DE2162265A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufnehmen und Transportieren von Karten oder dergleichen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufnehmen und Transportieren von Karten oder dergleichenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Aufnehmen
und Transportieren von Karten oder dergleichen
(Priorität: 30. Dezember 1970 - USA - Mr. 102,79 6)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahme-- bzw.
Transportvorrichtung für eine Einrichtung zum Verarbeiten kartenähnlicher Gegenstände und betrifft insbesondere einen
Aufnehmer für derartige Gegenstände, insbesondere Lochkarten, der mit geringen Kosten herstellbar ist und sich leicht
instandsetzen bzw. auswechseln läßt.
In der U.S.A.-Patentschrift 3 252 707 ist ein Kartenaufnehmer
beschrieben, bei dem jeweil die unterste Karte eines senkrecht angeordneten Kartenstapeis aufgenommen und
ausgeworfen wird. Eine solche Vorrichtung erweist eich dann als zweckmäßig, wenn es erforderlich ist, noch nicht gelochte
Karten einem mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Kartenlocher zuzuführen. Bei der weiteren Verarbeitung der Karten
v/erden die Karten Jedoch in waagerechter Richtung bewegt, und hierbei bilden die Karten einen sich waagerecht erstreckenden
Stoß, innerhalb dessen die Karten eine senkrechte Lage ein-
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nehmen und sich an einer ihrer längeren Kanten abstützen. Ein Kartenaufnehmer, der mit einem solchen waagerechten
Stoß oder Stapel zusammenarbeitet, ist in der U.S.A.-Patentschrift
$ 245 681 beschrieben; dieser bekannte Kartenaufnehmer,
umfaßt im wesentlichen eine zentral angeordnete Auswurf - Einrichtung (chunker mechanism) und mehrere mit
Öffnungen versehene Riemen oder Gurte, die sich gegenüber der Vorderseite dieser mechanischen Einrichtung bewegen.
Diese mit der Auswurf - Einrichtung zusammenarbeitenden
Gurte oder Bänder erweisen sich zwar bei bestimmten Verarbeitungsvorgängen als zweckmäßig, doch hat es sich gezeigt,
daß sie in anderen Fällen unhandlich oder schwerfällig sind, so daß es erwünscht ist, eine zweckmäßigere Vorrichtung zu
schaffen. Der bekannte mit Gurten oder Bändern arbeitende Kartenaufnehmer weist zwei HauptnachteiIe auf, die gemäß
der vorliegenden Erfindung vermieden werden sollen. Erstens bewegen sich die Bänder mit einer hohen Geschwindigkeit,
wenn sie durch die mechanische Einrichtung zur Anlage an der betreffenden Karte gebracht wenden, so daß eine plötzliche
Beschleunigung der noch im Ruhezustand befindlichen Karte erfolgt, und diese Beschleunigung führt zu einer Relativbewegung
zwischen den Bändern und der Karte, so daß sich infolge des auftretenden Schlupfes Schwierigkeiten wegen
der dabei eintretenden Abnutzung ergeben. Zweitens bringen die Bänder große Kräfte auf die Karten auf, insbesondere
dann,wenn sich eine große Anzahl von Karten in dem Aufgabebehälter
befindet, denn, die Bänder bewirken eine Verlagerung der Kartenmasse längs einer gewissen Strecke, wenn
die mechanische Einrichtung betätigt wird. Die hierbei aufgebrachten Kräfte führen zu Beschädigungen der Karten, wenn
sie bereits mit eingestanzten Löchern versehen sind, da sich benachbarte Karten mit ihren Löchern und den dazwischen
vorhandenen Stegen aneinander verfangen können.
Bei dem erfindungsgemäßen Kartenaufnehmer werden die
genannten Schwierigkeiten auf vorteilhafte Weise dadurch
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vermieden, daß benachbarte Karten mit Hilfe eines Luftstroms
voneinander getrennt werden, während sie sich noch in Ruhe,.,
befinden, und daß die Karten gleichmäßig beschleunigt werden, bis sie sich mit einer Geschwindigkeit bewegen, die gleich
der Umfangsgeschwindigkeit der die Karten aufnehmenden Transportwalzen ist.
Bei anderen bekannten Kartenaufnehmern wird ein sich kontinuierlich drehender Zylinder bzw. eine Trommel benutzt,
die an ihrem Umfang mit in gleichmäßigen Abständen verteilten Löchern versehen ist, und die von innen her mit einem Unterdruck
beaufschlagt wird, so daß jeweils eine Karte einem
Stapel entnommen werden kann, sobald die Karte in Berührung mit der Trommel kommt. Bei einem weiteren bekannten Kartenaufnehmer
werden die Karten einem Stapel mit Hilfe eines Aufnahmeorgans
entnommen, das mit einem Unterdruck beaufschlagte Öffnungen aufweist und mit einem hin- und herbewegbaren
Arm verbunden ist, der dazu dient, jeweils eine Karte aus einem Aufgabebehälter in eine Stapeleinrichtung zu überführen.
Gemäß der Erfindung wird nunmehr zur Verwendung bei einer Kartenverarbeitungseinrichtung eine Kartenaufnehmerbaugruppe
vorgeschlagen, bei der ein Stapel aus dünnen, rechteckigen, ebenen Gegenständen, beispielsweise Karten,
von im wesentlichen ähnlichen. Abmessungen in einem Aufgabebehälter
längs einer geraden Bahn in Richtung auf eine eine Stirnwand bildende Platte bewegt wird, an der sämtliche
flachen Gegenstände oder Karten einzeln nacheinander aus dem Stapel in einer Richtung ausgeworfen werden, die im wesentlichen
im rechten V/inkel zur ursprünglichen Bewegungsbahn des Stapels verläuft. Die Aufnehmerbaugruppe erfaßt die
flachen Gegenstände, sobald sie die eine Stirnwand bildende Platte erreichen, und dann wird jeder einzelne flache
Gegenstand in der erwähnten neuen Richtung durch einen Durchlaß hindurphbewegt, der durch eine besondere Einrichtung ab-
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gegrenzt ist. Der Aufnehmer und das den Durchlaß abgrenzende klotzähnliche Bauteil begrenzen praktisch einen Durchlaß von
festen Abmessungen, da das klotzähnliche Bauteil mit Hilfe einer Schraube genau eingestellt worden ist. Wenn sich der
eigentliche Aufnehmer dreht, bewirkt er, daß sich der Durchsatz erweitert, .während die Karte dem Durchlaß zugeführt wird.
