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DE2120519A1 - Honwerkzeug - Google Patents

Honwerkzeug

Info

Publication number
DE2120519A1
DE2120519A1 DE19712120519 DE2120519A DE2120519A1 DE 2120519 A1 DE2120519 A1 DE 2120519A1 DE 19712120519 DE19712120519 DE 19712120519 DE 2120519 A DE2120519 A DE 2120519A DE 2120519 A1 DE2120519 A1 DE 2120519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
honing
tool according
tool
stone
component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712120519
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann 7311 Oberlenningen Fingerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Gehring GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Gehring GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Gehring GmbH and Co KG filed Critical Maschinenfabrik Gehring GmbH and Co KG
Priority to DE19712120519 priority Critical patent/DE2120519A1/de
Publication of DE2120519A1 publication Critical patent/DE2120519A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/08Honing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Bonwerkzeug Die Erfindung betrifft ein Honwerkzeug für die Bearbeitung von Werkstilckbohrungen, insbesondere von Sacklochbohrungen od.dgl., mit mehreren ueber den Umfang verteilten Honsteine, die jeweils an einem Träger angeordnet sind, welcher etwa radial ausschwenkbar in Achsrichtung des Werkzeuges mit Abstand vom.Honstein an einem Werkzeugkörper angelenkt ist.
  • Für die Bearbeitung von Sacklochbohrungen mit keinem oder sehr kurzem Freistich am Bohrungsgrund sind Honwerkzeuge mit Schwenkleisten als Träger bekannt geworden, bei denen der vordere, dem Bohrungsgrund zugewandte Teil der Honsteine mehr zugestellt bzw.
  • stärker angedrückt wird. Dadurch wird, trotz des fehlenden Honsteinüberlaufes am Bohru$gsgrund der bei sonst üblichen Honwerkzeugen für die Erreichung einerzylindrischen Bohrung nötig ist, eine nahezu zylindrische Bohrung erzeugt.
  • Es hat sich nun aber gezeigt, daß insbesondere mit Diamanthonsteinen bestückte Schwenkleisten-Honwerkzeugt, wie sie häufig in der Großserienfertigung, z.B.
  • in der Atomobilindustrie eingesetzt werden, nicht mehr zufriedenstellend arbeiten, wenn die zu bearbeitenden Bohrungen gröbere, in der Grössenordnung von mehreren 1/10 mm liegende Durchmessertoleranzen aufweisen, wie dies beispielsweise bei Bremstronneln der Fall ist.
  • Da sich Diamanthonsteine infolge ihres geringen Verschleisses nur sehr langsam abrichten, ist es nötig und üblich, die Diamanthonsteine vor dem Einsatz der Honwerkzeuge auf den Arbeitsnennuurchmesser rund und zylindrisch zu Uberæchlelfenç Nur so können von Anfang an höchste zerspanleistungen und beste Bohrungsgeornetrien erreicht werden.
  • Durch die unparallele, für die Sacklochbearbeitung notwendige Zustellung der Diamanthonsteine beiden Schwenkleisten-Honwerkzeugen tritt, bzw. arbeitet der Diamanthonstein nun aber nur noch auf einem Teil seiner Gesamtlänge, wenn der Werkstückbohrungsdurchmesser nach oben oder unten vom Arbeitsnenndurchmesser abweicht. Bei einer z.B. um sehrere 1/10 mm gegenüber dem Arbeitsnenndurchmesser der Diaaanthonsteine zu kleinen Werkstückbohrung arbeiten die Honsteine nur mit ihrem oberen, der offenen Bohrungsseite zugewandtem Teil ihrer Arbeitsfläche, d.h. der untere Teil der Werkstückbohrung wird zunächst überhaupt nicht bearbeitet. Um die ganze Bohrungsoberfläche gleichmässig zu verfeinern und ausserdem die Bohrung zylindrisch zu honen, mUsste ver-Mltnismässig viel Werkstoff zerspant werden, was natürlich zu unwirtschaftlich langen Bearbeitungszeiten fen wUrde.
  • Bei gegenüber dem Nenndurchmesser des Honwerkzeuges um mehrere 1/10 mm zu grossem Werkstückbohrungsdurchmesser arbeiten die Diamanthonsteine nur mit ihrem unteren, dem Bohrungsgrund zugewandten Teil ihrer gesamten Arbeitsfläche, und es müsse wiederum eine verhältnismässig lange Zeit gehont werden, um die gesamte Bohrungsoberfläche des Werkstückes gleichmässig zu verfeinern; dabei wäre es aber nicht mehr möglich, die Bohrung zylindrisch zu honen, da das Honwerkzeug seinenNenndurchmesser ja bereits überschritti hat.
