DE2242470A1 - Einrichtung zur rekonstruktion eines hologrammes durch breitbandige schwingungsenergie - Google Patents
Einrichtung zur rekonstruktion eines hologrammes durch breitbandige schwingungsenergieInfo
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- G03H1/22—Processes or apparatus for obtaining an optical image from holograms
- G03H1/24—Processes or apparatus for obtaining an optical image from holograms using white light, e.g. rainbow holograms
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Description
Einrichtung zur Rekonstruktion eines Holograntmes
durch breitbandige Schwingungsenergie
Es sind derzeit drei Typen von Hologrammen bekannt, zu deren Rekonstruktion breitbandige Schwingungsenergie,
wie weißes Licht, anstelle der normalerweise benötigten extrem schmalbandigen Schwingungsenergie, wie monochromatisches oder
sogar kohärentes Licht, verwendet werden kann. Der erste dieser drei Grundtypen besteht aus den Volumenhologr ainmen, bei denen
die Information in Schichten von absorbierenden Bereichen oder Brechungsindexänderungen im ganzen Medium in einer Dicke von
vielen Wellenlängen aufgezeichnet ist (Lippman-Bragg). Volumenhologramme liefern helle und scharfe Bilder, sie sind jedoch
schwierig zu rekonstruieren und können nicht kopiert oder vervielfältigt werden.
sogar kohärentes Licht, verwendet werden kann. Der erste dieser drei Grundtypen besteht aus den Volumenhologr ainmen, bei denen
die Information in Schichten von absorbierenden Bereichen oder Brechungsindexänderungen im ganzen Medium in einer Dicke von
vielen Wellenlängen aufgezeichnet ist (Lippman-Bragg). Volumenhologramme liefern helle und scharfe Bilder, sie sind jedoch
schwierig zu rekonstruieren und können nicht kopiert oder vervielfältigt werden.
Im Gegensatz zu den Volumenhologrammen lassen
sich dünne oder Oberflächen-Hologramme leicht vervielfältigen.
Z.B. kann ein dünnes Amplitudenhologramm, das aus Punkten unterschiedlicher Dichte besteht, ohne Schwierigkeiten durch Kontaktkopieren photographisch vervielfältigt werden und dünne Phasenhologramme in Form eines Reliefmusters lassen sich bequem durch Gieß- oder Heißpressverfahren vervielfältigen.
Z.B. kann ein dünnes Amplitudenhologramm, das aus Punkten unterschiedlicher Dichte besteht, ohne Schwierigkeiten durch Kontaktkopieren photographisch vervielfältigt werden und dünne Phasenhologramme in Form eines Reliefmusters lassen sich bequem durch Gieß- oder Heißpressverfahren vervielfältigen.
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Der zweite und der dritte Grundtyp von Hologrammen,
die mit breitbandiger Schwingungsenergie, wie weißem
Licht, abgefragt oder reproduziert werden können, bestehen beide aus dünnen Hologrammen und lassen sich daher vervielfältigen.
Sie haben jedoch ebenfalls Nachteile. Der zweite Typ von Hologrammen, die sich für eine Reproduktion mit weißem Licht eignen, besteht aus Fouriertransformationshologrammen, bei denen man während
der Aufzeichnung mit kleinen Referenzbündelwinkeln arbeiten und zur Wiedergabe sehr stark gefiltertes weißes Licht verwenden
muß. Die erforderliche kleine Bandbreite des bei der Wiedergabe verwendeten Filters setzt aber den Ausnutzungsfaktor
des zur Wiedergabe verwendeten Lichtes und die Bildhelligkeit stark herab.
Der dritte Typ von Hologrammen, die mit breitbandiger
Schwingungsenergie, i?eißem Licht, rekonstruiert werden
können, besteht aus Bildebenen- oder Fokussiertbildhologrammen,
bei denen ein Bild des Objekts in die Aufzeichnungsebene des Hologrammes fokussiert wird. Das Problem bei Fokussiertbildhologrammen
besteht darin, daß ihnen von Natur aus die Fähigkeit zur Redundanz mangelt. Bekanntlich haben redundante Hologramme
(bei deren Aufzeichnung ein unfokussiertes oder unscharf fokussiertes
Objektinformationsbündel verwendet wird) gewisse wünschenswerte Eigenschaften, die nichtredundanten Hologrammen
fehlen, u.a. tritt beim Verkratzen oder Verschmutzen von redundanten Hologrammen kein wesentlicher Informationsverlust im rekonstruierten
Bild auf.
Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Rekonstruktion
eines dünnen Hologrammes, bei dem es sich um ein redundantes Hologramm handeln kann, mit breitbandiger Schwingungsenergie
oder weißem Licht anzugeben, bei der der größte Teil oder sogar praktisch die ganze verfügbare Schwingungsenergie nutzbar ge-
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macht wird und zur Bildhelligkeit des holographisch rekonstruierten
Bildes beiträgt.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch
die Verwendung eines Vordispersions-Beugungsgitters gelöst, dessen
Strichabstand so gewählt ist, daß die Winkeldispersion der einfallenden breitbandigen Schwingungsenergie ausreicht, um Änderungen
in der Lage des mittels eines Hologrammes rekonstruierten Bildes zu kompensieren, die entstehen, wenn ein Hologramm
mit Schwingungsenergie rekonstruiert wird, die eine andere Wellenlänge hat wie die bei der Aufzeichnung des Hologrammes verwendete
Schwingungsenergie.
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Im folgenden wird der Erfindungsgedanke anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Einrichtung zum Aufzeichnen eines
Hologrammes, das sich zur Wiedergabe durch eine Einrichtung gemäß der Erfindung eignet;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Rekonstruktion der Information, die durch die Einrichtung gemäß Fig. 1 holographisch aufgezeichnet worden ist;
Fig. 2a eine Ansicht eines Teiles der Einrichtung gemäß Fig. 2, in der die Winkeldispersion der auf ein Vordispersions-Beugungsgitter
fallenden Schwingungsenergie dargestellt ist; und
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Ab-
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-4-wandlung der Aufzeichnungseinrichtung gemäß Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Aufzeichnungseinrichtung liefert ein sogenanntes quasi-abgebildetes Hologramm
oder Quasibildhologramm, dies braucht jedoch nicht der
Fall zu sein. Die Vordispersiontechnik gemäß der vorliegenden Erfindung läßt sich mit gleichem Erfolg auch bei anderen holographischen
Aufzeichnungseinrichtungen anwenden, die andere Arten von Hologrammen liefern, wie z.B. Fresnel-Hologrammen, Fourier
trans forma tionshologrmamen und Fraunhofer-Hologrammen.
Die Aufzeichnungseinrichtung gemäß Fig. 1 enthält einen Laser 100, der ein Bündel 102 kohärenten Lichtes der
Wellenlänge λ emittiert. Der Laser 100 kann z.B. He-Cd-Laser
sein und λ kann dem emittierten blauen Spektralanteil entsprechen.
Das Bündel 102 fällt auf einen Bündelte!ler 104, der aus
einem teilweise reflektierenden Spiegel bestehen kann und das Bündel 102 in ein erstes, reflektiertes Teilbündel 106 ufid ein
zweites, durchgelassenes Teilbündel 108 aufteilt. Das erste Teilbündel
106 wird von einem Spiegel 110 reflektiert und fällt dann durch eine Konvexlinse 112. Das zweite Tel!bündel 108 fällt nach
Reflexion an einen Spiegel 114 auf eine kurzbrennweitige Linse 116.
Das von der kurzbrennweitigen Linse 116 austretende Bündel fällt nach seiner Erweiterung auf eine Kondensorlinse
120. Das aus der Kondensorlinse austretende, konvergierende Bündel 122 wird durch die Information in einem Transparentbild
124 räumlich intensitätsmoduliert. Außer der Intensitätsmodulation des das Transparentbild 124 durchsetzenden Lichtes
beugt die räumliche Information im Transparentbild 124 außerdem das durchfallende Licht um Beträge, die von den Werten der räumlichen
Frequenzkomponenten der räumlichen Information abhängen. Im speziellen resultiert aus der höchstfrequenten räumlichen
Komponente entsprechend der kleinstenBitgröße (höchsten Auflö-
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sung) der räumlichen Information im Transparentbild 124 ein um
einen Winkel <J> gebeugter Teil eines intensitätsmodulierten Lichtbündels 128 entsprechend diesen Komponenten hoher räumlicher
Frequenz. . ,
Koaxial zu den Linsen 116 und 120 sowie dem
Transparentbild 124 ist, wie dargestellt, eine Quasiabbildungslinse
130, die aus einer Konvexlinse vorgegebener Brennweite und vorgegebener Apertur oder Breite besteht, in einem vorgegebenen
Abstand vom Transparentbild 124 angeordnet. Dieser vorgegebene Abstand stellt den effektiven Objektabstand der Quasiabbildungs
linse 130 dar und ist so gewählt, daß die Apertur der Linse 130 den Beugungswinkel φ erfaßt, wie es in Fig. 1 dargestellt
ist. Auf diese Weise beleuchten alle Teile des intensi- ,
tätsmodulierten Lichttändeis 128, die durch die verschiedenen räumlichen Informationspunkte des Transparentbildes 124 moduliert
sind, die ganze Apertur der Quasiabbildungslinse 130, ohne daß eine zusätzliche Optik zwischengeschaltet werden müßte, um
dies zu erreichen.
