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DE2131688A1 - Bauspiel aus Spielbausteinen und davon getrennten Verbindungsstuecken - Google Patents

Bauspiel aus Spielbausteinen und davon getrennten Verbindungsstuecken

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Publication number
DE2131688A1
DE2131688A1 DE19712131688 DE2131688A DE2131688A1 DE 2131688 A1 DE2131688 A1 DE 2131688A1 DE 19712131688 DE19712131688 DE 19712131688 DE 2131688 A DE2131688 A DE 2131688A DE 2131688 A1 DE2131688 A1 DE 2131688A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
building
blocks
game according
connecting pieces
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712131688
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712131688 priority Critical patent/DE2131688A1/de
Publication of DE2131688A1 publication Critical patent/DE2131688A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/10Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements
    • A63H33/108Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements with holes

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Bauspiel aus Spielbausteinen und davon getrennten Verbindungs stücken Die Erfindung betrifft ein Bauspiel aus hohlen Grundspiel- oder Lernbausteinen und Spiel- oder Lernbausteinen größerer und/oder anderer Form mit mindestens bei den Grundspielbausteinen je Bausteinwand einer, bei größerer Spielbausteinen cntsprcchend dem sich aus den Grundspielbausteinen ergebenden Raster mehreren, die Bausteinwände ganz durchdringenden Öffnungen und von den Spielbausteinen getrennten Verbindungsstdcken, die je zu einem Teil ihrer Länge in miteinander fluchtende Öffnungen zweier zu verbindender Spielbausteine einsteckbar und dementsprechend mit Tiefenanschlägen versehen sind.
  • Bei einem bekannten Bauspiel dieser Art weisen die Bausteinwande als Öffnungen Bohrungen mit kreisförmigem Querschnitt auf, in die VerbindungsstUcke mit ebenfalls kreisförmigem Querschnitt einsetzbar sind. Jedes dieser Verbindungsstücke weist als Anschlag eine kreisförmige Scheibe auf, die jeweils zur Hälfte in einer konzentrisch um eine jede Öffnung angeordnete Vertiefung aufgenommen ist. Zur Erhöhung der Haftung der Verbindungsstücke in den Öffnungen sind die Verbindungsstücke von ihren beiden Enden her längsgeschlitzt und weisen dort je einen Wulst auf mit dem die Verbindungsstücke im eingeschobenen Zustand die Bausteinwand im Spielbausteininneren unter elastischem Auffedern der durch die Längsschlitzung gebildeten Schenkel hintergreifen.
  • Die Öffnungen mit kreisförmigen Querschnitt und insbesondere die dazu konzentrisch angeordneten Vertiefungen beeinflussen das äußere Bild der Spielbausteine und insbesondere der damit zusammengesetzten Modelle sehr nachteilig. Auch die Festigkeitseigenschaften werden dadurch ungünstig beeinflußt. Dabei 9ß gedacht werden daß gerade derartige Spielbausteine mit davon getrennten Verbindungsmitteln besonders gut fü Kinder im Vorschulalter geeignet sind, da die Spielbausteine gegebenenfalls auch ohne verbindungsmittel aufeinandergetürmt werden können.
  • Gerade aber bei Kindern dieser Altersgruppe kommt.
  • es infolge der dieser Gruppe noch eigenen Ungeschicklichkeit oft dazu, daß Kinder sich auf Bausteine setzen oder darauf treten. Gerade bei den Grundbausteinen, die für ein möglichst maßstabsgetreues Modell und zur Erzielung eines kleinen, viele Verbindungen ermöglichenden Rasters verhältnismäßig klein ausgebildet sind, ist dadurch die Gefahr des Zerbrechens in sehr hohem Maße heraufbeschworen.
