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DE2160535A1 - Heisskanal-spritzgusswerkzeug - Google Patents

Heisskanal-spritzgusswerkzeug

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Publication number
DE2160535A1
DE2160535A1 DE19712160535 DE2160535A DE2160535A1 DE 2160535 A1 DE2160535 A1 DE 2160535A1 DE 19712160535 DE19712160535 DE 19712160535 DE 2160535 A DE2160535 A DE 2160535A DE 2160535 A1 DE2160535 A1 DE 2160535A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hot runner
core
injection molding
molding tool
tool according
Prior art date
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Pending
Application number
DE19712160535
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung P Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Strack Norma GmbH
Original Assignee
Strack Norma GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Strack Norma GmbH filed Critical Strack Norma GmbH
Priority to DE19712160535 priority Critical patent/DE2160535A1/de
Publication of DE2160535A1 publication Critical patent/DE2160535A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/27Sprue channels ; Runner channels or runner nozzles
    • B29C45/2725Manifolds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/02Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor with incorporated heating or cooling means
    • B29C2033/023Thermal insulation of moulds or mould parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/27Sprue channels ; Runner channels or runner nozzles
    • B29C45/2725Manifolds
    • B29C2045/2733Inserts, plugs, bushings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • llHeißkaflal#Spritzgußwerkze#gfl Die Erfindung bezieht sich auf ein Heißkanal-Spritzgußwerkzeug mit einer zwischen einer Porm- und einer Aufspannplatte angeordneten, beheizbaren Heißkanalverteilerplatte, die mit der Anzahl der Einspritzdüsen entsprechenden Kernstücken sowie damit verbundenen, in den jeweiligen Düsenkörper hineinragenden Wärmeleitkernen versehen und über Druckstücke an der'Aufspannplatte abgestützt ist.
  • Solche Heißkanal-Spritzgußwerkzeuge sind bekannt. Sie haben gegenüber Normal-Werkzeugen vor allem den Vorteil, daß bei ihnen keine Angüsse oder Angußverteiler anfallen, da die Spritzgußmasse den einzelnen Eingritzdüsen im Werkzeug durch beheizte Kanäle zugeleitet wird, in denen keine Masseverluste entstehen.
  • Dadurch wird die Verflüssigungs- und Spritzleistung der Maschine optimal ausgenutzt.
  • Bei Heißkanal-Spritzgußwerkzeugen kommt es vor allem auf die Beachtung der folgenden Gesichtspunkte und Bedingungen an: Die Heißkanal-Verteilerplatte soll bei möglichst geringen Wärmeverlusten für eine gleichmäßige steuerbare Wärmezufuhr zu allen Sinspritzdüsen bzw. für deren Temperaturkonstanz sorgen, ohne daß dabei der mit der Formplatte verbundene oder mit ihr aus einem Stück bestehende Düsenkörper im Bereich seiner Düsenöffnung erwärmt wird, was zu einer unerwünschten Erwärmung des ~jerkzeuges ihren würde. Weiterhin muß die Verteilerplatte so beschaffen sein,-daß durch ihre Wärmeausdehnung gegenüber den übrigen Werkweugteilen die Funktipnssicherheit des Spritzgußwerkzeuges nicht beeinträchtigt oder gar in Frage gestellt wird. Insbesondere muß dabei auch die Dichtigkeit des Werkzeuges gegen ungewollten Massehindurchtritt unbedingt gewshrleistet bleiben, zumal in Anbetracht der erheblichen Druckbeanspruchungen, denen solche Spritzgußweffzeuge, insbesondere ihre Einspritzdüsen ausgesetzt sind. Schließlich muß das Heißkanal-Spritzgußwerkzeug auch schnell und einfach montiert bzw. demontiert sowie leicht gereinigt werden können, insbesondere im Bereich der Masseleitkanäle sowie der Einspritzdüsen.
