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DE2163371C3 - Verfahren zur Herstellung eines weichen, trockenen, mit einem Gefüge versehenen, porösen, ausgedehnten Futters - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines weichen, trockenen, mit einem Gefüge versehenen, porösen, ausgedehnten Futters

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Publication number
DE2163371C3
DE2163371C3 DE2163371A DE2163371A DE2163371C3 DE 2163371 C3 DE2163371 C3 DE 2163371C3 DE 2163371 A DE2163371 A DE 2163371A DE 2163371 A DE2163371 A DE 2163371A DE 2163371 C3 DE2163371 C3 DE 2163371C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dry
weight
product
percent
soft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2163371A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2163371A1 (de
DE2163371B2 (de
Inventor
Richard James St. Louis Baker
Gary Kent St. Charles Erlinger
Larry Robert Affton Hanselmann
Stepanus Franciscus St. Louis Loepiktie
Timothy Allen Ferguson Miller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nestle Purina PetCare Co
Original Assignee
Ralston Purina Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ralston Purina Co filed Critical Ralston Purina Co
Publication of DE2163371A1 publication Critical patent/DE2163371A1/de
Publication of DE2163371B2 publication Critical patent/DE2163371B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2163371C3 publication Critical patent/DE2163371C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K40/00Shaping or working-up of animal feeding-stuffs
    • A23K40/25Shaping or working-up of animal feeding-stuffs by extrusion
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23JPROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
    • A23J3/00Working-up of proteins for foodstuffs
    • A23J3/22Working-up of proteins for foodstuffs by texturising
    • A23J3/26Working-up of proteins for foodstuffs by texturising using extrusion or expansion
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23PSHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
    • A23P30/00Shaping or working of foodstuffs characterised by the process or apparatus
    • A23P30/30Puffing or expanding
    • A23P30/32Puffing or expanding by pressure release, e.g. explosion puffing; by vacuum treatment
    • A23P30/34Puffing or expanding by pressure release, e.g. explosion puffing; by vacuum treatment by extrusion-expansion

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  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

Das mehl- uad proteinhaltige Gemisch kann pri-•ί* Getreideprodukte aus den üblicheren Getrriderten enthalten, wie Mais, Weizen, Gerste oder a to und ihre Mahlprodukte, wie Maismehl, Weizen- Ad. Weizenkeimlinge oder Schrot. Üblicherweise *· d die mehlhaltigen Bestandteile in Mengen von ^ 20 bis 4O°/o der Gesamtmasse zugegen. Das mehl- und proteinhaltige Gemisch enthält feroroteinbaltige Bestandteile, wie ölsaatenmehl, einhaltige Nebenproduktmehle, Fleisch und i Z d Nbdkthl
nfflteinhaltige Nebenprodu,
•krobielles Protein. Zu den Nebenproduktmehlen "!!hören Fleischmehl, Geflügelmehl und Fischmehl, η;» ölsaatenmehle können Sojabohnenmehl und Raumwollsamenmehl, und das mikrobielle Protein kann beispielsweise ein solches aus Hef 2pilzen, Petro- *~AHän und Bierhefe sein. Diese Bestandteile, die am Ctenin einer Menge von 25 bis 5O«/o des Gesamt- «emisches vorhanden sind, liefern den größten TeU des Proteingehalts des Endprodukts. In einer bestimmten Ausführung des Verfahrens kann das Verhältnis der mehlhaltigen Bestandteile zu den proteinhaltigen Restandteilen 1: 3 bis 1:1 betragen. Ein Verhältnis ran Γ 2 ist die Regel. Die mehlhaltigen Bestandteile ■md die proteinhaltigen Bestandteile zusammen können 55 bis 80° ο des Gesamtgemisches bilden.
Die proteinhaltigen Bestandteile sollen normalerweise für den notwendigen Proteingehalt und die erforderliche Ausgewogenheit an Protein sorgen. Am besten sind mehrere proteinhaltige Komponenten zueeeen Diese Komponenten werden so gewählt, daß sie sich gegenseitig und die mehlhaltigen Bestandteile ereanzen, so daß das Endgemisch im Hinblick auf die gewünschten Aminosäuren ausgeglichen ist. Beispielsweise ist der Tryptophangehalt des Maisproteins eering während das Tryptophan in Fischmehl reichlich vorkommt; desgleichen hat Weizen nur einen ceringen Lysingehalt, während Fleischmehl für diesen Bestandteil sorgt. Deshalb werden am günstigsten Gemische dieser sich ergänzenden Komponenten verwendet, um so die gewünschte Ausgewogenheit her-
Andere bevorzugte Komponenten des Produkts (die zweckmäßigerweise in einer Gesamtmenge von 1 bis 8°/o zugegen sind) können sein: Geschmacksstoffe, wie Fisch- oder Fleischabfälle (soweit diese Stoffe nicht als die primäre Proteinquelle verwendet werden) hydrolysiertes Protein, Salz, Farbstoffe, fasenge Komponenten, wie Sojabohnenhülsen, und Vitamine.
