DE2136343A1 - Objektivblende mit linearer teilung - Google Patents
Objektivblende mit linearer teilungInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
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- Diaphragms For Cameras (AREA)
Description
Jos. Schneider & Co., Optische Verke, Bad Kreuznach
"Objektivblende mit linearer Teilung."
Die Erfindung betrifft eine Objektivblende mit linearer Teilung, insbesondere für photographische oder kinematographische Kameras,
bestehend aus mehreren Gelenklamellen, von denen jede aus einer Grundlamelle und einer Hilfslamelle zusammengesetzt ist, wobei
die Grundlamelle die Blendenöffnung bildet und die Hilfslamelle
bestimmte Bewegungsverhältnisse erzeugt und gleichzeitig die Abdeckung der offenen Zwischenräume bewirkt.
Es ist eine Objektivblende mit mehreren bogenförmigen, durch
ein Gelenk miteinander verbundenen Lamellenpaaren bekannt, von denen jedes neben dem verbindenden Gelenk zwei Drehzapfen aufweist,
die sich relativ zueinander auf Kreisbahnen bewegen und von denen vorzugsweise einer gehäusefest gelagert ist und der
zweite auf einer Kreisbahn koaxial zur Blendenmitte Bewegungsantrieb erfährt, wobei jeweils nur eine der paarweise gelenkig verbundenen
Lamellen die Blendenöffnung bildet und die zweite Bewegungsverhältnisse erzeugt und zur Abdeckung der offenen Zwischenräume
dient. Der Bewegungsantrieb kann von jedem beliebigen Funkt eines oder mehrerer Lamellenpaare oder von dem sie verbindenden
Gelenk aus erfolgen (Deutsches Patent 1 115 474).
Diese Blendenkonstruktion hat sich auf Grund ihrer Einfachheit sehr gut bewährt. Sie ist aber für lineare Blenden bei Intervallerhöhungen,
beispielsweise von 8° aus 14° Intervall, weniger geeignet, da die auf den Lamellen angeordneten Drehzapfen immer
weiter nach außen wandern müssen, so daß die Lamellen und somit auch das Blendengehäuse relativ große Außendurchmesser erhalten
würden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, Objektivblenden mit linearer
Teilung zu schaffen, die bei großen Intervallen für kleine Objektive und für Objektive für technische Zwecke geeignet sind.
209885/0553
Diese Objektivblenden müssen einen kleinen Außendurchmesser im
Vergleich zum größten freien Durchmesser aufweisen. ¥eiterhin soll eine weitgehende Variation der Drehwinkel ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die an
sich bekannten zum Antrieb dienenden und gehäusefest angeordneten Drehzapfen der GrundlameIlen bzw. der Hilfslamellen auf der gleichen
Seite der beiden Lamellen angeordnet sind und daß jede Grundlamelle und Hilfslameile an ihren freien Enden durch einen den gemeinsamen
Gelenkpunkt bildenden Gelenkniet miteinander verbunden sind.
Es ist vorgesehen, daß die Innenform der Grundlamelle und der
Hilfslamelle der größten Öffnung der Blende entspricht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Grundlamelle einen bogenförmigen Ausschnitt und eine gerade Kante
aufweist und daß die Hilfslamelle eine kreisförmige Kante erhält, die von dem größten Öffnungsdurchmesser bis zum Durchmesser der
nächsten Blendenstufe mit zur Korrektur der Blendenöffnung dient.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung.
Es zeigen:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht der einen Blendenausführung, Blende halbgeschlossen, teilweise aufgebrochen,
eine perspektivische Ansicht einer Gelenklamelle,
eine Vorderansicht der anderen Blendenausführung, Blende halbgeschlossen, teilweise aufgebrochen,
eine perspektivische Ansicht einer anderen Gelenklamelle,
eine Seitenansicht eines Blendengehäuses im Halbschnitt.
In Pig. 1 ist ein Bladenkörper 1 und ein Blendendrehring 2 dargestellt,
die zur Aufnahme und zum Antrieb von Gelenklamellen 3 dienen. Di© Gelenklamellen 3 bestehen aus einer Grundlamelle 4 und
einer Hilfslamelle 6, die durch einen Gelenkniet 8 an ihren freien
Enden verbunden sind. Die Grundlamelle 4 ist mit einem Drehzapfen
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| Fig. | 2 |
| Fig. | 3 |
| Fig. | 4 |
| Fig. | 5 |
Versehen, der in eine Bohrung 9 des Blendenkörpers 1 eingreift
und somit gehäusefest angeordnet ist. Die Hilfslamelle 6 ist
mit einem Drehzapfen 7 versehen, der in eine Bohrung 10 des Blendendrehrings 2 eingreift. Beide Drehzapfen 5 und 7 liegen
bei der größten Blendenöffnung sehr nahe beieinander, wobei sich bei der Verstellung des Blendendrehringes 2 der Drehzapfen 7 von
dem Drehzapfen 5 entfernt. Die Innenform 11 der Grundlamelle 4 und der Hilfslamelle 6 ist derart gestaltet, daß diese der größten
Öffnung der Blende entspricht. Ist die Innenform der Grundlamelle dem maximalen Öffnungsdurchmesser der Blende angepaßt,
so können nicht mehr als sechs Blendenwerte exakt linear eingestellt werden.