  • Die verhältnismäßig großen Öffnungen und die noch größeren Vertiefungen erschweren es überdies, dieses bekannte Bauspiel zu Lehrzwecken zu benutzen. Dabei wird z.B. aus den Bausteinen ein Gebilde bestimmter Art zusammengesetzt und den Spülern die Aufgabe gestellt, dieses Gebilde in drei Ansichten oder in einer bestimmten perspektivischen Ansicht abzuzeichnen. Die Bausteine der vorbeschriebenen Art sind aber für den ebengenannten Zweck deshalb nicht gut geeignet, weil die Größe der öffnungen und insbesondere die zu jeder öffnung gehörenden Vertiefungen das Gesamtbild eines einheitlichen Modelles sehr stören. Dies beeinträchtigt das Vorstellungsvermögen des Schülers ganz erheblich, so daß das Abzeichnet eines solchen Modelles für ihn sehr erschwert wird und sich dabei außerdem in hohem Maße Flüchtigkeitsfehler einschleichen können.
  • Es ist schließlich noch bei einem Modellbaustein aus einer einseitig offenen, aus Kunststoff hergestellten, mit einer Vielzahl von aus Zapfen und Einstecköffnungen bestehenden Kupplungsorganen versehenen Kastenform bekannt, diese Einstecköffnungen kreuzförmig auszubilden.
  • Die Einstecköffnungen sind dabei im Kastenboden angeordnet und die formschlüssig in die Einstecköffnung passenden, aus der Kastenöffnung hervorragenden Verbindungszapfen befinden sich an den Innenseiten von einander gegenüberliegenden, die Kastenöffnung berenzenden Wänden. Die Verbindungszapfen sind somit an dem Spielbaustein einstückig angeformt, so daß ledialicnes Aufeinandertürmen von Spielbausteinen ohne ihre gegenseitige Verbindung nicht möglich. ist. Daher eignen sich diese bekannten Modellbausteine nur bedingt für Kinder im Vorschulalter, da sie gezwungen sind, die Verbindungszapfen in die Einstecköffnungen einzuschieben. Darüber hinaus befinden sich die Einstecköffnungen an nur einer Fläche des Modellbausteins, so daß Verbindungen im wesentlichen nur in einer Richtung vorgenommen werden können. Die Verbindungszapfen selbst sind flach und nicht kreuzförmig ausgebildet.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Bauspiel aus Spiel- oder Lernbausteinen zu schaffen, das sowohl für Kinder im Vorschulalter ebenso geeignet ist, wie für die Verwendung zu Lernzwecken. Dabei sollen insbesondere die an den Bausteinen anzuordnenden Verbindungsmittel möglichst wenig stören und doch eine gute haltbare Verbindung der Bausteine untereinander bewirken. Des weiteren sollen die von den Bausteinen getrennten Verbindungsstücke auch für das kleine Kind gut greifbar sein, ohne daß ein zu haufiges Ergreifen der Verbindungsstücke zu Schmerzen an den Fingern. führen darf. Außerdem soll auch bei kleinem Raster im Randbereich zweier aneinanderstoßender Bausteinwände in gleichen Ebenen ohne Störung Verbindungsstücke in den Baustein eingesetzt werden können.
  • Nach der Erfindung wird dies bei einem Bauspiel der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, daß mindestens die Öffnungen der Grundspielbausteine symmetrisch-kreuzförmigen Querschnitt aufweisen und daß die Verbindungsstücke in der Regel einen etwa der doppelten Dicke einer Bausteinwand entsprechenden Mittelbereich aus zwei sich kreuzenden Balken aufweisen, wovon einer beidseitig zu den Endbereichen der Verbindungsstücke über den anderen Balken hinaus verlängert ist.
