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DE2248457A1 - Verfahren zur isolierung von oleandrin aus nerium odorum - Google Patents

Verfahren zur isolierung von oleandrin aus nerium odorum

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Publication number
DE2248457A1
DE2248457A1 DE19722248457 DE2248457A DE2248457A1 DE 2248457 A1 DE2248457 A1 DE 2248457A1 DE 19722248457 DE19722248457 DE 19722248457 DE 2248457 A DE2248457 A DE 2248457A DE 2248457 A1 DE2248457 A1 DE 2248457A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oleandrin
leaves
solvent
odorum
treatment
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19722248457
Other languages
English (en)
Inventor
Tatsuo Yamauchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hisamitsu Pharmaceutical Co Inc
Original Assignee
Hisamitsu Pharmaceutical Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP46077255A external-priority patent/JPS50883B2/ja
Priority claimed from JP46077254A external-priority patent/JPS50882B2/ja
Priority claimed from JP4569772A external-priority patent/JPS552957B2/ja
Application filed by Hisamitsu Pharmaceutical Co Inc filed Critical Hisamitsu Pharmaceutical Co Inc
Publication of DE2248457A1 publication Critical patent/DE2248457A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J19/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 by a lactone ring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Compounds Of Unknown Constitution (AREA)

Description

DR. MÜLLER-BORE D'HL-PriYS. OP. ΜΑΝΠΖ CIPL-CHEM. DR. DEUFEL DIPL.-ING. FINSTERWALD DIPL.-ING. GRÄMKOW
PATENTANWÄLTE
- 3. DNt, 1972
D/Lo/Sh - Y 1005
Hisamitsu Pharmaceutical Company, Inc. 408 Tashirodaikan-machi, Tosu-city, Japan
Verfahren zur Isolierung von Oleandrin aus
Herium odorum
Prioritäten: Japan vom 3° Oktober 1971 Hr. 77254 Japan vom 3. Oktober 1971 Hr. 77255 Japan vom 8. Mai 1972 Hr, 45697
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Isolierung von Oleandrin aus Heriura odorum.
ITerium odorum Sol und Her ium oleander Linn gehören zur Gattung Herium der Familie der Apocynaceae. Blätter hiervon enthalten Oleandrin, welches als Arzneimittel brauchbar ist und die folgende Strukturformel besitzt;
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OCH7 H
Es ist bekannt, daß Oleandrin ausgezeichnete kardiotonische und diuretische Wirkungen besitzt. Hieraus ergaben sich zahlreiche Untersuchungen.
In der japanischen Patentschrift 124 460 ist ein Verfahren zur Isolierung dieses aktiven Bestandteiles aus Neritun odorum beschrieben, welches das Rühren von Blättern von Nerium odorum mit V/asser oder wäßrigem Alkohol zur Extraktion des Bestandteiles, die Reextraktion des Extraktes mit einem Lösungsmittel wie Chloroform und das Ausfällen des Produktes hieraus unter Gewinnung von Oleandrin umfaßt. In neuerer Zeit wurden ein Verfahren zur Gewinnung von Oleandrin, welches die Behandlung mit einem Bleisalz umfaßb, und ein Verfahren, welchen die Behandlung mit einer geeigneten Kotabination von mehreren Lösungsmitteln umfaßt, beschrieben.
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Bei diesen Arbeitsweisen ergibt sich Jedoch der Uachteil, daß die erhaltenen Oleandrinkristalle immer noch Verunreinigungen enthalten, wodurch die endgültigen Oleandrinpräparationen trübe (weiß) sind. Ein weiterer schwerwiegender Nachteil dieser Arbeitsweisen liegt darin, daß die Oleandrinausbeute sehr niedrig ist, so daß sie nur geringen praktischen Wert besitzen.
Aufgabe der Erfindung ist ein Verfahren, daß diese Nachteile vermeidet und die Abtrennung von Oleandrin in hoher Ausbeute aus Blättern von Nerium odorum in einfacher Weise ermöglicht·
Falls Blätter von Nerium odorum natürlich getrocknet werden., ist die Ausbeute des hieraus erhaltenen Oleandrins niedrig.
