[go: up one dir, main page]

DE2116608A1 - Mehrphasen Meßwandleranordnung - Google Patents

Mehrphasen Meßwandleranordnung

Info

Publication number
DE2116608A1
DE2116608A1 DE19712116608 DE2116608A DE2116608A1 DE 2116608 A1 DE2116608 A1 DE 2116608A1 DE 19712116608 DE19712116608 DE 19712116608 DE 2116608 A DE2116608 A DE 2116608A DE 2116608 A1 DE2116608 A1 DE 2116608A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transducer arrangement
arrangement according
resin body
cast resin
current transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712116608
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Ing 1000 Berlin HOIf 27 28 Hermstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19712116608 priority Critical patent/DE2116608A1/de
Priority to CH1631071A priority patent/CH544392A/de
Priority to AT975071A priority patent/AT325147B/de
Priority to AT183573A priority patent/AT361578B/de
Priority to JP1972038329U priority patent/JPS5713792Y2/ja
Publication of DE2116608A1 publication Critical patent/DE2116608A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/34Combined voltage and current transformers
    • H01F38/36Constructions
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/38Instruments transformers for polyphase AC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Mehrphasen-Meßwandleranordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrphasen-MeSwandleranordnung mit jeweils einem Stromwandler für jede Phase, insbesondere auf eine Meßwandleranordnung für Mittelspannungs-Schaltanlagen.
  • Auf dem Gebiete der Mittelspannungs-Schaltanlagen geht die Entwicklung zu immer kleineren, raumsparenden Schalt zellen bzw. Schaltwagen. Daher erscheint es wünschenswert, Meßwandler zu schaffen, die dieser Entwicklung Rechnung tragen und sie weiter fördern. Die Verringerung der Phasenabstände führt zu einem starken Ansteigen der Kräfte zwischen den Primärwicklungen benachbarter Stromwandler, da der Abstand in zweiter Potenz der Kraft umgekehrt proportional ist. erden also die Abstände zwischen den einzelnen Phasen verhältnismäßig klein, dann steigen die Kräfte zwischen den Leitern überproportional an und es muß eine Festigkeit erreicht werden, die erheblich über der liegt, die bisher bekannte Meßwandler für Schaltanlagen aufweisen mußten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabenstellung zugrunde, eine Mehrphasen-Meßwandleranordnung zu schaffen, die insbesondere im Zusammenhang mit Mittelspannungs-Schaltanlagen in raumsparender Bauweise Verwendung finden kann und demzufolge hinsichtlich der mechanischen Festigkeit besonderen Beanspruchungen gerecht wird. Zur-Tösung dieser aufgabe dient eine Mehrphasen-Meßwandleranordnung-mit jeweils einem Stromwandler für Jede Phase, bei der erfindungsgemäß die Stromwandler oder Teile von ihnen und gegebenenfalls weitere Wandler in einem einzigen Gießharzkörper eingebettet sind. Dadurch, daß die Stromwandler der drei Phasen in einem einzigen Gießharzblock zusammengefaßt sind, erreicht man e-in Höchstmaß an mechanischer Festigkeit.
  • Auch die Fußbefestigung einer derartigen Meßwandleranordnung wird dabei unproblematisch. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Mehrphasen-Meßwandleranordnung ist darin zu sehen, daß ihre Herstellung in einem einzigen Gieß- und Härteprozeß erfolgen kann, wodurch sich die Herstellungskosten vermindern.
