DE2252007C3 - Wasserrohrkessel für eine Sammelheizungsanlage - Google Patents
Wasserrohrkessel für eine SammelheizungsanlageInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wasserrohrkessel für eine Sammelheizungsanlage, mit einem von an Verteiler
und Sammler angeschlossenen Rohren umgebenen Strahlungs- und Berührungsteil, zwischen denen eine
querliegende, beidseits beheizte Rohrwand angeordnet ist, mit einem unteren Rücklaufstutzen zum Berührungsteil
und einem Voriaufstutzen am Strahiungsteil, welcher strömungsmäßig dem Berührungsteil nachgeschaltet
ist, wobei die der Trennwand gegenüberliegende Wand des Berührungsteils von parallelen, mit einem
oberen Sammler und unteren Verteiler verbundenen Wandrohren gebildet ist.
Ein derartiger Wasserrohrkessel ist bekannt (DE-GM 820). Hierdurch wird das in den Rohren der der
Trennwand gegenüberliegenden *Wand durch Berührung erhitzte Wasser vom oberen Sammler über eigene
Oberleitungsrohre Sammlern des Strahlungsteils zugeführt, während das in den eigentlichen, den Berührungszug
durchsetzenden Berührungsheizflächen erhitzte Wasser in obere Sammler eintritt, von denen es über
unbeheizte Rohre den Verteilern des Strahlungsteils zugeführt wird.
In neuerer Zeit geht das Bestreben dahin, Wasserrohrkessel aus einzelnen Teilen baukastenartig zusammenzusetzen, was die Herstellung in der Werkstatt vereinfacht, den Transport auch bei Einheiten für größere Leistungen begünstigt und die Arbeiten auf der Baustelle vermindert Im Zuge dieser Bestrebung kann
In neuerer Zeit geht das Bestreben dahin, Wasserrohrkessel aus einzelnen Teilen baukastenartig zusammenzusetzen, was die Herstellung in der Werkstatt vereinfacht, den Transport auch bei Einheiten für größere Leistungen begünstigt und die Arbeiten auf der Baustelle vermindert Im Zuge dieser Bestrebung kann
is ^s von Vorteil sein, beheizte Rohre für die Oberleitung
des zu erhitzenden Wassers vom Berührungsteil zum Strahlungsteil zu benutzen. Dabei sind jedoch verschiedene
Punkte zu beachten, damit die Sicherheit des Kessels gewährleistet bleibt
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Wasserrohrkessel der eingangs genannten Gattung zu schaffen, der in
vereinfachter Bauweise herstellbar ist und die erforderliche Sicherheit bei seinem Betrieb gewährleistet
Der Lösung dieser Aufgabe dient ein gattungsgemäßer Wasserrohrkessel, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der obere Sammler den Berührungsheizflächen strömungsmäßig nachgeschaltet und über die abwärts durchströmten Wandrohre mittel- und/oder unmittelbar mit den Verteilern des Strahlungsteils verbunden ist
Der Lösung dieser Aufgabe dient ein gattungsgemäßer Wasserrohrkessel, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der obere Sammler den Berührungsheizflächen strömungsmäßig nachgeschaltet und über die abwärts durchströmten Wandrohre mittel- und/oder unmittelbar mit den Verteilern des Strahlungsteils verbunden ist
Der Berührungsteil kann als eine Einheit ausgebildet werden, der das abgekühlte Rücklaufwasser unten
zugeführt wird. Beim Durchströmen der Rohre des Berührungsteils wird das Wasser erwärmt, das dann erst
abwärts geführt wird. Es ist nicht zulässig bzw. von großem Nachteil, kaltes Rücklaufwasser in beheizten
Rohren abwärts zu führen, da hierbei Luftblasen an den Rohrinnenwänden hängenbleiben, die dann Anlaß zu
Korrosioner, sind. Im vorliegenden Fall wird der Sauerstoff bzw. die Luft im Wasser durch die Beheizung
ausgetrieben. Vorzugsweise wird der obere Sammler, dem das im Berührungsteil erwärmte Wasser zugeführt
wird, mit wenigstens einem Entlüftungsrohr versehen, so daß die Luft abströmen kann.
die stärker beheizten Abschnitte der abwärts durchströmten Rohre — also solche Abschnitte, die dem
Eintritt der Gase in den Berührungsteil nahe liegen — lotrecht angeordnet und liegen insbesondere mit dem
zunächst liegenden Sammler oder Verteiler in einer
so lotrechten Ebene. Für diese Anordnung sind strömungstechnische Gesichtspunkte maßgebend, die insbesondere
bei abwärts durchströmten und beheizten Rohren für die Eindeutigkeit der Wasserströmung und Sicherheit
des Kessels wesentlich sind.