Auf der anderen Seite der Quasiabbildungslinse 130 ist in einem bestimmten Abstand von dieser ein holographisches
Aufzeichnungsmedium 134 angeordnet. Das Lichtbündel 128 bildet, nachdem es durch die Abbildungslinse 130 gefallen ist,
ein Informationsteilbündel oder kurz Objektbündel 136, das mit einer sphärischen Wellenfront vorgegebener Krümmung auf das Aufzeichnungsmedium
134 fällt. Die Brennweite der Linse 112 und ihr Abstand vom Aufzeichnungsmedium 134 sind so gewählt, daß ein von
dieser Linse aus auf das Aufzeichnungsmedium 134 fallendes Referenz
teilbündel oder kurz Referenzbändel 138 auf das Aufzeichnungsmedium 134 mit einer spährischei* Wellenfront auf trifft, deren
Krümmung im wesentlichen gleich der erwähnten Krümmung des Objektbündels 136 ist. Außerdem ist, wie dargestellt, die mittlere
Richtung des Referenzbündels 138 bezüglich der mittlerem Richtung des Objektbündels 136 um einen Winkel R winfcelmäßig
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versetzt.
Die Quasiabbildungslinse 130 erzeugt ein reelles Bild der durch das Transparentbild 124 dargestellten Szene
oder Information in einer Bildebene, die in einem vorgegebenen Abstand rechts von der Quasiabbildungslinse 130 liegt und vom
Objektabstand zwischen dem TransparentiId 124 und der Quasiabbildungslinse
130 und der Brennweite dieser Linse abhängt. Die photoempfindliche Oberfläche des Aufzeichnungsmediums 134 liegt
etwas vor oder hinter der Bildebene. Aus diesem Grund wird die Linse 130 auch als "Quasiabbildungslinse" und nicht "Abbildungslinse" bezeichnet.
Für die Erläuterung der Arbeitsweise der Aufzeichnungseinrichtung gemäß Fig. 1 soll lediglich beispielsweise
angenommen werden, daß der Laser 100 ein He-Cd-Laser ist und daß es sich bei der Wellenlänge des kohärenten LichtbUndels
102 um die Wellenlänge des charakteristischen blauen Spektralanteiles
der von einem HeCd-emittierten Strahlung handelt.
Im Betrieb liefert der Laser 100 entweder mit Hilfe eines nichtdargestellten Verschlusses oder durch Impulsbetrieb
das Lichtbündel 102 nur während einer Zeitspanne vorgegebener, kurzer Dauer. Während dieser kurzen Zeitspanne wird die
photoempfindliche Oberfläche des Aufzeichnungsmediums 134 gleichzeitig durch das Objektbündel 136 sowie das Referenzbündel 138
belichtet. Diese beiden Bündel interferieren miteinander an der photoempfindlichen Oberfläche des holographischen Aufzeichnungsmediums 134, so daß auf einem bestimmten Bereich dieses Mediums
ein Hologramm der durch das Transparentbild 124 dargestellten Szene oder Information aufgezeichnet wird. Die kurze Zeitspanne,
während der das Lichtbündel 102 erzeugt wird, ist so gewählt, daß sich die für die Aufzeichnung des Hologrammes erforderliche
Belichtung ergibt.
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Die photoempfindliche Oberfläche des holographischen
Aufzeichnungsmediums 134 kann durch eine konventionelle photographische Silberemulsion oder irgend ein anderes lichtempfindliches
Material ausreichenden Auflösungsvermögens gebildet werden. Die Verwendung von Photolack ist jedoch besonders
vorteilhaft. Bei Verwendung von Photolack zur Aufzeichnung des Hologrammes erhält man dieses nämlich in Form eines Reliefmusterhologrammes,
das als Mutteraufzeichnung zur Herstellung von Duplikaten oder Kopien entweder direkt oder indirekt durch Gießen
oder Heißpressen verwendet werden kann. Die Duplikate können
entweder mit einem durchlässigen Material, wie einem transparenten
Vinylkunststoff, oder mit einem reflektierenden Material,
wie Vinylkunststoff, der mit einer reflektierenden Schicht überzogen
ist, hergestellt werden.
Vor der Beschreibung der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung zur Wiedergabe der Hologramme soll noch kurz auf
die Vorteile der "Quasi-Abbildung" eingegangen werden.
Die Schärfentiefe f, einer Linse oder Optik
ist durch die folgende Gleichung definiert:
f - = 1/2 A λ (1)
A {
wobei f die Brennweite der Linse, A die Apertur der Linse und λ
die Wellenlänge des einfallenden Lichtes bedeuten.