  • Durch die oben bereits erwihnte Erhöhung der mechanischen Festigkeit imVergleich zu bekannten Meßwandlern steigt in vorteilhafter Weise auch die dynamische Festigkeit an, die im Falle von Kurzschlußströmen von Bedeutung ist. Außerdem führt die Verwendung eines einzigen Gießharzkörpers für mehrere Stromwandler dazu, daß sich das Gesicht der erfindungsgemäßen Meßwandleranordnung bei vorteilhafter konstruktiver Ausbildung im Vergleich zu drei Einzelwandlern verringert, insbesondere durch die Ermöglichung kleinerer Phasenabstände.
  • Es ist zwar bereits aus der deutschen Auslegeschrift 1 261 951 ein dreiphasiger Spannungswandler bekannt, dessen Hochspannungswicklungen in Stern geschaltet und auf verschiedenen Schenkeln eines gemeinsamen Eisenkerns aufgebracht sind, jedoch sind bei diesem Wandler der Eisenkern und die übrigen Teile dieser bekannten stZandleranordnung nicht in einem Gießharzkörper untergebracht, sondern dieser bekannte Wandle ist in Topfbauveise ausgeführt, wobei der Kern mit den Wicklungen in einem mit Öl gefüllten Gehäuse untergebracht ist.
  • Ferner ist in der deutschen Offenlegungsschrift t 940 810 ein mehrphasiger Stromwandler beschrieben, bei dem ein einziger allen Phasen gemeinsamer Eisenkern mit mindestens zwei enstern verwendet wird; die Windungen der Primär- und der Sekundärwicklungen einer Phase durchsetzen nur ein Fenster.
  • Auch dieser mehrphasige Stromwandler ist jedoch nicht in einem einzigen Gießharzkörper eingebettet, sondern in einem aus mehreren Teilen bestehenden Gehäuse untergebracht. Im übrigen ist dieser Wandler ebenso wie der oben beschriebene bekannte Spannungswandler nach der deutschen Auslegeschrift 1 261 951 insofern nachteilig, als er aufgrund des gemeinsamen Eisenkernes einen relativ großen tbersetzungsfeh'ler aufweist. Es tritt nämlich eine gegenseitige Beeinflussung zwischen den einzelnen Phasen auf Im Vergleich dazu ist mittels der erfindungsgemäßen Nehrphasen-Neßwandleranordnung ein Wandlersatz mit geringem Meßfehler geschaffen, indem für jede Phase ein Stromwandler mit eigener Primärwicklung und eigenem SekundäreJ-tem verwendet wird; eine gegenseitige Beeinflussung der einzelnen Stromwandler untereinander ist daher weitgehend ausgeschlossen. Der mechanische Zusammenhalt wird bei der erfindungsgemäßen Mehrphasen-Meßwandleranordnung durch das Gießharz bewerkstelligt, das einen einzigen Gießharzkörper bildet. Die erfindungsgemäße Meßwandleranordnung ist daher mit dem mehrphasigen Stromwandler nach der deutschen Offenlegungsschrift 1 940 810 nicht vergleichbar.
  • Entsprechendes gilt hinsichtlich des kombinierten Hochspannungs-Meßwandlers in Stützerbauart mit Gießharzisolation, wie er in der deutschen Auslegeschrift 1 061 892 beschrieben ist. Dieser bekannte kombinierter Meßwandler enthält nämlich für jede einzelne Phase mehrere Einzelwandler, beispielsweise drei Einzelwandler, die zur Erzielung eines mechanischen Zusammenhaltes von einer gemeinsamen Gießharzhülle umgeben sind. Sollen Ströme und Spannungen in einem mehrphasigen System ermittelt werden, dann müssen eine der Phasenzahl entsprechende Anzahl von kombinierten Meßwandlern nebeneinander angeordnet werden. Dies führt im Vergleich zu der erfindungsgemäßen Meßwandleranordnung zu einem Wandlersystem, das nicht nur eine geringere mechanische Festigkeit aufweist, s-ondern auch mit einem höheren Gesamtgewicht behaftet ist. Außerdem ist die Herstellung eines derartigen Wandlersatzes verhältnismäßig kostspielig.
