DE2109818A1 - Vorrichtung zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung - Google Patents
Vorrichtung zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine TranslationsbewegungInfo
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Description
Vorrichtung zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Tran3labion3bewegung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der
eine Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung umgewandelt
werden kann.
Die bekannten Vorrichtungen diener Art enthalten eine Schraube und eine Mutter, die mit Gewinde versehen sind und mechanisch
ineinandergreifen, wobei die Drehbewegung der besagten Mutter blockiert ist, damit sie eich in der Translationsrichtung bewegen
kann.
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Derartige Vorrichtungen werden insbesondere bei Maschinen für Seriendruckvorgänge benötigt, d. h. bei Maschinen, in denen ein
Druck- oder Prägemechanismus in gerader Richtung vorwärts bewegt wird, wobei er an einer Reihe von Stellen Druckvorgänge ausführt,
an denen er jeweils Zeichen oder Buchstaben einschlägt, um eine Drucklinie zu erzeugen. Bei einer derartigen Anwendung wird der
besagte Druckmechanismus durch die besagte Mutter in der Translationsrichtung geführt.
Diese bekannten Vorrichtungen mit einer Schraube und einer Mutter besitzen viele Nachteile . Wenn nämlich die Mutter am Ende der
Schraube angekommen ist, muß sie notwendigerweise an deren Anfang zurückgeführt werden, damit z. B. das Drucken einer folgenden
Drucklinie erfolgen kann. Die Schraube und die Mutter greifen mechanisch ineinander; daher muß entweder der Drehsinn der Schraube
umgekehrt werden, was mit einem erheblichen Zeitverlust verknüpft ist, oder eine Mutter mit wenigstens zwei abklappbaren Teilen vorgesehen
werden, die sich wie die Backen einer Zange öffnen, um die Mutter von der Schraube zu Lösen, was technische Schwierigkeiten
mit sich bringt. So 1st mit den bekannten Vorrichtungen die Rückkehr der Mutter in die Anfangsstellung nur langsam und auf komplizierte
Weise zu bewerkstelligen.
Des v/eiteren ist es praktisch unmöglich, mit einer Vorrichtung die-&er-Art
die Mutter in einer bestimmten Stellung schnell anzuhalten, Um den Vorschub der Mutter zu stoppen, muß nämlich die Drehung der
Schraube angehalten werden, was sich nicht in sehr kurzer Zeit bewerkstelligen läßt, da die Schraube und ihr Antriebsmechanismus eine
relativ große Trägheit besitzen.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese NachteiLe.
Die Vorrichtung zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine
Translationsbewegung, die ein schraubenförmiges Teil umfaßt, dao in mindestens ein hillsenförmigea Teil eingreift und zu diesem völlig
koaxial liegt, wobei diese »wei Teile an den ;>ich gegenüberlie-
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genden Flächen mit Gewinden gleicher Ganghöhe und gleichen Drehsinns
versehen sind und zu einer relativen Rotationsbewegung gebracht werden, bei der sich das eine Teil im Bezug auf das andere
dreht, indem eines von ihnen in der Drehbewegung blockiert ist, damit sich das eine der besagten Teile in Bezug auf das andere in
Translationsrichtung bewegt, ist gemäß der Erfindung einerseits dadurch gekennzeichnet, daß das schraubenförmige und das mutterförmige
Teil wenigstens teilweise aus einem magnetischen Material bestehen, wobei der äußere Durchmesser des Gewindes vom schraubenförmigen
Teil kleiner als der kleinere Durchmesser zwischen den Gewindespitzen des Mutternteiles ist, und andererseits dadurch,
daß sie magnetische Hilfsmittel umfaßt, die einen Fluß erzeugen, der sich quer durch die besagten Teile schließt.
Wenn die besagten magnetischen Hilfsmittel einen magnetischen Fluß
erzeugen, haben so die zwei magnetischen Teile die Tendenz, sich derart zueinander anzuordnen, daß der sich zwischen ihnen befindliche
Luftspalt einen minimalen Wert annimmt, was die zwei Teile in derartige Lagen zueinander bringt, daß die Gewindespitzen der
Schraube und der Mutter einander gegenüberliegen.
Wenn man folglich, ausgehend von einer dieser Gleichgewichtslagen,
das eine dieser Teile s-ich drehen läßt, erzeugt der magnetische Fluß Kräfte, die die Tendenz haben, das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten,
und das eine der besagten Teile wird bezüglich des anderen in eine Schiebebewegung versetzt.