  • Die vorerwähnten Bedingungen sind bei den bekannten Heißkanal-Spritzgußwerkzeugen nur teilweise erfüllt. Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Heißkanal-Spritzgußwerkzeug zu schaffen, das die-vorgenannten Gesichtspunkte weitestgeheiid berücksichtigt und den diesbezüglichen Anforderungen voll gerecht wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ~im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Kernstücke aus glatt durchgehende Zylinderbohrungen in der Heißkanal-Verteilerplatte durchsetzenden-Kernzylindern bestehen, die an ihrem dem Düsenkörper zugewandten Ende mit einem den Bohrungsrand der Verteilerplatte hintergreiSenden Einspann-und Distanzflansch versehen und an ihrem gegenüberliegenden i#1#iide mit dem als Spannmutter ausgebildeten und über den anderen Bohrungsrand der Verteilerplatte greifenden Druckstück verschraubt sind sowie weiterhin eine Einechraubbohrung für den Wäriiieleitkern und einen dahin führenden, im wesentlichen rechtwinklig abgebogenen Masseleitkanal besitzen. Hierdurch kommt man zu einem He#ßkanal-Spritzgußwerkzeug, dessen Verteilerplatte mit den Kernzylindern und den darin eingeschraubten Wärmeleitkernen einen leicht zu montierenden, gleichwohl kompakten wie soliden Heiß- bzw. Wärmeleitblock bilden, der nicht nur eine gut zu steuernde, überall gleichmäßige Temperaturverteilung gewL1#rleistet, sondern auch den beim Spritzgießen auftretenden erheblichen Druck- und Dichtungsbeanspruchungen voll gewachsen ist, Das liegt daran, daß die auf den Düsenkorper und den Wärmeleitkern ausgeübten Drücke über den die Verteilerplatte durchdringenden Kernzylinder und dessen Spannschraube unmitelbar in die Aufspannplatte geleitet werden, ohne also dabei die Verteilerplatte zu beanspruchen bzw. in ihr entsprechende Verformungen hervorzurufen. Dadurch bleiben zugleich auch die Kanalübergangsstellen zwischen der Verteilerplatte und dem Kernzylinder sowie zwischen letzterem und dem#ärmeleitkern unbedingt dicht, zumal diese Abdichtungsverhältnisse durch den die entsprechende Zylinderbohrung in der Verteilerplatte abdeckenden Spann- und Distanzflansch des Kernzylinders noch zusätzlich verbessert werden. letzterer tritt zugleich an die Stelle eines bei den bekannten Heißkanal-Werkzeugen vorhandenen losen Distanzringes, den er nicht nur ersetzt, sondern zugleich auch den einen der beiden beim losen Ring beidseitig vorhandenen flachen Ringspalte entbehrlich macht, mithin auch insofern zu einer Verbesserung der Abdichtullg an dieser Stelle-beitr.igt. Die Kernzylinder zind leicht her tellbar und können als Normteile ausgeführt werden.
  • Flach ihrem einfscii vorzunehmenden ausbau können die Kernzylinder wie auch die Heißkanal-Bohrung in der Verteilerplatte leicht gereinigt werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Düsenkörper an seinem dem Kernzylinderflansch zugewandten Ende mit einem entsprechenden Stützflansch versehen und zwischen beiden Flanschen ist eine aus keramischem Werkstoff bestehende Wärme isolierschicht vorgesehen, die vorzugsweise auf beiden einander zugewandten Slansch-Stirnflächen angebracht ist. Hierdurch wird eine gute Wärmeisolierung des Düsenkörpers sichergestellt, zumal letzterer den Wärmeleitkörper mit hinreichendem Abstand umgibt und der dazwischen befindliche Ringraum im Betrieb des Werkzeuges mit thermisch isolierender Spritzgußmasse gefüllt ist, die sich in dem wandungsnahen Bereich des Düsenkörpers in erstarrtem Zustand befindet.
