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DE2106843A1 - Zubehoreinnchtung fur eine mechanische Puppe - Google Patents

Zubehoreinnchtung fur eine mechanische Puppe

Info

Publication number
DE2106843A1
DE2106843A1 DE19712106843 DE2106843A DE2106843A1 DE 2106843 A1 DE2106843 A1 DE 2106843A1 DE 19712106843 DE19712106843 DE 19712106843 DE 2106843 A DE2106843 A DE 2106843A DE 2106843 A1 DE2106843 A1 DE 2106843A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
doll
cord
drive
pull
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712106843
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Howard Beach N Y Levine (V St A)
Original Assignee
Ideal Toy Corp , Hollis N Y (V St A )
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ideal Toy Corp , Hollis N Y (V St A ) filed Critical Ideal Toy Corp , Hollis N Y (V St A )
Publication of DE2106843A1 publication Critical patent/DE2106843A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H7/00Toy figures led or propelled by the user
    • A63H7/02Toy figures led or propelled by the user by pushing or drawing
    • A63H7/04Toy figures led or propelled by the user by pushing or drawing moving together with a toy vehicle or together with wheels rolling on the ground, i.e. driven by vehicle or wheel movement
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H11/00Self-movable toy figures

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

Patentanwälte
Dr-ϊηα. Wilhelm Reiche}
Dipl-Ing. Wolfcang Ksicliel
6 Frankfuii a. M. 1
Parksiiaße 13
IDEAL TOY CORPORATION, Hollis, N.Y. VStA
Zubehöreinrichtung für eine mechanische Puppe
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zubehöreinrichtung für eine Puppe mit einem Federmotor, der mit einer aus der Puppe herausziehbaren Schnur aufgezogen wird, die nach dem Loslassen in die Puppe zurückgezogen wird, wobei der Federmotor abläuft, und einen Mechanismus antreibt, der eine den Anschein wahren Lebens erweckende Hauptfunktion der Puppe steuert.
Es ist bekannt, in Puppenkörpern Federmotoren unterzubringen, um damit verschiedene Funktionen der Puppe zu steuern. So ist es beispielsweise bei sprechenden Puppen bekannt, den Federmotor zum Antrieb eines in den Puppenkörper eingebauten Miniaturplattenspielers zu benutzen. Zum Aufziehen des Federmotors ist eine aus dem Plattenspieler herausziehbare Schnur vorhanden. Wenn die herausgezogene Schnur losgelassen wird, läuft der Federmotor ab und treibt den Plattenspieler an. V/ährend sich die Feder des Motors abwickelt, wird die Zugschnur in dem Puppenkörper zurückgezogen.
Ferner wurde bereits nach der Patentanmeldung P 20 33 246.1 eine Puppe vorgeschlagen, bei der ein Federmotor .zum Bewegen des Kopfes und der Beine der Puppe benutzt wird. Bei dieser Puppe treibt die sich abwickelnde Feder eine Antriebswelle an.
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Die Antriebswelle veranlaßt, daß sich der Puppenkopf hin- und herbewegt und daß die Puppenbeine eine Laufbewegung ausführen.