Wie erwähnt, ist das Aufzeichnungsmedium 134
bei der Einrichtung gemäß Fig. 1 in einem gewissen Abstand von der Bildebene der Quasiabbildungslinse 130 angeordnet. Der Gxhind
hierfür besteht darin, daß das Fehlen jeder Redundanz in einem Fokussiertbildhologramm bedeutet, daß bei der Wiedergabe des
Hologrammes, das normalerweise aus einem Vinylkunststoff oder irgend einem anderen verhältnismäßig weichen Material besteht
und daher leicht verkratzt, ein erheblicher Informationsverlust
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im rekonstruierten Bild auftritt. Wenn man andererseits das Aufzeichnungsmedium
134 in einem gewissen Abstand von der Bildebene der Linse 130 anordnet, ergibt sich ein gewisser Grad an Redundanz,
der der Verschlechterung des rekonstruierten Bildes durch Kratzer und Staub auf dem holographischen Aufzeichnungsträger
während der Wiedergabe entgegenwirkt.
Es hat sich gezeigt, daß sich der effektive Abstandsbereich zwischen der Bildebene der Quasiabbildungslinse
130 und der photoempfindlichen Oberfläche des Aufzeichnungsmediums 134 bis zum 20fachen der Schärfentiefe fd der Quasiabbildungs
linse 130 erstreckt, unabhängig davon, auf welcher Seite der Bildebene sich das Aufzeichnungsmedium 134 befindet. Bisher
mußte die auf diese Weise eingeführte Redundanz jedoch dadurch erkauft werden, daß das für die Abfrage oder Rekonstruktion des
Hologrammes verwendete LiAt umso monochromatischer sein mußte, je größer der Abstand und damit die Redundanz waren. Dieser Nachteil
wird durch die Erfindung vermieden.,
Fig. 2 zeigt eine Abfrage- oder Wiedergabeeinrichtung für ein reflektierendes Hologramm, wie es durch die Aufzeichnungseinrichtung
gemäß Fig. 1 erzeugt werden kann. Die Einrichtung gemäß Fig. 2 enthält eine breitbandige Lichtquelle 20,
z.B. einen erhitzten Wolframfaden, die Licht liefert, das Komponenten in einem Spektralbereich zwischen λ. und λ, enthält.
Die breitbandige Lichtquelle 200 liefert ein divergentes Lichtbündel 202, das durch eine Linse 206 zu einem Bündel 204 mit ebenen
Wellenfronten kollimiert wird. Das Bündel 204 besteht aus parallelen Lichtstrahlen, von denen einer bei 208 dargestellt ist.
Im Wege des Bündels 204 ist ein reflektierendes Vordispersions-Beugungsgitter 210 angeordnet, dessen Strichabstand
d beträgt. Das Gitter 210 ist vorzugsweise ein spiegelndes oder Echelette-Gitter hohen optischen Wirkungsgrades.
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Das reflektierende Beugungsgitter 210 liefert
ein reflektiertes dispergiertes Bündel 212, das sich im wesentlichen
in der in Fig. 2 dargestellten Hauptrichtung ausbreitet. Da jedoch das Beugungsgitter 210 eine Dispersion des einfallenden
breitbandigen Lichtes bewirkt, breiten sich jedoch die Anteile verschiedener Wellenlängen jeweils praktisch in etwas unterschiedlichen,
von der Wellenlänge abhängigen Richtungen aus.
Fig. 2a zeigt zur Erläuterung einen Teil des Beugungsgitters 210, auf dem der breitbandige Lichtstrahl 208
des Bündels 204 fällt. Wie in Fig. 2a angegeben ist, besteht der breitbandige Lichtstrahl 208 aus Komponenten, deren Wellenlängen
sich von der kürzesten Wellenlänge λ, bis zur längsten Wellenlänge "X2 erstrecken. Die Dispersion der Komponente mit
der Wellenlänge λ. durch das Vordisperions-Beugungsgitter 210 hat zur Folge, daß der Anteil der kürzesten Wellenlänge λ vom
Gitter 210 in Reflexion als Strahl 214 gebeugt wird, während die Komponente mit der längsten Wellenlänge λ, bei der Reflexion
am Beugungsgitter 210 als Strahl 216 gebeugt wird.
