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DE2111612A1 - Niveauregelsystem fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Niveauregelsystem fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE2111612A1
DE2111612A1 DE19712111612 DE2111612A DE2111612A1 DE 2111612 A1 DE2111612 A1 DE 2111612A1 DE 19712111612 DE19712111612 DE 19712111612 DE 2111612 A DE2111612 A DE 2111612A DE 2111612 A1 DE2111612 A1 DE 2111612A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
level control
valve
switching
pressure
control system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712111612
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Strauff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Langen and Co
Original Assignee
Langen and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Langen and Co filed Critical Langen and Co
Priority to DE19712111612 priority Critical patent/DE2111612A1/de
Publication of DE2111612A1 publication Critical patent/DE2111612A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • (iec3enstand; NiveaurecJelsystel.l für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Niveauregelsystem für Kraftfahrzeuge zum belastungsunabhängigen Konstanthalten der Höhe des Wagenkastens über den Radträgern mit zwischen Radträgern und Wagenkasten angeordneten Stellgliedern veränderbaren Volumens, deren Druckräume von einem oder mehreren Niveaus regelventilen in Abhängigkeit vom Abstand zwis~llen Wagenkasten und Radträgern in einer ersten Regelstellung mit einer Druckquelle und in einer zweiten Regelstellung mit einem Vorratsbehälter verbunden werden und in einer dritten, der Niveaulage des Itahrzeuges entsprechenden Regelstellung sowohl von der Druckquelle als auch vom Vorratsbehälter getrennt werden, wobei dem oder den Niveauregelventilen mindestens ein in Richtung Stellglituder öffnendes entsperrbares Rückschlagventil nachgeschaltet ist und wobei nach erfolgter Niveauregulierung ein weiterer Zufluß zu oder Abfluß aus den Druckråumen unterbunden wird.
  • Derartige Niveauregelsysteme werden bekanntlich deshalb verwendet, weil sich mit ihrer hilfe der Verbrauch an Druckmittel- gering halten läßt und somit eine Einsparung an Antriebsenergie erreicht werden kann. Sie weisen den weiteren Vorteil auf, daß die Niveauregulierung insbesondere während der Fahrt unwirksam gemacht werden kann, d.h.
  • dynamisch durch Fahrbahn/unebenneiten oder Fliehkräfte entstehende Schwankungen werden nicht ausgeregelt. Ausgehend von der Überlegung daß statische Belastungsänderungen abgesehen von Spezialfahrzeugen immer während des Stillstandes eines Fahrzeuges auftreten und andererseits moderne Stellglieder und itückschlagventile praktisch so leckfrei ausgeführt werden können, daß selbst nach mehrstündigem Betrieb kein Absinken des Wagenkastens zu erwarten ist, hat man bercits Vorschläge gemacht, die darauf hinzielen, eine Niveauregulierung nur während des Stillstandes oder zu Beginn der Fahrt zu erlauben.
  • So wird in der deutschen Patentschrift 8'i3 895 eine entsprechende Vorrichtung beschrieben, welche im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß eine tJiveauregelung in Abhängigkeit vom Fahrzeugantrieb freigegeben oder gesperrt wird, insbesondere derart, daß der Ausgleich der Bodenhöhe nur bei Stillstand des Fahrzeuges stattfindet, bei Fahrt dagegen gesperrt ist. Als Maß dient beispielsweise die Drehung der Achsantriebswelle. Gemäß einem anderen, nicht vorveröffentlichtem Vorschlag (Patentanmeldung P 17 80 353.1) sollen beim Finstieg von Passagieren in das Kraftfahrzeug insbesondere durch das 5cilließen von Türen ein oder mehrere Schalter betätigt werden, die ein Zeitschaltwerk in Gang setzen, welches für eine vorbestinunte Zeit eine Niveauregelung ermöglicht und nach dieser Zeit die Zuführung von Druckmittel unterbricht.