Bei den bekannten und der vorgeschlagenen Puppe hat die Zugschnur lediglich die Funktion, den Federmotor aufzuziehen. Eine Ausnahme von dieser allgemein gültigen Regel stellt lediglich eine bekannte Sprechpuppe dar, bei der die Zugschnur benutzt wird, um das Aufsetzen und Abheben der Nadel auf der Schallplatte zu steuern. Diese zusätzliche Funktion der Zugschnur steht jedoch in einem direkten Zusammenhang mit der von dem Federmotor gesteuerten Gesamtfunktion oder ist ein Teil dieser Gesamtfunktion.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, beim Zurückziehen der zum Aufziehen des Federmotors dienenden Zugschnur in den Puppenkörper mit der Zugschnur eine Neben- oder Zusatzfunktion zu steuern, die von der von dem Federmotor gesteuerten Hauptfunktion unabhängig ist. So soll die Zugschnur beispielsweise verwendet werden, um eine nach außen sichtbare, den Anschein wahren Lebens erweckende Nebenfunktion der Puppe zu steuern, also eine Bewegung der gesamten Puppe oder ihrer Teile zu bewirken.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs beschriebene Zubehöreinrichtung nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, ) daß eine Antriebsvorrichtung mit der Zugschnur in Berührung steht und von ihr mindestens während eines Abschnitts des Rückzugvorganges der Schnur in die Puppe angetrieben wird und daß eine ausschließlich von der Antriebsvorrichtung angetriebene Vorrichtung eine, sichtbare, den Anschein wahren Lebens erweckende Nebenfunktion steuert, die von dem eigentlichen Ab. lauf des Federmotors unabhängig ist.
Die Verwendung der Zugschnur nach der erfindungsgemäßen Lehre hat den Vorteil, daß man dieselbe Puppe in Verbindung mit vielen verschiedenen Hilfs- oder Zusatzeinrichtungen verwenden kann, die man nach dem Erwerb der Puppe einzeln nachkaufen
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kann. Ferner ist es jederzeit möglich,- neue Zubehöreinrichtungen für die Puppe zu konstruieren und auf den Markt zu bringen. Bei einer solchen Zubehöreinrichtung kann es sich beispielsweise um ein kleines Puppenauto handeln, in das beispielsweise die nach der Patentanmeldung P 20 33 246.1 vorgeschlagene Puppe gesetzt werden kann. Ein derartiges Puppenauto weist keinen Motor auf. Zweckmäßigerweise sind die Hinterräder des Puppenautos mit einer Antriebsrolle gekuppelt, um die man die aus dem Puppenkörper herausragende Zugschnur wickeln kann. Nachdem die Zugschnur aus der Puppe herausgezogen ist, wird ein dicht bei dem Puppenkörper befindlicher Abschnitt der Schnur um die Antriebsrolle gewickelt. Dabei sind lediglich zwei oder drei 'windungen erforderlich, so daß der größte Teil der herausgezogenen Schnur von der Antriebsrolle aus lose nach unten hängt. Wenn die Schnur losgelassen und von der sich abwickelnden Feder in die Puppe zurückgezogen wird, teilt die sich bewegende Schnur der Antriebsrolle eine Drehbewegung mit. Dadurch wird das Puppenauto angetrieben. Gleichzeitig führt die in das Auto gesetzte Puppe unter der Einwirkung des Federmotors Bewegungen aus, die der Puppe den Anschein wahren Lebens geben. Auf diese Weise wird ohne Zuhilfenahme eines zweiten Motors eine sichtbare, den Anschein wahren Lebens erweckende Funktion vorgenommen.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um einen Puppenwagen, in den die Puppe gelegt wir.d. Dabei läuft die Zugschnur durch eine schwenkbare, unter dem Puppenkörper angeordnete Platte. Wenn die herausgezogene Schnur losgelassen und in den Puppenkörper zurückgezogen wird, läuft sie zunächst durch das in der Platte vorgesehene Loch. Gegen Ende des Rückzugvorganges legt sich jedoch ein am Ende der Zugschnur angebrachter Zugring an der Platte an, so daß die Platte angehoben wird. Dadurch wird die Puppe, unterstützt von der Platte, in dem Puppenwagen in die Sitzstellung gebracht. Auch hier wird ohne einen zusätzlichen Motor eine sichtbare Sekundär- oder Nebenfunktion ausgeführt. Diese Zusatzfunktion wird von der Schnur selbst beim Zurückziehen ausgelöst.