  • Die Öffnungen mit kreuzförmigem Querschnitt können als zwei schmale, kurze und sich kreuzende Schlitze ausgebildet sein. Bei der meist üblichen quader- oder prismenförmigen Gestalt der Spielbausteine können diese Schlitze parallel zu den Außenkanten angeordnet sein. Dadurch fallen diese öffnungen nicht mehr störend auf; sie fügen sich vielmehr bei einem damit zusammengesetzten Modell harmonisch in das Gesamtbild des Modelles ein und setzen sich zu einem, das ganze Modell überziehenden Raster zusammen. Diese kreuzförmigen Öffnungen schwächen die Bausteine kaum, so daß die einem als Hohlkörper ausgebildeten Baustein eigene Steifigkeit voll erhalten bleibt. Damit wird das erfindungsgemäße Baut ziel schon aus dieser Sicht den Anforderungen hinsichtlich der Verwendbarkeit durch Kinder im Vorschulalter als auch der Verwendbarkeit für den technischen Zeichenunterricht oder dgl. voll gerecht.
  • Die Verbindungsstücke sind in der Regel nur in einem Bereich kreuzförmig ausgeführt, dessen Länge der doppelten Wanddicke eines Spielbausteines entspricht.
  • Jedes Verbindungsstück besteht somit gewissermaßen aus zwei gekreuzten Balken, wovon dies länge des einen Balkens der doppelten Dicke der Bausteinwand entspricht, während der andere Balken den ersteren auf beiden Seiten überragt. Die überragenden Endbereiche dienen vornehmlich dazu, die Verbindungsstücke gut und sicher greifen zu können, um sie in die Öffnungen einzusetzen und aus diesen wieder zu entfernen. Die Endbereiche sind flach, so daß schmerzhafte Finger auch bei häufigem Benutzen der Verbindungsstücke vermieden sind, wie es der Fall wäre, wenn die Verbindungsstücke über ihre ganze Länge kreuzförmig ausgebildet wären.
  • Außerdem ist durch diese Ausgestaltung das Einführen in die Öffnungen wesentlich erleichtert. Schließlich ist auch das Einschieben von jeweils einem Verbindungsstück in zwei in unmittelbarer Nähe einer Kante und in der gleichen Ebene zu beiden Seiten der Kante liegenden Öffnungen möglich. Der verlängerte Balken des einen Verbindungsstückes kann nämlich über den kurzen Balken des anderen Verbindungsstückes hinweggeschoben werden, so daß eine gegenseitige Behinderung der beiden Verbindungsstücke in diesem Fall nicht gegeben ist.
  • Vorteilhaft können in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Tiefenanschläge der VerbindungsstÆlcke an den Schmalseiten der,Balken angeordnet sein und von diesen weg nach außen spitz zulaufen und es Rennen die Öffnungen dementsprechend tins enkungen aufweisen.
  • Diese Ausgestaltung der Tiefenanschläge ermöglicht ein möglichst unauffälliges Anordnen der Einsenkungen im Bcreich derÖffnungen. Diese Einsenkungen können nämlich als schräges Auslaufen der sich kreuzenden Schlitze ausgebildet sein, so daß die Einsenkungen nicht mehr störend sichtbar sind. Außerdem ermöglichen die Einsenkungen ein noch leichteres Einführen der Verbindungsstücke, da diese bei geringem Versatz gegenüber der endgültigen Lage beim weiteren Einschieben von selbst in die richtige Lage gezwungen werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß die Verbindungsstücke in den Öffnungen nicht immer fest genug aufgenommen werden konnten, so daß ein unbeabsichtigtes Auseinanderfallen zweier Lernbausteine die Folge war. Andererseits konnte es vorkommen, daß die Verbindungsstücke in den Schlitzen so fest saßen, daß ein beabsichtigtes Lösen nur schwer herbeigeführt werden konnte. Diese Umstände sind auf die unvermeidlichen Toleranzen sowohl bei den Abmessungen der Öffnungen als auch bei der Dicke der Verbindungsstücke zurückzuführen.
  • In zusätzlicher Ausgestaltung der Erfindung kann vorzugsweise der längere Balken zwischen seinen Endbereichen um die Längsachse gewölbt oder geknickt, die Endbereiche selbst aber eben sein.
