DE2119111A1 - Verfahren zur Herstellung von Filmen oder Bändern aus Polyäthylen hoher Dichte - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Filmen oder Bändern aus Polyäthylen hoher DichteInfo
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Description
Me iSr^inctung besieht sich auf ein Vor^alix'SB ssur
Orlentierurjg νοϊλ Pilmea oder .Bändern, die aus kristallinen
Polyolefinen hor-geato3.lt sind, und awar insbesondere aus
hooii-iaolelcu.lareri Polyolefinen, wie ίδοΒ« Polyäthylen hoher
.Tiioivco, sowie auf die durch das Verfahren erhaltenen oriea
Filme oder Bänder»
Me bxatiscb.e J?G.tentsohrift 836 542 beschreibt ain l
sw? Orientierung von Filmea aus kristallinen Polyolefinen,,
wie KoBc Polyilthylen hoher Dichte, bei welchem der Film auf
eins iCifiiperatur 'von mindsstens 10 C über dem Jcristalliiien
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Schnalapunkt des Polyolefins erl.iitac wird, der IPiIm auf
eine ([temperatur unterhalb, aber nicht iuslix- als 12°G unterhalb
des kristallinen Ochmelspunkts abgekühlt iärd, υ:ο.ά dsr
Pilra unmittelbar iaa mindestens einer Richtung gereckt wirdo
Durch dieses Verfahren x-jird ein I'ilm in -einem unterkühlten
amorphen Zustand erhalten? wenn ea* avi eine Temperatur unter.:
seinein kristallinen SehmelsspuaJSrk abgekühlt vrird, und der
Film wird dann durch Recken orientiert» uährend er nooh
amorph isto Es werden Terhältnies^ssig niedrige Reelorer-™
hältnisse verwendeto
Für viele Anwendungen ist es ervmasc)it:. dass sin Film bei
erhöhten Temperaturen eine niedrige Se
d=ha bei Temperaturen in oder über dea l'
der zum Rec-ken des Films irenrendet -,rlvd.-. Bisher reurde das
bei 3?ilmen aus den Terschiedensten Polymeren dadizrch erreichtr
dass der Film auf sine Temperatur über der* Temperatur er-
hitat wurde=, die für die Orientierung Vor^snaet vrarde, -wobei
eine Schrumpfung des lilms v-arhindert \mr&e= Bine solche
Arbeitsweise wird gewöhnlich als "'JOieimoüixierung" bezeichnete
Es-wurde nunmehi? ein Verfahren sur Eerstellung -von Filmen
aus Jcpistallinen Polyolefinen geixm6,en? die eine niedrige
Schrumpfung bei erhöhten Temperaturen aufweisen, ohne dass
sie theimofixiert worden sindo
Das erfindungsgemässe Yerfaiiren aur Eeratellung von
oder Bändern aus eineüi kristallines Polyolefin ohne Thermofixierung
>ri.rd dadurch ausgeführt« daas saan den Film oder
das Band auf eine Temperatur im Bereich, der sich von 35°0
unterhalb des kristallinen Sehmelaptrakis des Polyolefins
und einer Temperatur kura unterhalb des kristallinen Setose^ ^
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punkte erstreckt, erhitst und den Film oder da3 Band in
senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen in der Ebene des Films odes? des Bands bei dieser './temperatur mit einem
Reckverhältnis von mindestens 4s 1 reckt, wobei die Maximalteraperaturj
auf die der Film erhitst wird? die .Recktemperatur
ist?
Beim erfindungsgemässen Verfahren können Homo- und Mis-chpolymere
des Olefins verwendet werden« Da gemäßs der Erfindung
das Polymer in seinem kristallinen Zustand gereckt wird, ist es wichtig, sicherzustellen, dass die verwendete
Menge Comonomer nicht verhindert, dass das Mischpolymer
kristallin ist.