Da das Beugungsgitter 210 senkrecht zum einfallenden Bündel 204 und dem einfallenden Lichtstrahl 208 orientiert
ist, wie es die Figuren 2 und 2a zeigen, gehen der Winkel Q1 zwischen den Strahlen 208 und 214 sowie der Winkel Θ, zwischen
den Strahlen 208 und 216 jeweils zur Gänze auf die Beugung am Gitter 210 zurück. Die Werte der Winkel Θχ und Q2 sind daher,
wie es in Fig. 2a angegeben sind, durch die folgenden Gleichungen gegeben:
-1 λ1
Θ, = sin sr-
θ, =
2 d
Es soll darauf hingewiesen w@r&©ra, daß @s aicht
wesentlich ist, 'daß "das Beugungsgitter 210
204 und zum Strahl 208 (Fig. 2 und 2a) verläuft. Eine solche Anordnung wird jedoch bevorzugt, daß der Reflexionswinkel unter
diesen Umständen in diesem Falle gleich Null ist. Wenn das Beugungsgitter 210 schräg zum einfallenden Bündel 204 verläuft und
der Reflexionswinkel daher ungleich Null ist, geben die Gleichungen (2) und (3) nur diejenigen Teile der jeweiligen Winkel
zwischen den Strahlen 214 und 20' bzw. den Strahlen 216 und 208 an, die auf der Beugung, nicht jedoch auf der Reflexion, beruhen.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 2 wird angenommen, daß das Hauptbündel 212 in einem solchen Winkel bezüglich des
Beugungsgitters 210 orientiert ist, daß es längs der Winkelhalbierenden des in Fig. 2a durch die Strahlen 214 und 216 gebildeten
Winkels verläuft. Da der Unterschied zwischen Q2 und Θ. relativ
klein ist, kann die Divergenz der Strahlen 214 und 216 bei der Diskussion der Fig. 2 vorerst außer acht gelassen werden. Auf
die Wirkungen der Divergenz der Bündel 214 und 216 wird jedoch später noch unter Bezugnahme auf die fig. 2 genauer eingegangen
werden.
Bei der Einrichtung gemäß Fig. 2 fällt das disperse Bündel 212 auf eine Linse 218 zur Erzeugung eines Abfragebündels.
Linse 218 ändert die Krümmung der Wellenfronten des durchfallenden Bündels und liefert ein Abfragebündel 220. Das
Abfragebündel 220 fällt durch eine Feldlinse 222 auf die Oberfläche des reflektierenden Hologrammes 224, das bezüglich des
Beugungsgitters 210 fest (vorzugsweise parallel) orientiert ist. Die Information, die im Hologramm 224 ursprünglich durch die
Einrichtung gemäß Fig. 1 aufgezeichnet worden war, beugt das einfallende Abfragebündel in Reflexion. Durch die Reflexion und Beugung
entsteht ein Hologrammausgangsbündel 226, das die Feldlinse 222 wieder durchsetzt und auf eine AbbiIdungslinse 228 fällt, die
das rekonstruierte Bild des Hologrammes, wie dargestellt, auf einen Linsenschirm 230 abbildet, wo es durch einen rechts vom
Schirm 230 befindlichen Beobachter betrachtet werden kann. Der
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Linsenschirm 230 enthält einen Linsenteil 232, der das Licht
in eine Vorzugsrichtung lenkt, so daß das Bild aus der Richtung des austretenden Lichtbündels in bekannter Weise heller
erscheint als bei einem nur streuenden Schirm.
Die Feldlinse 222 hat den Zweck, das HoIo-
grammausgangsbündel 226 konvergent zu machen und dadurch die Größe oder Apertur der Abbildungslinse 228 zu verringern, die
erforderlich ist, um im wesentlichen das ganze Licht des HoIogrammausgangsbündels
226 zu erfassen. Außerdem sollte die Krümmung der Wellenfronten des Bündels 220, das nach Durchlaufen
der Feldlinse 222 auf die Oberfläche des reflektierenden HoIogrammes
224 fällt, im wesentlichen gleich der Krümmung der Wellenfronten des Referenzbündels 138 (Fig. 1) sein. Die Brennweite
und Anordnung der das Abfragebündel liefernden Linse und der Feldlinse 222 werden also so gewählt, daß das Abfragebündel
220 nach Durchlaufen der Feldlinse 222 an der Oberfläche des reflektierenden Hologrammes 224 mit der erforderlichen
WeIlenfrontkrümmung eintrifft.
Bekanntlich besteht eine holographische Interferenzfigur aus einem räumlich modulierten räumlichen Träger.
Die Wellenlänge des räumlichen Trägers wird durch die bei der Aufzeichnung des Hologrammes verwendete Wellenlänge und den
Winkel zwischen dem Objektbündel und Referenzbündel bei der Aufzeichnung des Hologrammes bestimmt. Der räumliche Träger
hat insbesondere bei der in Fig. 1 dargestellten Aufzeichnungseinrichtung eine Periode p, die durch die folgende Gleichung
gegeben ist:
dabei wiederum λ die Wellenlänge des bei der Aufzeichnung ver wendeten Lichtes und R der Winkel zwischen Objekt- und Referenz
bündel .
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Wie in Fig. 2a angegeben ist, wird der Strich abstand d des reflektierenden Vordispersions-Beugungsgitters
210 durch die folgende Gleichung gegeben:
Der Strichabstand d des reflektierenden Vordispersions-Beugungsgitters
210 wird also gleich der Periode ρ des räumlichen Trägers des abzufragenden oder zu rekonstruierenden aufgezeichneten
Hologrammes geäwhlt.