Es vnirde nun gefunden, daß die Ausbeute von Oleandrin wesentlich verbessert werden kann, wenn niclitgetrocknete Blätter von Nerium odorum einer Hitzebehandlung unter-trockenen, oder nassen Bedingungen oder einer Inkubr. iionsbehandlung unterworfen werden, wodurch Oleandrin durch enzymatisch^ Reaktion des in Nerium odorum enthaltenen, nativen Glykosids isoliert wird. Durch eine nachfolgende Exfcraktionsbehandlung kann Oleandrin in einer sehr hohen Au-beute und in sehr hoher Reinheit erhalten werden. Darüberhinaus kann Oleandrin ebenfalls in hoher Ausbeute und Reinheit erhalten werden, indem das native Glykosid aus nichtgetrockneten Blättern von Nerium odorum isoliert und anschließend eine enzymatische Behandlung durchgeführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Gewinnung von Oleandrin aus Neriuu odorum durch Extraktion zeichnet sich dadurch aus, daß man nichtgetrocknete Blätter von Nerium odorum enzymatisch hitzebehandelt und Oleandrin aus dem erhaltenen Ecodukt mit
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einem Lösungsmittel extrahiert.
Als Hitzebehandlung "bei dem erfindungsgemaßen Verfahren kann eine beliebige Hitzebehandlung unter trockenen oder nassen Bedingungen oder eine milde Hitzebehandlung durch Inkubation angewandt werden, um Oleandrin in hoher Ausbeute und mit Leichtigkeit aus dem Gewebe von Nerium odorum zu isolieren.
Die Hitzebehandlung unter trockenen oder feuchten Bedingungen wird wie folgt durchgeführt: Blätter von Nerium odorum werden auf eine Temperatur oberhalb 60 0C erwärmt, und das Produkt dieser Hitzebehandlung wird mit Wasser, einem organischen Lösungsmittel oder einem Gemisch hiervon extrahiert, und das Oleandrin wird aus diesem Extrakt isoliert· Auf diese Weise wird Oleandrin von Nerium odorum abgetrennt und zu einem hohen Reinheitsgrad in hoher Ausbeute gereinigt.
Die frischen Blätter von Nerium odorum können der Hitzebehandlung sofort unterworfen werden, oder nachdem sie eine Zeit lang gelagert wurden oder bis zu einem gewissen Ausmaß an Luft getrocknet sind. Die Lufttrocknung wird im allgemeinen bei Zimmertemperatur von 10 bis 15 °C durchgeführt. Die Wirkung der nachfolgenden Hitzebehandlung kann innerhalb von 4 bis 7 Tagen Lufttrocknung erzielt werden. Die wirksame Extraktion von Oleandrin konnte selbst mit der Hitzebehandlung gemäß der Erfindung nicht erreicht werden, falls das Lufttrocknen länger als 11 Tage durchgeführt wird.
Die Hitzebehandlung wird als Erhitzen unter trockenen Bedingungen bei etwa 60 bis 170 0C, als Behandlung mit heißem Wasser bei etwa 60 bis 100 0C oder als Dampfbehandlung unter atmosphärischem oder höherem Druck bei etwa 60 bis 170 0C durchgeführt. Diese Arbeitsweisen können für sich alleine oder in Kombination angewandt werden. Die Behandlungsdauer reicht von
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xvenigen Augenblicken bis zu- 3 Stunden, vorzugsweise von 20 Minuten bis zu 1 Stunde»
Die Blätter von ITerium odorum können vor der Hitzebehandlung in Stücke zerschnitten werden» Jedoch sind auch die unz#rkleinerten Blätter für die Behandlung geeignet.
