DE2163735B2 - Vorrichtung zum abscheiden von fluessigkeitstropfen aus einem stroemenden gasfoermigen medium - Google Patents
Vorrichtung zum abscheiden von fluessigkeitstropfen aus einem stroemenden gasfoermigen mediumInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeitstropfen aus einem strömenden
gasförmigen Medium, welche in einem Strömungsgehäuse quer zur Strömungsrichtung mindestens eine
Reihe paralleler, sich jalousieartig überdeckender und jeweils mit Prallfläche und Sammelrinne versehene
Abscheidelamellen aufweist.
Aus der DT-PS 15 42 248 ist ein Abscheider der eingangs bezeichneten Art bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, den bekannten Abscheider zu verbessern und die Einsatzmöglichkeiten derart zu erweitern, daß er auch unmittelbar in eine vertikal angeordnete Gasleitung eingebaut werden kann. Erfindungsgemäß wird die Verbesserung dadurch
Aufgabe der Erfindung ist es, den bekannten Abscheider zu verbessern und die Einsatzmöglichkeiten derart zu erweitern, daß er auch unmittelbar in eine vertikal angeordnete Gasleitung eingebaut werden kann. Erfindungsgemäß wird die Verbesserung dadurch
to erzielt, daß die Abscheidelamellen im Strömungsgehäuse so ausgerichtet sind, daß die Sammelrinne gegenüber
der Horizontalen geneigt verläuft, und daß mit Abstand unterhalb der Lamellen innerhalb des Strömungsgehäuses
an dessen Wandung eine wenigstens teilweise umlaufende Auffangrinne angeordnet ist, die mindestens
eine Flüssigkeitsabzugsöffnung aufweist. Diese erfindungsgemäße Anordnung gestattet in vorteilhafter
Weise einen einfachen Einbau in nahezu senkrecht geführte Abgasleitungen, Waschkolonnen oder ähnlichen
Eiinrichtungen, in denen der zu reinigende Abgasstrom vertikal geführt wird. Es hat sich nämlich in
überraschender Weise gezeigt, daß der Abscheider selbst in nahezu senkrecht angeordneten Abgasleitungen,
bei denen der Gasstrom von unten nach oben geführt ist, eingebaut werden kann. Bei dieser in vielen
Fällen vorteilhaften Einbauart ist eine sehr gute Abscheideleistung nachgewiesen worden, obwohl die
Sammelrinne einer jeden Abscheidelamelle im wesentlichen gegen die Richtung des Gasstroms, d. h. nach unten
geöffnet ist, wodurch nach bisheriger Auffassung eine Flüssigkeitsabscheidung nicht möglich erschien. Außerdem
wird durch die vorteilhafte Neigung der Sammelriisne erreicht, daß die auf der Prallfläche abgeschiedene
und in der Sammelrinne aufgefangene Flüssigkeit entlang der Rinne gegen die Gehäusewandung abgeführt
wird und somit in die beruhigte Zone der Gasströmung gelangt. Die Flüssigkeit kann daher an der
Gehäusewandung entlang in die unterhalb der Lamellen angeordnete Auffangrinne fließen, ohne von dem
Gasstrom wieder mitgerissen zu werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Abscheidelamellen so angeordnet, daß die Sammelrinne
unter einem Winkel von etwa 10 Grad gegenüber der Horizontalen geneigt ist. Durch diese Maßnahme wird
neben einer guten Durchströmung des Abscheiders mit optimaler Abscheidungswirkung der Lamellen auch ein
guter Abfluß der abgeschiedenen Flüssigkeit bei geringer Bauhöhe erreicht.
