DE2208710C3 - Ankerlochbohr- und/oder Ankersetzvorrichtung in Zuordnung zu einer Streckenvortriebsmaschine - Google Patents
Ankerlochbohr- und/oder Ankersetzvorrichtung in Zuordnung zu einer StreckenvortriebsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ankerlochbohr- und/ oder Ankersetzvorrichtung in Zuordnung zu einer
Streckenvortriebsmaschine, die vorderseitig und längsseitig von der Rinne eines Förderers, insbeson-
dere Kratzerförderers, umschlossen ist.
Es sind bereits Ankerbohr- und -Setzvorrichtungen in Form selbständiger Zusätze zu Streckenvortriebsmaschinen
bekannt (USA.-Patentschrift 2 904 319). Die genannte Vorrichtung wird von einer als
»continuous miner« bekannten Streckenvortriebsmaschine mittels Kabel od. dg), nachgezogen und ist
mit einem kufenartigen Unterteil im Seitenabstand von einem zentral inmitten und parallel zur Längsachse
der Vortriebsmaschine vorgesehenen Förderei auf der Streckensohle geführt. — Bei einer anderen
bekannten Bauart (USA.-Patentschrift 3 199611) weist die ebenfalls als »continuous miner« ausgebildete
Vortriebsmaschine zu beiden Längsseiten Raupenfahrwerke auf, und es sind den umlaufenden
Raupen jeweils unmittelbar auf dem Liegenden schlittenartig aufgestützte Ankerlochbohrvorrichtungen
zugeordnet. Letztere sind durch Spezialkonsoleti mit den Raupen gekuppelt, derart, daß durch das
Raupenobertrum ein schrittweises Umsetzen bewirkl wird. Beide bekannten Bauarten eignen sich nichl
für die Verwendung bei Streckenvortriebsmaschiner der vorausgesetzten Gattung.
Maschinen der vorausgesetzten Gattung besitzen für das bogen- oder sichelförmige Abtragen dei
Ortsbrust einen horizontal und vertikal schwenkbaren. Schräm- und Schneidwerkzeuge, z. B. einen
Schrämpilz, tragenden Arm, unterhalb dessen Arbeitsbereich ein iils Stetigförderer ausgebildete
ivlittelketten-Kratzerförderer vorgesehen ist, auf welchen
das gewonnene Gut beim Vorschub der Maschine über eine Rampe gelangt. Diese beim Auffahren
von Strecken, Aufhauen od. dgl. eingesetzten Vortriebsmascbinen erschweren auf Grund ihrer
Größe und ihrer Arbeitsweise die in vielen Fällen notwendige Ausführung der Arbeiten zur Sicherung
des Hangenden, und zwar das Bohren der vertikal, quer bzw. geneigt vorzusehenden Bohrlöcher für
Anker und auch das Setzen dieser Anker. Die bekannten leistungsfähigen großen Bohreinrichtungen
lassen sich wegen der erheblichen Inanspruchnahme des Streckenquerschnitts durch die Vortriebsmaschine
nicht einsetzen. In der Praxis sah man sich deshalb trotz gewisser Behinderungen veranlaßt, die Bohrarbeiten
und das Ankersetzen mittels im wesentlichen von Hand betätigter, geführter und umzusetzender
Bohrhämmer und Bohrsäulen durchführen. Die Ausrüstung der schweren Vortriebsmaschinen mit zusätzlichen
Bohreinrichtungen führt zu schweren, teuren und deshalb unwirtschaftlichen Maschinen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in engerer Verbindung mit der angegebenen Gattung
der schweren Vortriebsmaschine stehende, jedoch nur für begrenzte Betriebszeiten in Arbeitsstellung
fahrbare Zusatzvorrichtung zu schaffen, die als solche in unkomplizierter Weise der Streckenvortriebsmaschine
zugeordnet, jedoch auch von diesei getrennt und im Falle von Störungen gegen ein neues
Aggregat schnell ausgetauscht sowie mit Hilfe des Förderers in die jeweilige Betricbsstellung eingefahren
werden kann.