Das Trennen der aufzunehmenden Karte von dem Stapel wird dadurch bewirkt, daß die Karte von dem Stapel weg gebogen wird,
und daß der bewegliche Aufnehmer wegen seiner exzentrischen Lagerung die betreffende Karte gegenüber einer Stützplatte
verschiebt. Die Einrichtung zum Abgrenzen des Durchlasses umfaßt ein vorderes Ende, das den kanalförmigen Durchlaß abgrenzt,
der sich an der Stirnwand vorbei erstreckt, so daß sich Jeweils nur einer der flachen Gegenstände längs des
Durchlasses in der erwähnten neuen Richtung bewegen kann. Die Stirnwand ist in Richtung aux^ die den Durchlaß abgrenzende
Einrichtung mit einem Fenster zum Aufnehmen der Arbeitsfläche des Aufnehmers versehen. Bei dem eigentlichen Aufnehmer
handelt es sich im wesentlichen um einen Hohlkörper mit zwei einen Winkel einschließenden Wänden, zwischen denen
sich eine allgemein kreisbogenförmig gekrümmte Arbeitsfläche erstreckt, die mindestens ein Loch aifweist. Der Aufnehmer
ist so gelagert, daß sich seine Arbeitsfläche in dem Fenster befindet, und daß er sich in der Richtung, in welcher sich
der Durchlaß erstreckt, innerhalb eines vorbestimmten V/inkelbereichs drehen kann. Mit dem Aufnehmer ist eine Antriebseinrichtung
verbunden, die dazu dient, die Arbeitsfläche des ΑμΐηβϊιΐηβΓβ in dem Fenster zu drehen. An den Aufnehmer
ist eine Einrichtung zum Erzeugen eines Unterdrücke angeschlossen, mittels welcher ein Unterdruck über mindestens
ein Loch aufgebracht wird, um die vorderste Karte zu veranlassen, an der Arbeitsfläche des Aufnehmers zu haften,
sobald sie die Stirnwand erreicht, woraufhin sie dem Durchlaß zugeführt wird, wenn der Aufnehmer eine Drehbewegung
ausführt·
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Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Pig. 1 im Grundriß ein Kartenverarbeitungsgerät, bei dem der Kartenaufnehmer verwendet werden soll;
Pig. 2 in einem vergrößerten Teil eines Grundrisses die Kartenaufnehmerbaugruppe in ihrer Beziehung zu anderen
Bauteilen, von denen einige weggebrochen bzw. im Schnitt
gezeichnet sind;
Pig. 3 die Anordnung nach Pig. I bei' Betrachtung ihrer
rechten Stirnseite, wobei bestimmte Teile weggebrochen bzw. im Schnitt gezeichnet sind, via einen Teil der Verarbeitungseinrichtung
erkennbar zu machen, die eine Vorwärfcsvorschubbewegung herbeiführt;
Pig. 4- in einem Teil eine:' Ansicht von unten eine Antriebseinrichtung,
eine Luftzuführungs-einrichtung und mit einem Unterdruck beaufschlagbare Auslässe;
Pig. 5 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 5-5 in Pig. 2, der die Antriebseinrichtung zeigt und die Aufnehmerbaugruppe
in einer Vorderansicht erkennen, läßt;
Pig. 6 in einer perspektivischen Darstellung den eigentlichen Aufnehmer;
Pig. 7 in einem Teilschnitt den Kartenaufnehmer in seiner Ruhestellung;
Pig. 8 in einem Pig. 7 ähnelnden Schnitt den Aufnehmer nach seiner Beaufschlagung mit einem Unterdruck;
Pig. 9 in einem Pig· 8 ähnelnden Teilschnitt den Aufnehmer
oder Saugkopf} nachdem dieser seine Dreh- oder Schwenkbewegung ausgeführt hat;
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Fig. 10 in einer perspektivischen Schrägansicht die Unterseite des Aufnehmerkörpers oder Saugkopfes; und
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig.
Der im folgenden beschriebene Kartenaufnehmer ist dazu bestimmt, dünne, rechteckige, flache Gegenstände, z. B.
gelochte Karten 10, und ähnliche blattähnliche Dokumente zu handhaben, die in einem Lochkartenleser 12 verarbeitet
werden sollen; die Vorrichtung umfaßt im ve sentliehen einen
in Fig. 1 gezeigten Aufgabebehälter, den in Fig. 6 gezeigten eigentlichen Kartenaufnehmer 16 sowie gemäß Fig. 1 eine
Lochkartenführung 18 und eine Stapeleinrichtung 20. Der Kartenaufnehmer 16 dient dazu, einem Kartenstoß jeweils die
vordeisbe Karte zu entnehmen und diese Karte gemäß Fig. 2
zwei umlaufenden Transportwalzen 22 zuzuführen. Die Transportwalzen 22 erfassen die aufgenommene Karte, ziehen sie
vom vorderen Ende des Kartenstoßes weg und bewegen sie längs der Kartenführung 18. Hierbei uird die Karte durch eine Lesestation
24· transportiert und dann an die Stapeleinrichtung 20 abgegeben. Die Stapeleinrichtung 20 überführt die Karte
in einen Behälter, so daß die Kartenführung 18 freigemacht wird, damit die nächste Karte zugeführt werden kann. Der
Aufgabebehälter 14· nimmt gemäß Fig. 1 etwa ein Viertel der Grundfläche des Kartenlesers ein, und er umfaßt einen flachen
Tisch 26 zum Aufnehmen der Kaiten 10, Die auf dem Tisch 26 angeordneten Karten werden dann in Richtung auf
die Mitte des Kartenlesers 12 durch eine Vorschubeinrichtung vorgeschoben.