Um die Stabilität dieser Gleichgewichtslagen zu vergrößern, besitzen
die Gewinde der Schrauben- und Mutternteile vorteilhafterweise breit abgeplattete Spitzen. Auf diese Weise sind die sich gegenüberliegenden
Gewindespitzen breit und sichern die besagte Stabilität.
Vorzugsweise bestehen die magnetischen Hilfsmittel aus einer Spule,
die von dem Teil getragen wird, dessen Drehung blockiert ist. Die Schrauben- und Mutternteile können aus Flußeisen bestehen oder
eventuell aus einem Material mit guter magnetischer Permeabilität
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und hohem ohmschen Widerstand, so wie es unter dem Handelsnamen "Ferroxcube" bekannt ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt vorzugsweise elastische
Hilfsmittel zum Zurückholen, die durch das in Translationsrichtung bewegliche Teil bei dessen Verschiebung relativ zu dem anderen
Teil gespannt werden. Auf diese Weise werden, wenn der durch die Spule fließende Strom unterbrochen wird, der magnetische Fluß
und die Kraft, die er erzeugt, sofort aufgehoben, und das in der Translationsrichtung bewegliche Teil kann sehr schnell in seine
Ausgangsstellung zurückgebracht werden, weil nichts seine Schiebe-
W bewegung bezüglich des anderen Teiles behindert. Wenn man von neuem Strom durch die Spule schickt, bewegt sich das in Translationsrichtung
bewegliche Teil wieder unter dem Einfluß der magnetischen Kraft, die durch die Spule erzeugt wird, gegen die Kraft
der elastischen Hilfsmittel.
Es ist vorteilhaft, die Ganghöhe der Gewinde an den Schrauben- und
Mutternteilen hinreichend klein zu machen, damit diese Teile beim Einschalten des Spulenstromes fast sofort eine Gleichgewichtslage
finden, ohne daß das in der Translationsrichtung bewegliche Teil einen langen Weg zurücklegen muß, um die erste mögliche Gleichgewichtslage
zu erreichen.
Die beigegebenen Zeichnungen erlauben ein besseres Verständnis dafür,
wie die Erfindung ausgeführt werden kann.
In den Zeichnungen zeigen die Figuren 1 bis 4 schematisch vier
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Figur 5 zeigt die Vorrichtung von Fig. 1 mehr im Detail. Fig. 6 ist ein Schnitt entlang der Linie VI - VI in Fig. 5.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform nach dem Vorbild der Figuren 1
bis 5, die es gestattet, eine Rotationsbewegung in zwei Translationsbewegungen von entgegengesetzter Richtung umzuwandeln.
Die Fig. 8 zeigt die Anwendung der Vorrichtung aus Fig. *J bei einer
Maschine zum Seriendruck.
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In diesen Figuren tragen die verschiedenen Bauteile, die einander entsprechen, dieselben Bezeichnungen.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung
umfaßt ein schraubenförmiges Teil 1, das durch ein hülsenförmiges
Teil 2 in Form einer Mutter geführt ist, Die äußere Oberfläche der Schraube 1 und die innere Oberfläche der Mutter 2, die
der besagten Schraube gegenüberliegt, sind mit zugehörigen Gewinden
3 und 4 versehen, die gleiche Ganghöhe, gleichen Drehsinn und
abgeplattete Spitzen aufweisen.
Der äußere Durchmesser des Gewindes der Schraube 1 ist kleiner als
der kleinere Durchmesser des Gewindes zwischen den Spitzen des Gewindes der Mutter 2 derart, daß die Mutter sich bezüglich der
Schraube frei verschieben kann, wenn sie auf die besagte Schraube zentriert ist.
Die Schraube 1 und die Mutter 2 bestehen aus einem magnetischen Material wie Eisen, Flußeisen, "Ferroxcube" usw.
An dem einen seiner Enden ist die Schraube 1 mit einem Zahnrad 5
verbunden, das in ein Zahnrad 6 eingreift, welches von einer Welle 7 angetrieben wird. Die besagte Schraube kann in den Lagern 8 und
9 rotieren, die sie daran hindern, sich in longitudinaler Richtung zu verschieben.