  • Durch die Wölbung oder Knickung sind die Verbindungsstücke in den Öffnungen der Spielbausteine federnd aufgenommen und unter Federspannung darin festgehalten. Durch die Wölbung oder Knickung werden Toleranzen sowohl bei der Öffnungsbreite als auch beim Verbindungsstück ausgeglichen. Es ist damit ein immer gleichbleibender satter Sitz der Verbindungsstücke gewährleistet. Dadurch, daß die Endbereiche der Verbindungsstücke selbst eben sind, ist ein leichtes Einführen in die Schlitze möglich, während die Wölbung erst beim weiteren Einschieben wirksam wird.
  • Das gleiche Ergebnis kann nach einem anderen Merkmal der Erfindung auch dadurch erreicht werden, daß der eine Balken des Verbindungsstückes in Bezug auf die Längsachse des anderen Balkens geringfügig versetzt ist. Dadurch ergibt sich in Bezug auf die kreuzförmige Öffnung eine geringfügig außermittige Anordnung des einen Balkens, so-daß beim Einschieben dieses Verbindungsstückes in die Öffnung ebenfalls eine plastische Klemmwirkung eintritt.
  • Die Verbindungsstücke des Bauspiels werden in der Regel wie oben beschrieben ausgebildet sein. Es ist jedoch in einem Bauspiel nicht zu umgehen, däß eine geringe Zahl von Verbindungsstücken dazu ausgebildet sein muß, besondere Spielbauteile an die vorhandenen Spielbausteine anzufügen. Ein derartiges Sonder-Verbindungsstück wird in der Regel so weit den vorbeschriebenen Verbindungsstücken entsprechen, als dieser Teil in eine öffnung eines Spielbausteines eingeschoben wird. Der darüber hinausragende Teil kann in Anpassung an die Aufnahme des jeweilig anzusetzenden besonderen Spielbauteiles ausgebildet sein.
  • So kann in Ergänzung der Erfindung der eine Teil des Verbindungsstückes als Zapfen ausgebildet sein, an dessem freien Ende ein, insbesondere zu diesem Ende hin kegelförmig auslaufender Bund angeordnet ist und von dem aus sich ein Schlitz in Zapfenlängsrichtung erstreckt.
  • Das so ausgebildete Sonder-Verbindungsstück wird mit seinem einen Teil in die Öffnung des einen Spielbausteines eingeschoben. Das gegenüber diesem drehbar zu lagernde weitere Spielbauteil wird mit seiner Lagerstelle über den als Zapfen ausgebildeten, aus dem ersteren Baustein herausragenden Teil aufgeschoben.
  • Die Lagerstelle kann eine im weiteren Spielbauteil rotationssymmetrisch angeordnete und dieses Bauteil ganz durchdringende Bohrung sein. Beim Aufschieben auf den Zapfen wird der Bund unter Verengung der Weite des Schlitzes im Zapfen zusammengedrückt. Die Gesamtlänge des Zapfens kann so bemessen sein, daß der Bund noch in der. Bohrung der Lagerstelle verbleibt, wobei die Bundaußenflächen gegen die Bohrungswand elastisch angedrückt werden. Es ist aber auch möglich, die Länge des Zapfens so zu bemessen, daß der Bund aus der Bohrung der Lagerstelle nach vollendetem Aufschieben auf den Zapfen wieder aus der Bohrung austritt, so daß die durch den Schlitz gebildeten Schenkel des Zapfens wieder auffedern. Der Bund verhindert in diesem Fall ein unbeabsichtigtes Lösendes drehbar gelagerten weiteren Spielbauteiles vom Zapfen.
  • Zwischen dem Zapfen und dem verbleibenden Teil des Verbindungsstückes kann vorteilhaft eine dünne Scheibe angeordnet sein. Diese Scheibe dient zur Abstützung des drehbar gelagerten Spielbauteiles gegenüber dem anderen Spielbaustein und verhindert ein Kippen des Zapfens gegenüber dem Spielbaustein für den Fall, daß die einander zugekehrten Flächen von Spielbaustein und -bauteil nicht aneinander anliegen.
