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DE2136343A1 - Objektivblende mit linearer teilung - Google Patents

Objektivblende mit linearer teilung

Info

Publication number
DE2136343A1
DE2136343A1 DE2136343A DE2136343A DE2136343A1 DE 2136343 A1 DE2136343 A1 DE 2136343A1 DE 2136343 A DE2136343 A DE 2136343A DE 2136343 A DE2136343 A DE 2136343A DE 2136343 A1 DE2136343 A1 DE 2136343A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamella
auxiliary
base
aperture
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2136343A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Baab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Original Assignee
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jos Schneider Optische Werke GmbH filed Critical Jos Schneider Optische Werke GmbH
Priority to DE2136343A priority Critical patent/DE2136343A1/de
Priority to FR7217210A priority patent/FR2139523A5/fr
Priority to US00264770A priority patent/US3727531A/en
Publication of DE2136343A1 publication Critical patent/DE2136343A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

Jos. Schneider & Co., Optische Verke, Bad Kreuznach
"Objektivblende mit linearer Teilung."
Die Erfindung betrifft eine Objektivblende mit linearer Teilung, insbesondere für photographische oder kinematographische Kameras, bestehend aus mehreren Gelenklamellen, von denen jede aus einer Grundlamelle und einer Hilfslamelle zusammengesetzt ist, wobei die Grundlamelle die Blendenöffnung bildet und die Hilfslamelle bestimmte Bewegungsverhältnisse erzeugt und gleichzeitig die Abdeckung der offenen Zwischenräume bewirkt.
Es ist eine Objektivblende mit mehreren bogenförmigen, durch ein Gelenk miteinander verbundenen Lamellenpaaren bekannt, von denen jedes neben dem verbindenden Gelenk zwei Drehzapfen aufweist, die sich relativ zueinander auf Kreisbahnen bewegen und von denen vorzugsweise einer gehäusefest gelagert ist und der zweite auf einer Kreisbahn koaxial zur Blendenmitte Bewegungsantrieb erfährt, wobei jeweils nur eine der paarweise gelenkig verbundenen Lamellen die Blendenöffnung bildet und die zweite Bewegungsverhältnisse erzeugt und zur Abdeckung der offenen Zwischenräume dient. Der Bewegungsantrieb kann von jedem beliebigen Funkt eines oder mehrerer Lamellenpaare oder von dem sie verbindenden Gelenk aus erfolgen (Deutsches Patent 1 115 474).
Diese Blendenkonstruktion hat sich auf Grund ihrer Einfachheit sehr gut bewährt. Sie ist aber für lineare Blenden bei Intervallerhöhungen, beispielsweise von 8° aus 14° Intervall, weniger geeignet, da die auf den Lamellen angeordneten Drehzapfen immer weiter nach außen wandern müssen, so daß die Lamellen und somit auch das Blendengehäuse relativ große Außendurchmesser erhalten würden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, Objektivblenden mit linearer Teilung zu schaffen, die bei großen Intervallen für kleine Objektive und für Objektive für technische Zwecke geeignet sind.
209885/0553
Diese Objektivblenden müssen einen kleinen Außendurchmesser im Vergleich zum größten freien Durchmesser aufweisen. ¥eiterhin soll eine weitgehende Variation der Drehwinkel ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die an sich bekannten zum Antrieb dienenden und gehäusefest angeordneten Drehzapfen der GrundlameIlen bzw. der Hilfslamellen auf der gleichen Seite der beiden Lamellen angeordnet sind und daß jede Grundlamelle und Hilfslameile an ihren freien Enden durch einen den gemeinsamen Gelenkpunkt bildenden Gelenkniet miteinander verbunden sind.
Es ist vorgesehen, daß die Innenform der Grundlamelle und der Hilfslamelle der größten Öffnung der Blende entspricht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Grundlamelle einen bogenförmigen Ausschnitt und eine gerade Kante aufweist und daß die Hilfslamelle eine kreisförmige Kante erhält, die von dem größten Öffnungsdurchmesser bis zum Durchmesser der nächsten Blendenstufe mit zur Korrektur der Blendenöffnung dient.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht der einen Blendenausführung, Blende halbgeschlossen, teilweise aufgebrochen,
eine perspektivische Ansicht einer Gelenklamelle,
