DE2119481A1 - Vorrichtung zum Handhaben von Lasten - Google Patents
Vorrichtung zum Handhaben von LastenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an
Aufhängemitteln für Einrichtungen zum Bsudhaben von Lasten,
z.B. zum Umschlagen von H'raehtgutbehältern bzw. Containern,
die im Verlauf ihres !Transports von einem {Transportmittel
abgehpben und auf andere transportmittel verschiedener Art umgeladen werden müssen.
solche Einrichtung umfaßt gewöhnlich eine tragvorrichtung,
die einen Bestandteil eines Portalkrans oder eines die Last übergreifenden Krans oder einer anderen erhöht
angeordneten Hebeeinrichtung bildet, sovri-e einen
Spreizrahmen, der an der 'fräsvorrichtung aufgehängt und mit
einem Container oder dergleichen verbunden werden kann. i>eim Aufnehmen eines Containers muß der Spreizrahmen fβηείι auf
den Container ausgerichtet werden, und es ist bereits "bekannt, Anordnungen vorzusehen, die es ermöglichen, den
opreizrahmen £,ef;enüber der tragvorrichtung zu verstellen,
doch umfassen diese Anordnungen gewöhnlich relativ sueiiianderverschiebbare
Bauglieder oder Hollen, und es wird eine erhebliche Antriebsleistung benötigt, um die auftretende
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Reibung zu überwinden.
Gemäß derErfindung ist b-i einer ^inricLtun^ zum
H ndhaten von lasten mit einer iragvorriclitung una einem
Spreizrahmen dieser Spreizx-ahiaen an der iirtgVoriichtuni mit
Hilfe normalerweise senkrecht angeordneter Glieder aufgehängt,
deren obere i-nden mit der Tragvorrichtung drehbar
verbunden sind. Die unteren ündeh dieser Glieder stehen in
lösbarem .eingriff mit dem Spreizrahmen»
Daher läßt sich der Spreizrahmen mit einem minimal en.
" Kraftaufwand gegenüber der lötvorrichtung irts einer im
wesentlichen waagerechten Ebene in jeder beliebigen-" IJ-chtunG
bewegen.
Ferner kann der Spreizrahmen leicht von der x'ra^vorrichtunggetrennt
werden, olme daß irgendwelche ilnderungen
an der Vorrichtung zum lieben und Senken der tragvorrichtung durchgeführt zu werden brsuciien, wenn die xx-a^vorrichtung
einem anderen Spreizrahmen angepaßt bzw. damit verbunden ,
werden soll.
Gewöhnlich sina vier Aufhängungsglieder νοχ-£&ε&ηβϋ5 ■
von denen je eines an jeder Lcke des Spreizrahnens angeordnet
^ ist.
Es können ICraftbetiLtigungSEiittel vorgesehen sein, um
den Spreizrahmen in seitlicher Dichtung zu bewegen oder ihn gegenüber der Tragvorrichtung zu schwenken, damit die an dem
Spreizrahmen vorgesehenen Iiasthaltemittel auf dazu passende
i'tile eines Containers ausgerichtet werden können.
: Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der j&rfindung
werden im folgenden an Eand scheiLatischer Z^iclmungen
an feinem AusführungsDeispiel näher erläutert.
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2 1 1 3 A 8 1 - 3 -
Fit- . i z-igt schematise]! in einer ötiinansicht eine
iTc-ί vorrichtung mit einem Spreizrahnien zum umschlagen von
2. zeigt in einer verkürzten, teilweise als Schnitt
btixmansicht eines der Aufhängungsglieder zum
Aufhängen des Spreizrahmens an der Tragvorrichtung.
j?ig. 5 ist eine vergrößerte Seitenansicht eines ie ils
der Anox'dnung nach i«ig. 2.
