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DE2112769A1 - Verfahren zur Herstellung stabiler,waessriger Copolymerdispersionen aus Vinylestern und AEthylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung stabiler,waessriger Copolymerdispersionen aus Vinylestern und AEthylen

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Publication number
DE2112769A1
DE2112769A1 DE19712112769 DE2112769A DE2112769A1 DE 2112769 A1 DE2112769 A1 DE 2112769A1 DE 19712112769 DE19712112769 DE 19712112769 DE 2112769 A DE2112769 A DE 2112769A DE 2112769 A1 DE2112769 A1 DE 2112769A1
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DE
Germany
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polymerization
ethylene
vinyl
peroxide
atmospheres
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Application number
DE19712112769
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English (en)
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DE2112769C3 (de
DE2112769B2 (de
Inventor
Eduard Dr-Ing Bergmeister
Erwin Lieb
Peter Dr Ludwig
Hubert Dr Wiest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wacker Chemie AG
Original Assignee
Wacker Chemie AG
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Publication date
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Priority to DE19712112769 priority Critical patent/DE2112769C3/de
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Priority to US00234196A priority patent/US3817896A/en
Priority to CA137,036A priority patent/CA974677A/en
Priority to IT48994/72A priority patent/IT952260B/it
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Priority to BE780784A priority patent/BE780784A/xx
Priority to SE7203423A priority patent/SE399713B/xx
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Publication of DE2112769B2 publication Critical patent/DE2112769B2/de
Publication of DE2112769C3 publication Critical patent/DE2112769C3/de
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F218/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an acyloxy radical of a saturated carboxylic acid, of carbonic acid or of a haloformic acid
    • C08F218/02Esters of monocarboxylic acids
    • C08F218/04Vinyl esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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  • Polymerization Catalysts (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung stabiler, wäßriger Copolymerdispersionen aus Vinylestern und Äthylen
Wäßrige Dispersionen von Copolymerisaten aus Vinylestern und Äthylen, deren Äthylengehalt unter 50 Gew.% beträgt, sind infolge guter anwendungstechnischer Eigenschaften als Klebstoffe und Anstrichbindemittel von großem technischem Interesse. In einer Reihe von Patentschriften wurde die Herstellung solcher Dispersionen durch Emulsionpolymerisation bei Äthylendrucken bis zu 300 atü in Gegenwart von peroxidischen Verbindungen mit oder ohne Zusatz von Reduktionsmitteln bereits beschrieben.
Vielfach wird in der Patentliteratur offenbart, daß durch Dosierung einzelner oder mehrerer Polymerisationsbestandteile die Qualtität der Dispersionen und die mechanischen Eigenschaften der Polymeren verbessert werden kann.
In der brit. Patentschrift 1 117 711 wird beschrieben, den Äthylendruck während der Polymerisation konstant zu halten. Gemäß der DAS 1 127 085 wird nicht.nur Äthylen nachdosiert, sondern während der Polymerisation kontinuierlich Katalysator nnehp;ep;eben. Weiterhin offenbart die DAS 1267 4-29 ein Verfahren, das zu Copolymeren mit erhöhter Reißfestigkeit bei gleichem Äthylenrehalt führt. Dabei werden neben Peroxyden auch Reduktionsmittel. vorwendet, wobei eine der beiden KataIysatorkomponenten vorfielest und die zweite zusammen mit dem Vinylester
BAD ORIGINAL
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so zudosiert wird, daß das Verhältnis Katalysator : Monomeren im Reaktionsgefäß konstant bleibt. Nach diesem Verfahren entstehen jedoch Polymere mit niedrigen Molekulargewichten (K-Werte unter 45) , die eine Oberflächenklebrigkeit aufweisen und zu kaltem Fluß neigen.
Ein !Nachteil aller bekannten Verfahren ist, daß sie keinen raschen und gleichmäßigen Polymerisationsverlauf gewährleisten und zudem nicht zu gleichmäßig aufgebauten Copolymerisaten führen. Weiterhin sind hohe Katalysatorkonzentrationen notwendig, um brauchbare Umsetzungsgeschwindigkeiten und einen hohen Umsetzungsgrad zu erzielen. Außerdem müssen zum Abfangen der dabei auftretenden Reaktionsspitzen Reserven an Kühl- und Druckkapazitäten freigehalten werden. Dies bedeutet, daß die Kühl- und Druckkapazitäten der Polymerisationsreaktoren nicht voll ausgenutzt werden können. Nachteilig ist auch, daß der verbleibende Restmonomerengehalt relativ hoch ist. Weiterhin führen die hohen Katalysatormengen zu einer größeren Wasseranfälligkeit der PoIymerisatfilme und erniedrigen den Polymerisationsgrad.
Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung stabiler, •-.•üf?r-ir-er Copolymerdispersionen aus Vinylester, insbesondere Vir.-] -- -iPtat, und 5 t>is 50 Gew.% Äthylen durch Emulsionspolymerisation in Gegenwart von Redoxkatalysatoren, Schutzkolloiden und/oder Emulgatoren gefunden. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der Vinylester zusammen mit dem Reduktionsmittel in der wäßrigen Dispergierhilfsmittellösung vorgelegt wird und die Peroxidkomponente so zudosiert wird, daß unter Ausnutzung der Kühlkapazität des Reaktionsgefäßes eine konstante Polymerisationstemperatur im Bereich von 0 bis 100° C eingehalten wird.
BAD ORIGINAL
209840/0900
Durch die Dosierung des Peroxides in dem Maße, wie es für die momentane Bildung von Polymerradikalen notwendig ist, wird eine exakte Steuerung des Polymerisationsäblaufes erzielt. Überraschend dabei ist, daß geringfügige Änderungen in den Dosiermengen sofortige Auswirkungen auf die Polymerisationsgeschwindigkeit haben. Dadurch kann die Kühl- und Druckkapazität des verwendeten Autoklaven voll ausgelastet werden, ohne daß die Betriebssicherheit beeinträchtigt wird. Tritt nämlich eine geringfügige Steigerung der Polymerisationsgeschwindigkeit ein, was sich durch eine kleine Steigerung der Polymerisationstemperatur bemerkbar macht, so kann durch eine kleine Verringerung der dosierten Peroxidmenge sofort die Polymerisationsgeschwindigkeit reduziert werden. In Notsituationen wird die Dosierung ganz eingestellt, wodurch die Polymerisation sehr schnell zum Erliegen kommt, da keine überschüssigen Peroxidmengen im Autoklaven vorhanden sind. Umgekehrt führt eine Erhöhung der Dosierung unmittelbar zur Steigerung der Polymerisationsgeschwindigkeit ADie Dosierung wird durch die Kontrolle der Polymerisationstemperatur gesteuert. Dabei wird'die beste Auslastung der Kühlkapazität des Autoklaven dann erzielt, wenn die kontinuierliche Dosierung so durchgeführt wird, daß die vorgegebene Temperatur der Reaktionsmischung und die Austrittstemperatur des Kühlwassers konstant gehalten werden, d.h. lie Austrittstemperatur des Kühlwassers soll den Wert haben, der gerade noch ausreicht, um die Temperatur der Reaktionsmischung nicht steigen zu lassen.
Die Dosierung kann automatisch oder durch Handsteuerung erfolgen. In beiden Fällen geben Temperatur- und/oder Druckschreiber Auskunft ,über die vorliegenden Polymerisationsverhältnisse und damit über die notwendigen Steuerungsmaßnahmen.
20984Ü/U90Ö
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Wird dagegen die bekannte Verfahrensweise mit "Vorlage des Oxydationsmittels und Dosierung des Reduktionsmittels oder - wie in DAS 1 267 4-29 beschrieben - unter teilweiser Vorlage des Reduktions- und Oxydationsmittels bei Vinylester-Äthylen-Copolymer-Dispersionen angewendet, so erhält man im Reaktionsverlauf wechselnde unregelmäßige Polymerisationsgeschwindigkeiten, wobei die Polymerisation schubweise verläuft, was sich in starken Schwankungen der Reaktions- bzw. Kühlwassertemperatur auswirkt. Ein Ausfahren der Kühl- und Druckkapazitäten des Reaktors ist deshalb nach den bekannten Verfahren nicht möglich. Außerdem sind am Polymerisationsende noch mehrere Prozent an monomerem Vinylester enthalten.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß durch das erfindungsgemäße Verfahren der genauen Polymerisationssteuerung nicht nur Polymerisationszeiten verkürzt werden können und der Peroxidverbrauch verringert wird, sondern daß auch stabile, koagulatfreie Dispersionen mit einem Polymerisat, das sehr gleichmäßig aufgebaut ist, hohes Molekulargewicht aufweist und verbesserte mechanische Eigenschaften besitzt, insbesondere auch gegenüber Polymerisaten, die gemäß dem Verfahren der DAS 1 267 4-29 hergestellt wurden, die bereits gute Reißfestigkeiten aufweisen, erhalten werden.
