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DE2115160A1 - Fluidischer Naherungsfuhler - Google Patents

Fluidischer Naherungsfuhler

Info

Publication number
DE2115160A1
DE2115160A1 DE19712115160 DE2115160A DE2115160A1 DE 2115160 A1 DE2115160 A1 DE 2115160A1 DE 19712115160 DE19712115160 DE 19712115160 DE 2115160 A DE2115160 A DE 2115160A DE 2115160 A1 DE2115160 A1 DE 2115160A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluidic
fluid
nozzle
line
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712115160
Other languages
English (en)
Inventor
Oswald 8000 München Stößel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19712115160 priority Critical patent/DE2115160A1/de
Publication of DE2115160A1 publication Critical patent/DE2115160A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C1/00Circuit elements having no moving parts
    • F15C1/005Circuit elements having no moving parts for measurement techniques, e.g. measuring from a distance; for detection devices, e.g. for presence detection; for sorting measured properties (testing); for gyrometers; for analysis; for chromatography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Fluidischer Näherungsfühler Die Erfindung bezieht sich auf einen fluidischen Näherungsfühler, bestehend aus einer mit einem Fühlerelement in Verbindung stehenden Tastdüse, wobei am Fühlerelement eine fluidische Versorgungsleitung und eine Meß- bzw. Signalleitung angeschlossen ist.
  • Die bekannten fluidischen Näherungsfühler, z.B. gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 1 807 133, bestehen aus einem FUhlerelement, welches in einer Tastdtise ausmündet. Mittels einer Schlauchleitung wird dem Fühlerelement und somit auch der Tastdüse ein Fluid zugeführt. ttber eine zweite Schlauchleitung ist das Fühlerelement entweder unmittelbar mit einem analoge Signale liefernden Meß-, Schalt- bzw. Anzeigegerät, z.3. einer Membrandruckdose, oder mittelbar mit einem, digitale Signale liefernden Fluidelement verbunden. Die Verwendung von zwei Schlauchleitungen im Bereich der Tastdüse ist jedoch dann störend, wenn der zur Verfügung stehende Raum am Meßort eng bemessen ist. Die fluidischen Fühler arbeiten zumeist nach dem sog. "Düse-Prallplatten-Prinzip", wobei die Strömungsänderung des Fluid bei Annäherung eines ObJektes an die Tastdüsenmündung zur Auslösung eines fluidischen Signals bzw.
  • einer Anzeige genutzt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen auf engstem Raum einsetzbaren, sehr empfindlichen fluidischen Näherungsfühler zu schaffen.
  • Ausgehend von einem fluidischen Näherungsfühler, bestehend aus einer, mit einem FUhlerelement in Verbindung stehenden Tastdüse, wobei am FLihlerelement eine fluidische Tersorgungsleitung und eine Zeß- bzw. Signalleitung angeschlossen ist, enthält erfindungsgemäß das Fühlerelement eine vom Fluid durchströmte Kammer, in der die Signalleitung einmündet, wobei die Einmündungen der Versorgungsleitung und der Signalleitung in der Art eines Injektors angeordnet sind, derart, daß bei frei aus der Tastdüse austretendem Fluid ein Unterdruck und bei Annäherung eines Objektes an die Tastdüse ein Fluidstau im Bereich der Einmündung des Signalkanals entsteht.
  • Durch diese erfinderische Ausbildung des Näherungsfühlers wird es ermöglicht, die Tastdüse vom Fühlerelement zu trennen und über nur eine, z.B. vier Meter lange Schlauchleitung mit dem FUhlerelement zu verbinden. Durch die Ausbildung der Kammer und Anordnung der Einmündung des Signalkanals in die Kammer, besteht die Möglichkeit, den Druckabfall in der Schlauchleitung und in der Tastdüse zu kompensieren, derart, daß bei einem hinreichend großen Abstand des ObJektes von der Tastdüse im Bereich der Signalkanaleinmündung in die Klammer und somit auch im Signalkanal ein Unterdruck herrscht. Hat sich indessen das Ob-Senkt auf einen bestimmten Abstand der Tastdüse genähert, so entsteht durch den Luftstau bzw. durch die nunmehr geminderte Luftströmung in der Kammer ein Rückstau des Fluids in der Signalleitung. Ein mit der Signalleitung in Verbindung stehendes fluidisches NOR-Element erhält ein Schaitsignal und schaltet den bevorzugten Ausgang auf den anderen Ausgang um. Vorzugsweise liegt die Versorgungsleitung des NOR-Elementes an der Versorgungsleitung des Fühlerelementes.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Kammer des FGhlerelementes mit dem digitale Signale liefernden Fluidikelement zu einer Baueinheit vereinigt. Der so gebildete Näherungsfühler ist außerordentlich klein und besitzt außerdem eine hohe Schaltempfindlichkeit, so daß er auch fur Meßorgane und Greiforgane, wie solche in der Meß- und Kerntechnik zur Anwendung kommen, bevorzugt anwendbar ist.