Geeignete Produkte können aus den folgenden Gemischen hergestellt werden:
Bestandteile
Getbei Mais
Weizen
Hafer
Maisglutenfutter
Maisglutenmehl
Leber
Huhn
Sojabohnenmehl
Fleisch- und Knochenmehl
Fleisch, Fisch oder Fleischnebenprodukte
Weizenkeimmehl
Getrocknete Magermilch
Faserige Komponenten
Geschmacks- und Farbstoffe ..
Prozentsatz
2 bis 15
5 bis 10
Obis 5
5 bis 8
7 bis 10
Obis 15
Obis 15
lObis 15
15 bis 20
Obis 15 . 1 bis 3 , 1 bis 3 . 2,0 . 1,0 Vitamin- und Mineralsalzergänzungen 2,0
Glycerin 20 bis 27
Tierisches Fett {nach der Extrusion zugesetzt) 4 bis 8
Zweckmäßigerweise sollen die protein- und mehlhaltigen Ausgangsstoffe sowie die zugesetzten Vitamin- und Mineralsalzergänzungen eine Gleichgewichtsfeuchtigkeit von etwa 10 Gewichtsprozent oder weniger unter normalen Umgebungsbedingungen hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit haben. Bei extremer Luftfeuchtigkeit kann die Gleichgewichtsfeuchtigkeit bis zu 12 Gewichtsprozent erreichen, doch ist dies selten. Der normale Gleichgewichtsfeuchtigkeitsbsreich für Sojabohnenmehl liegt beispielsweise zwischen etwa 7 und 10 Gewichtsprozent. Gegebenenfalls kann der Feuchtigkeitsgehalt des mehl- und proteinhaltigen Ausgangsmaterials vor dem Extrudieren durch Trocknen verringert werden. Es ist durchaus möglich, den Feuchtigkeitsgehalt des Gemisches vor der Extrusion bis auf 4 Gewichtsprozent zu senken. Der entscheidende und kritische Faktor beim Extrudieren des Gemisches aus mehl- und proteinhaltigen Ausgangsstoffen bei geringem Feuchtigkeitsgehalt wie bei Gleichgewichtsfeuchtigkeit — gewöhnlich zwischen 7 und 10 Gewichtsprozent — besteht darin, daß das Material mit einem eßbaren organischen Lösungsmittel versetzt wird, das eine Plastifizierung des Gemisches im Extruder bewirkt. Es wird als organisches Lösungsmittel Glycerin, Propylenglykol (1,2-Propandiol) oder ein Gemisch von Glycerin und Propylenglykol verwendet. Bei Verwendung von Glycerin, Propylenglykol oder Gemischen aus Glycerin und Propylenglykol tritt eine unerwartete Erhöhung der Beständigkeit des Produktes ein und eine ungewöhnliche, trockene, fleischartige Beschaffenheit wird erzielt.
Die Lagerbeständigkeit des trockenen Tierfutters ist gut; jedoch sind stranggepreßte, trockene Tierfuttererzeugnisse immer noch gegen eine Vielzahl von Bakterien und Schimmelpilze anfällig, insbesondere in feuchtem Klima. Durch die Verringerung des Wassergehalts des extrudierten Materials unter den Gleichgewichtswert beim Extrudieren des Gemisches, durch die Entfernung von Feuchtigkeit beim Expandieren bis unter den Glcichgewichtswert und durch den Ersatz des verlorenen Wassers durch Glycerin und/oder Propylenglykol entsteht ein weiches, trokkenes, plastifiziertes faserhaltiges Produkt, das eine außergewöhnliche Lagerbeständigkeit hat. Die Behandlung mit organischem Lösungsmittel hat eine Plastifizierung des Fertigprodukts zur Folge und erteilt ihm die erwünschte weiche, trockene Beschaften-55 heit sowie die erhöhte Beständigkeit gegen Pilz- und Bakterienbefall.
Die weiche, trockene Textur des plastifizierten Pro dukts verbessert auch die Schmackhaftigkeit des er haltenen Produktes erheblich. Die weiche, trocken*
60 Textur ist bei Verfütterung in trockenem oder nassen Zustand für Tiere sehr attraktiv. Es ist bekannt, dal Tiere feuchtes Futter trockenem Futter vorzieher jedoch ist nachgewiesen, daß das plastifizierte Pro dukt gemäß der Erfindung im Vergleich zu vielei
65 gängigen nichtplastifizierten Produkten, die in einer angefeuchteten Zustand verfüttert werden, ebens schmackhaft oder sogar noch schmackhafter ist, wen es im trockenen Zustand verfüttert wird.