Die insgesamt mit 28 bezeichnete Vorschubdünrichtung
ist in Ifig. 2 und 3 dargestellt; in Fig. 3 erkennt man nur
die rechte Stirnseite der Einrichtung, wie sie erscheint, wenn nan den Kartenleser nach Fig. 1 und 2 von der rechten
Seite aus betrachtet· Die linke Seite der Vorschubeinrichtung ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da aie betriebs-
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mäßig der rechten Seite weitgehend ähnelt und in Pig. 2 teilweise im Grundriß erscheint. Dieser Vorschubeinrichtung
28 werden die Karten zugeführt, so daß sie durch diese Einrichtung
gegen den Kartenaufnehmer vorgeschoben werden könen. Die Vorschubeinrichtung 28 umfaßt eine lange Schieber-platte
30, die sich über den flachen Aufgabetisch 26 erstreckt. Die Karten 10 werden zwischen der Schieberplatte
$0 und dem Kartenaufnehmer angeordnet, so daß die Platte 30 die Karten gegen den Aufnehmer vorschieben kann. Die
Schieberplatte 30 wird bei ihrer Bewagung durch Führungsschienen
32 geführt, die in den Seitenwänden auf beiden Seiten des ebenen Aufgabetisches 26 untergebracht sind. Die
Führungsschienen 32 halten die Schieberplatte 30 in der richtigen Lage gegenüber dem Kartenaufnehmer, wenn die
Schieberplatte vorgeschoben wird. Zum Bewegen der Schieberplatte 30 in der Vorwärtsrichtung ist eine unter Federspannung
stehende Rollenanordnung 3^ vorgesehen, die gemäß Fig.
3 eine Feder 36 umfaßt, welche am inneren Ende des flachen Aufgabetisches 26 angeordnet ist und sich parallel zur Oberfläche
des Tisches erstreckt. Das freie Ende der Feder.36 ist mit einer ersten Seilrolle 38 verbunden; an der Schieberplatte
30 ist eine zweite drehbare Seilrolle 40 verankert.
Dem äußeren Ende des Aufgabebehälters 14 ist ein zur Verankerung
dienendes Säulenteil 42 benachbart; am mittleren Teil
der Schieberplatte 30 ist ein Verankerungsstück 44 befestigt«
Das Verankerungsßtuck 44 und das Säulenteil 42 sind durch
ein elastisches Band 46 verbunden, das über die beiden Seilrollen 38 und 40 läuft. Wenn gemäß Fig. 3 die Schieberplatte
30 in Richtung auf das Zuführungsende des Aufgabebehälters
14 zurückgezogen wird, wird die Feder 36 in der Vorwärtsrichtung
gespannt, so daß sie bestrebt ist, die Schieberplatte nach vorn in Richtung auf den Kartenaufnehmer 16 zu bewegen.
Um diese Vorwärtsbewegung zu erleichtern, ist die Schieberplatte 30 mit Laufrollen 48 versehen.
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Wenn die Karten 10 vorgeschoben werden, gelangen sie zu einer Durchlaßabgrenzungsschiene 50» die gemäß Fig. 6
mit einer Stellschraube 52 versehen ist. Der Kartenaufnehmer
16 hat die Aufgabe, jeweils eine einzige Karte aufzunehmen und sie durch einen Durchlaß 54 hinuurchzuschieben,
so daß sie zu den beiden Transportwalzen 22 gelangt, durch welche die betreffende Karte 10 erfaßt und weitertransportiert
wird. Die Breite des Durchlasses 54·, die durch das
vordere Ende der Durchlaßbegrenzungsschiene bestimmt ist, und die übrigen durch das vordere Ende der Schiene 50 bestimmten
Abmessungen des Durchlasses müssen derart sein, daß jeweils nur eine einzige Karte den Durchlaß 54- passieren
kann. Am vorderen Ende des ebenen Aufgabetisches 26 ist gemäß Fig. 6 eine den Aufgabebehälter abgrenzende
Stirnwand in Form einer Platte 56 angeordnet, an der sieα
die Karten' 10 abstützen können, während sie von dem Aufnehmer 16 erfaßt werden. Die plattenförmige Stirnwand 56
des Aufgabebehälters ist mit einem Fenster 58 versehen,
das der Durchlaßbegrenzungsschiene 5^ benachbart ist und
eine Arbeitsstation für den Aufnehmerkopf 60 abgrenzt. Die Stirnwand 56 weist an ihrem Durchlaß 54- benachbarten Ende
einen nach außen gebogenen Abschnitt 62 auf, damit sich die aufgenommene Karte leichter durch den Durchlaß bewegen
kann. Der Aufnehmerkopf 60 ist als Hohlkörper ausgebildet, der bei Betrachtung von oben oder'gemäß Fig. 7 bis 9 in
einem waagerechten Schnitt eine allgemein dreieckige Grundrißform hat und eine gekrümmte Fläche aufweist, die einem
Teil einer Zylinderfläche ähnelt. Dieser Hohlkörper ist vorzugsweise exzentrisch gelagert, und zu diesem Zweck ist
eine Antriebsquelle 64 vorgesehen, die sich nahe der Achse
der teilzylindrischen Fläche durch den Aufnehmerkopf erstreckt. Diese exzentrisch angeordnete Antriebswelle ist
gegenüber der Stirnwand 56 nach außen versetzt, und sie
erstreckt sich im rechten Winkel zur Ebene des flachen
Aufgabetisches 26, so daß der Aufnehmerkopf Dreh- bzw.
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Schwenkbewegurigen in einer waagerechten Ebene ausführen kann.