  • Besonders vorteilhaft ist es nach einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung, daß die Teile zweier Verbindungsstücke durch einen Steg im Abstand des vorgegebenen Rasters miteinander verbunden sind, an dem der Zapfen vorzugsweise mittig zwischen den beiden Teilen angeordnet ist. Diese Ausgestaltung ergibt eine besonders stabile Lagerung eines Drehkörpers an einem der Spielbausteine, die auch größere Kippkräfte aufnehmen kann, wie sie bei Spielfahrzeugen und dgl. auftreten können. Dabei kann der Steg auch als Scheibe ausgebildet sein, um so eine Abstützung in allen Richtungen zu gewährleisten.
  • Zum leichteren Einführen der Verbindungsstücke in die Öffnungen können in zusätzlicher Ausgestaltung der Erfindung die stirnseitigen Enden insbesondere des längeren Balkens eines jeden Verbindungsstückes abgeschrägt sein. Dadurch wird das Einführen zusätzlich zu den an den Öffnungen vorgesehenen Einsenkungen gefördert. Zum anderen wird aber damit erreicht, daß zwei von gegenüberliegenden Baltsteinwänden eines sehr dünnen Spielbausteines in ebenfalls gegenüberliegende Öffnungen eingeschobene Verbindungsstücke nicht aufeinanderstoßen und damit ihr vollständiges Einschieben verhindern, sondern unter elastischem Ausweichen aneinander vorbeigleiten können. Dadurch, daß einer der Balken kürzer angeordnet ist, ist dieses Vorbeigleiten ohne Behinderung möglich.
  • Bei Modellen, die aus dem erfindungsgemäßen Bauspiel zusammengesetzt sind und die für den technischen Unterricht als Vorlagemodelle bestimmt sind, sind die Umrisse der einzelnen Spielbausteine auch nach dem Bau des Modelles noch erkennbar. Dies beeinträchtigt das Vorstellungsvermögen des Schülers ganz erheblich, so daß das Abzeichnen eines solchen Modelles für ihn sehr erschwert wird und sich dabei außerdem in hohem Maße Flüchtigkeitsfehler einschleichen können.
  • Um dies zu verhindern, wird in Ergänzung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Spi:eIBausteine über ihre Oberfläche netzartig verteilte, zu den Außenkanten parallel verlaufende Einkerbungen aufweisen, die den Einkerbungen gleichen, die sich beim Aneinanderfügen zweier mit abgefasten Kanten versehener Spielbausteine ergeben.
  • Durch di.ese Einkerbungen treten die Umrisse der einzelnen Spielbausteine gegenüber dem gesamten Modell zurück, so daß dem Schüler der Eindruck vermittelt wird, als sei das Modell aus einem einzigen Stück hergestellt. Damit sind Fehlerquellen ausgeschlossen, die beim Zeichnen des Modelles dadurch entstehen könnten, daß der Schüler Kanten einzeichnet, die sich lediglich durch das Aufeinandersetzen zweier Spielbausteine ergeben.
  • Es hat sich dabei als vorteilhaft erwiesen, daß die Einkerbungen einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
  • Um zu verhindern, daß die Öffnungen für einen möglichst lückenlosen Raster auch an den Kanten der Spielbausteine zu liegen kommen, werden die Öffnungen vorteilhaft in einem jeden durch die Einkerbungen geschlossenen Feld angeordnet.
  • Zur Erzielung einer rationellen und preiswerten Fertigung können nach einem abschließenden Merkmal der.
  • Erfindung die Spielbausteine und die Verbindungsstücke aus Kunststoff, z.B. aus Polyamid bestehen.
  • In der'Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bauspiels dargestellt.