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Die Verwendung der Zugschnur nach der erfindungsgemäßen Lehre bietet dem Puppen- und Puppenzubehörhersteller eine größere . Beweglichkeit und Flexibilität. So kann man, obwohl eine Puppe bereits seit langem auf dem Markt ist, stets neue und weitere Zubehöreinrichtungen konstruieren. Obwohl als Ausführungsbeispiel der Erfindung lediglich ein Puppenauto und ein Puppenwagen im einzelnen beschrieben sind, kann man nach der erfindungsgemäßen Lehre zahlreiche Zubehöreinrichtungen herstellen, beispielsweise ein Karussel und eine Schaukel. Um diese verschiedenartigen Zubehöreinrichtungen in Gang zu setzen, braucht man die Puppe lediglich in die Einrichtungen ein-r zusetzen und die aus der Puppe herausgezogene Zugschnur um ein entsprechend ausgebildetes Antriebsteil zu wickeln oder anderweitig anzubringen. Nach dem Loslassen der Schnur wird dann die Nebenfunktion ausgeführt, ohne daß dazu ein weiterer Motor notwendig ist.
Die Verwendung der zwangsläufig in den Puppenkörper zurückgezogenen Schnur ist jedoch nicht auf die Steuerung von Hilfsfunktionen begrenzt, die von der Puppe getrennt sind. Es ist auch möglich, sichtbare, den Anschein wahren Lebens erweckende Funktionen an der Puppe selbst vorzunehmen. So ist es beispielsweise möglich, für einen Arm der Puppe einen Spannmecha-. nismus vorzusehen, der nach seiner Freigabe den Arm veranlaßt, eine Winkbewegung nachzuahmen. Zu diesem Zweck kann am Ende der Rückziehbewegung der Zugring der Schnur gegen eine Freigabevorrichtung anschlagen, die daraufhin die Winkbewegung des Armes auslöst. Die Freigabevorrichtung kann auch innerhalb des Puppenkörpers untergebracht sein und wird dann von der erhöhten Zugkraft in der Zugschnur betätigt, wenn die Feder abgelaufen ist. Auf diese V/eise kann man mit der Zugschnur eine Nebenfunktion der Puppe steuern, wohingegen die Feder eine Hauptfunktion steuert, beispielsweise einen in der Puppe untergebrachten Plattenspieler antreibt. In ähnlicher Weise kann man die Zugschnur verwenden, um während des Abspielens der Plattenspielers eine Mundbewegung der Puppe vorzunehmen.
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Die erfindungsgemäße Lehre ist somit nicht auf Nebenfunktionen begrenzt, die von der Puppe getrennt sind und von ihr entfernt vorgenommen werden. Die Erfindung besteht vielmehr in der allgemeinen Lehre die Zugschnur, die selbst einen Teil der Erfindung darstellt, zum Steuern von sichtbaren, den Anschein wahren Lebens erweckenden Nebenfunktionen zu verwenden, und zwar an der Puppe selbst oder an einer von der Puppe getrennten Einrichtung, wenn die Zugschnur in den Puppenkörper zurückgezogen wird.
Es liegt daher im Rahmen der Erfindung, eine Zubehöreinrichtung an dem Puppenkörper selbst oder an einer von der Puppe trennbaren Vorrichtung anzubringen, die von der Zugschnur beim Zurückziehen in den Puppenkörper eine sichtbare, den Anschein wahren Lebens erweckende Funktion steuert, während gleichzeitig der zuvor durch Herausziehen der Schnur aus dem Puppenkörper aufgezogene Federmotor abläuft und dabei eine den Anschein wahren Lebens erweckende Hauptfunktion der Puppe steuert.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand von Figuren beschrieben.
Die Figuren 1 bis 5
Die Fig. 2
Die Fig. 3
stellen ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, bei dem die Zugschnur einer Puppe zum Antrieb eines Wagens benutzt wird, in dem die Puppe sitzt.
Die Fig. 1 zeigt dabei den Wagen oder das Auto mit der hineingesetzten Puppe.
ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1.
ist eine Ansicht längs der Linie 3-3 der Fig. 2 und zeigt die Unterseite des mit der Zugschnur angetriebenen Wagens.
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Die Figuren 4 und 5 zeigen, daß man den Wagen in zv/ei Richtungen antreiben kann, je nachdem, wie man die Zugschnur um die Antriebswelle des Wagens wickelt.
Die Fig. 6 veranschaulicht den Aufbau der benutzten
Puppe.
Die Figuren 7 bis 12 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem die Puppenzugschnur verwendet wird, um die in einem Wagen liegende Puppe in die Sitzstellung aufzurichten.
Die Fig. 7 zeigt dabei die Puppe in ihrer liegenden Stellung.
Die Fig. '8 zeigt die Puppe in ihrer Sitzstellung, die
die Puppe am Ende des Rückziehvorganges der Zugschnur in den Puppenkörper einnimmt.
Die Fig. 9 veranschaulicht den Bewegungsablauf des
Gelenkgestänges, wenn die Puppe am Ende des Antriebszyklus von der Liegestellung in:, die Sitzstellung gebracht wird.
Die Figuren 10 und 11 sind Schnittansichten und zeigen die Puppe in der Liegestellung und Sitzstellung.
Die Fig. 12 ist eine perspektivische Teilansicht von
oben auf den Wagen mit abgenommenem Verdeck.
Die Fig. 1 zeigt eine Puppe 16, die in einen Wagen 18, beispielsweise ein Puppenauto, gesetzt ist. Die gezeigte Puppe stellt lediglich ein Beispiel dar. Grundsätzlich kann es sich um eine beliebige zugschnurbetätigte Puppe handeln. Die dargestellte Puppe, die zur Erläuterung der Erfindung dient, ist
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im einzelnen in der Fig. 6 gezeigt. Dabei kann es sich um eine Puppe nach der Patentanmeldung P 20 33 246.1 handeln. Ein im Puppenkörper angeordneter Motor 3.2 treibt eine Welle 34 an. Das obere Ende der Welle ist geringfügig gebogen und endet im Puppenkopf (in Fig. 6 nicht gezeigt). Wenn die Welle von dem Motor angetrieben wird, dreht sich der Puppenkopf, wie es durch einen Pfeil 20 in der Fig. 1 angedeutet ist. Der untere Abschnitt der Welle 34 treibt eine Kurbelkropfung an, die veranlaßt, daß die Beine der Puppe eine Laufbewegung ausführen. Für die vorliegende Erfindung ist der genaue Aufbau der Puppe nicht wichtig. Bedeutend ist jedoch die Funktion der Zugschnur 22, die in einem Zugring 26 endet (siehe Fig. 1). Wenn man die Schnur aus der Puppe zieht, wird der Federmotor 32 aufgezogen. Wenn man die Schnur losläßt, wickelt sich die Motorfeder ab und treibt die Antriebswelle 34 an. Beim Ablaufen oder Abwickeln der Feder wird die Schnur 22 in den Puppenkörper zurückgezogen. Wenn der am Schnurende befestigte Zugring an dem Puppenkörper anschlägt, hört die Abwickelbewegung der Feder auf, da keine weiteren Zugschnurabschnitte in den Puppenkörper zurückgezogen werden können. In der genannten Patentanmeldung hat die Zugschnur lediglich den Zweck, die Antriebsfeder aufzuziehen.
Der Wagen 18 ist in den Figuren 2 und 3 deutlich dargestellt. Der Wagenkörper enthält ein Hauptteil 18a und ein Teil 18b, das auf dem Hauptteil sitzt. Das Hauptteil 18a weist zwei Löcher 18a1 und 18a" auf, durch die eine Welle 28c läuft. An dem einen Ende der Welle ist eine Antriebsrolle 28b befestigt, die auf dem Teil 18a ruht oder anliegt und sich durch ein Loch 18b1 in dem Teil 18b erstreckt. Am oberen Ende der Antriebsrolle 28b befindet sich ein Rad 28a, das sicherstellt, daß die Schnur 22 um die Antriebsrolle gewickelt ist, wie es durch die Windungen 22' in der Fig. 2 angedeutet ist. Am unteren Ende der Welle 28c befindet sich ein Antriebszahnrad 44, dessen Unterseite zahlreiche radial verlaufende Erhebungen oder Stege 44· aufweist, wie es deutlich in der Fig. 3 dargestellt ist.