Die Mutter 2 trägt eine Spule 10, die durch die Drähte 11 mit Strom gespeist werden kann und die Schraube 1 umschließt. Des weiteren
wird die besagte Mutter durch eine Leitstange 12, die parallel zur Schraube 1 verläuft und durch eine Bohrung 13 der besagten
Mutter geht, daran gehindert, sich zu drehen.
Auf diese Weise kann sich die Schraube 1 um ihre longitudinale Achse
drehen (Pfeil f), aber nicht verschieben. Dagegen kann sich die Mutter 2 parallel zur Achse der Schraube 1 verschieben, aber nicht
um diese Achse drehen.
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Sobald die Spule 10 von Strom durchflossen wird, entsteht ein magnetisches Feld, dessen Feldlinien sich durch die Mutter 2 und
die Schraube 1 schließen. Folglich wird die Mutter 2 einer magnetischen Kraft ausgesetzt, die so gerichtet ist, daß die Mutter
derart verschoben wird, daß der bestehende Luftspalt zwischen der besagten Mutter und der Schraube 1 minimal wird. Das ist dann der
Fall, wenn die Spitzen des Gewindes H der Mutter 2 sich gerade gegenüber
den Spitzen des Gewindes 3 der Schraube 1 befinden. Die Mutter 2 ist dann in einer Gleichgewichtslage. Wenn dann die Welle
7 die Schraube 1 zur Rotation antreibt, wirken die elektro-magnetischen
Kräfte derart, daß diese Gleichgewichtslage erhalten bleibt, aber wenn sich das Gewinde 3 bezüglich der Mutter 2 vorbeibewegt,
verschiebt diese sich in Richtung des Pfeiles F1 (nach
rechts in Fig. 1), wobei die Spitzen des Gewindes 4 gegenüber den Spitzen des Gewindes 3 liegenbleiben.
In der Vorrichtung der Fig. 1 ist zwischen der Mutter 2 und dem festen Lager 9 eine schraubenförmige Kompressionsfeder 14 vorgesehen,
die die Schraube 1 umgibt. Auf diese Weise preßt die Mutter die Feder 14 zusammen, wenn sie sich unter dem Einfluß der elektromagnetischen
Kräfte, die durch die Spule 10 erzeugt werden, in Richtung des Pfeiles F. bewegt.
Sobald die Stromversorgung der Spule 10 unterbrochen wird, bleibt die Mutter 2 sofort stehen und dann bewegt sie sich unter dem Einfluß
der Entspannung der Feder 14 in Richtung des Pfeiles Fp und
wird 3O schnell in ihre Anfangslage zurückgeführt.
Auf diese Weise kann die Mutter 2 in den beiden entgegengesetzten Richtungen F^ und F2 parallel zur Achse der Schraube 1 verschoben
werden.
Fig. 2 zeigt eine Variante der Vorrichtung nach Fig. 1. In dieser Vorrichtung findet man wieder die Schraube 1, ihr Gewinde 3 und ihr
Zahnrad 5, die Mutter 2, ihr Gewinde H und ihre Spule 10 eowie die
Antriebswelle 7.
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In dieser Ausführungsform kann sich indessen die Schraube 1 in
ihren Endlagern 15 und 16 verschieben, während bei der Mutter 2 die Rotations- und die Translationsbewegungen durch eine feste
Halterung 17 blockiert sind. Des weiteren greift das Zahnrad 5 in eine gerillte Walze 18 ein, die von der Welle 7 angetrieben wird.
Wenn die Welle 7 die Schraube 1 zur Rotation antreibt (Pfeil f) und
die Spule 10 mit Strom versorgt, wird, treten wie im Vorhergehenden
elektromagnetische Kräfte auf, die derart wirken, daß die Schraube 1 in Richtung des Pfeiles F. gegen die Wirkung einer Feder
14, die zwischen der besagten Schraube und einer festen Wand
19 angebracht ist, verschoben wird. Sobald die Stromversorgung der Spule 10 unterbrochen wird, wird die Schraube 1 durch die besagte
Feder 14 in ihre Anfangslage zurückgeführt (Pfeil F„).
Die in den Figuren 3 und 4 dargestellten Aus f ührungs formen umfassen
ein schraubenförmiges Teil 20, das mit einem magnetischen Kernstück 21 versehen ist, welches außen ein Gewinde besitzt und
mit einer Stange 22 fest verbunden ist, und eine mutternartige magnetische Hülse 23, die ein Innengewinde besitzt. Die Gewinde
des Kernes 21 und 25 der Hülse 23 haben gleiche Ganghöhe, gleichen Drehsinn und abgeplattete Spitzen.