Die Bohr- und Setzvorrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sie als Zusatzvorrichtung
der Vortriebsmaschine ausgebildet und mit einem schlittenartigen Unterteil bzw. Fußstück
über der die Vortriebsmaschine umschließenden Förderrinne verschieblich und feststellbar angeordnet
ist.
Es wurde erkannt, daß sich besonders der an sich von der Vortriebsmaschine und dessen Fördervorrichtung
eingenommene Raum im Bereich oberhalb des Förderers für eine mit den Mitteln zum Bohren
und Setzen versehene Zusatzvorrichtung vorteilhaft verwenden läßt, dabei nicht nur das Einfahren der
Zusatzvorrichtung in die verschiedenen Breitenbereiche vor der Vortriebsmaschine erleichtert, sondern
auch in jedem Fall ein sicheres Festlegen und Verspannen der Zusatzvorrichtung gewährleistet. Eis
fallen damit im Bereich vor der Vortriebsmaschine durchzuführende Arbeiten zur Aufstellung und Verspannung
von Bohrsäulen und das jeweils von Hand durchzuführende Umsetzen fort. Die mit der Vortriebsmaschine
betriebsmäßig verbundene Zusatzvorrichtung ermöglicht somit einen schnellen maschinellen
Umsetzvorgang und damit eine erhebliche Beschleunigung beim Herstellen der oft in größerer
Zahl erforderlichen Bohrlöcher. Auch ist die Zusatzvorrichtung nach Durchführung der speziellen Arbeiten
aus dem Wirkungsbereich des Schrämpilzes od. dgl. der Vortriebsmaschine zu entfernen und in
einer gesicherten Stellung für den weiteren Einsatz bereitzuhalten. Die Vorrichtung eignet sich infolge
ihrer Anordnung auf dem Förderer auch zum Setzen, d. h. zum Einschieben der Anker in die Bohrlöcher.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung trägt das als Schlitten ausgebildete Unterteil mindestens
einen gegen das Hangende verspannbaren Abspannstempel. Die Zusatzvorrichtung führt somit bei dem
Einfahren ihre Verspannmittel mit.
Es kann das als Schlitten ausgebildete Unterteil aber auch über Spannzylinder an dem Unterbau der
Streckenvortriebsmaschine bzw. dem Förderer festklemmbar sein. In manchen Fällen wird man dieses
letztgenannte Mittel in Kombination mit dem auf dem Schlitten angeordneten Abspannstempel vorsehen.
Eine zweckmäßige Anordnung besteht darin, daß
Eine zweckmäßige Anordnung besteht darin, daß
ίο das als Schlitten ausgebildete Unterteil den Förderer
der Vortriebsmaschine in seiner Breite übergreift und im Bereich beider Fördererseitenwände unterstützt
und geführt ist. Der Unterteil findet hierbei ein ausreichend breites und langes Auflager, das die
is Standsicherheit der verspannten Bohr- und Setzvorrichtung
erhöht. Auch läßt sich in diesem Fall das im Förderer geführte Kratzeisenband derart mit dem
Unterteil kuppeln, daß ein verkantungsfreies Verschieben und Einfahren der Zusatzvorrichtung mit
ao möglichst geringem Kraftaufwand erfolgt.
Von dem die Vortriebsmaschine umschließenden Förderer ist das Ende — das den Fördererantrieb
aufweisen kann — längsseitig der Vortriebsmaschine so weit zurückgeführt, daß gemäß einem weiteren
Erfindungsmerkmal die Zusatzvorrichtung mit ihrem Unterteil auf dem Förderer über die Gesamtlänge des
Bogenabschnittes des Förderers bis in den in Streckenrichtung weisenden geraden Fördererendabschnitt hinein in die Ruhestellung oder Bereitschafts-
stellung geschoben bzw. gezogen werden kann.