Durch das obige erfindungsgeinäsee Verfahren ist es nunmehr
möglich, einen Film oder ein Band in kristallinem Zustand auf hohe Reekverhältnisse au recken, tue einen Film oder ein
Bsnd herzustellen, dae vorzügliche physikalische Eigenschaften
aufweist,,wie E-B0 eine hohe Festigkeit, eine niedrige
Schrumpfung und eine gute Verdrillungsretension0 Es
wird eine bemerkenswerte Stabilität gegen Schrumpfung erhalten,
ohne dass eine Thermofixieroüg durchgeführt wirdU
Da keine gesonderte Thermofixierung verwendet v?irds ist die
maximale Temperatur, auf die der Film erhitst wird7 diejenige
Temperatur, bei der er gereckt wird«
Der Film oder das Band wird -ψοτ dem Recken auf eine Temperatur
innerhalb des angegebenen Bereichs erhitzt, wobei der
obere^ Grenzwert kurs unterhalb des kristallinen Schmelzpunkts
des Polyolefins liegt. .Das Hecken wird bei einer Temperatur
ausgeführt., bei der eine Orientierung aufgrund des Reckens
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erfolgte Oberhalb der oberen Sreaatemperatsr· wird awax
noch &L&& Orientierung erreicht fi a-beo?· xn eines
j da der- Film eisem Beixm&lzfInes ust erliegt,,
Ber MIm kann. tereii gleichseitiges o&erdes
Blecken in. senkrecht sueiBauäer verlauf enden Kieirfeagen
in der Ebene des Films "biaxial orientiert werdes.o Eia aasgewogener
FiIs, α»ϊ*ο ein Film mit weitgehend den gleie&ea
||i Zugeigensekaften in. allen Riciitangen der Wilsiebene? ksxm
dadurch erzielt weraeiij, dass man den Film ia den "beiden
Richtungen "unter im wesentlieiiea gleichen Reckveriiältnissen
recktο
Bs wurde gefunden^ da.ss sich die vorliegende Erfindung besonders
zur- Herstelllang von Filmen, aus Polyäthylen hoher
Dichte und Polypropylen oder aus Mischpolymeren von Äthylen
und Propylen eignet.
Das erfindungsgamässe Verfahren sur Herstellung eines Films
oder Bands aus Polyäthylen hoher Dichte oder einem Misch-P polymer desselben, \iobe± der PiIm oder das J3and eine
Schrumpfung von nicht mehr als 10 % aufweist 9 wenn der PiIm
oder das Band 5 Minuten auf eine Temperatur von 1 200C gehalten
wird, besteht darin, dass man einen Film oder ein Band, aus Polyäthylen hoher Dichte oder einem Piiscopolymer
desselben mit einer Dichte von mehr als 0,935 g/cm auf eine Temperatur im Bereich von 18 bis 3°C unterhalb des kristallinen
Schmelzpunkts das Polymers oder Mischpolymers erhitzt und den Film oder das Band unter Recfcverhältnissen von mindestens
6,5:1 in im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen in der Ebene des Pilms oder Bands bei
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dieser Jeiapsratni* reckt« Die maximale temperatur; auf die
der IFiIa während dieses Verfahrens erhitzt -srird, ist die
Rsektemperatur* Ss wird bevorsugt2 dass solche !Filme oder
Bänder an.ag&wog,nn sind. Eeckverhältnisse von 6,5*1 "bis 9s 1
werden Äweckmästd-gerweise verwendet um Filme oder Bänder
mit gtitea Eigenschaften heraus teil en,
Es -wurde festgestellt7 dass Filme oder Bänder aus Polyäthylen,
hoher Dieirfee odex* aus einem Mischpolymer desselben, die
duroh das erfindungsgemässe Verfahren hergestellt worden
sind, aussergewchnliche physikalische Eigenschaften besitz esu
Insbesondere besitzen die Filme oder Bänder eine bemerkenswert
niedrige Schrumpfung, was sich zeigt, wenn sie 5 Minuten
auf ί 20uC gehalter» werden» Im Gegensatz hierau besitzen die
bisherigen Filme aus Polyäthylen hoher Dichte 9 die unter
Vervxendung niedrigerer Recktemperaturen und niedrigerer Reckverhältnisse
orientiert worden sind, vergleichsweise schlechte Schrumpfungseigenschafteno Diese guten Schrumpfungseigenschäften