  • Auch von dem Durchführungsstromwandler für ein Mehrphasensystem nach der deutschen Patentschrift 701 383 unterscheidet sich die erfindungsgemäße Nehrphasen-Meßwandleranordnung wesentlich, da bei dem bekannten Durchführungsstromwandler die Leiter sämtlicher Phasen -durch einen gemeinsamen Eisenkörper hindurchgeführt sind,welcher die Niederspannungswicklungen aller Phasen trägt, während bei der erfindungsgemäßen Meßwandleranordnung jeder Stromwandler aus einem von den anderen Systemen weitgehend unabhängigen Meßsystem besteht,-zwischen denen magnetische Kopplungen weitgehend ausgeschlossen sind. Der bekannte Durchführungsstromwandler hat auch für jede Phase eine besondere Isolierung, während bei der erfindungsgemäßen MeSwandleranordnung für alle Stromwandler ein einziger, zusammenhängender Gießharzkörper vorhanden ist.
  • Die Primärwicklungen der Stromwandler der erfindungsgemäßen Mehrphasen-Meßwandleranordnung können in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein. So kann es vorteilhaft sein, wenn die Primärwicklung der Stromwandler in an sich bekannter Weise aus einem einzigen gestreckten bester besteht. Bei einer solchen Ausführung würde sich zwar unter Umständen nur eine verhältnismäßig geringe Durchflutung ergeben, der Vorteil wäre aber, daß derartige Mehrphasen-Meßwandleranordnungen in geringer Variationsbreite mit großer Stückzahl und damit besonders wirtschaftlich hergestellt werden könnten. Wird mit einem festen Ubersetzungsverhältnis in einem großen Nennstrombereich gearbeitet, dann muß die Anpassung in den gegebenenfalls an die Meßwandleranordnung angeschlossenen Schútzanordnungen erfolgen.
  • Es erscheint bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Mehrphasen-Meßwandleranordnung mit Stromwandl-ern mit gestrecktem Primärleiter vorteilhaft, -wenn'der Gießharzkörper Ansätze aufweist, in denen die gestreckten Leiter laufen und auf denen die Eisenkerne der Stromwandler mit den Sekundärwicklungen aufgebracht-sind. Die beispielsweise als Ringkerne oder als Schachtelkerne ausgebildeten Eisenkerne der Stromwandler lassen sich bei einer derartigen Ausbildung des Gießharzkörpers in einfacher Weise montieren, indem sie beispielsweise auf die Ansätze aufgeschoben werden oder als Schnittbandkerne aufmontiert werden.
  • Die Eisenkerne lassen sich später, auch leicht auswechseln und damit leicht bezüglich Übersetzungsverhältnis, leistungsgenauigkeit und Überstromziffer den gegebenen Verhälnissen anpassen.
  • Die Ansätze können an dem Gießharzkörper in unterschiedlicher Weise angeordnet sein; beispielsweise können sie sich auf verschiedenen Seiten des Gießharzkörpers befinden und gegebenenfalls auf beiden Seiten des Gießharzkörpers vorgesehen sein. - Im allgemeinen dürfte es jedoch zweckmäßig sein, wenn für jede Phase an dem Gie-ßharzkörper nur ein einziger Ansatz vorgesehen ist. Dabei erscheint es aus Platzgründen zweckmäßig, wenn die Ansätze auf ein und derselben Seite des Gießharzkörpers nebeneinander liegen.
  • Bei besonders großer- räumlicher Enge erscheint es ferner vorteilhaft, wenn die Kerne der Stromwandler mit den Skundärwiklungen gegeneinander versetzt auf den Ansätzen des Gießharzkörpers aufgebracht sind. Einer Beeinflussung durch die jeweilige Nachbarphase kann durch Verwendung von Sektorenwicklungen begegnet werden.
  • Es kann auch vorteilhaft sein, die Primärwicklungen der Stromwandler in an sich bekannter Weise aus jeweils mehreren Windungen aufzubauen und die Enden der Primärwicklungen mit aus dem Gießharzkörper herausgeführten Anschlüssen zu verbinden, die sich auf einer Seite oder auf einander gegenüberliegenden Seiten des Gießharzkörpers befinden können.
  • In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Mehrphasen-Meßwandleranordnung ist es ferner vorteilhaft, unter Erzeugung einer Mehrphasen-Kombinationswandleranordnung in dem Gießharzkörper mehrere Spannungswandler einzubetten, die mit ihren Primarsicklungen an entsprechende Enden der Primärwicklungen der Stromwandler angeschlossen sind. Dabei können die Spannungswandler sowohl einpolig ausgeführt sein, also jeweils die Spannung zwischen einer Phase und Erde erfassen, oder auch in zweipoliger Ausführung zwischen einander entsprechenden Enden der Primärwicklung der StromwandIer geschaltet sein.