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-Q-
Zwei Wellen oder Achsen 40 und 42 sind in herkömmlicher Weise an dem Wagenkörper "befestigt. An der Vorderachse 40 sind zwei drehbare Räder 36 angebracht. Zwei Hinterräder 38 sind an der Welle 42 befestigt. Wie es die Fig. 3 zeigt, ist ein Gummirad 46 auf der Welle 42 befestigt, das mit der Unterseite des Antriebsrades 44 in Berührung steht und in dieses eingreift. Wenn sich die Welle 28c dreht, drehen sich auch das Gummirad 46 und die Welle 42, "und zwar in einer Richtung, die von der Drehrichtung der Welle 28c abhängt.
Wenn die Puppe in den Wagen gesetzt ist, wie es die Fig. 2 zeigt, wird die Schnur um dieAntriebsrolle 28b gewickelt, wenn die Schnur vollkommen aus der Puppe gezogen ist. Sobald die Schnur losgelassen wird, beginnt sich die Puppe innerhalb des Wagens zu bewegen. Dies ist auf die Wirkung des Federmotors und der Welle 34 zurückzuführen. Gleichzeitig wird die Schnur 34 in dem Puppenkörper zurückgezogen, wie es durch einen Pfeil 24 angedeutet ist. Da die Schnur um dieAntriebsrolle 28b gewickelt ist, dreht sich beim Zurückziehen der Schnur in den Puppenkörper die Antriebsrolle. Der Reibungsantrieb des Gummirades 46 veranlaßt, daß gleichzeitig mit den Bewegungen der Puppe der Wagen angetrieben wird.
Die Fahr- oder Bewegungsrichtung des Wagens hängt davon ab, in welcher Richtung, die Schnur um die Antriebsrolle gewickelt wird, wie es aus den Figuren 4 und 5 hervorgeht. Diese Figuren zeigen das hintere Ende des Wagens von oben. Wenn die Schnur 22 in der in der Fig. 4 dargestellten Weise um die Antriebsrolle 28b gewickelt ist, wird beim Zurückziehen der Schnur in den Puppenkörper die Antriebsrolle im Uhrzeigersinn angetrieben, wie es durch einen Pfeil 50 dargestellt ist. Infolge dieser Drehbewegung der Antreibsrolle wird der Wagen in der Vorwärtsrichtung angetrieben, wie es durch einen Pfeil 48 angedeutet ist. Wenn andererseits die Schnur in der in der Fig. 5 dargestellten V/eise um die Antriebsrolle gewickelt ist, dreht sich die Antriebsrolle im Gegenuhrzeigersinn, wie es durch einen Pfeil 52 dargestellt ist. In diesem Falle wird der
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Wagen in Rückwärtsrichtung angetrieben, wie es durch einen Pfeil 54 angedeutet ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 bis 12 kann man ebenfalls die nach der genannten Patentanmeldung vorgeschlagene Puppe benutzen, die in diesem Fall in einem Puppenwagen liegt. Der Puppenwagen 72 weist ein Verdeck 72b, ein Hauptteil 72c und eine Radanordnung 72g auf. Der bisjetzt beschriebene Aufbau kann in herkömmlicher V/eise vorgenommen werden. Die zusätzlichen Maßnahmen nach der Erfindung sind in den Schnittansichten der Figuren 10 und 11 deutlich gezeigt. Im hinteren Abschnitt des Wagens ist eine Auflage 72e für die Beine der Puppe angebracht. Ferner sind zwei Klammern oder Haken 72a vorgesehen, die die Puppenbeine in dem Wagen festhalten, wie es deutlich in den perspektivischen Ansichten der Figuren 7 und 8 gezeigt ist. Ferner weist der Puppenwagen eine Rückplatte mit zwei Zapfen oder Ansätzen 76 auf, wie es aus der Fig. 12 hervorgeht. Auf jeder Seite des Wagens befindet sich ein Zapfenhalter 72f, der den unteren Teil der Platte 74 an seinem Platz hält. Wie es die Figuren 10 und 11 zeigen, kann die Platte zv/ischen zwei Endstellungen hin- und hergeschwenkt werden.