der durch das erfindungsgemässe Verfahren hergestellten Filme werden ohne Thermofixierungsbehandlung erzielt j
wie sie nach 4er Orientierung bei den üblichen Filmen angewendet
wirdj wie zoBo bei Polyäthylenterephthalat- und Polypropylenfilmen
c, Die Zugfestigkeit des Films ist ebenfalls grosser als diejenige der bekannten Filme aus Polyäthylen
hoher Dicht©, Die erfindungegemäss hergestellten Filme oder
Bänder besitzen ausßerdem eine vorzügliche Ver-drillungsretenBion,
Deshalb bezieht sich die Erfindung auch auf biaxial orientierte Filmeoder Bänder aus Polyäthylen hoher Dichte oder
aus einem Mischpolymer desselben, die aus einen Polymer mit
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einer Dichte von mehr als Ö?935 hergestellt sind und in
Längs- und Querrichtung eine Schrumpfung von nicht mehr- als
10 foy vorzugsweise nicht mehr als 5 ^j aufweisen, wann sie
5 Minuten auf eine Temperatur* von 120 C genalten werden o
Derartige Filme werden durch das erfindungsgemäase Ysrfahren
erhalten, wenn man fiecJEverhältnisse von mindestens 6,5:1 in
im wesentlichen senkrecht zueinander verlauf enden Richtxmgen
der Ebene dee Films oder Bands anwendet« Solche Filme l>esitzen
Reissfestigkeiten von mehr als 1400 kg/cm »
Polyäthylen hoher Dichte, welches sich zur Herstellung von Filmen durch das erfindung3gemässe Veriahren eiguet, kanu
dadurch erhalten werden, dass man Äthylen in einer Reaktion
polymerisiert, die mit einer Öbergangsmetallverbindung !katalysiert
wird»
Der PiIm oder das Band kann als flacher PiIm oder als Filmschlauch
hergestellt sein, wobei eine aufeinanderfolgende
oder eine gleichzeitige Orientierung in der Längs- und in
der Querrichtung des Films vorgenommen wirdo
Der Ausdruck "Längsrichtung" s wie er hier verwendet wird3
bezieht sich auf die Richtung der Extrusion des Films (sie wird oftmals als "Masehinenriehtung" bezeichnet)7 und der
Ausdruck "Querrichtung" bezieht sich auf eine Richtung, die im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung verläuft«,
Bei der Herstellung eines flachen Films wird das Polymer aus einer Sehlitzdüse ausgepresst und kann dadurch verfestigt
werden, dass man es einfach auf einer sich drehenden Trommel abkühlt, um die nachfolgende Handhabung und Verarbeitung
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des Films zu erleichtern Br kann dann auf die lleektemperatur
erhitzt und in Extrusionsrichtung, d.h„ in !Längsrichtung,
zwischen zwei Gruppeii von Quetschrollen gereckt werden, wobei die zweite Gruppe sich mit einer höheren Geschwindigkeit»
die dem gewünschten Reckverhältnis entspricht, dreht als die erste Gruppe= Der PiIm .kann dann durch eine geeignete
Vorrichtung, wie a„Bo eine Rahmenvorrichtung, in Querrichtung
gereckt werden»
Ein Filmschlauch kann aus einer Ringdüse extrudiert werden,
und er kann dabei dadurch abgekühlt werden5 dass man ihn
innerlich und/oder äusserlich mit einer Kühlvorrichtung oder einem Kühlmedium in Berührung bringt, um die nachfolgende
Handhabung und Verarbeitung des Films zu erleichtern» In zweckmäsaiger Weise besteht das Kühlmedium aus Luft oder .
einer Flüssigkeit, wie z.B« Wasser. Der Film kann dann auf die gewünschte Recktemperatur erhitzt und durch einen inneren
Luftdruck aufgeblasen werden, während er von der Aufblaszone
mit einer grösseren Geschwindigkeit abgezogen wird, als diejenige,
mit der er zu dieser Zone zugeführt wird. Der Film wird dabei durch die Aufblaswirkung und durch das Abziehen
aus der Aufblaszone gereckt-.
