Bahn zwischen sich erfassenden endlosen Riemen auf jede
Seite der Bewegungsbahn der Gegenstände gebildet. Das erste Walzenpaar erteilt dem Zuschnitt bzw. der
Bahn eine gewisse Anfangsbeschleunigung, die zum Abtrennen der Zuschnitte von der Bahn längs der
Schwächungslinien benutzt wird, während eine eventuelle weitere Beschleunigung und die Verzögerung zur
Übergabe der Zuschnitte durch die Riemenpaare bewirkt wird.
Ein besonders einfacher Aufbau der Vorrichtung läßt sich entsprechend einer anderen Weiterbildung der
Erfindung dadurch erreichen, daß das erste Walzenpaar durch das periodisch ungleichförmig übersetzende
Getriebe unmittelbar angetrieben wird und die Riemen mit diesen Walzen in Antriebsverbindung stehen.
Zum Bewirken der Antriebsverbindung kann entsprechend anderen Weiterbildungen der Erfindung jeder
Riemen eine Walze des ernten Walzenpaares und eine Umlenkrolle umschlingen, oder es sind die Walzen des
ersten Walzenpaares jeweils derart zwischen Umlenkrollen für die Riemen angeordnet, daß sie zwischen den
gegenläufigen Trumen der Riemen sitzen, und daß ihre notwendige Umschlingung durch Spannrollen erreicht
wird.
Die einen Umlenkrollen sind gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung frei drehbar auf einem dem
ersten Walzenpaar vorgeschalteten zweiten Walzenpaar gelagert, das mit der Bahngeschwindigkeit
entsprechender Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird. Hierdurch erübrigen sich spezielle Achsen für die
Umlenkrollen.
Die auf dem zweiten Walzenpaar gelagerten Umlenkrollen weisen gemäß einer weiteren Ausbildung
der Erfindung einen kleineren Durchmesser auf als die Walzen. Auf diese Weise ergibt sich ein konischer
Einzugsbereich vor dem ungleichförmig angetriebenen ersten Walzenpaar.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß eine Walze des ersten Walzenpaares
periodisch an der Bahn bzw. an den Zuschnitten angreifend ausgebildet ist. Hierdurch läßt sich der
Zeitpunkt und die momentane Geschwindigkeit beim Erfassen der Bahn bzw. der Zuschnitte den Betriebsbedingungen
auf einfache Weise anpassen.
Andere Weiterbildungen der Erfindung bestehen darin, daß die Riemen zumindest an der den Zuschnitten
zugekehrten Seite mit nockenartigen Vorsprüngen nach Art einer Verzahnung versehen sind und daß di
Vorsprünge zweier einander gegenüberliegender Rie men derart angeordnet sind, daß die Vorsprünge de
einen Riemens einer Lücke zwischen zwei Vorsprüngen des anderen Riemens gegenüberstehen. Hierdurch wird
einerseits eine besonders sichere Mitnahme de Zuschnitte erreicht und andererseits eine Übertragung
von Leim von dem auf der beleimten Rückseite der Zuschnitte laufenden Riemen auf den gegenüberliegen
den Riemen verhindert.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im Nachstehenden mehrere Ausführungsbeispiele anhand
der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fi g. I die Draufsicht einer Vorrichtung zum Anbrin gen von Folienabschnitten auf Flaschenhälsen,
F i g. 2 die teilweise Seitenansicht der Vorrichtung nach F i g. 1 in vergrößerter Darstellung, teilweise im
Schnitt.
F i g. 3 die Draufsicht auf ein periodisch ungleichför
mig übersetzendes Getriebe entsprechend dem Schnit ABnach Fig.2,
F i g. 4 eine andere Ausführung der Fördermittel der Vorrichtung nach F i g. 1 in der Draufsicht,
F i g. 5 den Schnitt CD nach F i g. 4,
F i g. 6 eine andere Ausführung der Fördermittel der Vorrichtung nach F i g. 1 im Schnitt,
F i g. 7 di"! Draufsicht auf eine andere Ausbildung de
Fördermittel,
F i g. 8 die Seitenansicht der Fördermittel nach F i g. 7.