Zur Herstellung des Produktes gemäß der Erfin- sein. Das hat sich bei normalem Betrieb als zweckdung wird dem Gemisch aus protein- und mehlhalti- mäßig erwiesen, um zu Beginn der Verarbeiiung gen Ausgangsstoffen mit einem Gleichgewichtsfeuch- niedrige Temperaturen einhalten zu können, tjgkeitsgehalt von etwa 7 bis iO Gewichtsprozent ein Der Austrittsteil des Extruders weist ferner eine
bereits genanntes organisches lösungsmittel in einer 5 kleinere Sekundärkammer auf, in die das Material Menge von 10 bis 50 Gewichtsprozent zugesetzt. Ein aus der Extruderdüse eintritt. Der Ausgang dieser sehr günstiger Zusatz an eßbarem organischen Lö- zweiten, kleineren Kammer ist ebenfalls durch eine sungsmittel beträgt etwa 25 Gewichtsprozent. Das Düsenöffnung verengt, deren Querschnitt kleiner oder organische Lösungsmittel wird den gemischten Korn- etwa gleich demjenigen der Extruderdüse ist. Ein weiponentert am besten nach deren feiner Vermahlung ίο teres zweckmäßiges Merkmal des Extruders zur Herzugesetzt, und man läßt das Lösungsmittel in das stellung eines Produktes bester Qualität bei Verwenfeste Material eindringen. Das mit dem Lösungsmittel dung der vorstehend beschriebenen Einrichtung bebehandelte Material wird dann extrudiert. Das Lö- steht darin, daß ein langgestrecktes Rohr zwischen sungsmittel kann auch gleichzeitig mit dem protein- Extruderdüse und Austrittsdüse angeordnet wird. Es und mehlhaltigen Material direkt in den Aufgabeteil 13 hat einen Durchmesser, der wesentlich kleiner als der des Extruders eindosiert werden. Wenn das Verfah- Durchmesser des Extruderzylinders ist, an dem es reu in dieser Weise ausgeführt wird, fungiert der Auf- angebracht ist Dieses Durchmesserverhältnis beträgt gabeteil des Extruders als Mischvorrichtung, normalerweise etwa V« bis 1Ao. Das Produkt wird
Das erfindungsgemäße Verfahren kann mit Hilfe unter hohem Druck und unter erhöhter Temperatur, einer gebräuchlichen Extrusionseinrichtung ausgeführt so während es immer noch radial zusammengedrückt ist, werden, wie sie z. B. aus der USA.-Patentschrif» in Längsrichtung durch dieses Rohr gefördert, ehe es 3 496 858 bekannt ist. Die rotierende Schnecke des in den niedrigeren Druck und in die niedrigere Tem-Extruders erzeugt in Verbindung mit der Siebplatte peratur der Atmosphäre ausgestoßen wird. Das Rohr des Extruders einen hohen Druck. Das teilchenförmig hat eine Länge von etwa dem 8- bis 12fachen seines aufgegebene Material ändert vermutlich seine Form, as Innendurchmessers. In der Praxis hat ein Extruderbis es schließlich im wesentlichen wie eine Flüssigkeit zylinder einen Durchmesser von etwa 127 mm und fließt und sogar am äußeren Umfang der Schnecke eine Länge von etwa 90 bis 120 cm, und das Rohr ausgepreßt wird, wodurch eine gründliche mechani- hat einen Durchmesser von 19 mm sowie eine Länge sehe Durcharbeitung der Masse bewirkt wird. Der von etwa 154 mm.
