DE2129134C3 - Brennstoffzellenaggregat - Google Patents
BrennstoffzellenaggregatInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Brennstoffzellenaggregat zur Erzeugung elektrischer Energie durch Umsetzung
von gasförmigen Reaktanten und einem flüssigen Elektrolyten, der im Kreislauf geführt ist, mit einer aus
einer Mehrzahl von Brennstoffelementen aufgebauten Brennstoffbatterie, einem die äußere Gestalt eines
Brennstoffelementes aufweisenden, am Ende der Brennstoffbatterie angeordneten Elektrolytregenerator, einer
Druckschleuse und einem Kühler.
Brennstoffzellen bzw. Brennstoffelemente und Brennstoffbatterien erzeugen aus chemischer Energie, beisDielsweise in Form von Wasserstoff und Sauerstoff,
elektrische Energie in Form von Gleichstrom. Der
Wirkungsgrad beträgt dabei etwa 50 bis 60%. Der entnehmbare Strom ist bei einer Serienschaltung der
Brennstoffelemente abhängig vcn der Größe der aktiven Fläche der einzelnen Zeilen und der zulässigen
Flächenbelastung, die Spannung ist abhängig von der Zellenzahl. Bei der elektrochemischen Reaktion, bei der
die chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt wird, entsteht Wärme. Diese Wärme muß durch ein
ίο Kühlmedium, beispielsweise Wasser, abgeführt werden.
Dabei muß bei einer Brennstoffbatterie in der Regel ebensoviel Wärme durch das Kühlmedium abgeführt
werden, wie der Batterie Nutzenergie entnommen wird. Neben der Reaktionswärme entsteht bei der elektro-
is chemischen Umsetzung auch Reaktionswasser, und
zwar entstehen pro Kilowattstunde etwa 0,5 Liter Wasser.
Da Brennstoffbatterie« wegen der relativ geringen Spannung der Einzeizellen immer aus einer größeren
Anzahl von elektrisch in Reihe oder parallelgeschalteten Zellen bestehen, ergeben sich daraus beim Bau von
Brennstoffbatterien mit hoher Leistung große Einheiten. Zusätzlich dazu und im Gegensatz zu den
klassischen Batterien und Akkumulatoren benötigen die
Brennstoffbatterien zum Dauerbetrieb darüber hinaus
eine Reihe von Hilfseinrichtungen. Andererseits müssen derartige Brennstoffbatterien für bestimmte Anwendungsgebiete gewisse Anforderungen erfüllen. So
müssen sie beispielsweise bei Verwendung auf dem
Gebiet der Traktion, d. h. bei der Verwendung in
mobilen Systemen, eine gewisse Schräglagenunempfindlichkeit aufweisen.
Aus den österreichischen Patentschriften 2 77 341 und 2 77 342 sind Brennstoffbatterien bekannt, die aus
mehreren Brennstoffelementen aufgebaut sind und einen Elektrolytregenerator besitzen. Der Elektrolytregenerator kann die äußere Gestalt der Brennstoffelemente aufweisen und am Batterieende angeordnet oder
zwischen einzelnen bzw. mehreren Brennstoffelemen
ten eingebaut sein. Bei derartigen Brennstoffbatterien
kann ferner eine Druckschleuse zur Entfernung des Reaktionswassers und — gemäß der OE-PS 2 77 341 —
ein Wärmetauscher zur Kühlung der Elektrolytflüssigkeit vorgesehen sein. Aus der US-PS 33 91 027 ist es
ferner bekannt, im Elektrolytkreislauf von Brennstoffbatterien einen Vorratstank anzuordnen.
