DE2258647A1 - Presse mit zwei um die eine bzw. andere von zwei parallelen drehachsen synchron rotierenden werkzeugtraegern - Google Patents
Presse mit zwei um die eine bzw. andere von zwei parallelen drehachsen synchron rotierenden werkzeugtraegernInfo
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Description
Gebr. Hilgeland
Presse mit zwei um die eine bzw« andere von zwei parallelen Drehachsen synchron
rotierenden Werkzeugträgern
Stand der Technik
Eine Presse mit rotierenden Werkzeugträgern ist z. B. in der US-PS 3 359i..774 beschrieben. Derartige Pressen erlauben
insbesondere bei der Ausbildung als Kugelpresse die Herstellung von Werkstücken mit weit höherer Stückleistung,
als sie auf Pressen mit her- und -hergehendem Preßschlitten
erzielt werden können.
Die bekannte Presse mit rotierenden Werkzeugträgern hat
jedoch zunächst den Nachteil einer sehr aufwendigen Konstruktion mit insgesamt 3 rotierenden Werkzeugträgern,
und zwar einem für die Entnahme - bzw. Zubringbewegung für die Rohlinge sowie zwei weiteren Werkzeugträgern mit Werkzeugen
für den Preßvorgang. Ein weiterer Nachteil, der bekannten Presse besteht darin, dass ein erheblicher konstruktiver
Aufwand getrieben werden muß zum Erzielen einer genügenden Axialität der Werkzeuge während des Preßvorganges
bzw. der Zubringbewegung für die Rohlinge. Schließlich ist aucn wegen der auftretenden, nicht unerheblichen Fliehkräfte
ungünstige Halt der Rohlinge an der Peripherie der rotierenden Werkzeugträger nachteilig.
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Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den technischen Aufwand für eine Presse mit rotierenden Werkzeugträgern
zu verringern bei konstruktiv einfacherer und besserer Lösung zum Herstellen der Axialität der Werkzeuge während
des Pressens. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Bedingt durch die Konstruktion
der erfindungsgemäßen Presse, wirkt sich das Auftreten von Fliehkräften günstig auf den Halt der Rohlinge aus.
Vorteile
Durch die Anordnung der etwa radial beweglich geführten Werkzeuge des einen Werkzeugträgers in den Taschen des
anderen Werkzeugträgers wird eine exakte Axialität der miteinander korrespondierenden Werkzeuge erdelt, wobei der
Aufwand hierfür relativ gering ist. Zum Erzielen ständiger Axialität der Werkzeuge sind lediglich zwei Führungen für
die Werkzeuge des einen, inneren Werkzeugträgers notwendig, die geradlinige Verschiebungen dieser Werkzeuge in etwa
senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen ermöglichen.,
Infolge der Verlegung des einen Werkzeugträgers in den anderen Werkzeugträger hinein beansprucht der Aufbau der
erfindungsgemäßen Presse sehr wenig Raunu Drehwinkelverschiebungen der Werkzeuge des einen Werkzeugträgers gegenüber den Werkzeugen des anderen Werkzeugträgers sind bei
der erfindungsgemäßen Presse ausgeschlossen»
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
409825/044*)
Die Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 2 ergibt eine konstruktiv einfache und wirkungsmäßig der Eigenart
des Aufbaus der Presse gut angepaßte Lösung für die Aufgabe des Auswerfens fertiggepreßter Werkstücke aus den
Werkzeugen des äußeren Werkzeugträgers.
Anspruch 3 zeigt einen Weg auf für die Steuerung von in den Werkzeugen des inneren Werkzeugträgers befindlichen
Auswerferstiften.während im Anspruch 4 eine konkrete, einfach
realisierbare Lösung hierfür angegeben ist.
Die im Anspruch 5 beschriebene Lösung zum Entnehmen von Drahtabschnitten aus einem ortsfesten Maga»zin und zum
Zubringen dieser Drahtabschnitte zu den Werkzeugen des äußeren Werkzeugträgers ist einfach und funktionssicher
und der Eigenart der erfindungsgemäßen Presse angepaßt.
Die Ausbildung eines zum Abscheren der Drahtabschnitte vorgesehenen Schermessers als Maga«zin entsprechend Anspruch
6 ergibt eine konstruktiv einfache und wirkungsmäßig zufriedenstellende Lösung für ein die zu entnehmenden
Drahtabschnitte bereithaltendes Magazin»
Die im Anspruch 7 beschriebene Lösung für die Steuerung
der Zubringerhebel hat den Vorteil, dass infolge der durch die Feder bewirkten Zubringbewegung der Zubringeinrichtung
keine Zerstörungsgefahr besteht für den Fall eines möglichen Werkzeugaustritts. Andererseits wird die richtige Rückkehrzeit
der Zubringeinrichtung sichergestellt durch zwangsläufiges Rückholen der Zubringereinrichtung mit Hilfe einer
.Steuerkurve.
409825/0
Während die in den vorhergehenden Ansprüchen angegebenen Lösungen auch für Einfachdruck-Pressen gelten, zeigt
Anspruch 8 einen Weg, wie mit der erfindungsgemäßen Presse das Doppeldruckverfahren realisiert werden kann. Anspruch
9 beschreibt eine bevorzugte Lösung zur Steuerung der Werkzeuge beim Durchführen des Doppeldruckverfahrens.
Nach Anspruch 10 sind die am Maschinengestell an vorbestimmter Stelle angeordneten Steuermittel zum Steuern der
Werkzeuge in die eine bzw. andere Stellung beim Doppeldruckverfahren federnd nachgiebig gelagert, damit das Auftreffen
bzw. Anfahren der am Werkzeugträger befindlichen Steuermittel an dieses Steuermittel mib möglichst geringem Verschleiß
und geringer Geräuschentwüclung verbunden ist.