  • Figur 1 zeigt zwei miteinander verbundene Spielbausteine, wovon der eine mit einem Netz won Einkerbungen überzogen ist, Figur 2 eine perspektivische Ansicht des Verbindungsstückes, Figur 3 einen Schnitt durch das Verbindungsstück nach Figur 2 gem. der Linie III-III, Figur 4 einen Schnitt durch das Verbindungsstück nach Figur 2 gem. der Linie IV-IV, Figur 5 ein Verbindungsstück mit erfindungsgemäß ausgestalteten Zapfen und Figur 6 eine weitere Ausführungsform eines Verbindungsstückes mit Zapfen.
  • In Figur 1 sind zwei Spielbausteine 1,la aufeinandergesetzt. Beide weisen über ihre Bausteinwände verteilte Öffnungen 3 mit symmetrisch- kreuzförmigem Querschnitt auf. In diese können Verbindungsstücke 4 zur gegenseitigen Verbindung der Spielbausteine 1, la eingesetzt werden. Diese bestehen aus einem Mittelbereich 5 aus zwei sich kreuzenden Balken 6,7, wovon der Balken 7 beidseitig zu den Endbereichen 8,9 über den Balken 6 hinaus verlängert ist. Die stirnseitigen Enden der beiden Balken sind abgeschrägt. Im Mittelbereich 5 sind an den Schmalseiten des Balkens 7 zwei Tiefenanschläge 10,11 angeordnet, die vom Balken weg nach außen spitz zulaufen. Die Öffnungen 3 haben dementsprechend Einsenkungen 12. Der Balken 7 ist in seinem Mittelbereich um die Längsachse 13 gewölbt ausgeführt, während seine Endbereiche 8,9 eben gehalten sind.
  • Zur drehbaren Lagerung eines Drehteils an einem der Spielbausteine 1,la dient das in Figur 5 dargestellte Verbindungsstück 4'. Anstelle des sonst aus einem Spielbaustein herausragenden Teiles ist ein Zapfen 14 vorgesehen, an dessem freien Ende ein kegelförmig auslaufender Bund 15 angeordnet ist. Von diesem Ende aus erstreckt sich in Zapfenlängsrichtung-ein Schlitz 16.
  • Der (nicht dargestellte) Drehkörper wird mit seiner Bohrung auf den Zapfen 14 aufgeschoben, wobei der Bund 15 unter Verengung der Weite des Schlitzes 16 so weit nachgibt, daß der Bund durch die Bohrung-hindurchgeschoben werden kann. Danach federn die durch den Schlitz 16 gebildeten Schenkel wieder auseinander, so daß der.Bund 15 die die Bohrung umgebende rUckwärtige Seite des Drehkörpers hintergreifen kann. Die Scheibe 17 dient zur Abstützung des Drehkörpers gegenüber dem Spielbaustein.
  • Das Verbindungsstück 41V nach Figur 6 besteht aus zwei in zwei Öffnungen eines Spielbausteines einsetzbaren Teilen in der Ausgestaltung der normalen Verbindungsstücke. Anstelle der aus einem Spielbaustein herausragenden Teile ist ein Steg 18 angeordnet, der die beiden Teile 19,20 des Verbindungsstückes 41t miteinander verbindet. In der Mitte dieses Stückes ist ein Zapfen 14 in gleicher Ausführung wie in Figur 5 angeordnet.
  • Das Verbindungsstück 4" kann ohne Zapfen 14 auch dazu benutzt werden, die Bausteine 1,la an ihren miteinander fluchtenden Seitenwänden miteinander zu verbinden. Zweckmäßig ist dabei der Steg zum besseren Greifen höher ausgebildet.
  • Die Oberfläche des Spielbausteines 1a ist mit netzartig verteilten, zu den Außenkanten parallel verlaufenden Einkerbungen 21 überzogen. Beim Aufeinandersetzen zweier derartiger Spielbausteine bilden die abgefasten Kanten 22 die gleichen Einkerbungen 21, wie sie an den Oberflächen dieser Spielbausteine angeordnet sind. Erreicht wird dies durch eine rechteckige Fase 22, wobei der eine Schenkel des rechten Winkels halb so lang ist wie die Breite der Einkerbungen 21, die rechteckigen Querschnitt aufweisen.

