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DE2264015B2 - Dreieck-Spurketten-Anordnung - Google Patents

Dreieck-Spurketten-Anordnung

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Publication number
DE2264015B2
DE2264015B2 DE2264015A DE2264015A DE2264015B2 DE 2264015 B2 DE2264015 B2 DE 2264015B2 DE 2264015 A DE2264015 A DE 2264015A DE 2264015 A DE2264015 A DE 2264015A DE 2264015 B2 DE2264015 B2 DE 2264015B2
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DE
Germany
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track chain
frame
chain
track
wheel
Prior art date
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DE2264015A
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English (en)
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DE2264015A1 (de
DE2264015C3 (de
Inventor
Robert J. Washington Ill. Purcell
Kenneth E. Pekin Ill. Wehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Inc
Original Assignee
Caterpillar Tractor Co Peoria Ill
Caterpillar Tractor Co
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Publication date
Application filed by Caterpillar Tractor Co Peoria Ill, Caterpillar Tractor Co filed Critical Caterpillar Tractor Co Peoria Ill
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Publication of DE2264015B2 publication Critical patent/DE2264015B2/de
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/104Suspension devices for wheels, rollers, bogies or frames
    • B62D55/108Suspension devices for wheels, rollers, bogies or frames with mechanical springs, e.g. torsion bars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
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  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dreieck-Spurketten-Anordnung gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Anordnungen dieser Art werden für Raupenkettenfahrzeuge verwendet. Z.B. zeigt die FR-PS 13 03 296 einen Traktor, der vorne mit zwei Lenkrädeirn und hinten mit zwei Dreieck-Spurketten-Anordnungen versehen ist, wobei die Kette ein pneumiitischer Schlauch ist, der auf der Außenseite Stollen und auf der Innenseite ein Führungsprofil aufweist. Die Dreiecks-Anordnung besteht aus einem erhöht liegenden Antriebsrad und zwei darunter mit Abstand zueinander angeordneten Führungsrädern. Damit der pneumatisch abgestützte, mit Stollen versehene Schlauch unter ausreichender Spannung gehalten wird, sind die Achsen der Führungsräder parallel zu einer die Achsen haltenden und als Führung dienenden Schiene ledernd abgestützt, so daß parallel zu der Schiene und zum Boden eine Spannwirkung auf die Achsen der Führungsräder ausgeübt wird.
Dem im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindungs-
gegenstand liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dreieck-Spurketten-Anordnung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß eine verbesserte, federnde Anpassung an Geländehindernissen möglich wird. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch eine Dreieck-Spurketten-Anordnung gemäß Anspruch 1 geschaffen. Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 5 gekennzeichnet.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Dreieck-Spurketten-Anordnung zeigt die Spurkette ein hohes Maß an Federung und RückstoßfähigkeiL so daß das Fahrzeug unter schwierigen Bedingungen arbeiten kann. Insbesondere wird die Anpassung an Geländehindernisse erheblich verbessert Das führt zu einer wirksamen, angreifenden Fahrleistung auch in rauhem Gelände und einer dementsprechend gesteigerten Arbeitsgeschwindigkeit. Gleichzeitig ergibt sich aus der verbesserten Federung und Rückstoßfähigkeit eine verringerte Abnutzung und erhöhte Stoßdämpfung. Die Rückstoßvorrichtungen wirken dabei hauptsächlich in der Waagerechten, während Federmittel im wesentlichen senkrechte Bewegungen dämpfen. Durch besondere Anordnung elastischer Mittel, wie Gas-Vorladungskammern, Gummidruckkissen, Gummiblöcke, Rückstoßzylinder oder Vorspannungsfeder, ergeben sich weitere Verbesserungen, insbesondere dadurch, daß Druckkissen mit progressiver Federkennlinie eingesetzt werden.