  • In der Praxis, wo z.B. bei der Serienfetigung von Bremstranmeln eine konstante Bearbeitunägszeit, vorgegeben durch die Taktzeig der Transferstrasse, eingestellt wird, kommt es daher immer wieder vor, daß Teile nur unvollständig bearbeitet sind und stellenweise noch Drehriefen von der Vorarbeit oben oder unten je nach dem Durchmesser der Bremstrommeln sichtbar sind; die Teile müssen nachbearbeitet werden.
  • Um dies zu vermeiden und zu gewährleisten, daß auch die an der oberen und unteren Toleranzgrenze liegenden Werkstücke einwandfrei bearbeitet werden, massen die Hoszeiten erheblich verlängert werden, was nattirlich die Bearbeitung sehr verteuert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Honwerkzeug der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß bei einfachem Aufbau ein gleichmässiges Bearbeiten der Bearbeitungsfläche über deren ganze Axialerstreckung bei kurzer Ronzeit, insbesondere auch dann gewährleistet ist, wenn die Bearbeitungsflächen innerhalb grober Durchmessertoleranzen von mehreren zehntel Millimetern liegen.
  • Zur lösung dieser Aufgabe ist ein Honwerkzeug der eingangs beschriebenen Art gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Honstein an einem etwa in der Schwenkebene des zugehörigen bzw. quer u seiner Arbeitsfläche Trägers/kppbar an diesen Träger gelagerten Bauteil vorgesehen ist. Dadurch kann sich der Honstein im wesentlichen unabhängig von der Stellung seines Trägers gegenüber der Bearbeitungsfläche ausrichten, so daße/ber seine ganze Erstreckung in Werkzeugachsrichtung vom Bearbeitungsbeginn an gleichzeitig in Eingriff mit der Bearbeitnngsfläche komm@.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist das den Honstein aufweisende Bauteil um eine gegenüber dem zugehörigen Träger feststehende Kippachse an diesem Träger sicher gelagert. Dabei kann die Kippachse des den Honstein aufweisenenBauteiles zur Erzielung kleiner Werkzeugabmessungen zwischen den etwa in Achsrichtung des Werkzeuges weisenden Enden des Honsteines und gegenüber der Arbeitsfläche des Honsteines zurückversetzt vorgesehen sein, so daß der den Honstein aufweisende Bauteil also nach Art eines zweiarmigen Hebels kippbar gelagert ist.
  • Statt einer genau definierten Kippachse ist es aber auch denkbar den den Honstein aufweissnden Bauteil beispielsweise mit einem elastischen Polster, das zur Verbindung dieses Bauteiles mit dem zugehörigen Träger dient, in der beschriebenen Weise kippbar zu lagern.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes liegt die Kippachse des den Honstein aufweisenden Bauteiles ausserhalb der Mitte von dessen Erstreckung in Werkzeugachsrichtung, vorzugweise zum vorderen Werkzeugende hin versetzt, wodurch am geschlossenen Ende der zu bearbeitenden Bohrung höhere Anpressdrücke des Honstenes von selbst erreicht werden, wc sie zur Erzielung einer zylindrischen Bohrung bei fehlendem Honstein-überlauf zweckmässig sind.
  • Es ist aber auch denkbar zur Erzielung dieser höheren Anpresidrücke den den Honstein aufweisenden Bauteil mit einer teuer td.dg.l. gegen die Bohrungsfläche zu belasten. Die beschriebene Lage der Kippachse hat auch den Vorteil, daß sich der den Honstein aufweisende Bauteil beim Drehen des Honwerkzeuges infolge der Flle,hkraftwirkung derart um seine Kippachse in eine Endstellung verschwenkt, daß er besonders leicht in die Bohrung eingefahren werden kann.
  • Es ist aber auch denkbar, für bestimmte Anwendungsfälle die Kippachse in die Mitte oder sogar zum hinteren Ende des den Honstein aufweisenden Bauteiles hin versetzt zu verlegen.