Obwohl es möglich ist, z.B. auch eine gerade Anzahl von Werkzeugen in bzw. an jedem Werkzeugträger vorzusehen und
die verschiedenen, erwähnten bzw. in den Ansprüchen beschriebenen Einrichtungen derart zu steuern, dass auch das
Doppeldruckverfahren durchgeführt werden kann, ist zum Zwecke eines gleichmäßigen Betriebes der Presse - gleichbleibender
zetilicher Abstand aufeinanderfolgender Preßvorgänge - und zum Erzielen hoher Stückleistungen bei möglichst
geringem Verschleiß aller Elemente bei der Anwendung des Doppeldruckverfahrens eine Lösung entsprechend Anspruch
11 vorteilhafte
Anhand der Figuren 1 bis 13 wird die Erfindung im folgenden an einem Ausführungsbai spiel näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße, zum Durchführen des Doppeldruckverfahrens eingereichtete Presse
in der Draufsicht im Schnitt entsprechend der Schnittlinie B-B in Fig» 2;
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Fig. 2 die Presse nach Fig. 1 in der Seitenansicht im Schnitt entsprechend der Schnittlinie
A-A in Fig« 1;
Figo 3 Steuermittel zum Steuern der beweglichen
Werkzeuge in die eine bzw. andere Endstellung in der Vorderansicht;
Fig. 4 die in zwei Endstellungen bewegbaren Werkzeuge zusammen mit einer Verriegelungseinrichtung
in der Draufsicht;
Fig. 5 eine Zubringereinrichtung für die Drahtabschnitte in der Vorderansicht und zum Zeitpunkt
der Entnahme eines Drahtabschnittes aus einem Magazin;
Fig. 6 die Zubringereinrichtung nach Fig. 5 in einer Stellung während der Zubringbewegung;
Fig. 7 die Zubringereinrichtung nach Fig. 5 zum
Zeitpunkt einer beendeten Zubringbewegung;
Fig. 8 · die Zubringereinrichtung nach Fig. 6 in der Draufsicht und teilweise im Schnitt;
Fig. 9 die Presse in der Seitenansicht mit Einzelheiten des Antriebs;
Fig„10 die Zubringereinrichtung nach den Fig. 5
bis 8 in größerem Maßstab und mib weiteren
Einzelheiten in der Vorderansicht;
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Figo 11 die Zubringereinrichtung nach Fig. 10
in der Draufsicht;
Fig. 12 Einzelheiten der Presse nach Fig. 1 in der Seitenansicht im Schnitt und in
größerem Maßstab und
Fig. 13 eine an der Presse nach Fig. 1 vorzugsweise verwendete Auswerfeinrichtung.
Im Maschinenkörper 1 der Presse befinden sich vorzugsweise in einer horizontalen Ebene drehbar gelagert Werkzeugträger
2 und 3. Der Werkzeugträger 2 stützt sich über Buchsen 4 und 5 seitlich sowie über eine kreisringförmige Ledste 6 nach
unten hin am Maschinenkörper 1 ab. Die senkrecht zur Zeichenebene der Darstellung nach Fig. 1 verlaufende Drehachse des
Werkzeugträgers 2 geht durch den mit 7 bezeichneten Punkt. Der Werkzeugträger 3 ist auf einem am Maschinenkörper 1
befestigten Kernbolzen 8 drehbar gelagert. Die parallel zur Drehachse des Werkzeugträgers 2 verlaufenden Drehachse des
Werkzeugträgers 3 geht durch den mit 9 bezeichneten Punkt. Am Umfang des Werkzeugträgers 2 ist ein Zahnrad 10 befestigt,
das in Antriebsverbindung mit einem an einem ortsfest gelagerten Motor 12 befestigten Ritzel 11 steht (Fig. 2, Fig. 9).
Im Werkzeugträger 2 befinden sich Taschen 13, deren einander gegenüberliegende Seiten parallel zueinander verlaufen und die
in Richtung zur Peripherie des Werkzeugträgers 2 hin durch unbeweglich in den Taschen gelagerte Werkzeuge 14 abgeschlossen
sind. Die Taschen 13 verlaufen etwa in radialer Richtung, wobei der Winkelabstand aufeinanderfolgender Taschen konstant ist.
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In den Taschen 13 sind Trägerplatten 15 längsverschiebbar (radial) geführt, auf denen Werkzeuge 16 querverschiebbar
(tangential) gelagert sind. Die Trägerp-latten 15 sind am Werkzeugträger 3 an dafür vorgesehenen Führungsflachten 17
ebenfalls quer verschiebbar (tangential) gelagert. Die vorstehend gebrauchten Ausdrücke "radial" und "tangential"
beziehen sich auf die Drehachse des Werkzeugträgers 2.
Auf dem Werkzeugträger 2 ist zu jedem Werkzeug 14 je eine Zubringereinrichtung für Drahtabschnitte vorgesehen, die
im wesentlichen aus einem Zubringerhebel 18 besteht, der an einem auf dem Werkzeugträger 2 befestigten Zubringerlager 19 um eine Achse 20 drehbar gelagert ist«.
Im 3ewegungsbereich der Zubringerhebel 18 befindet sich zum Bereithalten der zu entnehmenden Drahtabschnitte ein
Magazin 21, das weiter unten näheer erläutert wird,,
Zum Steuern von in den Werkzeugen 14 vorgesehen Auswerfer»
stiften 22 ist ein um eine zu den Drehachsen der Werkzeugträger 2 und 3 parallele Drehachse rotierender 5 rnehrarmiger
Auswerfer 23 vorgesehen. Der Auswerfer 23 weist Arme 24 auf, die im Betrieb nacheinander in den Bewegungsbereich der Auswerferstifte
innerhalb einer im Maschinenkörper 1 vorge*- .
s
sehenen kreisringförmigen Ausparung 25 gelangen.
sehenen kreisringförmigen Ausparung 25 gelangen.
Fig. 2 zeigt die Presse nach Fig. 1 in der Seitenansch-ht im
Schnitt und in größerem Maßstab. Der um den Kernbolzen 8 drehbar gelagerte Werkzeugträger 3 stützt sich in Bezug auf
horizontal bzw. in Preßrichtung verlaufende Kräfte über eine Buchse 26 am ortsfest im Maschinengee%@ükörper 1 gelagerten
Kernbolzen 8 ab. In vertikaler Richtung stützt sich der Werk-
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zeugträger 3 auf einer am MaschinenJcörper 1 befestigten
Leiste 2 7 bzw. am Maschinendeckel 28 ab. In Bezug auf die Darstellung in Fig. 2 sind die am Werkzeugträger 3 befindlichen
Führungsflächen 17 nach oben hin durch Führungsleisten 29 abgeschlossen. Die Führungsleisten 29 weisen
je einen Fortsatz 30 auf, der wie am unteren Ende der Führungsflächen 17 befindlicher Fortsatz 31 die Trägerplatten
15 für die Werkzeuge 16 am oberen bzw, unteren Ende hintergreift. Auf diese Weise sind die Trägerplatten
15.in Bezug auf die Darstellung in Fig. 2 senkrecht zur Zeichenebene verschiebbar am Werkzeugträger 3 gelagert.
Die Werkzeuge 16 sind mittels Schraubenbolzen32 und 33 an einer Werkzeughalteplatte 34 befestigt. Die Werkzeughalteplatte
34 stützt sich in horizontaler Richtung und in Bezug auf die Darstellung in Fig. 2 parallel zur Zeichenebene
- also in Richtung auf den Kernbolzen 8 zu - an der Trägerplatte 15 ab. Senkrecht zur Zeichenebene in Bezug auf die
Darstellung in Fig. 2 ist die Werkzeughalteplatte 34 verschiebbar gegenüber der Trägerplatte 15 an dieser gelagert.
Im unteren Teil der Werkzeughalteplatte 34 befindet sich eine Kulisse 36, in der ein Kulissenstein 37 geführt ist
(siehe auch Fig. 3). Der Kulissenstein 37 ist auf einer Stummelachse 38 drehbar gelagert, die sich am Schwenkerhebel
39 einer Schwenkeinrichtung 40 befindet. Die Schwenkeinrichtung 40 besteht weiterhin aus einem am Werkzeugträger
3 befestigten Lager 41, in dem ein über eine Achse 42 mit dem Schwenkerhebel 39 drehfest verbundenes Schwenkerrad
43 drehbar gelagert ist. Die den Werkzeugen 16 zugeordneten Schwenkerräd-er 43 gelangen während des Betriebes
der Presse nacheinander in den Bereich einer am Maschinenkörper 1 gelagerten Kulisse 44. Der obere Teil 45 der Kulisse
44 ist gegenüber dem unteren Teil 46 in Bewegungsrichtung der
BAD ORIGINAL
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Werkzeuge 16 bzw. der Achse 42 des Schwenkerrades 43 federnd nachgiebig gelagerte - Im vorliegenden Fall einer
zum Durchführen des Doppeldruckverfahrens eingerichteten Presse sind für die am Werkzeugträger 3 gelagerten Werkzeuge
16 zwei abwechselnd zum Einsatz kommende Werkzeuge, ZoBo Stempel 47 und 48 vorgesehen.
Zum Verriegeln der Werkzeuge 16 in den beiden Endstellungen
ist ein in der Trägerplatte 15 gelagerter, federbelasteter Verriegelungskeil 49 vorgesehen, dessen Keilflächen abwechselnd
mit der einen bzw. der anderen der beiden an der Werkzeughalteplatte 34 vorgesehenen Schrägflächen 50 und
in Kontakt kommen.
Am Werkzeugträger 3 kann ferner eine Steuerkurve 52 gelagert sein, die unter Zuhilfenahme der beim Rotieren der
Werkzeuge auftretenden Relativbewegung zwischen Trägerplatte 15 und Werkzeugträger 3 eine Steuerung eines im
Stempel 47 oder 48 vorgesehenen Auswerferstiftes bewirkt.
Weitere Einzelheiten der Zubringereinrichtung sind in den Fig. 5 bis 8 sowie 10 und 11 dargestellt. Die an Zubringerlagern
um Achsen 20 drehbar gelagerten Zubringerhebel 18 weisen ein auswechselbares Paßstück 53 auf ζψη Anpassen
der Zubringereinrichtung an die jeweilige Form der Rohlinge bzw. den Durchmesser der Drahtabschnitte. Das Paßstück 53
weist an dem der Achse 20 abgekehrten Ende einen fingerartigen Fortsatz 54 auf, der mit einem benachbarten Teil
des Paßstückes 53 eine gabelartige Ausnehmung bildet,Zdie im Fall des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung
dem Durchmesser der zu entnehmenden und vor die Werkzeuge zu bringenden Drahtabschnitte in der Weite angepaßt ist. Auf
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der dem fingerartigen Fortsatz 54 gegenüberliegenden Seite der mit 55 bezeichneten Ausnehmung befindet sich ein federbelasteter,
quer zur Entnahmerichtung der Drahtabschnitte verschiebbar im Paßstück 53 gelagerter Klemmbolzen 56, dessen
eines, abgerundetes bzwo abgeschrägtes Ende in den Bereich
der Ausnehmung 55 reicht und dessen anderes Ende unter der Wirkung einer am Paßstück 53 befestigten Druckfeder 57
steht.
Mit der Achse 20 der Zubringereinrichtung ist außer dem Zubringerhebel 18 ein Steuerhebel 58 mit einer Steuerrolle
59 drehfest verbunden. Das dem Paßstück 53 abgekehrte Ende des Zubringerhebels 18 liegt an einer axial verschiebbar im
Werkzeugträger^^angeordeYiten Buchse 60 an, die unter der
Wirkung einer Druckfeder 61 steht. - Die um eine am Steuerhebel 58 befestigte Achse 62 drehbar gelagerte Steuerrolle
59 wälzt sich an einer am Maschinendeckel 28 befestigten Steuerkurve 63 ab (siehe Fig. 2 und Fig. 12).
An der Werkzeughalteplatte 34 ist eine Sperrleiste 64 befestigt,die in der einen der beiden Endstellungen der
Werkzeughalteplatte 34 derart unter den Steuerhebel 58 gesteuert wird, dass eine Bewegung des Zubringerhebels 18
in Richtung auf das zugehörige Werkzeug 14 zu verhindert wird.
Im Bewegungsbereich der Zubringerhebel 18 befindet sich am Maschinenkörper 1 ein Magazin 21 für die zu entnehmenden
Drahtabschnitte. Das Magazin 21 wird gebildet durch das Schermesser 66 einer Abschereinrichtung 67 in Verbindung
mit einem im Bereich der Abschermatrize in Entnahmerichtung der Drahtabschnitte federnd nachgiebig gelagerten, aus dem
• und in Richtung des Schermessers
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Bewegungsbereich der' aus dem Magazin zu entnehmenden
Drahtabschnitte schwenbaren Gegenhalter 68. Der Lagerort
des Gegenhalters 68 ist nicht dargestellt und liegt bezüglich der Darstellungen in den Fig. 5, 6 und 10 " .
unterhalb der Abschermatrize 69. Das Schermesser 66 ist an einem Scherbaum 70 befestigt, der im Maschinkörper 1
geradlinig auf- und abbewegbar gelagert ist und in Antrieb sverbindung mit einer nicht dargestellten, vorzugsweise
als Doppelkurvenantrieb ausgelegten Antriebseinrichtung steht. Diese Antriebseinrichtung ist derart ausgelegt,
dass das Schermesser 66, nach—dem es einen Drahtabschnitt 65 abgeschert und diesen in die Entnahmeposition
bewegt hat, für einen gewissen Zeitraum in der bezüglich der Darstellung in der Zeichnung unteren Stellung unbeweglich
gehalten wird. In dieser Stellung des Schermessers liegt am bezüglich der Entnahmerichtung hinteren Teil des
Drahtabschnittes 65 der Gegenhalter 68 an und verhindert
damit eine Herausfallen des Drahtabschnittes 65 aus der
im Schermesser 66 be. Indlichen Ausnehmung 71 β Die Ausnehmung
71 wird durch einen der Scherkante 72 gegenüberliegenden
fingerartigen. Fortsatz 73 begrenzte
Die Antriebseinrichtung für das Schermesser 66 ist ferner für den vorliegenden Fall des Doppeldruckverfahrens derart
ausgelegt, dass das Schermesser nur zu jedem zweiten der aufeinanderfolgend am Schermesser vorbeibewegten und in
ungerader Anzahl vorhandenen Werkzeuge in die erwähnte, untere Stellung gebracht wird.
Im Bereich der Abschereinrichtung 67 ist ferner noch ein Drahtanschlag 74 am Maschinenkörper 1 gelagert, der im wesentlichen
aus einer Drahtanschlagachse 75 mit an dieser axial
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verstellbar gelagertem Drahtanschlaghebel 76 besteht.
Ferner ist noch eine nicht dargestellte, an sich bekannte Drahteinzieheinrichtung vorgesehen, die den Draht für die
abzuscherenden Drahtabschnitte im Takt der Entnahme durch die Zubringereinrichtungen durch die Abschermatrize 69
gegen den Drahtanschlaghebel 76 führt.
Die Darstellung in Fig. 13 zeigt den auf einer rotierenden Welle 77 befestigten Auswerfer 23 mit Armen 24 zu einem
Zeitpunkt, zu dem einer der Arme 24 einen in einem Werzeug 14 befindlichen Auswerferstift 22 in Auswerfrichtung antreibt,
Die bereits außerhalb der Presse eingestellten Werkzeuge werden vorzugsweise mit Hilfe einer besonderen Vorrichtung
in die Presse eingesetzt. Darüberhinaus ist jedoch auch bei in die Presse bereits eingesetzten Weiteeugen eine Einzelverstellung
der Werkzeuge vorgesehen. Da diese Einzelheiten jedoch nicht in den Rahmen der Erfindung fallen, werden sie
hier nicht näher beschrieben· - Eine nachträgliche Einstellung der bereits in der Presse befindlichen Werkzeuge
kann durch die im Maschinendeckel 28 befindliche Öffnung hindurch vorgenommen werden. Im Maschinenkörper 1 ist ferner
eine Bohrung 79 vorgesehen, die in der Ebene der Auswerferstifte 22 liegt und durch die hindurch eine Einstellung der
Schaftlängen für zu pressende Bolzen oder dgl. vorgenommen werden kann.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Presse wird nachfolgend anhand des Beispiels des in der Zeichnung in Fig.
in Preßstellung, - nämlich auf der dem Punkt 7 gegenüberliegenden
Seite des Punktes 9 -, befindlichen Werkzeugpaares 14, 16 erläutert.
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Infolge des vorbestimmten Abstandes der Drehachsen der Werkzeugträger 2 und 3 sind die Werkzeuge 14 und 16 in
der oben als Preßstellung bezeichneten Stellung einander am nächsten. Im folgenden sei davon ausgegangen, dass bei
dem erwähnten Werkzeugpaar 14, 16 gerade der Vorgang des Fertigpressens bei der als Doppeldruckpresse ausgebildeten'
Presse durchgeführt wird. Das Fertigpressen geschieht demnach mit dem Stempel 48 des Werkzeugs 16.
Bedingt durch die kontinuierliche Drehung der Werkzeug- . träger 2 und 3 tritt nach erfolgtem- Fertigpressen eine
Längsverschiebung des Wakzeugs 16 in der Tasche 13 gegenüber dem in der Tasche 13 fest angeordneten Werkzeug 14
derart auf, dass sich das Werkzeug 16 vom Werkzeug 14 entfernt. Ausserdem tritt infolge der unterschiedlich gewählten
Drehachsen der Werkzeugträger 2 und 3 eine Querverschiebung der Trägerplatte 15 für das Werkzeug 16 gegenüber
der dieser Trägerplatte zugeordneten Führungsfläche des Werkzeugträgers 3 in voreilendem Sinne auf. Der Ausdruck
"voreilend" bezieht sich hierbei auf die Drehrichtung der Werkzeugträger.
Nach einem zurückgelegten Drehwinkel von etwa 90 erfolgt durch die am Maschinenkörper 1 gelagerte Kulisse .44 in Verbindung
mit der an der Trägerplatte 15 befindlichen Schwenkeinriditung
40 die Umsteuerung des Werkzeugs 16 bzw. der Stempel 47 und 48 in die dem Vorgang des Fertigpressens entgegengesetzte
Endstellung. Ein im den Vorgang des Fertigpressens durchführenden Stempel 48 gegebenenfalls befindlicher
Auswerferstift wird infolge der zuvor beschriebenen Relativbewegung
bzw. Querverschiebung der .Trägerplatte 15 gegenüber
der Führungsfläche 17 des Werkzeugträgers 3 mit Hilfe eines
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in der Trägerplatte 15 federnd gelagerten Auswerferstiftes gesteuert, dessen den Stempeln 47, 48 abgekehrtes Ende auf
der in der Führungsfläche 17 befestigten Steuerkurve 52 gleitet.
Mit Hilfe der unter dem Maschinendeckel 28 befestigten Steuerkurve 63 wird bei weiterer Drehung der Werkzeugträger
2 und 3 der Zubringerhebel 18 für die Drahtabschnitte in die Entnahme stellung gesteuert. Ferner wird mit Hilfe/des
66 L
Schermessers 8er Abschereinrichtung 67 ein Abschnitt vorbestimmter
Länge eines zuvor gegen den Drahanschlaghebel 76 eingezogenen Drahtes abgeschert. Das Abscheren des Drahtabschnittes
65 und die darauf folgende Abwärtsbewegung des Scherbaumes 70 mit dem Schermesser 66 ist derart gesteuert,
dass der Zubringerhebel des dem zur/Rede stehenden Werkzeugpaar 14, 16 vorhergehenden Werkzeugpaares trotz Steuerung
in Entnahmestellung den Drahtabschnitt bzw. die Abschereinrichtung unbehindert unterfahren kann.
Im Bereich des Magazins 21, das vo-m Schermesser 66 in Verbindung mit dem Gegenhalter 68 gebildet wird, sind die Werkzeuge
14 und 16 am weitesten voneinander entfeirfc. Der in die
Entnahmestellung gesteuerte Zubringerhebel 18 entnimmt einen Drahtabschnitt 65 aus der im Schermesser 66 befindlichen Ausnehmeung
71, während sich das Schermesser 66 in der unteren Endstellung - der den Zubringereinrichtungen nahen Stellung befindet.
Bei der Entnahme eines Drahtabschnittes 65 gleitet dieser infolge der Relativbewegung zwischen Zubringerhebel
und Schermesser 66 in die im Paßstück 53 des Zubringerhebels 18 befindliche Ausnehmung 55. Dabei wird der Drahtabschnitt
65 in Richtung der Öffnung der im Schermesser 66 befindlichen Ausnehmung 71 aus dieser transportiert gegen die vom Gegen-
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halter 68 auf den Drahtabschnitt 65 ausgeübte Gegenkraft·
Der Gegenhalter 68 dient der Sicherung des Drahtabschnittes
65 gegen Herausfallen aus der Ausnehmung 71 des Schermessers
66 und ist sowohl in Bewegungsrichtung des Schermessers '66 beim Abschervorgang als·auch quer dazu in Bewegungsrichtung
des bzw. der Zubringerhebel 18 federnd nachgiebig gelagert,
um ein Ausweichen des Gegenhalters 68 bei der Entnahme des Drahtabschnittes 65 zu ermöglichen.
Entsprechend dem Verlauf der am Maschinendeckel 28 befindlichen
Steuerkurve 63 wird bei weiterer Drehung der Werkzeugträger 2 und 3 der Zubringerhebel 18 unter der Wirkung
der Druckfeder 61 mit dem entnommenen Drahtabschnitt 65 vor das Werkzeug 14 bewegt. Infolge der durch die weitere Drehung
der Werkzeugträger 2 und 3 sich ergebenenden Annäherung des Werkzeugs 16 bzw. der Stempel 47 und 48 an das Werkzeug 14
wird der Drahtabschnitt 65 von dem Stempel 47 in das Werkzeug 14 eingestoßen=. Dabei wird der Zubringer hebel 18 mit
dem Steuerhebel 58 und der Steuerrolle 59 mit Hilfe der Steuerkurve 63 in eine mittlere, den folgenden Vorgang des"
Vorpressens nicht behindernde Stellung gebracht und dort gehalten.
Im Bereich eines zurückgelegten Drehwinkels der Werkzeugträger 2 und 3 von etwa "360° wird der im Werkzeug 14 befindliche
Rohling bzw. Drahtabschnitt 65 mittels des
Stempels 47 des Werkzeugs 16 vorgepreßt. Bei weiterer Drehung der Werkzeugträger 2 und 3 entfernen sich die
Werkzeuge 16 bzw. die Stempel 47 und 48 wieder- vom Werkzeug 14, wobei ein im Stempel 47 gegebenenfalls vorgesehener
Auswerferstift in gleicher Weise wie zuvor zum Stempel 48
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beschrieben betätigt wird. - Nachdem ein weiterer Drehwinkel von etwa 90 zurückgelegt ist, werden die Stempel
47 und 48 wiederum umgesteuert in die zuerst erwähnte, für den Vorgang des Fertigpressens vorgesehene Stellung. Mit
dieser Umsteuerung der Stempel 47 und 48 wird gleichzeitig die Steuerleiste 64 unter den Steuerhebel 58 der Zubringereinrichtung
bewegt, so dass der Zubringerhebel 18 bis zur folgenden Umsteuerung der Stempel 47 und 48 gegen eine
Abwärtsbewegung (Zubringbewegung) gesperrt bleibt. Dabei liegt der Ste\B:hebel 58 an der Sperrleiste 64 unter der
Wirkung der Druckfeder 61 an·
Nach weiterer Drehung der Werkzeugträger 2 und 3 gelangt die Zubringereinrichtung zu dem hierfzur Rede stehenden
Werkzeugpaar 14, 16 wieder in den Bereich der Abschereinrichtung 67. Wie schon zuvor in bezug auf das vorhergehende
Werkzeugpaar erwähnt, unterfährt der Zubringerhebel 18 die
Abschereinrichtung 67 unbehindert, da diesejderart gesteuert
ist, dass sich zu diesem Zeitpunkt das Schermesser 66 in der oberen Endstellung befindet, während gleichzeitig Draht
gegen den Drahtanschlaghebel 76 eingezogen wird.
Bei weiterer Drehung der Werkzeugträger 2 und 3 setzt die
Wirkung der in den Bereich des Steuerhebels 58 des Zubringer-Sperrleiste
hebeis 18 gebrachten S-be«ei>l-ei-s4>e 64 ein, das heißt, der Steuerhebel 58 legt sich unter der Wirkung der Druckfeder
hebeis 18 gebrachten S-be«ei>l-ei-s4>e 64 ein, das heißt, der Steuerhebel 58 legt sich unter der Wirkung der Druckfeder
Sperrlei,ste
an die am Werkzeug 16 befestigte s t-.ρτ ι e r I e J ...sue, 64 an. Hierdurch
wird eine Bewegung des Zubringerhebels 18 in den BejSLCh
des Werkzeugs 14, in dem sich ein vorgepreßter Rohling befindet, verhindert.
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Nach einer weiteren vollständigen Umdrehung der Werkzeugträger 2 und 3 befinden sich die Werkzeuge 14 und
wiederum in Preßstellung, wobei diesmal der Stempel dem Werkzeug 14 gegenübersteht zum Zwecke des Fertigpressens
des Rohlinges bzw. Drahtabschnittes·
Der im Werkzeug 14 vorgesehene Auswerferstift 22 wird
nach einer weiteren Drehung der Werkzeugträger 2 und um etwa 120° von einem Arm 24 eines entsprechend eingestellten,
rotierenden, mehrarmigen Auswerfers 23 betätigt, so dass das feriggepreßte Werkstück aus dem Werkzeug
gedrückt wird.
Die zuvor erwähnten Vorgänge wiederholen sich für alle, in ungerader Anzahl vorgesehenen Werkzeugpaare 14 und
auf gleiche Weise, wobei die zu einem bestimmten Zeitpunkt an benachbarten Werkzeugpaaren 14, 16 ablaufenden Vorgänge
bis auf die LängsverSchiebung der Werkzeuge 16 in den
Taschen 13 entsprechend einer vollständigen Umdrehung der Werkzeugträger unterschiedlich sind.
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Claims (10)
1. Presse mit zwei um die eine bzw. andere von zwei parallelen Drehachsen synchron rotierenden Werkzeugträgern
mit gleicher Anzahl von untereinander gleichen Winkelabstand aufweisenden Werkzeugen, die einen
weiteren, in der Ebene der Werkzeuge liegenden Freiheitsgrad besitzen und von denen die Werkzeuge des
einen Werkzeugträgers aufeinanderfolgend mit dem jeweils zugeordneten Werkzeug des anderen Werkzeugträgers
während jeder Umdrehung der Werkzeugträger einmal in Preßstellung gebracht werden,und mit jedem Werkzeug des
einen Werkzeugträgers gesondert zugeordneter Zubringereinrichtung für die Rohlinge, dadurch gekennzeichnet,
dass die Werkzeuge (16) des einen (3) von zwei gleichsinnig rotierenden Werkzeugträgern (2, 3) quer zur
Preßrichtung und in der Ebene der Werkzeuge geradlinig verschiebbar am Umfang des Werkzeugträgers (3) gelagert
sind und in Preßrichtung in im anderen Werkzeugträger (2) angeordneten, zur Drehachse hin offenen und von den
dort unbeweglich gelagerten Werkzeugen (14) des anderen Werkzeugträgers (2) abgeschlossenen Taschen (13) geführt
sind, deren Länge derart bemessen ist, dass die Werkzeuge (16) des einen Werkzeugträgers (3) wenigstens um
eine dem doppelten Abstand der Drehachsen der Werkzeugträger entsprechende Strecke verschiebbar sind und dass
auf dem anderen Werkzeugträger (2) im Bereich jedes
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Werkzeugs (14) eine von mehreren abhängig vom Drehwinkel des Werkzeugträgers gesteuerten Zubringereinrichtungen
vorgesehen ist, in deren Bewegungsbereich sich ein ortsfestes Magazin (21) für die Rohlinge befindet, aus dem
diese von den Zubringereinrichtungen einzeln entnehmbar sind.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die im anderen Werkzeugträger (2) befindlichen Werkzeuge (14) Auswerferstifte (22) aufweisen, deren den
Werkzeugen abgekehrte Enden durch den Wirkungsbereich
eines mit dem Werkzeugträger (2) synchron rotierenden, mehrarmigen Auswerfers (23) mit einer zur Drehachse des Werkzeugträgers parallelen Drehachse bewegt werden, wobei die Drehgeschwindigkeit des Auswerfes in bezug auf die Drehgeschwindigkeit des Werkzeugträgers derart bemessen ist, dass jeder Arm (24) des Answerfers während jeder bzw. jeder zweiten Umdrehung des Werkzeugträgers mit einem dem betreffenden Arm zugekehrten Auswerfer·=»
stift (22) in „^itriebsverbindung kommt«
die im anderen Werkzeugträger (2) befindlichen Werkzeuge (14) Auswerferstifte (22) aufweisen, deren den
Werkzeugen abgekehrte Enden durch den Wirkungsbereich
eines mit dem Werkzeugträger (2) synchron rotierenden, mehrarmigen Auswerfers (23) mit einer zur Drehachse des Werkzeugträgers parallelen Drehachse bewegt werden, wobei die Drehgeschwindigkeit des Auswerfes in bezug auf die Drehgeschwindigkeit des Werkzeugträgers derart bemessen ist, dass jeder Arm (24) des Answerfers während jeder bzw. jeder zweiten Umdrehung des Werkzeugträgers mit einem dem betreffenden Arm zugekehrten Auswerfer·=»
stift (22) in „^itriebsverbindung kommt«
3. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass
die Werkzeuge (16) des einen Werkzeugträgers (3) Auswerferstifte (80) aufweisen, die aufgrund der Relativbewegungen zwischen Werkzeugen (16) bzw. deren Trägerplatten (15) und Werkzeugträger (3) mit am Werkzeugträger befestigten Steuermitteln in Antriebsverbindung kommen.
die Werkzeuge (16) des einen Werkzeugträgers (3) Auswerferstifte (80) aufweisen, die aufgrund der Relativbewegungen zwischen Werkzeugen (16) bzw. deren Trägerplatten (15) und Werkzeugträger (3) mit am Werkzeugträger befestigten Steuermitteln in Antriebsverbindung kommen.
4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
als Steuermittel am Werkzeugträger (3) befestigte Steuerkurven (52) vorgesehen sind.
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5. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Entnehmen von Drahtabschnitten CB) aus dem
Magazin (21) eingerichteten Zubringereinrichtungen im wesentlichen aus um zur jeweiligen Preßrichtung
parallele Drehachsen schwenkbaren kurvengesteuerten Zubringerhebeln (18) bestehen, die am freien Ende eine
gabelartige, von einem feststehenden, fingerartigen Fortsatz (54) begrenzte Ausnehmung (55) mit dem Durchmesser
der Drahtabschnitte angepaßter Weite aufweisen, in deren Bereich ein federbelastet^, quer zur Entnahmerichtung
der Drahtabschnitte verschiebbar im Zubringerhebel gelagerter Klemmbolzen (56) reicht.
6. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin (21) zum Bereithalten der Drahtabschnitte
(65) von einem zum Abscheren der Drahtabschnitte vorgesehenen Schermesser (66) mit in Entnahmerichtung der
Drahtabschnitte federnd nachgiebig im Bereich der Abschermatrize (69) gelagertem, aus dem Bewegungsbereich
der aus dem Magazin zu entnehmenden Drahtabschnitte schwenkbaren Gegenhalter (68) gebildet ist, wobei das
Schermesser zum Zeitpunkt der Entnahme eines Drahtabschnittes ortsfest gehalten wird.
7. Presse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Steuern der Zubringerhebel (18) eine am Maschinendeckel
(28) befestigte Steuerkurve (63) dient, auf der unter Federdruck eine Steuerrolle (59) läfjut, die derart
am Zubringerhebel gelagert ist, dass dieser entgegen Federkraft in die Entnahmestellung gesteuert wird·
21 -
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8. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Durchführen des Doppeldruckverfahrens die Werkzeuge
(16) des einen Werkzeugträgers (3) auf am Werkzeugträger quer zur Preßrichtung und in der Ebene der
Werkzeuge geradlinig verschiebbar gelagerten, in den Taschen (13) geführten Trägerplatten (15) quer zur
Preßrichtung und in der Ebene der Werkzeuge geradlinig verschiebbar gelagert sind und je mit Steuermitteln
(40) antriebsverbunden sind, die mit einem am Maschinenkörper (1) an vorbestimmter Stelle angeordneten Steuermittel (44) korrespondieren, dass Mittel
zum Verriegeln der Werkzeuge (16) in zwei vorbestimmten Endstellungen vorgesehen sind, und dass die
Zubringereinrichtungen derart gesteuert werden, dass nur bei jeder zweiten Umdrehung der Werkzeugträger (2, 3)
ein Rohling entnommen bzw. vor das betreffende Werkzeug (14) gebracht wird.
9. Presse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (16 bzw. 47 und 48) je über Kulissenstein
(37) und Kulisse (36) mit einem auf der "Trägerplatte (15), um eine radial zur Drehachse des Werkzeugträgers (3)
verlaufende Drehachse drehbar gelagerten, zahnradartigen Schwenkerrad (43) mit Schwenkerhebel (39) antriebsverbunden
sind, das mit einer am Maschinenkörper (1) befindliehen zahnstangenartigen Kulisse (44) korrespondiert.
10. Presse nach Anspruch 8 oder/und 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die am Maschinenkörper (1) an vorbestimmter Stelle angeordneten Steuermittel bzw. Kulisse (44) in Drehrichtung
der Werkzeugträger federnd nachgiebig gelagert sind.
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Presse nach Anspruch 5, 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine ungerade Anzahl von Werkzeugen
bzw. Werkzeugpaaren (14, 16) vorgesehen ist, dass ferner das das Magazin (21) bildende Schermesser(66)
derart gesteuert wird, dass nur zu jedem zweiten der aufeinanderfolgend durch den Bereich des Schermessers
bewegten Zubringerhebel (18) ein Drahtabschnitt (5) bereitgehalten wird, und dass abhängig von der
Stellung der verschiebbaren Werkzeuge (16) des einen Werkzeugträgers (3) relativ zu den Werkzeugen (14)
des anderen Werkzeugträgers (2) Sperreinrichtungen (64) für die Zubringerhebel derart gesteuert werden,
das ein Zubringerhebel jeweils nur während einer solchen Umdrehung des Werkzeugträgers (2) vor das
zugehörige Werkzeug (14) bewegt wird, während der vom Magazin (21) ein Drahtabschnitt (65) für den betreffenden
Zubringerhebel bereitgehalten wird.
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Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722258647 DE2258647A1 (de) | 1972-11-30 | 1972-11-30 | Presse mit zwei um die eine bzw. andere von zwei parallelen drehachsen synchron rotierenden werkzeugtraegern |
| US00415618A US3850494A (en) | 1972-11-30 | 1973-11-14 | Rotary press |
| IT4889/73A IT1000918B (it) | 1972-11-30 | 1973-11-28 | Pressa con due portautensili ruotanti sincronicamente attorno all uno rispettivamente all altro di due assi di rotazione paralleli |
| JP48133975A JPS4995849A (de) | 1972-11-30 | 1973-11-29 | |
| GB5532673A GB1455447A (en) | 1972-11-30 | 1973-11-29 | Press |
| BR9443/73A BR7309443D0 (pt) | 1972-11-30 | 1973-11-30 | Prensa aperfeicoada com dois porta-ferramentas em rotacao sincronizada e independente em dois eixos paralelos de rotacao |
| FR7343883A FR2208736B1 (de) | 1972-11-30 | 1973-11-30 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722258647 DE2258647A1 (de) | 1972-11-30 | 1972-11-30 | Presse mit zwei um die eine bzw. andere von zwei parallelen drehachsen synchron rotierenden werkzeugtraegern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2258647A1 true DE2258647A1 (de) | 1974-06-20 |
Family
ID=5863131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722258647 Pending DE2258647A1 (de) | 1972-11-30 | 1972-11-30 | Presse mit zwei um die eine bzw. andere von zwei parallelen drehachsen synchron rotierenden werkzeugtraegern |
Country Status (7)
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|---|---|
| US (1) | US3850494A (de) |
| JP (1) | JPS4995849A (de) |
| BR (1) | BR7309443D0 (de) |
| DE (1) | DE2258647A1 (de) |
| FR (1) | FR2208736B1 (de) |
| GB (1) | GB1455447A (de) |
| IT (1) | IT1000918B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3339677A1 (de) * | 1983-11-02 | 1985-05-15 | GTA GmbH Fertigungsbetrieb und Ingenieurbüro für Grubenbedarf, Transport- und Ausbautechnik, 4236 Hamminkeln | Ausbausetzmaschine fuer den vortrieb mit einer teilschnittmaschine |
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| US5842267A (en) * | 1994-12-30 | 1998-12-01 | Black & Decker, Inc. | Method and apparatus for forming parts of a predetermined shape from a continuous stock material |
| US6290439B1 (en) * | 1994-12-30 | 2001-09-18 | Black & Decker, Inc. | Method and apparatus for forming parts from a continuous stock material and associated forge |
| WO2021242885A1 (en) | 2020-05-27 | 2021-12-02 | Liu Drew | Wall-mounted electrical-connector-engaging assembly with quick installation features |
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| US2380462A (en) * | 1942-05-21 | 1945-07-31 | American Can Co | Can body necking-in machine |
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- 1972-11-30 DE DE19722258647 patent/DE2258647A1/de active Pending
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- 1973-11-29 GB GB5532673A patent/GB1455447A/en not_active Expired
- 1973-11-29 JP JP48133975A patent/JPS4995849A/ja active Pending
- 1973-11-30 FR FR7343883A patent/FR2208736B1/fr not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4995849A (de) | 1974-09-11 |
| BR7309443D0 (pt) | 1974-08-29 |
| GB1455447A (en) | 1976-11-10 |
| FR2208736B1 (de) | 1978-09-08 |
| IT1000918B (it) | 1976-04-10 |
| US3850494A (en) | 1974-11-26 |
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