Um die durch das erfindungsgemasse Verfahren möglichen guten
Resultate zu eraielen, ist es wichtig, dass das Recken ausgeführt
wird, wenn der Film eine Temperatur im angegebenen Bereich aufweist. Es wurde festgestellt, dass bei niedrigeren
Recktemperaturen die sum Recken des Films erforderliehen
Kräfte steigen, was eine aufwendigere Vorrichtung nötig macht-Der Film besitzt auch einen höheren Schrumpfungsgrad, wenn
er bei diesen niedrigeren Temperaturen gereckt wird. Es hat
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sich, auch herausgestellt, dass es schwierig ist. "bei diesen
niedrigeren Temperaturen unter Verwendung der hohen Reekverhältnisse
der Erfindung einen gleichförmigen Film herzustellen, ohne dass während des Reckens eine Porenbiidung
oder eine Halsbildimg auftritt,, Bs wird deshalb bevorzugt,
einen Film aus Polyäthylen hoher Dichte oder- aas einem Misch« polymer desselben bei Temperaturen Oberhalb ungefähr i 28 C
zu rocken,, Oberhalb 1540C erfährt ein Film aus Polyäthylen
hoher Dichte eine Heekung in der Schmelzes was eine schlechte
Orientierung ergibt* Es ist normalerweise nötige den extrudierten
Film wii-der auf di© Heelctesaperatur ssu erhitzen.., Dies
kann dadurch geschehen., dass man den Film über erhitzte
Rollen oder dureli eisen Heia eluf torf en leitet oder mittels
;. beispielsweise Infrarotheizung}, aufheizte
Beim erfindungsgemässen Verfahren werden zur Orientierung
von Polyäthylen hoher Dichte oder von Mischpolymeren des™
selben Eeclnrerhältnisse von mindestens 6?5i1 verwendet* Wenn
solche Reckverhältnisse bei Temperaturen von ungefähr '(3O0C
verwendet werden,, daau erhält man im allgemeinen Filme mit
einer Schrumpfung in Längsrichtung und Querrichtung im Bereich von 2 bis 4 fof wenn man die Filme 5 Minuten auf 1 20°C
erhitzt, mit einer ßeissfestigkeit von mehr als 1750 kg/cm
und mit einem Blasciaitatsmodul (1 fa Sekante) von mehr als
21 ο 000 kg/cm2=
Es wurde auch festgestellt, dass ein Film, der aus Polyäthylen
hoher Dichte oder aus Mischpolymeren desselben hergestellt wordew ist;, eine vorzügliche Verdrillungsretension
aufweist, was ihn sehr geeignet für Einwickelvorgänge macht, bei denen eine Verdrillung auftritt. 3er Fil-a kann he iss gesiegelt
werden, um eine starke biegbare Schweissung herzu-
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stellen» Der Heissiegelvorgang kann ausgeführt werden, ohne
dass der Film schrumpft. Der Film besitzt auch eine vor~
zügliche Beständigkeit gegen Durchdringung von Gasen oder Feuchtigkeit.
In den Film können Zusätze eingearbeitet werden, -wie ζί,Β.
!Füllstoffe, die aus feinteiligen Materialien bestehen, Farbstoffe,
Pigmente, Lichtstabilisatoren «od antistatische Mittel
ο Geeignete Füllstoffe sind aoBo Titandioxyd, Siliciumdioxyd,
Talkum und Schi eifmateri. alien.
Der Film kann mit anderen Materialien laminiert werden, welche die Form von Filmen oder auch andere Formen besitzen? sie
können aus Holz, Papier, Metall oder anderen !Thermoplasten
bestehen.
Auf die Oberfläche des Films können Beläge aufgebracht werden»
Geeignete Belagauseaamensetzungen können aus denjenigen
ausgewählt werden, die üblicherweise auf Filme aufgebracht werden. Beispiele hierfür sind Polymere und Mischpolymere von
Vinylacetat, Butadien-Mischpolymere, Mischpolymere von Methacrylsäure und Methacrylsäureester», und Mischpolymere
von Vinylidenchlorid,.. Die Oberfläche des Films kann durch
eine Vorbehandlung mit einem chemischen Oxydationsmittel, mit einer Flamme oder mit einer Ooronaentladang in Luft öder
einem anderen Gas oder Gasgemisch für Beläge aufnahmefähiger gemacht werden» wodurch eine bessere Haftung auf dem Film
erzielt wlrdo Zusätzlich au dieser Oberflächenbehandlung kann
der Film jauch Bit einer Veraakerungszwischenachicht vorsehen
werden, ta» die Haftung solcher Belüge zu verbessern«, Solche
Verankerungsbeläge i'önüen beispielsweise aus den folgenden
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Materialien bestehen; Kondensationsharze aus einem Aldehyd mit einem Mischpolymer von Acrylamid oder Methacrylamid,
wie sie in der britischen Patentschrift 1 134 876 besehrieben sind, Mischpolymere von Äthylen, wie z. Bo Äthylon/Vinylaoetat-Mischpolymere,
wie sie in der britischen Patentschrift 1 176 204 beschrieben sind, und Polyurethane, wie sie in der
britischen Patentanmeldung 48460/69 beschrieben sind.