Der Kern 21, der eine Spule 10 besitzt, ist bezüglich der Hülse zentriert und befindet sich innerhalb derselben, die Stange 22
ragt aus der Hülse heraus.
Die mutternartige Hülse 23 trägt an einem ihrer Enden ein Zahnrad 5.
In der Vorrichtung nach Fig. 3 greift das Zahnrad 5 in ein Zahnrad
6 ein, das durch die Welle 7 zur Rotation angetrieben wird. Des weiteren kann sich die Hülse 23 in den Lagern 8 und 9 drehen,
aber nicht in longitudinaler Richtung verschieben. Dagegen kann sich das schraubenförmige Teil 20 in longitudinaler Richtung verschieben
aber nicht drehen dank eines Steges 26, der in einer Rille mit entsprechender Form läuft, die sich in einer festen
Wand 27 befindet.
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Wenn sich die Hülse 23 unter dem Einfluß der Welle 7 in Richtung
des Pfeiles f dreht und durch die Spule 10 Strom fließt, bewegen sich der Kern 21 und seine Stange 22 in ähnlicher Weise,
wie es vorstehend beschrieben worden ist, in Translationsrichtung im Sinne des Pfeiles P gegen die Wirkung der Feder 14, die
zwischen einer an der besagten Stange befestigten Scheibe 28 und der festen Wand 27 angebracht ist. Wenn die Stromversorgung der
Spule 10 unterbrochen wird, kehrt das Kernstück 21 unter dem Einfluß der Feder 14 an seine Anfangslage (Pfeil Fp) zurück.
In der Vorrichtung der Fig. 4 greift das Zahnrad 5 in eine gerillte
Walze 18 ein, die durch die Welle 7 zur Rotation angetrieben wird. Weiterhin kann sich die Hülse 23 in dem Lager 15 und
auf der Stange 22 drehen und in longitudinaler Richtung verschieben. Dagegen ist das schraubenförmige Teil 20 mit einer festen
Wand 19 fest verbunden.
Wenn sich das röhrenförmige Teil 23 unter dem Einfluß der Welle 7 in Richtung des Pfeiles f dreht und die Spule in ähnlicher Weise
wie oben beschrieben mit Strom versorgt wird, bewegt sich das röhrenförmige Teil 23 in Translationsrichtung im Sinne des Pfeiles
F1 gegen die Wirkung der Feder 14, die zwischen dem besagten
hülsenförmigen Teil und der festen Wand 19 angebracht ist. Wenn
die Stromversorgung der Spule 10 unterbrochen wird, führt die Feder Ik in gleicher Weise das röhrenförmige Teil 23 in seine
Ausgangslage zurück.
Die in den Figuren 5 und 6 im Detail dargestellte Vorrichtung ist vom Typ der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform. Sie umfaßt
ein schraubenförmiges Stück 1 und ein hüIsenformiges Stück in der
allgemeinen Form einer Mutter 2.
Das hülsenförmige Stück 2 besitzt ein zylindrisches magnetisches
Joch 28, in dem magnetische Muttern 29 und 30 auf beiden Seiten der ringförmigen Spule 10 liegen. Die Mutter 29 kann mit Kraft in
das Joch eingeführt werden, während die Mutter 30 durch leichtes Reiben in das letztere eingebracht wird und z.B. mittels einer
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Schraube befestigt wird. Auf diese Weise ist es möglich, sie auszubauen,
um die Spule 10 im Bedarfsfalle zu ersetzen. Diese Spule wird durch Drähte 11, die das Joch 28 in einer Öffnung 31
durchqueren, mit Strom versorgt.
Die Muttern 29 und 30 besitzen ein Gewinde ^3 das dem Gewinde 3
der Schraube 1 entspricht, und ihr Abstand voneinander ist so, daß die Spitzen ihrer Gewinde so eingestellt werden können, daß
sie den Spitzen des Gewindes 3 gegenüberliegen.