  • Um die Verteilerplatte im Werkzeug ohne zusätzliche Halte-und Zentriermittel in der gegenüber den Düsenkörpern ordnungsgemäß ausgerichteten Lage zu halten, ist erfindungsgemäß zwischen dem im Kernzylinder eingeschraubten Wärmeleitkern und dem Düsenkörper ein ringförmiges Zentrierausgleichsmittel angeordnet. Dieses besteht vorzugsweise aus einem hinreichend elastischen Wellring, der in einer ringförmigen Innenaussparung des am Düsenkörper vorhandenen Stützflansches liegen und innen an einem dort hineinragenden, am Wärmeleitkern vorhandenen Zentrierbund anliegen kann, Durch seine jeweiligen Punktauflagen überträgt der Wellring nur s-ehr wenig Wärme vom Wärmeleitkern auf den Düsenkörper, stellt also einen guten Wärmeisolator dar, der aber dennoch seine Zentrierfunktion zwischen dem aus Verteilerplatte# Kernzylinder und Wärmeleitkern bestehenden Heißblock und dem Düsenkörper voll erfüllt.
  • Anstelle des Wellringes können aber auch andere Zentrierausgleichsmittel verwendet werden, die die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen des Heißblocks gegenüber dem Düsenkörper zu kompensieren erlauben, z.B. eine plastische hinreichend temperaturbeständige Masse, vorzugsweise eine Silikonmasse, die in den zwischen Wärmeleitkern und Düsenkörper vorhandenen ringkammerartigen Hohlraum eingebracht ist.
  • Weiterhin kann nach-der Erfindung der Wärmeleitkern aus Silber bestehen. Hierdurch wird eine sehr gute, zur Temperaturvergleichmäßigung beitragende Wärmeleitung erzielt. Solche Silber-Wärmeleitkerne sind besonders empfehlenswert für temperaturempfindliche Spritzgußmassen, wie etwa Polyamide.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäß gestalteten Heißkanal-Spritzgußwerkzeuges dargestellt.
  • Dabei zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch das neue-Werkzeug, Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt in vergrößerter Darstellung, jedoch mit einem abgewandelten Wärmeleitkern und Düsenkörper, Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 und 6 jeweils der Fig. 3 entsprechende Ausschnitte#, jedoch mit anders ausgebildetem ringförmigen Zentrierausgleichselement.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Heißkanal-Spritzgußwerkzeug besteht im wesentlichen aus der die eingesetzten Düsenkörper 1 enthaltenden Formplatte 2, der Distanzplatte 3 und der AuSspannplatte 4 sowie der zwischen den vorerwähnten Platten angeordneten, beheizbaren Heißkanal-Verteilerplatte 5. Diese ist mit mehreren Endkernstücken 6 sowie Mittelkernstücken 7 versehen und trägt den durch eine Bohrung 4' in der Aufspannplatte 4 hindurchragenden Anlagekörper#8, der mit der Verteilerplatte 5 über das Gewinde 9 verschraubt ist. Der Körper 8 liegt an der nicht dargestellten Düse der Spritzgußmaschine an. Während des Spritzgießens gelangt die Spritzgußmasse durch den im Anlagekörper 8 vorhandenen Kanal 10 in den in der Verteilerplatte 5 vorgesehenen Kanal 11 und von hier über die Bohrungen 12 in den mit den Kernstücken 6, 7 verbundenen Wärmeleitkernen 13 bzw. 14 zu den einzelnen Einspritzdüsen 15. Deren Anzahl und gegenseitige Abstände werden je nach Formteil und Formnestzahl festgelegt. Durch diese Düsen 15, die den sogenannten Anspritzpunkt darstellen, strömt die Masse in die Formhohlräume 16.
  • Der Düsenanlagekörper 8 stellt die Verbindung zwischen dem Werkzeug und der Spritzgußmaschine her. Da die Maschinendüse mit einer Anlagekraft bis zu 15 to auf den Körper 8 aufsetzt, besteht letzterer aus einem hochvergüteten oder ölhärtenden Stahl. Bei seiner Längenabmessung ist zu berücksichtigen, daß er von der Heißkanal-Verteilerplatte 5 eine genüg#ende Wärmezufuhr erhalt.