Von Vorteil ist es ferner, insbesondere im Hinblick auf die baukastenartige Zusammensetzung des Kessels, die
den Strahlungs- und Berührungsteil umhüllenden Boden-, Wand- und Deckenrohre jeweils mit eigenen
Verteilern für den Beriihrungs- und den Strahlungsteil
eo zu versehen und auch den quer zur Kesselachse
liegenden Wänden eigene Verteiler und Sammler zuzuordnen.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen lotrechten Längsschnitt durch einen schematisch dargestellten Wasserrohrkessel,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-Il in der Fig. 1,
F i g. 3 und 4 zur F i g. 1 ähnliche Teilschnitte für
Der Wasserrohrkessel hat einen Strahlungsteil 1 und einen Berührungsteil Z Jeder dieser Teile besteht aus
einem von Rohren umschlossenen Hohlkörper, wobei die Rohre 3 des Strahlungsteils 1 an einen unteren
Längsverteiler 4 und oberen Längssammler 5 angeschlossen sind und den Boden, die Seitenwände sowie
die Decke des Hohlkörpers bilden. Die Rohre 6 des Berührungsteils 2 sind an einen unteren Längsverteiler 7 J0
und oberen Längssammler 8 angeschlossen, bilden ebenfails den Boden, die Seitenwände und die Decke
dieses Hohlkörpers und tragen in den umschlossenen Raum hineinragende, von den die Seitenwände bildenden
Abschnitten der Rohre 6 ausgehende U-förmig gebogene Rohre 9. Strahlungs- und Berührungsteil sind
in ihren äußeren Umrissen einander gleich.
Der Strahlungsteil 1 wird an der Frontseite von Wandrohren 10 einer Rohrwand abgeschlossen, die nur
mechanisch mit dem von den Rohren 3 umschlossenen Hohlkörper verbunden ist und in der ein (nicht
dargestellter) Brenner angeordnet ist. Strailungsteil
und Berührungsteil sind voneinander durch Wandrohre 11 getrennt, die einen Durchtritt der Rauchgase
erlauben. Die von diesen Wandrohren gebildete Rohrwand ist ebenfalls nur mechanisch mit den von den
Rohren 3 und 6 umschlossenen Hohlkörpern verbunden. Die Rückwand des Kessels wird von Wandrohren 12
gebildet, zwischen denen ein (nicht dargestellter) Rauchgasaustritt vorhanden ist. Auch die von diesen
Wandrohren gebildete Rohrwand ist nur mechanisch mit dem von den Rohren 6 umschlossenen Hohlkörper
verbunden.
Das abgekühlte Rücklaufwasser aus der Heizungsanlage strömt über das Rohr 13 dem Kessel zu und gelangt
über den Verteiler 7 in die Rohre 6 und U-Rohre 9, in denen es erwärmt wird. Vom Sammler 8 wird dieses
erwärmte Wasser einem Sammler 14 zugeführt, an das die Wandrohre 12 der Rückwand angeschlossen sind.
Diese beheizten Wandrohre 12 führen das Wasser abwärts zu einem Verteiler 15, von welchem es über
Rohre 16 einem Verteiler 17 zufließt, an den einerseits die Wandrohre 11 der Trennwand angeschlossen sind
und der andererseits über Rohre 18 den Längsverteiler 4 und den Verteiler 19 der Front-Wandrohre 10 versorgt.
Die Trennwandrohre 11 münden in einen Sammler 20, die Frontwandrohre 10 in einen Sammler 21, die — wie
auch der Sammler 5 — mit dem Vorlaufstutzen 22 verbunden sind.
Um eine Abführung der aus dem Wasser beim Durchfließen der Rohre 6 und 9 ausgetriebenen Luft
bzw. des Sauerstoffs zu ermöglichen, bevor das Wasser in den beheizten Wandrohren 12 abwärts strömt, ist an
den Sammler 14 wenigstens eine Entlüftungsleitung 23 angeschlossen, die mit dem Vorlaufstutzen 22 in
Verbindung steht
Für die Sicherung der Abwärtsströmung durch die Wandrohre 12 und für deren Sicherheit ist es wesentlich,
daß der stärker beheizte Abschnitt dieser Rohre, d. h. der dem Rauchgasdurchtritt in den Berührungsteii
benachbart liegende Abschnitt, lotre ';ί verläuft und mit
dem zunächst liegenden Sammler oder Verteiler in einer lotrechten Ebene liegt
Bei dem Beispiel der F i g. 1 liegen der Sammler 14, der Verteiler 15 und die Rückwandrohre 12 in einer
gemeinsamen lotrechten Ebene.