Weiterhin enthalten die Erfindungsgemäß hergestellten Dispersionen nur geringe Mengen an Restmonomeren, so daß die Rohprodukte fast vollständig ausgenutzt werden und zudem nur geringe Mengen an Restmonomeren entfernt werden müssen.
Als Umsetzungsgefäße werden wasserkühlbare, mit Dosiereinrichtungen versehene Autoklaven verwendet, die oftmals mit Rührorganen und Prallblechen ausgerüstet sind.
Die Polymerisation wird in der Weise ausgeführt, daß wäßrige Emulgiermittel- und Schutzkolloidlösungen, Reduktionsmittel, gegebenenfalls Schwermetallsalze und Vinylester vorgelegt und auf die Polymerisationstemperatur unter Rühren erwärmt werden. Nach der A'thylenzugabe wird mit der Dosierung des Peroxids begonnen. Es zeift sich dabei, daß anfänglich ein starker Verbrauch gegeben ist.
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BAD ORIGINAL
Die Zugabe wird so lange gesteigert, bis die Kühlkapazität des Autoklaven erreicht und somit eine Beschleunigung der Polymerisation nicht mehr vertretbar ist. Dies macht sich durch eine Steigerung' der Polymerisationstemperatur über den gewünschten Wert hinaus bemerkbar. Die notwendigen Peroxidmengen lassen sich in drei Phasen einteilen, die sich über die Polymerisationszeit erstrecken. Anfangs ergibt sich kurzfristig ein starker, aber sinkender Peroxidverbrauch. In der zweiten Phase werden über längere Zeiträume hin geringe Mengen Perverbindung eingesetzt, dabei wird jedoch der größte Anteil der Monomeren polymerisiert. Gegen Ende der Polymerisation tritt nochmals eine starke Erhöhung der Zugabe zum Aufpolymerisieren auf. In manchen Fällen wird nach Beendigung der Dosierung kurze Zeit nachpolymerisiert. Die Dosierung erfolgt meistenteils in Form verdünnter Lösungen des Peroxids.
Die Polymerisation ist bei Temperaturen zwischen 0 und 100° C, vorzugsweise 10 bis 60° C, durchführbar. Der Druck des Äthylens beträgt zwischen 3 und 150 atü, vorzugsweise 5 bis 100 atü. Das Äthylen kann sowohl am Anfang einmalig oder unter Aufrechterhaltung des Drucks bis ein gewisser Prozentsatz des Vinylesters umgesetzt und wahlweise auch über den vollständigen Umsatz des Vinylesters hinaus zugegeben werden. Auch eine Anpolymerisation ohne Äthylen oder eine Polymerisation mit wechselnden Äthylendrucken ist möglich.
Als Vinylester eignen sich solche von geradkettigen oder verzweigten Garbonsäuren mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere Vinylacetat, wie z.B. Vinylpropionat, Vinylbutyrat, Vinyllaurat, Vinylpivalat, Vinyl-2-äthylhexoat, iso-Nonansäurevinylester, Vinylversatat. Es können auch Mischungen von Vinylestern oder Vinylestern mit anderen Monomeren, wie z.B. Vinylhalogeniden, z.B. Vinylchlorid, Vinylidenchlorid;oC,β -olefinisch ungesättigte Mono- und Dicarbonsäuren und deren Säureamide, z.B. Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Crotonsäure, Acrylamid, Methacrylamid, Maleinsäuremonoamid, Crotonsäureamid, N-Methy— lolacrylamid; Mono- und gegebenenfalls Diester der genannten Säuren
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mit Alkohol bis zu 16 C-Atomen, wie z.B. Acrylsäuremethylester, Acrylsäurebutylester, Methacrylsäuremethylester, Maleinsäuremonobutylester, Maleinsäuredibutylester, Fumarsäure-di-2-äthyl-.. hexylester, Hydroxypropylacrylat; offenkettige und cyclische N-Vinylverbindungen, z.B. N-Vinylcarbazol, N-Vinylpyrrolidon, IT-Viny!methylacetamid; ungesättigte Alkohole wie z.B. Allylalkohol, 2-Methylbuten-3-ol-2 sowie Vinylsulfonat verwendet werden. Die genannten weiteren Comonomeren können allein oder im Gemisch miteinander bis zu 40 Gew.% des Vinylesters ersetzen. Die Vinylester werden vorgelegt, die Comonomeren können vorgelegt oder dosiert werden.