In der folgenden Tabelle I ist die Beziehung zwischen den Erhitzungstemperaturen vor und nach dem Lufttrocknen und dem Ergebnis der Extraktion von Oleandrin gezeigt»
Tabelle I
Trocknungsbedingungen Behandlungs-
temperatur
trockene Be
dingungen
der Blätter von Nerium odorum 01e andrinnach-
weis mittels
•Papier Chromato
graphie
c- +
Bedingung
der Luft
trocknung
80 0O Behandlungs-
dauer
+ +
mm It 10 min + +
ti 50 0O 40 min +
ft 65 0C It +
Il 80 0O It +
ti 125 0O Il
Il 165 0O It
It 80 0O Il
4 Tage ti It
7 Tage tt It
11 Tage Il
Durch eine solche Hitzebehandlung wirkt ein in den Blättern ■von Herium odorum enthaltenes Enzym auf das native Glykosid von Oleandrin in den Blättern ein, so daß Oleandrin
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abgespalten wird. Es vrird daher angenommen, daß das native Glykosid durch diese Behandlung in Oleandrin in leicht extraktionsfähigem Zustand umgewandelt vrird.
Unter trockenen Bedingungen hitzebehandelte Blätter von Herium odorum werden direkt gemahlen und der Extraktionsbehandlung unterzogen. Andererseits werden mit heißem Wasser oder Dampf behandelte Blätter vor der Bxtraktionsbehandlung an Luft getrocknet, um die Ausbeute zu äbeigern. Die Lufttrocknungsbehandlung kann aber auch, falls sie sich als nicht erforderlich erweist, ausgelassen iirerden.
Die auf die Weise hitzebehandelten und gemahlenen Blätter von Nerium odorum werden dann der Extraktionsbehandlung mit Wasser, einem organischen Lösungsmittel oder einem Gemisch hiervon unterworfen.
Beispiele für organische Lösungsmittel sind Alkohole wie Methanol und Äthanol, Äther, halogenierte Kohlenwasserstoffe und Chloroform. Wegen seiner Wirtschaftlichkeit und der Extraktionswirksamkeit ist Methanol besonders bevorzugt,
Oleandrin kann aus dem entstandenen Extrakt in üblicher Weise isoliert werden. Beispielsweise kann der Extrakt unter vermindertem Druck konzentriert werden, dann wird eine äquivalente WassBCTienge hier zugegeben und das Gemisch filtriert.
Danach wird das Filtrat mit Benzol oder Methylenchlorid erneut extrahiert, darauf schließt sich eine Konzentration unter vermindertem Druck an, um einen pastenartigen Rückstand zu erhalten.· Ein Gemisch von Ithylaoetat/Hexan (1:1) wird zu dem Rückstand hinzugegeben, um rohe Kristalle auszufällen, welche dann einer fraktionierten Umkristallisation unterworfen werden, um Oleandrin in Form von Hadela au erhalten.
? ii 9 Ö 1 5 / 1 2 1 1
Aus der Mutterlauge können Oleandrin und zusätzlich Adynerin, Odorosid A, 16-Desacetyl-anhydrooleandrin, Oleandrigenin usw. durch säulenchromatographische Trennung erhalten werden.
Im folgenden wird die milde Hitzebehandlung durch Inkubation der nicht ge trockneten Blätter von Uerium odorum gemäß der Erfindung beschrieben.
Zuerst werden frische Blätter von Neiinm odorum fein zerpulvert. Um Pulver der Blätter zu erhalten, ist eine Pulverisiermaschine oder eine Mühle geeignet· Die Blätter können jedoch auch mit Hilfe einer Schneidvorrichtung in Stücke zerschnitten vrerden.