  • Vorteilhaft erscheint es auch, wenn an die Sekundärsysteme der Stromwandler oder an auf Niederspannungspotential sich einstellende leitbeläge oder Steuerelektroden jeweils eine Anschlußleitung angeschlossen ist, wodurch eine von der Primärwicklung einer Hochspannungselektrode und eine von dem Sekundärsiçstem bzw. den leitbelägen oder Steuerelektroden als Niederspannungselektrode gebildete Koppelkapazität zu Meßzwecken nutzbar gemacht wird. Dabei können die als Niederspannungselektroden wirkenden Steuerelektroden mit den leitbelagen auf den Sekundärsystemen der Stromwandler der entsprechenden Phasen galvanisch verbunden sein. Das Gießharz wird dabei also Dielektrikum ausgenutzt. Es ergibt, sich damit eine e infache- Ankopplungsmögl ichkeit für einen kapazitiven Spannungswandler, fur einen kapazitiven Teiler oder auch für einen elektronischen Verstärker.
  • Eine Kombinations-Wandlera'nordnung mit einem Stromwandler und jeweils einem kapazitiven Spannungswandler läßt sich aus der erfindungsgemäßen MeBwandleranordnung in einfacher Weise dadurch gewinnen, daß an die Anschlußleitungen der Koppelkapazitäten und an Erdpotential jeweils ein Niederspannungskondensator mit nachgeordnetem induktivem Teil angeschlossen ist.
  • Bei einer Mehrphasen-Meßwandleranordnung mit einem Gießharzkörper mit Ansätzen zur Aufbringung der Risenkerne der Stromwandler ist die Niederspannungselektrode der Koppelkapazitäten vorteilhafterweise von jeweils auf den Ansätzen zur Potentialsteuerung vorgesehenen leitbelägen gebildet.
  • Die erfindungsgemäße -Mehrphasen-Meßwandleranordnung läßt sich in vorteilhafter Weise auch in der Hinsicht erweitern, daß den Primärwicklungen der Stromwandler Hallgeneratoren und/oder Seldplatten zugeordnet werden, deren Anschlußklemmen von außen zugänglich angeordnet sind. Durch derartige Bauelemente lassen sich ebenfalls Meßwerte über Netzströme und/oder Netzspannungen gewinnen und zur Weiterverarbeitung elektronischen Schutzgeräten zuftihren, die nur eine geringe leistung benötigen und daher mittels derartiger Bauelemente mit Eingangs-größen beaufschlagt werden können, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Verstärkereinheiten.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Figur 1 in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Nehrphasen-Meßwandleranordnung mit den zugeordneten Beistungsschaltern dargestellt, in der Figur 2 ist teilweise im Schnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Mehrphasen-Meßwandleranordnung mit Ausnutzung von Koppelkapazitäten ge--zeigt, und in der Figur 3 ist ebenfalls im Schnitt eine andere Aus führungs form der erfindungsgemäßen Meßwandleranordnung mit eingegossener Steuerelektrode dargestellt. In der Figur 4 ist ein Ausführungsbeispiel mit einem mit Ansätzen versehenen Gießharzkörper wiedergegeben.
  • Das in der Figur 1 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Me ßwandleranordnung MWi -ist an Leistungsschalter si, S2 und S3 für die Phasen R, S und T über gegebenenfalls feststoffislierte Stromschienen l1, l2 und L3 angeschlossen; L4, L5 und L6 sind abgehende Leitungen. Die erfindungsgemäße Mehrphasen-Meßwandleranordnung MW1 enthält einen Gießharzkörper G1, in dem nicht nur die Enden der Leitungen L1, L2 und L3 bzw. L4, L5 und L6 eingebettet sind, sondern auch drei Stromwandler Will, Wil2 und Wi13.- Jeder dieser Stromwandler Will bis Wil3 weist jeweils eine Prim-ärwicklung wp11, wp12 und wp13 sowie jeweils zwei Sekundärwicklungen ws111 und ws112 sowie ws121 und ws122 sowie ws131 und ws132 auf. Die Enden der Sekundärwicklungen wslll bis ws132 der Stromwandler Will bis Wi13 sind in einen in der Figur 1 nur schematisch dargestellten Klemmemkasten Kil herausgefährt.