Die Antriebswelle ist mit; dem Aufnehmerkopf 60 durch Klemmschrauben
66 verbunden, die in den Scheitelabschnitt des Aufnehmerkopfes eingeschraubt sind. Genauer gesagt umfaßt der
Aufnehmerkopf 60 eine allgemein dreieckige Bodenfläche 68, eine allgemein dreieckige obei'e fläche 70 und eine allgemein
konvexe Reibfläche 72 aus Gummi. Statt den Aufnehmerköper
oder Kopf auf der Antriebswelle exzentrisch zu lagern, kann man die gleiche Wirkung erzielen, v/enn man die konvexe
Reibfläche 72 so ausbildet, daß sie sich nicht genau längs
eines Kreisbogens erstreckt, sondern einen nur leicht gekrümmten Abschnitt aufweist, an den sich in Richtung auf die
Außenseite ein nahezu geradli nig verlaufender tangentialer Abschnitt 74- anschließt, der nahezu in Fluchtung mit der
Außenfläche des Fensters 58 steht. Gemäß Fig. 7 bis 9 weist
der innere Abschnitt 76 der konvexen Fläche des Aufnehmerkopfes
eine stärkere Krümmung auf. Diese Anordnung wird entweder durch die exzentrische Lagerung des Aufnehmerkopfes erreiclru,
oder dadurch, daß die Stirnfläche des Kopfes auf besondere V/eise so geformt wird, daß sie beim Drehen des Kopfes
eine exzentrische Bewegung ausführt. Der äußere Abschnitt 74- der Stirnfläche des Aufnehmerkopfes ist mit mehreren Löchern
78 versehen, während die untere Wand 68 des Aufnehmerkopfes einen Schlitz 80 aufweist, der gegenüber dem Scheitelabschnitt
etwas nach vorn in Richtung auf die Stirnfläche des Aufnehmerkopfes versetzt ist/ Unter der Öffnung 80 ist ein'
Abeaugschlauch 82 angeordnet, dessen offenes Ende es ermöglicht, das Innere des Aufnehmerkopfes 60 über die Öffnung 80
mit einem Unterdruck zu beaufschlagen. Die öffnung 80 steht am Beginn Jedes Arbeitsspiels in Fluchtung mit dem Ende des
Schlauche 82, so daß im Inneren des Aufnehmerkopfes ein maximaler
Unterdruck herrscht, und daß daher auch auf die Löcher 78 ein maximaler Unterdruck wirkt. Wird jedoch der Aufnehmerkopf
60 gedreht, kommt die öffnung 80 außer Fluchtung mit dem offenen Ende dee Schläuche 82, so daß die Beauf-
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Bchlagung der Löcher 78 mit dom Unterdruck teilweise oder
vollsbändig aufgehoben wird, und zwar in dem Augenblick, in
welchem die betreffende Karte von den Transportwagen 22 erfaßt
wird. Gegenüber den beiden dreieckigen Wänden des Aufnehmerkopfes 60 sind Begrenzungsanschläge 84- und 86 angeordnet;
der eine Anschlag 84- ist inib einem nicht dargestellten
Schalter verbunden, der bei seiner Betätigung bewirkt, daß die Einrichtung zum Antreiben der Welle 64 stillgesetzt
wird. Wenn gemäß ffig. 6 bis 9 eine Karte 10 zu der Stirnwand 56 gelangt, bewirkt die über die Löcher 78 angesaugte Luft,
daß das linke Ende der Karte so umgebogen wird, daß es sich
an die Stirnfläche des Aufnehmerkopfes anlegt, so daß die linke Kante der Karte in den Durchlaß 54- zwischen der Abgrenzungsschiene
50 und dem Aufnehmerkopf eintreten kann.
Dann wirl der Aufnehmerkopf 60 durch die Antriebswelle 64-gedreht,
woraufhin das vordere Ende der Karte 10 von den Transportwalzen 22 erfaßt wird. Da die Durchlaßabgrenzungsschien^
50 in der beschriebenen Weise angeordnet ist, begrenzen
somit der Aufnehmerkopf und diese Schiene einen feste Abmessungen aufweisenden Durchlaß. Wenn der Aufnehmerkopf
jedoch gedreht wird, erweitert er während der Bewegung der aufgenommenen Karte den Durchlaß. Die aufgenommene
Karte wird von dem Kartenstoß dadurch getrennt, daß sie in der aus If ig. 6 ersichtlichen V/eise durchgebogen wird.
Über dem Aufnehmerkopf 60 ist eine durch die Stirnwand 56 unterstütz Einrichtung 88 zum"Aufblättern" von Karten
angeordnet, der Druckluft über einen Schlauch 90 zugeführt
wird. Der beschriebene Absaugschlauch 82 und der Druckluftzuführungsschlauch 90 sind beide an eine Pumpe 92 angeschlossen,
so daß die durch die Löcher 78 des Aufnehmerkopfes strömende Luft durch die Pumpe 92 zu der Einrichtung 88 gefördert
wird. Diese Anordnung ermöglicht es auf vorteilhafte Weise, aowohl den Unterdruck am Einlaß der Pumpe 92 als auch den
Überdruck auf der Vorderseite der Pumpe auszunutzen. Die Ein-
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richtung 88 dient dazu, die zugeführte Druckluft nach unten
auf die zu dem Kartenaufnehmer gelangenden Karten zu leiten, um zum Trennen der Karten beizutragen, und um zu verhindern,
daß die vorderste Karte des Stoßes fest an der dahinter liegenden Karte haftet, da statische Aufladungen vorhanden sind,
oder die Ränder eingestanzter Löcher ineinandergreifen. Die Antriebswelle 64 des Aufnehmerkopfes ist mit einem drehbaren
Elektromagneten 94 gekuppelt, der seinerseits durch eine Antriebseinrichtung 96 betätigt wird, welche durch eine Steuereinrichtung
98 gesteuert wird. Wenn der betreffende Druckknopf
betätigt wird, um die Vorrichtung in Betrieb zu setzen, bringt die Steuereinrichtung 98 die Antriebseinrichtung 96
zur Wirkung, die es ihrerseits dem Elektromagneten 92I- ermöglicht,
den Aufnehmerkopf 60 zu veranlassen, eine Schwenkbewegung
zwischen den Anschlägen 86 und 84 auszuführen, so daß die erste Karte der Kartenführung 18 zugeführt wird.
Sobald der Aufnehmerkopf 60 zur Anlage an dem Anschlag 84 kommt, wird der Elektromagnet r;4 durch einen Schalter ausgeschaltet,
und gleichzeitig ist die Wirkung des Unterdrucks auf das Innere des Aufnahmekopfes dadurch teilweise aufgehoben
worden, daß die Öffnung 64 mehr oder weniger weit außer Deckung mit dem Schlauch 82 gebracht worden ist. Nunmehr
kommt gemäß Fig. 5 eine Rückführfeder 100 zur Wirkung, um dem Aufnehmerkopf 60 wieder in seine Ausgangsstellung in Anlage
an dem Anschlag 86 zurückzuführen. Wenn die Kartenführung 18 frei ist und der Steuereinrichtung 98 kein Fehlersignal
zugeführt wird, wiederholt sich der Aufnahmevorgang, so daß die zweite Karte aus dem Stoß aufgenommen und der Kartenführung
zugeführt wird. Die Wirkungsweise der Antriebswelle ist in Fig. 4 und 6 dargestellt.