  • Zweckmässig liegt die Kippachse des den Honstein aufweisenden Bauteils parallel zur Schwenkachse des zugehörigen Trägers.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Kippbewegung des den Honstein aufisenden Bauteiles wenigstens in einer Schwenkrichtung gegenüber dem zugehörigen Träger mit einem, vorzugsweise verstellbaren und feststellbaren Anschlag anschlagbegrenzt, so daß zu grosse Kippbewegungen des Honsteines vermieden sind. Im einzelnen ist es dabei zweckmässig, wenn mit Abstand benachbart zumindestens einer, vorzugsweise beiden Seiten einer zur ArbeltsflAche des Honsteines etwa rechtwinkligen, durch dessen Schwenkachse gehenden Ebene jeweils ein Anschlag an dem zugehörigen Träger vorgesehen ist, der im Bewegungsbereich einer von der Arbeitsfläche abgewandten Gegenanschlagsfläche des den Honstein aufweisenden Bauteiles liegt und somit raumsparend angeordnet werden kann. Um dabei gleiche Verhä1t:inse bei jeder Anschlagstellung zu erreichen, haben die beiden Anschläge gleiche AbstAnde von der zur Arbeitsfläche des Honsteines etwa rechtwinkligen, durch dessen Schwenkachse gehenden Ebene.
  • LIegt der Anschlag in der Mittelebene des den Honstein aufweisenden Bauteiles, so bedarf dieses keines gesonderten Gegenanschlages und es ist auch bei in Anschlagstellung befbdlichen Bauteil eine sehr hohe Bearbeitungsgenauigkeit des Honwerkzeuges gewährleitet.
  • Der Anschlag kann in einfacher Weise durch das Ende einer Gewindespindel, wie einer Stiftschraube gebildet sein, die in dea zugehdrigen Träger mit Gewinde geführt und vorzugsweise von dessen zur Werkzeugachse hin liegenden Seite leicht zugänglich ist. Zur Erzielung eines sicheren Haltes in der jeweils elngestellten Stellung ist die Gewindespindel mit einer Kontermutter gesichert, die vorzugsweise an der der Weizeugachse zugekehrten Seite des Trägers leicht zugänglich liegt.
  • Zur sicheren Lagerung des Honsteines ist es zweckmässig, wenn dieser an einem, vorzugsweise plattenförmigen Halter angeordnet ist, der schwenkbar gelagert ist und dem vorzugsweise der bzw. die Anschläge zugeordnet sind. Der Honstein kann dabei zur Erzielung eines kompakten Aufbaues an einer Längskante des Halters befestigt sein.
  • Eine besonders sichere Laeruhg des den Honstein aufweisenden Bauteiles kann erzielt werden, wenn dieses Bauteil in einer etwa in einer Axialebene des Werkzeuges liegenden Nut des zugehörigen Trägers gelagert ist, wobei vorzugsweise ausschliesslich der Halter in die Nut eingreift. Durch diese Ausbildung kann auch ein äußerst geringes Bewegungsqiel des den Honstein aufweisenden Bauteiles in Richtung von dessen Kippachse erzielt werden.
  • Zur Erzielung eines übersichtithen Aufbaues ist die Nut durch zwei seitliche wangenartige Vorsprünge am vorderen Ende des zugehörigen Trägers gebildet. Der bzw. die Anschläge können in einfacher Weise am Nutgrund liegen.
  • zur weiteren Vereinfachung des Aufbaus des erfindungsg«F @n Honwerkzeuges ist die Kippachse des den Honstein aufweisenden Bauteiles durch einen Stift gebildet, der vorzugsweise in fluchtende Bohrungen im Halter des Honsteines und in den seitlichen WangenartigenVorsprüngen am zugehörigen Träger eingreift.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind mehrere, vorzugsweise alle, die Honsteine aufweieenden Bauteile jeweils an dem zugehörigen Träger kippbar gelagert.
  • Als Honsteine können beim Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise Diamanthonsteine vorgesehen seh.
  • Die erfindungagemässe Ausbildung des Honwerkzeuges ist insbesondere für solche Honwerkzeuge geeignet, bei welchen der den Honstein bildende Bauteil am einen Ende des leistenförmigen Trägers angelenkt ist, der mit seinem hinteren Ende am Werkzeugkörper angelenkt ist. Vorteilhaft sind die die Honsteine aufweisenden Bauteile gleichmässig über den Umfang des Werkzeuges verteilt vorgesehen.