Eine besonders stabile Führung und Stützung der Zusatzvorrichtung wird dadurch erzielt, daß erfindungsgemäß
das schlittenartige Unterteil mindestens im Bereich der inneren Seitenwand des Bogenabschnittes
des Förderers an einer an der Vortriebsmaschine vorgesehenen und befestigten Gleit- bzw.
Tragschiene geführt ist. Der starken, den inneren Bogen der Schlittenführung bildenden Schiene kann
zusätzlich im Bereich der äußeren bogenförmigen Seitenwand des Förderers eine flache, ausreichend
hohe Gleitschiene zugeordnet sein. Die Rinnen des Förderers sind dadurch einerseits geschützt, andererseits
aber auch vor Überbeanspruchungen gesichert, was dann vorteilhaft ist, wenn die Rinnen selbst keine
ausreichende Verformungssteifigkeit aulweisen.
Die bauliche Ausgestaltung des Zusatzgerätes kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß
auf dem schlittenartigen Unterteil mindestens eine vertikalgerichtete, um ihre Achse drehbar angetrie-
bene, etwa bis zur Hälfe der Streckenhöhe reichende Säule angeordnet und an dieser, vorzugsweise im
oberen Bereich, ein durch Vertikalschwenkung höhenverstellbarer, aus zwei oder mehreren gelenkig
verbundenen Längenabschnitten bestehender Halte-
arm gelagert ist, dessen vorwärtsgerichtetes Ende einen die Hammerbahn aufweisenden, in der Grundstellung
vertikalgerichteten Rahmen trägt.
Vorteilhaft ist hierbei, wenn das schlittenartige Unterteil gegenüber seiner Breite etwa doppelt lang
ausgebildet ist und beidseitig seiner Mitte je eine drehbare Säule mit Haltearm und Hammerbahn
trägt und daß auf dem Mittelabschnitt des Unterteils der Abspannstempel angeordnet ist.
Bei der vorgenannten Ausbildung der Zusatzvor-
richtung bewirken die beiden symmetrisch zum mittleren Abspannstempel angeordneten Schwenksäulen
eine gleichmäßige Kraftverteilung, was sich schonend für die Führungen und den Förderer auswirkt.
Für die Ausbildung der Zusatzvorrichtung ist es weiterhin vorteilhaft, wenn der vorderee Längenabschnitt jedes Haltearmes an dem hinteren Längenabschnitt etwa horizontal verschwenkbar ausgebildet
ist. Der Haltearm übt die Funktion eines Kreuzgelenkes aus und erleichtert somit das genaue Einstellen der Hammeifeahn einschließlich Bohrwerkzeug in die erforderliche Richtung, in der das Bohrloch vorgetrieben werden soll.
In weiterer vorteilhafter Ausbildung wird der die
Hammerbahn tragende Rahmen in seinem mittleren Längenabschnitt an dem Haltearm gelagert. Es ist
dazu vorgesehen, daß der Rahmen um die Längsachse des vorderen Längenabschnittes des Haltearmes drehbar und quer zur Drehrichtung schwenkbar ist. Auch diese Ausbildung dient dazu, das Bohrwerkzeug nach dem Verspannen des schlittenartigen
Unterteils der Zusatzvorrichtung in jede gewünschte Lage schwenken und ausrichten zu können.
Der Rahmen der Hammerbahn soll nach einem weiteren Merkmal der Erfindung einen unterhalb
.«einer Lagerung am Halteann gelenkig angeschlossenen, nach rückwärts abknickbaren Längenabschnitt
aufweisen. Dies erleichtert das gegebenenfalls notwendige Verschwenken der Hammerbahn über einen
Fördererabschnitt der Vortriebsmaschine hinweg, jedoch auch dort, wo auf der Streckensohle Haufwerk
oder Ausbauelemente und sonstige Körper liegen.