  • Wie die Figur 1 ferner erkennen läßt, sind in dem Gießharzkörper GI außer den Stromwandlern Will bis Wil3 Spannungswandler Wu11 und Wu12 eingebettet, deren Primärwicklungen wu111 bzw. wu121 an Anschlußenden der Leitungen l4 und L5 bzw. L5 und L65 angeschlossen sind. Die Finden der Sekundärwicklungen wu112 und wu122 sind zu einem nur schematisch dargestellten weiteren Klemmenkasten Kul geführt. Die in der Figur 1 dargestellte Mehrphasen-Meßwandleranordnung MW1 stellt demzufolge einen kombinierte Meßwandlersatz in einem Gießharzkörper Gl für drei Phasen dar.
  • Die in der Figur 2 dargestellte Ausführung der erfindungsgemäßen Meßwandleranordnung enthält-wiederum für jede Phase jeweils einen Stromwandler Wi21, Wi22 und Wi23, die aus jeweils einer Primärwicklung wp?l, wp22 und wp23 und aus jeweils einem Sekundärsystem s21, s22 und s23 besteht. Die Primärwicklungen wp21 bis wp23 können aus mehreren Windungen bestehen oder aus nur einem einzigen Leiter gebildet sein. Die Enden der Sekundärwicklungen der Stromwandler Wi21 bis Wi23 sind in einem Klemmenkasten Ki2 herausgeführt.' In der Figur 2 sind der besseren Übersichtlichkeit halber die Ausleitungen nur einer Sekundärwicklung des Stromwandlers fi21 gezeigt; die SeRundärwicklungen der anderen Stromwandler Wi22 und 1iTi23 sind in entsprechender Weise mit Anschlüssen im Klemmenkasten Ki2 verbunden.
  • Wie beispielhaft am Stromwandler Wi23 dargestellt ist, ist ein das Sekundärsystem s23 dieses Stromwandlers umgebender Leitbelag an eine Anschlußleitung Al231 angeschlossen, die mit einem Anschluß A231 in einem Klemmenkasten Ku2 verbunden ist. Durch die Anschlußleitung Al231 wird eine zwischen der Primärwicklung wp23 und dem Sekundärsystem s23 des Stromwandlers Wi23 vorhandene. Koppelkapazität zu Meßzwecken nutzbar gemacht. Wenn nämlich an einer weiteren Anschlußklemme A232 im Klemmenkasten Kh2 - die Anschlußklemme A232 ist über eine weitere Anschlußleitung Al232 mit einem Brdbelag B2 verbunden - ein Niederspannungskondensator mit nachgeordnetem induktivem Teil angeschlossen wird, dann wird von dem Stromwandler Wi23 und dem zusätzlichen Kondensator mit dem nachgeordneten induktiven Teil ein kombinierter Strom-Spannungswandler geschaffen. In leicher Weise lassen sich die Koppelkapazitäten zwischen den Primärwicklungen wp21 und wp22 und den Sekundärsystemen s21 und s22 der anderen Stromwandler lgri21 und Wi22 zu Meßzwecken nutzbar machen, indem die Sekundärsysteme w21 und s22 dieser Stromwandler ebenfalls über Anschlußleitungen an außenliegende Anschlüsse angeschlossen sind. Der besseren Übersichtlichkeit halber ist in der Figur 2 auf eine Darstellung dieser Verhältnisse verzichtet worden. Es ist verständlich, daß der Kondensator Ck2 der in der Figur 2 jedem Stromwandler zugeordnet ist, kein Bauelement bildet, sondern die Koppelkapazität ersatzbildhaft darstellen soll.