eine Vorderansicht der anderen Blendenausführung, Blende halbgeschlossen, teilweise aufgebrochen,
eine perspektivische Ansicht einer anderen Gelenklamelle,
eine Seitenansicht eines Blendengehäuses im Halbschnitt.
In Pig. 1 ist ein Bladenkörper 1 und ein Blendendrehring 2 dargestellt, die zur Aufnahme und zum Antrieb von Gelenklamellen 3 dienen. Di© Gelenklamellen 3 bestehen aus einer Grundlamelle 4 und einer Hilfslamelle 6, die durch einen Gelenkniet 8 an ihren freien Enden verbunden sind. Die Grundlamelle 4 ist mit einem Drehzapfen
- 3 209885/0553
Fig. 2
Fig. 3
Fig. 4
Fig. 5
Versehen, der in eine Bohrung 9 des Blendenkörpers 1 eingreift und somit gehäusefest angeordnet ist. Die Hilfslamelle 6 ist mit einem Drehzapfen 7 versehen, der in eine Bohrung 10 des Blendendrehrings 2 eingreift. Beide Drehzapfen 5 und 7 liegen bei der größten Blendenöffnung sehr nahe beieinander, wobei sich bei der Verstellung des Blendendrehringes 2 der Drehzapfen 7 von dem Drehzapfen 5 entfernt. Die Innenform 11 der Grundlamelle 4 und der Hilfslamelle 6 ist derart gestaltet, daß diese der größten Öffnung der Blende entspricht. Ist die Innenform der Grundlamelle dem maximalen Öffnungsdurchmesser der Blende angepaßt, so können nicht mehr als sechs Blendenwerte exakt linear eingestellt werden.
In Fig. 2 ist eine für das Ausführungsbeispiel nach Fig.l geeignete Gelenklamelle 3 perspektivisch dargestellt, die sich aus der Grundlamelle 4 mit dem Drehzapfen 5 und der Hilfslamelle 6 mit dem Drehzapfen 7 zusammensetzt. An dem freien Ende befindet sich der die Grundlamelle 4 und Hilfslamelle 6 verbindende Gelenkniet Der Drehzapfen 5 und der Drehzapfen 7 befinden sich auf der gleichen Seite der Grundlamelle 3. Die Hilfslamelle 6 dient zum Antrieb der Grundlamelle 4 und deckt gleichzeitig die Zwischenräume bei kleiner werdenden Blendenöffnungen ab. Der eingezeichnete Pfeil deutet die Richtung der Pendelbewegung an.
In Fig. 3 ist die Vorderansicht einer Objektivblende dargestellt, die mehr als sechs Blendenstufen aufweist. Der Unterschied gegenüber der Objektivblende nach Fig. 1 besteht in der Innenform der Grundlamelle 4. Die Drehzapfen 5 und 7, sowie der Gelenkniet 8 sind an den gleichen Stellen der Gelenklamelle 3 angeordnet. Die Grundlamelle 4 weist einen bogenförmigen Ausschnitt 12 und eine gerade Kante 13 auf. Diese Form ist erforderlich, da bei mehr als sechs Blendenwerten die Innenkante der Grundlamelle, wie sie bei der Ausführung nach Fig. 1 zur Anwendung kommt, vorzeitig die nachfolgenden kleinen Öffnungen abdeckt, so daß ein linearer Abla.uf nicht gewährleistet ist. Es ist also erforderlich, den La— raellenquerschnitt entsprechend zu formen.
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__ 4 —
In Pig. 4 ist eine Gelenklamelle 3 dargestellt, die für mehr als sechs Blendenverteinstellungen geeignet ist. Der kreisbogenförmige, winklige Ausschnitt 12 und die gerade Kante 13 der Grund— lamelle 4 ermöglichen eine exakte lineare Einstellung. Die Hilfslamelle 6 deckt bei der Stellung der größten Öffnung bis zur nächsten Blendenstufe den Einschnitt in der Grundlamelle ab und schließt auch die Zwischenräume bei kleiner werdenden Blendenöffnungen.
Die i*ig. 5 stellt eine Seitenansicht einer Objektifolende nach beiden Ausführungsbeispielen im Halbschnitt dar. Den hinteren Abschluß der Gelenklamelle 3 bildet ein Abschlußdeckel 14.
fc Bei der Objektivblende nach der Erfindung ist eine Behinderung der einzelnen Gelenklamellen beim Öffnen und Schließen der Blende dadurch vermieden worden, daß der Antrieb der Grundlamelle und die Lagerung der Hilfslameile in der gleichen Ebene liegen.
Die Objektivblende nach der Erfindung bringt den Vorteil, daß eine exakt linear arbeitende Blende geschaffen worden ist, die äußerst geringe Außendurchmesser zuläßt. Dies hat zur Folge, daß bei einer Vielzahl von Objektiven das Blendengehäuse relativ klein im Durchmesser sein kann. Es sind keinerlei Kurven, Radialoder Schrägschlitze erforderlich, die exakt gearbeitet sein müssen und den Nachteil der bekannten ungünstigen Reibungsverhältnisse aufweisen.
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Claims (3)