Die bekannten Batterien und Aggregate zeigen jedoch eine sperrige Bauweise, wobei zwischen den
einzelnen Bauteilen eine Vielzahl von Leitungen
erforderlich ist. Darüber hinaus kann aufgrund dieser
Bauweise eine Schräglagenunempfindlichkeit nicht gewährleistet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Brennstoffzellenaggregat der vorstehend genannten Art zur Erzeugung
SS elektrischer Energie durch Umsetzung von gasförmigen Reaktanten und einem flüssigen Elektrolyten, das einen
Elektrolytregenerator, eine Druckschleuse und einen Kühler aufweist, weiter zu verbessern. Insbesondere soll
das Leistungsgewicht bzw. das Leistungsvolumen und
der erforderliche Raumbedarf reduziert werden, indem
die Einzelteile des Aggregates in die betrieblich optimale Reihenfolge gesetzt werden.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das
Aggregat in kompakter Bauweise in einem gemeinsa-
<>5 men Gehäuse wenigstens eine Brennstoffbatterie, den
Elektrolytregenerator, die Druckschleuse, den Kühler, einen Vorratstank und einen Steuerungsteil enthält,
wobei die einzelnen Bauteile in dieser Reihenfolge
angeordnet sind und gleiche Querschnittsabmessungen haben, daß sämtliche Leitungen und Verbindungen
zwischen den Einzelteilen des Aggregats innerhalb des gemeinsamen Gehäuses untergebracht sind, daß die Zu-
und Abführung der gasförmigen Reaktam^n und eines Kühlmediums auf derjenigen Seite des Aggregats
erfolgt, an der der Steuerungsteil angeordnet ist, daß im
Elektrolytkreislauf der Vorratstank mit der Brennstoffbatterie verbunden und diese über den Elektrolytregenerator und den Kühler wieder an den Vorratstank
angeschlossen ist, wobei die ElektrolytflüEsigkeit den
Elektrolytregenerator und den Kühler parallel durchströmt, daß zwischen der Brennstoffbatterie und dem
Vorratstank eine Bypass-Leitung angeordnet ist, daß im
Steuerungsteil in den Zuführungsleitungen für die gasförmigen Reaktanten Membranventile angeordnet
sind, daß eine Steuerleitung mit einem pneumatischen Ventil und einem Reduzierventil zur Zuführung eines
der gasförmigen Reaktanten von der Zuführungsleitung zum Elektrolytregenerator vorgesehen ist daß in der
Steuerleitung ein Magnetventil angeordnet ist, das auf eine untere Grenzspannung der Brennstoffbatterie
anspricht, und daß die Membranventile in den Zuführungsleitungen für die gasförmigen Reaktanten an
das Magnetventil angeschlossen sind
Ein derartiges Brennstoffzellenaggregat weist verschiedene Vorteile auf. Die Ausführung des Aggregats
als integrierte Baueinheit, d.h. als ein Block, ist aus
fertigungstechnischen Gründen besonders vorteilhaft Verrohrung und Leitungen zwischen Einzelteilen, die
bei getrennter Bauweise erforderlich sind, entfallen, außerdem entfallen durch den Zusammenbau teilweise
auch die bei den Einzelteilen jeweils erforderlichen Endplatten. Die Aufteilung des energieerzeugenden
Teiles in mehrere Brennstoffbatterien hat den Vorteil, daß dadurch Abweichungen von der Gleichverteüung
der Elektrolytströmung in allen Elektrolyträumen, die bei großen Batterieblöcken auftreten können, vermieden werden. Da die einzelnen Brennstoffelemente von
Brennstoffbatterien zur Entfernung von Reaktionswasser und Reaktionswärme parallel von der Elektrolytflüssigkeit durchströmt werden, werden sie über die
Elektrolytkanäle elektrisch kurzgeschlossen. Die elektrischen Verlustleistungen können zwar in dem Maße
verringert werden, je kleiner die Kanalquerschnitte für die Elektrolytversorgung gewählt werden. Bei Verkleinerung der Kanalgeometrie nimmt jedoch die für die
Abfuhr von Reaktionswärme und Reaktionswasser erforderliche Pumpleistung zu. Darüber hinaus ergeben
sich dann auch die bereits genannten Schwierigkeiten bei der Gleichverteilung der Strömung. Da auch die am
schlechtesten durchströmte Zelle mit einem Mindeststrom an Elektrolytflüssigkeit versorgt werden muß,
erhöht sich der insgesamt erforderliche Volumenstrom, d. h. die Pumpleistung. Deshalb ist es vorteilhaft, die
insgesamt zur Erzielung einer bestimmten Leistung erforderlichen Brennstoffelemente in mehreren Brennstoffbatterien zusammenzufassen.
Das Brennstoffzellenaggregat nach der Erfindung zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß sämtliche
Leitungen und Verbindungen zwischen den Einzelteilen des Aggregats innerhalb des gemeinsamen Gehäuses
untergebracht sind, und zwar in dessen Randzonen. Dadurch entsteht eine kompakte Baueinheit ohne
zusätzliche äußere Verrohrungen. Alle erforderlichen Leitungen für die Reaktanten, die Elektrolytflüssigkeit
und das Kühlmedium sind in dieser Baueinheit inteeriert Nach außen hat die Baueinheit Anschlüsse für
die gasförmigen Reaktanten, wie Wasserstoff und Sauerstoff, für das Kühlmedium, zur Entfernung des
gebildeten Reaktionswassers und zur Entlüftung, d. h.
zur Entfernung des Restgases, sowie Stromanschlüsse.