^ Als Dispergierhilfsmittel können alle üblicherweise bei der Emulsionspolymerisation verwendeten Emulgatoren und Schutzkolloide eingesetzt werden. Dabei können Schutzkolloide allein, Emulgatoren allein und auch Gemische aus Emulgatoren mit Schutzkolloiden verwendet werden. Als Beispiele für Schutzkolloide seien genannt ■ Polyvinylalkohol, teilacetylierte Polyvinylalkohole, wasserlösliche Cellulosederivate wie z.B. Hydroxyäthyl-, Hydroxypropyl-, Methyl-, A'thyl-, Carboxymethylcellulose; wasserlösliche Stärkeäther; Polyacrylsäure oder wasserlösliche Polyacrylsäurecopolymerisate mit Acrylamid und/oder Alkylestern; PoIy-N-Vinylverbindungen von offenkettigen oder cyclischen Carbonsäureamiden.
An Emulgatoren können anionische, kationische und nichtionische W Netzmittel eingesetzt werden. Geeignete anionische Emulgatoren sind Alkylsulfate, Monosulfate von zweiwertigen Alkoholen mit mehr als 10 Kohlenstoffatomen, Alkylsulfonate, Alkylarylsulfonate, Alkyl- und Alkyl aryldi sulfonate wie z.B. Tetrapropylenbenz öl sulfonate, Sulfate und Phosphate von Alkyl- und Alkylarylpolyäthoxyalkanolen sowie Solfobernsteinsäureester mit 9 bis 20 Kohlenstoffatomen je Alkylrest. Geeignete kationische Emulgatoren sind z.B. Alkylammonium-, Alky!phosphonium- und Alkylsulfoniumsalze.
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Als nichtionogene Emulgatoren kommen beispielsweise Additionsprodukte von 5 bis 50 Mol Äthylen- und/oder Propylenoxid an e;erad- und verzweigtkettige Alkylalkohole mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, an Alkylphenole, an Carbonsäuren, an Carbonsäureamide, an primäre und sekundäre Amine sowie Blockcopolymerisate von Propylenoxid mit Äthylenoxid in Frage.
Für die Polymerisation geeignete Redoxkatalysatoren bestehen aus wasserlöslichen Reduktionsmitteln, gegebenenfalls mit Schwermetallionenzusatz und einer Peroxidkomponente.
Als Reduktionsmittel kommen beispielsweise wasserlösliche Alkali- und Erdalkalisalze von Sulfiten, Bisulfiten, Pyrrosulfiten, Dithioniten, Dithionaten, Thiosulfaten, Formaldehydsulfoxylat sowie an kolloidal verteilten Edelmetallsolen der achten Nebengruppen adsorbierter molekularer Wasserstoff (DAS 1 133 130) in Frage.
Die Schwermetallionen, z.B. Eisen, Kupfer, Nickel, Kobalt, Chrom, Molybdän, Vanadin, Cer, werden meistenteils als Chloride und Sulfate eingesetzt.
Geeignete Peroxide sind beispielsweise anorganische Perverbindungen, wie z.B. Wasserstoffperoxid, Natrium-, Kalium- und Ammoniumpersulfat, Alkalimetallperborate, Alkalimetallpercarbonate und organische Perverbindungen wie z.B. tert.-Butylhydroperoxid, Di-tert,-butylperoxid, Acetylperoxid, Laurylperoxid. Bevorzugt werden als Perverbindungen Persulfate und tert.-Butylhydroperoxid verwendet.
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Die Konzentrationen der für die Polymerisation verwendeten Reduktionsmittel liegen bei 0,01 bis 0,5 Gew.%, bezogen auf Polymerisat, die der Schwermetallsalze unter 0,001 Gew.%, bezogen auf Polymerisat, und die der Perverbindungen.bei 0,005 "bis 0,5 Gew.%, bezogen auf Polymerisat. Dabei ist vorzugsweise die Menge an Reduktionsmittel, bezogen auf insgesamt benötigte Menge Oxidationsmittel, mindestens ein Reduktionsäquivalent pro ein Oxidationsäquivalent.