Das röhrenförmige Joch 28 des hülsenförmigen Teiles 2 ist an
beiden Seiten durch nicht magnetische Scheiben oder Plansche 32 und 33 verschlossen, die z.B. aus Bronze bestehen können und
zentrale Öffnungen 31I und 35 besitzen, die es gestatten, das besagte
hülsenförmige Teil bezüglich der Schraube 1 zu zentrieren, und deren Durchmesser derart ist, daß das hülsenförmige Teil mit
schwacher Reibung auf der Schraube rotieren kann.
Weiterhin besitzen diese Scheiben 32 und 33 Verlängerungen 36 und
37 in Form von Gabeln, in die eine Leitstange 12 eingreift, die parallel zur Schraube langeordnet ist.
In Fig.. 5 sind die magnetischen Feldlinien C^ und Cp eingezeichnet,
die das schraubenförmige Teil 1 und das hülsenförmige Teil 2 durchsetzen, wenn die Spule erregt wird, wobei diese Teile in
einer Gleichgewichtslage dargestellt sind.
Offensichtlich hängt in allen oben beschriebenen Beispielen die Bewegungsrichtung des beweglichen Teiles bei der Trans lation von
der Drehrichbung des in Rofcation3richtung beweglichen Teiles ab, genau so wie von dem Drehsinn der Gewinde des schraubenförmigen
und des hülsenförmigen Teiles. Diese Tatsache ist in der Vorrichtung von Fig. 7 ausgenutzt worden, um eine Vorrichtung zu erhalten»
die in tier Lage ist, sich in zwei entgegengesetzten Richtungen
zu bewegen aufgrund einer einzigen Rotationsbewegung.
Zu diesem Zweck besitzt die Vorrichtung nach Fig. ? eine Welle
58, die sieh in Richtung Γ dreht und mit elnam Zahnrad V) fest;
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verbunden ist, das in ein Zahnrad 40 eingreift, das wiederum in ein Zahnrad 41 eingreift. Jedes dieser Zahnräder 40 und 41 ist an
einer entsprechenden Schraube 42 bzw. 43 befestigt, wobei besagte Schrauben parallel sind und sich in einem Gestell 44 drehen
können. Auf diese Weise dreht sich die Schraube 43 in Richtung f
und die Schraube 42 in der entgegengesetzten Richtung f . Diese Schrauben haben Gewinde gleichen Drehsinns, und sie reichen beide
durch je eine Mutter 45 bzw. 46 von der in Fig. 5 dargestellten
Art, wobei die besagten Muttern fest miteinander verbunden sind, um nur ein einziges hülsenartiges Teil 45, 46 zu bilden.
P Die Vorrichtung besitzt des weiteren zwei Spulen 47 und 48, von
denen die eine der Schraube 42 und die andere der Schraube 43 zugeordnet ist.
Diese Spulen können wechselweise von einer einzigen Spannungsquelle 49 durch Zwischenschaltung eines Wechselschalters 50 mit
zwei Stellungen (a) und (b) mit Strom versorgt werden.
Wenn der Wechselschalter in Stellung (a) ist, erhält die Spule Strom und die Mutter 45, 46 verschiebt sich in Richtung des Pfeiles
F. (nach rechts in Fig. 7)· Wenn man den Wechselschalter aus
der Stellung (a) in die Stellung (b) bringt, bleibt die Mutter 45, 46 stehen, und sie setzt sich dann wieder in umgekehrter
™ Richtung (Pfeil Fp) in Bewegung.
Gemäß einer Ausführungsform kann der Mechanismus der Fig. 7 derart
realisiert werden, daß die Geschwindigkeit in einer der beiden Translationsrichtungen sich von der Geschwindigkeit in der
anderen Translationsrichtung unterscheidet. Diese Besonderheit ist vorteilhaft im Falle einer Druckmaschine, wenn es gewünscht
wird, daß eine schnelle Rückkehr der Druckform ohne Verwendung einer Feder, gesichert ist, wie es im Vorhergehenden beschrieben
wurde.
Wenn man z» B. will» daß die Geschwindigkeit, mit der das hülsenartige
Teil 45, 46 an den Atifang der Linie zurückkehrt, fünf
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— 11-mal so groß ist wie die Translationsgeschwindigkeit während des
Druckvorganges, genügt es, daß sich die Anzahl der Zähne der
Zahnräder Mo und Ίΐ wie 1 zu 5 verhalten.