In Fit . 1 erkennt nan eine toagvorrichtung 1 mit einem
rtchteckigen ü.aai5en, der in einer im wesentlichen waagerechten
x/bene angeordnet ist und mit Hilfe der rix/bemittel 2
eines nicht dargestellten Portalkrans oder dergleichen gehoben
und gesenkt weraen Kann. Ivthe ,jeder !ticke der 'l'ragvorricircung
1 ist mit der iragvorx-ichtung das obere x,nde eines
4ufhangungsgliedes 5 verbunden, dessen unteres .cinde mit einem
üprei&rahmen 4- zusammenarbeitete
jiin solches Aufhängungsglied 3 ist mit weiteren Einzelheiten
in Fig. 2 und 3 dargestellt. Die obere Halterung für das Aufhängungsglied umfaßt ein ringförmiges Sitzteil 5
mit einer einen Seil eirer ilugelflLiehe bildenden fläche
zum Aux"nehmen einer dazu passenden fläche eines Lagerteils 6,
das gegenüber dem Sitzteil Schwenkbewegungen ausführen kann. Des obere i^nde des AufhängungsGliedes 3 ist mit Gewinde versehen
und ragt nach oben durch ein Bundteil 7 mit einem rohx^förmigen Ansatz δ, der nach unten durch eine zentrale
Bohrung des .Lagerteils 6 ragt. Auf das Aufhängungsglied ist
übex^ dem Jb^ndteil 7 eine Halteiautter 9 aufgeschraubt. Die
Lage der gemeinsamen Achse des Sitzteils 5 uncl des Lagerteils
6 gegenüber einer öffnung 10 der ü'ragvorrichtung 1
ist durch eine Verstärkungsplatte 11 und eine Zwischenplatte
12 bestimmt, üine Abdeckung 13 für die Halterung ist mit
der Zviiseitenplatte 12 dirrch Schrauben 14 verbunden, und
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in die Zwischenplatte ist ein Schmiernippel 15 eingebaut.
An seinem unteren Ende weist das Aufhängungsglied 3 gemäß
Pig. 3 ein Auge 16 auf, mit dem ein nach unten herabhangenderU-förmiger
Bügel oder Schäkel 17 durch einen Bolzen gelenkig verbunden ist. Der Schäkel 17 übergreift einen mit
einem verdickten Kopf 19 versehenen Ansatz, der gegenüber dem Spreizrahmen 4 nahe einer Ecke waagerecht vorspringt. Der
Kopf des Ansatzes 19 hat einen Durchmesser, der größer ist als der waagerechte Abstand zwischen den beiden Schenkeln
des Schäkels 17» doch ist der Ansatz mit zwei voneinander
abgewandten senkrechten Anflächungen 21 versehen, damit der
* Schäkel auf den Ansatz aufgeschoben werden kann; ist der
Ansatz belastet, liegt das geschlossene untere Ende 22 des Schäkels auf der Innenseite desKopfeg an einem Halsabschnitt
23 des Ansatzes 1.9 an«
Auf dem inneren Seil des Ansatzes 19 ist eine L-förmige
Verriegelungsplatte 24 drehbar gelagert, und der eine Schenkel dieser Platte liegt normalerweise unter dem geschlossenen
unteren Ende 22 des Schäkels 17, so daß sich der Schäkel nicht nach unten bewegen und außer Eingriff mit dem
Ansatz 19 kommen kann. Die Verriegelungsplatte 24 ist durch •die Schwerkraft in dieser Verriegelungsstellung gehalten}
»sie ist jedoch mit einem Griff 25 versehen^ so daß sie um
die Achse des Ansatzes 19 geschwenkt werden kann, um den Schäkel 17 freizugeben, der dann nach unten bewegt und nach
außen von dem Ansatz 19 abgezogen werden kann.