Druck im Extruder beträgt mehrere 10 bar und liegt 30 Bei der Ausführung des Verfahrens werden GIynormalerweise im Bereich von etwa 14 bis 49 bar. cerin oder Propylenglykol dem Gemisch mit Gleich-Ein Teil des Drucks wird durch die Schnecke und gewichtsfeuchtigkeitsgehalt in einer Menge von 10 bis die Siebplatte hervorgerufen. Ein anderer Teil des 50 Gewichtsprozent des entstehenden Gemisches zuDrucks ist die Folge der hohen Temperaturen, die gesetzt. Das Lösungsmittel und das protein- und sowohl durch Reibung zwischen dem fließenden Pro- 35 mehlhaltige Material werden zu einer homogenen dukt und den Bauteilen des Extruders als auch durch Masse vermischt. Dem Gemisch könnte zuzätzliches Wärme entstehen, die absichtlich bei normalem Ver- Wasser zugesetzt werden, jedoch ist ein Wasserzusatz lauf der Außenseite des Extruders zugeführt wird. normalerweise nicht zweckmäßig. Zusätzliches Was-Diese zusätzliche Erwärmung erhält man am günstig- ser würde zusätzlichen Energieaufwand bedingen, um " sten dadurch, daß Dampf und/oder Wasser durch 40 das unnötigerweise zugesetzte Wasser in der Reakeinen vorderen Ringmantel geleitet wird, der im tionsmasse zu erwärmen, und man müßte weitere zu-Innern des Extrudergehäuses das vordere Ende der sätzliche Energie aufwenden, um das aus dem Extru-Extruderkammer umgibt. Man kann auch Dampf der gekommene Material zu trocknen, direkt in den Extruder einleiten, um die Temperatur Wenn das Gemisch hergestellt und für die Extrudes Materials und/oder gegebenenfalls den Feuchtig- 45 sion bereit ist, wird es in den Extruder eingespeist, keitsgehalt des Materials zu erhöhen. Die zugeführte während die Extruderschnecke mit erheblicher Dreh-Wärmemenge wird durch bekannte Ventilsysteme so zahl umläuft, beispielsweise mit 150 U/min. Dabei geregelt, daß die Temperatur nicht hoch genug ist, um wird durch den vorderen Mantel Dampf und durch ein Verbrennen oder Anbrennen des Produktes zu den hinteren Mantel normalerweise Kühlwasser geleibewirken, aber ausreicht, um die gewünrchten chemi- 50 tet. Das Gemisch wird durch die Schnecke im Extruschen und physikalischen Reaktionen innerhalb des der vorwärtsbewegt, wobei seine Temperatur durch Materials hervorzurufen. Die hierfür zuzuführende die Wärme des zugeführten Dampfes, durch die Wärmemenge hängt von der jeweiligen Extruderkon- mechanische Durcharbeitungsreibung und möglicherstruktion ab, läßt sich jedoch leicht durch Probieren weise stattfindende chemische Änderungen auf 105 beim Anfahren der Anlage bestimmen. 55 bis 150° C erhöht wird. Da die Schnecke bestrebt ist,
Die von dem Material in dem Extruder erreichten das Material schneller weiterzufördem, als es durch Temperaturen müssen über 100° C betragen, damit die Austrittsdüse entweichen kann, wird bei der intenin dem Produkt ein gutes Zellengefüge entsteht. siven mechanischen Durcharbeitung des Produktes
Mit der Erhöhung des Lösungsmittelgehalts von 10 im Extruder in der Kammer ein Druck von mehreren auf 50 Gewichtsprozent kann die Temperatur etwa an 60 10 bar, meist etwa 14 bis 49 bar, aufgebaut. Wenn der Düse von etwa 149 auf etwa 104,50C gesenkt das Gemisch die Siebplatte des Extruders erreicht, werden; unterhalb etwa 104,5° C wird die Produkt- hat es eine fließfähige Beschaffenheit. In dieser Form qualität jedoch schlecht. Der beste Temperaturbereich wird es nach einer Verweilzeit von in der Regel 30 bis liegt zwischen etwa 110 und 138° C, wobei die besten 40 Sekunden aus dem Extrusionszylinder durch die Ergebnisse bei etwa 1210C erreicht werden. 65 Extrusionsdüse in die Nebenkammer gedrückt. Infolge
Außer mit einem Dampfmantel für die Wärme- der Druckdifferenz wird das Material unter erhöhtem zufuhr kann der Extruderzylinder am rückwärtigen Druck und bei erhöhter Temperatur durch die als Teil mit einem ringförmigen Kühlmantel umgeben langgestrecktes Rohr ausgebildete Nebenkammer hin-
7 8
durch zur Austrittsdüse gefördert. Beim Austritt aus u. dgl. reguliert werden. Die weiche, trockene Beder Düse unter den hohen Innendrücken in den viel schaffenheit bleibt dabei erhalten, niedrigeren atmosphärischen Druck erfolgt eine teil- Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erweise Schnellverdampfung der überhitzten Feuchtig- findung, keit, die eine Expansion und teilweise Abkühlung des 5 . . Produktes bewirkt. Das aufgetriebene Produkt ist im Beispiel! wesentlichen trocken, nachdem die Gleichgewichts- Es wurden 7,711 kg nährwertmäßig ausgewogenes feuchtigkeit durch Schnellverdampfung entfernt wor- mehl- und proteinhaltiges Material verwendet, das die den ist. Normalerweise liegt der Restwassergehalt des folgende Zusammensetzung hatte: Materials zwischen etwa 3 und 8 Gewichtsprozent, io Gewichtsteile kann aber bei Bedarf höher sein. Das Trockenprodukt Gemahlener Mais 10 hat infolge der Plastifizierungswirkung des zurück- Weizen ................ 10