Die auf diese Weise geschnittenen oder pulverisierten Blätter von Nerium odorum werden mit einer sauren oder neutralen Pufferlösung vermischt. Ausgezeichnete Ergebnisse werden erhalten, wenn die Pufferlösung auf einen pH-Wert von etwa 4,0 bis 7$0 eingestellt wird. Als Pufferlösung können organische Lösungen, anorganische lösungen oder Mischungen hiervon verwendet werden. Aus wirtschaftlichen Gründen sind Pufferlösungen von organischen Säuren wie von Essigsäure, Zitronensäure und Phosphorsäure/Zitronensäure bevorzugte Die Pufferlösungen können entweder sauer oder neutral sein. Mit alkalischen Pufferlösungen ist eine Wirkung in der späteren Exrfcraktionsstufe r'cht zu erwarten, da die Zersetzung des nativen Glykosids mit einem Enzym in alkalischem Medium nicht durqhgeführt werden kann.
Die geschnittenen oder zermahlenen Blätter von Nerium odorum werden dann einer Inkubation oder Homogenisierungsbehandlung zur Hydrolyse des nativen Glykosids von Oleandrin in den Blättern mit einem hierin enthaltenen Enzym zur Isolierung des Oleandrins unterworfen.
Die Homogenisierungsbehandlung kann gegebenenfalls vor der
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Inkubation durchgeführt werden, oder die Inkubation kann direkt ohne Homogenisierungsbehandlung durchgeführt werden. In einem solchen Fall kann die HomogeniEsierüngsbehandlung lediglich durch Behandlung der geschnittenen Blätter in einem Homogenisator für eine kurze Zeitdauer durchgeführt werden, da diese Behandlung lediglich zum Zweck der Homogenisierung der geschnittenen Blätter durchgeführt wird. Die Inkubationsbehandlung wird bei einer Temperatur im Bereich von etwa 25 bis 50 °0 und vorzugsweise von 30 ° bis 40 0C während einer Dauer von 10 Minuten bis 10 !Stunden durchgeführt, wobei das Gemisch stehengelassen oder nur schwach gerührt wird.
Diese Behandlung wird abgeschlossen, wenn die Zersetzung des nativen Glykosids von Oleandrin mit dem Enzym abgeschlossen ist. Die Bedingungen hängen in starkem Maße von der Art von Nerium odoruin und dem Trockenheitsgrad der Bätter ab. Daher sollten die Bedingungen jedesmal in Abhang!gkeit von dem Zustand der Blätter von Nerium odorum festgelegt werden.
Bei der Homogenisierungsbehandlung werden die in der Pufferlösung eingetauchten Blätter oder die mit der Pufferlösung vermischten Blätter in einem Homogenisator behandelt. Die Behandlungszeit reicht von 1-3 Minuten bis etwa 4- Stunden. Falls frische Blätter verwendet werden ist die Zeit kurz, und eine längere Zeit ist erforderlich, falls getrocknete Blätter eingesetzt v/erden. Ausgezeichnete Ergebnisse v/erden erhalten, falls die Inkubation ebenfalls bei dieser Behandlungsstufe durc3i£;eführt wird, indem die Temperatur auf 25 bis 50 °G gehalten wird.
Die geschnittenen Blätter von Nerium odorum werden gegebenenfalls nach der Inkubationsbehandlung unter Erhitzen filtriert und dann mit Wasncr, einem organischen Lösungsmittel oder einem Gemisch hiervon extrahiert. Als organische Lösungsmittel kön-
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nen Alkohole wie Methanol und Äthanol , Äther, halogenierter Kohlenwasserstoff und Chloroform verwendet werden» Methan! ist aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Extraktionsausbeute "besonders bevorzugt. ^
Die Hit ζ e"b ehandlung der nichtgetrockneten Blätter von Herium odorum gemäß der Erfindung umfaßt ebenfalls die Inkubation der geschnittenen, frischen Blätter von Nerium odorum oder ihre Extraktion mit Wasser oder einem organischen Lösungsmittel unter Zusatz einer ß-GlucQsidase. Bei dieser Behandlung werden die Blätter von Uerium odorum zuerst fein gepulvert. Die Blätter können entweder frisch oder bis zu einem gevrissen Ausmaß an Luft getrocknet sein. Die Pulverisierung kann unter Verblendung eine3? Pulverisierungsvorrichtung oder einer Mühle durchgeführt werden. Andererseits können die Blätter auch mit Hilfe einer Schneidvorrichtung in Stücke zerschnitten werden.