Bei der Abfrage eines aufgezeichneten Hologrammes ist der Beugungswinkel zwischen nullten Ordnung und einer
der ersten Ordnungen durch die folgende Gleichung gegeben:
Xr
sin α ■» -=— (6)
dabei sind
α der Abfragebeugungseinkel
λ die Wellenlänge der zur Abfrage verwendeten Schwingungsenergie und
ρ die Periode des räumlichen Trägers des aufgezeichneten Hologrammes
.
Setzt man die Gleichung (4) in die Gleichung (6) ein, so erhält man
sin α = —- sin R (7)
Aus der Gleichung (7) ist ersichtlich, daß der Abfragebeugungswinkel α nur dann gleich dem Winkel R zwischen
dem Objekt- und Referenzbündel bei der Aufzeichnung des HoIogrammes
ist, wenn die Abfragewellenlänge λ gleich der Aufzeich-
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nungswellenlänge Xist. Wenn die zur Abfrage verwendete
Schwingungsenergie breitbandig ist, was für den hier diskutierten Fall zutrifft, wird der Beugungswinkel α im allgemeinen
vom Winkel R verschieden sein, da sich gemäß Gleichung (7) für jede einzelne Komponente unterschiedlicher Wellenlänge der
breitbandigen Schwingungsenergie notwendigerweise ein anderer Beugungswinkel ergibt. Man kann jedoch die den verschiedenen
Wellenlängen der breitbandigen Schwingungsenergie entsprechenden gebeugten Bündel erster Ordnung miteinander zur Deckung
bringen, wenn man die winkelmäßige Orientierung der nullten Ordnung entsprechend den Wellenlängen der verschiedenen Komponenten
um einen von der Wellenlänge dieser Komponenten jeweils entsprechenden Betrag dreht. Da die Winkelorientierung der
nullten Ordnung bezüglich des abzufragenden Hologrammes lediglich von dem Einfallswinkel des Abfragebündels abhängt, kann «
man die Koinzidenz der gebeugten Bündel erster Ordnung für die Komponenten aller Wellenlängen dadurch erreichen, daß man für
die den Komponenten der betreffenden Wellenlängen entsprechenden Teile des Abfragebündels entsprechende richtige, unterschiedliche
Winkel verwendet. Diese verschiedenen Winkel werden durch die Dispersion erzeugt, die sich durch die Verwendung
des reflektierenden Vordispersions-Beugungsgitters 210 ergibt.
Wegen der Geometrie der Abfrage- oder Wiedergabeeinrichtung gemäß Fig. 2, bei der das Beugungsgitter 210
und das reflektierende Hologramm 224 parallel zueinander angeordnet sind, und wegen der Tatsache, daß der Strichabstand d
des Beugungsgitters 210 gleich der Trägerperiode ρ des reflektierenden Hologrammes 224 ist, ist also insbesondere die durch
die Gleichungen (2) und (3) gegebene Dispersion der Komponenten verschiedener Wellenlänge in der breitbandigen Schwingungsenergie gerade so groß, wie es erforderlich ist,- um die richtige
winkelmäßige Versetzung der dea Komponenten unterschiedlicher Wellenlänge entsprechenden Teilen des Abfragebündeis
und damit die gewünschte Koinzidens aller geberngtera Bündel ©s—
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ster Ordnung zu gewährleisten. Die Wellenlängenabhängigkeit der holographischen Lichtbeugung wird also effektiv beseitigt,
soweit es den örtlichen Träger betrifft.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird zwar der Farbfehler für die dem räumlichen Träger entsprechende Hintergrundinformation
im ganzen Gesichtsfeld beseitigt, es verbleiben jedoch noch Fehler aufgrund der Modulationsterme, die
den Betrag der Bildvergrößerung angeben. Der Rotanteil des rekonstruierten Bildes würde also größer sein als der Blauanteil.
Die Bildgröße ist nämlich gegeben durch den Winkel, unter dem der Hauptstrahl in einer Restaurationsebene ankommt, und dem
Abstand dieser Ebene von der Abbildungslinse. Der Wert dieses Winkels sollte für alle Wellenlängen gleich sein, um die Fehler
zu Null zu machen, in der Praxis ändert sich dieser Winkel jedoch innerhalb eines kleinen Winkelbereiches. Der Fehler ist
also in der Praxis nur auf der Achse gleich Null und nimmt mit zunehmendem Gesichtsfeld des Systems zu. Für Hologramme mit
relativ kleinem Gesichtsfeld, wie sie normalerweise vorliegen, sind die Größenabweichungen klein und können daher toleriert
werden.
Anstelle des bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zur Abfrage eines reflektierenden Hologrammes mit breitbandiger
Schwingungsenergie verwendeten reflektierenden Vordispersions-Beugungsgitters können selbstverständlich ein lichtdurchlässiges
Beugungsgitter und/oder Hologramm verwendet werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.