Bei einem erfindungsgemäßen Lamellenabscheider,
so bei dem bezogen auf die Strömungsrichtung mehrere vorzugsweise in Gruppen zusammengefaßte Lamellenreihen
hintereinander angeordnet sind, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß sich der Querschnitt
des Strömungsgehäuses in Strömungsrichtung erweitert. Hierdurch wird mit Vorteil erreicht, daß der
Ablauf der abgeschiedenen Flüssigkeit aus den oberen Lamellenreihen entlang der Gehäusewandung in einer
stets beruhigten, praktisch strömungsfreien Zone erfolgt.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß eine oder mehrere Lamellenreihen
jeweils in einem gesonderten Strömungsgehäuse angeordnet sind, das. vorzugsweise mit einer lösbaren
Verbindung mit weiteren Strömungsgehäusen verbind-
h5 bar ist, wobei wenigstens unterhalb der untersten
Lamellenreihe im untersten Strömungsgehäuse eine Auffangrinne angeordnet ist. Durch diese Maßnahme
wird erreicht, daß die geforderte Abscheideleistung
bzw. der Abscheidegrad der Vorrichtung auch bei unterschiedlichen Partikelgrößen und Partikelanteilen
im zu reinigenden Gasstrom eingehalten werden kann, inuem in einfacher Weise mehrere Gehäuse stufenartig
hintereinandergeschaltet werden. Vorteilhafterweise weisen die einzelnen Vorrichtungsstufen einen Kreisförmigen
Querschnitt auf, so daß bei den Querschnittsveränderungen unnötig hohe Druckverluste durch zusätzliche
Formveränderungen vermieden werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß im Eintrittsbereich des, in Strömungsrichtung gesehen, ersten Strömungsgehäuses eine,
vorzugsweise lösbare, Düse koaxial zur Gehäuseachse angeordnet ist Ein besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung
ist darin zu sehen, daß bei einem gasförmigen Medium, welches durch den Zufuhrkanal mit einer
Geschwindigkeit von weniger als 3 m/sec strömt, durch eine entsprechende Düse die Strömungsgeschwindigkeit
erhöht werden kann, so daß rr.an innerhalb des Abscheiders in Geschwindigkeitsbereiche gelangt, die
eine optimale Abscheideleistung gewähren.
Außerdem ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Düse bei von unten nach oben
durchströmten Lamellenreihen mit einer vorzugsweise lösbaren Abschlußplatte verbunden ist, wobei der Raum
oberhalb der Abschlußplatte mit wenigstens einer Flüssigkeitsablauföffnung in Verbindung steht. Durch
diese Maßnahme wird mit Vorteil erreicht, daß das von unten nach oben strömende Medium so weit wie
möglich bis in den Bereich der Abscheidelamellen geführt wird, wobei die von der Düse, der Abschlußplatte
und der Gehäusewandung gebildete Auffangrinne für die abgeschiedene Flüssigkeit in einer strömungsfreien
Zone liegt und ein erneutes Mitreißen von Flüssigkeitspartikeln in den Gasstrom vermieden wird. Durch die
konstruktive Ausgestaltung einer mit einer Düse versehenen, vorzugsweise lösbaren, Abschlußplatte ist
in vorteilhafter Weise eine Anpassung eines Abscheiders mit vorgegebenen Abmaßen an die der jeweiligen
Abgasleitungen unterschiedlichen Querschnitte möglieh.
Hierdurch wird ein vielseitiger und wirtschaftlicher Einsatz der Abscheider vorteilhaft gewährleistet.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung steht die Auffangrinne durch wenigstens eine in der
Gehäusewandung angeordnete Durchbrechung mit wenigstens einem ansteigenden Überlaufkanal in
Verbindung, der so ausgebildet ist, daß sich das Flüssigkeitsniveau in der Auffangrinne mit Abstand
unterhalb der Kante der Auffangrinne einstellt. Der Vorteil einer derartigen Anordnung besteht darin, daß
die Flüssigkeitsablauföffnung durch die im ansteigenden Überlaufkanal sich befindende Flüssigkeitssäule
dauernd verschlossen ist, und zwar unabhängig von den in der Abscheidevorrichtung abgeschiedenen Flüssigkeitsmengen,
wobei durch die im Überlaufkanai stehende Flüssigkeitssäule ein Druckzusammenbruch
im Strömungsgehäuse verhindert wird. Insbesondere wird hierdurch vermieden, daß die schon abgeschiedene
Flüssigkeit über die Kante der Auffangrinne wieder in den Gasstrom eintritt und eine erneute Abscheidung e>o
notwendig wird.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
F i g. 1 schematisch eine Abscheidevorrichtung in vertikalem Längsschnitt br>
F i g. 2 einen Schnitt durch die Abscheidevorrichtung gemäß der Linie ■ I—II in F ig. 1.