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Zeitschaltwerk vorzusehen, welches in seiner Funktion nicht vom Einstich von Personen abhängig ist, sondern nur bei laufendem iflotor in Funktion tritt, olive indes nur bei Stillstand des Fahrzeuges zu arbeiten. Ls ist eine weitere Aufgabe der Brfindung, ein Zeitschaltwerk vorzusehen, welches auf spezielle elektrische Schaltkreise verzichten kann und mit einfachen, unempf indliciien Teilen arbeitet.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß da durch, daß der Zufluß voii Druckmittel zu dem entsperrt baren Rückschlagventil durch Absperren oder Ableiten des Druckmittels in ein System niedrigeren Druckes, vorzugsweise einen Vorratsbehälter, mittels Schalten eines Schaltventiles verhindert ist, welches in die Verbindung Iliveauregelventil - Druckquelle oder Niveaurege 1 -ventil - entsperrbares Rückschlagventil oder aber in eine Verbindung zwischen den genannten Verbindungen und dem System niedrigeren Druckes eingebaut ist, wobei durch das pneumatisch, rnit Itilfe eines pneumatischen Zeitrelais zeitverzögert nach KomInandogabe bewirkte Schalten des Schaltventils auch die Entsperrung des entsperrbaren Rückschlagventil 5 aufgehoben wird. Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn das Schalten durch Unterdruck erfolgt, welcher bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren durch Anzapfen der Ansaugleitung erhalten wird. Zum Erzielen einer eindeutigen Schaltstellung kann das Schaltventil einen durch Rasten oder dergleichen hervorgerufenen Schnappeffckt besitzen. Das Schaltventil kann weiterhin iait einem Stößel, Nocken oder dergleichen ausgerüstet sein, welcher direkt oder durch Betätigung weiterer Stößel, locken oder dergleichen ein oder mehrere entsperrbare Rückschlagventile mechanisch entsperrt In einer günstigen, einfachen Bauform ist das Schaltventil mit einem Steuerkolben versehen, welcher eine Taille und und eine Schulter mit einem konisch geformten Ubergang zur Taille aufweist, welcher mit einem oder mehreren radial in Bohrungen mit etwas größerem querschnitt angeordneten Stößeln zusammenwirkt, die ihrerseits auf Schließkörper einwirken, welche zusammen mit einem Absatz in der Bohrung oder in einer in die Bohrung eingesetzten Büchse ein Rückschlagventil bilden, derart, daß ein Schließkörper von seinem Sitz abgehoben wird, wenn ein Stößel auf derSchulter aufliegt, während ein Schließkörper dicht auf seinem Sitz aufliegt, wenn ein Stößel mit der Taille zusammenwirkt. Zweckmäßigerweise ist der Durchmesser der Schulter geringer als der Durchmesser der Steuerkolbenbohrung, wobei im Bereich der dadurch entstehenden Ringnut ein Anschluß für eine zum Niveauregelventil führende Leitung mündet, während zu den Durckräumen führende Leitungen an Anschlüsse der entsperrbaren Rückschlagventile angeschlossen sind.
  • Anhand der Abbildungen wird die Erfindung näher erläutert.
  • Figur 1 zeigt mit liilfe von Symbolen einen Schaltplan mit hydraulisch entsperrbarem Rückschlagventil und druckloser Ableitung des Druckmittels.
  • Figur 2 zeigt eine ähnliche Anordnung mit einem mechanisch entsperrbaren Rückschlagventil.
  • Figur 3 zeigt einen Schaltplan mit einem mechanisch entsperrbaren Rückschlagventil und Absperrung des Druckmittels von den Druckrdumen.
  • Figur 4a bis Figur 4d zeigen verschiedene grundsätzliche Absperrungs- bzw. Ableitungsschaltungen.
  • In Figur 5 ist ein Ausführungsbeispiel mit einem Schaltventil dargestellt, dessen Schaltkolben gleichermaßen zur Entsperrung der Rückschlagventile dient. Die weiteren Bestandteile des Schaltplans sind symbolisch dargestellt.
  • Gemäß Figur 1 ist ein Stellglied 1 zwischen einem nicht näher dargestellten Wagenkasten 2 und einer Achse 3 angebracht. Das Stellglied 1 besteht aus einem Zylinder 4, in dem ein mit einer Kolbenstange 5 verbundener Kolben 6 gleitet. Der oberhalb des Kolbens 6 befindliche Druckraum 7 ist mit einem hydro-pneumatischen Druckspeicher 8 verbunden. Der Zylinder 4 ist am Wagenkasten 2 befestigt, während die Kolbenstange 5 an der Achse 3 angelenkt ist.