Vorteilhaft ist weiterhin eine solche Ausbildung der Vorrichtung, wonach der Rahmen der Hammerbahn nahe seinem oberen Ende ein beim Verfahren
des Schlittens des Bohrwerkzeuges über die Schlittenführung hinaus, durch den Schlitten oder einen Betätigungszylinder, ausschwenkbares oder verschiebbares KopflagiBT zur Führung der Bohrstange aufweist. Das Kopflager wird zweckmäßig aus dachartig
gcgeneinandergerichteten und um äußere Gelenke gegen Fedenvirkung aufwärts ausschwenkbaren
Hebeln mit Stellgestänge gebildet, wobei letzteres durch den das Bohrwerkzeug tragenden Schlitten
gesteuert ist. Diese Ausbildung führt dazu, daß die Bohrlöcher eine maximale Tiefe erhalten, die der
Länge des Bohrgestänges entspricht, weil der Bohrhammer bis an die Bohrlochmündung heranschiebbar
ist.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt
F i g. 1 zeigt eine Vortriebsmaschine mit als Zusatzvorrichtung ausgebildeter Bohr- und Setzvorrichtung,
Fig. 3 zeigt die auf den Förderer aufgebaute Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einem gegenüber Fig. 1
größeren Maßstab,
Fig.4 zeigt: die Vorrichtung gemäß Fig. 3 in
Draufsicht,
Fig. S und 6 zeigen das Kopflagerstück der Hammerbahn in zwei Stellungen,
Fig. 8 zeigt das Kopflagerstück in der
von
ist eine als Bohr- und Setzvorrichtung ausgebildete Zusatzvorrichtung A mit einem als Schlitten 3 ausgebildeten Unterteil bzw. Fußstück angeordnet. Dieser Schlitten 3 der Zusatzvorrichtung übergreift den
5 Förderer der Vortriebsmaschine in seiner Breite und
ist im Bereich beider Fördererseitenwände unterstützt und geführt. Gemäß der besonderen Ausführungsform ist der Schlitten zusätzlich an einer halbkreisförmig gebogenen Gleit- bzw. Tragschiene 4 geführt,
io die an dem Grundgestell der Vortriebsmaschine 1
befestigt ist. Der vorderen Seitenwand des Förderers ist eine schmale, der Fördererhöhe entsprechende zusätzliche Führungsschiene 4' zugeordnet, die mit
einer dem Förderer vorgelagerten Rampe kombi13 niert sein kann. Die beiden Gleit- bzw. Tragschienen 4, 4' erstrecken sich über die Gesamtlänge des
Bogens und mindestens in Richtung zum Fördererende hin auch noch auf einen längsgerichteten
Seitenbereich der Vortriebsmaschine.
« Die in der Betriebs- bzw. Arbeitsstellung in den
stirnseitigen Bereich der Vortriebsmaschine gebrachte Zusatzvorrichtung A wird zwecks Einnahme
ihrer Ruhestellung — d. h. während des Arbeitern der Vortriebsmaschine — in den rückwärtsgerichte-
»5 ten geraden Endabschnitt des Förderers bis in die
Stellung 5 bewegt und dort abgestellt
Die Streckenvortriebsmaschine weist eine an sich bekannte Grundbauart auf. Das Maschinengestell
ist im Bereich der mittleren Breite der aufgefahrenen
3o Strecke angeordnet und kann dort verschieblich oder
verfahrbar sein. Mittel zum Verspannen und Vorschieben sind nicht dargestellt, kommen aber vorgesehen sein. Der das Maschinengestell vorderseitig
bogenförmig umschließende Mhtelkettenkratzförde-
35 rer transportiert das von der Ortsbrust gelöste Haufwerk über den einen in Streckenlängsnchtung verlaufenden Rinnenstrang in nachgeordnete Förderer
oder sonstige Fördermittel
40 rers 2 oder des Schrämpilzes 6 der Streckenvortriebsmaschine aus der Ruhestellung 5 in die Arbeitsstellung 7 schieb- bzw. ziehbar. Entsprechende Kupplungsmitfel oder Anschläge sind einerseits an der
Zusatzvorrichtung A, andererseits an dem Schräm-
45 pilz oder seinem Träger vorgesehen. Bei Erreichen
der Betriebsstellung 7 wird dif Zusatzvorrichtung mit einem gegen das H 8 angende mhann StJ^ 9
festgelegt.