Die Oberfläche des Films kann auch behandelt werden, um die Aufnahmefähigkeit für Farbstoffe und Druckfarben zu erhöheno
Wegen seiner aussergewöhnlich niedrigen Schrumpfung eignet
sich der Film für elektrische Anwendungen, bei denen eine Stabilität unter wechselnden Temperaturen erforderlich ist«
Der Film eignet sich deshalb für die Herstellung von Kondensatoren, zum Umwickeln von Kabeln, für Spulenformen? für
Drosseln, als Zwischenschichten für Wicklungen von elektrischen
Bauteilen, als SehlitzauskleiduBgen für elektrische Generatoren und Motoren und als Grundlage für gedruckte
Schaltungen ο Der Film kann bei all den obigen Anwendungen
gegebenenfalls geeignete Füllstoffe enthalten=.
Der Film kann gewellt oder geprägt sein? in dieser Form
eignet er sich als Kabelumwicklung.
Da der Film eine gute ?erdrillungsretension besitzt, eignet
er sich auch auto Einwickeln von Konfekt und anderen Produkten«
"■'
Dünne Filme können auch für andere Yerpackungsanwendungen
herangezogen werden. Auf den Film kann ein druckempfindlicher Klebstoff aufgebracht werden, um Klebebänder oder iQebe-
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etiketten heraustelleno Perforierte filme können für die
Herstellung von medizinischen Wattierungen verwendet werden,,
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
Polyäthylen hoher Dichte mit einer Dichte tob 0,958 g/em^
und einem Sehmelzflussindex von 3f6 (gemessen durch das
AoS^T.M-Verfahren D1238-65-I unter Verwendung eines 2,16 kg-Gewichts
und einer Temperatur von 190 C) wurde aus einer Schiitsdüse zur Herstellung eines filme extrudiert. Das
Polymer besass einen kristallinen Schmelzpunkt von 137»5°Cf
der an einer Probe bestimmt wurde, die vorher durch Abkühlen mit einer Geschwindigkeit von 6°C/st kristallisiert worden
war, wobei die Schmelzpunktbestimmung in einem Differentialabtastkalorimeter
durch Erhitzen mit einer Geschwindigkeit von i6°C/min ausgeführt wurdeo Um eine Orientierung des
Films durchzuführen, wurde dieser auf eine Temperatur von 1300C erhitzt, wobei er bei dieser Temperatur gleichzeitig
in !längs- und Querrichtung mit einem Reckverhältnis von 8?1
in beiden Richtungen gereckt wurde-0 Bs wurde keine Theiraofixierung
angewendete Der erhaltene biaxial orientierte Film besass eine vorzügliche Schrumpfbeständigkeit und eine gute
VerärillungsretenBion« Die physikalischen Eigenschaften in
Längs- und Querrichtung der Ebene des Films sind in der weiter unten angegebenen Tabelle gezeigt. Es wurde festgestellt,
dass der Film gute Verschweissungen gab0
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, um einen Film
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aus Polyäthylen hoher Dichte mit einer Dichte von O5,958
einem SchtnelzfltAseinios: von 6,3 und einem kristallinen
Schmelzpunkt von 137*5OC henzustelleBj. wobei diese Eigenschaften
wie in Beispiel 1 gemessen, wurden«, Der PiIm wurde
in einem jeden Beispiel bei 130 C gleichzeitig "biaxial unter
uiig· des gleichen Reckverhältnisses in einer
Richtung,, wie es in der Tabelle gezeigt ist. orientierte
Die Filme wurden nicht thenaofixiert, Die erhaltenen Filme
besassen in der Längs™ mad in der Querriohxui)g/Eigenscx).e.ften.
wie sie in der tabelle gezeigt sindo Aus8©relent besass ein
jeder PiIm eine gute Verdrillungsretension; "beispielsweise
behielt der in Beispiel 4 hergestellte Film ungefähr eine halbe Verdrillung beis wenn er 1.5~5nal υΐα eiii ellipti
sches Bonbon in einer VerdrillungseiJswiokelifiaaehine verdrillt
und ungefähr 24 Stunden entspannen gelassen wurdeo
Der film besaas auch gute HeiBsiegeleigenschaften^
Die in den Beispielen 1 bis A- gemessenen Eigenschaften -wurden
dazu verwendet, die Abhängigkeit der ReissfestigkeitP des
Elastizitätsmoduls und der Schrumpfung in Längs- und Querrichtung
Tom vervrendeten Eeckverhältnis ssu demonstrieren $
wie dies in den figuren 1, 2 und 3 der beigefügten Zeichnungen
zu sehen istc
Das Verfahren der cbigen Beispiele wurde wiederholt, mit der.