  • Am Wagenkasten 2 ist weiterhin ein Niveauregelventil 9 befestigt, welches Anschlüsse P1, T1 und A1 aufweist und drei Schaltstellungen 1, 0 und 2 besitzt. Die Betätigung des Niveauregelventils 9 erfolgt über ein Gestänge lo, welches mit der Kolbenstange 5 oder aber mit der Achse 3 verbunden ist. Das Gestänge lo ist so eingestellt, daß sich in der Niveaulage des Fahrzeuges die Schaltstellung 0 ergibt, in welcher alle Anschlüsse P1, T1 und A1 abgesperrt sind. Bei einem Einfahren der Kolbenstange 5 ergibt sich die Schaltstellung 1, in welcher die Anschlüsse P1 und A1 miteinander verbunden sind, während Anschluß T1 gesperrt ist, Fährt die Kolbenstange 5 dagegen aus, ergibt sich die Schaltstellung 2 mit einer Verbindung der Anschlüsse A1 und T1, wobei Anschluß Pl gesperrt ist.
  • Vom Anschluß A1 führt eine Leitung 11 zu einem entsperrbaren Rückschlagventil 12, welches über eine Leitung 13 mit dem Druckraum 7 verbunden ist und auch in dieser Richtung öffnet. Der Anschluß T1 ist über eine Tankleitung 14 mit einem Vorratsbehälter 15 verbunden. Der Anschluß P1 schließlich steht über eine Leitung 16 mit einem Anschluß A2 eines Schaltventils 17 in Verbindung, welches zwei weitere Anschlüsse P2 und T2 sowie zwei Schaltstellungen 1 und 2 Besitzt. Der Anschluß P2 ist mit einer Druckquelle 18, z.B. einer Pumpe, verbunden. Der Anschluß T2 dient dem Ablauf zum Vorratsbehälter 15. Die Betätigung des Schaltventils 17 erfolgt durch Unterdruck über eine Steuerleitung 19, in die ein pneumatisches Zeitrelais in Form eines Speichers 20 und einer vorgeschalteten Drossel 21 eingebaut ist. Die Steuerleitung 19 führt beispielsweise zu einer nicht dargestellten Ansaugleitung eines Verbrennungsmotors, Solange kein Unterdruck anliegt, drückt eine Rückstellfeder 22 das Schaltventil 17 in die Schaltstellung 1, in welcher die Verbindung P2 - A2 hergestellt ist. Nach dem Schalten durch Unterdruck ergibt sich die SchAltstellung 2 mit der Verbindung P2 - T2 unter Absperrung von A2. Von der Leitung 16 zweigt eine Steuerleitung 23 zu dem entsperrbaren Rückschlagventil 12 ab, die zusammen mit der Leitung 16 bei Schaltstellung 2 des Schaltventils 17 drucklos wird. Aus diesem Grunde wird sowohl die Entsperrung des Rückschlagventils 12 aufgehoben als auch das Niveauregelventil 9 nicht mehr mit Druck versorgt. Die Folge ist eine hermetisch dichte Absperrung des Druckraumes 7 unabhängig von der Funktion des Niveauregelventils 9. Zweckmäßigerweise wird das Niveauregelventil 9 so ausgelegt, daß pro Zeiteinheit nur ein relativ geringer Durchfluß möglich ist. Dadurch wird vermieden, daß durch Fahrbahnunebenheiten oder dergleichen hervorgerufene kurzzeitige dynamische Abstandsänderungen zwischen Wagenkasten 2 und Achse 3 ausgeregelt werden. Bei einer solchen Anordnung, eventuell unter Einschaltung von Dämpfungsgliedern, kann man gewiß sein, daß nur statische Abstandsänderungen ausgeregelt werden. Ausgehend von einer maximal notwendigen Ausregelzeit wird dann das pneumatische Zeitrelais bestimmt. In Figur 2 ist ein mechanisch entsperrbares Rückschlagventil 24 vorgesehen, welches über einen Stößel 25 entsperrt wird, der seinerseits von einem Stößel 26 betätigt wird, welcher mit dem Steuerkolben eises Schaltventils 27 verbunden ist. Die hydraulische Funktion der Anordnung ist im übrigen die gleiche wie schon für Figur 1 beschrieben. Im Unterschied zu Figur 2 ist in Figur 3 ein Schaltventil 28 in die Leitung 11 zwischen dem Anschluß A1 des Niveauregelventils 9 und dem mechanisch entsperrbaren Rückschlagventil 24 eingebaut.
