DE2164363A1 - Injektionsnadel fuer injektionsspritzen - Google Patents
Injektionsnadel fuer injektionsspritzenInfo
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Description
- Injektionsnadel für Inåektionsspritzen " Die Erfindung bezieht sich auf eine Injektionsnadel für Injektionsspritzen, insbesondere solche für medizinische Zwecke.
- Diese Injektionsnadel weist eine Kanüle auf, die zum Durchstechen der betreffenden Membrane, z.B. einer Haut dient.
- Außerdem besitzt sie ein Halteglied, welches die Verbindung der Kanüle mit der Injektionsspritze ermöglicht.
- Die Kanüle besteht bislang in aller Regel aus Metall. Das Halteglied wird häufig auch aus Metall, manchmal aber aus Kunststoff gefertigt.
- In jedem Fall sind zwei Bestandteile nötig, welche je für sich hergestellt werden müssen und welche dann zusammenmontiert werden müssen. Dadurch wird die Herstellung verteuert.
- Hier schafft die Erfindung dadurch Abhilfe, daß die Kanüle und ihr mit der Injektionsspritze verbindbares Halteglied einstückig aus Hart-Kunststoff, wie Nylon, Teflon, Alkylbenzolsulfonat, Polypropylen oder wirkungsgleichem Werkstoff ausgebildet ist.
- Die Erfindung bringt den Vorteil, daß die Injektionsnadel einstückig in einem Arbeitsgang1 vorzugsweise im Wege des Spritzgießens aus Hart-Kunststoff erzeugt werden kann.
- Es hat sich nämlich gezeigt, daß auch eine Kanüle aus Hart-Kunststoff die erforderliche Einstechfähigkeit besitzt.
- Wegender einstückigen Herstellung ist eine Minderung der Herstellungskosten erreichbar.
- Vorzugsweise ist die Ausfertigung so getroffen, daß das Halteglied auf das Auslaßorgan der Injektionsspritze aufsteckbar oder aufschraubbar und mit einem der Kanüle zu sich konisch verengenden Innenkanal versehen ist.
- Es findet infolgedessen die Injektionsnadel mit Hilfe ihres Haltegliedes einen guten Sitz an der Injektionsspritza, wobei auch eine einwandfreie Dichtheit gewährleistet ist.
- Aufgrund des konischen Innenkanals des Haltegliedes wird die zu injizierende Flüssigkeit der Kanüle in gleichmäßigem Fluß zugeführt, wobei der Aulaßdruck nach vorne wegen der Verengung des Innenkanals zunimmt. Es ist daher ein gleichmäßiges Durchströmen der Kanüle gewährleistet.
- Es empfiehlt sich, das Halteglied an seinem der Kanüle gegenüberliegenden Ende mit einem verbreiterten Flansch zu versehen. Dieser bedingt eine zusätzliche mechanische Versteifung des Haltegliedes. Außerdem bietet er gegenüber dem Auslaßorgan der Injektionsspritze eine wirksame Dichtfläche.
- Wenngleich eine Injektionsnadel gemäß der Erfindung sich bewährt, s.B. wenn die Kanüle einen Außendurchmesser von etwa 0,8 mm und eine lichte Weite von etwa 0,5 mm besitzt, so geht doch ein zusätzlicher Erfindungsvorschlag dahin, im Bedarfsfalle die Steifheit und Stabilität wenigstens im Bereich der Kanüle dadurch zu steigern, daß sie mit einer Metallschicht, z.3. aus Chrom, Nickel oder dgl., z.B. im Wege der Vakuummetallisierung versehen wird.
- Auch andere Metallisierungsverfahren sind natürlich anwendbar.
- Die Zeichnung veranschaulicht die£rfindung in schematische~ Darstellung: Es zeigt Fig. 1 eine Injektionsnadel gemäß der Erfindung, schaubildlich Fig. 2 eine solche Nadel teilweise im Längsschnitt, teilweise in iinsicht Fig. 3 eine Ansicht in wichtung des Pfeiles x der Fig. 2 Wie die Zeichnung in Figuren 1 und 2 deutlich zeigt, ist die Kanüle 1 mit dem Halteglied 2 einstückig.
- An dieses schließt iffl hinteren Ende ein verbreiterter Flansch 3 an, welcher, wie schon erwähnt, die Steifigkeit der Injektionsnadel erhöht und eine gute Dichfläche bietet.
- Das Halteglied besitzt einen Innenkanal 4, welcher sich von hinten nach vorn konisch verjüngt und dann in den Längskanal 5 der Kanüle 1 übergeht.
- ist also eine Strömung der zu injizierenden Flüssigkeit e-rrcicht, wobei der Strömungsdruck nach vorn infolgedessen der Querschnittsverengung zunimmt und deshalb ein ununterbrochener gleichmäßiger Fluß im Längskanal der Kanüle 1 gewährleistet ist.
- T:ie schon erwähnt, bestehen cie Teile 1, 2 und 5 einstückig aus Hart-Kunststoff, . z.B. aus Nylon, Teflon, Alkylbenzolsulfonat, Polypropylen oder wirkungsgleichem Werkstoff.
- Die Kanüle 1 kann an ihrem vorderen Ende zugespitzt oder abgeschrägt sein.
- ist, ist, wie bereits erwähnt, möglich, die Injektionsnadel -zu mindest im Bereich der Kanüle 1 - mit einer metallischen Auflage zu versehen, z.B. aus Chrom, Nickel oder dgl.
- Diese Auflage kann im Wege der Vakuummetallisierung oder auf andere geeignete Weise aufgebracht werden. Sie soll sehr dünn gehalten werden.
- Ein besonders wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Injektionsnadel als Einweg-Artikel benutzbar ist, also nach dem Gebrauch weggeworfen werden kann.
Claims (4)
- P a t e n t a n s p r ü c h e :Injektionsnadel für Injektionsspritzen, insbesondere für medizinische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanüle und ihr mit der Injektionsspritze verbindbares Halteglied einstückig aus Hart-Kunststoff wie Nylon, Teflon, Alkylbenzolsulfonat, Polypropylen ausgebildet ist.
- 2) Injektionsnadel rrilr Injektionsspritzen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied auf das Auslaßorgan der Injektionsspritze aufsteckbar oder aufschraubbar und mit einem der Kanüle zu sich konisch veengenden Innenkenal vorsehen ist.
- 3) Injektionsnadel für Injektionsspritzen nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied an seinem der Kanüle gegenüberliegenden Ende einen verbreiterten Flansch aufweist.
- 4) Injektionsnadel für Injektionsspritzen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens im Bereich der Kanüle mit einer Metallschicht z.B. aus Chrom, Nickel oder dgl. z.B. im Wege der Vakuummetallisierung versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712164363 DE2164363A1 (de) | 1971-12-23 | 1971-12-23 | Injektionsnadel fuer injektionsspritzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19712164363 DE2164363A1 (de) | 1971-12-23 | 1971-12-23 | Injektionsnadel fuer injektionsspritzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2164363A1 true DE2164363A1 (de) | 1973-07-05 |
Family
ID=5829098
Family Applications (1)
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| DE19712164363 Pending DE2164363A1 (de) | 1971-12-23 | 1971-12-23 | Injektionsnadel fuer injektionsspritzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2164363A1 (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1971
- 1971-12-23 DE DE19712164363 patent/DE2164363A1/de active Pending
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