Ein kennzeichnendes Merkmal der Baueinheit ist der abgeschlossene Elektrolytkreislaui, der auch zur Wärme- und Wasserausbringung dient Zum Umwälzen der
Elektrolytflüssigkeit dient beispielsweise eine Kreiselpumpe mit Direktantrieb durch einen kollektorlosen
ίο Gleichstrom-Spaitrohrmotor. Die Pumpe saugt aus
einem Vorratsbehälter drucklos Elektrolytflüssigkeit an und fördert diese direkt in die Brennstoffbatterie, wo
alle Brennstoffelemente parallel durchströmt werden und dabei die Elektrolytflüssigkeit durch die Reaktions
wärme aufgeheizt und durch das entstehende Reak
tionswasser verdünnt wird. Nach Durchströmen der Brennstoffbatterie wird die Elektrolytflüssigkeit parallel
sowohl durch einen Elektrolytregenerator als auch durch einen Kühler geführt Im Elektrolytregenerator
wird der Elektrolytflüssigkeit durch Verdampfen von Wasser sowohl das Reaktionswasser als auch ein Teil
der Reaktionswärme entzogen. Die restliche Reaktionswärme wird im Kühler an das Kühlmedium, beispielsweise Kühlwasser, abgegeben. Da in der Brennstoffbat-
terie mehr Reaktionswärme entsteht als zur Ausbringung des Reaktionswassers erforderlich ist, wird bei
einer Temperaturregelung mehr Wasser aus der Elektrolytflüssigkeit entfernt als Reaktionswasser gebildet wurde, d. h. die Konzentration der Elektrolytflüssig-
keit würde kontinuierlich steigen. Deshalb ist für die Regelung der Elektrolytkonzentration ein zusätzliches
Schaltglied vorgesehen, das den im Elektrolytregenerator abgereicherten Reaktionswasserstrom entweder bei
zu niederer Konzentration nach außen abgibt oder bei
zu hoher Konzentration wieder in den Elektrolytkreislauf zurückführt Dabei ist wichtig, daß sich Konzentrationsschwankungen, da sie Volumenschwankungen zur
Folge haben, nur in kleinen Grenzen bewegen. Außerdem müssen Verluste an Elektrolytflüssigkeit aus
Gründen der Wartungsfreiheit vermieden werden. Derartige Verluste an Elektrolytflüssigkeit sind möglich
durch Vorhandensein von Elektrolytflüssigkeit im ausgebrachten Reaktionswasser und durch Elektrolyttröpfchen in den Reaktionsgasen oder deren Inertgas-
anteilen innerhalb der Brennstoffbatterie, was durch Übertritt von Elektrolytflüssigkeit in die Gasräume
erfolgen kann. Der Verlust an Elektrolytflüssigkeit wird einerseits dadurch verhindert daß das Reaktionswasser
erst dann nach außen abgegeben wird, wenn es eine
neutrale Reaktion zeigt was durch eine Überwachung der elektrischen Leitfähigkeit möglich ist. Andererseits
wird der Verlust an Elektrolytflüssigkeit durch Vorhandensein in den Reaktionsgasen bzw. deren Inertgasanteilen dadurch vermieden, daß die unverbrauchten
Reaktionsgase bzw. deren Inertgasanteile, d.h. das
Restgas, nach Durchströmen des letzten Brennstoffelementes nicht direkt an die Umgebung abgegeben
werden, sondern vorher in den Vorratstank für die Elektrolytflüssigkeit zurückgeführt und dann nach
außen abgegeben werden.
Von besonderer Bedeutung bei Brennstoffzellenaggregaten ist die Schräglagenunempfindlichkeit Dies gilt
insbesondere bei der Verwendung von Brennstoffzellenaggregaten in Traktionssystemen. Da sich etwa
90% der Elektrolytflüssigkeit in den Elektroiyträumen der Brennstoffbatterie, das Elektrolytregenerators und
des Kühlers befinden, würde bei stillgesetzter Anlage oder im Störungsfall, d. h. bei stehender Elektrolytpum-
pe, bei direkter Anströmung der Batterie über die Pumpe und eine Druckleitung, d. h. bei einer direkten
Verbindung des Vorratstankes mit der Batterie im Boden des Aggregates, bei Schräglage des Aggregates
der gesamte Elektrolytvorrat in den Tank zurückströmen und durch die Entlüftungsöffnung des Tankes
ausfließen. Dies wird durch eine Leitungsführung verhindert, die im folgenden erläutert werden soll.