  • Weitere Einelheiten der Erfindung sind aus den Zeichnungen ersichtlich, in welchen die Wirkungsweise und der Aufbau des Näherungsfühlers schematisch dargestellt sind.
  • Pigur 1 zeigt die Wirkungsweise des fluidischen Näherungsfuhlers.
  • Eine in einem etwas vergrößerten Maßstab dargestellte Tastdüse 1 steht Uber eine Rohr- oder Schlauchleitung 2 - von z.B. drei Meter Lange - mit einem Fühlerelement 3 in Verbindung. Das Fühlerelement besitzt eine Kammer 4, in der bei 6 ein Versorgungskanal 6' und bei 11 ein Signalkanal 10 einmündet. Das in die Kammer einströmende Fluid 7 durchströmt die Schlauch- oder Rohrleitung 2 und tritt aus der Tastdüsenmündung 9 aus. Befindet sich ein Meßobjekt 8 in einer hinreichend großen Entfernung von der Tastdüse 1, dann kann das Fluid aus der Tastdüsenmündung ungehindert ausströmen. Der Signalkanal 10 ist derart angeordnet, daß beim Einströmen des Fluids 7 durch den Versorgungskanal 6' und'bei ungehindertem Durchgang des Fluids durch die Schlauchleitung zur Tastdtise ein Unterdruck im Bereich der Einmündung 11 des Signalkanals 10 entsteht. Nähert sich die Tastdüsenmündung 1 dem Objekt 8, so wird der Fluidstrom durch die entstehende Querschnittsverengung zwischen dem Objekt und der Tastdüsenmündung gemindert. Dadurcn ändern sich in der Kammer 4 des Fühlerelementes die Strömungsverhältnisse, so daß im Bereich der Signalkanaleinmündung 11 der Unterdruck in einen ueberdruck umschlägt. Die Signalkanalleitung 10 steht mit dem Signaleingang 10' eines Fluidikelementes 12 in Verbindung. Das Fluidikelement ist hier als OR-NOR-Element ausgebildet. Der Versorgungseingang 13 dieses Elementes steht mit der gemeinsamen Versorung 14 des Fffhlerelementes in verbindung.
  • Ist das Objekt 8 hinreichend weit von der Mundung der Tastdüse 9 entfernt, so entweicht das Fluid aus dem bevorzugten Ausgang 15 des Fluidikelementes. Ändert sich die Fluidströmung im Signalkanal 10, nämlich bei einer vorgegebenen Annäherung des Objektes an die Tastdüse, so schaltet das Fluidikelement um, wobei nunmehr der Fluidstrom aus der Signalleitung 16 austritt.
  • Wie weiter aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht, ist das als Unterplatte 18 gebildete Fühlerelement 3 mit dem Fluidikelement 12 zu einer Baueinheit vererinigt, wobei diese Baueinheit von einer Anschluß- oder Deckplatte 17 abgeschlossen ist. In der Anschlußplatte befindet sich der Ausgang 2', an welchem die Schlauchleitung 2 zur Tastdüse 1 anschließbar ist. Koaxial zum Ausgang 2' ist im Fluidikelement 12 eine Durchgangsbohrung 21 eingebracht, welche in der Kammer 4 des Fühlerelementes 3 bei 3' einmündet. Die Versorgungsleitung 14 mündet in eine Bohrung 14', der das Fühlerelement enthaltenden Unterplatte 18. Koaxial zur Bohrung 14' befindet sich im Fluidelement 12 eine Versorgungsbohrung 13' entsprechend dem Versorgungseingang 13 des Fluidikelementes gemäß Figur 1. Das bei 14 eintretende Fluid strömt einerseits durch die Kammer 4 im Fühlerelement 3 und verläßt die Kammer durch die Bohrung 21 und 2' und strömt durch die Schlauchleitung 2 zur Tastdüse 19 da' andererseits bei 13' 9n das Fluidelement eintretende Fluid verläßt dieses bei hinreichend großer Entfernung des Objektes 8 von der Mündung der Tastdüse 9, durch den Ausgang 15' und fließt sodann durch den bevorzugten Ausgang 15 in der Platte 18 ab. Entsteht jedoch bei einer Annäherung des Objektes an die Tastdüse ein Stau in der Fluid leitung 2 und somit in der Kammer a so entfällt der Unterdruck bei 11, wobei nunmehr über den Signalkanal 10 und der Verbindungsbohrung 101 am Signaleingang 10' im Fluidelement 12 ein Signal anliegt, so daß der Fluidstrom von bevorzugten Ausgang 15 auf den Ausgang 16 umschaltet. Das Fluid verläßt das Element durch die Bohrung 161 und tritt letztlich aus dem Signalausgang 162 in der Platte 18 der Baueinheit aus. Wie an sich bei Fluidik-Elementen bekannt, befinden sich in der Deckplatte 17 Entlüftungsbohrungen 19 und 20 sowie eine Bohrung 21 - das sog.
  • OR-NOR-Loch - für das als OR-NOR-Element ausgebildete Fluidikelement 12.
  • 4 Patentansprüche 3 Figuren