behaltenen organischen Lösungsmittels eine ange- Ganzer Hafer . . . 3
nehm weiche, trockene Beschaffenheit. Wenn das Maisglutenfutter 7
Produkt ordnungsgemäß verarbeitet wird, tritt es in 15 Maisglutenmehl ................ 8
der Form eines kontinuierlichen, langen, expandierten Sojabohnenmehl 12
Stranges aus, der in dieser Form beibehalten oder Fleisch- und Knochenmehl 17
beim Austritt mit Hilfe bekannter Trennvornchtun- Vitamin- und Mineralsalzergänzungen 2 gen in Einzelstücke zerteilt werden kann. Das expandierte Produkt ist sehr porös und hat eine aufgetrie- ao Das Material, das einen Feuchtigkeitsgehalt von bene expandierte Textur. Normalerweise ist es zweck- etwa 8 Gewichtsprozent hatte, wurde mit dieser mäßig, Farbstoffe dem Produkt vor dem Extrudieren Gleichgewichtsfeuchtigkeit durch den Extruder ge- und Geschmackstoffe vor oder nach dem Extrudieren fördert. Im Aufgabebereich des Extruders wurden zuzusetzen. Das Produkt ist ernährungsmäßig ausge- dem mehl- und proteinhaltigen Material 25 Gewichtswogen, beim Austritt steril, schmackhaft und ange- as prozent Glycerin zudosiert. Es wurde mit einem genehm. Das in dem expandierten Gefüge verbliebene bräuchlichen Extruder gearbeitet, wobei dem vordeorganische Lösungsmittel, etwa 8 bis 45 Gewichts- ren Mantel Dampf und Wasser so zugeleitet wurden, prozent, plastifiziert das trockene Material und ver- daß eine Austrittstemperatur des Wassers von 66 bis leiht ihm eine angenehm weiche, trockene, elasti- 82° C eingehalten wurde. Durch den hinteren Mantel sehe Beschaffenheit. Das organische Lösungsmittel, 30 wurde Kühlwasser von Raumtemperatur geleitet. Die Glycerin und/oder Propylenglykol, erhöht die Stabi- öffnungen der Siebplatte hatten einen Durchmesser lität des Trockenprodukts erheblich, ebenso die von 6,35 mm, und die Schnecke lief mit einer Dreh-Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien- und Pilzbefall. zahl von 150 U/min. Das Gemisch wurde so in dem Darüber hinaus erhöhen die weiche, trockene Textur Extruder bei einer Temperatur um 121° C mecha- und der Gehalt an Restlösungsmittel die Schmack- 35 msch durchgearbeitet, wobei der Druck etwas haftigkeit des Produktes wesentlich. Das Produkt ist schwankte, jedoch im allgemeinen über 35 bar lag. außerordentlich schmackhaft, wenn es trocken oder Das Material wurde kontinuierlich durch den Extrumit Wasser gemischt und verfüttert wird. der gefördert, durchquerte das langgestreckte Rohr
Der günstigste Lösungsmittelgehalt des faserigen und trat aus einer rechteckigen Schlitzdüse der Größe Produkts liegt normalerweise zwischen etwa 15 und 40 9,5 X 12,7 mm aus. Die Verweilzeit des Materials
30 Gewichtsprozent. im Extruder betrug etwa 30 Sekunden. Das Gemisch
Ein wichtiges Merkmal dieses Produkts ist, daß es wurde als kontinuierlicher Strang aus der Düse geaußerordentlich schnell, d. h. innerhalb weniger Se- preßt und hatte ein kohärentes Gefüge, das sich nach künden, vollständig rehydratisiert werden kann, in- dem Austritt aus der Düse ausdehnte und eine poröse dem lediglich eine wäßrige Flüssigkeit zugesetzt wird. 45 Textur bildete. Nach der Entnahme hatte das Produkt Wenn gefüttert werden soll, können also die weichen, eine ausgezeichnete weiche, trockene Beschaffenheit trockenen Stücke rehydratisiert werden, indem sie mit einen Feuchtigkeitsgehalt von 4 Gewichtsprozent einer wäßrigen Flüssigkeit, beispielsweise reinem, (Methode nach Karl Fischer) und einen Glycerinam besten warmem Wasser von zweckmäßiger gehalt von etwa 22 Gewichtsprozent. FStterungstemperatur, gemischt werden. Das rehy- 50 . . dratisierte Produkt ist nicht klebrig oder breiig, Beispiel L wenn es mit normalen Wassermengen vermischt wor- Es wurde ein weiterer Versuch nach dem Ver den ist. fahren des Beispiels 1 ausgeführt, in diesem Fall da:
Schmackhsftigkeits- und Nährwertsprüfungen ha- Nährmaterial jedoch mit 20 Gewichtsprozent Glycerii
ben ergeben, daß das extrudierte weiche, trockene 55 gemischt. Die Komponenten wurden etwa 13 Minute!