Die Elektrolytflüssigkeit wird zunächst in einem Elektrolytkanal im oberen Teil des Gehäuses des
Brennstoffzellenaggregates vom Vorratstank aus durch das gesamte Aggregat an dasjenige Ende des Aggregates gefördert, an dem die Brennstoffbatterie angeordnet
isL Dort wird die Elektrolytflüssigkeit, beispielsweise in der Endplatte, in den unteren Teil des Aggregates
geführt und dann von unten nach oben parallel durch die einzelnen Brennstoffelemente geleitet. Beim Vorhandensein mehrerer Brennstoffbatterien im Aggregat ist
dabei für jede einzelne Batterie im unteren Teil des Gehäuses ein separater Hauptkanal vorgesehen. Nach
Durchströmen der Brennstoffelemente wird die Elektrolytflüssigkeit im oberen Teil der Batterie zum
batterieseitigen Ende des Aggregates zurückgeführt, gegebenenfalls, d.h. beim Vorhandensein mehrerer
Batterien, in mehreren Hauptkanälen. Am Ende des Aggregates wird die Elektrolytflüssigkeit gesammtelt,
umgelenkt und in einem gemeinsamen Kanal dem Elektrolytregenerator zugeführt Dort wird sie erneut in
den unteren Teil des Aggregates geleitet, und zwar in einer Umlenkzelle, und durchströmt dann von unten
nach oben parallel sowohl den Elektrolytregenerator als auch den Kühler. Sind bei Brennstoffzellenaggregaten
großer Leistung sowohl im Elektrolytregenerator als auch im Kühler eine große Anzahl von Elektroiyträumen vorhanden, so ist es vorteilhaft zur Erzielung einer
Gleichverteilung der Strömung die Elektrolyträume sowohl im Elektrolytregenerator als auch im Kühler —
entsprechend der Anordnung in mehreren Brennstoffbatterien — zu zwei oder mehreren Einheiten
zusammenzufassen, die mit separaten Kanälen zur Zu- und Abführung der Elektrolytflüssigkeit versehen sind.
Nach Durchströmen des Elektrolytregenerators und des Kühlers wird die Elektrolytflüssigkeit gesammelt in
einem gemeinsamen Kanal in den Elektrolytregenerator zurückgeführt dort erneut umgelenkt und schließ-
lieh in den Vorratstank zurücktransportiert Auf diese Weise wird im Störungsfall oder bei stillgesetzter
Batterie das Leerlaufen der Elektrolyträume und das damit verbundene Auslaufen der Elektrolytflüssigkeit
aus dem Vorratstank bei Schräglage des Brennstoffzellenaggregates verhindert
Schließlich könnten auch bei stehender Pumpe und bei unter Druck stehenden Gasräumen durch Leckagen
Reaktionsgase aus den Gasräumen in die Elektrolyträume übertreten und die Elektrolytflüssigkeit aus der
Brennstoffbatterie in den Vorratstank zurückdrücken, wodurch diese dann durch die Entlüftungsleitung
entweichen könnte. Dies wird beim erfindungsgemäßen Brennstoffzellenaggregat durch eine Bypass-Leitung
verhindert, die den Batterieausgang, d. h. eine Umlenkzelle für die Elektrolytflüssigkeit, die zwischen der
Brennstoffbatterie und dem Elektrolytregenerator angeordnet ist, mit dem Vorratstank verbindet Dadurch
kann in die Elektrolyträume übergetretenes Gas aus der Batterie entfernt werden, ohne daß die angegebenen
Störungen auftreten.
Im stillgesetzten Zustand ist das Brennstoffzellenaggregat durch Membranventile von den Druckgasleitun
gen für die Reaktionsgase getrennt. Soll das Aggregat in Betrieb genommen werden, so wird durch ein
pneumatisches, von Hand betätigtes Ventil über eine Steuerleitung und ein Reduzierventil eines der Reaktionsgase, beispielsweise Wasserstoff, in den Elektrolytregenerator geleitet und zwar in die Kondensationsräume der Wasserabreicherungseinheiten. Dadurch entsteht in diesen Kondensationsräumen ein Gasdruck, der
die Asbestmembranen, die die Kondensationsräume von den Elektrolyträumen trennen und zur Diffusion des
Reaktionswassers aus der Elektrolytflüssigkeit dienen, gegen den Druck der Elektrolytflüssigkeit, der beim
Einschalten der Batterie auftritt abstützt Bei einem erreichten Mindestdruck, beispielsweise etwa 1,3 bar,
wird im Steuerungsteil des Brennstoffzellenaggregates für jeden der beiden Reaktanzen ein Membranventil
geöffnet, wodurch die beiden Reaktanten in das Aggregat einströmen können. Durch die dann einsetzende chemische Reaktion wird eine Spannung erzeugt.