Die so erhaltenen, fein gepulverten oder zerschnittenen Blätter werden direkt in Wasser, warmes Wasser oder eine auf einen pH-Wert von 4 bis 7 eingestellte Pufferlösung eingetaucht, und zu dem Gemisch wird eine ß-Glucosidase hinzugegeben, oder nie werden einer Extraktionsbehandlung unterzogen,und der Extrakt wird mit ß-Glucosidase vereinigt und die erhaltene Mischung inkubiert O
Die erste Extrakt!onsbehandlung der feinzerteilten Blätter wird durch ihr Eintauchen in Wasser, ein organisches Lösungsmittel wie Methanol, Äthanol oder Isopropylalkohol oder ein Gemisch hiervon durchgeführt. Als organisches Lösungsmittel können Alkohole wie Methanol und Äthanol, Äther, halogenierte Kohlenwasserstoffe und Chloroform verwendet werden. Methanol ist aus Gründon der Wirtschaftlichkeit und des Extraktionsko effizient en am meisten bevorzugt < > Die Extraktion kann bei
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Zimmertemperatur durchgeführt werden, sie kann jedoch auch bei Durchführung unter Erwärmung beschleunigt werden«
Zu den untergetauchten, fein gepulverten oder zerschnittenen Blättern oder dem Extrakt wird eine ß-Glucosidase hinzugegeben a Falls eine große Lösungsmitteinenge in dem Extrakt zurückbleibt, besteht die Gefahr, daß das Enzym inaktiviert wird0 Daher wird das untergetauchte Produkt oder der Extrakt zur Entfernung des Lösungsmittels in einem gewissen Ausmaß konzentriert und dann wird Wasser oder warmes Wasser vor der Zugabe der ß-Glucosidase zur Verbesserung der enzymatrischen Reaktion hinzugegeben»
Der Ausdruck "ß-Glucosidase" schließt die allgemeinen Hydrolasen ein, welche eine absolute spezifische Wirkung auf die ß-D-Glucopryranosidbindung besitzen, und alle Enzyme, die zu den ß-Glucosidasen gehören, können in wirksamer Weise eingesetzt werden. Als praktisch anwendbare Enzyme können Emulsin, Gentiobiase, Oellobiase, Cellulase und Schneckenenzym genannt werden.
Eine rohe Enzympräparation von 50 bis 15O g, welche ß-Glucosidase enthält;, wird zu 1 kg Blättern von Nerium odorum hinzugegeben. Durch Inkubation des Gemisches wird das in den Blättern vorhandene, native Oleandringlykosid unter Beisetzung von Oleandrin hydrolysiert.
Die Inkubationsbehandlung wird bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 50 °C und vorzugsweise von 30 ° bis 40 0G während einer Dauer von 10 Hinuten bis zu 10 Stunden durchgeführt, während das Gemisch stehengelassen oder langsam gerührt wird. Die Behandlung ist abgeschlossen, wenn das native Oleandringlykosid zu Oleandrin hydrolysiert ist. Die Bedingungen hängen in starkem Ausmaß von der verwendeten Sorte von llerium odorum
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und dem Trockenheitsgrad der Blätter abc Daher sollten die Bedingungen für jeden Pail einzeln bestimmt werden. Oleandrin .wird aus dem Inkubationsprodukt nach verschiedenen an sich bekannten Arbeitsweisen isoliert.
Palis das Oleandrin durch direkte Inkubation von fein gepulverten Blättern isoliert werden soll, kann die Oleandrinausb eute gesteigert werden, indem zuerst mit einem lösungsmittel extrahiert und dann die Reinigung durchgeführt wird,.