Der Spreizrahmen 4 ist nahe jedem Ende mit einem nach
oben ragenden, eine Schulter aufweisenden Bolzen 26 versehen, und diese beiden Bolzen sind auf der Längsachse des
Spreizrahmens angeordnet. Das in Fig. 1 gezeigte Ende der !Tragvorrichtung 1 ist mit einem nach außen vorspringenden
Bauteil 27 versehen, das einen Schlitz 28 aufweist, welcher den Bolzen 26 an diesem Ende des Spreizrahmens aufnehmen
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kann, um die lage des Spreizrahmens gegenüber der !Tragvorrichtung
in der Längsrichtungzu bestimmen und den Spreisrahmen
bei seiner Bewegung gegenüber der !Tragvorrichtung in seitlicher Richtung zu führen. Der Bolzen 26 ragt durch den
Schlitz 28 des Bauteils 27 und greift in ein Augenteil ein, das am freien Ende der Kolbenstange eines doppeltwirkenden
hydraulischen Stößels 29 befestigt ist. Der Zylinder des Stößels 29 ist allseitig bewegbar mit einem Lagerbock 51
verbunden, der am Ende der 'Uragvorrichtung befestigt und
so angeordnet ist, daß das Ausschieben und Einziehen des Stößels 29 eine seitliche Bewegung des zugehörigen Endes
des Spreizranmens bewirkt.
Ein gleichartiger doppeltwiricender hydraulischer Stößel
29 ist auf entsprechende Weise zwischen dem anderen Ende der !Tragvorrichtung 1 und dem zweiten Bolzen 26 angeordnet,
doch ist in diesem IPaIl kein Schlitz zum Aufnehmen und Führen des an dem Spreizrahmen angebrachten Bolzens vorhanden.
Werden beide Stößel 29 gleichzeitig ausgeschoben oder
eingezogen, wird der Spreizrahmen 4- gegenüber der Sragvorrichtung
1 seitwärts bewegt. Eine unterschiedliche Betätigung der Stößel 29 bewirkt, daß der Spreizrahmen 4- gegenüber
der Tragvorrichtung 1 geschwenkt wird. Diese Bewegungen des Spreizrahmens werden dadurch ermöglicht, daß die
Aufhängungsglieder 3 allseitig bewegbar gelagert sind. Durch diese Anordnung, bei der keine gleitenden oder rollenden
Lagerungen vorhanden sind, wird die fieibung in einem erheblichen
Ausmaß verringert,, so daß man mit einer geringeren Antriebsleistung zum seitlichen Bewegan und/oder Schwenken
des Spreizrahmens auskommt.
Der Spreizrahmen 4 kann schnell und auf einfache Weise
von der !Tragvorrichtung 1 getrennt werden, wenn er z.B.
durch einen Spreizrahmen mit einer anderen Länge ersetzt
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werden soll, damit ein längerer oder kürzerer Container
gehoben werden kann. Die Hebemittel 2 werden betätigt, um
den Spreizrahmen 4- zu senken, bis er zur Anlage an einer ihn tragenden Plattform oder am Boden kommt. Dann werden die
Schäkelverriegelungsplatten 4 in ihre iL'ntriegelungs stellung
gedreht, und die Schäkel 17 werden von den Ansätzen 19 abgezogen. Alle Betätigungsverbindungen, z.B. hydraulische
Schläuche und elektrische Zuleitungen zwischen der !Tragvorrichtung
und dem Spreizrahmen werden gelöst, und hierauf kann die Tragvorrichtung von dem Spreizrahmen abgehoben wer-
ψ den, der seine Lage auf der Plattform oder dem Boden beibehält.
i%n kann der Kran versetzt werden, um ihn über einem
anderen Spreizrahmen anzuoruxen, woraufhin die Tragvorrichtung
gesenkt wird, damit sie mit dem neuen Spreizrahmen"verbunden
werden kann. Die Stößel 29 zum seitlichen Verschieben : bzw. zum Schwenken des Spreizrah^ens werden durch an dem
Träger 1 angebrachte, nicht dargestellte Halterungen unterstützt, solange kein Spreizrahmen mit der Tragvorrichtung
verbunden ist, um zu gewährleisten, daß die Stößel in der waagerechten Ebene in der richtigen Lage gehalten werden,
damit sie die Bolzen 26 des neuen Spreizrahmens aufnehmen, sobald die Tragvorrichtung auf den Spreizrahmen abgesenkt
fe wird, der dann mit der Tragvorrichtung verbunden wird.