  • Bei dem in der Figur 3 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Meßwandleranordnung ist nur ein Stromwandler Wi31 sichtbar; die Primärwicklung wp31 des Strom-wandlers Wi31 ist aus mehreren Windungen aufgebaut. Die Enden der Primärwicklung wp31 sind an Anschlüsse A311 und A312 gefuhrt, die oben in den Gießharzkörper G3 eingebettet sind. Der Sekundäraufbau's31 des Stromwandlers MJi31 ist mit einem Leitbelag BD1 umgeben, der im Punkt P mit einem weiteren Belag B32 galvanisch verbunden ist, der eine in den Gießharzkörper G3 eingebettete Steuerelektrode bildet. Diese Steuerelektrode bildet die Niederspannungselektrode einer Koppelkapazität Ck3, deren Hochspannungselektrode von der Primärwicklung wp31 des Stromwandlers Wi31 gebildet wird. Über eine Anschlußleitung Al3 ist die Steuerelektrode mit einer Anschlußklemme;A3 verbunden, an die beispielsweise - wie bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der Figur 2 ausführlich erläutert - e-in niederspannungsseitiger Kondensator mit nachgeordnetem induktivem Teil zur Bildung eines kapazitiven Spannungswandlers angeschlossen werden kann. Zu diesem Zwecke liegt die Anschlußklemme A3 und damit auch die Steuerelektrode B32 auf einem Potential, das über dem Potential des Erdbelages B33 liegt.
  • Es dürfte Verständlich sein, daß in einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene noch weitere Stromwandler mit Steuerelektroden in dem Gießharzkörper G3 eingebettet sind, und zwar in einer Anzahl, die der Zahl der Phasen entspricht.
  • Die in der Figur 4 dargestellte erfindungsgemäße Mehrphasen-Meßwandleranordnung ist mittels vorzugsweise feststoffisolierten Leitungen T7, L8 und L9 bzw. mittels der Leitungen T10, L11 und B12 in die Stromkreise der Phasen R, S und T eingebracht. Die erfindungsgemäße Mehrphasen-Meßwandleranordnung weist einen einzigen Gieß'harzkörper G4 auf, der auf seiner in der Figur 4 unteren Seite mit jeweils einem Ansatz Asl, As2 und As3 versehen ist. In den Ansätzen As1 bis As3 sind jeweils gestreckte Primärleiter geführt, so daß die in der Figur 4 dargestellte Meßwandleranordnung einen dreiphasigen Durchführungsstrom,wandler bildet, der mittels eines Flansches F an einer Wand W befestigt sein kann; die Wand W weist zur -Aufnahme. der Mehrphasen-Meßwandleranordnung eine Öffnung Ö auf.
  • Auf die Ansätze Aal bis As3 des Gießharzkörpers G4 mit den gestreckten Primärleitern ist jeweils ein Kern K1, K2 und K3 mit entsprechender Sekundärwicklung aufgebracht, beispielsweise aufgeschoben. Um eine besonders gedrängte Bauform zu erhalten, sind die Kerne K1 bis K3 mit-den Sekundärwicklungen in Richtung der Primärleiter gegeneinander versetzt angeordnet.
  • Auf den Ansätzen Asl bis As3 befindet sich, 23it auf dem Ansatz Asl der Figur 4 beispielsweise angedeutet ist, jeweils ein Belag B4 aus leitendem oder halbleitendem Material, der beispielsweise durch Außengraphitierung der Ansätze gebildet sein kann.
  • Jeder Leitbelag B4 kann in einem Ringabschluß R enden, der in einer umlaufenden Nut N der Ansätze As1 bis As3 untergebracht ist. Die Beläge 34 mit dem Ringabschluß R dienen zur Potentialsteuerung. Diese Anordnung kann jedoch auch von einem eingegossenen Metallkorb gebildet sein.
  • Die zur Potentialsteuerung vorgesehenen Mittel, insbesondere die Beläge B4, können - wie dies bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der Figuren 2 und 3 erläutert worden ist -auch mit einer Anschlußleitung versehen sein, um jeweils die Koppelkapazität zwischen dem gestreckten Primärleiter und den Potentialsteuerungsmitteln zu Meßzwecken nutzbar zu machen.
  • An diese Anschlußleitung kann ein Niederspannungskondensator mit nachgeordnetem induktivem Teil oder ein elektronischer Verstärker angeschlossen sein.
  • Mit der Erfindung ist-eine Mehrphasen-Meßwandleranordnung geschaffen, die insbesondere zum Einbau in Mittelspannungs-Schaltanlagen kleiner Bauform geeigne-t ist.
  • 4 Figuren 13 Patentansprüche