Der pH-Wert kann durch Zugabe von Puffersubstanzen, z.B. Alkaliacetaten, Alkalicarboraten, Alkaliphosphaten, von Laugen, z.B. Natronlauge, Ammoniumhydroxyd bzw. Säuren, z.B. Salzsäure, Essigsäure, Ameisensäure, geregelt werden. Bevorzugt wird bei einem pH-Wert von 3 his 6 polymerisiert. Die bekannten Regler zur Einstellung des Molekulargewichts wie Aldehyde, Chlorkohlenwasserstoffe oder Merkaptane können mitverwendet werden.
Mit dem neuen Verfahren können hochprozentige Äthylen-Vinylester-Copolymerdispersionen mit bis zu 70 % Festgehalt hergestellt werden. Die erfindungsgemäß hergestellten Dispersionen bilden flexible Filme mit - auf den Äthylengehalt bezogen - verbesserter Reißfestigkeit und sehr hoher Dauerstandfestigkeit unter statischer Belastung. Sie besitzen ein hohes Molekulargewicht. Die nach Fikentscher (Cellulosechemie Band 13» Seite 58, 1932) in Aceton gemessenen K-Werte liegen über 70.
Die Dispersionen eignen sich vorzüglich für Klebstoffe, als Bindemittel für Anstrichstoffe und Putze auf Mauerwerk und Holz, als Bindemittel für Faserstoffe (textile Vliese, Cellulosefasern," Lederfasern), ferner zur Herstellung von Beschichtungsmaterialien z.B. auf Papier, Leder,-Holz, Schallschluckmassen, Spachtelmassen, sowie als Zusatz zu hydraulisch härtenden Stoffen wie . Zement und als Bodenverbesserungsmittel.
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Beispiel 1
In einen 270-1-Rührautoklaven mit Zudosier- und Probenahmemöglichkeiten sowie Heiz- und Kühleinrichtung wird eine Lösung von 6 kg PVA (mit einer Viskosität von 20 cps für die wäßrige vierprozentige Lösung und einer Verseifungszahl von 100) in 100 1 Wasser und 0,24 kg Natriumsulfit gegeben. Nach Spülen mit Stickstoff werden unter Rühren 100 kg Vinylacetat zugegeben, die Temperatur auf 50° C erhöht und Äthylen bis zu einem Druck von 45 atü aufgedrückt. Die Polymerisation wird durch variierte und laufende Zugabe einer Lösung von 90 g t-Buty!hydroperoxid in einer Mischung aus 6 kg Methanol und 6 kg Wasser bei 50° 0 und unter Ausnutzung der Kühlkapazität des Reaktors gefahren. Die dafür erforderlichen, dem momentanen Verbrauch entsprechenden Zugabemengen variieren dabei beträchtlich. So werden für die erste Stunde eine Zugabemenge von 45 g t-Butylhydroperoxid, in der zweiten und dritten Stunde 20 g benötigt. Die genauen Zugabemengen und die gleichzeitige Ausnützung der Kühlkapazität sind aus Abb. 1 zu ersehen. Die Polymerisation spricht auf ein Erhöhen oder Erniedrigen der Peroxidzufuhr sofort an. Ein Druckanstieg während der Polymerisation wird vermieden. Nach etwa 2,5 Stunden hat die Dispersion einen Festgehalt von 45 % erreicht. Die Reaktion beginnt nun sich abzuflachen und man erhöht die Dosierung des Peroxids so, daß weitere 25 g des Peroxids in einer Stunde eindosiert werden. Nach einer Stunde der Nachpolymerisation wird abgekühlt und überschüssiges Äthylen durch Entspannen und Spülen mit Stickstoff entfernt.
Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Restmonomerengehalt von 0,5 %. Der Äthylengehalt des Polymerisats ist 15 %, der K-Wert ist 100. Die Reißfestigkeit des Polymerisats beträgt 60 kp/cm|, seine Reißdehnung 700 %.