Bei Anwendung der Erfindung auf eine im wesentlichen ein gleichschenkliges Dreieck bildende Spurketten-Anordnung sorgen die besonderen geometrischen Beziehungen des Spurkettenrahmens und der Führungsräder zu dem Antriebskettenrad dafür, daß die Belastungssektoren oder die Reaktionskraft jeder Rückstoßverbindung innerhalb des Systems ausgeglichen werden bzw. wird. Gewöhnlich ist eine ausreichende Drehmoment-Rückwirkung von der Antriebskraft vorhanden, so daß eine schwenkfähig angeordnete Spurkette um das Kettenrad oder die Abstützungslagerung herum zu laufen sucht, falls eine unausgeglichene Belastung vorhanden ist. Bei dieser Ausführungsform liegt die resultierende Kraft aus der vertikalen Schwingung und/oder dem Rückstoß der Führungsräder gerade über der Hauptschwenkachse der Anordnung. Damit und aufgrund der Gewichtsverteilung innerhalb der Spurketten-Anordnung werden nahezu alle schädlichen Reaktionskräfte neutralisiert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Dreieck-Spurketten-Anordnung, wobei Teile der Einrichtung fortgebrochen sind,
F i g. 2 den Schnitt entlang der abgesetzten Linie H-Il der Fig. 1,
Fig.3 eine schaubildliche Ansicht eines Federungselementes zur Verwendung in der Spurketten-Anordnung nach F i g. 1 und 2,
F i g. 4 einen Schnitt durch einen Teil der Einrichtung nach F i g. 1 und 2 zur Veranschaulichung der Verformung eines Federungselementes unlcr bestimmten Arbeitsbedingungen,
F i g. 5 eine Ansicht eines Teiles der Vorrichtung nach Fig. 1 zur Veranschaulichung der Reaktion bei Auftreffen auf ein Hindernis,
F i g. 6 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführung^ form der Dreieck-Spurketten-Anordnung,
Fig. 7 den Schnitt entlang der Linie VlI-VIl der F i g. 6,
Fig.8 eine Seitenansicht einer weiteren Abwandlungsform der Dreieck-Spurketten-Anordnung,
Fig.9 und 10 Ansichten von Schnitten entlang den Linien IX bzw. X-X der F i g. 8 und
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Kettenfahrzeuges ' zur Veranschaulichung einer weiteren Ausführungsform der Dreieck-Spurketten-Anordnung.
Eine Spurketten-Anordnung 11, siehe Fig. 1 und 2, wird in Verbindung mit einem Raupenkettenfahrzeug benutzt Zur Befestigung der mit dem Boden in u> Berührung tretenden Teile ist ein solches Fahrzeug gewöhnlich mit einem seitwärts vorspringenden, rohrförmigen Achsgehäuse 13 ausgestattet, durch das hindurch eine die Kraft übertragende Antriebsachse 14 sich erstreckt > r>
Zur Verbindung der Spurketten-Anordnung 11 mit dem Fahrzeug ist eine Hauptschwenkachse 15 durch eine Halterung 16 und ein Gehäuse 18 am Ende des Achsgehäuses 13 befestigt. Die Schwenkachse 15 trägt schwingungsfähig einen Spurkettenrahmen 17, dessen :o Enden sich mit Bezug auf die Achse nach vorn und hinten erstrecken.
Das Gehäuse 18 ist ebenfalls am Ende des Achsgehäuses 13 befestigt und hält drehbar ein Antriebskettenrad 19, das mit der Antriebsachse 14 2r> durch ein Untersetzungsgetriebe 20 verbunden ist, das in dem Gehäuse 18 benachbart zum Antriebskettenrad angeordnet ist.
Vorne und hinten sind lose laufende Räder 22 drehbar auf jeweils einem Ende eines Trägergliedes angeordnet, w das einen Winkslhebel 23 aufweist, der schwenkfähig und hin- und herbeweglich an einem Zwischenpunkt an dem vorderen bzw. hinteren Ende des Spurkettenrahmens 17 mittels eines Achszapfens 24 angeordnet ist, der an einem Rückstoßkolben 25 befestigt ist, der r> gleitfähig in einem hydropneumatischen Zylinder 26 im Rahmenende sitzt.
An dem anderen Ende jedes Winkelhebels 23 ist ein Radgestell 27 schwenkfähig angeordnet. Die Radgestelle 27 tragen jeweils ein Paar Rollen 28, auf denen das w Fahrzeug abgestützt ist.
Eine übliche Spurkette 29 ist um die Führungsrollen bzw. die Räder 22, die Spurrollen 28 und das Antriebskettenrad 19 herumgelegt und wird durch die hydropneumatischen Zylinder 26 in der richtigen « Betriebsspannung gehalten. Die in den Zylindern 26 angeordneten Kolben 25 enthalten ihrerseits jeweils einen Zylinder 30. Ein Vorsteuerkolben 32, der in dem Zylinder 30 gegen einen Haltering 33 verschieblich ist, begrenzt eine Gas-Vorladungskammer 34, die mit Gas unter einem Druck gefüllt ist, der ausreicht, um die Spurkette in der richtigen Betriebsspannung zu halten.