  • Die erfindungsgemässe Ausbildung it nicht nur für Honwerkzeuge zur Bearbeitung von Bohrungen sondern auch für Honwerkzeuge zur Bearbeitung von Aussenumfangsflächen geeignet.
  • Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheften näher erläutert; die Zeichnungen geben ein Ausführunegsbeispiel mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen annähernd maßstabgerecht wieder.
  • Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind anhand der Zeichnungen erläutert.
  • Es sind dargestellt in: Fig. 1 ein erfindungsgemässes Honwerkzeug lm axialen Halbschnitt, Fig. 2 eine bekannte Schwenkleiste bei der Bearbeitung einer zu grossen Bohrung in schematische Darstellung, Fig. 3 die Schwenkleiste gemäss Fig. 2, bei der Bearbeitung einer zu kleinen Bohrung in schematischer Darstellung, Fig. 4 und 5 eine Schwenkleiste gemäss der Erfindung in Darstellungen entspre6hend den Fig. 2 und 3.
  • Wie Fig. 1 zeigt, weist das erfindungsgemässe Honwerkzeug einen durch ein Drehteil gebildeten Werkzeugkörper 1 auf, der am hinteren Ende in üblicher Weise einen Zapfenfortsatz 2 mit seitlichen Stiftvorsprüngen 3, einem sich daran anschliessendem Gewindeabschnitt 4 mit einer Nutmutter 5 und Axialnuten 6 zum bajonettartigen Einsatz in die strichpunktiert angedeutete Antriebsstange 7 der Honmaschine hat. Durch leichtes Anziehen der Nutmutter 5 gegen die untere Stirnfläche der Antriebsstange 7 wird das Honwerkzeug gegen unbebsichtigtes Lösen gesichert, und die Bajonettstege 8 der Arbeitsstange 7 gegen Beiegebeanspruchung geschützt.
  • Der Werkzeugkörper 1 weist im. Anschluss an das Gewinde 4 sowie am vorderen Ende jeweils ein im wesentlichen ringförmiges Teil 9 bzw. 10 auf, die auf entsprechende Steckbunde 11 bzw. 12 aufgesteckt sind und mit dem Werkzeugkörper 1 fest, z.B. durch Schweissen verbunden sind.
  • In gleichmässig über den Umfang verteilten axialen Schlitzen 13 im oberen Ringteil 9 sind Träger in Form von Leisten 14 durch Stifte 15 schwenkbar jeweils um die Schwenkachse 16 gelagert. Das andere Ende der Leisten 14 ist in entsprechenden axialen Nuten 17 des Ringteiles 10 geführt.
  • Inradialen Bohrungen 18, die jeweils vom Nutgrund der zugehörigen Axialnut 17 bis zu der axialen Bohrung 19 des Werkzeugkörpers 1 durchgehen, sind zylindrische Druckatücke 20 geführt, die mit einem Stellglied 21, das in der Bohrung 19 geführt ist, zusammenwirken.
  • Das'te11qlied 21 weist einen vorderen kegelförmigen Abschnitt 22 auf, der an entsprechenden, schräg zur Werkzeugachse verlaufenden Gegen flächen 23 aller über den Umfang verteilten Druckatücke 20 anliegt. Das Stellglied 21 weist weiter einen oberen yllndrischen Fortsatz (24 kleineren Durchmessers auf, der mit einer entsprechenden , nicht dargestellten, axialen Sustellstange der Konmaschine zusammenwirkt. Um den Fortsatz 24 des Stellgliedes 21 ist eine Druckfeder 25 zwischen zwei Federtellern 26, 27 derart angeordnet, daß das Stellglied 21 durch die Federkraft der Feder 25 zu seiner oberen Ausgangslage belastet wird, wobei sich der untere Federteller 27 an einem die Bohrung 19 erweiternden Ansatz 28 am Werkzeugkörper 1 und der obere Federteller 26 über beispielsweise einen Sicherungsring 29 am Fortsatz 24 des Stellgliedes 21 abstützt.
  • Die Drückstücke 20 drücken bei einer axialen ADwArtsbewegung des Stellglledes 21 mit dem kegelförmigen Abschnitt 22 über die Schräglächen 23 radial mit ihren nach aussen weisenden Enden 30 über harte Gegendruckstücke 31, die fest mit den. Schwenkleisten 14 z.B. durch Einpressen verbunden sind, auf die Schwenkleisten 14 und schwenken diese um den Drehpunkt 16 radial nach aussen.