Claims (13)

  1. Pa t enta ns prüche W Mehrphasen-Meßwandleranordnung mit jeweils einem Stromwandler für jede Phase, insbesondere Meßwandleranordnung für Mittelspannungs-Schaltanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromwandler oder Teile von ihnen und gegebenenfalls weitere Wandler in einem einzigen Gießharzkörper eingebettet sind.
  2. 2. Meßwandleranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung der Stromwandler in an sich bekannter Weise aus einem einzigen gestreckten Primärleiter besteht.
  3. 3. Meßwandleranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gießharzkörper Ansätze aufweist, in denen die gestreckten Primärleiter verlaufen und auf denen die Eisenkerne der Stromwandler mit den Sekundärwicklungen aufgebracht sind.
  4. 4. Meßwandleranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze auf einer Seite des Gießharzkörpers nebeneinander liegen.
  5. 5. Meßwandleranordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenkerne der Stromwandler mit den Sekundärwicklungen gegeneinander-versetzt auf den Ansätzen des Gießharzkörpers aufgebracht sind.
  6. 6. Meßwandleranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen der Stromwandler in an sich bekannter Weise aus jeweils mehreren Windungen bestehen und daß die Enden der Primärwicklungen mit aus dem- Gießharzkörper herausgeführten -Anschlüssen verbunden sind, die sich auf einer Seite oder auf verschiedenen Seiten des Gießharzkörpers befinden.
  7. 7. Meßwandleranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unter Bildung einer Mehrphasen-Kombinationswandleranordnung in dem Gießharzkörper mehrere Spannungswandler eingebettet sind, die mit ihren-Primärwicklungen an die Anschlüsse der Primärwicklungen der Stromwandler angeschlossen sind.
  8. 8. Meßwandleranordnung nach einem der vorangehenden' Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an die Sekundärsysteme der Stromwandler oder an auf Niederspannungspotential sich einstellende Beitbeläge oder Steuerelektroden jeweils eine Anschlußleitung angeschlossen ist, wodurch eine von der Primärwicklung als Hochspannungselektrode und eine von dem Sekundärsystem bzw. den Beitbelägen oder Steuerelektroden als- Niederspannungselektrode gebildete Koppelkapazität zu Meßzwecken nutzbar gemacht ist.
  9. 9. Meßwandleranordnung nach' einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die als Niederspannungselektroden wirkenden Steuerelektroden mit den Beitbenägen auf den Sekundärsystemen der Stromwandler der entsprechenden Phasen galvanisch verbunden sind.
  10. 10. Meßwandleranordnung nach einem der Ansprüche 3. bis 5 oder 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederspannungselektrode der Koppelkapazitäten von auf den Ansätzen des Gießharzkörpers zur Potentialsteuerung befindlichen Leitbelägen gebildet sind.
  11. 11. Meßwandleranordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß unter Bildung einer Kombination3-wandleranordnung an die Anschlußleitungen der Koppelkapaziw täten und an Erdpotential jeweils ein Niederspannungskondensator mit nachgeordnetem induktivem Teil angeschlossen ist.
  12. 12. Meßwandlçranordnung nach einem-der Ansprüche 8 bis 10 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Anschlußleitungen der Koppelkapazitäten jeweils ein Verstärker angeschlossen ist.
  13. 13. Meßwandieranordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Primärwicklungen der Stromwandler Hallgeneratoren und/oder Feldplatten zugeordnet sind, deren Anschlußklemmen von außen zugänglich angeordnet sind. Lee rs ei t e
DE19712116608 1971-03-31 1971-03-31 Mehrphasen Meßwandleranordnung Pending DE2116608A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712116608 DE2116608A1 (de) 1971-03-31 1971-03-31 Mehrphasen Meßwandleranordnung
CH1631071A CH544392A (de) 1971-03-31 1971-11-10 Mehrphasen-Messwandleranordnung
AT975071A AT325147B (de) 1971-03-31 1971-11-11 Mehrphasen-messwandleranordnung
AT183573A AT361578B (de) 1971-03-31 1971-11-11 Mehrphasen-messwandleranordnung
JP1972038329U JPS5713792Y2 (de) 1971-03-31 1972-03-31