Beim Erreichen einer unteren Grenzspannung wird über ein Magnetventil der Steuerdruck für die beiden
Membranventile eingeschaltet und das pneumatische Ventil wird abgeschaltet Das Brennstoffzellenaggregat
ist nun betriebsbereit und regelt sich automatisch. Um ein selbsttätiges Einschalten des Brennstoffzellenaggregates infolge schadhafter Membranventile auszuschließen, kann das pneumatische Ventil mit einem elektrischen Ventil gekoppelt werden.
Vorteilhaft kann vor das Membranventil für das Oxidationsmittel, beispielsweise Sauerstoff, eine Drossel vorgeschaltet sein, wodurch dieses Membranventil
später geöffnet wird als das Membranventil für den Brennstoff, beispielsweise Wasserstoff. Dadurch wird
erreicht daß zuerst der Brennstoff und dann erst das Oxidationsmittel in die Brennstoffbatterie strömt Wird
die Batterie unter Last hochgefahren, so würde nämlich bei gleichzeitigem Einströmen von Wasserstoff und
Sauerstoff in die Gasräume der Brennstoffelemente möglicherweise ein kritisches Wasserstoffpotential,
— 78OmV gemessen gegen Hg/HgO, unterschritten,
was zu einer Schädigung der Wasserstoffelektroden führen kann. Dies wird durch die Verwendung der
Drossel vermieden.
Beim erfindungsgemäßen Brennstoffzellenaggregat sind sämtliche Steuerungshilfsgeräte, wie Ventile, in
einer gemeinsamen Grundplatte eingebaut die sich an den Elektrolytvorratstank anschließt und das Aggregat
auf der einen Seite begrenzt
Die Reaktionsgase werden im Brennstoffzellenaggregat durch die Brennstoffbatterie, d.h. durch die
Gasräume, kaskadenförmig geführt Dabei sammeln sich inerte Gasanteile in der letzten Kaskadenstufe, die
beispielsweise aus einer Zelle besteht an, wodurch die Spannung der letzten Kaskadenstufe absinkt Durch
Vergleich mit der mittleren Zellenspannung wird ein Signal erhalten, das elektronisch zum öffnen eines
Ventils verwendet wird, wodurch die inerten Anteile ausgespült werden und die Spannung wieder ansteigt
Der Ausfall der Spüleinrichtung ist durch die Überwachung der Batteriespannung gesichert Spricht die
Temperatur- oder die Spannungsüberwachung an, so schließt sich das bereits erwähnte Magnetventil und
entlüftet gleichzeitig den Steuerkreis. Dadurch schließen sich die Membranventile, die Spülventile öffnen sich
und die Spannung bricht zusammen. Durch die Verwendung der in den Reaktionsgasen enthaltenen
Druckenergie und durch die pneumatisch-elektrische Steuerung kann auf eine elektrische Hilfsenergie zum
Starten des Brennstoffzellenaggregates verzichtet werden.
Anhand zweier Figuren soll die Erfindung noch näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine beispielhafte Ausführungsform eines Brennstoffzellenaggregates mit den Elektrolytleitungen
und
Fig. 2 den Stcuerungsteil und die Gasleitungen der beispielhaften Ausführungsform dieses Brennstoffzellenaggregates.