  • Sämtliche Schwenkleisten 14 werden durch eine über den Umfang des Honwerkzeuges gespannte Spiralfeder 32 an die Druckstücke 20 und diese mit ihren Schrägflächen 23 an den konischen Abschnitt 22 des Stellgliedes 21 gedrückt.
  • In jeweils einer axialen, am vorderen Ende jeder Schwenkleiste 14 vorgesehenen Nute 33 ist in jeder Schwenkleiste kippbar um die Schwenkachse 34 über einen Stift 35 eine Honsteinträgerleiste 36 gelagert.
  • Die Lagerstifte 35 können gegen seitliches Verschieben durch Sicherungsringe 37 gesichert sein; die Kippachse 34 befindet sich beim gezeigten Ausführungsbeispiel aussermittig der Honsteinträgerleiste in axialer Richtung nach unten hin versetzt. Die Strecken 38, 39 verhalten sich in etwa wie 5 : 3.
  • Die Grösse. der maximalen Kippbewegung um die Schwenkachse 34 der Honsteinträgerleiste 36 kann durch zwei symmetrisch zur Schwenkachse 34 in der Schwenkleiste 14 angeordnete Stiftschrauben 40 eingestellt werden.
  • Durch die Kontermuttern 41 lässt sich jede gewählte Einstellung fixieren.
  • Die Diamanthonsteine 42 sind in üblicher Weise, z.B.
  • durch Löten oder Kleben jeweils in einer Ausnehmnung 43 der als Halter vorgesehenen Honsteinträgerleiste 36 befestigt und reichen in ihrer axialen Erstreckung über die ganze Länge der Honsteinträgerleisten.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen in.schematischer Darstellung Schwenkleisten 14a bekannter Honwerkzeuge mit starr befestigten Honsteinen 42a bei der Bearbeitung von, im Durchmesser gegenüber dem Nenndchmesser des flonwerkzeuges, zum besseren Verständnis übertrieben gezeichneten zu grossen (Fig. 2) bzw. zu kleinen (Fig. 3) Bohrungsdurchmessern won Bremstrommeln. Wie Fig. 2 zeigt, arbeitet der Honqtein 42a praktisch nur mit seiner unteren Rante 44, der obere Teil 45 der Bohrung 46 der Bremstrommel 47 wird also zunächst gar nicht bearbeitet. Ebenso wird natürlich auch der untere Teil 48 der Bohrung nicht bearbeitet (Fig. 3), wenn infolge zu kleinen Bremstrommeldurchmessers der Honstein nur mit seiner oberen Teilfläche 49 arbeitet.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen schematisch, entsprechend den Fig. 2 und 3, die Lösung des Problems durch die Anwendung der erfindungsgernässen, kippbaren Honsteinträgerleisten 36. Der Honstein 42 kann sich durch die gelenkige Anordnung dem sich ändernden Werkstückbohrungsdurchmesser anpassen und arbeitet praktisch immer mit seiner ganzrnArbeitsfläche.

Claims (20)

  1. A n 8 p r U c h e
    e Sonwerkzeug für die Bearbeitung von Werkstückbohrungen, insbesondere von Sacklochbohrungen od.dgl., mit mehreren über den Umfang verteilten Honstelnen, die jeweils an einem Träger angeordnet sind, welcher etwa radial ausschwenkbar in Achsrichtung des Werkzeuges mit Abstand vom Honstein an einem Werkzeugkörper angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Honstein (42) an einem etwa in der Schwenkebene des zugehörigen Trägers (14) kippbar an diesem Träger (14) gelagerten Bauteil (36,42) vorgesehen ist.
  2. 2.) Honwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das den Honstein (42) aufweisende Bauteil um eine gegenüber dem zugehörlgen Träger (14) feststehende Kippachse (34) an diesem Träger (14) gelagert ist, wobei die Kippachse (34) des den Honstein aufweisenden Bauteiles vorzugsweise zwischen dessen etwa in Achsrichtung des Werkzuges weisenden Enden und gegenüber der Arbeitsfläche des Honsteines zurückversetzt vorgesehen ist.
  3. 3.) Honwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (34> des den Honstein (42) aufweisenden Bauteiles ausserhalb der Mitte von dessen Erstreckung in Werkzcugachsrichtung, vorzugsweise zum vorderen Werkzeugende hin versetzt liegt.
  4. 4.) Honwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (34) des den Honstein (42) aufweisenden Bauteiles parallel zur Schwenkachse (16) es sgehdrigen Trägers (14> liegt.