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Beispiel 2 (Vergleich)
Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch die Lösung von t-Buty!hydroperoxid mit einer konstanten Geschwindigkeit von 30 g Peroxid pro Stunde zudosiert. Nach anfänglicher träger Polymerisation setzt die Eeaktion so heftig ein, daß die Kühlkapazität des Reaktors nicht mehr ausreicht und Druck und Temperatur des Reaktionsmediums zeitweise stark ansteigen· Nach drei Stunden Polymerisationszeit "beträgt der Festgehalt nur 30 %. Erst durch Zugabe von weiteren 40 g Peroxid im Laufe von drei Stunden läßt sich die Polymerisation zu Ende führen. Die Dispersion hat einen hohen Restmonomerengehalt von 2 %, der K-Wert der Polymeren beträgt 67.
Beispiel 2a
Es wird wie in Beispiel 2 verfahren, jedoch konstant 15 g t-Butylhydroperoxid pro Stunde zudosiert. Nach erst langsam und unregelmäßig beginnender Polymerisation treten auch hier Phasen-heftiger Reaktion mit Drucksteigerungen auf. Der verbleibende Restmonomerengehalt ist trotz 5 Stunden Dosierzeit und 2 Stunden Nachpolymerisation höher als bei Verfahrensweise nach Beispiel 1. Die Kühlkapazität des Autoklaven konnte meistenteils nicht ausgelastet werden.
Beispiel 3
Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch der Äthylendruck auf 40 atü gestellt und bis zum Polymerisationsende konstant gehalten. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Äthylengehalt von 21 °/o und einem K-Wert von 97. Die Reißfestigkeit des Films
beträgt 30 kp/cm , die Reißdehnung 1000 %.
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Beispiel 4
Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch der Äthylendruck auf 20 atü einge stellt und konstant bei diesem Druck gehalten, bis 70 % des Vinylacetats polymerisiert sind. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Äthylengehalt von 10 % und einem K-Wert von 1-15. Die Reißfestigkeit des Films beträgt 108 kp/cm2, die Reißdehnung 550 %.
Beispiel 5
Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch ein Äthylendruck von 10 atü zu Beginn der Polymerisation aufgegeben und im Verlauf der Polymerisation kein neues Äthylen mehr zugegeben. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Äthylengehalt von 5 % und einem K-Wert von 120. Die Reißfestigkeit des Films beträgt 150 kp/cm2, die Reißdehnung 500 %.
Beispiel 6 (Vergleich)
Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch anstelle des Natriumsulfits 90 g t-Butylhydroperoxid. in die Vorlage gegeben und 0,24 kg Natriumsulfit (5 Stunden a 0,08 kg) - gelöst in 10 kg Wasser während der Polymerisation zudosiert. Nach Beginn der Dosierung der Sulfitlösung setzt die Polymerisation rasch und heftig ein, ' verläuft unregelmäßig und kann schließlich nur durch mehrmalige zusätzliche Nachgabe des Oxidationsmittels und des Reduktionsmittels in Gang gehalten werden (Polymerisationsdauer 7 Stunden, nach 3 Stunden 29 % Festgehalt). Es verbleibt ein Restmonomerengehalt von 4 %. Ein Zudosieren des Reduktionsmittels mit der Maßgabe des jeweiligen Verbrauchs und damit eine Steuerung der Polymerisationsgeschwindigkeit an der Grenze der Kühlkapazität ist wegen der unregelmäßigen Reaktion nicht möglich. Die Reaktionsgeschwindigkeit spricht auf die Erhöhung oder Erniedrigung des zudosierten Reduktionsmittels nicht rasch an und läuft dazu nur teilweise parallel.