An der Oberkante der Rückplatte ist ein Schlitz 78b und ein Loch 78a vorgesehen, wie es in der Fig. 12 gezeigt ist. Diese Konstruktion gestattet es,, die Schnur durch den Schlitz in das Loch einzusetzen, das die Zugschnur führt,wenn sie aus dem Puppenkörper herausgezogen und in den Puppenkörper zurückgezogen wird. Das Loch ist hinreichend klein, so daß der Zugring 26 nicht hindurchgeht, wie es in der Fig. 11 dargestellt ist.
Die Fig. 12 zeigt einen vergrößerten Schlitz 72d in dem Wagenkörper. Dieser Schlitz ist derart groß, daß man-den Ring 26 hindurchziehen kann. Beim tatsächlichen Spielen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung befindet sich die Puppe anfangs in der in den Figuren'8 und 11 dargestellten Stellung. Das
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spielende Kind kann das Verdeck 72b, das wie bei einem richtigen Kinderwagen schwenkbar gelagert sein kann, im Gegenuhrzeigersinn bewegen, um Zugriff zu dem Zugring 26 zu erhalten, co daß die Zugschnur 22 in Richtung auf das Vorderende des Wagens gezogen werden kann. Wenn die Schnur aus dem Puppenkörper gezogen wird, wird die Puppe nach hinten geogen und die Platte wird in diejenige Stellung gebracht, die in der Fig. 12 mit ausgezogenen Linien eingezeichnet ist. Bevor das Kind die Zugschnur losläßt, stellt es sicher, daß sich die Schnur in dem Loch 78a befindet, und durch den Schlitz 72d in dem Wagenkörper läuft. Vor dem Loslassen der Schnur kann das Verdeck 72b zurück in die in der Figur dargestellte Stellung gebracht werden, so daß am Ende des gesamten Ablaufs, wenn die Schnur in den Puppenkörper zurückgezogen ist, die Puppe aufrecht in dem Wagen sitzt und das Verdeck in seiner normalen Lage ist.
Wie es in den Figuren 10 und 11 gezeigt ist, erstreckt sich die Zugschnur durch ein Loch 16a im Puppenkörper nach außen. Wenn sich die Puppe in der in der Fig. 10 dargestellten Liegestellung befindet, läuft die Zugschnur längs der Rückplatte 74 durch das Loch 78a und den Schlitz 72d in dem Wagenkörper. Wenn das Kind die Schnur losläßt, wird sie in den Puppenkörper zurückgezogen. Gleichzeitig beginnt die Puppe sich in dem Via gen zu bewegen und die Bewegungen eines kleinen Kindes nachzuahmen. Gegen Ende des Motorbetriebs erreicht der Zugring 26 den Wagenkörper und läuft durch den Schlitz 72d. Danach trifft der Zugring auf der Rückp-atte 74 auf. Der Federmotor fährt fort, die Schnur aufzuwickeln und in den Puppenkörper zurückzuziehen. Die dabei von dem Zugring auf die Rückseite der Rückplatte ausgeübte Kraft dreht diese Rückplatte im Gegenuhrzeigersinn. Beim Drehen der Rückplatte wird die Puppe nach oben in die Sitzstellung geschoben.