Ein weiterer Vorteil dieses Mechanismus ohne Rückholfeder besteht
darin, daß die Bewegung in Translationsrichtung in jeder gewünschten Stellung auf der Drucklinie einfach durch Umlegen
des Wechselschalters 50 in eine Mittelstellung oder neutrale
Stellung gestoppt werden kann. Polglich kann der Druckvorgang wieder aufgenommen werden oder die Druckform kann wieder zurückgeholt
werden, indem man den Wechselsehalter 50 entweder auf (b)
oder auf (a) stellt.
Die in Fig. 8 im Detail dargestellte Vorrichtung ist vom Typ der
in Fig. 4 dargestellten und sie veranschaulicht die Anwendung der erfindungsgemäßen Ausführungsform auf eine Serien-Druckmaschine.
Die Vorrichtung in Fig. 8 umfaßt ein mit Gewinde versehenes magnetisches
Kernstück 21, das zwischen zwei festen Flanschen 51 und 52 mittels der Gestänge 22 und 53 befestigt ist. Die Stange
ist hohl, damit durch sie die Drähte 11 geführt werden können, die zur Stromversorgung der in dem Kernstück 21 liegenden Spule
10 dienen. Weiterhin,umfaßt diese Vorrichtung ein magnetisches
hülsenförmiges Teil 23, das innen mit Gewinde versehen ist und das Kernstück 21 umgibt, auf das es durch die Lager 51* und 55
zentriert ist. Diese Lager gestatten, das hülsenförmige Teil bezüglich des schraubenförmigen Teiles 21, 22, 53 zu verschieben
und zu drehen. Damit das hülsenförmige Teil 23 zur Rotation angetrieben werden kann, ist es fest mit einem Zahnrad 5 verbunden,
das in eine gerillte Walze 18 eingreift, die sich in den Flanschen 51 und 52 dreht und zur Rotation z. B. in Richtung des
Pfeiles f angetrieben werden kann. Zwischen dem hülsenförmigen
Teil 23 und dem Flansch 52 ist eine Feder Ik vorgesehen.
Aus dem im Vorhergehenden Beschriebenen wird ersichtlich, daß
sich das hülsenförmige Teil 23 in Richtung des Pfeiles F. ver
schieben kann, während es-sich ganz um seine ,Äöhse -dreht,' und
1 09838/i 217 iW::
daß es an seine Ausgangsstellung unter der Wirkung einer Feder
14 (in Richtung des Pfeiles Pp) zurückgeführt werden kann.
Dieses bewegliche Teil 23 enthält eine Hohlkehle 56, in die der Zapfen 57 eines Druckmechanismus 58 einer Seriendruckmaschine
von bekanntem Typ eingreift. Dieser Druckmechanismus 58 wird in der Translationsrichtung durch die Leitstangen 59 und 60 geführt^
die zwischen den Planschen 51 und 52 befestigt sind. Auf diese
Weise kann die mechanische Einrichtung durch die erfindungsgemäße Vorrichtung während des Drückens einer Linie in Richtung
des Pfeiles F1 geführt werden und durch die Feder 14 vom Ende jeder
Linie zurückgeholt werden.
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Claims (14)
- PatentansprücheVorrichtung zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung, mit einem schraubenförmigen Teil, das in wenigstens ein hülsenförmiges Teil eingreift und völlig koaxial zu diesem liegt, wobei diese beiden Teile mit Gewinden gleicher Ganghöhe und gleichem Drehsinn auf ihren sich gegenüberliegenden Flächen versehen sind und wobei das eine Teil in Bezug auf das andere zu einer relativen Rotationsbewegung angetrieben werden kann, während das andere Teil in der Rotation blockiert ist, damit das eine der besagten Teile sich bezüglich des anderen in Translationsrichtung verschieben kann,dadurch gekennzeichnet, daß das schraubenförmige Teil (1) und das hülsenförmige Teil (2) wenigstens teilweise aus einem magnetischen Material bestehen, der äußere Durchmesser des Gewindes (3) auf dem schraubenförmigen Teil (1) kleiner ist als der kleinere Durchmesser des Gewindes (4) zwischen den Gewindespitzen des hülsenförmigen Teiles (2) und weiterhin magnetische Hilfsmittel (10) vorgesehen sind, die einen magnetischen Fluß erzeugen, der sich durch die besagten Teile schließt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinde des schraubenförmigen Teiles (1) und des hülsenförmigen Teiles (2) abgeplattete Spitzen aufweisen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Hilfsmittel aus einer Spule (10) bestehen, die von dem in der Rotation blockierten Teil (2) getragen wird und koaxial zu den besagten Teilen liegt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie elastische Hilfsmittel (14) zur Rückstellung aufweist, die bei der Translation durch das bewegliche Teil während des Verschiebens in Bezug auf das andere Teil gespannt werden.