  • Das Schaltventil ist als Auf-Zu-Ventil ausgebildet und ist in seiner Schaltstellung 1 offen. Wenn Unterdruck erzeugt wird, schaltet es in Sclialtstellung 2, die Sperrstellung, in welcher die Druckversorgung zum bwz.
  • der Ablauf vom Rückschlagventil 24 gesperrt ist. Gleichzeitig mit dem Schalten in die Sperrstellung kann auch die mechanische Entsperrung aufgehoben werden. In Figur 4a ist noch einmal ein Auf-Zu-Ventil dargestellt, welches in der Druckleitung angeordnet ist. In Figur 4b ist ein derartiges Ventil im Nebenschluß geschaltet.
  • In Figur 4c ist einVentil in der llauptdruckleitung angeordnet, welches eine Ablaufstellung für den ankommenden Druckmittelstrom aufweist. In Figur 4d schließlich ist ein Ventil mit einer Schwinmstellung dargestellt.
  • Grundsätzlich kann man jedes dieser Ventile entweder vor oder hinter das Niveauregelventil schalten. Maßgebend für die Wahl eines bestimmten Ventils ist die Gesamtanordnung. Die Anordnung nach Figur 5 entspricht dem Prinzip von Figur 4b, wo das Schaltventil im Nebenschluß angeordnet ist. In einem Gehäuse 29 ist eine Kolbenbohrung 30 angeordnet, die an ihrem äußeren Ende mit einem Anschluß T2 versehen ist. In der Kolbenbohrung 30 gleitet ein Steuerkolben 31, der in seiner Ausgangsstellung durch eine Schulter 32 einen mit einem Anschluß P2 verbundenen Ringkanal 33 vom Anschluß T2 trennt. Axial von der Schulter 32 entfernt besitzt der Steuerkolben 31 eine Taille 34, an die sich ein koniscller Uebergang 35 zu einer Schulter 36 anschließt, deren Durchmesser geringer ist als jener der Kolbenbohrung 30. Durch eine Schulter 37 von der Schulter 36 getrennt, ist eine Nut 38 angeordnet, an die sich eine Schulter 39, eine weitere Nut 40, eine Schulter 41 sowie ein abgesetzter, mit Gewinde versehener Teil 42 anschließen. In die Nut 40 rastet eine Kugel 43 ein, welche von einer Feder 44 belastet wird, die sich an einem Stopfen 45 abstützt.
  • Auf dem Teil 42 sind eine Scheibe 46,eine Membran 47, eine Führungsplatte 48 und ein Federteller 49 aufgefädelt und durch eine Mutter 50 festgespannt. Der verdickte äußereRand 51 der Membran 47 wird mit Hilfe eines Deckels 52 gegen die Randpartie 53 des in diesem Bereich topfförmig aufgeweiteten Gehäuses 29 gepreßt. Eine Feder 54 wirkt zwischen Federteller 49 und Deckel 52, in dem sich zentrisch ein Anschluß 55 für eine Steuerleitung 19 befindet. Im Bereich der Taille 34 bzw.
  • der Schulter 36 mündet ein Druckanschluß P3 in die Kolbenbohrung 30. Außerdem münden im Bereich der Schulter 36 (in der Ausgangsstellung) Querbohrungen Sitz die sich zu einer konischen Bohrung 57 erweitern, die sich ihrerseits in eine Gewindebohrung 58 größeren Durchmessers fortpflanzt. Die konische Bohrung 57 dient als Sitz für einen kugeligen Schließkörper 59, dessen Hub durch einen Stopfen 60 begrenzt wird, der in die Gewindebohrung 58 geschraubt ist. Der Stopfen bo besitzt eine zentrische Bohrung 61, welche in einen Anschluß A3 mündet, von dem die Leitung 13 zu einem Stellglied 1 führt. Der Durchmesser der Bohrung 61 ist kleiner als jener des Schließkörpers 59. Ein Durchtritt von Druckmittel erfolgt aber über am inneren Ende der Bohrung 61 angebrachte Uberströmkerben 62. In der Querbohrung 56 befinden sich Stößel 63 geringeren Durchmessers, welche mit ihrem einen Ende den Schließkörper 59 von seinem Sitz abheben, wenn ihr anderes Ende mit der Schulter 36 zusammenwirkt. Der Hub der Membran 47 ist durch eine Itubbegrenzung 64 begrenzt, welche zwischen Führungsplatte 48 und einer Umbördelung G5 der Federtellers 49 gehalten ist und den Federteller axial überragt.