50 drehbare vertikale Säule 9 auf. Diese Säule trägt
einen aus zwei Längenabschnitten 10,11 bestehenden Haltearm und einen die Hammerbahn 12 bildenden,
'm wesentlichen vertikalgerichteten Rahmen. Beim
gezeichneten Ausführungsbeispiel sand zwei dreh-
M tere vertkale Säulen aiii einem gegenüber der Breite
doppelt langen schlittenartigen Unterteil symmetrisch ?\ ünem ro*106«» Abspannstempel 8 nahe den
Schlittenendbereichen angeordnet Die drehbaren, etwa halbn°hen Säulen 9 sind auf dem Schlitten 3
- sr sysTÄftf ä^JÄ
SSSSSSsSäs
6s inneren Längenabschnittes 10 durch einen vertikalgCrichteten Bolzen «elenki8 verSenfsdiwenkann
" ist "1^15 ** W«&s 15 horizontal bewegbar
und einstellbar. Dieser Schwenkarm 11 trägt derfdie
Hammerbahn 12 aufweisenden, im wesentlichen vertikal angeordneten Rahmen. Der Rahmen mit der
Hammerbahn 12 ist über einen Drehkolbenzylinder 16 in der Vertikalebene um 180° drehbar und über
einen Zylinder 17 quer zu dieser Drehrichtung verschwenkbar und feststellbar.
Die Hammerbahn trägt den mittels einer Kette von dem Antriebsmotor 18 vor- und zurückfahrbaren
Schlitten 19 mit dem Bohrhammer 20 oder einem sonstigen Gerät. An dem oberen Ende der Hammerbahn
12 befindet sich ein zur Führung und Zentrierung der Bohrstange 21 dienendes Kopflager 22.
Dieses Kopflager besitzt eine besondere, nachstehend beschriebene Ausbildung, die besonders in den
F i g. 5 bis 9 dargestellt ist. Mit diesem Kopflager ist es möglich, den Bohrhammer 20 und den Schlitten 19
bis an die Bohrlochmündung hochzufahren und so eine optimale Bohrlochtiefe zu erreichen.
Das Kopflager 22 besteht aus zwei Hälften, die auf seitlich der Hammerbahn angeordneten Gelenk
bolzen 23 verlagert sind. Über einen vom Schlitten Ii
angefahrenen und gedrehten Umschalthebel 24 wer den über Verbindungsgestänge 25 die beiden Halfter
des Kopflagers 22 torartig geöffnet. Zugfedern U halten das Kopflager bei Abwesenheit des Schlitten;
geschlossen.
Das untere Ende 27 des Rahmens der Hammer
ίο bahn 12 ist nach dem Hochfahren des Bohrwerkzeu
ges 20 und dem Lösen eines Verstellbolzens 28 nacl hinten umlegbar. Hierdurch wird in Ruhestelluni
eine größere Bodenfreiheit für das anfallende Häuf werk erreicht.