Bei dem Beispiel der Fig.3 treten die Rauchgase unten vom Strahlungsteil 1 in den Berührungsteil 2 über,
deshalb liegen hier der Verteiler 15 und die Wandrohre 12 in einer lotrechten Ebene.
Bei dem Beispiel der F i g. 4 treten die Rauchgase (wie in Fig. 1) oben in den Berührungsteil 2, jedoch führen
die Wandrohre 12 das Wasser unmittelbar dem Verteiler 17 für den Strahlungsteil zu. Die Wandrohre
12 sind also in ihrem oberen Abschnitt stärker beheizt, und deshalb liegen der Sammler 14 und der stärker
beheizte Abschnitt der Wandrohre 12 in einer lotrechten Ebene.
Zwischen dem Vorlaufwasser führenden Rohrsystem und dem Hauptverteiler 17 für den Strahlungsteil sind
unbeheizte Rücklaufrohre 24 vorgesehen, die einen Eig'^numlauf im Strahlungsteil ermöglichen.
Claims (7)
1. Wasserrohrkessel für eine Sammelheizungsanlage,
mit einem von an Verteiler und Sammler angeschlossenen Rohren umgebenen Strahlungsund
Berührungsteil, zwischen denen eine querliegende, beidseits beheizte Rohrwand angeordnet ist, mit
einem unteren Rücldaufstutzen zum Berührungsteil und einem Vorlaufstutzen am Strahlungsteil, welcher
strömungsmäBig dem Berührungsteil nachgeschaltet ist, wobei die der Trennwand gegenüberliegende
Wand des Berührungsteils von parallelen, mit einem oberen Sammler und unteren Verteiler
verbundenen Wandrohren gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Sammler (14)
den Berührungsheizflächen (6, 9) strömungsmäßig nachgeschaltet und über die abwärts durchströmten
Wandrohre (12) mittel- und/oder unmittelbar mit den Verteilern (4, 17) des Strahlungsteils (1)
verbunden is L
2. Wasserrohrkesse! nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Sammler (14) wenigstens eine Entlüftungsleitung (23) aufweist, die
mit einem zum Vorlaufstutzen (22) führenden Rohr verbunden ist
3. Wasserrohrkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Rauchgaseintritt in den
Berührungsteil (2) benachbarten Abschnitte der abwärts durchströmten Wandrohre (12) sowie der
damit verbundene Sammler (14) bzw. Verteiler (15) in einer lotrechten Ebene angeordnet sind.
4. Wasserrohrkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abwärts durchströmten
Wandrohre (12) sowie eier damit verbundene Sammler (14) und Verteiler (15) ;n einer gemeinsamen
lotrechten Ebene angeordnet sind.
5. Wasserrohrkessel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strahlungsund
Berührungsteil (1, 2) umhüllenden Boden-, Wand- und Deckenrohre (3,6) jeweils mit Verteilern
(4.7) und Sammlern (5,8) verbunden sind.
6. Wasserrohrkessel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteiler (4,7) und Sammler
(5.8) in einer lotrechten Mittelebene des Heizungskessels angeordnet sind.
7. Wasserrohrkessel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Wandrohren
(10,11,12) gebildeten querliegenden Rohrwände
mit Verteilern (19,17,15) und Sammlern (21,20,14)
verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722252007 DE2252007C3 (de) | 1972-10-24 | 1972-10-24 | Wasserrohrkessel für eine Sammelheizungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722252007 DE2252007C3 (de) | 1972-10-24 | 1972-10-24 | Wasserrohrkessel für eine Sammelheizungsanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2252007A1 DE2252007A1 (de) | 1974-05-02 |
| DE2252007B2 DE2252007B2 (de) | 1980-01-24 |
| DE2252007C3 true DE2252007C3 (de) | 1980-09-25 |
Family
ID=5859859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722252007 Expired DE2252007C3 (de) | 1972-10-24 | 1972-10-24 | Wasserrohrkessel für eine Sammelheizungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2252007C3 (de) |
-
1972
- 1972-10-24 DE DE19722252007 patent/DE2252007C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2252007A1 (de) | 1974-05-02 |
| DE2252007B2 (de) | 1980-01-24 |
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