DE2139779B1 - Verfahren zur Herstellung von chlorsubstituierten Benzyl und Benzal Chloriden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von chlorsubstituierten Benzyl und Benzal ChloridenInfo
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Description
so erfolgt bereits ein Chlarumsatz von 30°/o> der im
diffusen Tageslicht sofort auf über 95% des eingesetzten
Chlors ansteigt.
b) Wirkung als Komplexbildner für Kernkatalysatoren
Die Chlorierung erfolgte zu etwa 75 %, bezogen auf p-Chlorbenzylchlorid. Alle Zahlenangaben erfolgen
in Gewichtsprozenten.
FeCl3 0,02 — 0,02 ίο
2,4,6-Triphenylpyridin ... — 0,12 0^12
Zusammensetzung des ReaktionsgemisGhes nach GLC*)
15
p-Chlortoluol 27,5 25,1 25,0
2,4-Dichlortoluol 49,5 —\ „ -
3,4-Dichlortoluol 14,7 —J "'' '
Trichlortoluol 8,2 — —
p-Chlorbenzylchlorid .... — 66,3 65,0
p-Chlorbenzalchlorid — 7,8 8,9
p-Chlorbenzotrichlorid... — <0,l 0,1
ψ *) Gas-flüssig-Chromatographie
Die Tabelle zeigt deutlich den Einfluß von selbst geringsten Mengen an Kernchlorierungskatalysatoren
sowie deren Ausschaltung durch die komplexbildenden Eigenschaften des 2,4,6-Triphenylpyridins.
Die Seitenkettenchlorierung von chlorsubstituierten Toluolen wird zweckmäßig so durchgeführt, daß man
z. B. p-Chlortoluol, das vorher nicht eisenfrei destilliert zu sein braucht, vorlegt und nach Zusatz von 0,02
bis 1 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 0,04 bis etwa 0,4 Gewichtsprozent, eines erfindungsgemäß zu
verwendenden Pyridin-Derivats, insbesondere 2,4,6-Triphenylpyridin, bezogen auf den Ausgangsstoff, im
diffusen Tageslicht oder unter Belichtung mit einer schwachen Glühlampe bei 40 bis 120° C, vorzugsweise
bei etwa 60 bis etwa 100° C so weit chloriert, bis die gewünschte p-Chlorbenzyl- oder p-Chlorbenzalchloridstufe
oder Mischungen davon erreicht sind. Da gegen Ende der Chlorierung kein vollständiger Chlorumsatz
mehr erreicht wird, leitet man den entweichenden chlorhaltigen, Chlorwasserstoff in einen Nachchlorierer
ein, der in gleicher Weise beschickt ist wie der Hauptchlorierer. Nach Bestimmung des Endpunktes der
Chlorierung durch Messung der Dichte, des Brechungsindex oder des Erstarrungspunktes erfolgt die
Aufarbeitung in üblicher Weise durch Trennung der einzelnen Komponenten mittels fraktionierter Destillation
oder direkte Weiterverarbeitung, z. B. durch Verseifung der gebildeten Benzalchloride zu den entsprechenden
Aldehyden.
Als Apparatematerial kann sowohl durch die niedrigere Chlorierungstemperatur als auch infolge
der komplexbildenden Wirkung des Pyridins die häufig nur bedingt brauchbare Emaille eingesetzt
werden.
Gegenüber dem aus sowjetischer Patentschrift 187 751 bekannten Verfahren, Toluol oder seine
Derivate mit Chlor in Gegenwart von tertiären Aminen, wie unsubstituiertem Pyridin, bei Temperaturen
bis 250° C zu seitenkettenchlorierten Toluolen umzusetzen, zeichnet sich das vorliegende Verfahren
durch wesentlich schonendere Bedingungen aus.
Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile und die angegebenen Prozente
Gewichtsprozente.
Beispiele la bis 1 g
In einem 500-ccm-Vierhalskolben aus Glas, versehen
mit Rührer, Chloreinleitungsrohr, Thermometer und Rückflußkühler (gleichzeitig zur Gasableitung)
werden 254 g (2 Mol) p-Chlortoluol (trocken, aber nicht eisenfrei destilliert) vorgelegt und nach Zusatz
einer bestimmten, aus der nachfolgenden Tabelle zu ersehenden Menge eines erfindungsgemäßen
Pyridin-Derivates bei 60° C unter Rühren mit einem
Chlorstrom von 51 pro Stunde im diffusen Tageslicht begast. Die Chlorierdauer betrug 7 bis 8 Stunden, die
Monochlorierung erfolgte zu 75 %> bezogen auf die Bildung von p-Chlorbenzylchlorid. Die Zusammensetzung
des Reaktionsgemisches wurde durch GLC bestimmt.