Produkt ein ausgezeichnetes Futter für Katzen, Hunde lang gemischt und 4 Stunden bis zur Extrusion stehen
oder andere Tiere darstellt. Das Produkt ist ein vor- gelassen. Das Gemisch wurde dann in den Extrude
zügliches Tierfutter, das für Tiere hochgradig gegeben und unter einem Druck von im wesentlich«
schmackhaft ist, wenn es in seinem weichen, trocke- etwa 28 bar und bei einer Temperatur von etwi
nen Zustand oder nach dem Rehydratisieren mit 60 116° C durch den Extruder gefördert. Das erhalten«
Wasser gefressen wird. Das Material kann in zahl- Produkt hatte eine gute faserige Form, einen Feucfa
reichen Formen verwendet werden; es kann vielfältig tigkeitsgehalt von etwa 4 Gewichtsprozent und ein«
mit Geschmacks- und Farbstoffen nach Bedarf ver- Glyceringehalt von etwa 19 Gewichtsprozent. Es hat«
sehen werden, und es kann in seinen Eigenschaften eine weiche, trockene Beschaffenheit,
gezielt dadurch verändert werden, daß der Durchsatz 65 . .
des Produktes durch den Extruder, die Temperatur, Beispiel i
der Expansionsgrad, die Zusätze, der Proteingehalt Es wurde wie in Beispiel 1 vorgegangen, auße
sowie der Zusatz an organischem Lösungsmittel daß 12,5 Gewichtsprozent Glycerin und 12,5 Ge
wichtsprozent Propylenglykol den 7,711kg Nährmaterial zugesetzt wurden. Das erhaltene Produkt hatte einen Feuchtigkeitsgehalt von 4 Gewichtsprozent und einen Gehalt von 22 Gewichtsprozent an organischem Lösungsmittel. Es hatte eine gute, weiche, trockene Beschaffenheit.
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durch den Extruder passiert. Es entstand ein ausgezeichnetes weiches, trockenes, aufgetriebenes Produkt mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 9 Gewichtsprozent und einem Gehalt an organischem Lösungsmittel von 27 Gewichtsprozent.
Beispiel 4
IO
Das Nährmaterial war im wesentlichen das gleiche wie das, das in Beispiel 1 verwendet wurde. Den 7,711 kg des Nährmaterials wurden 23 Gewichtsprozent Propylenglykol zugesetzt. Das Produkt wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, im Extruder verarbeitet, und es entstand ein ausgezeichnetes, weiches, trockenes Material mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 4 Gewichtsprozent und einem Propylenglykolgehalt von 21 Gewichtsprozent.
30
Beispiel 5
Es wurden 7,711kg eines nährwertmäßig ausgewogenen Futters verwendet, das folgende Zusammen-Setzung hatte:
Gewichtsteile
Gemahleuer Mais 9,50
Gemahlener Weizeu 10,00
Maisgluten 8,25
Hülsenfreie Sojaflocken 12,00
Fleisch- und Knochenmehl 17,00
Gemahlenes Ganzhuhn 10,00
Mineralsalz- und Vitaminergänzungen 2,00
Der Feuchtigkeitsgehalt des Materials betrug 18,5 Gewichtsprozent. Dem Material wurden 30 Gewichtsprozent Glycerin zugesetzt, und das Gemisch wurde dann in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durch den Extruder passiert. Durch die Expansion entstand ein ausgezeichnetes weiches, trockenes Produkt mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 9 Gewichtsprozent und einem Glyceringehalt von 27 Gewichtsprozent.
Beispiel 6
7,711 kg des Nährmaterials von Beispiel 5 mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 18,5 Gewichtsprozent wurden mit 15 Gewichtsprozent Glycerin gemischt. Das Gemisch wurde dann in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durch den Extruder passiert. Es entstand ein ausgezeichnetes, weiches, trockenes Produkt durch die Expansion der Masse an der Austrittsdüse des Extruders. Das Produkt hatte einen Feuchtigkeitsgehalt von 10 Gewichtsprozent uad einen Glyceringehalt von 13 Gewichtsprozent.
Beispiel 7
7,711 kg des Nährmaterials von Beispiel 5 mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 18,5 Gewichtsprozent worden mit 15 Gewichtsprozent Glycerin und 15 Gewichtsprozent Propylenglykol gemischt. Das Produkt
Beispiel 8
7,711 kg des Nährmaterials von Beispiel 5 mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 18,5 Gewichtsprozent wurden mit 30 Gewichtsprozent Propylenglykol gemischt. Das Produkt wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durch den Extruder passiert. Es entstand ein ausgezeichnetes weiches, trockenes Produkt mit poröser Textur, einem Feuchtigkeitsgehalt von 9 Gewichtsprozent und einem Propylenglykolgehalt von etwa 27 Gewichtsprozent.