Wenn sich die Rückplatte dreht und die Puppe nach oben geschoben wird, führt die Puppe bezüglich der Rückplatte eine Relativbewegung aus, und zwar so lange, bis die in der Fig. 11 dargestellte Endstellung erreicht ist, bei der das Loch 16a in
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dem Puppenkörper dem Loch 78a in der Rückplatte gegenüberliegt. Von dem Augenblick an, bei dem der Zugring zuerst an der Rückplatte anschlägt, erstreckt sich ein Abschnitt der Zugschnur längs der Rückplatte zwischen dem-Loch 16a in dem Puppenkörper und dem Loch 78a in der Rückplatte. Dieser Schnurabschnitt wird in den Puppenkörper gezogen, wobei sich die Rückplatte bewegt und die Puppe ihre aufrechte Sitzstellung einnimmt. Wenn die Puppe die in der Fig. 11 dargestellten Endstellung erreicht hat, ist der gesamte zur Verfügung stehende Schnurabschnitt in dem P.uppenkörper zurückgezogen und der Bewegungsablauf ist beendet.
Die Fig. 9 zeigt schematisch den Bewegungsablauf, bei dem die Puppe von der ausgestreckten Stellung in die Sitzstellung gebracht wird. Ein Puppengelenk A stellt den Sitzpunkt der Puppe in dem Wagen dar. Obwohl der Sitzpunkt nicht vollkommen ortsfest ist, kann man dennoch den Figuren 10 und 11 entnehmen, daß die auftretende Verschiebung äußerst gering ist, so daß aus Gründen der Einfachheit im folgenden ein fester Drehpunkt angenommen wird, um den sich der Oberkörper der in dem Wagen untergebrachten Puppe dreht. Ein in der Fig. 9 eingezeichneter Rückplattendrehpunkt B stellt die Zapfen 76 der Rückplatte dar. Die Linie B-E stellt die Rückplatte und die Linie A-F die Puppe von ihrer Sitzfläche bis zu ihrem Kopf dar. Anfangs unterstützt das obere Ende der Rückplatte den Kopf der Puppe, wie es in der Fig. 10 gezeigt ist und durch den Punkt E in der Fig. 9 dargestellt ist. Der.Punkt D in der Fig. 9 stellt den Schlitz und das Loch 78 in der Rückplatte und der Punkt C das Loch in dem Puppenkörper dar, durch das die Zugschnur läuft, Obwohl es in der Fig. 9 nicht gezeigt ist, kann man sich vorstellen, daß die Zugschnur durch das Loch C und das Loch D läuft, wie es in der Fig. 10 gezeigt ist.
Die gezeigte Gelenk- und Hebelanordnung beginnt sich erst zu bewegen, wenn der Zugring 26 durch den Schlitz 72d in dem Puppenwagenkörper gelaufen ist und bei dem Loch D an der Rückplatte anschlägt. Die Jetzt von dem Ring auf die Rückplatte
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ausgeübte Kraft veranlaßt, daß sich die Platte im Gegenuhrzeigersinn um den Gelenkpunkt B bewegt. Dabei drückt das obere Ende der Rückplatte gegen den Hinterkopf der Puppe, so daß die Puppe ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn bewegt wird. Wenn sich die Platte und die Puppe bewegen, verschiebt sich der zwischen ihnen liegende Berührungspunkt.· Der Punkt E stellt daher ein Gleitpunkt dar. Die Linie B-E' stellt die Rückplatte in ihrer aufrechten Stellung dar. Die Linie A-F1 stellt die Puppe in ihrer Sitzstellung dar. Selbst wenn sich die Puppe in ihrer Sitzstellung befindet, ist immer noch eine Kraft vorhanden, wie es durch einen Pfeil angedeutet ist, der durch die Punkte C (Loch im Puppenkörper) und D' (Loch in der Rückplatte) läuft, so daß noch ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn ausgeübt wird. Wenn sich jedoch die Puppe in ihrer Sitzstellung befindet, bilden die Gelenkpunkte A und B sowie der Gleitpunkt E' ein Gelenkdreieck, bei dem sich bei einer weiteren Bewegung im Gegenuhrzeigersinn die Strecke zwischen dem Punkt D1 und dem Punkt C, also die Länge der Schnur vergrößern müßte. Dies ist jedoch nicht möglich, da sich sonst der Federmotor selbst aufziehen würde. Die gesamte Anordnung kommt daher in der in den Figuren 9 und 11 gezeigten Stellung zur Ruhe.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche ·