Die Reinigung nach der Inkubation wird beispielsweise folgendermaßen durchgeführt: der Extrakt wird unter vermindertem Druck konzentriert und mit Benzol oder Methylenchlorid erneut extrahiert. Diese Extrakt wird dann unter vermindertem Druck konzentriert, um einen pastenförmigen Rückstand zu Erhalten* Der Rückstand wird mit einem Gemisch von Äthylacetat/ Hexan (1 : 1) zur Ausfällung roher Kristalle behandelt, welche dann einer fraktionierten TJmkristallisg.tion unterworfen werden, um Nadeln von Oleandrin zu erhaltene Aus der Mutterlauge der Umkristallisation kann eine zusätzliche Menge an Oleandrinkri stallen erhalten vier den.
Die Isolierung der Kristalle von der Mutterlauge der Umkristallisation kann in geeigneter Feise mittels Säulenchromatographie durchgeführt werden. Die Mutterlauge wird auf die Säule aufgegeben, um sie in Fraktionen aufzuteilen. Die chromatographischen Arbeitsweisen mit einem System Benzol/ Aceton oder Hexan/Äthyl ac et at werden wiederholt, um die gewünschte Substanz zu isolieren. Ausgezeichnete Ergebnisse werden erhalten, falls Kieselerdegel, Aluminiumoxid oder Gellulosepulver in die chromatograpliische Säule eingefüllt werden und ein Gemisch von Hexan/Äthylacetat oder ein Gemisch von Benzol/Aceton als Entwicklerlösungsmittel verwendet werden«
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Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Oleandrin liegt in Form von weißen Nadeln mit einem Schmelzpunkt von
253 Ms 255 0C, einer optischen Drehung fjoj S0 - -51,2 °
PTT PTT
(C= 0,05. CHxOH) und einem Ultraviolettspektrum λ „Γ3
I) III COC
mu (O 217 (14-700) vor« Diese physikalischen Daten von Oleandrin stimmen mit den in der Literatur angegebenen Daten uberein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Beispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Gerade geerntete, frische Blätter von Nerium odorum werden in einem auf 80 0C vorerhitzten !trockner angeordnet und unter trockenen Bedingungen einem Erhitzen auf 80 0C während 30 Minuten unterworfen. Danach werden die Blätter fein gepulvert» 1 kg feines Pulver der Blätter werden mit 15 latern Äthanol perkoliert. Die Äthanolschicht wird gesammelt, unter vermindertem Druck auf etwa 500 ml konzentriert und mit einer äquivalenten Wassermenge Versetzt. Unlösliche Substanzen werden durch Filtration abgetrennt, und das Filtrat wird zweimal mit Benzol extrahiert.
Die Benzolschichten werden miteinander vereinigt und unter verminderten Druck konzentriert, wobei 7»30 g eines pastenförmigen Rückstandes erhalten werden. Der Rückstand wird aus Äthylacetat/Hexan umkristallisiert, wobei 1,8 g rohe Kristalle erhalten werden. Nach fraktionierter Umkri st alii sation v/erden 0,73 g Nadeln von reinem Oleandrin erhalten.
Danach werden 5» 5 g der Mutterlauge dor Under ist alii sat ion einer säulcnchroiiiatographisclien Behandlung mit Kieselerdegel
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{[Kieselerdegel χ 100 - 200; Entwicklerlösungsmittel Benzol/Aceton (15 j 1 -5 : 1)] unterworfene
Die entsprechenden Fraktionen werden wiederholt einer chromatographischen Behandlung mit einem System Benzol/Aceton oder Hexan/Xthylacetat (1:1-1:2) unterworfen.
Auf diese Weise werden 0,59 g Kristalle von reinem Oleandrin erhalten» Die Ausbeute "beträgt 0,13 %«.