Beispiel 9
Durch Mischen folgender Komponenten wurde ein weiches, trockenes Hundefutter hergestellt:
Gewichtsteile
Glycerin 20
Gemahlenes ganzes Huhn 5
Gemahlener gelber Mais 7,25
Gemahlener Weizen 10
Gemahlener ganzer Hafer 2
Maisglutenfutter 7
Maisglutenmehl 8
Sojabohnenmehl (50% Protein) 12
Gemahlene Leber 5
Fleisch- und Knochenmehl ......... 15
Vitamin- und Mineralsalzergänzungen,
Geschmackstoffe 2
Das gemischte Material, das einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 14 Gewichtsprozent hatte, wurde in
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durch den Extruder passiert. Das aus dem Extruder austretende Produkt wurde mit einem rotierenden Messer in 9,5 X 9,5 X 12,7 mm große Stücke geschnitten. Auf die Stücke wurden 6 Gewichtsteile Fett aufgesprüht
und 1,5 Gewichtsteile eines Gemisches aus Salz und löslichen Fleischgeschmackstoffen aufgestäubt. Das erhaltene Produkt bildete ein Hundefutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 9 Gewichtsprozent und ausgezeichneter, weicher, trockener Textur
SS
Beispiel 10
Das weiche, trockene Produk: des Beispiels 9 wurde gegenüber handelsüblichem trockenem Hundefuttei auf Schmackhaftigkeit geprüft, wobei ausgezeichnete Ergebnisse erhalten wurden. Eine beispielhafte Zusammenfassung ist nachstehend angegeben.
Das Produkt zeigte eine ausgezeichnete Schmackhaftigkeit bei feuchter oder trockener Verfüttenmg. 1· P'eVe^rtung der Erfindung kann durch gesetzliche Bestimmungen, insbesondere durch das Futtermittelgesetz, beschränkt sein.
11
Test
Handelsübliches Futter ....
Produkt nach Beispiel 9
(beide feucht verfüttert)
Handelsübliches Futter
Produkt nach Beispiel 9
(beide trocken verfüttert)
Handelsübliches Futter
(feucht verfüttert)
Produkt nach Beispiel 9
(trocken verfüttert)
12
Getestete
Hunde
Hunde
bevorzugten
Hunde ohne
Bevorzugung
3
20 0
17
1
20 0
19
7
20 0
13
Gefressene Menge kg
Statistische Signifikanz
15,9
31,3 10,7
37,3 15,9
31,1
P < 0,01
P < 0,01
P<0,i0

Claims (1)

  1. viel Flüssydceit aufzunehmen und klebrig oder breüg
    1 2
    Patentanspruch: jjjg ^^^
    Verfahren zur Herstellung eines weichen, trok- Fleisch näherkommen, werden natürlich ohne weite-
    kenen, mit einem Gefüge versehenen, porösen, 5 res von Tieren akzeptiert. η«Λι«+ hpro
    ausgedehnten Futters, bei dem übliches, gemisch- Trockenfutter wird ■Jf^^J^AJ^
    tes Nähmaterial unter Druck und Erbiteen auf stellt, daß gemisch te mehl- und protemhaltige Aus-
    über 100° C so lange durchgearbeitet wird, daß gangsstoffe mit *^ΠΧ^
    das Material in eine fließfähige Substanz umge- minen, Mineralsalzen und ^Gesc^cksstoffen extru-
    wandelt wird, und dann das erhitzte, unter Druck » diert werden. Die gemischten Komponenten werden
    stehende, mechanisch durchgearbeitete Material auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 25 bis£5,Gewichts-
    durch eine verengte öffnung in eine Umgebung prozent gebracht und in einem Kochextruder behan-
    gepreßt wird, die einen frheblich geringeren delt, in dem das Gemisch durch Warrne und Hoch-
    DAick aufweist, dadurch gekennzeich- druck in eine nießfahigeMas se u mgewandelt wird,
    net, daß man dem üblichen, iemischten Nähr- »s Die Temperatur des fließfähigen Gemischeshegt über
    material vor der Behandlung 10 bis 50 Gewichts- 100° C. Das erhitzte Gemisch wird durch die Extru-
    prozent, bezogen auf das Gemisch, Glycerin, Pro- derdüse in einen unter atmosphärischem Druck ste-
    pylenglykol oder Gemische von Glycerin und henden Raum gedruckt, wo das erhitzte Wasser
    Propylenglykol zusetzt, schlagartig verdampft und das Material zu euier
    J 20 porösen Masse expandiert wird. Die poröse Masse
    wird dann zerkleinert und auf einen stabilen Feuch-
    tigkeitsgehalt von etwa 10 Gewichtsprozent getrocknet