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712116608 DE2116608A1 (de) 1971-03-31 1971-03-31 Mehrphasen Meßwandleranordnung
JP1972038329U JPS5713792Y2 (de) 1971-03-31 1972-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2116608A1 true DE2116608A1 (de) 1972-10-12

Family

ID=55588694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712116608 Pending DE2116608A1 (de) 1971-03-31 1971-03-31 Mehrphasen Meßwandleranordnung

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS5713792Y2 (de)
AT (1) AT325147B (de)
CH (1) CH544392A (de)
DE (1) DE2116608A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2325451A1 (de) * 1973-05-17 1974-11-21 Siemens Ag Messwandler fuer eine mehrere leiter fuehrende hochspannungsschaltanlage
DE2325445A1 (de) * 1973-05-17 1974-12-05 Siemens Ag Spannungswandler fuer eine mehrere hochspannungsleiter fuehrende hochspannungsschaltanlage
DE2325442A1 (de) * 1973-05-17 1974-12-05 Siemens Ag Messwandleranordnung
DE3039282A1 (de) * 1980-10-17 1982-05-19 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Einrichtung zur nullstromerfassung bei umkehrstromrichtern
DE102007029775A1 (de) * 2007-06-25 2009-01-08 Siemens Ag Messwandleranordnung mit mehreren Sekundärkreisen

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5286778U (de) * 1975-12-24 1977-06-28
JP6577935B2 (ja) * 2016-12-14 2019-09-18 ヒラヰ電計機株式會社 変圧変流器

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS4323253Y1 (de) * 1966-08-17 1968-10-01
JPS458996Y1 (de) * 1966-12-01 1970-04-27

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2325451A1 (de) * 1973-05-17 1974-11-21 Siemens Ag Messwandler fuer eine mehrere leiter fuehrende hochspannungsschaltanlage
DE2325445A1 (de) * 1973-05-17 1974-12-05 Siemens Ag Spannungswandler fuer eine mehrere hochspannungsleiter fuehrende hochspannungsschaltanlage
DE2325442A1 (de) * 1973-05-17 1974-12-05 Siemens Ag Messwandleranordnung
DE3039282A1 (de) * 1980-10-17 1982-05-19 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Einrichtung zur nullstromerfassung bei umkehrstromrichtern
DE102007029775A1 (de) * 2007-06-25 2009-01-08 Siemens Ag Messwandleranordnung mit mehreren Sekundärkreisen

Also Published As

Publication number Publication date
JPS4725709U (de) 1972-11-22
JPS5713792Y2 (de) 1982-03-19
AT325147B (de) 1975-10-10
CH544392A (de) 1973-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69728972T2 (de) Transformator/reactor
DE2409990C2 (de) Meßwandler für Hochspannungsschaltanlagen mit Metallkapselung
DE2125297A1 (de) Spannungswandler fur volhsoherte, metallgekapselte Hochspannungsschaltan lagen
DE2116608A1 (de) Mehrphasen Meßwandleranordnung
DE3742610C1 (en) Coupling capacitor for a voltage measuring and/or display device
DE2325447A1 (de) Spannungswandler fuer eine mehrere leiter fuehrende hochspannungsschaltanlage
AT361578B (de) Mehrphasen-messwandleranordnung
DE1293334B (de) Eisenkernlose Hoechstspannungs-Nebenschlussdrossel
DE2018981B2 (de) Mehrphasiger Generator
AT218111B (de) Transformatorwicklung
DE2462884C2 (de) Meßwandler für Hochspannungsschaltanlagen mit Metallkapselung
DE19510659C1 (de) Anordnung zur Ankopplung eines Rundsteuersenders
DE3237585C2 (de) Anordnung zur Dämpfung von elektrischen Schwingungen in den Hochspannungswicklungen von Transformatoren oder Drosselspulen
DE2554142A1 (de) Anordnung mit induktiven spannungswandlern
DE976080C (de) Kombinierter Strom- und Spannungswandler
DE1801092B1 (de) Abstimmsatz fuer eine Traegerfrequenzsperre
AT225283B (de) Kaskadenstromwandler
DE8806688U1 (de) Wickelstromwandler
DE576081C (de) Hochspannungstransformator, insbesondere Spannungswandler, dessen Oberspannungswicklung in einem einteiligen Spulenkasten aus Isolierwerkstoff untergebracht ist
DE920558C (de) Transformatoranordnung, insbesondere Messwandlersatz
AT269277B (de) Hochspannungs-Mehrphasensynchronmaschine
DE1638635C3 (de) Hochspannungs-Stromwandler
DE968893C (de) Stufenspannungswandler
DE2843608A1 (de) Transformator, insbesondere spannungswandler oder prueftransformator
AT147087B (de) Transformator mit von Erde isoliertem Nullpunkt.

Legal Events

Date Code Title Description
OHW Rejection