Auf diese Weise erhaltenes Oleandrin "besitzt eine sehr hohe Reinheit. In der folgenden Tabelle II sind die'Wirkungen angegeben:
Tabelle II
Oleandrin Digito:d.n (Produkt von Walco Jun'yaku Go ο j Ltdc)
Dosis für den Herzstillstand
nach der Proschmethode n c m /, n n /·, (Hichiyalcurisi 60 (1964) °>6 msAs 0^ mg/kg S. 218,- 225 (Nuki-Hethode)
Lethale Dosis nach der
Hatcher-Lrody-Magnus- 0,4- mg/kg 0,65 mg/kg
Methode (Katze)
Heerschweinchenmethode
nach Japan. Pharmacopoeia 0,36 mg/kg 0,55 mg/kg
(8. Aufläse)
Beispiel 2
ό kg frische Blätter von Nerium odorum werden in einer Mühle xörmaliien und mit 6 1 einer Pufferlösung aus Phosphorsäure/ Zitronensäure mit einem pH-Wert von 1Jp vermischto Dieses
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Gemisch wird in einem Homogenisator in kurzer Zeit homogenisiert und J Stunden bei 4O 0G zur Durchführung der Inkubation stehengelassen. Das Gemisch wird filtriert und der Rückstand dreimal mit Äthanol extrahiert» Die Extrakte v/erden miteinander vemnigt und auf etwa 300 ml konzentriert. Eine äquivalente Wassermenge wird hinzugegeben, und unlösliche Stoffe werden entfernt» Das Gemisch wird dreimal mit Benzol extrahiert und die Benzolschicht zur Weiterverarbeitung eingesetzt. Nach Verdampfung des Lösungsmittels werden S,81 g aus dem Benzolextrakt erhalten. Dieses Produkt wird aus Äthylacetat/Hexan umkr23taiiisiert, wobei 970 mg Oleandrin erhalten, werden. Das Lösungsmittel wird von der Mutterlauge der Umkristallisation abgedampft, xrobei 7/1-7 g Huckst and erhalten werden. Dieser Rückstand wird einer Säulenchromatographie mit Kieselerdegel IKantο-Kieselerdegel χ 50, 400 g; Entwicklerlösungsmittel Benzol/Aceton (15 : 1 - 5 i 1)] unterworfen, wobei 1,57 g einer Oleandrinfraktion erhalten werden. Dieses Produkt wird aus Äthylacetat/Hexan unter Gewinnung von 685 mg Oleandrin umkristallisiertDie Ausbeute betrug 0,22 %, bezogen auf die frischen Blätter.
Das auf diese Weise erhaltene Oleandrin wax von sehr hoher Reinheit. Die Wirkungen waren dieselben, wie sie In Tabelle Il gezeigt sind.
Beispiel 3
3 kg frische Blätter von Nerium odorum werden in einer Mühle vermählen und dreimal mit Methanol extrahiert. Die Extrakte werden miteinander vereinigt und auf etwa 300 ml konzentriert. Eine äquivalente Wassermenge wird hinzugegeben, und unlösliche Stoffe werden entfernt. Das Gemisch wird, dreimal mit Chloroform extrahiert, und die Chloroformschicht wird zur Weiterverarbeitung verwendet. Nach der Konzentration unter vermindertem Druck werden 800 ml 30 %igea Äthanol hinzuge-
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gössen, und 300 g eines rohen, ß-Glucosidase enthaltenden Enzyms (BG-1, Produkt von Ammo Pharmaceutical Go·«, Inc.) hinsugegeben« Das erhaltene Gemisch ifird 3 Stunden "bei ιG inkubierte Danach wird dreimal eine Bensolextraktion durchgeführt. Die Benzolschichten werden verwendet, und das Lösungsmittel wird hieraus abdestilliert, um einen pastenförmigen Benzolextrakt zu erhalten« Der Extrakt wird aus Ithylacetat/Hexan umkristallisiert, wobei 750 mg Oleandrin erhalten x^erden. Das lösungsmittel wird von der Mutterlauge der Uiiikristallisation unter Gewinnung eines Rückstandes abdestilliert, dieser xfird einer Kieselerdegelchromatograpliie pvieselerdegel χ 50, 4-00 g· Entwicklerlösungsmittel Benzol/Aceton (15 J 1 - 5 1)3 unterworfen, um eine Oleandrinfraktion zu erhalten. Die Fraktion wird b-'is Ithylac et st/Hexan umkristallisiert, wobei 250 mg Oleandrin gewonnen werden«, Die Ausbeute betrug 0,033 %5 bezogen auf die trockenen Blätter, Das so gemäß dem erfindungsgemäßen Yerfahren erhaltene Oleandrin besitzt eine sehr hohe Reinheit und die pharmakolögisclieD, Wirkungen dieses Produktes entsprechen den in (Tabelle II aufgeführten«