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Beispiel 7
In einen Autoklaven, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird eine Lösung von 6 kg Polyvinylalkohol mit Verseifungszahl 14-0 in 100 1 Wasser vorgelegt und von Luftsauerstoff befreit. Es werden 100 kg Vinylacetat, 0,2 1 eines 0,1 %igen Piladiumsols zugegeben und unter Rühren auf 40° C erwärmt. Dann werden 33 atü Äthylen und 2 atü Wasserstoff aufgedrückt. Die Polymerisation wird durch die in der Menge dem momentanen Verbrauch angepaßte Zudosierung einer Lösung von 80 g Kaliumpersulfat in 20 1 Wasser gesteuert. Die dazu benötigten wechselnden Dosiermengen von Kaliumpersulfat sind aus Abb. 2 zusammen mit der Ausnützung der Kühlkapazität des Reaktors zu ersehen. Die Polymerisation wird bei einer konstanten Polymerisationstemperatur von 4-0 C und gleichzeitigem völligem Ausnützen der Kühlkapazität und ohne Druckanstieg sicher geführt. Die dem momentanen Verbrauch entsprechende Zugabenmenge an Kaliumpersulfat kann durch das sofortige Reagieren der Kühlleistung auf Steigerung und Verminderung der Persulfatdosierung angepaßt werden.Im Laufe der ersten halben Stunde werden 15 g dosiert, in den weiteren 2 1/2 Stunden nur 21 g und in der letzten Stunde 54- g (vgl. Abb. 2). Nach einer weiteren Stunde der Nachpolymerisation wird das restliche Äthylen durch Entspannen und Durchblasen von Stickstoff entfernt. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Äthylengehalt von 15 % und einem K-Wert von 124-. Die Reißfestigkeit des Films beträgt.70 kp/cm , die Dehnung 700
Beispiel 8
In einem Autoklaven, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird eine Lösung von 4-,O kg Nonylphenolpolyäthylenoxid mit 20 Äthylenoxideinheiten pro Molekül, 0,5 kg Natriumalkylsulfonat mit 14- bis C-Atomen, 1,5 kg Acrylsäure, 1,0 kg Acrylamid, 1 g Eisen-II-sulfat und 0,25 kg Natriumsulfit in 110 1 Wasser vorgelegt. Die Lösung wird durch Spülen mit Stickstoff von Sauerstoff befreit
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und auf 50° G erwärmt. Dann werden 100 kg Vinylacetat zugegeben und ein Äthylendruck von 54 atü aufgegeben. Die Polymerisation wird durch variierte kontinuierliche Zudosierung einer Lösung von 100 g t-Butylhydroperoxid in einer Lösung aus 6 kg Methanol und 6 kg Wasser, entsprechend dem momentanen Peroxidverbrauch gesteuert. Nach 4,5 Stunden ist ein Festgehalt von 44 % erreicht. Die Äthylenzufuhr wird beendet. Die restliche Peroxidlösung wird in steigenden Mengenanteilen im Verlauf von 2 Stunden zugegeben und noch zwei weitere Stunden nachpolymerisiert. Nach dem Entspannen wird durch leichtes Vakuum restliches Äthylen entfernt. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Äthylengehalt von 28 % und einem K-Wert von 88. Der Film hat eine Reißfestigkeit von 8 kg/cm bei einer Reißdehnung von 1400 %.
Beispiel 9
In einen Autoklaven, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird eine Lösung von 0,4 kg Hydroxyäthylcellulose mit einer Viskosität von 100 cps für die 2 %ige wäßrige Lösung, 1,2 kg Polyvinylpyrrolidon K 90, 3)0 kg Nonylphenolpolyäthylenoxid mit 15 Äthylenoxid-Einheiten pro Molekül und 0,2 kg Natriumdodecylbenzolsulfonat in 100 kg Wasser vorgelegt und von Luftsauerstoff befreit. Dann werden 60 kg Vinylacetat, 20 kg Vinylchlorid und 0,2 kg eines 0,1 %igen wäßrigen Palladiumsols zugegeben. Nach dem Aufheizen auf 45° 0 wird Äthylen bis zu einem Druck von 45 atü und zusätzlich 2 atü Wasserstoff aufgedrückt. Die Polymerisation wird entsprechend dem momentanen Peroxidverbrauch durch Zudosierung einer Lösung von 100 g Kaliumpersulfat in 20 1 Wasser gesteuert. Mit Polymerisationsbeginn werden weitere 20 kg Vinylchlorid verteilt über 2 Stunden dosiert» Dann wird noch weitere 4 Stunden die Temperatur bei 50° C gehalten, auf Normaldruck entspannt und restliche Monomere durch Spülen mit Stickstoff entfernt. Man erhält eine stabile Dispersion mit einem Festkörpergehalt von 51 % und einem Äthylengehalt von 16 %. Das Polymerisat hat einen K-Wert von 78,
eine Reißfestigkeit von 180 kp/cm und eine Dehnung von 600 %.