Beim Setzen des Ankers werden die Bohrstange 2 — gegebenenfalls auch die Bohrmaschine 20 durch
einen in das Bohrloch einzuschiebenden Anke ersetzt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
509 6Π/2
Claims (14)
1. Ankerlochbohr- und/oder Ankersetzvorrichtung
in Zuordnung zu einer Streckenvortriebsmaschine, die vorderseitig und längsseitig von der
Rinne eines Förderers, insbesondere Kratzerförderers, umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohr- und/oder Setzvorrichtung als Zusatzvorrichtung (A) der
Vortriebsmaschine (1) ausgebildet und mit einem schlittenartigen Unterteil bzw. Fußstück (3) über
der die Vortriebsmaschine (1) umschließenden Förderrinne (2) verschieblich und feststellbar angeordnet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das als Schlitten ausgebildete
Unterteil (3) mindestens einen gegen das Hangende verspannbaren Abspannstempel (8) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Schlitten ausgebildete
Unterteil (3) über Spannzylinder an dem Unterbau der Streckenvortriebsmaschine (1) bzw. dem
Förderer (2) festklemmbar ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das als Schlitten ausgebildete Unterteil (3) den Förderer (2) der Vortriebsmaschine
(1) in setner Breite übergreift und im Bereich beider Fördererseitenwände unterstützt
und geführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (3) auf dem Förderer
(2) über die Gesamtlänge des Bogenabschnittes des Förderers bis in den in Streckenrichtung
weisenden geraden Fördererendabschnitt hinein verschieblich geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schlittenartige Unterteil (3)
mindestens im Bereich der inneren Seitenwand des Bogenabschnittes des Förderers (2) an einer
an der Vortriebsmaschine vorgesehenen und befestigten Gleit- bzw. Tragschiene (4) geführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich der äußeren bogenförmigen
Seitenwand des Förderers (2) eine der Schlittenabstützung und -führung dienende Gleitschiene
(4') zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem schlittenartigen
Unterteil (3) mindestens eine vertikalgerichtete, um ihre Achse drehbar angetriebene,
etwa bis zur Hälfte der Streckenhöhe reichende Säule (9) angeordnet und an dieser, vorzugsweise
im oberen Bereich, ein durch Vertikalschwenkung höhenverstellbarer, aus zwei oder mehreren
gelenkig verbundenen Längenabschnitten (10, 11) bestehender Haltearm gelagert ist, dessen vorwärtsgerichtetes
Ende einen die Hammerbahn (12) aufweisenden, in der Grundstellung vertikalgerichteten
Rahmen trägt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das schlittenartige Unterteil (3)
gegenüber seiner Breite etwa doppelt lang ausgebildet ist und beidseitig seiner Mitte je eine
drehbare Säule (9) mit Haltearm und Hammerbahn (12) trägt und daß auf dem Mittclabschnitt
des Unterteils (3) der Abspannstempcl (8) angeordnet ist.
I () Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Längenabschnitt
(11) jedes Haltearmes an dem hinteren Längenabschnitl (10) etwa horizontal schwenkbar
ausgebildet ist.
]1 Vorrichtung nach Anspruch K), dadurch ^kennzeichnet, daß der die Hammerbahn (12)
tragende Rahmen in seinem mittleren Längenabschnitt an dem Haltearm gelagert sowie um die
Längsachse des vorderen Längenabschnittes (11) des Haltearmes drehbar und quer zur Drehrichtung
schwenkbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen der Hammerbahn
(12) einen unterhalb seiner Lagerung am Haltearm gelenkig angeschlossenen, nach rückwärts
abknickbaren Längenabschnitt (27) aufweist.
13 Vorrichtung nach den Ansprüchen 11
und P dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen der Hammerbahn (12) nahe seinem oberen
Ende ein beim Verfahren des Schlittens (19) des Bohrwerkzeuges (20) über die Schlittenführung
hinaus, durch den Schlitten (19) oder einen Betätigiingszylinder,
ausschwenkbares oder verschiebbares Kopflager (22) zur Führung der Bohrstange
(21) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kopflager (22) aus dachartig gegeneinandergerichteten und um äußere
Gelenke (23) gegen Federwirkung (26) aufwärts ausschwenkbaren Hebeln mit Stellgestänge (25)
besteht, wobei letzteres durch den das Bohrwerkzeug (20) tragenden Schlitten (19) gesteuert ist.
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ID=5836942
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1972
- 1972-02-24 DE DE19722208710 patent/DE2208710C3/de not_active Expired
Also Published As
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |