DE2254468A1 - Isolator - Google Patents
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Description
Q 7 NOV1972
WESTINGHOUSE Erlangen, ' '
Electric Corporation ' Werner-von-Siemens-Str. 50
Pittsburgh, Pa. USA 9 9 RA £ RR
VPA 71/8709 Td/Dm WE-Case 39,241
Isolator ·
Pur diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden
USA-Anmeldung Serial No.,201,758 vom 24.11 -1971 beansprucht.
Die Erfindung betrifft einen Isolator mit einer rohrförmigen
Isoliereinrichtung, an welcher mehrere überlappende flexible Wetterschutzelemente befestigt sind, und sie bezieht sich
insbesondere auf den Aufbau von Wetterschutzgehäusen für
Schalter, Durchführungen und· Isolierträger.
Bei bestimmten Arten von Außengeräten ist die Verwendung von.
Druckgas, beispielsweise Schwefelhexafluorid SFg als Isoliermittel
üblich. Aus Porzellan bestehender Wetterschutz (Wetterschutzgehäuse), der bisher gute Dienste bei den herkömmlichen
ölschaltern geleistet hat, weist verschiedene Nachteile auf, wenn er bei einem Gerät verwandt wird, welches ein
Druckgas als Isoliermittel verwendet. Porzellanwetterschutzgehäuse sind, wenn sie unter Spannung stehen, mechanisch
schwach, und sie haben eine niedrige Schlagfestigkeit. Diese
Eigenschaften bilden eine Gefahr bei der Verwendung in einer
Vorrichtung mit innerem Gasdruck.
Bei verschiedenen Ausführungen von Durchführungen und Isolierträgern
werden Wetterschutzgehäuse aus Porzellan mit innerem Gasdruck verwendet. Der innere Druck, dem das Porzellan unterworfen
ist, beträgt ungefähr 1,75-3,50 kg/cm . Jedoch gerade bei
einem Versagen des Systems oder einem beschädigten Bauteil könnte der Innendruck auch auf über 7 kg/cm steigen. Wenn ein
Porzellanwetterschutzgehäuse mit Innengäsdruck beschädigt wird, entsteht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein starker Bruch oder eine
Explosion des Porzellangehäuses. Diese Probleme beim Porzellan
erfordern besondere Sorgfalt beim Herstellen, Testen, Handhaben, Versenden und Verwenden von elektrischen Apparaten, an welchen
:■-;'-:■■ ·■ :\:^;v.^ . " -2- -
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- 2 - VPA 71/8709
Porzellanwetterschutzgehäuse verwendet sind.
Ein weiterer Nachteil der Porzellanwetterschutzgehäuae ist,
daß ihre Herstellung in großen Größen schwierig und aufwendig ist.
Ein weiterer Nachteil des herkömmlichen Porzellanwetterschutzgehäuses
ist, daß es schwierig oder unmöglich ist, sie auszubessern, selbst wenn nur ein geringer Schaden an einem
Wetterschutzgehäuse auftreten würde.
Sie Erfindung betrifft einen Isolator bestehend aus einem
zentralen langgestreckten Hauptisolierrohr, das eine Gaskammer bildet,und mehreren flexiblen Wetterschutzgehäusen, die
in Längsrichtung überlappend in Reihe auf dem rohrförmigen
Isolierten befestigt sind. Das Hauptisolierrohr weist eine hohe Zugfestigkeit auf, einen hohen Aufschlagwiderstand und
es kann hohen inneren Gasdrücken widerstehen. Bin solches Isolierrohr kann aus gewickelten Glasfaserbahnen oder einem
anderen festen Material, das mit einem Spoxid oder einem anderen geeigneten Binder imprägniert ist, hergestellt werden.
Die flexiblen Wetterschutzgehäuse sind aus synthetischen elastischen Material wie z.B. Butylgummi oder anderem gießbaren
Material gepreßt. Jedes der flexiblen Wetterschutzgehäuse besteht aus einem langgestreckten Rohrteil und mindestens einem
Gehäuseteil, der aus dem Rohrteil herausragt. Diese flexiblen Gehäuse liegen überlappt in Reihe längs der Achse des Hauptisolierrohres.
Der Innendurchmesser des Längsrohrteiles des
flexiblen Gehäuses ist ein wenig kleiner als der Außendurchmesser des Hauptisolierrohres, so daß ein Festsitz gewährleistet
und Spiel zwischen dem Längsrohrteil des flexiblen Gehäuses und dem Isoliercohr verhindert wird. Sin Isolierfett,
wie z.B. Siliconfett oder Isolierkleber, kann auf den Mantel des Hauptisolierrohres aufgetragen werden, um kleine Luftstellen,
die eventuell zwischen dem Hauptisolierrohr und des Längsrohrteil des Isolierrohres auftreten könnten, wenn die
flexiblen Gehäuse auf dem Hauptisolierrohr angeordnet sind, zu füllen.
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Eine sehr kleine Anzahl verschiedener Größen von flexiblen
Gehäusen kann für das Durchführen benutzt werden und Schalter
von vielen verschiedenen Bemessungen unter Verwendung einer ;
verschiedenen Anzahl von flexiblen Gehäusen in Reihe, da das Hauptisolierteil bei diesen Verwendungen im allgemeinen in der
Länge und nicht im Durchmesser variieren muß. Der Wetterschutzteil
des flexiblen Gehäuses kann in verschiedenen Größen und
Formen je nach den Forderungen des Benutzers hergestellt werden.
Ein Gehäuse aus elastischem Material kann in solchen Formen hergestellt werden, die aus Porzellan nicht zu erreichen sind.
Die Erfindung bezieht sich auf .eine Isoliervorrichtung, bei der
die Nachteile des Porzellans, das üblicherweise für Wetterschutzgehäuse
verwendet wird, beseitigt sind. Ein Gehäuse nach der
Erfindung ist robuster als eines aus Porzellan, und es kann nicht
so leicht beschädigt werden wie die bisherigen Porzellangehäuse.
Wenn es schon beschädigt wird, sei es absichtlich durch Steinbrocken oder Geschosse oder unabsichtlich z*-B. bei Herabfallen,
dann ist der Schaden des Gehäuses nicht so groß. Gas, das durch
das Hauptisolierteil entweicht, kann zwischen der Überlappung der Gehäuseteile austreten ohne einen plötzlichen Bruch oder
eine katastrophale Zerstörung des Gehäuses zu verursachen. Wenn ein solches Gehäuse beschädigt wird, kann es leicht und
schnell ersetzt werden, ohne daß das gesamte Gehäuse ausgetauscht werden müßte.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht im Schnitt des flexiblen Wetter-
ι
Fig. 2 ist eine Seitenansicht im Schnitt des rohrförmigen
Fig. 2 ist eine Seitenansicht im Schnitt des rohrförmigen
Hauptisolierteiles,
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht,zum Teil im Schnitt der
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht,zum Teil im Schnitt der
Gasdurchführung von Fig.4,
Fig. 4 ist eine Ansicht im Schnitt einer Gasdurchführung
Fig. 4 ist eine Ansicht im Schnitt einer Gasdurchführung
gemäß der Erfindung,
Fig. 5 ist die Vorderansicht, teilweise im Schnitt eines Leistungsschalters mit zwei Durchführungen und eines aufrechtstehenden Isolators gemäß der Erfindung,
Fig. 5 ist die Vorderansicht, teilweise im Schnitt eines Leistungsschalters mit zwei Durchführungen und eines aufrechtstehenden Isolators gemäß der Erfindung,
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4 - VPA 71/8709
Pig. 6 ist die Vorderansicht, teilweise im Schnitt eines Leistungsschalters bestehend aus einem gasgefüllten
Schalter und einer Gasdurchführung gemäß der Erfindung
und
Pig. 7 ist eine Seitenansicht im Schnitt eines flexiblen Wetterschutzgehäuses oder Schirmes für die Verwendung
an horizontal befestigten Geräten.
Im einzelnen zeigt Pig. 1 einen flexiblen Wetterschutz 10 mit einem im allgemeinen rohrförmigen Teil 12 und einem darauf
längs angebrachten Wetterschutzteil 14, das um das Rohrteil
gepreßt ist und einen nur wenig abfallenden Winkel vom Längsteil 12 aufweist. Der flexible Tetterschutz 10 ist aus einem
synthetischen elastischen Material gepreßt, beispielsweise Butylgummi oder anderen geeigneten preß- oder gießbaren
Materialien. Der flexible Wetterschutz 10 hat, wie in Pig. gezeigt, eine abgeschrägte Kante 6 am oberen Ende des rohrförmigen
Teiles 12. Das Teil 14 des Wetterschutzes ist im ganzen mit dem rohrförmigen Teil 12 gepreßt oder gegossen und es
besteht aus demselben Material wie das rohrförmige Teil 12.
Pig. 2 zeigt ein rohrförmiges Hauptisolierrohr 20, das aus einem
sehr zugfesten Material hergestellt ist wie z.B. Glaseeidefäden,
Glasfaserfolien oder eine» anderen geeigneten elektrischen Isoliermaterial hoher Zugfestigkeit. Das rohrförmige
Isolierteil 20 wird mit Epoxidharz oder anderen geeigneten festen verträglichen Harzen hoher Festigkeit imprägniert. Der
äußere Durchmesser 24 des Rohrteiles 20 ist unbedeutend größer als der innere Durchmesser 18 des Rohrteiles 12 des Wetterschutzes
10, so daß der Wetterschutz 10 eng um das rohrförmige Hauptisolierteil 20 paßt.
Pig. 3 zeigt einen vergrößerten Teil einer Gasdurchführung 30,
die in Fig. 4 dargestellt ist. Wenn, wie Pig.3 zeigt, die flexiblen Wetterschutzteile 10 auf dem rohrförmigen Hauptisolierteil
20 aufeinandergesteokt werden, dann gibt die
abgeschrägte Kante 16 am Wetterschutz 10 die Möglichkeit, daß die Bodenkante 17 des Wetterschutzes 10 leicht auf der
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abgeschrägten Kante 16 des vorher aufgesetzten Wetterschutzes
10 ruhen kann, so daß es auf das Oberteil.des rohrförmigen
Teiles 12 des vorher aufgesetzten Schutzteil.es 10 paßt. Die abgeschrägte Kante 16 unterstützt auch die bei 32 dargestellte Fläche, wo die untere Kante 17 eines Wetterschutzes
auf die obere Kante 16 eines vorher aufgesetzten Wetterschutzes
paßt, so daß kein Zwischenraum entsteht. Zwischen dem Mantel des rohrförmigen Isolierteiles 20 und dem inneren Durchmesser
des flexiblen Wetterschutzes 10 darf kein Zwischenraum, sein,
weil eine Koronaentladung in einer eventuell sich bildenden Lufttasche auftreten kann. Sie könnte eine Strahlungsinterferenz
verursachen und das durch die Entladung gebildete Ozon könnte mit der Zeit einen Angriff auf die Isolierung
ausüben und verursachen, daß die elektrischen Eigenschaften des Isolators sich verschlechtern. Um Lufteinschlüsse zu
verhindern, die z.B. bei 34 vorhanden sein können, wird ein Isolierfött 3$, beispielsweise Siliconfett, auf der äußeren
Oberfläche 26 des Isolierrohres 20 oder der inneren Oberfläche 22 des flexiblen Wetterschutzes 10 angewendet. Wenn
der flexible Wetterschutz 10 um das rohrförmige Hauptisolier-'
teil 20 montiert wird, belegt das Isoiierfett 36 das Isolierrohr
20 (Pig.3) und füllt vorhandene Zwischenräume 34, die in der Innnenfläche zwischen dem Hauptisolierrohr 20 und dem
Wetterschutz 10 vorhanden sind. Wie oben erläutert kann das gleiche Ergebnis durch Verwendung eines Isolierklebers anstelle
des Isolierfettes 36 erreicht werden.
Pig. 4 zeigt eine Gasdurchführung 30 unter Verwendung der"
Hauptmerkmale der Erfindung bestehend aus einem Leitstift 37,
einer Bodenklemme 38, einem Lichtbogenschutz 40, einer Durchführungskappe
42, einer oberen Kammer 44, einem Stützflansch 46 und eine« flexiblen Wetterschutz 10, die in Längsrichtung
auf das rohrförmige Hauptisolierteil 20 aufgesteckt sind. Verbindungen
wurden zum unteren Ende 38 und oberen Ende 44 hergestellt. Der Leitstift 37 führt Strom zwischen den Enden
und 38. Das Isoliermittel für diese Gasdurchführung 30 ist ein Gas mit einer hohen dielektrischen Durchschlagfestigkeit,
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beispielsweise Schwefelhexafluorid SFg. Der Innenraum der
Durchführung um den Leitstift 37 bezeichnet mit 48 ist alt einem isolierenden Druckgas gefüllt. Sine solche Durchführung
muß in einer Anordnung verwendet werden, welche mit einem Isoliergas abgedichtet und isoliert ist, weil die Durchführung
30 nicht abgedichtet ist. Durch den Leitstift 37 wird Gas durchgeführt, wie dies Fig. 4 zeigt. Das Gas strömt
nun durch ein Filter 50 und den inneren Kanal 52 im Stift 37 und durch Verbindungsrohre 54 in den Hauptisolierraum 48.
Der Gasdruck im Gasraum 48 ist der gleiche wie in dem Gehäuse, auf dem die Gasdurchführung 30 befestigt ist.
Fig. 5 zeigt einen Hochleistungsschalter 60, der Gas verwendet wie die oben beschriebene Durchführung .30. Er besteht aus
zwei Gasdurchführungen 30, einem Hauptgehäuse 62, einer Reihe
von fixierten Kontakten 64, einem bewegbaren Kontakt 66, einem Stützisolator 68 und einem Hochdruckgasbehälter 70. Der Druck
im Hochdruckgasbehälter 70 beträgt ungefähr 17,5 kg/cm . Der
normale Arbeltsdruck im Inneren 72 dee Hauptgehäuses 62 ist
annähernd 3,15 kg/cm . Wie oben beschrieben ist die Gasdurchführung
30 nicht abgedichtet bei der unteren Klemme 38, wie dies Fig. 5 zeigt, so daß der Druck im Innern der Durchführung
gleich ist dem Druck im Hauptgehäuse 62, welcher annähernd 3,15 kg/cm ist. Während des Einsatzes des Leistungsschalter«
werden die Kontaktteile 64 der fixierten Kontakte 63 abgetrennt von den Kontaktteilen 67 des bewegbaren Kontaktes 66.
Wenn die Kontaktflächen 64 und 67 abgetrennt sind, bildet sich ein Lichtbogen zwischen den fixierten Kontaktflächen 64 und den
bewegbaren Kontaktflächen 67. Urn diesen Lichtbogen so schnell wie möglich auszulöschen, wird Hochdruckgas verwendet, um den
Lichtbogen auszublasen. Das Hochdruoklsoliergas wird kontrolliert
durch ein Blasventil 74, wenn das Ventil 74 versagt, kann der Druck in dem Hauptgehäuse 62 und in der Durchführung 30 ansteigebis
der Lichtbogen durch eine Sicherheitszerreißscheibe 98
ausgelöscht wird. Die Unterbrecherscheibe soll bei eines Druck
über 7 kg/cm blasen. Die Verwendung von Porzellan mit diesen
inneren Gasdrücken ist gefährlich. Bin defektes oder beschädigte«
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' -7 - - ■ VPA 71/8709
Porzellan könnte zum Versagen führen und katastrophale Zerstörung
verursachen. Mit der vorliegenden Erfindung kann, wie am besten aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, wenn die
Innenwand 28 des rohrförmigen Hauptisolierteiles 20 brechen
sollte oder Risse zeigen sollte, das Isol-ier-rohr ohne Gefahr
durch die .Wand 28 und zwischen die Überlappungen 33 der
gestapelten flexiblen Wetterschutzvorrichtungen 10 entweichen. Bin Stützisolator 68 bestehend aus einem rohrförmigen Hauptisolierteil
20, um das in seiner länge überlappende flexible Wetterschutzvorrichtungen oder Gehäuse 10 in Reihe befestigt
sind, ist auch in Pig. 5 gezeigt. Der Stützisolator 68 ist auch mit einem Druckgas gefüllt.
Pig, 7 zeigt einen flexiblen Wetterschutz 10, der besonders geeignet ist für die Verwendung in elektrischen Geräten,
bei denen die Längsachse horizontal liegt. Der Wetterschutz besteht aus einem rohrförmigen Teil 12 und einem Wetterschutzteil
15, welches im allgemeinen klauenförmigen Querschnitt hat.
Dieses !Ceil 15 ist längs gelagert und um das rohrförmige Teil
gepreßt. Der flexible Wetterschutz 10 ist aus einem synthetischen
elastischen Material gepreßt, beispielsweise Butylgummi.
Pig. 6 zeigt einen Leistungsausschalter 76 mit einer Unterbrecherseite
78 und einer gasgefüllten Durchführung 30 unter Verwendung der Hauptmerkmale der Erfindung. Die Klemme 80
und die Klemme 44- sind mit Anschlüssen versehen. Strom fließt durch einen Unterbrecher 79, die innere Verbindung 82 und
durch die gasgefüllte Endbuchse 30. Wenn der Strom geöffnet wird, ziehen die beweglichen Kontakte 84 von den feststehenden
Kontakten 86 weg und es schaltet aus. Wenn das rohrförmige Isolierteil 20 mit einem Unterbrecher 79 ver- .
wendet wird, beträgt der Innengasdruck im vom Isolierrohr 20 gebildeten Raum 88 (Pig.6) 17,5 kg/cm . Aufgrund des hohen
Druckes würde dies bei Verwendung von Porzellan ein besonders gefährlicher Platz sein. Aber bei einer Anordnung gemäß der
Erfindung strömt, wenn die Isolierrohre 20 angerissen oder
gebrochen sind, harmlos durch die Überlappung 33 des flexiblen Wetterschutzes 10. Die obige Beschreibung der Wirkung des
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- 8 - VPA 71/8709
Unterbrechers 79 ist hinreichend, um die Vorteile der Erfindung
zu zeigen. Es wird auf die US-Patentschrift 3 596 028 verwiesen, die einen Unterbrecher 79 im einzelnen beschreibt.
Ein Isolator gemäß der Erfindung hat mehrere Vorteile. Er ist robuster als einer aus Porzellan und weniger empfindlich.
Wenn das wetterbeständige Gehäuse versagt, wird das Versagen nicht zu stark und das Gas, welches durch das Hauptisolierrohr
20 entweicht, wird harmlos durch die Überlappung 33 des gestapelten flexiblen Wetterschutzes 10 in die Atmosphäre
strömen. Wenn irgendwelche Teilendes Wetterschutzes 10
beschädigt werden, können sie aus der Röhre 20 entfernt werden und leicht und schnell ersetzt werden, ohne sie durch ein
ganzes wetterbeständiges Gehäuse zu ersetzen. Die Erfindung erzeugt ein neues wetterbeständiges Gehäuse einfacher
Konstruktion, welches leicht zu montieren und zu reparieren ist und zuverlässig in der Wirkung ist.
Zahlreiche Änderungen können in der oben beschriebenen Vorrichtung
gemacht werden, ohne von der Erfindung abzuweichen. Diese ähnlichen Vorrichtungen fallen unter die vorliegende
Erfindung.
6 Patentansprüche
7 Figuren
-9-
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Claims (6)
- - 9 - , VPA 71/8709Patentansprüche .Isolator, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem zentralen langgestreckten Hauptisolierrohr (20) besteht, das eine Gaskammer (48) bildet und mehreren flexiblen Wetterschutzgehäusen (10), die überlappend in Reihe längs der Achse des zentralen langgestreckten Hauptrohrrohres (20) befestigt sind.
- 2. Isolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er enthält einen zentralen Leitstift (37)» der die Spitze mit dem Ende verbindet und am oberen und unteren Ende Vorichtungen, die eine abgeschlossene Gaskammer im Innern des langgestreckten Rohrteiles erzeugen sowie Vorrichtungen, um Gas in den Hohlraum einzuführen und die Gaskammer (48) zu füllen.
- 3. Isolator nach Anspruch 1 und 2, dadurch,gekennzeichnet, daß das flexible Wetterschutzgehäuse (.10) aus einem Rohrteil (12) und einem darauf längs angebrachten ganzen Schirmteil (14) besteht.
- 4· Isolator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale langgestreckte Hauptisolierrohrteil (20) aus mit Harz imprägnierten Glasfasern besteht.
- 5. Isolator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale langgestreckte Hauptisolierrohrteil (20) aus mit Epoxidharz imprägnierten Glasfäden besteht.
- 6. Isolator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale langgestreckte Hauptisolierrohrteil (20) aus einem Rohr aus gewickelten Glasfaserbahnen, die mit Epoxidharz imprägniert sind, besteht und die flexiblen Wetterschutzgehäuse (10) aus Butylgummi bestehen.309822/0313
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| OHJ | Non-payment of the annual fee |