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Ganghöhe der Gewinde des schraubenförmigen Tei-109838/1217les (1) und des hüIsenformigen Teiles (2) derart dimensioniert ist, daß bei Stromdurchgang durch die Spule (10) das in der Translationsrichtung bewegliche Teil praktisch sofort eine Lage erreicht, bei der die Spitzen seines Gewindes gerade den Spitzen des Gewindes vom anderen Teil gegenüberliegen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hülsenformige Teil (2) die Form einer Mutter hat, durch die in Querrichtung das schraubenförmige Teil (1) verläuft, und die in der Rotations- aber nicht in der Translationsrichtung blockiert ist, während das schraubenförmige Teil (1) in Rotationsrichtung drehbar und in der longitudinalen Translationsrichtung blockiert ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hülsenförmige Stück (2) die Form einer Mutter hat, durch die in Querrichtung das schraubenförmige Teil (1) verläuft, und die in Rotations- und in Translationsrichtung blockiert ist, während das schraubenförmige Teil (1) zur Rotation antreibbar und in longitudinaler Translationsrichtung verschiebbar ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hülsenförmige Teil ein röhrenförmiger Zylinder (23) ist, der ein Innengewinde (25) besitzt in den das schraubenförmige Teil (21) eingeführt ist, das ein mit Gewinde (24) versehenes magnetisches Kernstück aufweist, welches in Bezug auf die Rotation, jedoch nicht in Bezug auf die Translation blockiert ist, während der besagte Zylinder (23) zur Rotation um seine Achse antreibbar, aber in longitudinaler Translationsrichtung blockiert ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hülseiförmige Teil ein röhrenförmiger Zylinder (23) ist, der ein Innengewinde (25) aufweist in den das schraubenförmige Teil (21) eingeführt ist, das ein mit Gewinde (24) versehenes10 9 8 3 8/1217magnetisches Kernstück aufweist, welches in Bezug auf fiotation und Translation blockiert ist, während der Zylinder (23) zur Rotation antreibbar und in longitudinaler Translationsrichtung verschiebbar ist.
- 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei parallel zueinander angeordnete Schrauben (42, 43) umfaßt, die zur Rotation antreibbar sind, von denen jede durch eine Mutter (45, 46) hindurch geführt ist, wobei diese Muttern(45, 4(5) fest miteinander verbunden sind und je eine Spule (47, 48^j|aWnSp^xen abwechselnd mit Strom versorgbar sind, wobei die eine Spule (47) der einen Translationsrichtung der beiden fest miteinander verbundenen Muttern und die andere Spule (48) der entgegengesetzten Translationsrichtung der beiden Muttern zugeordnet ist.
- 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter ein röhrenförmiges magnetisches Joch (28) enthält, in dem die in zwei Teilmuttern (29, 30) aufgeteilte Mutter beiderseits einer Spule (10) angeordnet ist, wobei das besagte Joch (28) an seinen Enden durch nicht magnetische Flansche (32, 33) verschlossen ist, die mit öffnungen (3 4, 35) versehen sind, durch die die Schraube (1) hindurch tritt und dank derer die Mutter zentriert werden kann und sich mit schwacher Reibung in Bezug auf die Schraube (1) verschieben kann.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die besagten Plansche (32, 33) Verlängerungen (36, 37) besitzen, die mit einer zur Schraube (1) parallelen Leitstange (12) zusammen wirken, um die Mutter an der Drehung zu hindern.
- 13. -Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schrauben (42, 43) Gewinde gleichen Drehsinnes besitzen und in entgegengesetzten Richtungen antreibbar sind.
- 14. Maschine für Seriendruck oder -prägung, die einen Druckme-109838/1217chanismus enthält, der linear verschiebbar ist, wobei er an einer Mehrzahl von Druckstellungsn vorbeikommt, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 1-13 sowie Hilfsmittel zur Verbindung des. besagten Druckmechanismus mit dem in Translationsrichtung beweglichen Teil der besagten Vorrichtung aufweist.109838/121 7Lee rseite
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