Die in F i g. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeitstropfen aus einem
strömenden gasförmigen Medium besteht aus einem Strömungsgehäuse 1 und ist koaxial mit seiner
Eintrittsöffnung 2 an einen senkrecht geführten Gaskanal 3 angeschlossen, der das zu reinigende
gasförmige Medium dem Abscheider zuführt. Der Abscheider ist mit seiner Austrittsöffnung 4 mit einem
senkrecht geführten Gaskanal 5 verbunden, der das gereinigte Medium abführt. Die in F i %. 2 näher
dargestellten Abscheidelamellen 6, die jeweils eine zur Strömungsrichtung schräg angestellte Prallfläche 27
und im Bereich ihres Abströinrandes eine Sammelrinne 26 aufweisen, sind unter einem bestimmten Winkel,
vorzugsweise einem Winkel von etwa 10 Grad gegen die Horizontale geneigt an der Gehäusewandung 7
befestigt und überdecken den gesamten, vorzugsweise kreisrunden, Querschnitt des Strömungsgehäuses 1. Wie
in der Fig. 1 zu entnehmen ist, sind in dem Ausführungsbeispiel zwei Lamellenreihen, die gegeneinander
versetzte Strömungsöffnungen aufweisen, hintereinander angeordnet und bilden so eine Lamellengruppe.
Das Strömungsgehäuse 1 wird im Eintrittsbereich durch eine Abschlußplatte 9 verschlossen, die mit einer
Düse 10 versehen ist, welche koaxial zum Strömungsgehäuse und mit Abstand von dessen Wandung 7 in das
Strömungsgehäuse 1 bis nahe an die Lamellenreihe geführt ist. Die mit der Düse 10 fest verbundene
Abschlußplatte 9 ist vorteilhafterweise an ihrem äußeren Umfang mit mehreren Bohrungen 11 versehen.
Im untersten Bereich der Gehäusewandung 7 sind die dem Bohrungsdurchmesser entsprechenden Schrauben
12 angebracht Die Abschlußplatte 9 und das Strömungsgehäuse 1 sind mit Muttern 13 lösbar und mit
Hilfe der Abdichtung 25 druckdicht miteinander verschraubt. Die Abschlußplatte 9, die Düse 10 und die
Gehäusewandung 7 bilden hierbei einen ringförmigen Raum, welcher über eine Durchbrechung 14 mit zwei
Überlaufkanälen 15 verbunden ist, die an der Außenseite des Strömungsgehäuses 1 sich gegenüberliegend
angeordnet sind.
Das Strömungsgehäuse 1 weist im oberen Bereich an der Gehäusewandung 7 einen außenliegenden umlaufenden
Flansch 16 auf, bei dem auf dem Umfang mehrere Durchgangsbohrungen 17 angeordnet sind.
Diese Bohrungen entsprechen den Durchgangsbohrungen 18 des Flansches 19, der an der unteren
Gehäusewandung 21 des Strömungsgehäuses 20 angeordnet ist. Beide Strömungsgehäuse sind vorzugsweise
über lösbare Verbindungen, beispielsweise durch Schrauben, fest miteinander verbunden und entsprechen
sich im konstruktiven Aufbau. Im oberen Bereich der Wandung 21 des Strömungsgehäuses 20 ist ein Flansch
22 angeordnet, an welchem der Gasabzugskanal 5 angeschlossen ist. Mit besonderem Vorteil weist das —
in Strömungsrichtung 28 gesehen — nachgeschaltete Strömungsgehäuse 20 einen größeren Durchmesser auf.
In F i g. 2 sind ausschnittsweise drei Abscheidelamellen zweier hintereinander angeordneter Lamellenreihen
im größeren Maßstab dargestellt. Die von der Gasströmung 28 bestrichenen Seiten der Lamellen
stellen die Prallflächen 27 dar und sind jeweils unter einem Winkel gegenüber der Gasströmung angestellt.
Von det Strömung mitgeführte Partikel oder Tropfen behalten infolge ihrer größeren Masse ihre Strömungsrichtung
29 im wesentlichen bei und gelangen so auf die Prallfläche 27. Sobald sie an der Prallfläche haften,
bewegen sie sich unter dem Einfluß der Strömung und in
Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit mehr oder weniger schnell in die Sammelrinne 26.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird im folgenden näher beschrieben:
Die aus einem strömenden gasförmigen Medium abzuscheidenden Flüssigkeitstropfen gelangen beim
Durchströmen des Gehäuses 1, 20 jeweils auf die Prallfläche 27 und von dort aus in die Sammelrinne 26
einer jeden Lamelle 6. Aufgrund der Strömungsverhältnisse im Bereich der Sammelrinne wird die abgeschiedene
Flüssigkeit in der Sammelrinne gehalten, auch wenn diese »überkopf« steht, d. h. nach unten hin offen ist,
wobei die abgeschiedene Flüssigkeit begünstigt durch die leichte Neigung der Lamelle 6 entlang der Rinne 26
zur Gehäusewandung 7 abgeführt wird und an dieser entlang von oben in den unteren Bereich des
Strömungsgehäuses fließt. Dort wird die abgeschiedene Flüssigkeit in der Auffangrinne 23 gesammelt und über
den Überlaufkanal 15, der mit der Auffangrinne 23 über die Durchbrechung 14 in Verbindung steht, abgezogen.