Sobald die aufgenommene Karte in die Kartenführung 18
eintritt, wird sie von den Transportwalzen 22 erfaßt, die den Eingang der Lesestation 24 bilden. Längs der Kartenführung
sind jenseits der beiden ersten Transportwalzen 22 zwei wei-
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tere Transportwalzen 102 vorgesehen.
Me Stapeleinrichtung umfaßt zwei antreibbare Antriebt
rollen, und zwar eine erste Antriebsrolle 104· und eine zweite Antriebsrolle 106, ferner eine exzentrische Stapelrolle
108 und eine unter Federspannung stehende Andruckeinrichtung 110. Die Einrichtung 110 bringt zwischen den Karten in dem
Aufnahmebehälter und den Antriebsrollen einen konstanten Druck zur Wirkung. Die Transportwalzen 22 und 102 führen
die betreffende Karte der 'Stapeleinrichtung mit einer Kraft
zu, die ausreicht, die Vorspannung der Andruckeinrichtung P kurzzeitig zu überwinden. Die dann zurückkehrende Andruckeinrichtung
bewirkt, daß die neu zugeführte Karte in feste Anlage an den Antriebsrollen 104 und 106 gebracht wird. D?.e
eintretende Karte wird dann von den Antriebsrollen reibungsschlüssig
erfaßt und in den Stapelbehälter eingeführt. Dieser ReibungsSchluß reicht aus, um zu gewährleisten, daß die
Bewegung der Karte nicht unterbrochen wird, bis sich d:-e
Karte in dem Stapelbehälter befindet.
Um den Ablauf des Stapelvorgangs zu verbessern, kann
man eine Vibratorwirkung dadurch hervorrufen, daß man eine der Transportrollen exzentrisch lagert. Die hierdurch er-
^ zielte Verbesserung des Stapelvorgangs beruht darauf, daß ' sich die erzeugten Schwingungen auf den gesamten Kartenstapel
und die unter Federspannung stehende Andruckeinrichtung 110 auswirken. Durch die Schwingungen und die Verlagerung
der Karten wird die statische Reibung beseitigt, die in dem Stapelbehälter auf die Karten wirkt, welche sich an der
Grundplatte abstützen, und der Kartenstapel wird kurzzeitig von den Antriebsrollen abgehoben. Diese ständige Bewegung
des Kartenstapels ermöglicht der unter Federspannung stehenden Andruckeinrichtung 110t einen konstanten Druck auf
die Antriebsrollen 104 und 106 auszuüben, und zwar ohne Rücksicht auf die Zahl der in dem Behälter vorhandenen Karten,
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da der Reibungswiderstand der Karten auf ein Minimum verringert wird. Wegen der geometrischen Verhältnisse der Kar«
tenstapeleinriclitung und der Anordnung der Antriebsrollen gegenüber der exzentrisch gelagerten Rolle kommt ständig
eine gewisse Reibung zwischen der Stapelantriebsrolle und dem Kartenstapel zur Wirkung, die ausreicht, die neu zugeführte
Karte zu bewegen, bis sie zur Anlage an einem Kartenanschlag kommt. Die exzentrisch gelagerte Rolle bewirkt durch
ihre Lage und die durch sie hervorgerufene schwingende Bewegung, daß etwa 70 % der Kraft der Kartenstapeleinrichtung
verlagert werden, während die Andruckseinrichtung abgehoben
wird.
Wie erwähnt, umfaßt der Kartenaufnehmer einen segmentfb'rmigen
Hohlkörper, der auf der Antriebswelle 64· exzentrisch angeordnet ist oder eine exzentrische Umfangsfläche aufweist
und durch die Antriebswelle;mit einem drehbaren Elektromagneten
94- verbunden ist. Der hohle Aufnehmerkopf 60 -ist durch einen Absaugschlauch 82 mit der Absaugpumpe 92
verbunden, mittels welcher das Innere des Aufnehmerkopfes mit einem Unterdruck beaufschlagt wird. Dieser Unterdruck
kommt an der Außenfläche des Aufnehmerkopfes über die kleinen Xöcher 78 zur Wirkung. Die Außenfläche des Aufnehmerkopfes
steht normalerweise zum Teil in Berührung mit der benachbarten Fläche der vordersten Karte in dem Aufgabebehälter
14-. Durch den Unterdruck wird diese Karte gegen die Gummifläche 72 des Aufnehmerkopfes gesaugt und in feste Berührung
damit gebracht, so daß die Karte am Beginn des Arbeitsspiels fest an dieser Fläche des Kopfes haftet. Wegen
der geometrischen Form der Haltefläche des Aufnehmerkopfes oder der exzentrischen Anordnung des Kopfes sowie wegen der
Lage des Kopfes gegenüber der ebenen Stirnwand 56 und dem
Fenster 58 bewirkt der Unterdruck, der den mittleren Teil
der ersten Karte in Anlage an dem Aufnehmerkopf hält, daß die Karte in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise verformt
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wird. Diese Durchbiegung wird absichtlich herbeigeführt, und
sie ist auf die Lage der Abstützungspunkte der Stirnwand 56
und der Außenfläche des Aufnehmerkopfes zurückzuführen. Durch
dieses Durchbiegen wird die vorderste Karte von der zweiten Karte getrennt, und da die erste Karte in fester Anlage an
der Stirnfläche des Aufnehmerkopfes gehalten wird, wird der vordere Rand der Karte gegenüber der an der Karte anliegenden
Fläche der Stirnwand 56 nach außen gezogen und über die Stirnkante
der Schiene 50 hinaus bewegt, die gegenüber der Innenfläche
der Stirnwand 56 etwas nach außen versetzt ist. Dieses
Durchbiegen der vordersten Karte" gewährleistet eine vollstän-" dige Trennung der vordersten Karte von der zweiten Karte, so
daß diese Karte auf einwandfreie V/eise aus dem Aufgabebehälter entnommen werden kann. Bei dieser Trennwirkung handelt es
sich um ein wichtiges und erforderliches Merkmal, denn b«i der beschriebenen Vorrichtung ist es möglich, Karten der
verschiedensten Stärke oder Karten, deren Vorderkanten beschädigt sind, der Kartenführung 18 zuverlässig zuzuführen.