Zusammensetzung
Katalysator
la I Ib I lc I ld I le I If I Ig
la I Ib I lc I ld I le I If I Ig
Menge
0,15 I 0,15 I 0,09 0,04 0,04 | 0,06 | 0,04
0,15 I 0,15 I 0,09 0,04 0,04 | 0,06 | 0,04
p-Chlortoluol 27,0
p-Chlorbenzylchlorid 65,5
p-Chlorbenzalchlorid 7,5
p-Chlorbenzotrichlorid
Im Kern polychlorierte Produkte
Ia = Pentaphenylpyridin,
Ib = 2,3,5,6-Tetraphenylpyridin,
Ic = 2,6-Diphenylpyridin,
Id= 2,4,6-Trimethylpyridin,
Ib = 2,3,5,6-Tetraphenylpyridin,
Ic = 2,6-Diphenylpyridin,
Id= 2,4,6-Trimethylpyridin,
In einem 2,5-1-Vierhalskolben aus Glas, der in
gleicher Weise ausgerüstet ist, wie unter Beispiel 1 angegeben, werden 1270 g (10 Mol) p-Chlortoluol,
trocken, aber nicht eisenfrei destilliert, und 1,5 g (0,12%) 2,4,6-Triphenylpyridin vorgelegt. Unter Rühren
werden bei 6O0C im diffusen Tageslicht 151
Chlor pro Stunde so lange eingeleitet, bis eine Roh-24,5
68,0
7,5
25,5
66,5
7,5
o!i
28,0
65,0
7,0
26,0
66,0
8,0
o!i
Ie = 2-Methyl-5-äthyl-pyridin,
If= 2,6-Dichlorpyridin,
Ig = Methyl-pyridin-Gemisch.
29,0
63,5
7,0
oil
25,0
66,5
dichte von 1,296 bei 2O0C erreicht ist. Die Chlorierungsdauer
betrug etwa 18 Stunden. Die Rohmischung hatte (nach GLC) folgende Zusammensetzung:
p-Chlortoluol 2,0%
p-Chlorbenzylchlorid 70,0%
p-Chlorbenzalchlorid 27,0%
p-Chlorbenzotrichlorid .... 0,7%
Im Kern polychlorierte Produkte .. 0,1 %
Beispiel 3
(Kontinuierliche Arbeitsweise)
(Kontinuierliche Arbeitsweise)
Die Apparatur besteht aus vier in Kaskade geschalteten Chlorierern I bis IV mit einem Füllvolumen
von je 450 ecm. Die Entlüftung erfolgt jeweils über Rückfmßkühler, der Überlauf der Apparate I, II und
ΠΙ über Tauchrohre, der des Apparates IV über eine Gassperre. Die Reaktionstemperatur beträgt in allen
Apparaten 800C. Im eingesetzten o-Chlortoluol werden
0,12% 2,4,6-Triphenylpyridin gelöst. In den Apparat I werden pro Stunde 97 g dieser Mischung
zugepumpt. Die Chlorbelastung beträgt je 30% der Theorie, bezogen auf die Bildung von o-Chlorbenzalchlorid,
in den Apparaten I und II sowie je 20 % der Theorie in den Apparaten III und IV. Die
Verweilzeit beträgt 15 Stunden. Während der Chlorumsatz in den Apparaten I und II100 %ig ist, beläuft
er sich in den Apparaten III und IV auf etwa 95 %· Der chlorhaltige Chlorwasserstoff aus diesen Apparaten
wird dem Apparat I zugeführt und dort das Restchlor quantitativ umgesetzt.
Das aus Apparat IV abfließende Reaktionsgemisch soll eine Dichte (nicht entgast) von 1,407 bei 200C
besitzen.
Die Zusammensetzung (nach GLC) ist folgende:
o-Chlortoluol <0,01%
o-Chlorbenzylchlorid 1,3 %
o-Chlorbenzalchlorid 88,0 %
o-Chlorbenzotrichlorid 10,7%
Im Kern polychlorierte Produkte 0,1 %
In der gleichen Apparatur wie im Beispiel 2 beschrieben, werden 1610 g (10 Mol) 2,4-Dichlortoluol
(trocken, aber nicht eisenfrei destilliert), das etwa 1% 3,4-Dichlortoluol enthält, sowie 1,6 g (0,1%)
2,4,6-Trimethylpyridin vorgelegt. Unter Rühren leitet man im diffusen Tageslicht bei 80° C 151 Chlor pro
Stünde so lange ein, bis eine Rohdichte von 1,516 (nicht entgast) bei 200C erreicht ist. Die Chlorierungsdauer beträgt etwa 35 Stunden.