Die zur Rekonstruktion des Hologrammes verwendete breitbandige Schwingungsenergie mit Wellenlängen im Bereich
zwischen λ. und A2 enthält im allgemeinen, jedoch nicht
notwendigerweise, die bei der Aufzeichnung verwendete Wellenlänge λ als eine ihrer Komponenten. Die Aufzeichnungswellenlänge
λ kann z.B. also die blaue Linie eines He-Cd-Iaseri, üe-in,
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während die breitbandige Schwingungsenergie im wesentlichen
weißes Licht sein kann, das von einem erhitzten Wolframfaden emittiert wird und sich dazu eignet, ein helles rekonstruiertes
Bild der in dem Hologramm aufgezeichneten Szene mit hohem optischen Wirkungsgrad zu rekonstruieren.
Die Abfrage eines Hologrammes mit breitbandiger Schwingungsenergie hat nicht nur bei Verwendung von weißem
Licht Vorteile. Es gibt z.B. Systeme zur holographischen Aufzeichnung einer mehrfarbigen Szene und zum anschließenden Rekonstruieren
eines Bildes dieser Szene in vollen Farben mittels des aufgezeichneten Hologrammes.
Bei einem in der DT-OS 2 151 039 beschriebenen System dieser Art entspricht die Aufzeichnungseinrichtung der
Einrichtung gemäß Fig. 1 mit der Ausnahme der in Fig. 3 dargestellten Abänderung. Bei Fig. 3 ist die nur als Block dargestellte
Aufzeichnungseinrichtung 300 identisch mit der Aufzeichnungseinrichtung gemäß Fig. 1 und beleuchtet wie die Aufzeichnungseinrichtung
gemäß Fig. 1 das holographische Aufzeichnungsmedium 134 gleichzeitig mit dem Objektbündel 136 sowie dem Referenzbündel
138. Die Einrichtung gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von der Einrichtung gemäß Fig. 1 nur darin, daß das holographische
Aufzeichnungsmedium 134 in einem voreingestellten, winkelmäßig verstellaren Hologrammhalter 332 angeordnet ist.
Der Hologrammhalter 332 ist derart um eine Achse drehbar, daß er nach Wahl in eine von mehreren, vorgegebenen, verschiedenen
Winkellagen einstellbar ist. Der Meridionalwinkel des Aufzeichnungsmediums
134 ist daher durch die voreingestellte Winkellage des Hologrammhalters 332 bestimmt.
Im Betrieb wird in die Aufzeichnungseinrichtung gemäß Fig. 1 zuerst ein erstes Farbauszug-Transparentbild
entsprechend einer der drei additiven Primärfarben, wie
Rot, als Transparentbild 124 verwendet. Der Hologrammhalter
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332 ist dabei so eingestellt, daß das holographische Aufzeichnungsmedium
eine vorgegebene erste Winkellage einnimmt und auf dem Aufzeichnungsmedium 134 wird ein erstes Hologramm aufgezeichnet
.
Nach der Aufzeichnung des ersten Hologrammes wird der Hologrammhalter 332 in eine vorgegebene zweite Winkellage
gedreht und das erste Farbauszug-Transparentbild wird durch ein zweites Farbauszug-Transparentbild ersetzt, das
einer zweiten additiven Teilfarbe, wie Grün, der mehrfarbigen Szene entspricht.
Nachdem das zweite Hologramm auf dem Aufzeichnungsmedium 134 aufgezeichnet worden ist, wird der Hologramm halter
332 in eine vorgegebene dritte Winkellage gedreht und es wird dann ein Hologramm eines dritten Farbauszug-Transparentbildes
entsprechend einer dritten additiven primären Teilfarbe, wie Blau, derselben mehrfarbigen Szene aufgezeichnet.
Auf dem Aufzeichnungsmedium 134 sind dann also übereinander drei getrennte Hologramme aufgezeichnet, die verschiedene
vorgegebene Meridionalwinkel bezüglich des Aufzeichnungsmediums 134 einnehmen und dem roten, grünen und blauen
Farbauszug derselben mehrfarbigen Szene entsprechen.
Zur Rekonstruktion eines Bildes in vollen Farben mittels eines solchen Hologrammes ist es erforderlich,
gleichzeitig ein rotes, grünes und blaues Abfragebündel zu verwenden und diese getrennten Bündel jeweils in einem Meridionalwinkel
entsprechend dem Rot-, Grün- bzw. Blau-Hologramm anzuordnen. Diese drei getrennten farbigen Abfragebündel werden
gewöhnlich mittels getrennter weißer Lichtquellen und entsprechenden Farbfiltern erzeugt, welche ein schmalbandiges, .
im wesentlichen monochromatisches rotes, grünes bzw. blaues Abfragebündel liefern. Bei der Erzeugung dieser farbigen Ab-
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fragebündel wird also der größte Teil des ursprünglich erzeugten weißen Lichtes durch die Filter absorbiert, wodurch
der optische Wirkungsgrad der Wiedergabeeinrichtung und die Helligkeit des in vollen Farben rekonstruierten Bildes stark
leiden.