Dieser Aufnahmevorgang spielt sich ab, während sich die Stirnfläche des Aufnehmerkopfes 60 in ihrer Ruhestellung
befindet. Der eigentliche Aufnahmevorgang wird dadurch eingeleitet, daß der mit der Antriebswelle 64 verbundene drehbare
Elektromagnet 94· eingeschaltet wird. Wenn dies geschieht,
wird der Aufnehmerkopf um etwa 20° geschwenkt, woraufhin sein Bewegung durch den mit einem Gummipuffer versehenen
Anschlag 84 unterbrochen wird. Wenn sich der Aufnehmerkopf an der Schiene 50 vorbei bewegt,' heben sich die Löcher
78 von der Karte ab, so daß durch den Unterdruck keine
Kraft mehr auf die Karte aufgebracht wird. Der Elektromagnet 94- wird abgeschaltet, wenn der Kopf 60 zur Anlage an
dem Pufferanschlag 84 kommt, und dann wird der Kopf 60 durch die Feder 100 in seine Ruhestellung zurückgeführt.
Die erfaßte Karte bewegt sich zusammen mit der Stirnfläche des Aufnehmerkopfes infolge der durch den Unterdruck
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ausgeübten Einspannkraft und des Reibungswiderstandes, der hierbei verhindert, daß sich die Karte gegenüber der aus
Gummi bestehenden Stirnfläche des Aufnehmerkopfes verlagert. Die Stirnfläche des Kopfes 60 dreht den vorderen Rand der
Karte so, daß er eine Lage zwischen den beiden Transportwalzen 22 einnimmt, welche die Karte aus dem Aufgabebehälter
herausziehen und sie den umlaufenden Transportwagen 102 zuführen.
Die Transportwalzen ziehen die Karte von der Stirnfläche des Aufnehmerkopfes ab und bewegen die Karte dann
längs der Kartenführung 18. Die zweite Karte wird durch die Schiene 50 daran gehindert, sich nach vorn _zu bewegen, bis
die erste Karte aufgenommen worden ist. Der die Karte in Anlage an dem Aufnehmerkopf haltende Unterdruck wird dadurch
teilweise oder vollständig wirkungslos gemacht, daß der Aufnehmerkopf
gedreht wird, so daß die öffnung 80 des Kopfes außer Fluchtung mit der Öffnung des Schlauchs 82 kommt, wodurch
der Unterdruck in dem Kopf 60 gerade in dem Augenblick herabgesetzt wird, in dem die erste Karte von den Transportwalzen
22 erfaßt wird. Sobald der Aufnehmerkopf in seine Ruhestellung zurückkehrt, wird die zweite Karte der Wirkung
des Unterdrucks ausgesetzt, so daß die Karte zur Anlage an' ·
der Stirnfläche des Aufnehmerkopfes gebracht wird. Nunmehr kann der drehbare Elektromagnet 94- erneut eingeschaltet werden,
um das nächste Arbeitsspiel beginnen zu lassen.
Der Kartenaufnehmer nach der Erfindung und die Kartenführung sind dazu bestimmt, in einer waagerechten Lage betrieben
zu werden, wobei Winkelabweichungen von +30° in bei-.
den Richtungen zulässig sind, damit die untersten Karten bei gefüllten Behältern nur in einem minimalen Ausmaß durch auf
die Schwerkraft zurückzuführende Kräfte belastet werden. Bei
einer solchen Anordnung der Kartenführung verringert sich auch die Abnutzung der Karten auf ein Minimum, so daß sich
die Lebendauer von Karten verlängert, die häufig gelesen werden müssen. Die Karten werden in den Aufgabebehälter von
oben nach unten eingeführt, so daß sie sich an ihren unte-
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ren Längskantaa abstützen, und sie werden durch die unter
Federspannung stehende Andrückeinrichtung vorgeschoben und in Berührung mit der Stirnwand 56 gebracht, während die einzelnen
Karten dem vorderen Ende des Stoßes entnommen werden. Die durch die Vorschubeinrichtung aufgebrachte Kraft genügt
gerade, um den Kartenstoß in leichter Anlage an dem Aufnehmerkopf
bzw. der Stapeleinrichtung zu halten. Diese Kräfte sind aus den genannten Gründen erheblich kleiner als bei
den meisten bekannten Kartenaufnehmern, und es besteht eine
geringere Gefahr, daß sich beim Stanzen stark durchgedrückte Karten aneinander verfangen, so daß eine Beschädigung der
Karten weitgehend vermiedei ist.
Gemäß der Erfindung ist somit eine Kartenhandhabungsvorrichtung
geschaffen, die es ermöglicht, Karten Jeweils einzeln einem Stapel zu entnehmen und sie einer Leseeinrichtung
und dann einer Stapeleinrichtung zuzuführen. Die Anwendbarkeit der Erfindung beschränkt sich nicht auf die
erwähnten Lochkarten, sondern der erfindungsgemäße Aui.iehmer
kann auch Papierblätter, Scheckformu^re. und dergleichen
verarbeiten.