Die Mindesthöhe der üblicherweise mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Flüssigkeitsablauföffnung 24
ist so bemessen, daß in keinem Betriebspunkt des Abscheiders sich in der Auffangrinne 23 ein Flüssigkeitsniveau
derart ausbildet, daß die Kante 12 der Auffangrinne überschritten wird und so bereits abgeschiedene
Flüssigkeitsmengen vom Gasstrom wieder in den Abscheider mitgerissen werden.
Obwohl in der Regel nach dem Durchströmen der ersten aus zwei Lamellenreihen bestehenden Lamellengruppe
bereits ein sehr guter Abscheidegrad erreicht ist, können zwei oder mehrere Abscheider hintereinandergeschaltet
werden, falls höchste Maßstäbe an die Reinheit des Mediums gestellt werden. Die in der
Lamellengruppe des nachgeschalteten Strömungsgehäuses 20 abgeschiedene Flüssigkeit fließt aufgrund
desselben konstruktiven Aufbaus unter Einwirkung der Schwerkraft an der Wandung 21 des Gehäuses 20 bis in
das Strömungsgehäuse 1 herab und wird dort in der Auffangrinne 23 gesammelt und zusammen mit der
bereits abgeschiedenen Flüssigkeit über die Flüssigkeitsablauföffnung 24 abgezogen.
Diese Vorrichtung ist nicht nur zum Abscheiden von Flüssigkeitstropfen aus einem strömenden gasförmigen
Medium geeignet, sondern auch zum Abscheiden von feinen Feststoffpartikeln, beispielsweise Staub, welcher
im sogenannten Naßverfahren vor dem Durchströmen des Abscheiders in einer vorgeschalteten Sprühvorrichtung
an die Flüssigkeitstropfen gebunden wird bzw. nach Auftreffen auf die Prallfläche vom Flüssigkeitsfilm
in die Sammelrinne ausgetragen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeitstropfen aus einem strömenden gasförmigen Medium,
welche in einem Strömungsgehäuse quer zur Strömungsrichtung mindestens eine Reihe paralleler,
sich jalousierartig überdeckender und jeweils mit Prallfläche und Sammelrinne versehene Abscheidelamellen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidelamellen (6) im Strömungsgehäuse (1) so ausgerichtet sind, daß sie Sammelrinne
(26) gegenüber der Horizontalen geneigt verläuft, und daß mit Abstand unterhalb der Lamellen (6)
innerhalb des Strömungsgehäuses (1) an dessen Wandung (7) eine wenigstens teilweise umlaufende
Auffangrinne (23) angeordnet ist, die mindestens eine Flüssigkeitsabzugsöffnung (24) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Sammelrinne (26) unter einem Winkel von etwa 10 Grad gegenüber der Horizontalen
geneigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der bezogen auf die Strömungsrichtung mehrere, vorzugsweise
in Gruppen zusammengefaßte Lamellenreihen hintereinander angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt des Strömungsgehäuses (1) in Strömungsrichtung (28)
erweitert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Lamellenreihen
jeweils in einem gesonderten Strömungsgehäuse (1) angeordnet sind, das vorzugsweise mit
einer lösbaren Verbindung mit weiteren Strömungsgehäusen (20) verbindbar ist, wobei wenigstens
unterhalb der untersten Lamellenreihe im untersten Strömungsgehäuse (1) eine Auffangrinne (23) angeordnet
ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Eintrittsbereich
(2) des, in Strömungsrichiung (28) gesehen, ersten Strömungsgehäuses (1) eine, vorzugsweise
lösbare, Düse (10) koaxial zur Gehäuseachse angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (10) bei von unten nach oben
durchströmten Lamellenreihen mit einer vorzugsweise lösbaren Abschlußplatte (9) verbunden ist,
wobei der Raum oberhalb der Abschlußplatte mit wenigstens einer Flüssigkeitsablauföffnung (24) in
Verbindung steht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangrinne (23)
durch wenigstens eine in der Gehäusewandung (7) angeordnete Durchbrechung (14) mit wenigstens
einem ansteigenden Überlaufkanal (15) in Verbindung steht, der so ausgebildet ist, daß sich das
Flüssigkeitsniveau in der Auffangrinne (23) mit Abstand unterhalb der Kante (12) der Auffangrinne
einstellt.
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