Bekanntlich kann man weißes Licht mit einem breitbandigen Filter so filtern, daß man eine Mischung von
Komponenten verschiedener Wellenlänge und verschiedener relativer Amplitude erhält, die dem Auge in einer bestimmten Farbe
erscheint, wie Rot, Grün oder Blau. Durch die vorliegende Erfindung ist es dementsprechend möglich, bei einem System der
oben angegebenen Art Bilder in voller Farbe mit wesentlich
Jiöherem optischen Wirkungsgrad und heller als bisher zu rekonstruieren,
indem man bei der Erzeugung der erforderlichen Ab- · fragebündel eine weiße Lichtquelle mit einem breitbandigen
Filter sowie einem eigenen Vordispersions-Beugungsgitter für jedes der Abfragebündel verwendet.
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Claims (7)
- Patentansprüche\l) Einrichtung zur Rekonstruktion eines HoIogranunes durch breitbandige Schwingungsenergie, welches einen räumlichen Träger enthält, der entsprechend einer Objektinformation räumlich moduliert ist, mit einer Vorrichtung zum Beleuchten des Hologrammes mit der breitbandigen Schwingungsenergie, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung (200, 206, 210, 218, 222) ein Vordispersions-Beugungsgitter (210) mit vorgegebenem Strichabstand (d) zum Erzeugen eines das Hologramm (224) beleuchtenden Abfragebündels (220) aus in verschiedene Winkel gebeugten Komponenten unterschiedlicher Wellenlänge der breitbandigen Schwingungsenergie, die unter verschiedenen Winkeln auf das Hologramm (224) auffallen, enthält und daß der Strichabstand (d) bezüglich der Periode (p) des räumlichen Trägers so gewählt ist, daß die den Komponenten verschiedener Wellenlänge entsprechenden rekonstruierten Bilder der Objektinformation im wesentlichen zusammenfallen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn ζ ei chnet, daß der Strichabstand (d) des Vordispersions-Beugungsgitters (210) im wesentlichen gleich der Periode (p) des räumlichen Trägers der Hologrammes ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hologramm (224) im wesentlichen parallel zum Vordisperions-Beugungsgitter (210) angeordnet ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch lf 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hologramm(224) ein redundantes Hologramm ist.3 0 9 3 1 0 / 0 8 1 1
- 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche für ein Hologramm, das mit einem Objektbündel und einem Referenzbündel aufgezeichnet wurde, die aus sphärischen Wellen im wesentlichen gleicher Krümmung in der Hologrammaufzeichnungsfläche bestanden, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung eine Anordnung (200, 206) zum Erzeugen eines aus im wesentlichen ebenen Wellen bestehenden und das Vordispersions-Beugungsgitter (210) beleuchtenden Bündels (204) der breitbandigen Schwingungsenergie und eine Vorrichtung (218, 222) zur Umwandlung des vom Vordispersions-Beugungsgitters erzeugten, winkelmäßig dispergierten Bündels (212) in ein das Hologramm (224) beleuchtendes Abfragebündel (220) enthält, das aus gekrümmten Wellen besteht, deren Krümmung beim Auffallen auf das Hologramm der Krümmung der beim Aufzeichnen des Hologrammes verwendeten Objekt- und Referenzbündel am Ort des Aufzeichnungsträgers entspricht.
- 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die breitbandige Schwingungsenergie eine Komponente der Wellenlänge enthält, die bei der Aufzeichnung des Hologrammes verwendet wurde.
- 7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche für breitbandige Schwingungsenergie, die von einer ersten Komponente der Wellenlänge λ. bis zu einer.zweiten Komponente der Wellenlänge λ, reicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Beziehungen zwischen dem Vordispersions-Beugungsgitter (210), dem Hologramm (224) und den anderen Anordnungen der Einrichtung so gewählt ist, daß die erste und zweite Komponente Winkelorientierungen Q^ bzw. Q2 bezüglich des Hologrammes (224) haben, die den Gleichungen309810/08112247470λ1sin 0. = —τ— sin Rλ2
sin Θ2 = -γ- sin Rgenügen, wobei λ die bei der Aufzeichnung des Hologrammes verwendete Wellenlänge und R der Winkel zwischen dem Objektbündel (136) und dem Referenzbündel (138), die bei der Aufzeichnung des Hologrammes verwendet worden sind, bedeuten.309810/081 1Leerseite
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