  • Erforderlichenfalls kann um den Anlagekörper 8 ein zusätzliches Ringheizband herumgelegt werden. Es empfiehlt sich, bei Heißkanal-Spritzgußwerkzeugen mit ständig anliegender Maschinendüse zu arbeiten. Sofern aus werkzeug- oder spritztechnischen Gründen die Maschinendüse nach jedem Arbeitsgang abgehoben werden muß#, ist im Düsenanlagekörper 8 noch eine Maßseausflußsicherung vorhanden.
  • Die Verteilerplafte 5 ist mit einer nicht dargestellten Heizeinrichtung versehen, die so Ilangeordnet und ausgelegt ist, daß sie eine gleichmäßige Temperierung der Platte 5 und der mit ihr verbundenen beheizbaren Teile, wie insbesondere der Kernstücke 6, 7 und der damit verbundenen Wärmeleitkerne 13 bzw.
  • 14 gewährleistet. Um Wärmeverluste durch Abstrahlung und Abwanderung soweit wie möglich zu vermeiden, ist die Verteiler platte 5 von Wärmedämmplatten 17 umgeben. Dafür werden vorteilhaft handelsübliche Wellasbest-Aluplatten verwendet, die entweder direkt auf der Verteilerplatte 5 oder aber besser noch in entsprechendem Abstand von ihr angebracht werden. Bei diesen Wellasbest-Aluplatten werden die reflektierenden Eigenschaften des Aluminiums ausgenutzt. Da die Heißkanal-Verteilerplatte 5 nicht nur für die Beheizung und für die Verteilung der plastifizierten Formmasse notwendig ist, sondern zugleich auch die Einspritzdüsen bzw. Wärmeleitkerne 13, 14 trägt, auf die während des Spritzvorganges erhebliche Kräfte ausgeübt werden, nämlich pro Einspritzdüse bis zu 7 und mehr Tonnen, ist die Verteilerplatte 5 entsprechend kräftig dimensioniert. Sie besteht zweckmäßig aus vergütetem Stahl mi#t einer Festigkeit von etwa 100- kp/ mm2 und ist in ihren Abmessungen so gehalten, daß bei aufgeheiztem Heißkanal die Stichmaße von Düse zu Düse mit denen des Werkzeuges übereinstimmen. Die Wärmeausdehnung der Verteilerplatte 5 wird-also bei deren Bemessung von vornherein berücksichtigt.
  • Die in die Verteilerplatte 5 eingesetzten Kernstücke 6, 7 bestehen aus Kernzylindern, die in glatt bzw. unabgestuft durchgehende Zylinderbohrungen 5' der Verteilerplatte 5 eingesetzt sind und diese vollständig durchdringen. An ihrem dem Düsenkörper l zugewandten Ende sind die Kernzylinder 6 bzw. 7 mit eineS den Bohrungsrand 5" der Verteilerplatte 5 hintergreifenden Einspann- und Bittanzflansch 61 bzw. 7' versehen, während sie an ihrem gegenüberliegenden Ende einen Schraubgewindezapfen 6'' bzw. 7'' aufweisen, an dem die als Spannmuttern 18 ausgebildeten Druckstücke aufgeschraubt sind, die sich unmittelbar an der Aufspannplatte 4 abstützen. Während das Kernstück 6 als sogenanntes Endkernstück einen im wesentlichen rechtwinklig abgebogenen Masseleitkanal 6"' besitzt, Wodurch die sonst erforderliche Abdichtung am Kanalende ll' entfällt, ist der im Mittelkernstück 7 vorhandene Masseleitkanal 7"' von T-förmiger Gestalt. Um die Kanäle 6"' bzw. 7"' der Kernstücke 6 bzw. 7 in exakte Übereinstimmung mit dem in der Verteilerplatte 5 vorhandenen Kanal 11 zu bringen bzw. zu halten, sind Zentrierstifte l9 vorgesehen, die die Kernzylinder 6 bzw. 7 gegen Verdrehung sichern. Diese Zentrierstifte 19 sind in eine jeweils teilweise in der Verteilerplatte 5 sowie im Kernzylinder 6 bzw.