Unterschied, dass der Film durch ein aufesnanderfolgendes
fieekverfahren gereckt wurde, Der Film wurde zwischen den
Reckoperationen in den beiden Richtungen 3 Minuten auf 1300C gehaltene
Dies hatte keinen Einfluss auf die Eigenschaften des orientierten Filmso Die Eigenschaften sind izi der folgenden Tabelle gezeigt0
109845/1695 "bad oriq)NAl
| Beiepο | Biaxiales Reckver- hältnis |
Spsnnung "bei 5 i> Dehnung (kg/cm2} |
Eeiss- festig- keit (kg/cm2) |
Reias- deimung ι |
Elastizi*·. tätsmodul (1^ Secante) {kg/cm2} |
Schrumpfung wä33r«nd 5 min in einem Loftofen "bei 1200C (#) |
Schruiapfung wäijrezxd 5 min in einem IiUft ofen bei 130°0 {#} |
Eoeffiaient aer stati schen Reibung |
| 1 2 3 4 |
8,0 s ι 6,5 s 1 7,0 : t 8,5 : t |
1070 896 966 1130 |
2590 1890 2240 2800 |
52 110 100 50 I |
32c 200 22e400 24.500 35ο 000 |
2 2 4 |
5 . |
0,32 MM |
Claims (1)
- Verfahren zur Herstellung von Filmen oder Bändern Polyäthylen hoher Dichte oder einem Mischpolymer desselben, dadurch gekennzeichnet, dass man einen film oder ein Band aus Polyäthylen hoher Dichte oder einem Hisehpolymer desselben mit einer Dichte von mehr als 0,935 g/cm auf eiae temperatur im Bereich von 18°C bis 30G unterhalb des kristallinen Schmelzpunkts des Polymers oder Mischpolymers erhitzt und dass man den Film oder das Band in senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen in der Ebene des Films oder Bands bei dieser Temperatur unter einem Reckverhältnis von mindestens 6,5:1 biaxial reckt, wobei die maximale Temperatur, auf die der Film erhitzt wird, die Recktemperatur ist, wodurch ein Film mit einer Schrumpfung von nicht mehr als 10 ?6 erhalten wird, wenn er 5 Minuten auf einer Temperatur von. 120°ö gehalten wird.2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Film oder das Band bei einer Temperatur im Bereich von 128 bis 134°G gereekt wird»3o Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die biaxialen Reckverhältnisse zwischen 6,5*1 9:1 liegen.4o Biaxial orientierte Filme oder Bänder aus Polyäthylen hoher Dichte oder einem Mischpolymer desselben, die aus einem Polymer mit einer Dichte von mehr als 0,935 hergestellt worden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrumpfung: in der Längsrichtung und in der Querrichtung 10 ?$ nicht1098*5/1635übersteigtf wenn sie 5 Minuten auf einer Temperatur von 120 G gehalten werdenο5, Filme oder Bänder nach Anspruch 4? dadurch, gekennse-ichnety dass sie eine Verdrillungsretension aufweisen, derart, dass ungefähr eine halbe Verdrillung zurückbleibt» wenn sie t>m das 1,5-fache verdrillt und dann ungefähr 24 Stunden entspannen gelaasen werden«.6ο Filme oder Bänder nach Anspruch 4f dadurch gekeimzeichnety dass die Schrumpfung In Längsrichtung und in. Querrichtung im Boreich von 2 bis 4 i° liegt, wenn sie 5 Minuten auf 1200C erhitzt werden, dass die Reissfeetigkeit mehr als 1750 kg/cm beträgt und dass der Elastizität saodul 0 /$Secante) grosser als 21.000 kg/cm ist.109845/1695BAD ORJGINAL
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