Der Kolben 25, der Vorsteuerkolben 32, der innerhalb des Kolbens 25 angeordnet ist, und der Zylinder 26 begrenzen eine Strömungsmittelkammer 35, die mit einer ausreichenden Menge Strömungsmittel gefüllt ist, um die Spurkette 29 in der richtigen Arbeitsspannung zu halten. Die Kammer 35 kann über Leitungen 36 mit Strömungsmittel gelullt werden.
Falls ein Fremdkörper zwischen die Spur und ein lose laufendes Führungsrad 22 gelangt, muß das Führungsrad zurückgezogen werden, um eine übermäßige Spannung in der Spurkette zu vermeiden. Der auf das Führungsrad drückerde Gegenstand verursacht, daß der Kolben 25 gegen den Druck des Strömungsmittels in der Kammer 35 nach innen gedrückt wird. Der sicii ergebende erhöhte Strömungsmitteldruck in der Kammer 35 verschiebt den Vorsteue;kolben 32 gegen die Gasvorladung in der Kammer 34 und srmöglicht dem Kolben 25 in den Zylinder 26 hineinzugleiten, so daß das Führungsrad 22 durch den Fremdkörper zurückgestoßen wird.
Nachdem der Fremdkörper wieder ausgestoßen worden ist, drückt der Gasdruck in der Kammer 34 den Kolben 32 zurück gegen die Halterung 33 und veranlaßt, daß das Strömungsmittel in der Kammer 35 dem Kolben 25 und damit das lose laufende Rad 22 in ihre Anfangsstellung zurückstellt
Eine Dämpfung der Kettenrolien wird durch keilförmige Druckkissen 37 erreicht, die auf den Oberseiten der die Radgestelle haltenden Enden der Winkelhebel 23 sitzen. Die Druckkissen reichen nach oben zwischen die Zylinder 26 und treten in Eingriff mit Platten 38, die einteilig mit den Zylindergehäusen 39 ausgebildet sind, welche die Zylinder 26 umschließen.
Jedes Druckkissen 37, siehe F i g. 3, weist einen elastischen Gummiblock auf, der nach oben schräg zuläuft, die Platten 38 gehen nach unten in einem größeren Winkel als dem Verjüngungswinkel der Kissen auseinander. Daher, siehe F i g. 4, sind die Form des Druckkisses 37 und der Platten 38 so aufeinander abgestimmt daß bei Aufwärtsbewegung der Kissen gegen die Platten sie anfangs nur an ihrem Scheitel mit den Platten in Eingriff treten.
Wenn der obere Teil der Kissen bei weiterer Bewegung gegen die Platten zusammengedrückt wird, tritt ein zunehmend größerer Teil der Kissen in Berührung mit den Platten. Aufgrund dessen zeigen die Druckkissen 37 eine progressive Federkennlinie, wenn sie die Aufwärtsauslenkung der Kettenrollen 28 dämpfen.
Aufgrund der Form der Spurketten-Anordnung auf dem Kettenträger ist eine verhältnismäßig !eichte Kettenspannung erforderlich, um einen Antriebseingriff zwischen dem Antriebskettenrad 19 und der Spurkette herzustellen. Aufgrund dessen kann die Federkennlinie der Rückstoßkolben 25 für ein Führungsrad 22 gering sein. Daher kann ein verhältnismäßig großer Gegenstand leicht durch eine verhältnismäßig ungehinderte senkrechte Verschiebung des vorderen lose laufenden Rades bewältigt werden, bis die Spurkettenrollen und die Radträger die durch das Hindernis verursachte gesamte Belastung übernehmen und absorbieren.
Wenn das Führungsrad 22 sich aufwärts bewegt, um ein Hindernis zu überwinden, siehe F i g. 5, schwenkt der Winkelhebel 23 auf dem Achszapfen 24 und drückt dabei die an dem Radgestell angeordneten Rollen in einem verhältnismäßig gering belasteten Bereich der Spur. Infolgedessen ist die Zeitspanne, in welcher die Kettenrollen die vorher durch das Führungsrad angetroffene Last übernehmen, kürzer als in üblichen Kettenaufhängungen. Die in den Radgestellen angeordneten Rollen 28 tragen dadurch, daß sie sich nach vorn verschieben, zur Aufrechterhaltung der richtigen Kettenspannung bei. Da die Radgestelle frei um den Winkelhebel 23 schwenken können, treffen auf die Spurkettenrollen, merklich geringere Stoßlasten als bei den üblichen Spurkettenrollen, da die gespannte Kette eine Brückenwirkung ausübt.