Die Vorrichtung 1 nach F i g. 1 ist zum Anbringen von Folienabschnitten an den Hälsen von Flaschen 2
ausgebildet. Sie weist einen Träger 3 auf, in dem verschiedene Walzen beispielsweise mittels Wälzlage
fliegend gelagert sind. Am oberen Ende des Trägers 3 ist eine Halterung 4 für eine Vorratsrolle 5 mit einer Bahn 6
aus Metallfolie vorgesehen. Die Bahn 6 wird über eine federnd aufgehängte Spannrolle 7 und eine ortsfeste
Umlenkrolle 8 durch eine erste kontinuierlich angetrie bene Vorzugswalze 9 und eine zweite kontinuierlich
angetriebene Vorzugswalze 10 von der Vorratsrolle 5 abgezogen und einer Schneideinrichtung zugeführt Die
erste Vorzugswalze 9 ist an einem schwenkbaren Hebelarm 11 gelagert und liegt unter der Kraft eine
Zugfeder 12 an der zweiten Vorzugswalze 10 bzw. an der Bahn 6 an. Sie kann daher beim Einführen einet
neuen Bahn abgeschwenkt werden.
An die beiden Vorzugswalzen 9, 10 schließt sich die Schneideinrichtung an, die aus einer mit zwei Messern
versehenen Messerwalze 13 und einer Gegenwalze U besteht. Die Messer sind in bekannter Weise derart "ii
nicht dargestellten Aussparungen versehen, daß di( Bahn 6 nicht vollständig durchgetrennt, sondern läng"
einer vorbestimmten Schwächungslinie perforiert wird Die Messerwalze 13 und gegebenenfalls die Gegenwal
ze 14 werden vorzugsweise mit der gleichen Umfangs geschwindigkeit wie die Vorzugswalzen 9,10 angetrie
ben.
An die Schneideinrichtung schließt sich, immer it
Richtung des Bahnvorschubs gesehen, eine Beleimungs einrichtung an, in der die bereits perforierte Bahn 6 mi
beispielsweise drei in Längsrichtung verlaufende! Leimstreifen versehen wird. Die Beleimungseinrichtunj
weist einen Leimbehälter 15, eine Schöpfwalze 16, eini Zwischenwalze 17, eine 3eleimungswalze 18 und ein«
Gegenwalze 19 auf. Die Beleimur.gswalze 18 ist, wie au
F i g. 2 ersichtlich, mit drei ringartigen Erhöhungen 18;
versehen, denen gegebenenfalls entsprechende Erhö
hungen der Gegenwalze 14 gegenüberliegen. Die Beleimungswalze 18 wird mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit
wie die Vorzugswalzen 9, 10 und die Messerwalze 13, d. h. mit der Geschwindigkeit der Bahn
6, angetrieben, wobei der Leim aus dem Behälter 15 durch die sich mitdrehende Schöpfwalze 16 und
Zwischenwalze 17 auf die Beleimungswalze 18 und von dieser au; üie Bahn 6 übertragen wird. Die frei drehbare
oder angetriebene Gegenwalze 19 dient als Widerlager, wodurch eine intensive Beleimung erreichbar ist. Wenn
die Flaschen 2 beim Einlaufen in die Vorrichtung 1 bereits mit einem Leimauftrag versehen sind, so kann
die Beleimungseinrichtung entfallen.
Der Beleimungseinrichtung sind eine erste Führungswalze 20 und eine zweite Führungswalze 21 nachgeschaltet,
welche die Bahn 6 zwischen sich aufnehmen und mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die
Vorzugswalzen 9, 10, die Messerwalze 13 und die BtriemiuiigswäiZc IS angetrieben sind. Die zweite
Führungswalze 21 ist in gleicher Weise wie die erste Vorzugswalze 9 an einem schwenkbaren Hebelarm
gelagert und liegt unter Federvorspannung an der Bahn 6 bzw. an der ersten Führungswalze 20 an. Wie aus
F i g. 2 ersichtlich, ist die auf der Seite der Beleimungsvorrichtung liegende erste Führungswalze 20 mit zwei
Erhöhungen 20a versehen, die mit dem zwischen den Leimstreifen verbleibenden leimfreien Bereich der Bahn
6 in Berührung kommen. Auf diese Weise wird eine Verschmutzung der Führungswalzen mit Leim verhindert.
Auf cie Führungswalzen 20, 21 folgen eine erste
Reißwalze 23 und eine zweite Reißwalze 23, die einander gegenüberliegen und durch ein später
beschriebenes periodisch ungleichförmig übersetzendes Getriebe angetrieben werden. Die auf der Seite der
Beleimungseinrichtung liegende erste Reißwalze 22 ist in gleicher Weise wie die erste Führungswalze 20 mit
Erhöhungen 22a ausgestattet, die mit dem leimfreien Bereich der Bahn 6 in Berührung kommen. Die zweite
Reißwalze 23 kann ebenfalls mit Erhöhungen ausgeführt oder auch glatt sein. Während die mit Erhöhungen
versehene erste Reißwalze 22 ortsfest im Träger 3 gelagert ist, ist die zweite Reißwalze 23 drehbar in
einem Exzenter 24 gelagert, der seinerseits im Träger 3 drehbar ist. Durch einen am Exzenter 24 befestigten
Hebel 25, der mit einer Kurvenrolle durch eine nicht gezeichnete Feder an einer drehbaren Kurvenscheibe
26 zur Anlage gebracht wird, kann die zweite Reißwalze 23 von der ersten Reißwalze 22 bzw. von der Bahn 6
weggeschwenkt werden. Die Kurvenscheibe 26 ist synchron zu den Führungs- und Vorzugswalzen
angetrieben und führt vorzugsweise pro vorbeilaufendem Zuschnitt eine Umdrehung aus.
Im unteren Bereich des Trägers 3 sind zwei Arme 27 befestigt, an deren unteren Enden je eine vordere
Riemenscheibe 28 und eine hintere Riemenscheibe 28a frei drehbar gelagert sind. Die am Umfang mit einer Nut
versehenen Riemenscheiben dienen als Umlenkung für zwei vordere, endlose Riemen 29 und zwei hintere,
endlose Riemen 29a mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt, die ferner über vordere Riemenscheiben 30
und hintere Riemenscheiben 30a laufen, die frei drehbar auf den Führungswalzen 20,21 gelagert sind Die Arme
27 sind zu beiden Seiten der Bewegungsbahn der z. B.
durch einen Transportstern 31 einer nicht weiter dargestellten Flaschenausstattungsmaschine geförderten
Flaschen 2 angeordnet Die Reißwalzen liegen zwischen den gegenläufigen Trumen von je zwei
Riemen. Genauer gesagt liegt die erste Reißwalze 22 zwischen den Trumen der beiden hinteren Riemen 29a,
die auf der beleimten Seite der Bahn 6 angeordnet sind, während die zweite Reißwalze 23 zwischen den Trumen
der beiden vorderen Riemen 29 zu liegen kommt.
Die gesamte Anordnung ist derart getroffen, daß die zwischen den Führtingswalzen 20, 21 hervortretende
Bahn 6 zwischen die beiden Riemenpaare 29, 29a und gleichzeitig zwischen die Reißwalzen 22,23 einläuft und
to dann an ihren beiden Rändern von je einem Riemenpaar erfaßt wird. Um das Einlaufen der Bahn zu erleichtern,
sind die Durchmesser der Riemenscheiben 30, 30a kleiner als die Außendurchmesser der Führungswalzen
20, 21, während die Riemen auf den Reißwalzen 22, 23 durch entsprechende Nuten so geführt sind, daß sie in
etwa mit dem Außendurchmesser der Reißwalzen korrespondieren. Auf diese Weise entsteht ein trichterartiger
Einzugsbereich vor den Reißwalzen. Im übrigen sind die eir.sndsr gegenüberliegenden Riemen derart
jo angeordnet, daß sie die Bahn zwischen sich erfassen.
Spannrollen 32, von denen nur eine dargestellt ist, sorgen dafür, daß die Riemen fest an die Reißwalzen 22,
23 angedrückt werden und mit deren Umfangsgeschwindigkeit umlaufen.
Wie aus Fig.2 näher ersichtlich, ist die erste
Reißwalze 22 drehfest mit einer im Träger 3 gelagerten Welle 33 verbunden, an deren anderem Ende ein Hebel
34 mit einer Kurvenrolle 35 sowie ein Zahnrad 36 aufgekeilt sind. Die Kurvenrolle 35 greift in die Nut 37
einer Scheibe 38 ein, die drehfest auf einer gestellfest gelagerten Welle 39 sitzt. Die Mittelachsen der Wellen
33 und 39 liegen gemeinsam in einer horizontalen Ebene, haben jedoch einen gewissen Abstand voneinander,
wie aus F i g. 3 zu erkennen ist. Auf diese Weise wird bei einem gleichförmigen Antrieb der Welle 39 ein
periodisch ungleichförmiger Antrieb der Welle 33 mit der ersten Reißwalze 22 hervorgerufen. Diese ungleichförmige
Bewegung wird durch das Zahnrad 36 auf ein weiteres nicht dargestelltes Zahnrad übertragen, das mit
der Welle der zweiten Reißwalze 23 drehfest verbunden ist. Bei einem Abschwenken der Reißwalze 23 bleiben
die beiden Zahnräder miteinander in Eingriff.
Auf der Welle 39 ist ferner ein erstes Kettenrad 40 aufgekeilt, das durch eine erste Rollenkette 41 mit einem
zweiten Kettenrad 42 in Verbindung steht, welches drehfest auf einer gestellfest gelagerten Zwischenwelle
43 sitzt. Auf der Zwischenwelle 43 ist ein drittes Kettenrad 44 befestigt, das in eine zweite Rollenkette 45
eingreift. Wie in Fig.2 dargestellt, läuft die zweite
Rollenkette 45 über ein viertes Kettenrad 46 und ein fünftes Kettenrad 47, die mit den Wellen 48, 49 der
Beleimungswalze 18 bzw. der ersten Führungswalze 20 drehfest verbunden sind. Außerdem steht die zweite
Rollenkette 45 noch in Eingriff mit nicht dargestellten Kettenrädern, die auf den Wellen der Messerwalze 13
und der Vorzugswalze 10 sitzen. Die Vorzugswalzen 9, 10, die Messerwalze 13, die Beleimungswalze 18 und die
Vorzugswalzen 20, 21 sowie die Scheibe 38 werden somit synchron angetrieben. Die zweite Rollenkette 45
oder die Zwischenwelle 43 wird durch eine nicht dargestellte Antriebsverbindung synchron zum Transportstern
31 derart angetrieben, daß die Bahn 6 pro vorbeilaufender Flasche um die Länge eines Folienzuschnitts
kontinuierlich weiterbewegt wird. Die gesamte
f>5 Vorrichtung 1 ist über dem Transportstern 31 so
angeordnet, daß die Flaschen 2 zwischen den Armen 27 bzw. den Riemen 29,29a hindurchbewegt werden.
In F i g. 4 und 5 ist eine der weiteren Ausbildungsmög-
In F i g. 4 und 5 ist eine der weiteren Ausbildungsmög-
lichkeiten für die Zuschnitte den Flaschen zuführenden
Fördermittel dargestellt. In diesem Falle sind nur auf der einen Seite der Bahn 6 zwei hintere Riemen 29a
vorhanden, während auf der anderen Seite der Bahn zwei ortsfeste Führungen 50 mit beispielsweise
U-förmigem Querschnitt angeordnet sind. Die Riemen 29a laufen gegen die Führungen 30 an und nehmen dabei
den dazwischenliegenden Zuschnitt mit.
Eine andere Anordnung der Riemen 29, 29a ist in F i g. 6 gezeigt. Während im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 und 2 die Riemen eines jeden Paars einander genau gegenüberliegen, sind sie im vorliegenden Fall
mindestens um den Betrag einer Riemenbreite gegeneinander versetzt. Diese Anordnung ist besonders dann
empfehlenswert, wenn einer der beiden gegenüberliegenden Riemen in der Leimschicht der Bahn 6 läuft. Eine
Leimübeirtragung auf den gegenüberliegenden Riemen ist dann unmöglich.