Claims (4)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Fluidischer Näherungsfühler, bestehend aus einer mit einem Fühlerelement in Verbindung stehenden Tastdüse, wobei am Fühlerelement eine fluidische Versorgungsleitung sowie eine Meß- bzw. Signalleitung angeschlossen ist, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , 4daß das FUhlerelement (3) eine vom Fluid durchströmte Kammer (4) enthält, in der die Signalleitung (10) einmündet, wobei die Einmündung (6) der Versorgungsleitung (6-') und die Einmündung (11) der Signalleitung (10) in die Kammer in der Art eines InJektors angeordnet sind, derart, daß bei frei aus der Tastdüse (1) austretendem Fluid ein Unterdruck und bei Annäherung einen Objektes (8) an die Tastdüse ein Fluidstau im Bereich der Einmündung (11) zum Signalkanal (10) entsteht.
  2. 2. Fluidischer Näherungsfühler nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Tastdüse (1) über eine einzige Schlauchleitung (2) mit dem Fühlerelement (4) verbunden ist, wobei das Fühlerelement eine, den Druckabfall des Schlauch- oder Düsenwiderstandes kompensierende Kammer (4) aufweist und in dieser Kammer die Versorgungsleitung (6') für die Tastdüse sowie die Signalleitung (10) des Fluidikelementes (12) einmündet.
  3. 3. Pluidischer Näherungsfühler nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß ein als OR-NOR-Element ausgebildetes Fluidikelement (12) mit der Signalleitung (10) des Fühlerelementes (4) verbunden ist, dessen Versorgungseingang (13) mit der Versorgungsleitung (14) des Fühlerelementes in Verbindung steht.
  4. 4. Fluidischer Näherungsfühler nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Fühlerelement (4) mit dem Fluidikelement (12) eine Baueinheit bildet.
    L e e r s e i t e
DE19712115160 1971-03-29 1971-03-29 Fluidischer Naherungsfuhler Pending DE2115160A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE2115160A1 true DE2115160A1 (de) 1972-10-26

Family

ID=5803122

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DE19712115160 Pending DE2115160A1 (de) 1971-03-29 1971-03-29 Fluidischer Naherungsfuhler

Country Status (1)

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DE (1) DE2115160A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2815863A1 (de) * 1978-04-12 1979-10-18 Censor Patent Versuch Vorrichtung und verfahren zur lageerkennung von teilen
DE4242936A1 (de) * 1992-12-18 1994-06-23 Beckhausen Karlheinz Sicherheitseinrichtung mit Mikroprozessor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2815863A1 (de) * 1978-04-12 1979-10-18 Censor Patent Versuch Vorrichtung und verfahren zur lageerkennung von teilen
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