Wenn das Hindernis überwunden ist, schwenkt der Winkelhebel 23 auf den Zapfen 24 und stellt die Spurkettenrollen und das Führungsrad in die Ausgangsstellung ::urück, wobei gleichzeitig die Gummidruckkissen 37 wieder in Eingriff mit den Platten 38 treten und die Spurkettenrollen bei ihrem Übergang über das Hindernis dämpfen.
Bei Absorbierungen der Last durch die Keltenrollen tritt eine fortschreitende Verformung oder Kompression des Kissens in der in F i g. 4 gezeigten Weise auf, bis das Kissen nahezu den gesamten Aufnahmebereich zwischen den Platten 38 ausfüllt.
Bei der anfänglichen Berührung mit dem Hindernis drehen sich das vordere Führungsrad und der Winkelhebel auf dem Zapfen 24. Dadurch ändern sich der Momentenarm und die Belastungskräfte, die auf die Kettenanordnung wirken. Die geringe Federkonstante ermöglicht, daß das vordere Führungsrad und die Spurkette ein Hindernis durch die Angriffsleistung der Ketten überwinden. Die Überbrückungswirkung der Kettenrollen verringert merklich die an dem Führungsrad und den Kettenrollen angreifenden Lasten. In Versuchen ist festgestellt worden, daß durch diese Überbrückungswirkung die Rollenlast so verringert werden kann, daß sie nicht mehr innerhalb eines Bereiches von etwa 16 800 bis 39 500kp, sondern in einem Bereich von etwa 6350 bis 9980 kp liegt.
In Fig.6 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Rückstoß- und Dämpfungsvorrichtung für das Führungsrad 22 so abgeändert ist, daß schädliche Scherungs- und Reibungsbeanspruchungen des Druckkissens 37 vermieden werden.
In dieser Ausführungsform wird ein einziger, doppelt wirkender Rückstoßzylinder 43 für das vordere und das hintere Führungsrad 22 verwendet. Die Winkelhebel 23 sind drehbar auf Gleitlagern 41 angeordnet, die ihrerseits in Gleitführungen 42 hin- und herbeweglich sind. Druckkissen 37, die auf den Winkelhebeln 23 angeordnet sind, können mit Platten 38' in Eingriff treten, die einteilig mit den Gleitlagern 41 ausgebildet sind. Da die Platten 38' mil den Winkelhebeln 23 zurückstoßen, werden die Kissen 37 keinen Scherkräften und abreibend wirkenden Bedingungen ausgesetzt, die sonst bei Rückbewegungen der Winkelhebel auftreten.
Innerhalb des Rückstoßzylinders angeordnete Kolben 44 weisen Stangen 45 auf, die sich aus dem Zylinder heraus erstrecken und in Eingriff mit den Gleitlagern 41 stehen. Der Rückstoßzylinder 43 und die Kolben 44 begrenzen eine Kammer 46, die mit unter Druck stehendem Strömungsmittel gefüllt und an einen Akkumulator durch parallele Leitungen 47 und 48 angeschlossen ist, der ein Entlastungsventil 49 und ein Richtungsrückschlagventil 50 enthält.
Wenn ein Fremdkörper zwischen ein Führungsrad und die Spurkette gelangt, werden dadurch das Führungsrad und der zugehörige Winkelhebelzapfen nach innen gedrückt und bewegen damit das Gleitlager 41. Das Gleitlager, das mit der Kolbenstange 45 in Eingriff steht, bewegt den Kolben 44 in dem Rückstoßzylinder 43 gegen die Druckflüssigkeit in der Zylinderkammer 46; dadurch wird der Flüssigkeit ermöglicht, das Entlastungsventil 49 zu überwinden und in einen Sammler 52 auszutreten, wodurch das Führungsrad zurückweicht. Wenn der Fremdkörper wieder ausgestoßen ist wird der Strömungsmitteldruck im Sammler auf die Kammer 46 durch die Leitung 48 und das Rückschlagventil 50 übertragen.
Eine weitere Ausführungsform zeigt F i g. 8. Winkelhebel 23', auf denen die Führungsräder 22 drehbar angeordnet sind, sind schwenkbar mittels Zapfen 24' an Kolben 25' gelagert, welche in im Rahmen 17' angeordneten, hydropneumatischen Zylindern 26' gleiten. Die Winkelhebel 23' sind durch Vorspannungsfedern 53 vorgespannt und gedämpft, die die Winkelhebel
mit Halterungen 54 an der Hauptschwenkachse 15 verbinden.