  • Ausgehend von der gezeichneten Schaltstellung wird -bei einer Belastungserhöhung der Abstand zwischen Wagenkoasten und Achse kleiner und dadurch das Niveauregelventil 9 in die Schaltstellung 1 schalten, in welcher Druckmittel von P1 nach A1 strömt. tiber die Leitung 11 und den Druckanschluß P3 gelangt das Druckmittel in den Ringspalt zwischen Schulter 36 und Kolbenbohrung 30 und vor dort über den Ringspalt zwischen Querbohrung 56 und Stößel 63 zu dem Rückschlagventil 57-59. Dessen Schließkörper 59 ist durch den Stößel 63 von seinem Sitz 57 abgehoben, so daß das Druckmittel über die überströmkerben 62, die Bohrung 61, den Anschluß A3 sowie die Leitung 13 zu dem Stellglied 1 strömen kann.
  • Im Stellglied 1 findet eine Vergrößerung des Druckraumes so lange statt, bis der ursprüngliche Abstand zwischen Achse und Wagenkasten wieder hergestellt ist, d.h., bis das Niveauregelventil wieder die Schaltstellung Null annimmt. Gleichzeitig mit dem Niveauregelvorgang wird Luft aus dem zwischen Membran 47 und Deckel befindlichen Raum 65 abgesaugt. Die Größe des Raumes 65 und der engste Querschnitt der Steuerleitung 19 bzw. der Drossel 21 sind in Verbindung mit dem in der Ansaugleitung des Motors herrschenden Unterdrücken so ausgelegt, daß der Niveauregelvorgang beendet ist, bevor eine Bewegung der Membran 47 gegen die Kraft der Feder 54 und der Raste 40, 43, 44 auftritt. Erst wenn im Raum 65 ein bestimmter Unterdruck unterschritten wird, bewegen sich Membran 47 und der daran angebundene Steuerkolben 31 in die zweite Raststellung,in welcher die Kugel 43sdie Nut 38 einrastet. In dieser Stellung sitzt der Stößel 63 nicht mehr auf der Schulter 36 sondern auf der Taille 34 auf. Da zur gleichen Zeit die Schulter 32 nicht mehr die Ringnut 33 absperrt, kann Druckmittel drucklos von der Druckquelle 18 übeS den Anschluß P2, die Ringnut 33, die Kolbenbohrung 30 und den Anschluß T2 durcklos zum Vorratsbehälter 15 zurückfließen. Durch diesen drucklosen Umlauf wird auch das System A1, 11, P3, 56 drucklos, so daß der Schließkörper 59 auf seinen Sitz 57 gepreßt wird und das System 62, 61, 13, 1 hermetisch absperrt. Eine Niveauregelung findet erst dann wieder statt, wenn der Raum 65 wieder belüftet wird, sei es durch Abstellen des Motors oder öffnen eines Belüftungsventils. Die Drücke zu beiden Seiten der Membran 47 werden dann ausgeglichen und die Feder 54 bewirkt ein Schalten des Steuerkolbens in die erste Raststellung. Durch die Rasten wird im übrigen ein zu frühes Schalten in der einen oder anderen Richtung vermieden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Stellglieder können pneumatisch, hydraulisch oder hydro-pneumatisch wirken. Die Bauarten der Niveauregelventile sind den Bedürfnissen entsprechend frei wählbar. Weitere Variationen sind in der Ausführung des Schaltventils, der Rückschlagventile und den entsperrenden Mitteln denkbar. Sctlließlich ist es nicht unbedingt notwendig, mit einer Membran zu schalten. Auch olben größerer Durchmesser sind denkbar.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    1Niveauregelsystem für Xraftfahrzeuge zum belastungsunabhängigen Konstanthalten der Höhe des Wagenkastens über. den Radträger mit zwischen Radträgern und Wagenkasten angeordneten Stellgliedern veränderbaren Volumens, deren Druckräume von einem oder mehreren Niveauregelventilen in Abhängigkeit vom Abstand zwischen Wagenkasten und Radträger in einer ersten Regelstellung mit einer Druckquelle und in einer zweiten Regelstellung mit einem Vorratsbehälter verbunden werden und in einer dritten, der Niveaulage des Fahrzeuges entsprechenden Regelstellung sowohl von der Druckquelle als auch vom