Gegebenenfalls kann man Dehnungsmesser an den Aufhängungsgliedern
anbringen oder sie in diese Glieder einbauen, so daß sie als Belastungsmeßzellen zur Wirkung kommen,
die das Gewicht desContainers oder einer anderen Last anzeigen. Alternativ kann man Belastungsmeßzellen zwischen den
•Sitzteilen 5 und den Zwischenplatten 12 anordnen.
Ansprüche:
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Claims (8)
1. J Vorrichtung zum Handhaben von Lasten mit einem an uoer 'x'ragvorrichtung aufgehängten Spreizrahmen, dadurch
gekennzeichnet , daß sich normalerweise senkrecht
angeordnete Aufhängung glieder (3) von der l'ijagvorrichtung
(1) zu dem Spreizrahmen (4) erstrecken, und daß das obere Ende jedes Aufhängungsgliedes mit der Tragvorrichtung
durch eine Schwenkbewegungen ermöglichende Lagerung (5 bis 15) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das untere iinde jedes Aufhängungsgliedes
(3) mit einer Einrichtung (16, 17» 18) versehen ist, die es ermöglicht, eine lösbare Verbindung zwischen jedem
Aufhängunesglied und dem Sprsizrahmen (4) herzustellen.
$. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kraftbetätigungsmittel (26 bis 31)
zum Bewegen des Spreizrahmens (4·) gegenüber der Tragvorrichtung (1) vorhanden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende jedes Aufhängungsgliedes (5) durch ein ringförmiges Lagerteil (6) hindurch
nach oben ragt, daß dieses Lagerteil mit einer nach unten
gerichteten, einen Teil einer kugelfläche bildenden Lagerfläche versehen ist, die mit einer dazu passenden, nach
oben gerichteten fläche eines durch die Tragvorrichtung (1)
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unterstützten Sitzteils (5) zusammenarbeitet, und daß eine Anordnung (7, 8, 9) vorgesehen ist, um zu verhindern, daß
das Aufhängungsglied nach unten-durch das Lagerteil hindurchgezogen
wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge k e η η ζ
e i c h η e t , daß das untere Ende jedes Aufhängungsgliedes
(3) mit einem Schäkel (17) versehen ist, der auf einen gegenüber dem Spreizrahmen (4) waagerecht vorspringenden,
mit einem Kopf versehenen Ansatz (19) aufschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch ge k e η η ζ
eich η e t , daß auf dem Ansatz (19) eine L-fö'rmige
Platte (24) drehbar gelagert ist, daß ein Schenkel dieser Platte gegenüber dem Spreizrahmen (4-) nach außen ragt, und
daß dieser Schenkel normalerweise eine Stellung unter dem geschlossenen unteren Ende (22) des Schäkels (17) einnimmt,
so daß der Schäkel nicht außer Eingriff mit dem Ansatz gebracht
werden kann.
7« Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η ze
i ohne t ,daß ein Ende des Spreizrahmens (4-) mit einem
nach oben ragenden Bolzen (2<~) versehen ist, der durch einen
Schlitz (28) im benachbarten Ende der Tragvorrichtung (1) geführt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Ende der Tragvorrichtung
(1) und dem benachbarten Endedes Spreizrahmens (4·) ein doppeltwirkender hydraulischer Stößel (29) vorgesehen ist.
9· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Gewicht der Last anzeigender
Dehnungsmesser an einem Aufhängungsglied (2) angebracht oder
in dieses eingebaut ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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| GB1890670 | 1970-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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- 1971-04-21 DE DE19712119481 patent/DE2119481A1/de active Pending
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