    (1 J Zubehöreinrichtung für eine Puppe mit einem Federmotor, der mit einer aus der Puppe herausziehbaren Schnur aufgezogen wird, die nach dem Loslassen in die Puppe zurückgezogen wird, wobei der Federmotor abläuft und einen Mechanismus 'antreibt, der eine den Anschein wahren Lebens erweckende Hauptfunktion . der Puppe steuert, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebsvorrichtung mit der Zugschnur (22) in Berührung steht und von ihr mindestens während eines Abschnitts des Rückzugvorganges der Schnur in die Puppe (16) angetrieben wird und daß eine ausschließlich von der Antriebsvorrichtung angetriebene Vorrichtung eine sichtbare, den Anschein wahren Lebens erweckende Nebenfunktion steuert, die von dem eigentlichen Ablauf des Federmotors unabhängig ist.
  2. 2. Zubehörednrichtung nach Anspruch 1, enthaltend einen mit Rädern versehenen Wagen, in den die Puppe gesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung eine drehbare Antriebsrolle (28b) enthält, die zum Antrieb des Wagens (18) mit mindestens einigen der Räder (38) gekuppelt ist, und daß die Antriebsrolle bezüglich der Sitzstellung der Puppe in dem Wagen derart angeordnet ist, daß die Zugschnur (22) zum Antrieb der Antriebsrolle beim Zurückziehen der Schnur in die Puppe um die Antriebsrolle wikkelbar ist.
  3. 3. Zubehöreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebsvorrichtung einen die Puppe (1.6") festhaltenden Viagen (72) und eine in dem Wagen angeordnete Platte (74) aufv/eist, daß die Platte den oberen Teil der Puppe unterstützt und in der Nähe der Sitzfläche der Puppe um eine Gelenkzapfenanordnung (72f,76) schwenkbar ist und daß die Platte ein Loch (78a) aufweist, durch das sich die an ihrem Ende mit einem Zugring (26) versehene Schnur (22) erstreckt, der beim Zurückziehen der Schnur in die Puppe an der Platte anschlägt.
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  4. 4. Zubehöreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebsvorrichtung eine drehbare Antriebsrolle aufweist, um die die Zugschnur (22) wickelbar ist, so daß beim Zurückziehen der Schnur in die Puppe die Antriebsrolle gedreht wird.
  5. 5. Zubehöreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennze i chnet , daß die Antriebsvorrichtung eine bewegbare Vorrichtung mit einem Loch enthält, durch das die an ihrem Ende mit einem Zugring (26) ausgerüstete Zugschnur (22) läuft, der zum Bewegen der bewegbaren Vorrichtung an ihr anliegt, wenn die Zugschnur in die Puppe zurückgezogen wird.
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DE19712106843 1970-02-18 1971-02-13 Zubehoreinnchtung fur eine mechanische Puppe Pending DE2106843A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1228470A 1970-02-18 1970-02-18

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DE19712106843 Pending DE2106843A1 (de) 1970-02-18 1971-02-13 Zubehoreinnchtung fur eine mechanische Puppe

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US (1) US3653152A (de)
AU (1) AU2414171A (de)
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DE (1) DE2106843A1 (de)
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