Pat entansprüche;
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Claims (7)

  1. Patentansprüche
    1, Verfahren zur Gewinnung von Oleandrin aus Herium odorum durch Extraktion, dadurch gekennzeichnet , daß man nichtgetrocknete Blätter von Nerium odorum enzymatisch hitzebehandelt und Oleandrin aus dem erhaltenen Proäukt mit einem Lösungsmittel extraliiort.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 60 ° bis 170 0C durchgeführt wird, das so behandelte Produkt gemahlen und Oleandrin aus dem Produkt mit einem Lösungsmittel e:rtrahiert wird»
  3. β Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Hitzebehandlung als trockenes Erhitzen bei 60 bis 170 0O während 20 bis 60 Hinuten durchgeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hitzebehandlung als feuchte Hitzebehandlung bei 60 bis 100 0C während 20 bis 60 Minuten durchgeführt wird<
  5. 5ο Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß Blätter von Herium odorum einer Ilomogenisierungsbehandlung unterworfen werden,imci das erhaltene Produkt bei einer Temperatur von 2^ bis 50 0O während 10 Minuten bis 10 Stunden zur onzznacxt Ischen Isolierung von Oleandrin inkubiert und das üleandrin hieraus mit eJnum Lösungsmittel extrahiert wird»
  6. 6. Abwandlung des Verfahrens nach cinea der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g c k c η η ;; ο .i c h η e t , daß nicht-
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    -.,7- 2243457
    getrocknete Blätter von Nerium odorum einer Homogenisierungsbehandlung unterworfen werden, eine ß-Glucosidase oder ein rohes, ß-Glucosidase enthaltendes Enzyri zu dem erhaltenen Produkt hinziigegeben wird, das Gemisch bei einer Temperatur im Bereich von 25 "bis 50 0G zur enzymatischen Abspaltung von Oleandrin inkubiert und das Oleandrin hieraus mit einem Lösungsmittel extrahiert wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennz eichn e t ", daß nicht ge trockne te Blätter von Nerium odorum "einer Homogenisierungsbehandlung unterzogen werden, das Produkt mit einem Lösungsmittel extrahiert wird, eine ß-Glucosidase oder ein rohes, ß-Glucosidase enthaltendes Enzym zu dem Extrakt hinzugegeben wird, das Gemisch bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 50 0O während 10 Minuten bis 10 Stunden rnkubiert und Oleandrin aus dem Gemisch fait einem Lösungsmittel extrahiert wird o
    Verfahren nach Anspruch 6 oder 7) dadurch gekennzeichnet , daß als ß-Glucosidase oder als rohes, ß-Glucosidase enthaltendes Enzym Emulsin, Gentiobiase, Gellobiase, Oellulase oder Sehneckenenzym. verwendet wird»
    9· Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß als Lösungsmittel für die Extraktion von Oleandrin Wasser, Methanol, Äthanol,. Isopropylalkohol, Athor, halogenierte Kohlenwasserstoffe, Chloroform oder ein=Gemisch hiervon verwendet wird0
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    ORIGINAL INSPECTED
DE19722248457 1971-10-03 1972-10-03 Verfahren zur isolierung von oleandrin aus nerium odorum Ceased DE2248457A1 (de)

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JP46077254A JPS50882B2 (de) 1971-10-03 1971-10-03
JP4569772A JPS552957B2 (de) 1972-05-08 1972-05-08

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ID=27292346

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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CH (1) CH559218A5 (de)
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