Die Zusammensetzung der Rohmischung ist (nach GLC) folgende:
2,4-Dichlortoluol —
2,4-Dichlorbenzylchlorid 1,4%
2,4-Dichlorbenzalchlorid 87,8%
^-Dichlorbenzotrichlorid 9,8%
3,4-Dichlorbenzylchlorid 0,5 %
3,4-Dichlorbenzalchlorid 0,4%
Im Kern polychlorierte Produkte .. 0,1 %
Die entsprechend den Angaben im Beispiel 2 zusammengesetzte Apparatur wird mit 1610 g (10 Mol)
2,6-Dichlortoluol (trocken, nicht eisenfrei destilliert)
und 1,6 g (0,1%) 2,4,6-Triphenylpyridin gefüllt. Unter Rühren leitet man bei 1000C so lange 51 Chlor pro
Stunde im diffusen Tageslicht ein, bis eine Rohdichte von 1,521 (nicht entgast) bei 25°C erreicht ist. Die
Chlorierungsdauer beträgt etwa 35 Stunden. Die Zusammensetzung der Rohmischung ist (nach GLC)
folgende:
2,6-Dichlortoluol <0,l%
2,6-Dichlorbenzylchlorid 2,0 %
^o-Dichlorbenzalchlorid 94,1 %
1,2,3-Trichlorbenzol 2,7%
Im Kern polychlorierte Produkte 0,4%
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von chlorsubsti- werden muß.
tuierten Benzyl- und Benzalchloriden durch ChIo- Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von
rierung von Chlortoluolen mit Chlorgas in Gegen- 5 chlorsubstituierten Benzyl- und Benzalchloriden durch
wart von Pyridinkörpern als Katalysatoren bei Chlorierung von Chlortoluolen mit Chlorgas in
erhöhter Temperatur, dadurch gekenn- Gegenwart von Pyridinkörpern als Katalysatoren und
zeichnet, daß man die Umsetzung in Gegen- bei erhöhter Temperatur gefunden, das dadurch gewart
von 0,02 bis 1,0 Gewichtsprozent eines kennzeichnet ist, daß man die Umsetzung in Gegengegenüber
elementarem Chlor bei den angewandten ίο wart von 0,02 bis etwa 1,0 Gewichtsprozent eines
Bedingungen beständigen Pyridin-Derivates, bei gegenüber elementarem Chlor bei den angewandten
dem mindestens ein Wasserstoffatom durch Halo- Bedingungen beständigen Pyridin-Derivates, bei dem
genatome, Alkyl-, Aryl-, Hydroxy- oder Alkoxy- mindestens ein Wasserstoff atom durch Halogenatome,
Gruppen oder Mischungen dieser Substituenten Alkyl-, Aryl-, Hydroxy- oder Alkoxygruppen oder
ersetzt ist, bei 40 bis 1200C im diffusen Tageslicht 15 Mischungen dieser Substituenten ersetzt ist, bei 40
oder unter Belichtung mit einer schwachen Glüh- bis 12O0C im diffusen Tageslicht oder unter Belichtung
lampe ausführt. mit einer schwachen Glühlampe ausführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Die erfindungsgemäße Seitenkettenchlorierung von
zeichnet, daß man etwa 0,04 bis etwa 0,4 Gewichts- kernchlorierten Toluolen zu Chlorbenzyl- bzw. Chlorprozent
der Katalysatoren verwendet. ao benzalchloriden ist ohne Bildung von höher kern-
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch chlorierten Nebenprodukten möglich. Die erfindungsgekennzeichnet,
daß man als organische Ausgangs- gemäß zu verwendenden Katalysatoren greifen direkt
stoffe nicht eisenfrei destillierte Chlortoluole ver- in den Chlorierungsmechanismus ein und begünstigen
wendet. somit die Radikalbildung. Zusätzlich wirken sie
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch as gegenüber Kernchlorierungskatalysatoren stark komgekennzeichnet,
daß man die Umsetzung bei etwa plexbildend, so daß eine vorherige Destillation der
60 bis etwa 1000C durchführt. Ausgangsprodukte zur Entfernung von Eisenspuren
u. dgl. nicht mehr notwendig ist. Weiterhin können
die Seitenkettenchlorierungen unter wesentlich scho-
30 nenderen Reaktionstemperaturen, nämlich zwischen
Die Seitenkettenchlorierung von kernchlorierten 40 und 120°C durchgeführt werden. Als Lichtquelle
Toluolen erfolgt technisch in großem Umfang. Zu ist nur diffuses Tageslicht oder eine schwache Glühihrer