Entsprechende Halteplatten 55 und Seitenplatten 56, welche den Hauptteil des Kettenrahmens 17' bilden, erstrecken sich soweit abwärts, daß sie zwei Paare von an Radgestellen sitzenden Spurkettenrollen 28 schwenkfähig abstützen können.
Die hydropneumatischen Zylinder 26', welche eine Rückstoßbewegung der Führungsräder ermöglichen, weisen darin koaxial angeordnete Achsstümpfe 57 auf. Die rohrförmigen Hohlkolben 25' sind zur Hin- und Herbewegung innerhalb der Zylinder 26' auf den Achsstümpfen 57 gelagert. Die Achsstümpfe 57 sind mit Durchgängen 58 und mit Leitungen 59 zum Anschluß an einem mit Stickstoff beschickten Sammler 60 versehen. Die Vorbelastung ist ausreichend, um einen genügenden Druck für die Rückstoßvorrichtung und die Spannung der Spurkette zu gewährleisten. Während des Antriebs der Spurkette führt das Zusammenwirken mit der Aufhängung und dem Kettenrad selbsttätig dazu, daß der hintere oder höher belastete Teil der Spurkette unter Spannung steht. Aufgrunddessen ist der leichter belastete vordere Rückstoßzylinder 26' ausreichend weit für Rückstoßzwecke ausgefahren und hält gleichzeitig die gewünschte Spurkettenspannung aufrecht. Der Sammler 60 ist seitlich innerhalb des Rahmens 17' so angeordnet, daß die vier Leitungen 59, die über Anschlußstücke 62 angeschlossen sind, Druck über die Durchgänge 58 bzw. die Achsstümpfe 57 in Kammern 63 einspeisen, welche zur Belastung der Rückstoßkolben 25' vorgesehen sind, wenn Kanäle 64 durch die Kolben 25' verdeckt sind.
Falls die Fahrtrichtung des Fahrzeuges umgekehrt wird, werden selbsttätig das Führungsrad und der Kolben, die bisher nach hinten lagen, ausgefahren, während der Kolben und das Führungsrad, die vorher vorauslagen, selbsttätig zum Ausgleich der Belastungseinstellung eingezogen werden.
Durch das Schwenken der Winkelhebel 23' können die Führungsräder 22 ausreichend in der Senkrechten schwingen, um übliche Straßenhindernisse zu überwinden. Eine Schwingung der gesamten Spurketteneinheit wird durch die Hauptschwenkachse 15 ermöglicht In der Lage einer größten Verschiebung, die durch eine gestrichelte Linie 65 angedeutet wird, tritt der Spurkettenrahmen 17' mit nicht dargestellten Anschlägen in Berührung, die im mittleren Teil des Fahrzeugachsgehäuses vorgesehen sind.
Die besondere Anordnung der Federn 53 und der Winkelhebel 23' führt zu einer parallelogrammartigen Wirkung, die eine befriedigende Bewegungsfreiheit, Schwingung und Spannung der Spurkette gewährleistet.
In der Ausführungsform nach Fig. 11 weist das dargestellte Kettenfahrzeug einen Rahmen 70 auf, auf dem ein Motor 71 und ein Getriebe 72 angeordnet sind. Eine Kurbelwelle 73 überträgt Kraft von dem Motor auf das Getriebe, und eine Antriebswelle 74 führt aus der Transmission heraus. Ein Antriebskettenrad 75 ist drehbar an dem Rahmen 70 angeordnet und wird über ein am Ende der Antriebswelle 74 angeordnetes Zahnrad 76 angetrieben.
Mit Hilfe einer Schwenkanordnung 78 sitzt ein Kettenrahmen 79 schwenkbar am Rahmen 70. In dieser Ausführungsform ist auf jeder Seite des Schlepperfahrzeugs zum hinteren Ende des Fahrzeugs hin jeweils ein einziger Kettenrahmen 79 angeordnet Das mit Bezug auf die Schwenkanordnung 78 sich nach vom erstrekkende Ende des Kettenrahmens ist merklich verlängert
wühlend dii.s hintere linde des Kellenrahmens verhältnismäßig kurz ist.