  • 7 gelegene Bohrung 19' eingesetzt. Weiterhin sind in den Kernzylindern 6 bzw. 7 Einaehraubbohrungen 6## bzw. 7IV für die Wärmeleitkerne 13 bzw. 14 vorgesehen, die dadurch fest und mit besonders gutem Wärmeübergang mit den Kernzylindern verbunden werden. Die Kernzylinder 6 bzw. 7 mit ihren Di-chtungs- und Spannflanschen 6' bzw. 7' sowie ihren Spannmuttern 18 gewährleisten eine unmittelbare Übertragung der auf die Düsenkörper 1 und die Wärmeleitkerne 13 bzw. 14 wirkenden Spritzdrücke auf die Aufspannplatte 4, wodurch die Verteilerplatte 5 weitestgehend druckentlastet bleibt, was sich auch auf die Dichthaitigkeit der Masseleitkanäle vorteilhaft auswirkt. Darüber hinaus gewährleisten die an den Kernstücken bzw. zylindern vorhandenen Flansche 6' bzw. 7' einerseits und die Spannmuttern 18-andererseits eine zusätzliche Abdichtung der zwischen der Verteilerplatte und den Kernstücken vorhandenen Kanalübergänge. Auch wird die Dichtung zwischen den Kernzylindern 6 bzw. 7 und dem Düsenkörper 1 auf diese Weise verbessert, weil zwischen diesen beiden Teilen lediglich ein Ringspalt 20 vorgesehen ist, Während bei den bekannten Heißkanälen an dieser Stelle stets ein besonderer Distanzring bzw. Wärmedämmring und somit zwei Ringdichtungsflächen vorgesehen sind. Der Einbau der Kernzylinder 6 bzw. 7 in die Verteilerplatte 5 erfolgt zweckmäßig mit einer leichten Preßpåstung. Hierzu können die Verteilerplatte 5- auf etwa 3ovo0 G auf#eheizt und die Kernstücke 6 bzw. 7 unterkühlt Werden. -Die Wärmeübertragung von der Verteilerplatte 5 ~und den eingesetzten Kernzylindern 6 bzw. 7 zur Düsenspitze erfolgt über die Wärmeleitkerne 13 bzw 14. Diese bestehen vorteilhaft aus Silber und besitzen demzufolge eine besonders große Wärmeleitfähigkeit. Der in den Wärmeleitkernen vorhandene zentral angeordnete Masseleitkanal 12 läuft in seinem der Düse 15 benachbarten Teil in zwei oder mehr spitzwinklig zueinander gelegene Zweigkanäle 12' aus, zwischen denen ein Stahlstift 13 eingesetzt ist, der die der Düsenöffnung 15 unmittelbar gegenüberliegende Spitze des Wärmeleitkernes 13 bzw. 14 bildet. Hierdurch wird eine punktförmige Wärmeübertragung auf den Anspritzpunkt mit größtmöglicher Temperatursteuerungsgenauigkeft erreicht.
  • Zur Wärmeisolation ist zwischen dem Wärmeleitkern 14 bzw. 13 und dem letzteren mit Abstand umgebenden Düsenkörper 1 ein ringkammerartiger Hohlraum 25 vorhanden, der sich beim Betrieb mit Kunststoffmasse füllt, die dann ihrerseits die Wärmeisolierung bewirkt.
  • Die Düsenkörper 1 sind entweder direkt in das Werkzeug bzw.