Claims (12)

  1. Patentansprüche
  2. Bauspiel aus hohlen Grundspiel- oder Lernbausteinen und Spiel- oder Lernbaustein größerer und/oder anderer Form-mit mindestens bei den Grundspielbausteinen je Bausteinwand einer, bei größeren Spielbausteinen entsprechend dem sich aus den Grundspielbausteinen ergebenden Raster mehreren die Bausteinwände ganz durchdringenden öffnungen und von den Spielbausteinen getrennten Verbindngsstücken, die je zu einem Teil ihrer Länge in miteinander fluchtenden Öffnungen zweier zu verbindender Spielbausteine einsteckbar und dementsprechend mit Tiefenanschlägen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Öffnungen (3) der Grundspielbausteine (lt1a) symmetrisch kreuzförmigen Querschnitt aufweisen und daß die Verbindungsstücke (4) in der Regel einen etwa der doppelten Dicke einer Bausteinwand entsprechenden Mittelbereich (5) aus zwei sich kreuzenden Balken (6, 7) aufweisen, wovon einer beidseitig zu den Endbereichen (8, 9)--derUS:bindungsstucke (4) über den anderen Balken (6) hinaus verlängert ist 2. Bauspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenanschläge der Verbindungsstücke (4) an den Schmalseiten der Balken (6, 7) angeordnet sind und von diesen weg nach außen spitz zulaufen und daß die öffnungen (3) dementsprechende Einsenkungen (12) aufweisen.
  3. 3. Bauspiel nach einem dorAnsprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise der längere Balken (7) zwischen seinen Endbereichen (8, 9) um die Längsachse (13) gewölbt oder geknickt, die ,Endbereiche (3, 9) selbst aber eben sind.
  4. 4. Bauspiel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Balken (6) des Verbindungsstückes (4) in Bezug auf die Längsachse des anderen Balkens (7) geringfügig versetzt ist.
  5. 5. Bauspiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil des Verbindungsstückes (4') als Zapfen (14) ausgebildet ist, an dessen freien Ende ein, insbesondere zu diesem Ende hin kegelförmig auslaufender Bund (15) angeordnet ist und von dem aus sich ein Schlitz (16) in Zapfenlängsrichtung erstreckt.
  6. 6. Bauspiel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zapfen (14) und dem verbleibenden Teil des Verbindungsstückes (4') eine dünne Scheibe (17) angeordnet ist.
  7. 7. Bauspiel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile zweier Verbindungsstücke (4'') durch einen Steg (1:8) im Abstand des vorgegebenen Rasters miteinander verbunden sind, -an dem der Zapfen (14) vorzugsweise mittig zwischen den beiden Teilen angeordnet ist.
  8. 8. Bauspiel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Enden insbesondere des längeren Balkens(7) eines jeden Verbindungsstückes (4) abgeschrägt sind.
  9. 9. Bauspiel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielbausteine b) über ihre Oberfläche netzartig verteilte, zu den Außenkanten (22) parallele verlaufende Einkerbungen (21) aufweisen, die den Einkerbungen gleichen-, die sich beim Aneinanderfügen zweier mit abgefasten Kanten (22) versehener Spielbausteine (t ergeben.
  10. 10. Bauspiel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbungen (21) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
  11. 11. Bauspiel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem duich die Einkerbungen (21) umschlossenen Feld eine Öffnung (3) vorgesehen ist.
  12. 12. Bauspiel nach einem der vorhergenden Ansprüche, dadurch gekennezichnet, daß Spielbaustein (l,lQ) und Verbindungsstücke (4, 4', 4'') aus Kunststoff (z.B. Polyamid) bestehen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5281185A (en) * 1993-02-22 1994-01-25 Lee Robert W Universal foldable toy blocks with alignable slots
US5527201A (en) * 1991-11-25 1996-06-18 Maddock; Paul T. Toy construction kit with interconnecting building pieces

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