In der schematischen Fig. 1 ist mit 10 das Brennstoffzellenaggregat bezeichnet. In diesem Brennstoffzellenaggregat
sind, in dieser Reihenfolge, folgende Einzelteile in einer Baueinheit angeordnet: Ein Steuerungsteil
11, ein Vorratstank 12 für den Elektrolyten, ein 1S
Kühler 13, eine Druckschleuse 14, ein Elekirolytregcnerator
15 und zwei Brennstoffbatterien 16 und 17. Bei 18 und 19 werden dem Brennstoffzellenaggregat auf der
Seite des Steuerungsteiles die Reaktionsgase, Wasserstoff bzw. Sauerstoff, zugeführt. Das Restgas, d. h. die
unverbrauchten Reaktionsgase bzw. deren lnertgasanteile, verläßt das Brennstoffzellenaggregat durch die
Leitung 20. Die Leitungen 21 und 22 dienen der Zuführung bzw. Ableitung des Kühlmediums. Durch die
Leitung 23 kann das bei der elektrochemischen Reaktion in den Brennstoffbatterien entstehende
Reaktionswasser aus dem Aggregat abgeführt werden. Die Steuerung erfolgt mit Hilfe des Magnetventils 24,
das auch eine Rückführung des Reaktionswassers über die Leitung 25 in den Vorratstank 12 bewirken kann. Die
Elektrolytpumpe 26 transportiert die Elektrolytflüssigkeit im Kreislauf durch das Brennstoffzellenaggregat.
Die Elektrolytflüssigkeit nimmt dabei in der durch Pfeile angedeuteten Weise den Weg über den Elektrolytkanal
27, tritt in zwei Hauptkanäle 28 und 29 ein und durchströmt die Elektrolyträume der einzelnen Brennstoffelemente
(die in der Figur nicht dargestellt sind) der Brennstoffbatterien 16 und 17 durch Leitungen 30. Nach
Durchströmen der Brennstoffelemente wird die Elektrolytflüssigkeit in den Hauptkanälen 31 und 32 zum
batterieseitigen Ende des Aggregates zurückgeführt, gesammelt und in einen gemeinsamen Kanal 33 dem
Elektrolytregenerator 15 zugeführt Dort wird die Elektrolytflüssigkeit in einer Umlenkzelle, die in der
Figur nicht dargestellt ist, abwärts geleitet. Der Elektrolytregenerator 15 enthält in der Figur nicht
dargestellte Wasserabreicherungseinheiten, die jeweils aus einem Elektrolytraum, einem davon durch eine
Asbestmembran abgetrennten Kondensationsraum und einem vom Kondensationsraum durch eine nicht poröse
Kondensationsfläche abgetrennten Kühlraum bestehen. Wie durch die Bezugsziffern 35 angedeutet ist,
durchströmt der Elektrolyt, ausgehend von einer gemeinsamen Leitung 34, parallel die Elektrolyträume
sowohl des Elektrolytregenerators als auch des Kühlers. Im Kühler 13 sind dabei nebeneinander Elektrolyträume
und Kühlräume angeordnet Durch die Kühlräume fließt das Kühlmedium, das die Elektrolytflüssigkeit auf der
gewünschten Temperatur hält Nach Durchströmen der Elektrolyträume des Elektrolytregenerators und des
Kühlers wird die Elektrolytflüssigkeit in einem gemeinsamen Kanal 36 in den Elektrolytregenerator zurückgeführt,
dort umgelenkt und schließlich in den Vorratstank 12 zurücktransportiert
Das in den Kondensationsräumen des Elektrolytregenerators kondensierte Reaktionswasser wird mit Hilfe eines dem Elektrolytregenerator, d. h. den Kondensationsräumen der Wasserabreicherungseinheiten, zugeführten Hilfsgases in die Druckschleuse transportiert. Die Druckschleuse kann aus einem Gasraum bestehen, der durch ein flüssigkeitsdurchlässiges Asbestdiaphragma von einem Flüssigkeitsraum getrennt ist. Das Reaktionswasser gelangt von den Kondensationsräumen der Wasserabreicherungseinheiten (im Elektrolytregenerator) in den Gasraum der Druckschleuse, wird mit Hilfe des Hilfsgases durch die Asbestmembran in den Flüssigkeitsraum gedrückt, gelangt von dort über die Leitung 37 zum Aggregatende und wird in der beschriebenen Weise mit Hilfe des Magnetventiles entweder nach außen abgegeben oder in den Vorratstank für die Eleklrulylflüssigkeit zurückgeführt. Zur Überwachung der Elektrolytflüssigkeit dienen ein Konzentrationsfühler 38 und ein Temperaturfühler 39, die beide am Vorratstank 12 angebaut sind. Eine Bypass-Leitung 40 verbindet den Ausgang der Brennstoffbatterie 16, d. h. die nicht dargestellte Umlenkzelle, mit dem Vorratstank 12. In der Bypass-Leitung kann eine Drossel mit kleinem Querschnitt oder ein Ventil angeordnet sein, das beim Betrieb des Aggregates geschlossen, beim Stillstand geöffnet ist.