  • in die Formplatte 2 eingearbeitet oder aber als besondere Düsenkörpereinsätze wie im dargestellten Ausführungsbeispiel in die Formplatte 2 eingesetzt. Diese Ausführungsform verdient allein schon aus thermischen Gründen denVorzug. Die Ausdrehung des Düsenkörpers 1 ist etwa 3 bis 5 mm größer als der Außendurchmesser des Wärmeieitkernes 13 bzw. 14. Der Düsenkörper 1 ist an seinem dem KernzySinderflansch 6' zugewandten Ende mit einem entsprechenden Stützflansch lt versehen. Zwischen beiden Flanschen iSt eine aus keramis#hem Werkstoff bestehende Wärmeisolierschicht 22 vorgesehe-ny die zweckmäßig auf beiden einander zugewandten PIan#ch-Stirnfiäc#hen aufgebracht ist. Durch diese kermmmische Isolierschicht 22 wird eine sehr gute Wärmedämmung zwischen dem Heißkanalblock#und den Düsenkörpern 1 erzielt. Die Düsenkörper 1 sind weiterhin noch mit einer Freidrehung l" versehen, die an eine nicht dargestellte Kühlluftzuleitung angeschlossen werden kann. Hierdurch kann bei Bedarf mit Luftkühlung gearbeitet werden.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist der Wärmeleitkörper 13 mit einem Zentrierbund 13t' versehen, der in eine im Stützflansch 1' des Düsenkörpers 1 vorhandene ringförm##ige Innenaussparung l"' hineinragt. Zwischen dem Zentrierbund 13tf nnd dem Stützflansch lt des Düsenkörpers 1 befindet sich ein ringförmiges Zentrierausgleichselement, das - wie insbesondere Fig. 4 zeigt - vorteilhaft aus einem Wellring 23 besteht. Durch die Punktauflagen zwischen dem Wellring 23 und dem am Wärmeleitkern 13 vorhandenen Zentrierbund 13 ~1 einerseits sowie dem Stützflansch l' des Düsenkörpers l andererseits wird der Wärmeübergang auf ein Geringstmaß begrenzt.
  • Der Wellring 23 hat die Aufgabe, den aus Verteilerplatte 5, den Kernzylindern 6 bzw. 7 und Wärmleitkernen 13 bzw. 14 bestehenden Heißkanalblock gegenüber den Düsenkörpern 1 zentrierend zu halten und dabei zugleich die Wärmeausdehnung des Heißkanalbiocks zu ermöglichen. Letzterer braucht daher nicht noch durch weitere Zentrier- oder Verbindungsmittel im Werkzeug gehalten zu werden.
  • Eine andere Möglichkeit für den Zentrierausgleich zwischen dem Heißkanalblock und dem Düsenkörper 1 ist in Fig. 5 dargestellt. Hier besteht das ringförmige Zentriermittel aus einer plastischen, hinreichend temperaturbeständigen Masse, vorzugsweise einer entsprechenden Silikonmasse 24, die in dem zwischen Wärmeleitkern 13 und Düsenkörper 1 vorhandenen ringkammerartigen Hohlraum 25 untergebracht ist. Eine weitere Möglichkeit für den Zentrierausgleich zeigt Fig. 6. Hier besteht das ringförmige Zentrierausgleichsmittel aus einem Ring 26 von hinreichend elastischem und temperaturbeständigem Werkstoff. Auch hier ist der Ring 26 in den zwischen dem D<1senkörper 1 und dem Wärmeleitkern 13 vorhandenen Ringraum 25 eingesetzt.