In Fig. 2 ist eine für das Ausführungsbeispiel nach Fig.l geeignete
Gelenklamelle 3 perspektivisch dargestellt, die sich aus der Grundlamelle 4 mit dem Drehzapfen 5 und der Hilfslamelle 6 mit
dem Drehzapfen 7 zusammensetzt. An dem freien Ende befindet sich der die Grundlamelle 4 und Hilfslamelle 6 verbindende Gelenkniet
Der Drehzapfen 5 und der Drehzapfen 7 befinden sich auf der gleichen
Seite der Grundlamelle 3. Die Hilfslamelle 6 dient zum Antrieb
der Grundlamelle 4 und deckt gleichzeitig die Zwischenräume bei kleiner werdenden Blendenöffnungen ab. Der eingezeichnete Pfeil
deutet die Richtung der Pendelbewegung an.
In Fig. 3 ist die Vorderansicht einer Objektivblende dargestellt,
die mehr als sechs Blendenstufen aufweist. Der Unterschied gegenüber
der Objektivblende nach Fig. 1 besteht in der Innenform der
Grundlamelle 4. Die Drehzapfen 5 und 7, sowie der Gelenkniet 8 sind an den gleichen Stellen der Gelenklamelle 3 angeordnet. Die
Grundlamelle 4 weist einen bogenförmigen Ausschnitt 12 und eine gerade Kante 13 auf. Diese Form ist erforderlich, da bei mehr als
sechs Blendenwerten die Innenkante der Grundlamelle, wie sie bei der Ausführung nach Fig. 1 zur Anwendung kommt, vorzeitig die
nachfolgenden kleinen Öffnungen abdeckt, so daß ein linearer Abla.uf
nicht gewährleistet ist. Es ist also erforderlich, den La—
raellenquerschnitt entsprechend zu formen.
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__ 4 —
In Pig. 4 ist eine Gelenklamelle 3 dargestellt, die für mehr als sechs Blendenverteinstellungen geeignet ist. Der kreisbogenförmige,
winklige Ausschnitt 12 und die gerade Kante 13 der Grund— lamelle 4 ermöglichen eine exakte lineare Einstellung. Die
Hilfslamelle 6 deckt bei der Stellung der größten Öffnung bis
zur nächsten Blendenstufe den Einschnitt in der Grundlamelle ab und schließt auch die Zwischenräume bei kleiner werdenden
Blendenöffnungen.
Die i*ig. 5 stellt eine Seitenansicht einer Objektifolende nach
beiden Ausführungsbeispielen im Halbschnitt dar. Den hinteren Abschluß der Gelenklamelle 3 bildet ein Abschlußdeckel 14.
fc Bei der Objektivblende nach der Erfindung ist eine Behinderung
der einzelnen Gelenklamellen beim Öffnen und Schließen der Blende dadurch vermieden worden, daß der Antrieb der Grundlamelle und
die Lagerung der Hilfslameile in der gleichen Ebene liegen.
Die Objektivblende nach der Erfindung bringt den Vorteil, daß eine exakt linear arbeitende Blende geschaffen worden ist, die
äußerst geringe Außendurchmesser zuläßt. Dies hat zur Folge, daß bei einer Vielzahl von Objektiven das Blendengehäuse relativ
klein im Durchmesser sein kann. Es sind keinerlei Kurven, Radialoder Schrägschlitze erforderlich, die exakt gearbeitet sein müssen
und den Nachteil der bekannten ungünstigen Reibungsverhältnisse aufweisen.
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Claims (3)
- Patentans prücheJ Objektivblende mit linearer Teilung, insbesondere für photographische oder kinematographische Kameras, bestehend aus mehreren Gelenklamellen, von denen jede aus einer Grundlamelle und einer Hilfslamelle zusammengesetzt ist, wobei die Grundlamelle die Blendenöffnung bildet und die Hilfslamelle bestimmte Bewegungsverhältnisse erzeugt und gleichzeitig "die Abdeckung der offenen Zwischenräume bewirkt, dadurch gekennzeichne t, daß die an sich bekannten, zum Antrieb dienenden und gehäusefest angeordneten Drehzapfen (7 und 6) der Grundlamelle (4) bzw. der Hilfslamelle (6) auf der gleichen Seite der beiden Lamellen (4,6) angeordnet sind und daß die Grundlamelle (4) und die Hilfslamelle (6) an ihren freien Enden durch einen den gemeinsamen Gelenkpunkt bildenden Gelenkniet (8) miteinander verbunden sind.
- 2. Objektivblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Innenform der Grundlamelle (4) und der Hilfslamelle (6) der größten Öffnung der Blende entspricht.
- 3. Objektivblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundlamelle (4) einen bogenförmigen Ausschnitt (12) und eine gerade Kante (13) aufweist und daß die Hilfslamelle (6) eine kreisförmige Kante (ll) erhält, die von dem größten Offnungsdurchmesser bis zum Durchmesser der nächsten Blendenstufe mit zur Korrektur der Blendenöffnung dient.209885/0553
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE2136343A DE2136343A1 (de) | 1971-07-21 | 1971-07-21 | Objektivblende mit linearer teilung |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2136343A DE2136343A1 (de) | 1971-07-21 | 1971-07-21 | Objektivblende mit linearer teilung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2136343A1 true DE2136343A1 (de) | 1973-02-01 |
Family
ID=5814280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2136343A Pending DE2136343A1 (de) | 1971-07-21 | 1971-07-21 | Objektivblende mit linearer teilung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2136343A1 (de) |
| FR (1) | FR2139523A5 (de) |
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1971
- 1971-07-21 DE DE2136343A patent/DE2136343A1/de active Pending
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1972
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- 1972-06-21 US US00264770A patent/US3727531A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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|---|---|
| FR2139523A5 (de) | 1973-01-05 |
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Legal Events
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