Eine andere Ausbildung des Fördermittels ist in Fig. 7 und 8 dargestellt, wobei die Grundkonzeption
derjenigen nach F i g. 1 und 2 entspricht. Anstelle von Riemen mit kreisförmigem Querschnitt werden hier
zwei vordere endlose Riemen 51 und zwei hintere endlose !Riemen 51a verwendet, die auf beiden Seiten
mit nockenartigen Vorsprüngen 52 nach Art einer Verzahnung versehen sind. Die Riemen 51, 51a laufen
über auf iden Wellen 33 der Reißwalzen 22,23 befestigte
vordere Zahnräder 53 und hintere Zahnräder 53a sowie über vordere Umlenkscheiben 54 und hintere Umlenkscheiben
54a mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die ReiBwalzen um. Den Riemen 51, 51a sind zwei
vordere endlose Riemen 55 und zwei hintere endlose Riemen Ü5a vorgeschaltet, die auf den ReiBwalzen 22,
23 und auf den Riemenscheiben 30, 30a geführt sind. Je zwei Rie:nen 51, 51a liegen einander derart gegenüber,
daß sie miteinander kämmen, d. h. daß die Vorsprünge des einen Riemens den Lücken zwischen den Vorsprüngen
des anderen Riemens gegenüberliegen. Die nach außen weisenden Flächen der Vorsprünge 52 liegen
annähernd in einer Ebene, so daß ein zwischen ihnen befindlicher Zuschnitt nicht verformt wird. Die Riemen
können aber auch derart angeordnet sein, daß der Zuschnitt durch die Vorsprünge leicht gewellt wird,
wodurch sich gegebenenfalls die Transportwirkung erhöhen iäßt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach F i g. 1 bis 3
ist folgende: Die Bahn 6 wird durch die Vorzugswalzen 9, 10 über die Spannrolle 7 und die Umlenkrolle 8
kontinuierlich abgezogen und zwischen der Messerwalze 13 und der Gegenwalze 14 hindurchgeführt. Dabei
wird die Bahn 6 längs einer vorbestimmten Schwächungslirie perforiert Die perforierte Bahn läuft weiter
zwischen der Beleimungswalze 18 und der Gegenwalze 19 hindurch und erhält dabei einen streifenförmigen
Leimauftrag. Anschließend durchläuft die Bahn 6 das Paar von Führungswalzen 20,21. Da alle vorgenannten
Walzen mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit angetrieben sind, ist ein störungsfreier, gleichmäßiger
Nachschub der Bahn 6 gewährleistet
Nach dem Verlassen der Führungswalzen 20, 21 tritt die Bahn 6 zwischen die Reißwalzen 22, 23 bzw. die
Riemen 29,29a ein. Wenn sich nun eine Schwächungslinie
in der Bahn 6 genau zwischen den Führungswalzen 20,21 einerseits und den Reißwalzen 22,23 andererseits
befindet, so wird durch die entsprechend ausgebildete Kurvenscheibe 26 über den Hebe! 25 der Exzenter 24
mit der zweiten Reißwalze 23 so verschwenk'., daß diese
gegen die erste Reißwalze 22 gedruckt wird und die dazwischenliegende Bahn die Geschwindigkeit der
Reißwalzen amimml. Das Kurbdschleifengetriebe 34,
35, 37, 38 ist derart ausgebildet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Reißwalzen 22,23 nach dem Erfassen
der Bahn 6 erhöht und größer als die Bahngeschwindigkeit wird, so daß die Bahn an der Schwächungslinie
abgetrennt wird. Diese Phase ist in F i g. 2 dargestellt, wobei der Hebel 34 gegenüber der tatsächlichen
Stellung verdreht eingezeichnet ist. Die Beschleunigung der Reißwalzen kann bereits vor dem Erfassen der Bahn
oder auch erst danach beginnen. Der abgetrennte Zuschnitt wird weiter beschleunigt, so daß sich sein
Abstand gegenüber dem Anfang der gleichfalls weitergeschobenen Bahn 6 vergrößert und er den
Eingriffsbereich der Reißwalzen 22, 23 verläßt. Die zweite Reißwalze 23 kann nun wieder abgeschwenkt
werden. Danach wird der Zuschnitt nur noch von ütn
beiden Riemenpaaren 29, 29a gehalten. Die Riemen laufen mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie
die ReiBwalzen um und beschleunigen den Zuschnitt gegebenenfalls noch weiter, bis das Kurbelschleifengetriebe
mit der Verzögerung beginnt, wobei sich der Abstand des Zuschnitts vom Anfang der nachfolgenden
Bahn wieder verringert. Das Kurbelschleifengetriebe ist derart ausgebildet, daß der Zuschnitt zum Zeitpunkt der
Übergabe an die Flasche seine geringste Geschwindigkeit aufweist, die wesentlich kleiner als die gleichförmige
Bahngeschwindigkeit sein kann. Die entsprechende Getriebestellung ist in Fig.3 dargestellt. Hierdurch
wird erreicht, daß eine Voreilung oder Nacheilung der Flasche gegenüber dem gewünschten Übergabezeitpunkt
sich nicht spürbar auf die Klebehöhe des Zuschnitts auswirkt. Die Scheibe 38 führt bei jedem
vorbeilaufenden Zuschnitt eine Urndrehung aus.