Vorratsbehälter getrennt werden, wobei dem oder den Niveauregelventilen mindestens ein in Richtung Stellglieder öffnendes entsperrbares Rückschlagventil nachgeschaltet ist und wobei nach erfolgter Niveauregulierung ein weiterer Zufluß zu oder Abfluß aus den Druckräumen unterbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zufluß von Druckmittel zu dem entsperrbaren Rückschlagventil (12, 24) durch Absperren oder Ableiten des Druckmittels in ein System niedrigeren Druckes, vorzugsweise einen Vorratsbehälter (15) mittels Schalten eines Schaltventils (17; 27; 28; 30, 31, 32, 33) verhindert ist, welches in die Verbindung Niveauregelventil (9) - Druckquelle (18) oder Niveauregelventil (9) - entsperrbares Rückschlagventil (12, 24) oder aber in eine Verbindung zwischen den genannten Verbindungen und dem System niedrigeren Druckes eingebaut ist, wobei durch das pneumatisch, mit llilfe eines pneumamatischen Zeitrelais (19; 20; 65; 21) zeitverzögert nach Kommandogabe bewirkte Schalten des Schaltventils (17; 27; 28; 30, 31, 32, 33) auch die Entsperrung des entsperrbaren Rückschlagventils (12, 24) aufgehoben wird.
  2. 2. Niveauregelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalten des Schaltventils (9; 27; 28; 3o, .31, 32, 33) durch Unterdruck erfolgt.
  3. 3. Niveauregelsystem nach Anspruch 2 für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck durch Anzapfen der Ansaugleitung erzeugt wird.
  4. 4. Niveauregelsystem nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltventil (17; 27; 28; 30, 31, 32, 33) zwei Rasten (33, 39, 43, 44) besitzt.
  5. 5. Niveauregelsystem nach einem oder mehreren der vorigen AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalten des Schaltventils (30, 31, 32, 33) von einer Membran (47) bewirkt wird.
  6. 6. Niveauregelsystem nach einem oder mehreren der vorigen AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß die entsperrbaren RUckschlagventil (24) mechanisch entsperrbar sind.
  7. 7. Niveauregelsystem nach Anspruch 6.und einem oder mehreren der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (31) des Schaltventils (30, 31,32>' 33) mit einem Stößel, Nocken, Konus (35) oder dergleichen ausgerüstet ist, welcher direkt oder durch Betätigung anderer Nocken, Stößel (63), Konen oder dergleichen ein oder mehrere entsperrbare Rückschlagventile entsperrt.
  8. 8. Niveauregelsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößel (63) in Querbohrungen (56) mit Spiel geführt sind, welche die Kolbenbohrung (30) im Bereich des Konus (35) anschneiden und die an ihrem äußeren Ende zu einem.konischen Sitz (57) für einen Schließkörper (59sind, wobei der iiub des Schließkörpers (59) durch einen Stopfen (60) begrenzt wird, der in eine sich an den Sitz (57) anschließende Bohrung (58) größeren Durchmessers geschraubt ist und eine zentrische Bohrung (61) von kleinerem Durchmessr als jener des Schließkörpers (59) besitzt, welche an ihrem dem Schließkörper (59) zugewandten Ende Uberströmkerben (62) besitzt.
  9. 9. Niveauregelsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Konus (35) und/oder der Schulter (36) in die Kolbenbohrung (30) ein Druckanschluß qmündet, welcher über eine Leitung (11) mit dem Verbraucheranschluß (A1) des Niveauregelventils (9) verbunden ist.
    lo. Niveauregelventil nach einem oder mehreren der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltventil (17, 27, 28) als Sitzventil ausgeführt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0303082A1 (de) * 1987-08-13 1989-02-15 Schmidt Holding Europe GmbH Streufahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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