  5. 5.) Honwedleug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippbewegung des den Honstein (42) aufweisenden Bauteiles wenigstens in einer Schwenkrichtung gegenüber dernzugehörigen'Trägez mit einem, vorzugsweise verstellbaren und feststellbaren, Anschlag (40) anschlagbegrenzt ist.
  6. 6.) Honwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand benachbart zumindestens einer Seite, vorzugsweise beiden Seiten, einer zur Arbeitsfläche des Honsteines (42) etwa rechtwinklignn, durch dessen Schwenkachse (34) gehenden Ebene jeweils ein Anschlag (40) an dem zugehörigen Träger (14) vorgesehen ist, und daß der bzw. die Anschläge im Bek ungsbereich einer von der Arbeitsfläche abgewandten Gegenanschlagsfläche des denHonstein (42) aufweisenden Bauteiles (36,42) liegt bzw. liegen.
  7. 7.) Honwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschläge (40) gleiche Abstände von der zur Arbeitsfläche des Honsteines etwa rechtwinkligen, durch dessen Schwenkachse (34) gehenden Ebene haben.
  8. 8.) Honwerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (40) in der Nittelebene des den Honstein (42) aufweisenden Bauteiles (36,42) liegt.
  9. 9.) flonwerkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag durch das Ende einer Gewindespindel (40), wie einer Stiftschraube, gebildet ist, die in dem zugehörigen Träger, (14) mit Gewinde geführt und vorzugsweise von dessen zur Werkzeugachse hin liegenden Seite zugänglich ist.
  10. 10.) Honwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (40) mit einer Kontermutter (41) gesichert ist, die vorzugsweise an der der Werkzeugachse zugekehrten Seite des Trägers (14) liegt.
  11. 11.) Honwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Honstein (42) an einem, vorzugsweise plattenförmigen Halter (36) angeordnet ist, der schwenkbar gelagert ist und dem vorzugsweise der bzw. die Anschläge (40) zugeordnet sind.
  12. 12.) Honwerkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Honstein (42) an einer L&ngskante des Halters (36) befestigt ist.
  13. 13.) Honwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der den Honstein (42) aufweisende Bauteil in einer etwa in einer Axialebene des Werkzeuges liegenden Nut (33) des zugehörigen Trägers (14) gelagert ist, wobei vorzugsweise ausschliesslich der Halter (36) in die Nut eingreift.
  14. 14.) Honwerkzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (33) durch zwei seitliche, wangenartige Vorsprünge, am vorderen Ende des zugehörigen Trägers (14) gebildet ist.
  15. 15.) nonwerkzeug nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Anschläge cao, am Nutgrund liegen.
  16. 16.) Honwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (34) des den Honstein (42) aufweisenden Bauteiles durch einen Stift (w5) gebildet ist, der vorzugsweise in fluchtende Bohrungen im Halter (36) des Ronsteines und in den seitlichen wngenartigen Vorsprüngen am zugehörigen Träger (14) eingreift.
  17. 17.) Honwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, vorzugsweise alle, die Honsteine, (42) aufweisenden Bauteile jeweils am zugehörigen Träger (14) kippbar gelagert sind.
  18. 18.) llonwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Honsteine Diamanthonsteine (42) vorgesehen sind.
  19. 19.> Honwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der den Honstein (42) aufweisende Bauteil am einen Ende des leistenförmigen Trägers (14) angelenkt ist, der mit seinemhinteren Ende am Werkzeugkörper (1) angelenkt ist.
  20. 20.) Honwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Honstein*(42) aufweisenden Bauteile gleichmässig über den Umfang des Werkzeuges verteilt vorgesehen sind.
    Leerseite
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4259884A (en) 1978-09-08 1981-04-07 Th. Kieserling & Albrecht Apparatus for internally peeling metal tubes
DE3507288A1 (de) * 1984-03-14 1985-09-26 Voest-Alpine Ag, Linz Werkzeug fuer das glaetten von ungefaehr zylindrischen wandungen von hohlraeumen in werkstuecken
FR2572978A1 (fr) * 1984-11-15 1986-05-16 Pont A Mousson Appareil de rodage de surfaces cylindriques creuses.
WO1992018287A1 (de) * 1991-04-16 1992-10-29 Maschinenfabrik Gehring Gmbh & Co. Honwerkzeug zum bearbeiten von bohrungen

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