Claims (13)

  1. Patentansprüche:
    Heißkanal-Spritzgußwerkzeug mit einer zwischen einer Form-und einer Aufspannplatte angeordneten, beheizbaren Heißkanalverteilerplatte, die mit der Anzahl der Einspritzdüsen entsprechenden Kernstücken sowie damit verbundenen, in den jeweiligen Düsenkörper hineinragenden Wärmeleitkernen versehen und über Druckstücke an der Aufspannplatte abgestützt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kern-Stücke aus glatt durchgehende Zylinderbohrungen (5') in der Heißkanalverteilerplatte (5) durchsetzenden Kernzylindern (6,7) bestehen, die an ihrem dem Düsenkörper (1) zugewandten Ende mit einemden Bohrungsrand (5") der Verteilerplatte hintergreifenden Einspann- und Distanzflansch (6' bzw. 7') versehen und an ihrem gegenüberliegenden Ende mit dem als Spannmutter ausgebildeten und über den anderen Bohrungsrand der Verteilerplatte greifenden Druckstück (18) verschraubt sind sowie weiterhin eine Einschraubbohrung ( 6Iv bzw. 71V) für den Wärmeleitkern (13 bzw. 14) und einen dahin führenden, im wesentlichen rechtwinklig abgebogenen Masseleitkanal (6"' bzw. 7"') besitzen.
  2. 2. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach Anspruch l, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kernzylinder (6 bzw. 7) mit einem Schraubgewindezapfen (6" bzw. 7") für die darauf aufschraubbare, eine entsprechende Innengewindebohrung aufweisende Spannmutter (18> versehen und durch einen Zentrierstift (19) gegen Verdrehen gesichert ist, der in eine jeweils teilweise in der Verteilerplatte (5) sowie im Kernzylinder (6 bzw. 7) gelegene Bohrung (l9') eingesetzt ist.
  3. 3. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i'c h n e t , daß die als.
    Mittelkernstücke (7) dienenden Ke-rnzylinder einen T-förmigen Masseleitkanal (7'''> besitzen.
  4. 4. Heißkanal-Spritzgußverkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e .k e n n z e i c h n e t , daß der Düsenkörper (l) an seinem dem Kernzylinderflanach (6'bzw. 7') zugewandten Ende mit einem entsprechenden Stütz.'flansch (l') versehen und zwischen beiden Flanschen eine aus keramischem Werkstoff bestehende Wärmeisolierschicht (22) vorgesehen ist.
  5. 5. Heißkana,l-Spritzgußwerkzeug nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die keramische Wärmeisolierschicht (22) auf beiden einander zagewandten Flansch-Stirnflächen vorgesehen ist.
  6. 6. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen dem im Kernzylinder (6 bzw. 7s) eingeschraubten Wärmeleitkern (13 bzw. 14) und dem Düsenkörper (1) ein ringförmiges Zentrierausgleichsmittel (25 bzw. 24-,26) angeordnet ist.
  7. 7. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach Anspruch 6, d a d u r c'h g e k e n n z e i c h n e t , daß das ringförmige Zentrierausgleichsmittel aus einem hinreichend elastischen Wellring (23) besteht.
  8. 8. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Wellring (23) in einer ringförmigen Innenaussparung (litt) des am Düsenkörper (1) vorhandenen Stützflansches (l') liegt und innen an einem dort hineinragenden, am Wärmeleitkern (a3 bzw. 14) vorhandenen Zentrierbund (13'') anliegt.
  9. 9. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das ringförmige Zentriermittel aus einer plastischen, hinreichend temperaturbeständigen Masse, vorzugsweise einer entsprechenden Silikonmasse (24) besteht, die in den zwischen Wärmeleitkern (13) und Düsenkörper (1) vorhandenen ringkammerartigen Hohlraum (25) eingebracht ist.
  10. lo. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß als ringförmiges Zentrierausgleichsmittel ein Ring (26) aus hinreichend elastischem und teinperaturbeständigem Werkstoff dient.
  11. ll. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis lo, d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h -n e t ,daß der Wärmeleitkern (13 bzw. 14) aus Silber besteht.
  12. 12. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zentral im Wärmeleitkern (13 bzw. 14) angeordnete Masseleitkanal (12) in seinem der Düse(15) benachbarten Teil in zwei oder mehrere, spitzwinklig zueinander gelegene Zweigkanäle (12') ausläuft.
  13. 13. Heißkanal-Spritzgußwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Düsenkörper (l) an seinem Außenumfang mit einer Freidrehung (l" ) versehen ist, die an eine Kühlluftzuleitung anschließbar ist.
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