  1. Patentans prüche
    J Objektivblende mit linearer Teilung, insbesondere für photographische oder kinematographische Kameras, bestehend aus mehreren Gelenklamellen, von denen jede aus einer Grundlamelle und einer Hilfslamelle zusammengesetzt ist, wobei die Grundlamelle die Blendenöffnung bildet und die Hilfslamelle bestimmte Bewegungsverhältnisse erzeugt und gleichzeitig "die Abdeckung der offenen Zwischenräume bewirkt, dadurch gekennzeichne t, daß die an sich bekannten, zum Antrieb dienenden und gehäusefest angeordneten Drehzapfen (7 und 6) der Grundlamelle (4) bzw. der Hilfslamelle (6) auf der gleichen Seite der beiden Lamellen (4,6) angeordnet sind und daß die Grundlamelle (4) und die Hilfslamelle (6) an ihren freien Enden durch einen den gemeinsamen Gelenkpunkt bildenden Gelenkniet (8) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Objektivblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Innenform der Grundlamelle (4) und der Hilfslamelle (6) der größten Öffnung der Blende entspricht.
  3. 3. Objektivblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundlamelle (4) einen bogenförmigen Ausschnitt (12) und eine gerade Kante (13) aufweist und daß die Hilfslamelle (6) eine kreisförmige Kante (ll) erhält, die von dem größten Offnungsdurchmesser bis zum Durchmesser der nächsten Blendenstufe mit zur Korrektur der Blendenöffnung dient.
    209885/0553
DE2136343A 1971-07-21 1971-07-21 Objektivblende mit linearer teilung Pending DE2136343A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2136343A DE2136343A1 (de) 1971-07-21 1971-07-21 Objektivblende mit linearer teilung
FR7217210A FR2139523A5 (de) 1971-07-21 1972-05-15
US00264770A US3727531A (en) 1971-07-21 1972-06-21 Iris diaphragm with linear aperture scale

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2136343A DE2136343A1 (de) 1971-07-21 1971-07-21 Objektivblende mit linearer teilung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2136343A1 true DE2136343A1 (de) 1973-02-01

Family

ID=5814280

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2136343A Pending DE2136343A1 (de) 1971-07-21 1971-07-21 Objektivblende mit linearer teilung

Country Status (3)

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US (1) US3727531A (de)
DE (1) DE2136343A1 (de)
FR (1) FR2139523A5 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR2139523A5 (de) 1973-01-05
US3727531A (en) 1973-04-17

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