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Beispiel 10
Analog Beispiel 20 der DAS 1 267 429, jedoch nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt:■
In einem, wie in Beispiel 1 beschriebenen Autoklaven werden in 85 kg Wasser, 2,6 kg eines Alkylphenolpolyäthylenoxids mit 20 Äthylenoxideinheiten, 0,85 kg Natriumsalz eines sulfonierten Alkans mit 14 C-Atomen, 0,55 kg Acrylamid und 0,21 kg Hydroxiäthylcellulose mit.einer Viskosität von 400 cps (für die 2 %ige wäßrige Lösung) gelöst, dann 0,15kg Natriumformaldehydsulfoxylat und 85 kg Vinylacetat zugegeben. Nach gründlichem Spülen mit Stickstoff wird auf 50° G aufgeheizt und Äthylen bis zu einem Druck von 20 atü aufgedrückt. Durch jeweils dem momentanen Peroxidverbrauch angepaßte aber fortlaufende Zugabe einer Lösung von 60 g t-Butylhydroperoxid in einer Mischung aus 5 1 Wasser und 5 1 Methanol bis zum Ausfahren der vollen Kühlleistung wird die Polymerisaton durchgeführt. Nach 2,5 Stunden ist die Polymerisation nahezu beendet, die Äthylenzufuhr wird geschlossen und die restliche t-Butylhydroperoxidlösung im Verlauf von 2 Stunden zugegeben. Anschließend wird durch Entspannen und Evakuieren überschüssiges Äthylen entfernt. Man erhält eine stabile wäßrige Dispersion mit einem Äthylengehalt von 10,5% und einem K-Wert von 98. Der Film hat eine Reißfestigkeit von 88 kp/cm2.
Bei der in DAS 1 267 429 angegebenen Verfahrensweise ist demgegenüber eine Polymerisation unter Vorlage des ganzen monomeren Vinylesters nicht zu beherrschen. Bei Anwendung der in DAS 1 267 429 angegebenen teilweisen Vorlage des Vinylesters und Dosierung des Restes, wobei jeweils der Katalysator genau anteilmäßig zum Vinylester zudosiert wird, erhält man in unregelmäßiger Polymerisation eine Dispersion mit einem Äthylengehalt von 11,6 %, deren Polymerisat einen K-Wert von nur 38 und eine Reißfestigkeit von nur 25 kp/cm besitzt.
Aufgrund des niedrigen K-Werts ist die statische Belastbarkeit gering und eine hohe Oberflächenklebrigkeit gegeben.
209840/0900 ~'
In Abb. 3 sind die mit dem erfindungsgemaßen Verfahren erzielten wesentlich höheren Reißfestigkeiten der Polymerisatfilme denen, wie sie nach dem Verfahren von DAS 1 267 ^29 erhalten werden, in Abhängigkeit vom Äthylengehalt gegenübergestellt. Die Ergebnisse gemäß DAS 1 267 ^29 werden durch Kurve 1 dargestellt, die erfindungsgemäß erzielten Reißfestigkeiten ergeben sich aus Kurve 2.
209840/0900
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Claims (6)

Patentansprüche
1) Verfahren zur Herstellung stabiler, wäßriger Copolymerdispersionen aus Vinylestern, insbesondere Vinylacetat, und 5 bis 50 Gew.% Äthylen durch Emulsionspolymerisation in Gegenwart von Redoxkatalysatoren, Schutzkolloiden und/oder Emulgatoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Vinylester zusammen mit dem Reduktionsmittel in der wäßrigen Dispergierhilfsmittellösung vorgelegt wird und die Peroxidkomponente so zudosiert wird, daß unter Ausnutzung der Kühlkapazität des Reaktionsgefäßes eine konstante Polymerisationstemperatur zwischen 0 und 100° C eingehalten wird.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die kontinuierliche Dosierung des Peroxids so durchgeführt wird, daß die vorgegebene Temperatur der Reaktionsmischung und die Austrittstemperatur des Kühlwassers konstant gehalten werden.
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn-rzeichnet , daß die Menge an Reduktionsmittel mindestens ein Reduktionsäquivalent pro ein Oxidationsäquivalent beträgt.
4) Verfahren nach Anspruch 1 bis 35 dadurch gekennzeichnet, daß die Äthylendrucke zwischen 3 und 150 atü, vorzugsweise 5 bis 100 atü, betragen.
5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß Schwermetallionen in Mengen bis zu 0,001 Gew.%, bezogen auf Polymerisat, dem Polymerisationsansatz zugesetzt werden.
6) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch p-pkennz. eichnet , daß bis zu 40 Gew.% des Vinylesters durch andere copolymer!sierbare olefinisch ungesättigte Comonomere ersetzt werden. 209840/0900
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