Das in den Kondensationsräumen des Elektrolytregenerators kondensierte Reaktionswasser wird mit Hilfe eines dem Elektrolytregenerator, d. h. den Kondensationsräumen der Wasserabreicherungseinheiten, zugeführten Hilfsgases in die Druckschleuse transportiert. Die Druckschleuse kann aus einem Gasraum bestehen, der durch ein flüssigkeitsdurchlässiges Asbestdiaphragma von einem Flüssigkeitsraum getrennt ist. Das Reaktionswasser gelangt von den Kondensationsräumen der Wasserabreicherungseinheiten (im Elektrolytregenerator) in den Gasraum der Druckschleuse, wird mit Hilfe des Hilfsgases durch die Asbestmembran in den Flüssigkeitsraum gedrückt, gelangt von dort über die Leitung 37 zum Aggregatende und wird in der beschriebenen Weise mit Hilfe des Magnetventiles entweder nach außen abgegeben oder in den Vorratstank für die Eleklrulylflüssigkeit zurückgeführt. Zur Überwachung der Elektrolytflüssigkeit dienen ein Konzentrationsfühler 38 und ein Temperaturfühler 39, die beide am Vorratstank 12 angebaut sind. Eine Bypass-Leitung 40 verbindet den Ausgang der Brennstoffbatterie 16, d. h. die nicht dargestellte Umlenkzelle, mit dem Vorratstank 12. In der Bypass-Leitung kann eine Drossel mit kleinem Querschnitt oder ein Ventil angeordnet sein, das beim Betrieb des Aggregates geschlossen, beim Stillstand geöffnet ist.
In F i g. 2 sind die Steuerungshilfsgeräte dargestellt, die der Anfahrsteuerung des Brennstoffzellenaggregates
dienen, und die auch im Steuerungsteil 11 untergebracht sind. Gleiche Teile sind in Fig.2 mit
denselben Bezugsziffern versehen wie in Fig. 1. Die
Vorrichtungen im Steuerungsteil 11, die bereits in F i g. 1
dargestellt wurden, sind der Übersichtlichkeit halber in F i g. 2 nicht mehr dargestellt.
Durch eine Leitung 51 wird dem Brennstoffzellenaggregat 10 Wasserstoff und durch eine Leitung 52
Sauerstoff zugeführt. Bei Inbetriebnahme des Aggregates wird das pneumatische Ventil 53 betätigt, wodurch
der Wasserstoff über die Steuerleitung 54, das Magnetventil 55, das Reduzierventil 56 und die Leitung
57 in die Kondensationsräume des Elektrolytregenerators 15 strömt. Bei Erreichen eines Mindestdruckes
öffnen die Membranventile 58 und 59 in den Zufuhrleitungen für Wasserstoff bzw. Sauerstoff, wodurch
diese Reaktionsgase durch die Leitungen 65 und 66 in die Batterie einströmen können. Dazu sind die
Membranventile 58 und 59 über Leitungen 60 bzw. 61 an die Leitung 57 angeschlossen. In der Leitung 61 ist dabei
eine Drossel 62 angeordnet, wodurch das Membranventil 59 später geöffnet wird als das Membranventil 58.