Die Rihriingsräder 22 sind jeweils drehbar auf einem linde der Rihrungsnidträgcrglicdcr angeordnet, die Winkelhebel 80 und 81 aufweisen, die ihrerseits an den nach hinten bzw. vorn reichenden linden des Rahmens 79 angeordnet sind. Das Radgestell 27 ist schwenkbar jeweils an dem anderen linde der Winkclhcbcl 80 und 81 angeordnet und mit den Kettenrollen 28 versehen, die drehbar in dem Gestell gelagert sind und mit einer Spurkette 29' in Iiingriff stehen, welche um die Führungsräder 22 und das Aniriebskcttenrad 75 herumläuft, F.in im mittleren Bereich liegender Punkt des Winkelhebels 80 ist schwenkfähig am Rahmen 79 angeordnet.
Der Winkeihebei 8i ist mit einem im minieren Bereich liegenden Punkt schwenkfähig an einem Gleitstück 41' angeordnet, das seinerseits in Gleitlagern 42', die am Rahmen 79 sitzen, hin- und herbeweglich ist. Eine Stoßstange 45' verbindet das Gleitstück 41' und einen Kolben 44', der zu einer Rückstoßzylinderanordnung 43' gehört, die am Rahmen 79 entsprechend dem Rückstoßzylinder 43, siehe oben, angeordnet ist. Zur zusätzlichen Abstützung der Kettenanordnung sind Schwenkglieder 82 am Rahmen 79 aufgehängt und halten Radgestelle 27' schwenkfähig. In den Radgestellcn sitzen Kettenrollen 28', die mit der Spurkette 29' in Iiingriff stehen.
Die Winkelhebel 80 und 81 und die am Rahmen angehängten Sehwcnkglieder 82 weisen alle darauf angeordnete elastische Blöcke 37' auf, die mit den Platten 38' in Kingriff treten können, um die Schwenkbewegung der Winkelhebel und Schwenkgliedcr zu dämpfen, wenn die Kettenrollen über einen Hocker laufen. Die Blöcke 37' und die Platten 38' sind ähnlich den oben beschriebenen Blöcken 37 und Platten 38 ausgebildet und zeigen eine progressive Federkonstante, wenn die Winkelhebel und Schwenkglieder mit Bezug auf den Rahmen 79 schwenken.
Kleine Führungsräder 84 und 85 sind drehbar am Fahrzeugrahmen 70 angeordnet und halten die Spurkette 29' in richtiger Ausrichtung zwischen dem Kettenrad 75 und dem vorderen Führungsrad 22.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Dreieck-Spurketten-Anordnung mit einem Spurkettenrahmen, an dessen beiden Enden im Bodenbereich je ein Führungsrad gelagert ist, mit einem mit dem Fahrzeugantrieb verbundenen, erhöht zwischen den Führungsrädern angeordneten Kettenrad und einer Spurkette, die um das Kettenrad und die Führungsräder herumgelegt ist, welche gegeneinander bewegbar und zur Einhaltung eines größten Abstandes bei Aufrechterhaltiing der Spurkettenspannung federnd abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Ende des Rahmens ein Winkelhebel (23, 23' bzw. 81) mit seinem mittleren Abschnitt schwenkbar am Spurkettenrahmen (17,17' bzw. 79) befestigt ist, wobei an dem einen Schenkel des Winkelhebels ein Führungsrad (22) und an dem zweiten Schenkel eine in Eingriff mit der Spurkette (29 bzw. 29') stehende Rollenvorrichtung (Radgestell 27 und Rollen 28) angeordnet ist.
2. Spurketten-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Spurkettenrahmen (79) zwischen dem ersten und dem zweiten Führungsrad (22) mindestens ein Schwenkglied (82) schwenkbar angeordnet ist, das ein Radgestell (27') in Eingriff mit der Spurkette (29') hält, welches an dem Schwenkglied (82) schwenkbar angeordnet ist (Fig. 11).
3. Spurketten-Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenrahmen (79) schwenkbar am Fahrzeugrahmen (70) angeordnet ist.
4. Spurketten-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spurkettenrahmen (17, 17' bzw. 79) und dem Winkelhebel (23, 23' bzw. 81) ein elastisches Mittel (Gas-Vorladungskammer 34, Gummidruckkissen 37, Block 37', Rückstoßzylinder 43 bz'v. Verspannungsfeder 53) angeordnet ist.
5. Spurketten-Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch elastische Mittel (Block 37'), die zwischen dem Schwenkglied (82) und dem Spurkettenrahmen (79) angeordnet sind.
DE2264015A 1971-12-27 1972-12-23 Dreieck-Spurketten-Anordnung Expired DE2264015C3 (de)

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