Der Zuschnitt wird beim Auftreffen einer in Pfeilrichtung bewegten Flasche auf seine beleimte
Rückseite zwischen den beiden Riemenpaaren herausgezogen und haftet infolge des Leimauftrags an der
Flasche. Anschließend wird in einer nicht gezeigten Behandlungsstation der Folienabschnitt in bekannter
Weise rings um die Flsischc gelegt, angedrückt und geglättet
Nach dem Abziehen des Zuschnitts von den Riemen werden diese sowie die Reißwalzen djrch das
Kurbelschleifengetriebe annähernd wieder bis auf die Geschwindigkeit der Bahn 6 beschleunigt Inzwischen
ist ein neuer Zuschnitt zwischen die Reißwalzen eingetreten, die zweite Reißwalze 23 wird angedrückt
und das Arbeitsspiel beginnt von neuem. Die Vorrichtungen nach den F i g. 4 bis 8 arbeiten in analoger Weise.
Verschiedene konstruktive Abänderungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele sind möglich. So ist
z. B. die Abschwenkbarkeit einer Reißwalze nicht unbedingt erforderlich, sondern es kann auch eine
ortsfest gelagerte Segmentwalze verwendet werden, die im gewünschten Zeitpunkt an der Bahn angreift
Anstelle des Kurbelschleifengetriebes können andere geeignete Getriebe verwendet werden, die es gegebenenfalls
ermöglichen, die Geschwindigkeit des Zuschnitts im Augenblick der Übergabe gegen Null gehen
zu lassen. Auch ist es möglich, allein die Riemen ungleichförmig anzutreiben und die Reißwalzen mit
einer konstanten erhöhten Geschwindigkeit umlaufen zu lassen. Anstelle der Riemen können mehrere
paarweise einander gegenüberliegende Rollen zur Anwendung kommen. Ferner können die Vorzugswalzen
und gegebenenfalls die Führungswalzen bei der Verarbeitung einer mit Registermarken versehenen
Folienbahn durch eine bekannte Registersteuerung zusätzlich verzögert oder beschleunigt werden. Neben
der Verarbeitung von Folienzuschnitten für Flaschenhalsumhüüungen
ist die Verarbeitung von Etiketten od. dgl. für die verschiedensten Gegenstände möglich.
Bei entsprechender Ausgestaltung können die Zuschnitte auch von der Seite her vor die vorbeilaufenden
Gegenstände gebracht werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Anbringen von aus einer fortlaufenden Bahn hergestellten Zuschnitten wie
Etiketten, Folienabschnitten od. dgl, an Gegenständen wie z, B, Raschen, mit einer Vorzugseinrichtung
zum kontinuierlichen Zuführen der Bahn, einer Schneideinrichtung und sich zu beiden Seiten der
Bewegungsbahn der Gegenstände erstreckenden Fördermitteln, welche die Zuschnitte senkrecht zur
Bewegungsbahn vor die kontinuierlich geförderten Gegenstände transportieren und so lange halten, bis
die Zuschnitte von den Gegenständen mitgenommen werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneideinrichtung (13, 14) ein Perforierungswerkzeug (13) für die Bahn (6) aufweist und
daß ein periodisch ungleichförmig übersetzendes Getriebe (34, 35, 37, 38) derart zum Antrieb der
Fördermittel (22,23,29,29a,51,5IaJ vorgesehen ist,
daß jeder Zuschnitt gegenüber der Bahngeschwindigkeit beschleunigt und dabei an der vom
Perfcirierungswerkzeug (13) hergestellten Schwächungslinie von der Bahn abgetrennt und dann zur
Übergabe an einen Gegenstand (2) verzögert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Fördermittel durch zwei die Bahn
(6) bzw. die Zuschnitte zwischen sich erfassende Paare von endlosen Riemen (29, 29a, 51, 5IaJ
gebildet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel durch zwei mit
Öffnungen versehene endlose Riemen, Ketten od. dgl. gebildet werden, die rrit einem Vakuum in
Verbindung stehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch }, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel durch zwei mit einem
Leimauftrag versehene endlose Riemen (29a, 5IaJ
gebildet werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel durch zwei gegen
eine ortsfeste Gegenfläche (50) anlaufende endlose Riemen (29ajgebildet werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel durch ein die Bahn (6)
bzw. die Zuschnitte zwischen sich erfassendes erstes Paar von Walzen (22,23) und durch je ein Paar von
die Zuschnitte bzw. die Bahn zwischen sich erfassenden endlosen Riemen (29, 29a, 51, 5IaJ auf
jeder Seite der Bewegungsbahn der Gegenstände (2) gebildet werden.