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel- wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung eines exlung eines weichen, trockenen, mit einem Gefüge ver- 25 pandierten Tierfutters aus ausgewogenen mehl- und sehenen, porösen, ausgedehnten Futters, bei dem üb- proteinhaltigen Ausgangsstoffen anzugeben, das zu liches, gemischtes Nährmaterial unter Druck und Er- einem für Tiere schmackhaften Produkt von trockehitzen auf über 100° C so lange durchgearbeitet wird, ner, weicher, elastischer Beschaffenheit und guten daß das Material in eine fließfähige Substanz umge- Kaueigenschaften führt, das ohne Kühlung langfristig wandelt wird, und dann das erhitzte, unter Druck 30 lagerfähig und haltbar ist und allein durch Zusau stehende, mechanisch durchgearbeitete Material durch einer wäßrigen Flüssigkeit in die verfutterbare Form eine verengte öffnung in eine Umgebung gepreßt übergeführt werden kann. , ,_ . ·
    wird, die einen erheblich geringeren Druck aufweist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Tierfutter wird in drei gängigen Formen auf den Verfahren der eingangs genannten Art dadurch ge-Markt gebracht: als trockenes Mehlfutter, als Dosen- 35 löst, daß man dem üblichen gemischten Nähmaterial futter und als halbfeuchtes Futter. Das Trockenfutter vor der Behandlung 10 bis 50 Gewichtsprozent bezohat ein gestrecktes, trockenes, getreideartiges Gefüge gen auf das Gemisch, Glycerin, Propylenglykol oder und einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 10 Gewichts- Gemische von Glycerin und Propylenglykol zusetzt, prozent. Das in Dosen abgepackte Futter hat in der Durch Extrudieren von gemischten mehl-und proRegel einen fleischartigen Charakter und einen Feuch- 40 teinhaltigen Ausgangsstoffen mit niedrigem Feucntigtigkeitsgehalt von üblicherweise etwa 70 Gewichts- keitsgehalt, der etwa der Gleichgewichtsfeuchtigkeit prozent. Halbfeuchtes Tierfutter nimmt eine Stellung von in der Regel etwa 7 bis 12 Gewichtsprozent oder zwischen den Trocken- und Dosenprodukten ein. Es weniger entspricht, ist es möglich, ein überlegenes besteht aus ausgewogenen protein- und mehlhaltigen trockenes Tierfutter br .,teilen, das eine angenehm Stoffen und hat üblicherweise einen Feuchtigkeits- 45 weiche, trockene Textur und eine bessere Schmackgehalt von etwa 25 Gewichtsprozent sowie eine fleisch- haftigkeit für Tiere hat, wenn es naß oder trocken ähnliche Textur. verfüttert wird. Die Extrusion erfolgt in der Weise, Trockenfutter hat in der Regel ausgezeichnete daß die mehl- und proteinhaltigen Ausgangsstoffe mit Nähreigenschaften, die den Eigenschaften von Dosen- einem eßbaren organischen Lösungsmittel zu einem und Halbfeuchtfutter übe-rlegen sind, zum Teil wegen 50 strangpreßbaren Gemisch plastifiziert werden. Die der Verdünnungswirkung der zusätzlichen Feuchtig- organischen Lösungsmittel sind Glycerin und Propykeit in diesen Produkten. Die Trockenprodukte haben lcnglykol oder Gemische davon. Das stranggepreßte naturbedingt auch bessere Lagerungs- und Haltbar- Produkt ist leicht, porös und hat eine angenehme, keitseigenschaften als die Dosen- und Halbfeucht- weiche, trockene Beschaffenheit. Wegen des geringen produkte. Dosenprodukte verderben rasch, wenn sie 55 Feuchtigkeitsgehalts der Ausgangsstoffe ist das aus aus der Dose herausgenommen worden sind und nicht dem Extruder kommende Material im wesentlichen gekühlt werden, und Halbfeuchtprodukte benötigen trocken und benötigt, wenn überhaupt, nur sehr spezielle Verpackungs- und chemische Konservie- wenig Trocknung, was erhebliche Einsparungen bei rungssysteme, um Haltbarkeit und Schmackhaftigkeit den Herstellungskosten ermöglicht. Unerwarteterweise zu bewahren. 60 verdampft das organische Lösungsmittel Lei dem Ex-Die Trockenprodukte sind im allgemeinen nicht so trusionsvorgang nicht vollständig, sondern bleibt in schmackhaft für Tiere wie die Dosen- und Halb- dem Produkt, plastifiziert es und erteilt ihm ein angefeuchtprodukte. Infolgedessen sind die Trockenpro- nehmes, schmackhaftes, weiches, trockenes Gefüge. dukte wettbewerbsmäßig im Nachteil, was die Das verbleibende Lösungsmittel trägt auch in einem Schmackhaftigkeit des Produktes anbetrifft. Beim 65 unerwarteten Maß zur Erhöhung der Stabilität des Füttern sind Trockenprodukte hart und für Tiere Produkts und seiner Lagerfähigkeit bei. Die Bestännicht appetitanregend. Wenn ein Trockenprodukt mit digkeit des Produktes gegen Bakterien- und Pilzbefall einer Flüssigkeit angefeuchtet wird, neigt es dazu, zu wird erfindungsgemäß ausgeprägt verbessert.
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