Erreicht die Spannung des Brennstoffzellenaggregates eine untere Grenzspannung, so wird der Steuerdruck für
die Membranventile 58 und 59 über das Magnetventil 55 eingeschaltet und das pneumatische Ventil 53 kann
gelöst werden. Das Aggregat ist dann betriebsbereit und regelt sich automatisch. Die Reaktionsgase durchströmen
die einzelnen Brennstoffelemente kaskadenförmig. Ober die Ventile 63 und 64 in den Gasabführungsleitungen
67 und 68 wird die Ausbringung der unverbrauchten Reaktionsgase bzw. deren Inertgasanteile aus dem
Brennstoffzellenaggregat gesteuert Vor dem Verlassen des Brennstoffzellenaggregates werden diese Gase
jedoch, wie bereits beschrieben, dem Elektrolytvorratsbehälter zugeführt und dann als Restgas aus dem
Aggregat entfernt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Brennstoffzellenaggregat zur Erzeugung elektrischer Energie durch Umsetzung von gasförmigen
Reaktanten und einem flüssigen Elektrolyten, der im Kreislauf geführt ist, mit einer aus einer Mehrzahl
von Brennstoffelementen aufgebauten Brennstoffbatterie, einem die äußere Gestalt eines Brennstoffelementes aufweisenden, am Ende der Brennstoffbatterie angeordneten Elektrolytregenerator, einer
Druckschleuse und einem Kühler, dadurch gekennzeichnet, daß das Aggregat (10) in
kompakter Bauweise in einem gemeinsamen Gehäuse wenigstens eine Brennstoffbatterie (16, 17), den
Elektrolytregenerator (15), die Druckschleuse (14), den Kühler (13), einen Vorratstank (12) und einen
Steuerungsteil (11) enthält, wobei die einzelnen Bauteile in dieser Reihenfolge angeordnet sind und
gleiche Querschnittsabmessungen haben, daß sämtliche Leitungen und Verbindungen zwischen den
Einzelteilen des Aggregats innerhalb des gemeinsamen Gehäuses untergebracht sind, daß die Zu- und
Abführung der gasförmigen Reaktanten (18,19; 20) und eines Kühlmediums (21; 22) auf derjenigen Seite
des Aggregats (10) erfolgt, an der der Steuerungsteil
(11) angeordnet ist, daß im Elektrolytkreislauf der
Vorratstank (12) mit der Brennstoffbatterie (16, 17) verbunden und diese über den Elektrolytregenerator
(15) und den Kühler (13) wieder an den Vorratstank
(12) angeschlossen ist, wobei die Elektrolytflüssigkeit den Elektrolytregenerator (15) und den Kühler
(13) parallel durchströmt, daß zwischen der Brennstoffbatterie (16) und dem Vorratstank (12) eine
Bypass-Leitung (40) angeordnet ist, daß im Steuerungsteil (U) in den Zuführungsleitungen (51,52) für
die gasförmigen Reaktanten Membranventile (58, 59) angeordnet sind, daß eine Steuerleitung (54) mit
einem pneumatischen Ventil (53) und einem Reduzierventil (56) zur Zuführung eines der
gasförmigen Reaktanten von der Zuführungsleitung (51) zum Elektrolytregenerator (15) vorgesehen ist,
daß in der Steuerleitung (54) ein Magnetventil (55) angeordnet ist, das auf eine untere Grenzspannung
der Brennstoffbatterie anspricht, und daß die Membranventile (58,59) in den Zuführungsleitungen
(51, 52) für die gasförmigen Reaktanten an das Magnetventil (55) angeschlossen sind.
2. Brennstoffzellenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Membranventil (59) in der Zuführungsleitung (52) für das
gasförmige Oxidationsmittel und dem Magnetventil (55) eine Drossel (62) vorgesehen ist
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2129134A DE2129134C3 (de) | 1971-06-11 | 1971-06-11 | Brennstoffzellenaggregat |
| FR7220662A FR2140574B1 (de) | 1971-06-11 | 1972-06-08 | |
| GB2718172A GB1363999A (en) | 1971-06-11 | 1972-06-09 | Fuel cell units for power supply |
| JP47058515A JPS5829584B1 (de) | 1971-06-11 | 1972-06-12 | |
| US05/508,646 US3935028A (en) | 1971-06-11 | 1974-09-23 | Fuel cell set and method |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2129134A DE2129134C3 (de) | 1971-06-11 | 1971-06-11 | Brennstoffzellenaggregat |
Publications (3)
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|---|---|
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| DE2129134B2 DE2129134B2 (de) | 1977-11-03 |
| DE2129134C3 true DE2129134C3 (de) | 1978-06-22 |
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ID=5810551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2129134A Expired DE2129134C3 (de) | 1971-06-11 | 1971-06-11 | Brennstoffzellenaggregat |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5829584B1 (de) |
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| GB (1) | GB1363999A (de) |
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|---|---|---|---|---|
| DE2736032C2 (de) * | 1977-08-10 | 1983-08-25 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Elektromagnetventil |
| DE2836464C3 (de) * | 1978-08-21 | 1981-10-29 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Wasserstoff/Sauerstoff-Brennstoffbatterie |
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1971
- 1971-06-11 DE DE2129134A patent/DE2129134C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-06-08 FR FR7220662A patent/FR2140574B1/fr not_active Expired
- 1972-06-09 GB GB2718172A patent/GB1363999A/en not_active Expired
- 1972-06-12 JP JP47058515A patent/JPS5829584B1/ja active Granted
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| FR2140574A1 (de) | 1973-01-19 |
| GB1363999A (en) | 1974-08-21 |
| FR2140574B1 (de) | 1977-12-23 |
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| DE2129134B2 (de) | 1977-11-03 |
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