7.
Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Walzenpaar (22, 23) durch
das periodisch ungleichförmig übersetzende Getriebe (34,35,37,38) unmittelbar angetrieben wird und
die Riemen (29, 29a, 51, 5IaJ mit diesen Walzen in Antriebsverbindung stehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Riemen (51,5IaJeine Walze des
ersten Walzenpaares (22,23) und eine Umlenkrolle (54,5IaJ umschlingt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen des ersten Walzenpaares
(22, 23) jeweils derart zwischen Umlenkrollen (28, 28a; JO, 3OaJ für die Riemen (29, 29aJ angeordnet
sind, daß sie zwischen den gegenläufigen Trumen der Riemen sitzen, und daß ihre notwendige
Umschlingung durch Spinnrollen (32) erreicht wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die einen !Umlenkrollen (30,3OaJ
frei drehbar auf einem dem ersten Walzenpaar (22, 23) vorgeschalteten zweiten Walzenpaar (20, 21)
gelagert sind, das mit der Bahngeschwindigkeit entsprechender Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird,
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem zweiten Walzenpaar (20,21) gelagerten Umlenkrollen (30,3OaJ einen
kleineren Durchmesser als die Walzen (20, 21) aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walze (23) des ersten
Walzenpaares (22, 23) periodisch an der Bahn bzw. an den Zuschnitten angreifend ausgebildet ist
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen
(51, 5IaJ zumindest an der den Zuschnitten zugekehrten Seite mit nockenartigen Vorsprüngen
(52) nach Art einer Verzahnung versehen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (52) zweier
einander gegenüberliegender Riemen (51, 5IaJ derart angeordnet sind, daß die Vorsprünge des
einen Riemens einer Lücke zwischen zwei Vorsprüngen des anderen Riemens gegenüberstehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722217032 DE2217032C3 (de) | 1972-04-08 | 1972-04-08 | Vorrichtung zum Anbringen von aus einer fortlaufenden Bahn hergestellten Zuschnitten an Gegenständen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722217032 DE2217032C3 (de) | 1972-04-08 | 1972-04-08 | Vorrichtung zum Anbringen von aus einer fortlaufenden Bahn hergestellten Zuschnitten an Gegenständen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2217032A1 DE2217032A1 (de) | 1973-10-18 |
| DE2217032B2 DE2217032B2 (de) | 1977-08-25 |
| DE2217032C3 true DE2217032C3 (de) | 1978-04-20 |
Family
ID=5841413
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19722217032 Expired DE2217032C3 (de) | 1972-04-08 | 1972-04-08 | Vorrichtung zum Anbringen von aus einer fortlaufenden Bahn hergestellten Zuschnitten an Gegenständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2217032C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014110144A1 (de) * | 2014-07-18 | 2016-01-21 | Krones Ag | Etikettiervorrichtung für trägerbandlose Etikettenbänder |
| DE102019125851A1 (de) * | 2019-09-25 | 2021-03-25 | Krones Aktiengesellschaft | Gleichförmig laufende Gegenschneidwalze |
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1972
- 1972-04-08 DE DE19722217032 patent/DE2217032C3/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2217032A1 (de) | 1973-10-18 |
| DE2217032B2 (de) | 1977-08-25 |
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