Ansprüche:
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Claims (1)
- ANSPRÜCHE( 1·) Vorrichtung, bei der ein Stapel aus dünnen, flachen ^Gegenständen, z. B. Karten, von ähnlicher Dicke von einem Aufgabebehälter zu einer Stapeleinrichtung transportiert werden, und bei der eine Aufnehmerbaugruppe vorgesehen ist, die dazu dient, die flachen Gegenstände oder Karten dann, wenn sie zur Anlage an einer Stirnwand kommen, zu erfassen und sie jeweils einzeln zu der Stapeleinrichtung zu transportieren, dadurch ge kennzeich η et, daß die Aufnehmerbaugruppe eine Einrichtung (50) umfaßt, deren vorderes Ende einen Durchlaß (54) zwischen diesem vorderen Ende und der Stirnwand (56) abgrenzt, wobei Jeweils nur eine Karte (10) den Durchlaß passieren kann, daß die Stirnwand mit einem Fenster (58) versehen ist, das in einem Abstand von der Einrichtung zum Abgrenzen des Durchlasses angeordnet ist, daß ein teilweise hohler Körper (60) vorgesehen ist, der als Aufnehmer wirkt und Wände (68, 70) sowie eine allgemein kreisbogenförmig gekrümmte Aufnahmeflache (76) aufweist, daß diese Aufnahmefläche mit mindestens einem Loch (78) versehen ist, daß der hohle Körper in dem Fenster so gelagert ist, daß ein Teil seiner Aufnahmefläche eine Drehbewegung über einen vorbestimmten Winkelbereich gegenüber dem Durchlaß ausführen kann, daß mit dem hohlen Körper eine Antriebseinrichtung (64, 94·) verbunden ist, damit der Körper mit sainer Aufnahmefläche in dem Fenster gedreht werden kann, und daß mit dem Körper des Aufnehmers eine Einrichtung (92, 82) verbunden ist, die es ermöglicht, die Löcher der Aufnahmefläche mit einem Unterdruck zu beaufschlagen, um die vorderste Karte eines Kartenstapels zu veranlassen, fest an der Aufnahmefläche des Aufnehmers zu haften, sobald sie zur Anlage an der Stirnwand gekommen ist, woraufhin diese Karte längs des Durchlasses bewegt wird, wenn die Aufnahmefläche des Aufnehmers eine Drehbewegung ausführt·209830/05652. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebswelle (64) nahe dem Fenster (58) hinter der Stirnwand (56) angeordnet ist, und daß der hohle Körper (60) des Aufnehmers auf dieser Welle so angeordnet ist, daß die kreisbogenfö'rmig gekrümmte Aufnahmefläche (76) des Aufnehmers vor dem Fenster eine exzentrische Drehbewegung ausführt.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß mit der Antrj ebswelle (64) ein Elektromagnet (94) verbunden ist, der dazu dient, die Antriebs- w welle zu drehen, daß in der Bewegungsbahn einer der Wände des Aufnehmers ein Aufnehmeranschlag (84) angeordnet ist, daß der Elektromagnet abgeschaltet wird, sobald der Aufnehmer zur Anlage an dem Anschlag kommt, und daß mit dem Aufnehmer (50) eine Feder (100) zum Zurückführen des Aufnehmers in seine Ausgangsstellung verbunden ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der Stirnwand (56) eine Einrichtung (88) zum Aufblättern mehrerer Karten (10) angeordnet ist, mittels welcher Luft nach unten gegen mehrere der vordersten Karten innerhalb des Stapels geblasen wird, daß mitk dieser Einrichtung ein Schlauch (90) zum Zuführen von Druckluft verbunden ist, und daß eine Pumpe (92) vorgesehen ist, mit der die Einrichtung (82) zum Aufbringen eines Unterdrucks und der Druckluftzuführungsschlauch verbunden sind.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zum Aufbringen des Unterdrucks eine an dem hohlen Körper (60) des Aufnehmers ausgebildete längliche Öffnung (8Oj) sowie einen Absaugschlauch (82) umfaßt, dessen Öffnung die längliche öffnung teilweise überlappt, so daß eine Drehbewegung des Aufnehmers bewirkt, daß die Beaufschlagung der länglichen Öffnung mit dem Unterdruck teilweise aufgehoben wird.209830/05656. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Abgrenzen des Durchlasses (54) eine Schiene (50) umfaßt, die auf einer Seite der Stirnwand (56) so angeordnet ist, daß sie mit einer Seitenkante der vordersten Karte (10) zusammenarbeitet, und daß eine Einrichtung (52) zum Einstellen des Abstandes zwischen dem vorderen Ende der Schiene und der Stirnwand vorhanden ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dr.durch g e k e η η - . zeichnet , daß die Aufnahmefläche (76) des Aufnehmers (60) mehrere Löcher (78) aufweist, diö in demjenigen Teil der Aufnahmefläche ausgebildet sind, welcher dem Durchlaß (54) benachbart ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß (54) und die Stirnwand (56) teilweise den inneren Abschnitt des Aufgabebehalters (14) abgrenzen, und daß jenseits des Durchlasses auf der Außenseite des Aufgabebehalters zwei transportwalzen (22) angeordnet sind, um die den Durchlaß passierende Karte (10) zu erfassen.9. Aufnehmer zum Aufnehmen einzelner kartenähnlicher Gegenstände aus einem Stapel und zum Auswerfen dieser Gegenstände in einer zur Vorschubrichtung des Stapels rechtwinkligen Richtung, dadurch gekennzeichnet , daß eine Stirnwand (56) vorgesehen ist, daß jeweils die vorderste Karte (10) zur Anlage an dieser Stirnwand gebracht werden kann, daß die Stirnwand nahe ihrem einen Ende mit einem Fenster (58) versehen ist, daß ein den eigentlichen Aufnehmer bildender hohler Körper (60) vorgesehen ist, der unter einem Winkel zueinander verlaufende Seitenwände und eine gekrümmte Stirnfläche (76) aufweist, daß dieser hohle Körper hinter der Stirnwand derart drehbar gelagert ist, daß seine Stirnfläche eine lage einnimmt, in der sie gegenüber dem Fenster209830/05652Ί62265gedreht werden kann, daß die Stirnfläche mit mindestens einem Loch (78) versehen ist, daß eine Antriebseinrichtung (64) zum Drehen der Stirnfläche gegenüber dem Fenster vorhanden ist, und daß mit dem hohlen Körper des Aufnehmers eine Einrichtung (82) zum'Aufbringen eines unterdrücke verbunden ist, der bewirkt, daß jeweils eine Karte fest an der Stirnfläche haftet, damit die Karte in der erwähnten Richtung mitgenommen wird, wenn die Stirnfläche in dem Fenster gedreht wird·• 10. Aufnehmer nach Anspruch 9» dadurch g e k e η η zeic hnet , daß die Einrichtung zum Aufbringen des Unterdrucks eine in dem hohlen Körper (60) des Aufnehmers ausgebildete längliche Öffnung (80) und einen Absaugschlauch (82) umfaßt, dessen öffnung die längliche Öffnung teilweise überlappt, und daß sich die längliche Öffnung gegenüber der öffnung des Absaugschlauchs bewegt, wenn die gekrümmte Stirnfläche (76) in dem Fenster (58) gedreht wird·11. Aufnehmer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß über der Stirnwand (56) eine Einrichtung (88) zum Aufblättern von Karten (10) angeordnet ist, mittels welcher Druckluft auf mehrere Karten im vordersten Teil eines Kartenstoßes geblasen werden kann, daß mit dieser Einrichtung ein Druckluftzuführungsschlauch (90) ver- * bunden ist, und daß eine Pumpe (92) vorgesehen ist, an welche der Druckluftzuführungssehlauch und der Absaugschlauch (82) angeschlossen sind.-12. Aufnehmer nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß (5*0 und die Stirnwand (56) einen Teil des inneren Abschnitts des Aufgabebehälters (16) abgrenzen, und daß jenseits des Durchlasses auf der Außenseite des Aufgabebehälters zwei Transportwalzen (22) angeordnet sind, um jede den Durchlass passierende Karte (10) zu erfassen.209830/056 5"Aufnehmer, der dazu dient, dünne, flache Gegenstände, z. B. Karten, jeweils einzeln aus einem Aufgabebehälter aufzunehmen und sie zu einer Stapeleinrichtung zu transportieren, dadurch gekennzei chnet , daß eine Einrichtung (50) zum Abgrenzen eines Durchlasses (54·) an ©inem Ende des Aufgabebehälters (14·) angeordnet ist, daß diese Einrichtung einen verstellbaren Durchlaß zwischen sieb, und einer Stirnwand (55) des Aufgabebehälters abgrenzt, so daß jeweils nur eine Karte (10) den Durchlaß passieren kann9 daß ein Aufnehmerkopf (60) vorgesehen ist, dur in immittelbarer Mähe der den Durchlaß abgrenzenden Einrichtung dre&Tbar gelagert ist und eine Stirnfläche (76) aufweist, die mit Löchern (?8) versehen ist, die von Luft durchströmt wenden könnest and es ermöglichen, jeweils eine einzige Karte sii erfassen9 wenn die Öffnungen der Stirnfläche mit einem IJnterdr-uok beaufschlagt werden, wobei die betreffende Karte um di© d®EL Durchlaß abgrenzende Einrichtung herum durchgebogen wird^ während sich der Aufnehmerkopf dreht, ms die Karte mitzunehmen* feie sie von einer !Transporteinrichtung (22) erfaßt14. Aufnehmer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Aufnehmerkopf (60) ©ine Einrichtung (92) zum Erzeugen eines Unterdrucks durch ©ine Verbindungseinrichtung (80) verbunden ist, damit die Löcher (?8) des Aufnehmerkopfes mit einem Unte'rcfcuck beaufschlagt v/erden, und daß die Verbindungseinrichtung so ausgebildet ist, daß sie den auf die Löcher wirkenden Unterdruck verringert, wenn der Aufnehmerkopf gedreht wird.15- Vorrichtung nach Anspruch 14·, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung öffnungen umfaßt, die bei einer relativen Stellung in Fluchtung miteinander stehen, jedoch außer Pluchtung gebracht werden, wenn der Aufnehmerkopf (60) um einen vorbestimmten B©trag gedreht wird.209830/05652Ί6226516. Verrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerkopf (60) eine allgemein kreisbogenformig gekrümmte Stirnfläche (76) aufweist, und gegenüber diesem Kreisbogen exzentrisch drehbar gelagert ist.17· Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerkopf (60) eine Stirnfläche (76) aufweist, die so geformt ist, daß die betreffende Karte (10) während der Drehbewegung des Aufnehmerkopfes _ so durchgebogen wird, daß ein Teil der Karte den Durchlaß (54) passiert, und ein zweiter Abschnitt der Karte alle noch in dem Aufgabebehälter (14) vorhandenen Karten in einem Abstand von dem Durchlaß hält.18. Vorrichtung nach Anspruch .15* dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (92) zum Erzeugen eines Unterdrucks von ihr angesaugte Luft auf die Oberseite eines Endes des Aufgabebehälters (14) bläst, um die in diesem Ende des Aufgabebehälters befindlichen Karten (10) aufzublättern.19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmerkopf (60) Transportwalzen (22) vorgeschaltet ist, damit die Karten (10) der Stapeleinrichtung (20) zugeführt werden.20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch g e k e η η zeichnet, daß der Aufnehmerkopf (60) um etwa 20° gedreht wird, bevor er in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.21. Verfahren zum Aufnehmen jeweils eines einzigen von mehreren dünnen, flachen Gegenständen, z. B. Karten, aus einem Aufgabebehälter und zum Zuführen der einzelnen Karten zu einer Stapeleinrichtung, dadurch gekennzei c h - n e t , daß jeweils eine einzige Karte von einem drehbaren Kopf dadurch erfaßt wird, daß in dem drehbaren Kopf209830/0585ausgebildete Löcher mit einem Unterdruck beaufschlagt werden, daß der drehbare Kopf zusammen mit der erfaßten Karte gedreht wird, und daß die erfaßte Karte während der Drehung des drehbaren Kopfes um eine einen Durchlaß abgrenzende Schiene herum so durchgebogen wird, daß sich Jeweils nur eine einzige Karte an der Schiene vorbei bewegen kann.22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch g e k e η η •.zeichnet, daß während des Erfassens einer Karte der über die Löcher des drehbaren Kopfes zur Wirkung gebrachte Unterdruck herabgesetzt wird, sobald der Kopf eine vorbestimmte Winkelbewegung ausgeführt hat.23· Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Karter in dem Aufgabebehälter mit Hilfe der Luft aufgeblättert werden, die zum Erzeugen des Unterdrucks aus dem drehbaren Kopf abgesaugt xvird.24-. Verfahren nach Anspruch 2..5, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Kopf derart gedreht
wird, daß er eine vorbestimmte Winkelstrecke zurücklegt,
daß die von dem drehbaren Kopf erfaßte Karte freigegeben
wird, und daß der Kopf dann in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird. '209830/0565Λ»Leerseite
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