Durchführung sind verschiedene Methoden be- lampe (z. B. 40 Watt im 2-cbm-Apparat) erforderlich,
kannt. Da diese Chlorierungen nach einem Radikal- Generell sind alle oben angegebenen Derivate des
mechanismus verlaufen, sind dazu Maßnahmen er- 35 Pyridins, die gegen elementares Chlor so beständig
forderlich, die die Radikalbildung begünstigen. So sind, daß sie ihren aromatischen Charakter nicht eingenügt
es nach einem Verfahren zur Herstellung von büßen, für die erfindungsgemäße Seitenkettenchlorie-2-Chlor-benzalchlorid
(FIAT Final Rep. 1313 I, 97) rung von chlorsubstituierten Toluolen zu den entbereits,
dem Chlor etwa 5 % Luft zuzumischen, wobei sprechenden Benzyl- bzw. Benzalchloriden geeignet,
jedoch die Anwesenheit von Phosphorchloriden er- 4° Es ist dabei gleichgültig, ob die Chlorierung absatzforderlich
ist. Die Chlor-Umsätze sind dabei jedoch weise oder kontinuierlich vorgenommen wird. Als
unbefriedigend. Von größerer Bedeutung ist die Ver- Derivate des Pyridins kommen solche in Frage, bei
wendung von normalen Glühlampen als Lichtquelle denen, wie schon ausgeführt, mindestens ein Wasseroder
besser noch von UV-Licht (Organikum, 1962, stoffatom durch Halogenatome, Hydroxy-, Alkyl-,
S. 132/133) als Radikalbildner. Aber auch die Ver- 45 Alkoxy- oder Arylgruppen substituiert ist, wobei
wendung von Peroxyden oder Azoverbindungen als Arylreste auch in Form von annellierten Ringen vorKatalysatoren
ist bekannt, Alle diese Verfahren liegen können.
arbeiten bei relativ hohen Temperaturen von etwa Als erfindungsgemäße Katalysatoren sind insbe-
90 bis hinauf zu 1500C. sondere durch eine oder mehrere bevorzugt niedrige
Weiterhin ist bekannt, daß die Anwesenheit von 5° Alkylgruppen, Halogenatome, bevorzugt Chloratome,
Kernchlorierungskatalysatoren bei der Seitenketten- Hydroxygruppen, oder — bevorzugt mehrere — Arylchlorierung
störend wirkt, so daß Apparatematerial gruppen, insbesondere Phenylgruppen, substituierte
aus Glas, Keramik, Nickel oder homogenverbleitem Pyridine, wie z. B. 2-Methylpyridin, 2,4,6-Trimethyl-Eisen
verwendet werden muß. Zusätzlich ist eine vor- pyridin, 2-Methyl-5-äthyl-pyridin, 2,6-Dichlorpyridin,
hergehende Destillation der Ausgangsprodukte zur 55 2,6-Diphenylpyridin, 2,3,5,6-Tetraphenylpyridin, Pen-Abtrennung
von eisenhaltigen Verunreinigungen u. dgl. taphenylpyridin, vorzugsweise jedoch 2,4,6-Triphenylerforderlich,
da schon Spuren von Eisenionen unter pyridin, geeignet.
den Bedingungen der Seitenkettenchlorierungen die Die Wirkung dieser Katalysatoren zeigt bei EinSubstitution
im Kern ebenfalls begünstigen. satz von z. B. 2 Mol p-Chlortoluol, eisenfrei destilliert,
Es sind daher auch Methoden bekannt, um geringe 60 einer Chlorbelastung von 51 Chlor pro Stunde und
Mengen von Kernchlorierungskatalysatoren, speziell einer Reaktionstemperatur von 6O0C folgende Gegen-
Eisen, durch Komplexbildung unschädlich zu machen. überstellung:
So werden nach der deutschen Patentschrift 855 105 . _ ,
z. B. Umsetzungsprodukte von Ammoniak oder a) Wirkung als Chlorierungskatalysator
Äthylendiamin mit Monochloressigsäure vorgeschla- 65 Chloriert man unter völligem Lichtausschluß ohne
gen, während nach der USA.-Patentschrift 2 817 632 Katalysator-Zusatz, so erhält man keinen Chlorumsatz,
ein Zusatz von Hexamethylentetramin als Komplex- Setzt man nun 0,12 Gewichtsprozent 2,4,6-Triphenyl-
bildner verwendet wird. Diese Zusätze bewirken jedoch pyridin zu, bezogen auf den Einsatz an p-Chlortoluol,
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